Arpejon naturala dla umanité.

Dolomites.

Ai 26 de jugn à la UNESCO nominé la Dolomites arpejon naturala dla umanité tla sentada de Sevilla. Am 26. Juni wurden die Dolomiten zum Weltnaturerbe der UNESCO ernannt. Il 26 giugno l’UNESCO ha nominato le Dolomiti patrimonio naturale dell’umanità.

Es gibt weltweit nur 176 UNESCO-Naturerbestätten, an einer davon hat jetzt auch Südtirol Anteil. Diese Auszeichnung, welche die besondere Schönheit und die Einzigartigkeit der Dolomiten unterstreicht, muss Auftrag sein, besonders behutsam damit umzugehen — und nicht, sie wirtschaftlich auszuschlachten.

Siehe auch:

Ecologia Wirtschaft+Finanzen | Good News | | | Friaul-Friûl Ladinia Südtirol/o Trentino Venetien-Vèneto | UNESCO | Deutsch Italiano Ladin

La Ladinia »unida« te Europa.

[EN] Ladins visit the Intergroup for traditional minorities of the European Parliament

A delegation of Ladins from South Tyrol and from Fodom/Cortina d’Ampezzo in Italy has visited on November, the 20th the Intergroup for traditional minorities in the European Parliament in order to explain the desire to re-unificate the three Ladin municipalities of the Province of Belluno in the Veneto region with South Tyrol. At the end of October 2007, the three Ladin municipalities of Cortina, Fodom and Col, which in 1923 were separated from South Tyrol and administratively allocated to the Veneto region, have expressed within a referendum with the convincing majority of nearly 80% their claim to be re-unificated with the autonomous Province of Bolzano/South Tyrol. In these three municipalities, where the population since 1971 has decreased by more than a third, are living approximate 8,000 persons the half of which still are native Ladin speakers. They need urgently the minority protection which is guaranteed in South Tyrol and which they have bitterly missed since the separation from South Tyrol 85 years ago. In Italy the possibility of changing the administrative allocation (article 132 of the Constitution) is linked to very close preconditions. But on the other hand, the Council of Europe-Framework Convention for the Protection of National Minorities (art. 16) and the European Charter for Regional or Minority Languages (art.7, para.1 lit.b) have recommend to the state parties, to which Italy is belonging, to regulate their administrative divisions in a manner which is fair to minorities.

Ⓛ Enconteda di referendars con raprejentanc europeics

Na delegazion de Ladins dl Südtirol y de Souramont (Fodom, Col y Anpezo) à  vijité ai 20 de november 2008 l Grup interfrazional per les mendranzes tradizionales dl Parlament Europeich per ti prejenté y splighé les aspirazions de reunificazion con l Südtirol che i trei comuns ladins dla provinzia de Belun à . A la fin d’otober 2007 à  i trei comuns de Anpezo, Col S. Luzia y Fodom, che é dl 1923 vegnus destachés dal Südtirol y sourandés a la region Venet, declaré te na maniera clera tres n referendum davagné con prest 80 % dles oujes de volei endò vegnì reunifichés con la provinzia autonoma de Bulsan/Südtirol.

Te chisc trei comuns, che à  perdù dal 1971 inant prest 1/3 de sia popolazion, vìvel al didancuei ca. 8.000 persones, de cheles che demé plu ca. l mez (40% t’Anpezo y 90% ta Fodom) rejona ladin. Chisc ladins à  assolutamenter debojegn dla sconanza dles mendranzes preveduda y garantida tla provinzia da Bulsan, na sconanza, che ti é vegnuda nieda da 85 agn encà , da canche i trei comuns é passés al Venet.
Tla Talia él la poscibelté de mudé confins aministratifs (art. 132 dla costituzion dl 2001), ma l iter prevedù é dret rie. Da l’autra pert él la Convenzion cheder dl Consei d’Europa per la sconanza dles mendranzes nazionales (art. 16) y la Cherta Europeica per i lingac regionai o de mendranza (art. 7 prum coma let. b) che ti recomana ai Stac firmatars, pro chi che al auda ence la Talia, de tré i confins aministratifs te na maniera che ai respete i debojegns dles mendranzes dailò residentes.

Quelle/source/fontana: Amisc dla Ladinia Unida.

Minderheitenschutz Mitbestimmung Plurilinguismo | Good News | | | Ladinia Souramont Venetien-Vèneto | EU | English Ladin

»Der trügerische Reiz der Steuerautonomie«

Von Thomas Benedikter* erhalte und veröffentliche ich gerne:

Der Landeshauptmann hat Mitte Mai offiziell die Steuerautonomie für Südtirol gefordert, im Sinne einer umfassenden Befugnis des Landes für die gesetzliche Regelung, Einhebung und Kontrolle der Steuern. Eine solche Perspektive – von Unternehmen, Verbänden und Oppositionsparteien schon länger gefordert – ist für viele Südtiroler reizvoll, weil man die Steuerlast als zu hoch und das italienische Steuersystem als ganzes als ein kompliziertes Korsett für Wirtschaft und Steuerzahler empfindet. Die Finanzhoheit wäre ein weiterer Schritt, nämlich die ausschließliche Zuständigkeit des Landes für die öffentlichen Einnahmen und Ausgaben innerhalb Südtirols. Die SVP weckt mit einer solchen Forderung Hoffnungen, dass eine möglichst weitreichende Steuerautonomie unter Beibehaltung der jetzigen Regelung der 9/10-Aufkommensbeteiligung nicht nur das bisherige üppige Einnahmenniveau des Landes sichern, sondern Spielraum für einen maßgeschneiderten Fiskus bieten wird. Man kann mit guten Gründen dafür eintreten, dass eine umfassende Autonomie theoretisch auch die Regelung der Steuern umfassen sollte. Dennoch sind solche Hoffnungen trügerisch.

Der Grund dafür liegt in zwei Herausforderungen, der sich die neue italienische Regierung unmittelbar stellen muss und will: die Einführung von mehr Steuerföderalismus und die Fortsetzung des Sparkurses beim Zentralstaat. Wie SWZ-Chefredakteur Weißensteiner in der SWZ vom 11.4. treffend ausgeführt hat, ist Südtirol schon seit langem ein Netto-Empfänger bei den öffentlichen Finanzflüssen, mit anderen Worten: wenn man alle öffentlichen Ausgaben und Einnahmen bezogen auf das Territorium konsolidiert (gegeneinander aufrechnet, unabhängig von der Aufteilung der Zuständigkeiten auf die Regierungsebenen), bezieht es mehr öffentliche Gelder als auf seinem Territorium an Steuern aller Art eingenommen werden. Dies ist für die armen Regionen Süditaliens der Tropf fürs Überleben, doch schwer legitimierbar für die reichste Region Italiens gemäß BIP pro Kopf, nämlich Trentino-Südtirol. Dieser Umstand ist vom früheren Unterstaatssekretär Roberto Brambilla am detailliertesten untersucht worden (“La regionalizzazione del bilancio statale, Bancaria editrice, 2005), dem es um die Klärung der strukturellen Benachteiligung der norditalienischen Regionen ging. Diesen Regionen liegt zwar mehr an der Gesundschrumpfung des Wasserkopfs Rom, doch spätestens seit sich Grenzgemeinden in Venetien, der Lombardei und Piemont reihenweise abspalten wollen, hat das Ausmaß von 800-900 Millionen jährlichen Nettozuflusses an beide Autonomen Provinzen wachsenden Unmut erzeugt. Man kann als Südtiroler diesen Umstand begrüßen, aber als nüchterner Beobachter muss man auch die Probleme Italiens realistisch einschätzen und begreifen. Heute sitzen jedenfalls die PDL- und Lega-Politiker des Nordens am Ruder, für die eine Steuerautonomie nur für die Regionen mit Sonderstatut nicht in Frage kommt, schon gar nicht für Südtirol und das Trentino alleine mit Beibehaltung desselben Finanzierungsmodus. Warum?

Die zentrale Erwartung, die die norditalienischen Normalregionen mit dem Steuerföderalismus verbinden, ist eine deutliche Entlastung ihrer Steuerzahler über den Ausbau der regionalen Steuerkompetenzen und eine höhere Ausgabenkapazität ihrer Regionen und Gemeinden. Sie wollen die Abgabenmasse, die ihre Steuerzahler aufbringen, in stärkerem Maße behalten und selbst verwalten. Heute sind das Piemont, die Lombardei, Venetien und die Emilia-Romagna die Melkkühe des Staates in dreifachem Sinn: sie tragen die Kosten des Zentralstaats in Rom, sie zahlen für den Süden, der bei den öffentlichen Finanzen im permanenten Defizit steckt, und zahlen obendrein – wenn auch absolut gesehen weit geringere Summen – für ihre “reichen Nachbarn”, die Spezialregionen des Nordens. Würden die nördlichen Normalregionen auch nur 40% ihres Steueraufkommens behalten dürfen – etwa wie derzeit die Region Friaul-Julisch Venetien – kämen Italiens Staatsfinanzen außer Rand und Band. Während diese wirtschaftsstarken Normalregionen ihren Bürgern ein erstaunlich geringes Leistungsniveau bieten können, sind die Spezialregionen in gewissem Sinne zu “öffentliche Ausgabenoasen” geworden. Bekämen diese auch die Regelungskompetenz für die Steuern, würden sie die Wünsche ihrer Bürger und Unternehmen erfüllen und die Steuern senken und das ganze System vereinfachen. Damit könnten Südtirol, das Trentino, das Aostatal und in geringerem Maße Friaul-Julisch Venetien nicht nur mit höheren und effizienteren Ausgaben punkten, sondern auch mit geringeren Steuern konkurrieren. In Zeiten harter Standortkonkurrenz auch zwischen den Regionen wäre eine solche Kröte für die Normalregionen kaum zu schlucken.

Auch in verändertem Kontext geht die Rechnung nicht auf und die Hoffnungen auf Steuersenkungen bleiben trügerisch. Würde nämlich Südtirol und Trentino und Aosta durch die neue Regierung gezwungen, auf einen Netto-Einnahmenzufluss zu verzichten (etwa im Sinne der EU-Regelung, wo reichere Länder in den Topf einzahlen und nicht daraus schöpfen), müsste es auf jährliche Einnahmen in der Höhe von 800-900 Millionen verzichten: ein gewaltiger Aderlass für den Landeshaushalt, der das Land zum Sparen in ganz anderen Dimensionen zwingen würde. An Steuersenkungen, auf welche die Bürger im Zuge einer Steuerautonomie hoffen, wäre nicht mehr zu denken, im Gegenteil, das Land müsste über eigene Abgaben den Aderlass ausgleichen. Dabei würde den Spezialregionen noch gar kein Beitrag für die Solidarität mit dem Süden abverlangt werden, nicht einmal ein Beitrag zu den zentralen Staatsfunktionen, sondern der bloße Verzicht auf den Nettozufluss an öffentlichen Mitteln, der im Brennpunkt der Kritik steht.

Die konkreten Aussichten, eine weitreichende Regelungskompetenz für die wichtigen Steuern (IRPEF, IRPEG und IVA machen 85% des Steueraufkommens aus) beim bestehenden Finanzierungsmodell der Autonomie zu erhalten, sind somit sehr gering. Ein solcher Schritt wäre aus zentralstaatlicher Sicht sehr widersprüchlich und würde den Unmut der Nachbarregionen überkochen lassen. Italien setzt auf mehr Steuerföderalismus, auch um mehr Effizienz bei den Staatseinnahmen und –ausgaben zu erreichen, in einem Land, wo 20-25% des BIP am Fiskus vorbeigewirtschaftet wird. Die Folgen dieser Rationalisierung gehen zu Lasten des Staatsapparats und der ärmeren Regionen. In dieser Situation die Position der finanzpolitisch bisher bevorteilten Region mit Sonderstatut noch zu stärken, wäre für keine Art von Regierung in Rom politisch zu verantworten. Deshalb tut Südtirol gut daran, seine Hoffnungen auf Steuerautonomie nicht zu hoch zu schrauben. Es könnte vielmehr kleiner anfangen, nämlich die Kompetenzen für die Einhebung und Kontrolle der Steuern übernehmen und dank seiner nachgewiesenen Verwaltungseffizienz allein schon dadurch für höhere Einnahmen für den Landeshaushalt sorgen. Auch dem Südtiroler Steuerzahler würde damit viel deutlicher als bisher signalisiert, dass wir es mit unseren Steuern sind, die das Land Südtirol und sein Ausgabenniveau alimentieren.

*) Thomas Benedikter ist Wirtschafts- und Sozialforscher in Bozen. Er ist u. a. Autor von »Autonomien der Welt« (Athesia, Bozen 2007) und »The World’s Working Regional Autonomies« (Anthem, London/Neu-Delhi 2007).

Politik Wirtschaft+Finanzen Zuständigkeiten | | Robert Weißensteiner Thomas Benedikter | SWZ | Aoûta-Aosta Friaul-Friûl Lombardia Venetien-Vèneto | Lega PDL&Co. | Deutsch

BIP: Tendenz fallend.

Wie das Online-Nachrichtenportal Südtirol Online berichtet, hat unser Land in der Eurostat-Rangliste der reichsten EU-Regionen (nach Bruttoinlandsprodukt) im Laufe von zwei Jahren 16 Plätze eingebüßt.

Befand sich Südtirol 2003 noch unweit des unangefochtenen Klassenprimus London an achter Stelle, müssen wir uns laut neuester Erhebung (2005) gar mit Rang 24 begnügen. Erhoben wurden die Daten von 269 Regionen.

Obschon unser Land mit 136,7% des Euroschnitts nach Kaufkraft noch immer vor Wirtschaftsgrößen wie Bayern (135,6%), Baden-Württemberg (128,8%) und Venetien (123,6%), sowie vor den Nachbarregionen Nord-/Osttirol (133,1%) und Trient (122,7%) liegt, ist der Negativtrend wenig schmeichelhaft: Südtirol verliert im internationalen Vergleich deutlich an Kompetitivität.

Comparatio Medien Umfrage+Statistik Wirtschaft+Finanzen | | | Stol | Bayern Nord-/Osttirol Südtirol/o Trentino Venetien-Vèneto | Euregio Eurostat | Deutsch

Do l’aiut l tradiment.

I ladins da souramont podarà vegnì salvés, sce an i tira fora dal palù dl Venet

L document, che l club di “Amisc dla Ladinia unida” à consegné a Romano Prodi tres l president dla Generala, é n at falé, n tradiment dl fin fondamental dl referendum: l’unité di Ladins. Ampez, Col y Fodom à dit de “sce” sic et simpliciter a l’unité de duc i Ladins tres l’agregazion di comuns da Souramont tla medema region Trentin-Sudtirol y plu avisa de chisc comuns tla provinzia de Bulsan. Al n rejoné de n “Comprenjore” per i trei comuns da Souramont con n statut dal medem contegnù dl Statut de autonomia dla Provinzia de Bulsan.

Sce l club di Amisc dla Ladinia unida à dé na man sterscia per l resultat positif dl referendum, spo àl con chest document dé n segn de retromarcia. Per i comuns da Souramont él dessegur na delujion. Desche al pèr él vegnù metù adum l document zenza l consens di comuns enteressés. Chest vuel dí ­ch’an met man de se temei da la realté politica. An se tem dal Parlament de Roma y perchel pròven de fé la cossa manco pesocia. Les ultimes paroles de Lorenzo Dellai, sia proposta de ne toché nia i confins y de laoré tres autri strumenc politics per arjonje na majera unité interladina, sie contribut per daidé finanziariamenter i comuns de confin per archirté via la vueia de passé te d’autres regions y per apajé les manaces de Galan contra i privilegs dles Provinzies autonomes, dut chest fej pensé y al fej vedei ite che la ghiranza de mudé i confins è bonamenter massa grana. Chisc pensiers y chestes retromarces fej dassenn plajei al assessour Florian Mussner che da tres encà se bat contra la mudazion di confins.
Pensé de podei crié tla provincia de Belun n cianton priviligé per i trei comuns da Souramont, i fé governé aladò dla statut dla provinzia da Bulsan é na ilujion. Na aucia che é tl jí sot tl’ega t’en palù ne vegn nia salveda con ti dé n auter mangé, n’autra vejoladura, ma con la tré fora, la liberan dal palù. I Ladins da Souramont podarà resté ladins sce ai vegn trac fora dal palù dl Venet. L Statut de Bulsan funzioneia ajache al à via dedò n Consei provinzial ch é a una de met en pratica si prinzips. Chest ne suzedessa dessigur nia tl Venet. L Statut de Bulsan apasseneia pro sie patron y no pro autri. La storia dl comprensore é faleda. La soluzion dl problem é una soula: tegní adum, se bate deberieda y no pensé bele a alternatives. L staff dla Svp s’à enconté con Romano Prodi, samben per si problems. Per i ladins él demé vegnù rejoné de radio y televijion. Degun sostegn ofizial a l’anesion de Souramont, ajache Durnwalder ne vuel nia se ficé ite, desche al à dit plu iadesc. La vera mess vegnì porteda inant demé da chi da Souramont, nience i ladins dla Svp pò daidé pro. Kaiser Christoph Perathoner ne meina dessigur nia do. Al vegn demé arferé. Radio y televijion ladina? Demé valch minut de plu de folclor. Deguna plata critica ne vegnirà plu publicheda o fata conesce tres radio y televijion. Chesta é la situazion. Ence la Lista ladins se fej audí­ puech, ajache ala sà che i gherdeines ne vuel nia la unité. La gauja de dut chest é la meseria politica di ladins, souradut de chi de Bulsan y Trent. Al é n gran debujegn dla unité di ladins per emparé a ester vagugn, per avei na coscienza nosta, che mancia completamenter. Les propostes da fé é ben autres. L ann 2008 é chel dles lites provinziales. Meton mo man de dé n segnal sterch de unité ladina tolan demez i nemisc dla unité, i Mussner, i Bioc y compagns y ti don la ousc a n Dejaco, a persones dessegur ladines y che se bat per l’unité. La soluzion dl problem vegn dala popolazion y no dai partis. (uc)

Document original sourandé a Romano Prodi

Illustrissimo Presidente,

Dopo che tali richieste furono disattese per un lungo periodo di 90 anni, i tre comuni in data 28-29 ottobre 2007 hanno espresso con voto plebiscitario la propria volontà di staccarsi dalla regione Veneto per ricongiungersi ai ladini della Regione Trentino-Alto Adige/Südtirol, alla quale si sentono appartenenti per sentimento e identità storico-culturale. Questa scelta ha ragioni che vanno molto oltre a meri scopi economici e materiali. Le rivendicazioni dei tre comuni affondano le loro radici nella storia, nel comune destino che la comunità ladina ha avuto per secoli fino alla sua tripartizione nel 1923, e sono rivolte unicamente al ristabilimento dell’unità ladina in base ai principi nazionali e internazionali di tutela delle minoranze. Mentre in passato nel bellunese Cortina, Colle e Livinallongo erano gli unici comuni ad essere considerati ladini (anche se fu loro negato ogni riconoscimento ufficiale), oggi una ladinità artificiale, utilitaristica e funzionale ad un’improbabile concessione di autonomia alla provincia di Belluno ha preso piede un po’ ovunque. Quale sentimento sincero si cela dietro queste recenti rivendicazioni di comuni per i quali in passato la ladinità dei tre comuni storici fu oggetto di scherno e di umiliazione? Proprio questi motivi – l’identità ladina, l’appartenenza culturale e storica al territorio sudtirolese, dal quale furono distaccati contro la propria volontà una prima volta nel 1923 e una seconda volta nel 1945, il pericolo di diluizione dell’elemento ladino all’interno di una “neo- o pseudoladinità” bellunese poco credibile e indefinita – sono stati determinanti per il risultato referendario di fine ottobre.
Riteniamo pertanto legittime le nostre richieste e nutriamo la speranza che il Parlamento Italiano in rispetto alla propria costituzione e alla carta europea delle minoranze che hanno come scopo la difesa tangibile e reale delle minoranze linguistiche ed etniche prenda una decisione rispettosa della volontà popolare. Per salvaguardare i diritti della minoranza ladina e per impedire la sua estinzione, inevitabile, all’interno di un’entità amministrativa non in grado o indisposta a dare le dovute garanzie, La sollecitiamo a sostenere le nostre istanze per il passaggio di Regione.
Se il parlamento italiano malauguratamente non dovesse ritenere valide le richieste avanzate e confermare lo status quo, Le sottoponiamo in seguito i principali obiettivi necessari per una valida tutela della minoranza ladina limitatamente ai tre comuni storici-diritti peraltro già concessi – con risultati positivi evidenti – ai ladini delle valli di Gardena, Badia e Fassa con lo statuto di autonomia del Trentino-Alto Adige/Südtirol:

  • la definizione della minoranza ladino-tirolese in provincia di Belluno secondo criteri linguistici, culturali e storici e perciò circoscritta ai tre comuni di Cortina, Colle e Livinallongo;
  • una legislazione chiara e specifica in merito alla tutela di questa minoranza ladina che esuli dalla semplice concessione di contributi o da normative generali non vincolanti;
  • istituzione di un comprensorio ladino-tirolese che accorpi i tre comuni citati (come già esistì tra il 1868 e il 1919);
  • la possibilità – nei tre comuni in questione – di dichiarazione di appartenenza linguistica secondo il modello sudtirolese;
  • l’assunzione di personale nell’amministrazione pubblica – sempre dei tre comuni – secondo i criteri della proporzionale (nuovamente secondo il modello in vigore in Alto Adige) garantendo l’accesso agli impieghi anche ai parlanti la lingua ladina;
  • l’obbligo di conoscenza della lingua ladina per gli impiegati pubblici dei tre comuni (secondo il sistema dei comuni ladini della Val Badia e Gardena);
  • l’insegnamento obbligatorio della lingua ladina nelle scuole dell’obbligo;
  • l’assunzione di insegnanti di madrelingua ladina;
  • una sovrintendenza scolastica ladina e un istituto pedagogico ladino, nel caso che l’estensione delle competenze delle istituzioni analoghe già presenti per le valli ladine della provincia di Bolzano ai tre comuni ladini storici della provincia di Belluno risultasse amministrativamente più onerosa;
  • garanzie nella gestione dell’Istituto Ladino Cesa de Jan;
  • una rappresentanza garantita nel Consiglio e nella Giunta della Provincia di Belluno;
  • rispetto da parte delle istituzioni nei confronti della storia e delle ricorrenze e festività della tradizione ladino-tirolese.

La realizzazione di questi obiettivi, che – lo ribadiamo – sono già operanti con evidente successo per la minoranza ladina nel Trentino-Alto Adige/Südtirol, è fondamentale e urgente per garantire la salvaguardia e la sopravvivenza anche della minoranza ladino-tirolese facente parte della provincia di Belluno. In caso queste richieste non dovessero essere accolte, alla perdita di identità seguirà l’inevitabile estinzione della lingua ladina nei comuni di Cortina, Colle e Livinallongo, una perdita non soltanto per l’Italia, ma per l’Europa intera.

Union Generala di Ladins dla Dolomites – Amisc dla Ladinia unida

Erschienen bei Noeles am 05.01.2008.

Nachtrag vom 07.01.2008: Der Artikel wurde bei Noeles entfernt. Weil er zu kritisch war?

Medien Minderheitenschutz Mitbestimmung Politik | Zitać | Romano Prodi | Noeles.info | Ladinia Souramont Südtirol/o Venetien-Vèneto | PD&Co. | Italiano Ladin

L contest politich ti deura na porta nueva ai ladins.

da: noeles.info

N no a la reunificazion dla Ladinia fossa n dejaster – la storia ne pitarà nia plu tant atira na tel ocajion – Plures per coche la Usc y la RAI ladina trata la chestion

Pro n referendum sàn normalmenter ciun che é l resultat, sce an dij de “scí” o de “no” y sce l “scí­” la davagna o la perd. L referendum à n valour legal. Pro l referendum teritorial da souramont sàn endere demé che al se trata de na desmostrazion de “volei”, ajache l iter che vegn do, sce l referendum resulteia positif, é bendebot raidous y ne depen nia plu demé da la volonté dla popolazion locala. La lege de destach messarà passé tl parlament talian (Ciamena y Senat) y al se prejentarà problematiches nueves, desche ence l parlamentar dla SVP Karl Zeller à anunzié enier (10.10) te na intervista al Alto Adige. Ma redont chest “volei” dla popolazion di trei comuns ladins da souramont é sen dassen emportant y pont da pié via.

Tla intervista de Karl Zeller de enier tl Alto Adige àl lascé adentene clermenter che la Svp todescia litarà per i ladins da souramont, sce la provinzia de Bulsan – do n referendum positif – vegnirà cherdeda a dé ju sie arat. I capo-partis dles mendres frazions todesces (Union, Freiheitliche y Sudtiroler Freiheit), Pöder, Hanspeter Leiter y Eva Klotz, à tamben lascé adentene sia adejion. N sostegn ciamò plulere tiebe, méssen dé pro, che podessa endere deventé majer do n resultat referendar positif. Na situazion analoga àn tla region Friul-Venezia-Giulia olàche l president dla jonta, Riccardo Illy, se à tamben declaré a una de ti dì de scì a duc i comuns confinars furlans tl Venet che vuel passé via tl Friul.

Da la pert de Bulsan él tamben l “volei” – almanco en prinzip – de ti dé lum verda a la agregazion di trei comuns y de ti sté eventualmenter permez tl parlament. L parlamentar Karl Zeller é sté perauter chisc dis firmatar de na mozion al govern talian sun les “percuisizions” di Carabiniers, piedes via da Belun, pro la senta dla Union di Ladins de Anpezo, da olàche al fova vegnù mané demez de messel material informatif. Duc, enfinamai l president dla region Venet, Giancarlo Galan, les ova raté fora de schedra y nia giustifichedes.
Duc i segns lascia speré sun n bon resultat y n cert sostegn politich doprò: i comités pro-referendum ne essa nia ciafié da fé n laour de informazion cis miour. Ai à metù a desposizion dutes les informazions de uega partides su te 9 schedes. Samben, economicamenter, vegnissa i trei comuns a se sté miec tla region autonoma Trentin-Sudtirol y respetivamenter tla provinzia de Bulsan. Bendebot da volei creve la osservazion dl ombolt de La Val, Franz Complojer, te sia intervista enier al Alto Adige, olàche dij che al ne veid nia les “motivazions economiches” sciche na gauja da podei azeté. Se lascé dí­ valch de tel da ladins che à demé per sia fortuna geografica fat pert – zenza sie merit – da empruma encà dla provinzia autonoma de Bulsan o de chela de Trent, depierpul che chi da souramont – con les medemes rejons storiches – à trat la curta per les gaujes che duc conesc (tripartizion fascista) y nia per sia colpa, ne é nia da azeté. Piec, al é na ofenuda a la memoria storica. Scemai messéssel slomené sie partì, la Svp, che ne à enlaouta (1947) nia armuet valch deplù, o dl 1964 nience, per mantegnì Ampez y Fodom almanco de gliejia pro la diozeja de Bulsan-Persenon pro chela che Fodom ova audì da tres y Ampez da feter 150 agn.

Rie y burt da se imaginé che l referendum jissa fora negativamenter. N eventual no significassa che la souc anter i ladins tla provinzia de Belun y chi tla region Trentin-Sudtirol vegnissa ciamò plu lergia a dann de duc i ladins. Chest condujessa a na folclorisazion ciamò plu sterscia de chela i on encuei. N scì deura depierpul trois y scenars nuefs, independentamenter da n destach teritorial, temporif o tardif che al sie, da la provinzia de Belun, che an se aoda samben che al suzede plu aslum che al é meso. N rai positif: l problem ne é daldut nia limité ai comuns da souramont, ma reverda na schira de comuns de confin te deplù regions tla Talia, unis da n valgugn agn tla “unione italiana dei comuni per cambio regione”. L prum che à fat da deurapista é sté l comun furlan de S. Micjel al Tiliment/San Michele al Tagliamento tla planura aunejiana dl mandament de Puart/Portogruaro che à fat tomé dl 2004 a colps de sentenzes la lege che vedova dantfora n iter de mudazion da region a region tant che imposcibel.

Tremolé endere messaràn enfin a enultima. Trueps se recorda ciamò con n cert glai l pre-referendum da Fodom dl 1992, envié via – an mess dé pro – con na certa prescia y con na prospetiva de suzes tant che nia realistica. La situazion é encuei miec, sibe per l cheder giuridich y politich che tres la campagna de informazion y de sensibilisazion. Tres l sit de adejion www.amiscdlaladinia.info él ence vegnù trat su cenc de firmes de adejion ta Fodom y via en Ampez. Les does unions di ladins a Fodom y Ampez ti sta do con gran convinzion y festide y ales à viadò l spinel les aministrazions comunales. Da la Val Badia él vegnù truep sostegn, adejions, dantaldut ence da pert di ombolc che se à dé ca, zenza n pez pesimé sun envit dl Comit “Amisc dla Ladinia Unida”. La popolazion enstessa à sen veramenter la poscibelté de tó na dezijion do n grum de encontedes publiches y sfueis informatifs che é ruvés te vigni ciasa. La informazion ne à dessegur nia mancé, enceben che “da la Usc di Ladins y da la RAI ladina éssen podù se aspeté valch sforz en plu per promueve la chestion storica dl referendum”, desche valch plura dassen.

Erschienen bei Noeles am 11.10.07.

Medien Mitbestimmung | | Karl Zeller | AA Noeles.info Rai Usc di Ladins | Friaul-Friûl Ladinia Venetien-Vèneto | BürgerUnion Freiheitliche STF SVP | Ladin

Majoni partesc fora sies implorazions.

CON N 4. JOLANTIN DESCUER L COMITÉ SIA MENTALITÉ Y SIE FIN: MIEC TALIANISAZION

Depierpul che i comités enjigna ca les schedes informatives con n grum de informazions detaiedes – chisc dis él vegnù fora la 4. scheda sun l fabriché alesiré – méssei ence se festidié de derzé les dejinformazions spanudes fora dal comité con a cef Majoni via en Ampez. Chisc dis él vegnù fora sie 4. jolantin dal titul “Vorremmo che …”, bonamenter l piec che l grup à zumpré adum. Sce da una na pert él sfadious da respone a “poures” impede a argomenc, à chisc jolantins ence l merit de viventé la discuscion y de descorì la mentalité dla politica di neo-ladins tl Beluneis.

Ernesto Majoni, enstes ampezan, é diretour dl istitut di neo-ladins a Bourcia de Ciadoura, y da n valgugn agn convertì al moviment di neo-ladins, da empruma encà en contraposizion con i ladins “storics” de Fodom, Ampez y Col. Sie fin “desnazionalisazion” y enlujiament dla ladinité ti trei comuns da souramont. Ladin: lingaz folclor – Talian: lingaz ofizial, chesta en curt sia impostazion de basa. A pert che l comité liej fora passajes dal contest storich per les adoré tendeziousamenter, rodósei ence sotissoura fac storics, canche al ti uega.

Lijon empruma l test dl volantin:

Vorremmo … che chi legge non ci vedesse come i paladini del no all’annessione al Sudtirolo, ma come cittadini che intendono portare un piccolo contributo ad un voto libero, obiettivo consapevole.

Sies informazions endere é dagnora negatives y mai obietives con pro y contra. L grup entourn Majoni à samben l dert sciche vigni zitadin o lia de fé al savei sies preferenzes politiches, ence la oposizion a la adejion de Cortina respetivamenter a la Region Trentin-Sudtirol y a la provinzia de Bulsan, ma al podessa ence l dì empede nié.

Vorremmo che …le nostre proposte non alzassero barriere fra gli abitanti di Ampezzo .. ma le eliminassero riunendoci tutti nel progettare coscientemente il nostro domani.

Belavisa chest é endere sie fin: deslarié poures.

Vorremmo che … non si dimenticasse che linguisticamente Ampezzo non è mai stato tirolese … ma si ricordasse che i nostri avi, dopo aver lungamente lottato, ottennero di poter usare la lingua italiana nell’amministrazione, nelle scuole, in Chiesa.

Pruma gran baujia: al ne esisteia degun lingaz tiroleis. Tirol fova dal scomenciament inant plurilingh: todesch, talian (Trentin) y ladin. La chestion dla adoranza dl lingaz te scola, é sauteda fora empermò tl tert 19eisem secul tl temp de tenjions nazionalistiches anter todesc y talians, nia demé via en Ampez, ma ence tla Val Badia y te Gherdeina. L govern tiroleis à dé do. Condut che Ampez é sté 400 agn sot a Tirol ne é i ampezans nia vegnus todeschisés. Con net deguna rissa ne végnel recordé la ladinité de Ampez y la colaborazion politica y culturala di ampezans con i autri ladins dl Sela.
L grup entourn a Majoni se erj depierpul a paladins dla “talianité o talianisazion” di ladins, element clef tla politica di neo-ladins, metan n gran azent sun l “talian”.

Vorremmo … che l’elettore ragionasse sul fatto che Ampezzo non ha mai avuto, e non avrà mai una sua HEIMAT, come quella sudtirolese … ma potrebbe invece occupare il posto che gli spetta in Magnifica Comunità di Cadore, vuoto da quasi 500 anni.
L storich ampezan Giuseppe Richebuono: “Canche dl 1815 ence l Venet y l Ciadoura fova vegnus liés al Imper Asburgich, à i burocrac pensé de confermé n valgunes inovazions napoleoniches, metan Ampez pro l Ciadoura y Fascia pro l Trentin. Ma i Ampezans se sentiva tiroleisc y i fac dl 1809 (veres de liberazion contra i franzeisc) ova ciamò engrandì l fossel che i despartiva bele da 300 agn dal Ciadoura; l ann 1815 à l comun mané na delegazion a Desproch y i argomenc cumpedés su tla petizion à fat fazion. Ampez é resté lié a les autres valedes ladines y al Tirol”. De chestes proves de se sentì “daciasa” (Heimat) pro Tirol en él sté n grumon tla storia sie da pert di ampezans che di fodoms.

La storia dles dles Regoles de Ampez pòn lieje do sun l sit: http://www.regole.it/pages/pag06.html . I “privilegs” (prorprietés comunales, na arpejon langobarda perauter) de Ampez é vegnus reconescius y enfinamai ampliés sot a Tirol, bonamenter una dles rejons che an se à defata usé ite con i “patrons nuefs”, do les stritaries con la Serenissima (Aunejia).

Vorremmo … che nessuno dimenticasse i 404 anni di storia tirolese che hanno segnato la parlata, le tradizioni, la cucina d’Ampezzo … ma non si scordassero neppure i 91 anni di storia veneziana e gli 89 anni di storia italiana che caraterizza il nostro paese oramai da 3 generazioni.

La audianza politica pro Aunejia/Venezia y al Venet é storicamenter na spana curta. Cortina à fat pert denant secui alalongia, empruma dl patriarcat de Aquileia (plu die ciamò de gliejia: Aquileia fova pont de deraiazion dl lingaz de stamp ladin. Ence la senta vescovila de Jevun audiva dant l ann 1000 laprò), y do na curta parentesa aunejiana, enfin al 1918 dl Tirol. Di 91 agn de storia taliana ne se recorda i ampezans y fodoms dessegur nia con gran enchersciadum dl “Ventennio” fascist. Y ti temps plu nuefs nes desmostra i fac che l Venet ne à nia daidé pro cis al svilup no di trei comuns ladins no dles autres comunités a la mont te sie teritore, zenza ne fossa nia deplù comuns ruvés a la conclujion che al é miec damané n referendum teritorial. Ampez resta ence do l referendum ciamò tla Talia.

Erschienen bei Noeles am 26.07.2007

Medien Minderheitenschutz Mitbestimmung | | | Noeles.info | Ladinia Venetien-Vèneto | | Italiano Ladin

I aversars stern meses-verités.

da: noeles.info

FAC STORICS VEGN TRAC FORA DAL CONTEST PER DOCUMENTÉ NA TALIANITÉ DI LADINS DA SOURAMONT

I aversars dl referndum da souramont aguza les ermes y ne scona nience con meses-verités. La contra-propaganda al referendum da souramont à bele metù man sun i sfueis beluneisc, ence con fac zarés fora da sie contest storich y adorés tendenziousamenter per sotrissé enzai sia “talianité” y fé dl referendum na confrontazion taliana-todescia. Te n articul sun l Gazzettino de enier, 19 de messel, ti végnel p.ej. recordé ai ampezans sciche ai se à batù per mantegnì l lingaz talian tla aministrazion y tla scola, dal 1511 inant, canche Ampez ruvova pro Tirol y l emperadour Massimilian ti confermova i privilegs de auto-aministrazion ai ampezans. Chest fat vegn valuté desche “gran proa de talianité” che an dess ti recordé ai joegn sen dant l referendum. Dal 1873 volova les autorités tiroleises sforzé su l lingaz todesch desche soul lingaz de ensegnament tles valedes ladines, enscì ence te Ampez, y scirmé fora de scola l ensegnament dl talian. Via n’Ampez sciche tla Val Badia y te Gherdeina se àn paré tant dassen enfin a che les autorités à messù fé conzescions. Al metova man da se fé sentì n nazionalism todesch agressif y da l’autra pert l iredentism talian. I ladins asmacés anterite. Ai se parova sciche ai ciafiova.

sfuei = Zeitung • adoré = verwenden • te = in • messel = Juli • canche = als, wann • desche = als • dant = vor • sforzé su = aufzwingen

Ence les opzions encherscioules dl 1939 dl acord Hitler-Mussolini vegn trates ca desche proa de talianité di ampezans. Na delegazion ampezana ti ova sourandé dl 1940 a Benito Mussolini a Roma les declarazions de 788 families ampezanes y de 17 imigredes per sotlignié la “talianité” dla valeda. Sce an ti ciala a chisc fac singolarmenter pòn veramenter les ouje enscì che al pèr che ala se trate de proes de talianité, ma la storia à n grum de autres plates che spliga les entravegnudes tl contest. Desche l storich Bepe Richebuono scriv, ova gran pert di 3335 ampezans, per podei resté te sia valeda, sotescrit enlaouta declarazions singoles, declaran che sie lingaz (ofizial) ne fova mai sté l todesch, ma l talian desche al fova ence efetivamenter tla aministrazion y te scola. Enscì ésen restés sconés da na propaganda aricioula desche p.ej. te Gherdeina. Te Ampez à demé 4% opté forapert. Che chestes declarazions fova plutost na vertola y nia na proa de talianité nes vegn confermé fosch sun blanch bele dl 1945 do la liberazion y la desfata dl nazism y dl fascism. L moviment politich pro-tiroleis “Zent Ladina Dolomites” à arjont pro lites democratiches dl 1946 ben16 sun 20 scagns tl consei de comun de Ampez. Ai ne volova nia demé la agregazion a la provinzia de Bulsan, ma sostegniva enfinamai la autodeterminazion per jì inaò sot a la Austria, donca te na direzion daldut contrara che chela de “talianité”.

traté ca = heranziehen • fosch = schwarz • arjont, von arjonje = erreichen

Per cie che reverda l lingaz de ensegnament te scola él sté svilups valifs tla Val Badia y te Gherdeina. La stritaria per la scola é juda ite tla storia desche “Enneberger Schulstreit” che à duré agn alalongia. Sceben che i ladins vegniva cumpedés tl vedl Tirol pro l grup linguistich talian , volova les autorités ti sforzé su a ries dal 1873 scoles blot todesces. I prevesc, sostegnus dai peresc de familia, se damanova che al vegnissa ence ensegné tl lingaz talian, perauter enlaouta y en pert encuei lingaz de gliejia. Bele enlaouta fòvel na sort de scola paritetica taliana-todescia. Chesta ostinazion de volei mantegnì l ensegnament dl lingaz talian ne ova endere nia da fé con n sentiment de talianité desche al nes vegn tamben confermé n pue plu tert y dantaldut dal 1905 inant con la nasciuda dla pruma union ladina a Desproch, ma de arvene contra tendenzes de todeschisazion dles valedes ladines y per rejons pratiches de vita da vigni dì tla comunicazion con i vejins talians.

reverda = betrifft • stritaria = Streit, Auseinandersetzung • agn = Jahre • sceben = obschon • cumpedé = zählen • enlaouta = damals • gliejia = Kirche • tamben = auch • vigni = jede/s/r • vejin = Nachbar

Chest atejament é dret carateristich tla storia di ladins. Canche i talians volova ti sité ai ladins se arvejinòven deplù ai todesc y fajova declamazions de fedelté a Tirol y a la Austria, canche i todesc volova ti sité ai ladins y ti sforzé su valch che ai ne volova nia, desche l lingaz todesch desche soul lingaz de scola tl secul passé, spo vegnìvel fat oposizion dl auter vers y an ghirova con insistenza l talian, che la jent entenova miec te gliejia y tles ores de catechism, olàche al vegniva adoré tradizionalmenter libri talians. Chesta confrontazion à ence condut bel plan a na coscienza tres plu clera de ladinité. Tl 19eisem secul él vegnù a lum les prumes publicazions ladines, catechisms y d’autra leteratura religiousa. An ova na identité clermenter nia-taliana y nia-todescia te dutes les valedes ladines. Cie che manciova endere fova n lingaz scrit unitar reconesciù a la per dl talian y todesch. Micurà de Rü ova fat bele dl 1833 n tentatif che é endere romagnù manoscrit tla calonia de La Pli, ma n valgugn prevesc l à tres endò tout ca desche ejempl desche an veid ti svilups dla ortografia ladina. Donca tl contest é chestes declamazions da una y da l’autra pert plu che auter da interpreté desche na afermazion desche grup etnich ladin.

ghiré = verlangen • vegní­ a lum = ans Licht kommen

Faschismen Geschichte Medien Mitbestimmung | | | Noeles.info | Ladinia Souramont Venetien-Vèneto | | Ladin