Erste »Tour of the Alps«.

Am morgigen Ostermontag startet in Kufstein die Tour of the Alps, die den traditionsreichen Giro del Trentino (40 Austragungen seit 1962) beerben wird. Die neue Rundfahrt wird sich über die gesamte Euregio (Nord-, Süd-, Osttirol und Trentino) erstrecken — als einer der diesjährigen Höhepunkte gilt die Überquerung der Europabrücke.

Die fünf Etappen führen

  1. von Kufstein nach Innsbruck
  2. von dort nach Innervillgratten
  3. von Niederdorf nach Villnöß
  4. von Bozen nach Cles und
  5. von Smarano zur Zieleinfahrt am Trientner Domplatz (am 21. April).

Das Rennen wird unter anderem von Eurosport, RaiSport und BikeChannel übertragen und ist somit die erste Sportveranstaltung auf Euregio-Ebene mit einer größeren internationalen Projektion.

Mumelter, un po’ di confusione sul Sudtirolo.

I media a livello statale (e troppo spesso gli stessi media «statali», ovvero la Rai) hanno grandi difficoltà a raccontare la realtà sudtirolese con un minimo di serietà, se già non in maniera oggettiva.

Può dunque essere un’ottima idea — un contrappeso? — che a raccontare il Sudtirolo all’Italia, a volte, sia un giornalista sudtirolese.

Oppure no, come si nota facilmente leggendo un articolo di Gerhard Mumelter (traduzione di Nicola Vincenzoni) apparso su Internazionale e ripreso da Salto. Vediamone alcuni stralci.

Scrive Mumelter che Ettore Tolomei nel 1904 avrebbe scalato il Klockerkarkopf

al confine con l’Austria

senza specificare che, all’epoca, un confine lì non c’era. Poco male. Prosegue però raccontando che nel suo testamento, il senatore

chiese di essere sepolto con la testa rivolta a nord, per “vedere anche l’ultimo tedesco ricacciato oltre il Brennero”. Questa sua volontà alla fine non fu rispettata.

Ma questo non è vero. Il desiderio di cacciare i tedeschi dal Sudtirolo effettivamente non si è avverato, ma la volontà del feroce assimilatore di venire sepolto con la testa verso nord fu, eccome, rispettata. Per farlo, si dovette abbattere, parzialmente, il muro di cinta del cimitero.

Ma la più dura sconfitta del senatore fascista è postuma: quasi tutti i nomi di luogo che aveva introdotto stanno per essere cancellati.

La contesa sui toponimi va avanti da decenni e in futuro i fantasiosi nomi italiani spariranno […].

Quasi tutti? Stanno per essere cancellati? Spariranno? Forse Mumelter ha la sfera di cristallo, ma al momento pare che non se ne faccia nulla, e comunque i nomi più importanti, fra cui tutti i nomi dei 116 comuni sudtirolesi, sembra che verranno mantenuti.

Palermo, 47 anni, laureato all’università di Innsbrück

Su «Innsbrück» stendiamo un velo pietoso. Ad ogni modo Francesco Palermo si è laureato a Trento, mentre a Innsbruck ha fatto un dottorato di ricerca (come si evince dal suo blog).

In Alto Adige, infatti, i conflitti etnici si ripresentano con un’inversione delle parti: ora sono gli italiani a sentirsi in svantaggio. E non del tutto a torto, dato che il loro numero diminuisce costantemente. Mentre la popolazione di lingua tedesca è cresciuta quasi del 20 per cento dal 1971 a oggi, quella italiana è calata del 16 per cento.

Scrivere questo, senza spiegare che il 1971 rappresenta l’apice del gonfiamento artificiale del gruppo linguistico italiano (ad opera dei fascisti prima e di una specifica politica migratoria messa in atto dalla Repubblica poi) equivale a una chiara disinformazione.

In dieci anni il numero dei consiglieri regionali di lingua italiana è passato dal 23 al 14 per cento: oggi nel consiglio siede un solo italiano. In molti comuni anche i carabinieri parlano tedesco.

Qui si fa confusione fra consiglieri provinciali e regionali. E non si spiega (a) che i carabinieri sarebbero tenuti a parlare tedesco in tutti i comuni e (b) che dire che parlano il tedesco non significa (come qualcuno potrebbe interpretare) che non parlano anche l’italiano.

Inoltre alle ultime elezioni regionali la lista di CasaPound, il gruppo di estrema destra, ha ottenuto quattro seggi registrando qui il suo record nazionale.

Alle regionali CasaPound non ha ottenuto nessun seggio. Ne ha ottenuti nel consiglio comunale di Bolzano (ma sono tre).

Il conflitto culturale è seguito da molti altoatesini. Tra questi ci sono gli imprenditori, le famiglie plurilingue e gli elettori dei partiti non etnici, come Verdi, Pd e Movimento 5 stelle.

Definire il PD un partito non etnico [1] [2] sinceramente fa sorridere. Ma vabbè.

Vedi anche: [1] [2]

Landesjournalistenkammer: Mayr kontert Kronbichler.

Der Chefredakteur von Rai Südtirol, Wolfgang Mayr, antwortet dem Kammerabgeordneten Florian Kronbichler (Grüne/MDP), der in Bezug auf die Schaffung einer autonomen Südtiroler Journalistenkammer von »provinzieller Einigelung« und »ethnischer Trennung« geschrieben hatte.

Die bevorstehende Umwandlung der Journalistenkammer Trentino-Südtirol in zwei eigenständige Landeskammern wurde von Senator Karl Zeller (SVP) erreicht.

Mayr erinnert daran, dass JournalistInnen von Rai Südtirol, Athesia und Südtirol 1 bereits im Herbst 2015 von der regionalen Journalistenkammer gefordert hätten, Fortbildungskurse endlich auch in deutscher und ladinischer Sprache anzubieten. Ein entsprechender offener Brief sei an alle Südtiroler ParlamentarierInnen, also auch an Florian Kronbichler verschickt worden — doch weder Kronbichler, noch die Journalistenkammer selbst hätten je darauf reagiert.

Dass es sich bei der Schaffung einer Südtiroler Journalistenkammer um »ethnische Trennung« handle, verneint Mayr. Alle anderen Berufskammern seien schon heute auf Landesebene organisiert — und auch die Führung der Südtiroler Journalistenkammer würde dann eben von deutschen, italienischen und ladinischen JournalistInnen gewählt.

Warum dürfen wir nicht machen, was in anderen Berufen schon lange gilt?

— Wolfgang Mayr

Eine ähnliche Position wie jetzt hätte Kronbichler bereits zum Zeitpunkt der Rai-Reform eingenommen, so Mayr, als der grüne Kammerabgeordnete gar prognostiziert hatte, dass die italienischsprachige Redaktion von Bozen nach Trient übersiedeln müsste. Dies sei jedoch nicht eingetreten.

Noch einen weiteren Vorwurf weist der Rai-Chefredakteur zurück: Eine Schutzklausel für Sprachminderheiten, die ihre Vertretung im staatsweiten Kammerrat sicherstellt, hatte Kronbichler scharf kritisiert. Schließlich sei schon bisher — ohne Schutzklausel — schon immer »ein deutscher Südtiroler« im Kammerrat verteten gewesen. Mayr weist darauf hin, dass das Gremium bisher aus 156 Mitgliedern bestanden hatte, nunmehr jedoch auf 60 Sitze verkleinert werden soll. Somit hätte tatsächlich die Gefahr bestanden, dass die Minderheiten nicht mehr angemessen vertreten gewesen wären.

Siehe auch: [1] [2] [3] [4]

Quotation (359): Natürlich Blödsinn!

Wer die deutschsprachigen Tageszeitungen liest oder auch die Internetforen, der sieht immer wieder Texte von Leuten — ob das dann repräsentativ ist, ist eine andere Frage — die […] feststellen, es würde inzwischen alles fast italianisiert werden. Was natürlich ein völliger Blödsinn ist […].

Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) am Runden Tisch von Rai Südtirol, 3. April 2017

Dann verbreitet vermutlich auch das Landesstatistikinstitut (Astat) völligen Blödsinn.

Ortsnamen: SWZ für Appeasement.
Chefredakteur Pfeifer weiß, was »das echte Südtirol« will

Seite eins der heute erschienenen Südtiroler Wirtschaftszeitung (SWZ Nr. 11/2017) füllen zwei Leitartikel, in denen Chefredakteur Christian Pfeifer (auf Italienisch) und sein Vorgänger Robert Weißensteiner (auf Deutsch) für eine Appeasementpolitik in der Ortsnamenfrage plädieren.

Cristian Kollmann (STF), den Moderator Massimo Giletti kürzlich in seine dümmliche Arena eingeladen hatte, um unter anderem mit Michaela Biancofiore (FI) und Alessandro Urzì (AAnC) über Toponomastik und faschistische Relikte zu diskutieren, stelle nicht die Südtiroler Mehrheitsmeinung dar. Er habe bei der letzten Landtagswahl ja auch nur 897 Vorzugsstimmen erhalten.

Und überhaupt: In der Ortsnamenfrage sei die Politik »Lichtjahre« von der Meinung der BürgerInnen entfernt. Statt Provokateure wie Kollmann solle man lieber ihn — Christian Pfeifer — in eine Sendung einladen, biedert sich der Chefredakteur an, denn er könnte den ItalienerInnen das »echte Südtirol« erklären.

Nun weiß ich nicht, was für Herrn Pfeifer das echte Südtirol ist. Aber das, was er in seinem Artikel (Titel: «Brutta figura») beschreibt, ist es ganz sicher nicht. Denn eins steht fest: Zur Haltung in der Ortsnamenfrage gibt es repräsentative Daten des Astat — und die sprechen nicht dafür, dass die SüdtirolerInnen mehrheitlich an Tolomei festhalten möchten. Im Gegenteil: Nur 41,9% (und gar nur 28,6% der Deutschsprachigen) waren demnach im Erhebungsjahr 2014 dafür, dass Orts- und Flurnamen in Südtirol eine Übersetzung brauchen.

Klar ist: Im Namen der SüdtirolerInnen sprechen kann niemand, außer sie selbst. Weder Provokateur Cristian Kollmann, noch Chefredakteur Christian Pfeifer.

Siehe auch: [1] [2] [3]

Nach bald zwei Jahren: Wieder Sardisch in der Rai.

Seit Mitte 2015 gab es im öffentlichen Rundfunk der Rai keine Sendungen in sardischer Sprache mehr, weil der PD das Sardische in seiner Rundfunkreform nicht mehr berücksichtigen wollte. Erst letzten Montag, den 6. März kehrte die Sprache der Insel nach bald zwei Jahren in den öffentlichen Rundfunk zurück. Doch aufgrund der PD-Reform musste die sardische Regierung eine Sonderübereinkunft mit der Rai aushandeln und wird die Sendungen in sardischer Sprache (mit 200.000 Euro) selbst finanzieren müssen. Dementsprechend spärlich fällt die Ausbeute aus: Nur 144 Stunden pro Jahr (im Durchschnitt nicht einmal eine halbe Stunde am Tag) wird Radiorai in sardischer Sprache ausstrahlen.

Wäre Sardisch (wie Deutsch, Französisch, Ladinisch und Slowenisch) im Rai-Gesetz enthalten, würde der Staat die Sendungen mit bis zu 2 Millionen fördern.

Übrigens: Großen Einsatz für die Mehrsprachigkeit zeigen italienische Parteien traditionell vor allem in der einzigen (verbliebenen) Provinz — Region gibt es keine — mit nicht italienischsprachiger Mehrheitsbevölkerung. Ein Schelm…

Siehe auch: [1] [2] [3]

Toponomastica, ecco il buonsenso.

Finalmente! Anche nella comunità italofona del Sudtirolo, per quanto riguarda la toponomastica, si stanno facendo strada posizioni di buonsenso, pur con sfumature diverse, ma tutte quante volte a smentire — una volta per tutte — l’irrinunciabilità del prontuario protofascista del Tolomei. Queste posizioni, a dire il vero, ci sono sempre state, ma per troppo tempo hanno lasciato il dibattito pubblic(at)o in mano ai più estremi difensori dell’eredità di uno «scienziato pazzo».

Ancora lunedì di questa settimana il consigliere provinciale Alessandro Urzì (AAnC), durante la trasmissione «Runder Tisch» di Rai Südtirol, faceva notare come tutti i toponimi fossero stati prima o poi inventati — con lo scopo evidente di negare, ancora una volta, qualsiasi differenza fra la stratificazione storica e l’opera di snazionalizzazione fascista.

In contrasto, fa piacere notare come ultimamente si siano moltiplicate le esternazioni favorevoli almeno a un ridimensionamento (più o meno drastico) di un «patrimonio» ormai indifendibile: Alle voci fuori dal coro (un coro fino a poco tempo fa parecchio assordante) di personaggi tanto diversi fra di loro come Nicolò Rasmo, Gianni Lanzinger, Sandro BX o la traduttrice Giovanna Rinaldi si stanno così aggiungendo il presidente della consulta giovanile di Merano, Daniele di Lucrezia, Alberto Stenico (che pochi giorni fa si è ironicamente definito un «disfattista toponomastico») o il pd Massimo Mollica che in un commento scrive:

Fate come volete, comunque io Amaten mi rifiuto di chiamarlo Ameto.

Ed è di oggi la notizia del tutto significativa di un’incoraggiante presa di posizione di Carlo Bertorelle, Enzo Nicolodi e lo stesso Alberto Stenico, rappresentanti del mondo associativo di lingua italiana in Sudtirolo.

Non che dubitassi dell’esistenza di questo buonsenso, ma era ed è fondamentale che esca allo scoperto e si contrapponga all’intransigenza dei retrogradi. È un bene che finalmente stia accadendo.

Vedi anche: [1] [2] [3] [4]

Quotation (339): Mit Deutsch keine Probleme.

Derzeit haben wir in Südtirol keine großen Probleme mit den Deutschkenntnissen unserer Carabinieri. Der Austausch mit den Bürgern ist uns wichtig. Rund 50% [der Carabinieri] sprechen Deutsch, auch in den Tälern können wir unseren Dienst gewährleisten.

Stefano Paolucci, Kommandant des Landeskommandos der Carabinieri, Tagesschau vom 17. Jänner 2017; Übersetzung: Rai Südtirol

Laut Astat-Sprachbarometer (2014) sind die Carabinieri die Institution, die deutschsprachigen SüdtirolerInnen am häufigsten das Recht auf Muttersprache verwehrt.

Siehe auch: [1]