Puigdemont erklärt den Prozess in Madrid.

Die spanische Nachrichtenagentur Europa-Press hatte heute nach Madrid geladen, wo der katalanische Präsident Carles Puigdemont (JxS) die letzten Entwicklungen im Unabhängigkeitsprozess erläuterte. Erwartet wurden unter anderem Vertreter gesamtspanischer Parteien sowie des Zentralstaats, die der Veranstaltung jedoch — mit Ausnahme des ehemaligen Bildungsministers der Regierung Zapatero, Ángel Gabilondo (PSOE) — geschlossen fernblieben.

Dafür traf sich Pablo Iglesias mit Puigdemont zum gemeinsamen Mittagessen. Seit Jahren wiederholt der Chef von Podemos, das katalanische Problem sei vom Zentralsraat nur im Dialog und durch die Gewährung einer bindenden Abstimmung zu lösen, wenngleich er selbst sich für einen Verbleib der Region bei Spanien ausspreche.

Bei der groß angelegten Pressekonferenz waren nicht nur internationale MedienvertreterInnen anwesend, sondern auch zahlreiche ausländische Diplomatinnen. Die Botschafterinnen von Großbritannien, Frankreich, Belgien, Dänemark, Schweden, Algerien, Irland, Venezuela und den Niederlanden ließen es sich nicht nehmen, höchstpersönlich zur Veranstaltung zu erscheinen und Puigdemonts Ausführungen zu folgen.

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