Innsbruck: Willi setzt sich durch.

An seinem 59. Geburtstag wurde gestern Georg Willi zum Innsbrucker Bürgermeister gewählt. Er setzte sich in der Stichwahl mit rund 53% der Stimmen gegen Amtsinhaberin Christine Oppitz-Plörer (Für Innsbruck) durch und ist damit erster grüner Bürgermeister einer österreichischen Landeshauptstadt.

Von den etwa 104.000 Berechtigten beteiligten sich knapp 44% an der Stichwahl, womit Willi zirka 23% der potentiellen Wählerinnen für sich überzeugen konnte.

Beim ersten Wahlgang am 22. April wurden die Grünen — bei einer Wahlbeteiligung von 50,4% — mit 10 Sitzen stärkste Fraktion im 40 Sitze zählenden Gemeinderat, gefolgt von den Freiheitlichen mit 8 und Für Innsbruck mit 7 Sitzen.

Das Ergebnis der Stichwahl ist ein wohltuendes Kontrastprogramm zur Nationalratswahl 2017, bei der die Grünen den Wiedereinzug ins Abgeordnetenhaus verfehlten und die zur Bildung einer schwarz-blauen Bundesregierung führte. Auch im Berzirk Innsbruck-Stadt waren die Grünen damals von 24,2% (2013) auf 8,0% abgestürzt.

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