Ruf der Autonomie: Geheime Studie.

Sehr geehrter Herr Constantini,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Die Studie wurde von IDM im Auftrag gegeben und IDM selber hat darauf das Eigentum der Rechte, die nicht für alle zugänglich sind.

Der Landtag hat eine Kopie der Studie bekommen und der Pressemitteilung beigelegt, mit dem Hinweis dass Fotos und Grafiken nur mit Einverständnis der Agentur für Presse und Kommunikation des Landes verwendet werden dürfen.

Weiters teile ich Ihnen mit, dass die Studie nicht an die Öffentlichkeit gerichtet ist und dass es sich bei der Vorstellung im Landtag um eine interne Anhörung gehandelt hat.

Mit freundlichen Grüßen

Marco Pappalardo

Warum ist eine im Auftrag des Landtags mit öffentlichen Mitteln durchgeführte Studie, die zur Entwicklung einer politischen Strategie führen soll, nicht öffentlich?

Inclusive Development Index 2018.
Europäische Kleinstaaten dominieren

Das World Economic Forum (WEF) hat den Inclusive Development Index 2018 (IDI) veröffentlicht, der neben dem BIP weitere elf Indikatoren berücksichtigt. Damit soll ein umfassenderes Gesamtbild wiedergegeben werden, das auf den drei Grundpfeilern Wachstum und Entwicklung, Inklusion und Generationengerechtigkeit fußt.

Dabei zeigt sich, dass besonders europäische Kleinstaaten es schaffen, eine leistungsfähige Wirtschaft mit Inklusion und Nachhaltigkeit zu koppeln. Größere Staaten wie Deutschland, Frankreich oder Vereinigtes Königreich sind in den ersten zehn Rängen nicht zu finden.

Small european economies dominate the Index, with Australia (9) the only non-European economy in the top 10.

— IDI-Bericht

Italien liegt weit abgeschlagen an drittletzter Stelle unter sämtlichen »fortgeschrittenen Volkswirtschaften« (advanced economies) und hält in der Sonderwertung der 20 größten Wirtschaftsnationen sogar den Negativrekord.

Selbst die nicht für Inklusion bekannten USA schneiden besser ab und belegen den 24. Platz.

Die Wertung der aufstrebenden Volkswirtschaften (emerging economies) wird von Litauen, Ungarn, Aserbaidschan und Lettland angeführt, die allesamt ebenfalls eine höhere Punktezahl erzielen, als Italien.

Siehe auch: [1] [2] [3] [4] [5]

Quotation (458): Impfpflicht fördert Widerstände.

Wir wissen, dass Länder, die die Pflichtimpfung einführen, aufgrund unzureichender Durchimpfungsraten, dass es ihnen nicht gelingt, bessere Durchimpfungsraten zu erzielen, wie in Ländern, in denen eine gute Aufklärung der Eltern durchgeführt wird.

Wenn wir eine Impfpflicht einführen, dann erzeugen wir damit natürlich auch Widerstände, die dann dazu führen können, dass sich große Teile der Bevölkerung, die vorher in dem informierten Entscheidungsprozess mit einbezogen sind, […] die sich dagegen wehren, ‘warum werde ich sozusagen gezwungen dazu, mein Kind zu impfen’?

Impfungen sind wichtig, weil wir damit wirklich lebensbedrohliche Erkrankungen vermeiden können, eliminieren können.

Prof. Johannes Liese, Uni-Klinik Würzburg, Teilnehmer am Brixner Oster-Seminar-Kongess, in der gestrigen ‘Tagesschau’ von ‘Rai Südtirol’

Siehe auch: [1] [2] [3] [4]

Regionale Verwaltungsqualität 2010-2017.
Südtirols Absturz

Das Quality of Government Institute (QoG) der Universität Göteborg, das — im Auftrag der Europäischen Kommission — auch den Korruptionsindex erstellt, veröffentlicht im Mehrjahresabstand eine Wertung der Verwaltungsqualität (European Quality of Government oder EQI) auf regionaler Ebene. Am 20. Februar dieses Jahres publizierte das Institut zudem eine Vergleichsstudie über den Zeitraum 2010-(2013)-2017.

Aus -Sicht ist natürlich interessant, wie sich die Performance Südtirols und seiner Nachbarregionen während der letzten 7-8 Jahre verändert hat. Während unser Land — wie das Bundesland Nord-/Osttirol und das Trentino — im Jahr 2010 noch überdurchschnittlich gut (blaue Farbtöne) abgeschnitten hatte, lag es 2017 schon unter dem EU-weiten Durchschnitt (rote Farbtöne). Als einziges Gebiet in der Europaregion Tirol ist Südtirol gar um zwei Stufen abgesackt und liegt nun gleichauf mit dem Trentino.

In ganz Deutschland, Frankreich (mit Ausnahme der Überseegebiete), Österreich, Benelux, Schweden, Finnland, Irland sowie im Vereinigten Königreich gab es 2017 kein einziges Gebiet mehr, das sich unter dem EQI-Durchschnittswert befindet. Demgegenüber bedeutet die Verschlechterung von Südtirol, dem Trentino und der Region Aosta, dass sich in ganz Italien keine einzige Region mehr über dem EQI-Durchschnitt befindet.

Während Südtirol 2010 noch gleichauf mit Bayern lag, konnte sich das süddeutsche Bundesland im Lauf der letzten Jahre deutlich verbessern, sodass es heute besser dasteht, als Nord-/Osttirol.

Siehe auch: [1] [2] [3] [4] [5]

Vaccini, Sudtirolo arretrato?

A Bolzano abbiamo un grosso problema perché la realtà — più rurale che altrove — mantiene una grandissima diffidenza nei confronti delle vaccinazioni e, in generale, rispetto alla medicina. Abbiamo lavorato con l’Asl per aiutare realtà più chiuse ad accettare il metodo scientifico. Purtroppo in contesti come questi si confonde una scelta identitaria di tipo politico con una scelta sulle vaccinazioni che di politico non ha nulla, si tratta solo di salute pubblica.

È ancora una volta un Sudtirolo arretrato quello disegnato dalla ministra della salute, Beatrice Lorenzin, citata sull’edizione odierna del quotidiano A. Adige.

Quello stesso Sudtirolo che però ha una speranza di vita nettamente superiore alla media italiana e il cui sistema sanitario — ormai qualche anno addietro, è vero — era «il primo della classe», almeno se paragonato a quello delle regioni italiane.

È veramente assodato che un metodo, «solo» perché scientifico, sia sempre e comunque il migliore e non possa venir discusso? Non è mia intenzione mettere in forse la scienza — ma anch’essa in una democrazia non può semplicemente venire imposta.

Lorenzin, con la sua propria lista, è alleata del PD (e quindi indirettamente anche dell’SVP) per le elezioni politiche del 4 marzo.

Vedi anche: [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7]

Quotation (445): Exkludierende Partisaninnen.

1962 wurde ein Gedenkstein auf der gegenüberliegenden Straßenseite des ehemaligen [Bozner Durchgangs-]Lagers errichtet, der allerdings bis heute immer noch von den Verbänden der ehemaligen Partisanen vereinnahmt wird und andere Häftlingsgruppen ausblendet.

Juliane Wetzel in ‘Der Ort des Terrors — Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager’, Band 9, Seite 302, Wolfgang Benz und Barbara Distel (Hrsg.), Verlag C. H. Beck, München 2009

Siehe auch: [1] [2]

L’estrema destra in casa Feltrinelli.

What is left \ What is right — questo il titolo di un ciclo di appuntamenti organizzato dalla Fondazione Feltrinelli a Milano e nel cui ambito martedì scorso Gad Lerner ha intervistato Florian Philippot, «politico e direttore della campagna presidenziale di Marine Le Pen» (Front National). Martedì prossimo, 13 febbraio invece è atteso Alain De Benoist, padre ideale della Nouvelle Droite.

La scelta di questi interlocutori, oltrettutto in piena campagna elettorale in vista delle elezioni politiche del 4 marzo, è ora al centro di una dura lettera di protesta pubblicata da professoresse e ricercatrici di varie università europee — e oggetto anche di una raccolta di firme su Change.org.

Alcuni estratti particolarmente significativi:

Siamo studiose e studiosi delle destre e estreme-destre. Da anni indaghiamo il fenomeno dell’emergere e del permanere di questi attori politici nelle nostre democrazie.

Naturalmente, condividiamo il fatto che alle destre ci si debba interessare, lo facciamo da anni. E siamo consapevoli del fatto che questo campo politico è molto eterogeneo, tanto da includere formazioni dichiaratamente neofasciste e compagini populiste. Tuttavia, ad accomunare attori molto diversi come de Benoist e Philippot è il “nativismo”, una visione del mondo secondo la quale gli stati dovrebbero essere abitati solo da “nativi” e, dunque, ogni persona (o idea) diversa sarebbe problematica per la sopravvivenza delle comunità nazionali. Una visione così omogenea ed escludente della società è in contraddizione con il pluralismo che caratterizza la democrazia.

L’estrema destra gioca da sempre sulla confusione tra destra e sinistra e pensare di “confrontarsi” su questo con Philippot e de Benoist non rischiara alcunché. Anzi, aggiunge soltanto altra confusione e contemporaneamente legittima la loro strategia. Per noi, si tratta di un grave segno di regressione democratica.

Nota del 06.02.2018: L’appuntamento con De Benoist è stato disdetto.

Vedi anche: [1] [2]

Südtiroler Bildzeitung?

Der Vortrag von Prof. Heinrich Neisser im Rahmen der Generalversammlung der Südtiroler Gesellschaft für Politikwissenschaft | politika über “die Bedeutung der Staatsbürgerschaft im Rahmen der europäischen Integrationspolitik” muss aufgrund von Krankheit des Vortragenden abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Stattdessen wird im Anschluss an die Sitzung am 2. Februar 2018 im Josefsaal des Bozner Kolpinghauses Sabina Drescher ab 19.30 Uhr über “Boulevardisierungstendenzen der Tageszeitungen Dolomiten und Neue Südtiroler Tageszeitung” sprechen.

Nähere Informationen auf www.politika.bz.it