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Noeles übernimmt »Ladinia Unida« Link.

Noeles: Ladinia.

Das ladinische Nachrichtenportal noeles.info hat das Banner und den Link zur Facebook-Gruppe Ladinia Unida übernommen und in den eigenen Webauftritt integriert. Die Gruppe, die eine Wiedervereinigung Ladiniens unterstützt, wurde von Brennerbasisdemokratie lanciert.

La plata ladina de informaziun noeles.info a integré tl sit l banner y l link a la grupa Ladinia Unida dl Facebook. La grupa, che sostegn l’unité di ladins dolomitans, é stada fundada da la plataforma Brennerbasisdemokratie.

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Ladinisch im ÖV (II).

In Beantwortung meiner einschlägigen Anfrage erhalte ich ein Antwortschreiben aus dem Präsidium des Landes Südtirol, das ich (wie per Twitter angekündigt) hier veröffentliche:

Sehr geehrter Herr Constantini,

ich nehme Bezug auf mein Schreiben vom 20. Februar 2009 und überlasse Ihnen in der Anlage das Schreiben des Landesrates Dr. Thomas Widmann zur freundlichen Kenntnisnahme. Diese Rechtsauslegung des “Sprachendekretes” seitens des Ressorts Mobilität wurde nochmals von der Anwaltschaft des Landes überprüft. In der Tat gibt der Art. 32 des D.P.R. Nr. 574/1988 keine andere Auslegung her.
Trotzdem werden gemäß Zusicherung des Ressorts für Mobilität die Unternehmen des Personennahverkers die ladinische Sprache berücksichtigen, was zumindestens bei den Leuchtschriften (Toponomastik), die auf jedem Bus zu finden sind, leicht zu bewerkstelligen ist.
Ich hoffe, dass dieses berechtigte Anliegen möglichst bald einer positiven Lösung zugeführt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Der Landeshauptmann
Dr. Luis Durnwalder

Anlage:

Betreff: Verwendung der ladinischen Sprache

Lieber Landeshauptmann,

mit Bezug auf dein Schreiben vom 20.02.2009 haben wir die rechtliche Lage überprüft, ob die SAD bzw. die anderen Konzessionäre verpflichtet werden können Beschriftungen und Fahrpläne dreisprachig umzusetzen. Laut Dekret des Präsidenten der Republik vom 15. Juli 1988, Art. 32 besteht die Plicht zur Anwendung der ladinischen Sprache für Konzessionsunternehmen, die ausschließlich in den ladinischen Ortschaften tätig sind. Dies ist weder für die SAD noch für die anderen Konzessionsunternehmen des Nahverkehrs der Fall.
Das Ressort Mobilität wird sich aber dafür einsetzen eine Lösung zu finden, dass bei Fahrplänen und Beschriftungen die ladinische Toponomastik berücksichtigt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Der Landesrat
Dr. Thomas Widmann

Ich werde natürlich auch weiterhin dranbleiben und dokumentieren, ob und in welchem Maße diesen Versprechungen entsprochen wird. Leider bleibt völlig offen, wie sich die Landesregierung dafür starkmachen wird, diese offensichtlich völlig unzureichenden rechtlichen Rahmenbedingungen zu verbessern. Es ist klar, dass keine andere Sprachgruppe in Südtirol eine derartige Situation akzeptieren würde.

Gleichzeitig ist klar, dass das Dekret 574/88 in dieser Auslegung zwar keine Verpflichtung ermöglicht, aber eben auch nicht verbietet, darüberhinaus tätig zu werden. Es wäre sicher denkbar, die Konzessionäre über deren Pflichten hinaus für einen korrekten Sprachgebrauch zu sensibilisieren. Überdies könnten die künftigen Dienstverträge/Ausschreibungen für den ÖV klare Richtlinien enthalten, die das Landesamt selbst festlegt. Und nicht zuletzt verbietet dem Amt für Mobilität auch niemand, die Fahrpläne des Verkehrsverbunds dreisprachig zu verfassen, selbst wenn es dazu keine gesetzliche Verpflichtung gibt. Alles in allem stellt uns hier der Freistaat-Experte nur eine Minimallösung in Aussicht.

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Ab sofort wird gezwitschert.

31:bbd:

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http://twitter.com/31bbd

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Sudtirolo… Südtirol/South Tyrol.
Gruppo Facebook - Facebook-Gruppe

Sudtirolo. Il nome «Alto Adige» fu imposto al Tirolo meridionale dai fascisti, a sostegno della loro politica di snazionalizzazione ed oppressiva.

Sebbene oggi questo nome abbia perso gran parte della sua originaria aggresività, continua a ritorcersi contro la convivenza tra le diverse culture in questa terra — perché la duplice denominazione rispecchia e riproduce una situazione di «separazione in casa».

Chi aderisce a questo gruppo [Link], si impegna a promuovere — senza revanscismo, senza estremismo ed entro i limiti delle sue possibilità — la denominazione «Sudtirolo» come fattore di coesione ed «inclusione», nell’intento di dare a tutti i sudtirolesi (italiani, tedeschi, ladini od immigrati che siano) la medesima dignità di vivere (in) questa terra e di partecipare al suo sviluppo. Senza distinzioni.

Die Bezeichnung »Alto Adige« wurde dem südlichen Tirol im Faschismus als Teil der Assimilierungs- und Unterdrückungspolitik aufgezwungen.

Obgleich dieser Name heute seine ursprüngliche Aggressivität abgelegt hat, steht er dem entspannten Zusammenleben verschiedener Kulturen in diesem Lande noch immer im Wege — da die unterschiedliche Bezeichnung eine gesellschaftliche Trennung widerspiegelt und selbst reproduziert.

Wer sich dieser Gruppe [Link] anschließt, verpflichtet sich — ohne Revanchismus, ohne Extremismus und im Rahmen seiner Möglichkeiten — im Italienischen die einschließende Bezeichnung »Sudtirolo« als Faktor des Zusammenhalts zu fördern und zu gebrauchen, damit sich alle Südtiroler (Deutsche, Italiener, Ladiner oder Zuwanderer) mit gleicher Würde als Bürger dieses Lands fühlen — und an dessen Entwicklung teilhaben können.

Siehe auch: 1/
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Über den Tellerrand.

Bei Facebook wurden bisher drei Initiativen gegründet, die sich — die eine mehr, die andere weniger — auf die hier behandelten Themen und Lösungansätze beziehen. Ich will diese Gruppen hier vorstellen und die Leser dazu einladen, den Anliegen von durch einen Beitritt Nachdruck zu verleihen:

Facebook ist nach meinem Dafürhalten eine interessante Plattform zur Einbindung und Mobilisierung von Menschen, wenngleich auch die Gefahr besteht, dass die Anliegen im Netz gefangenbleiben.

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