{"id":10801,"date":"2012-04-10T23:04:48","date_gmt":"2012-04-10T21:04:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=10801"},"modified":"2024-01-26T14:42:34","modified_gmt":"2024-01-26T13:42:34","slug":"geoffneter-brief-an-brigitte-foppa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=10801","title":{"rendered":"Ge\u00f6ffneter Brief an Brigitte Foppa."},"content":{"rendered":"<p><em>Offene Version eines Briefs an Brigitte Foppa (V\u00ebrc).<\/em><\/p>\n<p>Liebe Brigitte,<\/p>\n<p>\u00fcberraschenderweise war ich bei der Erstlekt\u00fcre deines <a title=\"Offener Brief an Elmar Thaler.\" href=\"http:\/\/www.gruene.bz.it\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=470%3Aoffener-brief-lettera-aperta&amp;catid=36%3Apartei-partito&amp;Itemid=63&amp;lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Briefes an Elmar Thaler<\/a> in weiten Teilen mit dir einverstanden, wobei ich mir w\u00fcnschte, du h\u00e4ttest die Angelegenheit radikaler \u00bbentethnisiert\u00ab. Auch mir ist \u2014 als \u00fcberzeugter Pazifist \u2014 jegliche martialische Anwandlung mehr als nur suspekt. Eine Schusswaffe \u2014 egal ob Attrappe oder echt \u2014 kann das Stigma eines T\u00f6tungsinstrumentes, da ja das T\u00f6ten ihr alleiniger Zweck ist \u2014 niemals ablegen. Darum einen Kult zu veranstalten, finde ich befremdend.<\/p>\n<p>Mindestens ebenso \u00fcberrascht war ich aber auch von den (beiden) Antworten <a title=\"Offener Brief an Brigitte Foppa.\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20120415123917\/http:\/\/www.schuetzen.com:80\/aktuellbericht\/datum\/2012\/04\/04\/artikel\/offener-brief-an-brigitte-foppa-586.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1<\/a> <a title=\"Gli Sch\u00fctzen agli italiani.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=10750\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><code>02<\/code><\/a> von Seiten der Sch\u00fctzen, die meines Erachtens sehr gut sind und denen ich ebenfalls gr\u00f6\u00dftenteils zustimmen kann.<\/p>\n<p>Dazu einige Gedanken:<\/p>\n<p>A) Du erw\u00e4hnst zwar die Alpini und die faschistischen Verbrechen \u2014 ich finde aber, dass du die Chance ausgelassen hast, derartige Diskussionen endlich einmal au\u00dferhalb der ethnischen Demarkationslinien zu f\u00fchren. Sowohl Sch\u00fctzenaufmarsch als auch Alpiniumzug sind doch Manifest chauvinistischer Machtdemonstration und Reviermarkierung. Unser Ziel muss es sein, das bipolare Deutsch-Italienisch-Denken und die damit verbundenen Stereotypen zu \u00fcberwinden. Allzu oft ist es aber so, dass Aktionen auf \u00bbdeutscher Seite\u00ab gern als rechtslastig und z\u00fcndlerisch gegei\u00dfelt werden, w\u00e4hrend exakt dieselben Ausformungen auf \u00bbitalienischer Seite\u00ab geduldet werden bzw. die Kritik an denselben gar als \u00bbunn\u00f6tige Provokation\u00ab abgetan wird. Patriotismus bis Nationalismus f\u00fcr Italien gilt als Norm, sogenannter Tirolpatriotismus hingegen als r\u00fcckw\u00e4rtsgewandt, ewiggestrig und rechts.<\/p>\n<p>Da zum Beispiel auch Markus Lobis \u2014 so sehr ich sein \u00f6kosoziales Engagement sch\u00e4tze \u2014 hier auch oft selektiv wahrnimmt, hab ich ihm k\u00fcrzlich auf Brennerbasisdemokratie folgenden Vorschlag gemacht:<\/p>\n<blockquote><p>ich h\u00e4tte da einen vorschlag. wenn du das durchziehst, nehme ich meine kritik an deiner gesellschaftspolitischen ausrichtung zur\u00fcck und zolle dir h\u00f6chsten respekt:<br \/>\nmale ein gro\u00dfes transparent auf dem steht: \u201ceuer antifaschismus ist einseitig und unglaubw\u00fcrdig!\u201d und stell dich damit beim\u00a0 sch\u00fctzenumzug an den stra\u00dfenrand.<br \/>\ndann male ein zweites gro\u00dfes transparent mit der aufschrift: \u201centschuldigt euch f\u00fcr nazi-kollaboration und kriegsverbrechen!\u201d\u009d und platzier dich damit w\u00e4hrend des alpiniumzuges auf dem siegesplatz.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenngleich ich den <em>Alto Adige<\/em> nicht regelm\u00e4\u00dfig lese, hab ich noch keine einzige wirklich kritische Stellungnahme zum Alpini-Aufmarsch gesehen. Im Gegenteil. Den Sch\u00fctzen-Aufmarsch werden aber bestimmt wieder die Attribute \u00bbestrema destra tedesca\u00ab begleiten, was beim italienischsprachigen Leser nat\u00fcrlich die gew\u00fcnschten Assoziationen weckt (so dubios manche der Klotz&#8217;schen Bekanntschaften sind, muss man schon auch sagen, dass die S\u00fcd-Tiroler Freiheit immer noch Mitglied der <em>European Free Alliance<\/em> ist, die zusammen mit den Gr\u00fcnen (!!!) im Europaparlament eine Fraktion bildet. Die EFA ist, was Nazismus und Rassismus angeht, sehr empfindlich und hat zum Beispiel die Lega Nord und die B\u00fcrgerUnion ob ihrer radikalen Ansichten rausgeschmissen. Die S\u00fcd-Tiroler Freiheit jedoch nicht, da sie programmatisch nicht rechtsradikal ist). Auch die Hymnendiskussion wird auf italienischer Seite kaum gef\u00fchrt. Und somit ist auch dieses Thema wieder ein ethnisches und die SVP bem\u00fcht sich lediglich zu verhindern, dass die Deutsch- und Ladinischsprachigen die Hymne lernen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Dabei ist der Gesetzesvorschlag eine Anomalie in Zentraleuropa und \u00e4hnliches w\u00fcrde in \u00d6sterreich einen Aufschrei durch s\u00e4mtliche Bev\u00f6lkerungsschichten hervorrufen. Erschwerend hinzu kommt, dass sich die Hymne explizit gegen europ\u00e4ische Nachbarn richtet und einen l\u00e4cherlichen Pathos bis hin zum <em>Tod f\u00fcr Italien<\/em> propagiert. Kein Kind \u2014 egal welcher Muttersprache \u2014 sollte dazu verdonnert werden, diesen M\u00fcll zu lernen. Eine kritische Auseinandersetzung von mir aus \u2014 aber davon ist in der Diskussion nicht die Rede.<\/p>\n<p>Die Trennlinie verl\u00e4uft also nicht zwischen deutsch und italienisch sondern zwischen turbonationalistisch und liberal, zwischen demokratisch und totalit\u00e4r. Diesen Umstand sollte man meines Erachtens viel vehementer hervorstreichen und Themen, die traditionellerweise ethnisch besetzt sind, vermehrt entsprechend kontextualisieren, damit sie endlich das <em>Label<\/em> verlieren, das sie von Beginn an gar nicht haben d\u00fcrften. Verbei\u00dft man sich jedoch in zwar ideoligischer \u2014 jedoch ethnisch einseitiger \u2014 Kritik, befeuert man das Auseinanderdriften der Sprachgruppen umso mehr.<\/p>\n<p>Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass es die angeblich so ethnisch denkende und geschlossene \u00bbdeutsche Seite\u00ab ist, die sich \u2014 aus welchen Gr\u00fcnden auch immer \u2014 manchmal der ethnischen Logik entzieht und zumindest in Ans\u00e4tzen \u2014 meist medial in Form des Hauses Athesia \u2014 im positiven Sinne ideologisch argumentiert (vergleiche Nazi-Aufarbeitung in den <em>Dolomiten<\/em>; \u00e4hnliches gibt es im <em>Alto Adige<\/em> bez\u00fcglich Faschismus nicht. Vergleiche Opposition der <em>Dolomiten<\/em> zu Sch\u00fctzenaufmarsch \u2014 SVP vs. STF \u2014 und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig milde Beurteilung des Alpiniumzuges).<\/p>\n<p>B) Du schreibst:<\/p>\n<blockquote><p>Ich bin sicher, ihr werdet auch am 14. April mit Schildern auftreten, die \u201cFreiheit\u201d fordern. Gewundert hab ich mich schon \u00fcber diese vielen Jugendlichen, die sich im Ahrntal, in Gr\u00f6den vom italienischen Staat unterjocht f\u00fchlen. Ich kann es ja verstehen, wenn dieses Gef\u00fchl von denen kommt, die den Faschismus oder die Italienisierungspolitik des Staates in der Nachkriegszeit miterlebt haben [&#8230;] Vergleicht doch einmal S\u00fcdtirol mit der DDR, mit dem von euch wohlstudierten faschistischen Italien, mit Kuba oder auch nur mit Putins Russland und dann sagt, dass wir nicht frei sind?<\/p><\/blockquote>\n<p>Das erinnert mich an eine Aussage, die oft zum Thema Toponomastik kommt: \u00bbGut, dass wir keine gr\u00f6\u00dferen Probleme haben\u00ab. Erstens denke ich, dass die Toponomastik sehr wohl Symptom eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Problems ist und zweitens entbindet mich die Existenz gr\u00f6\u00dferer Probleme ja nicht vom Drang bzw. der Pflicht, auch die kleineren zu l\u00f6sen. Oder d\u00fcrfen wir uns nicht um andere Dinge k\u00fcmmern, solange immer noch Menschen in dieser Welt an Hunger sterben? D\u00fcrfen die Opfer des Mussolini-Regimes nicht Gerechtigkeit und Mitgef\u00fchl fordern, nur weil es den Juden und anderen im Deutschen Reich noch viel schlimmer ergangen ist? Verlieren die Katalanen das Recht, f\u00fcr ihre Version von \u00bbFreiheit\u00ab zu k\u00e4mpfen, nur weil die Tibeter noch viel unfreier sind? Dieser Relativismus ist Schwachsinn. Italien ist ein freies Land, aber im Vergleich zu einigen Nachbarn doch auch ziemlich unfrei. Eine Verbesserung der eigenen Situation anzustreben ist daher f\u00fcr jede Gesellschaft ein legitimes Ziel. Wenn ich mich also auch nur ein kleines bisschen unfrei f\u00fchle (ob der mangelnden Pressefreiheit, der \u00fcberbordenden B\u00fcrokratie, nationalstaatlicher Zw\u00e4nge usw.) habe ich sehr wohl das Recht, auf demokratischem Wege Alternativen anzustreben.<\/p>\n<p>C) Au\u00dferdem schreibst du:<\/p>\n<blockquote><p>Einige von Euch sind f\u00fcr die Gr\u00fcndung einen neuen Staates. Reden wir gerne auch dar\u00fcber, denn es klingt ja nicht schlecht. Aber kl\u00e4rt uns auf dar\u00fcber, ob Ihr der EU beitreten m\u00f6chtet.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dazu, finde ich, hat Elmar Thaler sehr gut geantwortet. Die Sch\u00fctzen machen von einem ureigenen demokratischen Recht \u2014 dem der Versammlungsfreiheit \u2014 Gebrauch und solange sie sich damit im demokratischen Grundkonsens bewegen, ist dagegen nichts einzuwenden. Machen die Gewerkschaften und viele andere ja auch. Die Sch\u00fctzen sind auch keine politische Partei sondern ein Verein \u2014 eine Interessensvertretung wenn man so will. Und da hat Elmar recht, dass sie eine Willensbekundung abgeben d\u00fcrfen, es aber nicht ihre Aufgabe ist, die Umsetzung auf Punkt und Beistrich auszuformulieren (machen die Gewerkschaften bei ihren Protestaktionen ja auch meistens nicht). In diesem Sinne habe ich die Formulierung mit der \u00bbLegitimation\u00ab verstanden, wenngleich sie schon recht ungeschickt war.<\/p>\n<p>D) Zuletzt schreibst du:<\/p>\n<blockquote><p>Das alles wollen wir verwerfen? Von neu anfangen und wom\u00f6glich all die bereits erlebten K\u00e4mpfe, Verletzungen, Fehler oder gar Toten noch einmal erleben?<\/p><\/blockquote>\n<p>Das klingt mir zu hart. Niemand plant einen Milit\u00e4rputsch. Alle Akteure betonen, dass sie ihre Ziele auf demokratischem Wege und gewaltfrei erreichen m\u00f6chten. Und wenn der Staat Italien eine freie Demokratie ist, dann wird er doch wohl mit demokratischen Willensbekundungen umzugehen wissen. Wenn nicht, w\u00e4re dies ein Grund mehr f\u00fcr eine Losl\u00f6sung. Au\u00dferdem sehe ich eine zuk\u00fcnftige Unabh\u00e4ngigkeit ja nicht als Projekt, das vom absoluten Nullpunkt startet, sondern vielmehr als eine Weiterentwicklung dessen, was wir zur Zeit haben.<br \/>\nUnd besonders die Gr\u00fcnen m\u00fcssten allein schon aus Eigeninteresse ein derartiges Szenario herbeisehnen. Wir sind uns glaub ich einig, dass es in S\u00fcdtirol ein Demokratiedefizit gibt. Diese \u00bbAnomalie\u00ab im Vergleich zu den umliegenden, bisweilen sehr \u00e4hnlich geschichteten Regionen, ist meiner Meinung nach fast ausschlie\u00dflich der Autonomie und der Zugeh\u00f6rigkeit zu Italien geschuldet. Eine andere Erkl\u00e4rung daf\u00fcr habe ich nicht. In Nordtirol liegen die Gr\u00fcnen \u2014 obwohl sie bei den vergangenen Wahlen ein Drittel ihrer Stimmen verloren haben \u2014 immer noch bei fast 11 Prozent. Erschwerend hinzu kommt, dass es in Nordtirol im Gegensatz zu S\u00fcdtirol sehr wohl eine sozialdemokratische Konkurrenz gibt, die in \u00e4hnlichen Gew\u00e4ssern fischt. Dennoch kommen die Gr\u00fcnen s\u00fcdlich des Brenners nicht einmal auf 6 Prozent. Vergleicht man die Landeshauptst\u00e4dte, die sich nicht nur wegen ihrer Geschichte durchaus vergleichen lassen, ist der Unterschied noch eklatanter. Die Innsbrucker Gr\u00fcnen lagen bei den vergangenen Wahlen bei 18,5 Prozent. Die Bozner Gr\u00fcnen holten gerade einmal ein Drittel davon (6,5 Prozent). Ich habe trotzdem nicht den Eindruck, dass \u00bbgr\u00fcne Themen\u00ab den S\u00fcdtirolern egal sind. Ganz im Gegenteil orte ich hier ein fast noch st\u00e4rkeres Umweltbewusstsein als in Nordtirol. Wie erkl\u00e4rst du dir diese Diskrepanz? Sind einfach die Kandidaten hier so viel \u00bbunw\u00e4hlbarer\u00ab? Das hoffe ich wohl nicht.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Offene Version eines Briefs an Brigitte Foppa (V\u00ebrc). Liebe Brigitte, \u00fcberraschenderweise war ich bei der Erstlekt\u00fcre deines Briefes an Elmar Thaler in weiten Teilen mit dir einverstanden, wobei ich mir w\u00fcnschte, du h\u00e4ttest die Angelegenheit radikaler \u00bbentethnisiert\u00ab. Auch mir ist \u2014 als \u00fcberzeugter Pazifist \u2014 jegliche martialische Anwandlung mehr als nur suspekt. 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