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Die Demo findet statt.

Die von der Antifa Meran organisierte antifaschistische Kundgebung findet heute Abend wie geplant ab 18.00 Uhr am Bozner Kornplatz statt. Diese Bestätigung wurde nötig, nachdem widersprüchliche Informationen zum rechtsextremistischen Konzert von ZetaZeroAlfa kursieren — wonach die Faschisten ihr Stelldichein abgesagt hätten. Wahr ist inoffiziellen Informationen zufolge das genaue Gegenteil: Abgesagt sei lediglich die Location, da die Diskothek dub für die erwartete große Anzahl von Neonazis mittlerweile zu klein geworden sei. Wo das Konzert nun tatsächlich stattfindet, ist indes noch nicht durchgesickert; mehrere größere Veranstaltungslokale in Bozen haben bestätigt, im Laufe der letzten Stunden Anfragen von den Rechtsextremistinnen erhalten zu haben.

Brennerbasisdemokratie ruft folglich erneut und mit Nachdruck zur geschlossenen Teilnahme an der heutigen Gegenkundgebung auf!

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Antifa-Demo in Bozen.

Die Antifa organisiert am Freitag, den 3. September in der Landeshauptstadt eine Antifaschistische Kundgebung. unterstützt die Demo und ruft zur geschlossenen Teilnahme auf!

Der geplante Auftritt der bekanntesten Band der italienischen neofaschistischen Szene “Zetazeroalfa” – in Bozen ist nur die Spitze des Eisberges. Er lenkt jedoch den Blick auf ein gesellschaftliches Problem, das in Bozen viel zu lange ignoriert wurde: Neofaschistische Gruppierungen, allen voran “Casapound”, die sich um die Bar8 ein kleines schwarzes Universum aufgebaut hat, sind auf dem Vormarsch. In einem Klima, das von ethnischer Hetze und Rassismus geprägt ist, finden neofaschistische Ideologien schnell fruchtbaren Boden.

Wir wollen ein Zeichen setzen gegen die neofaschistische Achse von Casapound über Unitalia bis in den PDL hinein und für einen antifaschistischen und antirassistischen Konsens, den es auch in Südtirol herzustellen gilt! Dafür lohnt es sich, am Freitag auf die Straße zu gehen!

Freitag, 03. September 2010 um 18:00 Uhr
Kornplatz | Bozen Zentrum

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Faschistisches Konzert in Bozen.

Am kommenden Samstag ist in Bozen ein Konzert der rechtsextremistischen Band ZetaZeroAlfa um CasaPound-Chef Gianluca Iannone geplant. Wie am Freitag bekannt wurde, wird das Konzert im dub stattfinden. Dabei handelt es sich um eine Diskothek, die von zwei DJs eigens gegründet wurde, um in der Landeshauptstadt einen Raum für alternative Musik zu schaffen. Laut eigenem Internetauftritt ist das dub vor allem der Techno-, House- und Afro-Musik verpflichtet. Der unkonventionelle Mix sei der Erkenntnis geschuldet, dass es »nur zwei Arten von Musik« gebe: gute und schlechte.

An dieser Stelle fragt man sich, was an faschistischer Musik gut sein kann — es sei denn vielleicht, man ist so naiv, die Musik getrennt von den extremistischen Texten, den Band-Anhängerinnen und den Unwerten, die sie transportiert, zu beurteilen.

Dass in Bozen eine »ganz normale« Diskothek den Faschos Platz für ihre Konzerte bietet, ist ein besorgniserregender, nicht hinnehmbarer Beitrag zur Verharmlosung. Die Antifa spricht von »Hohn« für Südtirol, wenn am 4. September eine Horde von Nazis nach Bozen kommt, um zu »gewaltverherrlichender«, »rassistischer« Musik zu tanzen und auszurasten.

Wo bleiben Polizei und Regierungskommissariat, welche für ihre richtigerweise unnachgiebige Haltung gegenüber Südtiroler Nazis bekannt sind? Wo bleibt die Landesregierung? Wenn das Gesetz wirklich keine Handhabe gegen rechtsextremistische Veranstaltungen bietet, ist dringend Abhilfe zu schaffen. Südtirol braucht effektive Zuständigkeiten im Bereich der öffentlichen Sicherheit.

Brennerbasisdemokratie ruft dazu auf, an den angekündigten Gegenveranstaltungen teilzunehmen und das dub fortan zu meiden.

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Polizeigewalt in Meran.

Wie die Autonome Antifa Meran in Berufung auf Medien und Augenzeugen berichtet, kam es am 12. Juni im Umfeld des Rock the Lahn Open Airs in Meran zu Auseinandersetzungen zwischen einigen Jugendlichen und Carabinieri, die in einem Gewaltexzess der Ordnungshüter endeten. Aus noch nicht geklärten Gründen seien die Carabinieri mit unerhörter Brutalität gegen die Jugendlichen vorgegangen, anstatt zur Beruhigung der Situation beizutragen, sodass es zu generalisierten Solidaritätsbekundungen mit den Jugendlichen gekommen sein soll. Die Ordnungshüter sollen außerdem versucht haben, Bild- und Videoaufnahmen zu verhindern.

Mehrere Jugendliche wurden verhaftet, ihnen werden auch alle Sachbeschädigungen an den Uniformen und Fahrzeugen der Carabinieri zur Last gelegt.

Bild: Antifa Meran

Die Süd-Tiroler Freiheit benutzte den Vorfall zunächst für parteipolitische Zwecke, indem MdL Sven Knoll zunächst behauptete, die Eskalation sei auf die Forderung der Jugendlichen zurückzuführen, im Umgang mit den Carabinieri ihre Muttersprache benutzen zu dürfen. Dafür gibt es jedoch bis heute keine Belege, Augenzeugen widersprechen dieser Interpretation.

Anstatt ihr eigenes Vorgehen kritisch zu hinterfragen — eine Stellungnahme zu den Anschuldigungen steht nach wie vor aus — reichten die Ordnungshüter eine Verleumdungsklage gegen Sven Knoll ein. Damit üben sie direkten Druck auf die politische Debatte aus, anstatt eine freie Diskussion über den Vorfall zu ermöglichen. Sven Knoll legte daraufhin Fotos mit Gewaltspuren an menschlichen Körpern vor, die die Misshandlungen durch die Carabinieri beweisen sollen. Mit Ausnahme der Jungen Generation Burggrafenamt (SVP) hat sich bis heute keine weitere Partei zum Thema geäußert.

verurteilt die Gewalt aufs Schärfste und fordert eine lückenlose Aufklärung der Fakten — ohne bevorzugte Behandlung der Ordnungshüter. Allerdings wurden mit den Nachforschungen zum Vorfall dieselben Carabinieri betraut.

Medien Polizei Recht Repression | Bilinguismo negato | Sven Knoll | Stol | Südtirol/o | Antifa Meran Carabinieri STF SVP | Deutsch

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Attac Südtirol.

attac.

Wie die Autonome Antifaschistische Aktion Meran (»Antifa Meran«) berichtet, steht die Gründung einer Attac-Gruppierung in Südtirol kurz bevor.

Die internationale NRO, die laut eigenen Angaben rund 90.000 Mitglieder zählt, wurde Ende der 90er Jahre in Frankreich gegründet und agiert vor allem in Europa. Es handelt sich um einen der wichtigsten Akteure der globalisierungskritischen Aktion.

Vor rund einem Monat soll bereits ein erstes informelles Gründungstreffen im Meraner OstWestClub stattgefunden haben. Beteiligt sei daran auch die OEW aus Brixen gewesen, die seit längerem Kontakte zu Attac Österreich pflegt.

Weitere Infos zu attac Südtirol bei info@ostwest.eu.org

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