Freitag: Wieder Faschokonzert.

Ungeachtet ihrer Geschichte scheint sich die Stadt Bozen als idealer Veranstaltungsort für faschistische Veranstaltungen etabliert zu haben, wo die italienischen Rechtsextremistinnen einigermaßen ungehindert agieren können.

Nach dem Konzert von Zetazeroalfa und einer aufsehenerregenden Kundgebung zur Verteidigung faschistischer Symbolik, soll am kommenden Freitag erneut ein größeres Konzert stattfinden — im Transilvania bei der Virgltankstelle.

Dabei lassen sich die Faschos offensichtlich auch nicht von ersten »negativen« Signalen abschrecken: Kürzlich mussten Jugendliche hohe Geldstrafen zahlen, weil sie öffentlich den römischen Gruß gezeigt hatten; dem rechtsextremistischen Kulturverein CasaItalia wurde die Eintragung ins Vereinsverzeichnis verwehrt.

Jetzt ist es höchste Zeit, dass Zivilgesellschaft und Politik gemeinsam überlegen, wie man verhindern kann, dass Südtirol auch weiterhin als Bühne für solche Veranstaltungen herhalten muss. Das wird natürlich schwierig sein, solange die Faschistinnen — direkt oder indirekt — die Rückendeckung der italienischen Rechten und staatlicher Institutionen genießen.

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