Leerformel Segregation.

von Thomas Benedikter

Aber die Autonomie hat auch ein nach Gruppen getrenntes Land geschaffen. Segregation statt Integration, getrennte Macht- und Lebenssphären.

Georg Mair im Leitartikel der ff Nr. 24/2017

Segregation: Ein von Wissenschaftlern für Südtirol eingeführter, von gar einigen Journalisten zu unkritisch übernommener Befund. Wo bitte, abgesehen vom muttersprachlich organisierten Schulwesen, hat die Autonomie jemanden segregiert? Ein Beispiel: der Proporz hat konkret dazu geführt, dass der öffentliche Dienst viel integrierter und zweisprachiger ist als vor 1976, als er eingeführt wurde. „Getrennte Machtsphären“, ist schlicht postfaktisch. Politische Macht wird in Südtirol in geregelter, freilich noch ausbaufähiger ethnischer Konkordanz ausgeübt. Beim sozialen Wohnbau lässt sich Segregation von oben nicht nachweisen, die Zweitsprachkenntnisse haben seit 20 Jahren ganz deutlich zugenommen (Astat, Sprachbarometer). Nicht einmal in der Schule wird segregiert, denn jeder Schüler kann in Südtirol jede Schule besuchen, wenn er möchte. Was heißt dann Integration? Soll das Land Kampagnen für mehr gemischtsprachige Ehen einleiten? Sollen Quotensysteme im freien Vereinswesen eingeführt werden? Sollen Italienischsprachige gefördert werden, Bauern im Ahrntal zu werden? Was Mair wie manche andere verwechselt, sind spontane Entwicklungen in der Gesellschaft und eine (unbewiesene) Politik der Trennung von oben. So macht „Segregation“ als Leerformel weiter die Runde.

Autonomiekonvent legt Latte zu tief.

von Thomas Benedikter

Anderthalb Jahre hat der K33 gearbeitet. Fachleute, Verbandsvertreter, Politikerinnen und ganz normale Bürger haben Vorschläge zur Reform des Statuts von 1972 diskutiert und in fast definitiver Form auf den Tisch gelegt. Der Konsens wurde immer gesucht, nicht immer gefunden, was in der Natur der Sache liegt. Dass es gleich vier Minderheitenberichte gibt, zeugt vom internen Pluralismus in der italienischen Sprachgruppe. Überrascht hat eher die Reichweite des Hauptdokuments: Wenn das Ergebnis ein echter Qualitätssprung in der politischen Eigenständigkeit unseres Landes sein soll, kann man mit diesem Dokument nicht wirklich zufrieden sein, denn in vielen Punkten stapelt der Konvent zu tief. Bedenkt man, dass diese Vorschläge noch im Landtag und Regionalrat zerklaubt werden, bis sie der Verfassungsausschuss auf das für den Staat genehme Maß zurechtstutzt, greifen sie zu kurz. Vieles fehlt, was auch in der heutigen Verfassungsordnung durchaus Platz gehabt hätte. Hier zehn Beispiele in Kürze:

  1. Die Präambel ist umfassend genug und nimmt zu Recht ganz allgemein Bezug aufs Selbstbestimmungsrecht. Doch keine Spur von einer Regelung der eventuellen Inanspruchnahme dieses Grundrechts, somit auch seltsam die Aufregung um diesen Passus. Allein das Wort, das spätestens vom Regionalrat gestrichen werden wird, war für italienischsprachige Konventmitglieder eine Provokation.
  2. Institutionelle Neuregelungen hat der Konvent gar nicht diskutiert. Dabei wäre gerade die Stärkung der ethnischen Konkordanz und politischen Repräsentativität bei der Bildung der Landesregierung wichtig gewesen (auch die Möglichkeit der Direktwahl der ganzen Exekutive).
  3. Der Konvent konnte sich nicht zur Abschaffung der Region durchringen, vielmehr bleibt sein Vorschlag zweideutig, es wird also keine „Autonome Region Südtirol“ vorgeschlagen. So fehlt das klare Signal Richtung Trient, dass Südtirol die Region loswerden will; damit wird es wohl beim Status Quo bleiben, weil die Trentiner die Region stärken wollen. Minus und Plus ergibt unter dem Strich Null.
  4. Im Bereich der internationalen Beziehungen und jener zur EU ordnet man sich grundsätzlich dem Unionsrecht unter. Lösungen wie auf den Aland-Inseln, die autonomen Regionen mehr Spielraum bieten, wurden vermutlich unter dem Gewicht der Experten nicht diskutiert. Auch weniger weit reichende Vorschläge fehlen: die Klagebefugnis des Landes vor dem EuGH, eigenständige Beziehungen zu den EU-Institutionen, eine Staat-Land-Kommission für alle EU-Maßnahmen, die die Autonomie berühren, das Recht auf Beteiligung an internationalen Organisationen, Auslandsvertretungen des Landes.
  5. Zumindest beim Regierungskommissariat zeigt der Konvent Flagge: es soll abgeschafft werden und das bringt zudem noch eine finanzielle Einsparung.
  6. Jede Gerichtsbehörde soll unabhängig von Trient sein, schlägt der Konvent vor, aber nicht eindeutig und beschränkt sich aufs Verwaltungsgericht. Aus praktischen und finanziellen Gründen wird sich hier das Trentino durchsetzen, weil eben die regionale Ebene bestehen bleibt, die für die Organisation von staatlichen Einrichtungen genutzt wird. Eine Vorab-Kontrolle der Landesgesetze durch das Verfassungsgericht wird vorgeschlagen, was der Aufgabe der autonomen Entscheidungsfreiheit des Landesgesetzgebers gleichkäme.
  7. Bei Statutsänderungen plädiert der Konvent für die Festschreibung des Einvernehmens zwischen Rom und Bozen, was in der gescheiterten Verfassungsreform vorgesehen war. Er vergisst aber, diesen Vorgang zu demokratisieren, also per Statut auch den Landtag einzubeziehen, und für Südtirol ein echtes Initiativrecht für Statutsreformen zu fordern. Keine Rede von Statutshoheit.
  8. Bei den paritätischen Kommissionen drängt der Konvent nicht auf eine stärkere Transparenz, und demokratische Repräsentativität. Er bekräftigt die „paritätische Natur“ der 6er- und 12er-Kommission, belässt es bei der heutigen Zusammensetzung und Verfahrensweise, wodurch dies ein Monopol der Regierungsparteien bleibt.
  9. Auch bei der Regierungsform sind die Vorschläge des Konvents enttäuschend. Die nötige Erweiterung der direkten Bürgerbeteiligung (Einführung von Initiative und Referendum auf alle Landesgesetze) fehlt, Mitbestimmungsrechte der Bürger, Vetorechte des Landtags bei den Statutsänderungen fehlen. Hier hat sich wohl der SVP-PD-Flügel des Konvents durchgesetzt.
  10. Bei Proporz und Schulpolitik will der Konvent alles beim Alten lassen, sicher zwei der stark kontroversen Themen. Hier kann freilich überraschen, dass die italienischsprachigen Konventmitglieder, die sich in den Minderheitenberichten fast alle für eine zweisprachige Schule aussprechen, nicht als Ersatz dafür mehr Autonomie der Sprachgruppen in der Schulpolitik fordern. Dies würde den Weg für mehr L2 und L3 an den italienischen Schulen ebnen.

Abgesehen von weiteren Reformvorschlägen wird schließlich die Liste der autonomen Zuständigkeiten aufgeführt, mit den Grenzen, die der Staat dem autonomen Gesetzgeber auferlegt, ein Herzstück jeder Territorialautonomie. Hier soll das Land all seine bisherigen Zuständigkeiten und jene der Region als primäre Kompetenz übernehmen, unter bloßer Beachtung der Verfassung (also ohne Ausrichtung und Koordinierung durch den Staat). Dazu kommen die Justizverwaltung, eine Landespolizei, Postdienste, das Landes-Olympia-Komitee. Das wäre die halbe Miete, doch auch hier haben einige Bremser im Konvent nicht zugestimmt.

Insgesamt scheint sich der Konvent zu eng an jenen undefinierten Grenzen des „Machbaren“ und Durchsetzbaren orientiert zu haben. Sieht man das Statut von 1972 als großen Sprung nach vorne gegenüber 1948, wird das 3. Statut von 2018 (?) nach all den zu erwartenden Abstrichen kein solcher Sprung werden, weil schon die Messlatte zu tief liegt.

Autonomiekonvent: Ein persönliches Resümee.
Licht und Schatten

Nachdem ich eine Serie von Artikeln über den Konvent veröffentlicht und versucht habe, möglichst neutral zu berichten, ist es nach der letzten Sitzung nun an der Zeit, ein subjektives Resümee zu ziehen.

Der Konvent war sicherlich persönlich eine wichtige und spannende Erfahrung, mit 32 anderen Menschen aus Südtirol über die Zukunft der Autonomie zu diskutieren, dabei die Dynamik unterschiedlicher Sichtweisen kennenzulernen und schließlich diese unterschiedlichen Ansichten in ein Enddokument zu gießen. Die TeilnehmerInnen haben in den Sitzungen stets versucht, mit Respekt den Positionen anderer zu begegnen, das Gesprächsniveau war gut, zum Teil sogar sehr gut. Nach 27 Sitzungen steht nun ein Abschlussdokument, welches vom größten Teil der Mitglieder getragen wird. Nur vier Minderheitenberichte wurden erstellt, bedauerlicherweise kamen diese ausschließlich von italienischsprachigen Mitgliedern. Interessanterweise konnten/wollten die Verfasser der Minderheitenberichte kein gemeinsames Dokument erstellen, obwohl es inhaltlich große Überschniedungen gibt.

Das Abschlussdokument trägt eindeutig die Handschrift der RechtsexpertInnen, viele Formulierungen erschließen sich nicht beim ersten Durchlesen, sondern wurden aus im Konsens erstellten Forderungen von Esther Happacher, Renate von Guggenberg und Roberto Toniatti “übersetzt”. Diese Vorgehensweise unterscheidet sich grundsätzlich von jener im Forum der 100, wo die ForumsteilnehmerInnen mit ihrer eigenen Sprache die Wünsche an die Zukunft Südtirols gerichtet haben. Aus dieser Sicht stehen die Endberichte von F100 und K33 absolut gleichwertig nebeneinander, allerdings mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Das F100 kann als Zukunftswerkstatt gesehen werden, diese Berichte behandeln vielfach nicht nur das Autonomiestatut, sondern sind viel breiter aufgestellt und sollten auch von allen EntscheidungsträgerInnen Ernst genommen werden. Nicht oft gibt es die Gelegenheit, dass ein derart bunt zusammengewürfelter Haufen von Südtiroler BürgerInnen gemeinsam ihre Wünsche an die Zukunft richtet. Der K33 arbeitete zwar ähnlich, konzentrierte sich und filterte aber viel stärker im Hinblick auf das Statut. Aus diesem Grund ist es auch nachvollziehbar, dass viele Wünsche des F100 nicht Eingang in den Abschlussbericht des K33 gefunden haben; auch ich hätte beispielsweise gerne eine alternative Präambel im Abschlussdokument gesehen, sah es aber als unrealistisch, diese im Vergleich zu dem von vielen Seiten unterstützten Entwurf von Christoph Perathoner (SVP) durchzusetzen. An diesem Beispiel erkennt man auch die Dynamik des nicht klar ausformulierten Konsensprinzipes: Hätte jede/r TeilnehmerIn darauf beharrt, die persönliche Sichtweise auf ein bestimmtes Thema durchzusetzen, so hätten wir nun wahrscheinlich 33 Minderheitenberichte und kein vernünftiges Abschlussdokument. Die Zurücknahme der Eigeninteressen bis zu einem bestimmten Punkt hat dafür gesorgt, dass ein relativ starkes Enddokument entstanden ist. Im Nachhinein war die Arbeitsweise einer der Knackpunkte, sollte noch einmal ein derartiges Experiment gewagt werden, so würde ich jedenfalls die Arbeitsweise viel klarer im Vorfeld austesten, eine professionelle externe Moderation vorsehen und auch die RechtsexpertInnen extern verankern.

Was ist nun geblieben?

Inhaltlich ist das Dokument sehr wohl nach vorne gerichtet, so wird beispielsweise ein umfassender Kompetenzkatalog gefordert, der so weit geht, dass er sich der von der SVP geforderten “Vollautonomie” nähert. Die Region wird als überholt angesehen; eine stärkere Hinwendung zu Europa und zur Europaregion gefordert; die Selbstbestimmung als völkerrechtlich abgesichertes Prinzip verankert; der Proporz als Instrument zur Gleichstellung der Sprachgruppen im öffentlichen Dienst beibehalten; das Muttersprachprinzip in der Schule als wesentliche Grundsäule der Autonomie beibehalten, gleichzeitig wurde aber betont, dass mehrsprachige Experimente im Rahmen der heutigen Gesetzeslage möglich sind; das Regierungskommissariat soll abgeschafft werden; eine umfassende Finanz- und Steuerautonomie als zweite Grundsäule der Autonomie neben den Zuständigkeiten wird gefordert; insgesamt mehr Rechtssicherheit in den Beziehungen Staat-Land angestrebt. Es gibt noch viele weitere Aspekte, die im Dokumente enthalten sind, und die Zukunft wird zeigen, wieviel davon umgesetzt wird. Zumindest als Kompass für die weitere Entwicklung sollte das Dokument dienen. Verständlicherweise waren nicht alle Forderungen einstimmig, nahezu alle italienischsprachigen VertreterInnen zeigten Ablehnung bei Themen, die nationale Interessen bzw. nationale Durchgriffmöglichkeiten beschränkten.

Ist das Dokument progressiv?

Definitiv ja, auch wenn vor allem die “links-grüne” Fraktion es als rückwärtsgewandt betrachtet. Südtirol steht im Vergleich zu anderen Regionen Italiens blendend da, ein Teil davon ist sicherlich auch unserer Autonomie geschuldet, selbst Trient, das dieselben autonomen Rechte wie Südtirol geniesst, hat sich — wie auch der jüngst erschienene Bericht der Banca d’Italia zeigt — nicht so gut wie unser Land entwickelt. Wieso ein bewährtes Modell leichtfertig aufgeben? Am Beispiel Schule kann dies eindrucksvoll untermauert werden. Die allseits von bestimmten Kreisen geforderten mehrsprachigen Schulmodelle wurden durch den Kolipsi-Bericht als nicht zielführend entlarvt. Obwohl viele italienische Schulen mit alternativen Modellen wie CLIL experimentieren, sind die Ergebnisse für die italienischen Oberschulen geradezu verheerend. Die Medien versuchten zwar davon abzulenken, indem vor allem auf die massiv verschlechterten Ergebnisse der deutschsprachigen Schulen verwiesen wurde. Jede/r kann sich ausmalen, wie die Ergebnisse erst bei den Berufsschulen ausfallen würden. Vor diesem Hintergrund ist es auch verständlich, dass eine Mehrheit im Konvent nicht leichtfertig das Muttersprachprinzip nach Art. 19 aufgeben wollte und vor allem einen besseren Zweitsprachenunterricht forderte. Der vor allem von italienischer Seite als “rückständig” eingestuften Haltung sollte in Zukunft durch eine bessere Evaluation und Qualitätskontrolle des Unterrichtes begegnet werden, eine Sprachstelle wäre hierfür ein richtiger Ansatzpunkt. Hier zeigten sich auch die großen Divergenzen im Konvent. Ein von einem Teil der Mitglieder vorgenommene Unterscheidung zwischen rückständig und progressiv zeigt vor allem eines: Ein vorherrschendes Elitendenken ohne Bezug zur gesamten Realität in Südtirol. Es wird selbstverständlich davon ausgegangen, dass alle Eltern ihre Kinder in mehrsprachige Schulen schicken würden, dass in der Freizeit die Eltern dafür sorgen, ihren Kindern eine mehrsprachige Umgebung zu bieten. Ich frage mich nur, wie das zum Beispiel in ländlichen Dörfern oder Stadtteilen mit keinen nennenswerten Anteilen der anderen Sprachgruppe erfolgen soll. Ähnlich verhält es sich mit dem Zusammenleben, der “convivenza”. Auch hier sollte mal ein Realitätscheck gemacht werden, ein friedliches Zusammenleben gibt es schon lange und es läuft auch nicht schlecht. Dass vielfach dieses Zusammenleben in der “dominanten” Sprache Italienisch gelebt wird, bestätigt wiederum die Kolipsi-Studie und wird aber kaum thematisiert.

Miserable Außenwirkung

Die Medien spielten für mich zu einem großen Teil eine misaerable Rolle. Vor allem der A. Adige hat in einer Vielzahl von Artikeln von Anfang an nichts unterlassen, um den Konvent in ein schlechtes Licht zu rücken. Hier wurde gehetzt und Stimmung gemacht, Mitglieder des Konvents als “truppe cammellate” bezeichnet, mit Orban, Le Pen und Norbert Hofer verglichen und nichts unversucht gelassen, den Konvent zu schwächen. Diese unrühmliche Rolle wurde auch von italienischsprachigen Mitgliedern interessanterweise nie kritisiert; im Gegenteil, vielfach wurde im Konvent A und dann im A. Adige B gesagt, wahrscheinlich um vor den WählerInnen eine bella figura zu machen. Kaum besser andere Medien, wie beispielswesie Salto, wo man schnell zum “Pollo der Woche” ernannt wird, obwohl der Redakteur nie bei einer Sitzung anwesend war, sich nicht mit der Arbeitsweise auseinandergesetzt und Teile eines Gesamtdokumentes aus dem Zusammenhang gerissen hat. Generell muss gesagt werden, dass das Medieninteresse angesichts der zumeist negativen Artikel sehr bescheiden war. Ich frage mich nur, was wir hier eigentlich bei anderen Themen aufgetischt bekommen, wo ich keinen Einblick habe? Die Dolomiten und Rai Südtirol haben sich hier im Vergleich mit neutraler Berichterstattung hervorgetan.

Was bleibt?

Ich fürchte, das Schlussdokument wird im Landtag und dann zusammen mit Trient garantiert “entschärft”. Wie viel davon übrig bleibt, werden wir im Herbst sehen, wenn es im Landtag (am 22.9.) diskutiert wird. Umstrittene Punkte, wie etwa das Selbstbestimmungsrecht, sind zumindest erstmals verankert. Die Eurac, die den Konvent wissenschafltich begleitet, wird sicherlich eingehender die Ergebnisse untersuchen und vielleicht finden sie international in Expertenkreisen mehr Gehör als bei uns im Land. Bestimmte Medien haben es zumindest geschafft, dass der Konvent in der Außenwirkung stark beschädigt wurde. Dabei wird vergessen, dass neben den vereinzelten Streitpunkten ein gemeinsamer Wille von allen besteht, diese Autonomie weiterzuentwickeln, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und auch das Zusammenleben weiter zu fördern. Dies kann aber nur geschehen, wenn wir unsere Defizite objektiv erkennen und auch beim Namen nennen, Elitendenken abbauen und auch wagen, heikle Themen anzugehen.

K33: Abschluss der Arbeiten.

Heute fand die letzte Sitzung des K33 statt. Im Mittelpunkt standen dabei das Abschlussdokument und die Minderheitenberichte. Beim Enddokument wurden die Änderungswünsche der letzten Sitzung eingearbeitet, im wesentlichen handelt es sich dabei um die Nennung des Selbstbestimmungrechtes auf Basis des Völkerrechtes; der Verweis, dass die heutige Rolle der Region überholt ist; die Forderung einiger nach einer mehrsprachigen Schule und die Errichtung einer Plattform für alle Dolomitenladiner. Ebenso wurden die Forderungen der Arbeitsgruppe zur Finanz- und Steuerautonomie ins Enddokument übernommen. Luis Durnwalder (SVP) war der Einzige, der noch Änderungen am Abschlussdokument anbringen wollte, diese betrafen in erster Linie die Zuständigkeiten.

Bis zur letzten Sitzung wurden auch die angekündigten Minderheitenberichte, insgesamt vier, vorgelegt: Je ein Bericht von Dello Sbarba/Laura Polonioli, Maurizio Vezzali, Roberto Bizzo und Roberto Toniatti. Dello Sbarba (Grüne) und Laura Polonioli haben ihre im Laufe des Konvents erarbeiteten Positionen zu einem einzigen Bericht zusammengefasst; darin finden sich Forderungen wie die Beibehaltung der Region, die mehrsprachige Schule, die Ablehnung der Selbstbestimmung, der Abbau des Proporzes und noch viele weitere Themen. Roberto Toniatti meldete sich auch zu Wort und bemängelte, dass das Abschlussdokument nicht wie vorgesehen nur die im Konsens erarbeiteten Positionen widergibt, sondern auch jene, bei denen weitestgehender Konsens (also nur wenige Gegenmeinungen) erzielt bzw. dass auch Formulierungen untergebracht wurden, wo nur ein kleiner Teil (“einige”) der TeilnehmerInnen  Positionen deponiert haben. Als Beispile nannte er das Selbstbestimmungsrecht, wo sich zwar eine Mehrheit für die Nennung im Abschlussdokument ausgedrückt hat, allerdings nicht alle, so dass das Thema aus seiner Sicht konsequenterweise in einen Minderheitenbericht ausgelagert  hätte werden sollen. Weiters verwies er nochmals auf das Selbstbestimmungsrecht, das im Rahmen der Ãœberarbeitung des Autonomiestatutes nie hätte genannt werden sollen und aller Voraussicht nach entweder im Landtag oder spätestens beim gemeinsamen Bericht mit der Consulta wieder verschwinden wird.

Im Vergleich zu den vorhergehenden Sitzungen war der Abend vor allem durch die Erleichterung geprägt, die Arbeiten wie geplant abzuschließen und dass keine/r mehr Lust hatte, große Diskussionen anzuzetteln. Präsident Christian Tschurtschenthaler (SVP) bedankte sich bei allen Beteiligten und versuchte ein Resümee zu ziehen: Für ihn war der Konvent eine Premiere, die durch den Mut gekennzeichnet war, auch Fehler zu machen, indem mit einem Konsensprinzip gearbeitet wurde, welches nicht klar ausformuliert war und es deshalb zur Arbeitsweise immer wieder große Diskussionen gegeben hat. Der Konvent hatte auch den Mut, Themen anzupacken, die als “heiße Eisen” bisher kaum diskutiert wurden. Jedes Konventmitglied konnte dabei persönlich profitieren und trotz aller Diskussionen stand das Verbindende und nicht das Trennende im Vordergrund, obwohl gewisse Medien immer wieder versucht haben, das Trennende hervorzuheben. Bereits nach eineinhalb Stunden konnte die letzte Sitzung beendet werden.

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Valerio Benedetti — outing di un fascista.
Quando il fascismo entra nella «Volkshochschule»

Che il fascismo non se ne vada in giro sempre con la mazza da fabbro dovrebbe essere risaputo a sufficienza. Anzi, i gruppi fascisti si muovono su livelli diversi, servendosi dei mezzi più disparati e disponendo, oltre ai capi e alla fanteria, anche di un pool di ideologi che giustificano atti e discorsi detestabili. Con calcoli strategici si infiltrano tra le istituzioni educative nascondendo il proprio messaggio sotto forma di contenuto innocuo. Il loro vero volto viene mostrato in occasione di conferenze interne, dove si parla chiaro, si fa rete e si dà vita a forme di scambio internazionale.

Un esempio è il recente congresso dell’organizzazione Blocco Studentesco tenutosi a Roma lo scorso Aprile dal titolo «Europa – Comunita di popoli, civilta». L’organizzazione giovanile aveva invitato neofascisti e neonazisti provenienti da sei diversi paesi — tra cui la francese Action Française e l’organizzazione giovanile del partito greco Alba dorata. Contro quest’ultimo è in corso attualmente un procedimento statale di messa al bando per violenze di massa, implicazioni in criminalità organizzata e assassinio. Presente era anche il famoso editore della nuova destra Philip Stein e un po’ più nascosto il collaboratore dell’AfD John Hoewer.

In questa costellazione si fa notare anche qualcun altro: Valerio Benedetti, elencato come scrittore. Vive indisturbato da circa quattro anni a Bad Nauheim 61231, quartiere Nieder-Mörlen, in Germania. Dottorato all’Università J.W.-Goethe, lavora in diverse università popolari come insegnante di italiano nel Bundesland dell’Assia (Hessen).

Benedetti è una delle teste ideologiche fondamentali di CasaPound. I suoi libri sono ritenuti opere ideologiche standard, la sua pubblicistica, le sue capacità di traduzione e il lavoro di collegamento giovano all’intero gruppo. Grazie a lui, oltre alla semplice realizzazione di utili, è stata costruita soprattutto una rete di supporto a livello internazionale. Dato che nel contesto europeo dell’estremismo di destra i fascisti italiani di CasaPound sono uno dei gruppi più significativi, nelle seguenti righe ci si focalizzerà brevemente su questi. In conclusione si farà inoltre luce in maniera più precisa sulle attività di Benedetti.

Sangue sulle mani: CasaPound

CasaPound Italia è un movimento radicale di destra fondato nel 2003, che ricomprende fascisti/e con orientamento tradizionale, ma che si presentano con accento moderno.

A questo proposito usano mezzi di comunicazione moderna altrettanto attuali, linguaggi estetici della gioventù progressiva e delle culture di protesta. Vale a dire che per la loro propaganda fanno uso della moda, della musica, dei graffiti, di raves, go-ins, sit-in e di altre forme di azione della sinistra. La notorietà internazionale nella scena europea dell’estremismo di destra è arrivata a seguito dell’occupazione e dell’uso come mezzo di propaganda di strutture disabitate, utilizzate come centri nazionali dove si pianificano azioni ed eventi.

In questo senso i membri di CasaPound organizzano azioni socio-caritative vendendosi come «concittadini che si prendono cura del prossimo». Nel 2013 CasaPound si presenta per la prima volta alle elezioni come partito e dispone attualmente di vari rappresentanti in sei diversi parlamenti comunali. Dal 2013 ha raddoppiato quasi a 100 la sua base di partito e il numero dei suoi membri — che secondo alcune indicazioni ammonterebbe a circa 6.000 — è altrettanto cresciuto considerevolmente.

I membri di CasaPound si vedono come fascisti e fanno appello ai tempi più violenti delle cosiddette «camicie nere» sotto Benito Mussolini (1919-1922). Di conseguenza la loro condotta è segnata da violenti abusi su dissidenti e da scontri con le forze dell’ordine. Membri di CasaPound hanno in tal senso preso parte ripetutamente ad atti di violenza contro la sistemazione di rifugiati, come ad esempio nel 2014 e 2015 a Roma. Sulla base del loro razzismo, che cercano di celare dietro al concetto di etnopluralismo, si è arrivati di continuo ad abusi fino all’omicidio di rifugiati. A dicembre 2011 a Firenze Gianluca Cassieri sparò a due venditori senegalesi. Nel 2016 nella piccola cittadina di Fermo un membro di CasaPound offese la moglie di Emmanuel Namdi, un rifugiato nigeriano, definendola scimpanzé e nella rissa che ne derivò, picchiò l‘uomo fino alla morte.

Oltre ad azioni violente e militanti il movimento cerca di sviluppare ulteriormente un’ideologia di estrema destra e di rispolverare pensatori fascisti. In questo contesto Benedetti rileva particolarmente grazie a pubblicazioni su Giovanni Gentile, il principale «filosofo del fascismo» sotto Mussolini o sul «corporatismo del terzo millennio». I due libri fanno parte del canone del gruppo e il ricavato passa direttamente al movimento. Oltre a queste due opere Benedetti ha preso parte a un gran numero di altre pubblicazioni di estrema destra, collabora con l’ex terrorista Gabriele Adinolfi, accusato di partecipazione terroristica all’attentato della stazione di Bologna nel 1980 che causò 85 morti. In Germania è inoltre in contatto con attori della scena di estrema destra.

Un neofascista italiano a Francoforte

Valerio Benedetti ha conseguito nel 2015 il dottorato internazionale dedicato a «Comunicazione politica dall’antichità fino al XX secolo», collegato al seminario del dipartimento 08 di filosofia e storia dell’università J.W.-Goethe di Francoforte (Frankfurt am Main). Nell’ambito del suo dottorato Benedetti ha partecipato a diversi congressi universitari a livello europeo. Parallelamente alla sua carriera universitaria ha iniziato a scrivere col proprio nome contributi ideologici, a tenere conferenze e a scrivere articoli sulla situazione politica tedesca per il giornale online di CasaPound, Il Primato Nazionale. Che Benedetti metta il suo sapere a disposizione del movimento, lo si vede chiaramente dall’accavallarsi dei suoi temi di ricerca con quelli di discussione di CasaPound. Le sue ricerche storiche sulla genesi del concetto di Civilitas negli antichi rappresenta un punto di partenza per i dibattiti attuali su nazione e civilizzazione.

Inoltre nella regione metropolitana del Reno-Meno, Benedetti sembra non solo occuparsi della redazione di blog bensì ha avviato già da un po’ di tempo forme di scambio e di collegamento con strutture tedesche di nuova destra. Un esempio è l’intervista con Philipp Stein, condotta e tradotta in italiano dallo stesso Benedetti oppure ancora la recente radiotrasmissione a cui hanno preso parte sia Benedetti che Philipp Stein.

Philipp Stein è vicino a Götz Kubitschek e insieme a questo ha dato vita al «Movimento 1%» (Ein-Prozent-Bewegung). Inoltre Philipp Stein è editore del «Jungeuropa Verlag» per cui Benedetti pubblica e continuerà a pubblicare sotto lo pseudonimo di Ettore Ricci.

Sotto questo pseudonimo ha pubblicato testi e post su diversi blog in rete, questi avrebbero potuto probabilmente nuocergli durante la sua fase di promozione. Nel luglio del 2013 è comparso sul blog della nuova destra «Blaue Narzisse» (narciso blu) un articolo tedesco avente a tema CasaPound. Il redattore è Ettore Ricci e il traduttore Johannes Schüller. Johannes Schüller è libero professionista ed è attivo a Dresda come giornalista. Scrive anche articoli per «Blaue Narzisse» o per il giornale vicino all’FPÖ «Wochenblick». Già un anno dopo, nel febbraio del 2014, il lavoro di traduzione diviene inutile e segue a titolo di esempio sul blog «Blaue Narzisse» un testo sul pensatore della nuova destra Giorgio Locchi. Inoltre Valerio Benedetti avvia, sempre sotto lo pseudonimo di Ettore Ricci, pubblicazioni in tedesco su CasaPound, ad esempio sul blog della casa editrice «Jungeuropa Verlag». Per l’anno 2017 la casa editrice «Jungeuropa Verlag» annuncia una prima pubblicazione di testi in italiano su CasaPound che tra l’altro sono tradotti con la collaborazione di Ettore Ricci.

Benedetti in Germania cura la sua rete di contatti. Ha un filo diretto con Felix Menzel, che esattamente come Kubitschek appartiene agli scagnozzi della nuova destra, in passato è stato ospite a Karben del «Projektwerkstatt» di Andreas Lichert (AfD), vicino al movimento degli identitari. Menzel è fondatore ed editore di «Blaue Narzisse» e rappresenta una figura di spicco in riferimento al cosiddetto «Movimento Identitario» (Identitäre Bewegung -IB-). Secondo un articolo del 2012 comparso su Publikative.org, Felix Menzel assunse molto presto un ruolo importante per il Movimento Identitario in Germania. Se Benedetti abbia già preso contatto con Andreas Lichert non è ancora cosa nota. Dato che entrambi vivono a Bad Nauheim e sono (in parte) presenti con pubblicazioni sulle stesse piattaforme, è però da presumere.

Un altro famoso neonazista che compare nella lista delle amicizie su Facebook di Valerio Benedetti è Julian Monaco. Monaco è originario della Bassa Sassonia (Niedersachsen) e sulle prime è stato attivo tra i nazionalisti autonomi di Soltau prima di passare alla giunta regionale e poi all’esecutivo federale dei Giovani nazional-democratici (JN). Monaco è membro della corporazione studentesca Salamandria di Dresda ed è stato ospite già nel 2012 di CasaPound in Italia.

In conclusione si può dire che Valerio Benedetti dispone in Germania di buoni contatti, quali attori importanti della scena della nuova destra e della destra estrema, famosi nel giro.

Oltre a essere pubblicista della nuova destra, Valerio Benedetti sembra vivere un’esistenza molto precaria. Così lavora come insegnante di italiano presso università popolari (Volkshochschulen, VHS) di tutta la regione metropolitana del Reno-Meno: VHS di Francoforte, VHS di Wetzlar, VHS di Wetterau e VHS di Main-Kinzig. Inoltre ha tenuto due conferenze sulla storia antica di Roma e l’attuale situazione politica italiana, organizzate in collaborazione tra l’Università popolare di Offenbach e il gruppo di lavoro del Land «lavoro e vita città di Offenbach» vicine all’unione sindacale tedesca (DGB). Si può ritenere che tramite queste occupazioni Valerio Benedetti finanzi la sua vita.

CasaPound e la nuova destra in Germania e in Europa

In Europa CasaPound è ormai un modello per molti giovani gruppi di estrema destra, essendogli riuscito di affastellare tanti diversi ambiti dell’estrema destra e di riunirli in un partito-movimento interessante per i giovani. Per fare questo, CasaPound si serve delle strategie della nuova destra che mirano soprattutto allo spazio culturale e pre-politico. Nel 2003 in Francia nacque in contemporanea a CasaPound il «Bloc Identitaire» che si rifà, anch’esso, alle teorie della nuova destra. Sin dal 2012 la sola organizzazione giovanile Génération Identitaire» è riuscita a far furore e a espandersi anche in altri paesi europei grazie ad azioni e strategie mediatiche simili a quelle di CasaPound.

In Germania anche il «movimento identitario» cerca di presentarsi in maniera spiccatamente moderna. Attraverso azioni di visibilità pubblica e dispendiosi profili social tenta di far diventare pubblicamente accettabili e presentabili i punti di vista della nuova destra, etnici e neo-fascisti. A livello federale il piccolo circolo dei membri attivi del movimento identitario ha un collegamento stretto con corporazioni studentesche di nazionalismo tedesco e in parte palesi intersezioni personali con «Jungen Alternative» (JA), l’associazione giovanile dell’AfD (Alternative für Deutschland). A Marburg in occasione dell’ultimo congresso di partito della «Junge Alternative» dell’Assia in casa della corporazione studentesca «Germania» a titolo di esempio si arrivò ad aggressioni da parte di membri incappucciati — tra cui Maximilian Kolb, membro del consiglio nazionale della «Junge Alternative» dell’Assia — nei confronti dei fotografi presenti. Tra gli assalitori incappucciati c’era anche Philip Stein, ma al congresso di partito prese parte anche Andreas Lichert. Questa stretta dentatura tra violenza di strada e lavoro parlamentare ricorda fortemente il modus operandi di CasaPound in Italia. In Valerio Benedetti hanno trovato un alleato con i contatti giusti. Ma dove porterà questa strada è una domanda ancora aperta.

Articolo apparso su linksunten.indymedia.org

Quotation (366): Clil e scuola unica? Feticci.
Ricerca Kolipsi, valutazioni di Rita Franceschini

Il problema è che [il metodo Clil] è un feticcio, e invece il metodo che risolve tutti i problemi non esiste. Il Clil richiede contesti autentici per trovare applicazione pratica, contesti più distesi e informali dove ci si possa esprimere in libertà.

Le ricerche dimostrano che un anno passato in un’altra «zona linguistica» vale 4 anni di apprendimento tradizionale.

La scuola unica è un altro feticcio. Non credo che in Sudtirolo possa esistere una scuola unica. Ci muoviamo in un contesto di bilinguismo bicomunitario, in cui per esempio la variabile del dialetto gioca un ruolo importante e con comunità linguistiche che hanno sviluppato comportamenti bilingui diversi e che hanno obiettivi diversi.

Rita Franceschini, linguista, professoressa ed ex rettrice della Libera Università di Bolzano, nell’intervista di Mauro Fattor apparsa oggi sull’A. Adige

Vedi anche: [1] [2] [3] [4] [5]

Quotation (363): Delegare alla scuola.
La mancanza di dati empirici

Oltre ai risultati degli esami di certificazione linguistica e delle impressioni, senz’altro utili ma non esaustive, di genitori, insegnanti e degli alunni stessi, non esistono altri dati empirici sulle esperienze CLIL in Alto Adige e anche a livello internazionale si chiede a gran voce di porre rimedio a questa che è indicata come una grave lacuna nel panorama CLIL. Occorrono studi scientifici — possibilmente longitudinali — ed evidenze statistiche per sancirne, oltre ogni ragionevole dubbio, la ricaduta sulle competenze linguistiche ma anche per chiarire fino dove può e deve spingersi la scuola e dove invece sono le famiglie e i ragazzi stessi che, smesso di delegare tutto alla scuola, devono mettere in moto quel circolo virtuoso affinché la lingua diventi davvero strumento di comunicazione, di convivenza e di partecipazione.

Andrea Abel e Chiara Vettori, autrici della ricerca Kolipsi, qui.

Vedi anche: [1] [2] [3] [4]