{"id":11005,"date":"2012-04-27T09:50:14","date_gmt":"2012-04-27T07:50:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=11005"},"modified":"2026-02-02T08:47:54","modified_gmt":"2026-02-02T07:47:54","slug":"judische-lebensbilder-aus-tirol-storia-di-vita-ebraica-in-tirolo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=11005","title":{"rendered":"J\u00fcdische Lebensbilder aus Tirol."},"content":{"rendered":"<!-- Snippets by WebberZone Snippetz --><div class=\"ata_snippets\"><hr style=\"height: 15px; border: none; margin-top: 0em; background-color: darkred;\"\/><\/div><p><em>von Josef Prackwieser<\/em><\/p>\n<blockquote><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-11031 aligncenter\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/juden_alpen.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"301\" srcset=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/juden_alpen.jpg 450w, https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/juden_alpen-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/juden_alpen-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/p><\/blockquote>\n<h6>Kurze historische Einf\u00fchrung<\/h6>\n<p>N\u00e4he und Gegens\u00e4tze kennzeichnen das Verh\u00e4ltnis der beiden \u00e4ltesten monotheistischen Religionen, des Judentums und des Christentums, zueinander: Beide teilen sich zu einem gewissen Punkt dieselben heiligen Texte, dieselben \u00dcberlieferungsstr\u00e4nge und Traditionen, sie teilen sich schlie\u00dflich dasselbe theologische Fundament. Doch diesen Gemeinsamkeiten steht eine hierin verwandte Gegens\u00e4tzlichkeit gegen\u00fcber, die sich \u2014 gerade aufgrund der N\u00e4he \u2014 in den Unterschieden der beiden Glaubensrichtungen intensiv Bahn bricht.<\/p>\n<p>Das Christentum verstand sich lange Zeit als die rechtm\u00e4\u00dfige Nachfolgereligion, als Gemeinschaft des neuen Bundes (der den alten, j\u00fcdischen Bund mit Gott abl\u00f6st). Den Juden wurde dabei jedoch durch Paulus und Augustinus ein besonderer Status des Schutzes zuerkannt, denn ihr Volk legt \u201cZeugenschaft f\u00fcr die Wahrheit\u201d der biblischen Prophetien ab; das hei\u00dft grob gesagt, dass es nach christlichem Verst\u00e4ndnis die gemeinsamen Schrifttexte und -traditionen aufbewahrt. Nur \u00fcber diesen Umstand ist die einzigartige Tolerierung einer anderen Religion innerhalb der abendl\u00e4ndischen Christenheit des Mittelalters zu erkl\u00e4ren. Die besondere Diasporasituation der Juden in Europa machte sie allerdings zu einer Minderheit, die stets der Willk\u00fcr und den Launen der Mehrheit ausgesetzt war. Der Vorwurf des Gottesmordes, den Augustinus und andere Kirchenv\u00e4ter wirkungsm\u00e4chtig erhoben, f\u00fchrte zu jenen, die Phasen der Toleranz unterbrechenden antijudaistischen Ausschreitungen, derer die europ\u00e4ische Geschichte bis in die Neuzeit hinein so voll war (die Ausschreitungen des 20. Jahrhunderts m\u00f6gen zwar an derselben Wurzel ankn\u00fcpfen, gr\u00fcnden aber bekanntlich in eine andere, rassische Ideologie). Soziale und \u00f6konomische Marginalisierung, u. a. bedingt durch den christlichen Zunftzwang, kennzeichneten weiters ihren schweren Stand innerhalb der Gesellschaft. Es ist nun zwar dieses von Christen bestimmte Spannungsverh\u00e4ltnis der Tolerierung und der Erniedrigung, in dem sich j\u00fcdisches Leben in der europ\u00e4ischen Vormoderne entfaltete und abspielte. Dennoch darf man nicht dem Fehler erliegen, diese religi\u00f6se Minorit\u00e4t nur als blo\u00dfes Objekt der Majorit\u00e4t wahrzunehmen und zu behandeln, da man der historischen Realit\u00e4t dadurch wohl kaum gerecht wird. So verhandelten j\u00fcdische Gemeinden beispielsweise \u00fcber einen Vertreter aus ihrer Mitte mit der Obrigkeit (mit F\u00fcrsten, Bisch\u00f6fen, Stadtr\u00e4ten, \u00c4bten usf.), sie standen oftmals im Dienst von Herrschaftstr\u00e4gern, berieten etwa K\u00f6nige, Adelige oder gar P\u00e4pste \u2014 und nahmen dadurch indirekten Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse am Hof. Sie verliehen betr\u00e4chtliche Geldsummen, etwa an die deutschen Kaiser, und machten dadurch oftmals \u00fcberhaupt erst kaiserliche Politik in Europa m\u00f6glich. Juden waren also ebenfalls Akteure \u2014 dies sowohl im \u201cglobalen\u201d Ma\u00dfstab, als auch im Mikrokosmos einer kleinen ostalpinen Durchzugsstadt.<\/p>\n<p>Die Emanzipation der Juden im 18. und 19. Jahrhundert, bedingt u. a. durch die Str\u00f6mungen der Aufkl\u00e4rung, f\u00fchrte erst allm\u00e4hlich zu einer Verbesserung der Lage, und war von intensiven, teils erbitterten, jetzt antisemitischen Debatten \u00fcber (Volks-)Identit\u00e4t und \u00dcberfremdungs\u00e4ngsten in den entstehenden Nationalstaaten gepr\u00e4gt. Eine Diskussion \u00fcbrigens, die der heutigen \u00fcber Immigranten oder Ausl\u00e4ndern nicht sehr un\u00e4hnlich ist. Die (west)europ\u00e4ischen Juden emanzipierten sich dann aber tats\u00e4chlich \u2013 wenngleich sich hier die Frage aufdr\u00e4ngt, inwieweit dabei auch eine umfassende Assimilierung einherging \u2013 und erwarben sich in kultureller, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht gro\u00dfe Verdienste (wie der geneigte Leser bestens wei\u00df, und dies auszuf\u00fchren sicher m\u00fc\u00dfig sein d\u00fcrfte). Die Welt um 1900, ihre Glanz- und H\u00f6hepunkte war schlechterdings ohne Juden nicht denkbar, und sie \u00fcberdauerte sogar den ersten Weltkrieg, bis ihr der Terror des \u201cDritten Reiches\u201d und der Shoah ein j\u00e4hes und verheerendes Ende setzte. J\u00fcdisches Leben in Europa erholte sich in der Nachkriegszeit erst sehr langsam \u2014 mancherorts gar nicht mehr, und gerade an diese sehr fragilen, fast schon unsichtbaren historischen Spuren sollte man erinnern.<\/p>\n<h6>Zu den Ausstellungen selbst<\/h6>\n<p>Unter dem \u00dcbertitel <em>\u201cShalom aleichem\u201d. J\u00fcdische Lebensbilder aus Tirol \u2013 Storia di vita ebraica in Tirolo<\/em> versucht sich nun erstmals eine breit angelegte Ausstellungsreihe daran, das j\u00fcdische Leben in unserer Region in seinen faszinierenden Facetten, \u00fcber die Jahrhunderte hinweg, genauer zu beleuchten. Tirol beherbergte seit dem Mittelalter verschiedene j\u00fcdische Gemeinden, die sich besonders im Umfeld der Bozner Messen im Waren- und M\u00fcnzgewerbe hervortaten, aber z. B. auch in Innsbruck, Trient und Meran Fu\u00df fassten. In Bozen selbst lassen sich eine Judengasse, eine Synagoge und ein j\u00fcdischer Friedhof nachweisen. Die Juden gingen dem Beruf des Geld- oder Pfandverleihers nach, genossen als gutausgebildete \u00c4rzte einen hohen Ruf, berieten auch hier Adelige und waren aufgrund ihrer Sprachkenntnisse (gerade an der Schnittstelle zweier Kulturen) sowie \u201cinternationalen\u201d Vernetzung als Kaufleute erfolgreich. Diesem hochinteressanten Zeitabschnitt n\u00e4hert sich ab dem 4. Mai die Ausstellung <em><a title=\"PDF.\" href=\"http:\/\/www.runkelstein.info\/public\/einladung_sara_endfassung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201cSimon und Sarah in Bozen. Ein Tag, ein Jahr, ein Leben: J\u00fcdische Pr\u00e4senz in und au\u00dferhalb der Stadt bis zum 18. Jahrhundert \u2013 Simon e Sarah a Bolzano. Un giorno, un anno, una vita: la presenza ebraica in citt\u00e0&nbsp; e dintorni fino al XVIII secolo\u201d<\/a><\/em> auf Schloss Runkelstein.<\/p>\n<p>Einem anderen Themenfeld widmet sich \u201c<em><a title=\"Schloss Tirol.\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20120412101841\/http:\/\/www.schlosstirol.it\/content.php?id=7004&amp;lang=0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zachor. Juden im s\u00fcdlichen Tirol im 19. und 20. Jahrhundert<\/a> \u2013 <a title=\"Schloss Tirol.\" href=\"http:\/\/www.schlosstirol.it\/content.php?id=7004&amp;lang=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ebrei nel Tirolo meridionale fra Otto e Novecento<\/a><\/em>\u201d<a title=\"Fu\u00dfnote\" href=\"#_ftn1\">\u00b9<\/a> auf Schloss Tirol (ab dem 5. Juli), n\u00e4mlich jener schon weiter oben angesprochenen, glanzvollen Periode j\u00fcdischen Engagements in der europ\u00e4ischen Gesellschaft. J\u00fcdische Pioniere, Finanziers und Wegbereiter aus den anderen Teilen der Monarchie engagierten sich im aufkeimenden Fremdenverkehr Tirols, und trugen insbesondere in Meran zur Genese jener relativ kurzen, daf\u00fcr von den Nachgeborenen umso verkl\u00e4rteren Epoche des Kurorts von Weltruf bei. Viel lie\u00dfe sich \u00fcber die illustren G\u00e4ste der Passerstadt berichten (und, so ist zu hoffen, in besagter Ausstellung auch zu erfahren), doch m\u00f6chte ich noch kurz auf eine andere, dem eben Besprochenen sehr verwandte Schau der Reihe eingehen: In \u201c<em>Hast du meine Alpen gesehen. Eine j\u00fcdische Beziehungsgeschichte \u2013 Hai visto le mie alpi? Una storia d\u2019amore ebraica<\/em>\u201d<a title=\"Fu\u00dfnote\" href=\"#_ftn2\">\u00b2<\/a> (ebenfalls ab dem 5. Juli), urspr\u00fcnglich im J\u00fcdischen Museum Hohenems erstmals gezeigt (dann weitergezogen nach Wien, M\u00fcnchen und jetzt auf Schloss Tirol zu sehen), kann man sich \u00fcber die enge Verbindung der Juden zu den Alpen informieren. J\u00fcdische Touristen, Bergsteiger und Erholungssuchende, zumeist aus dem gro\u00dfst\u00e4dtischen B\u00fcrgertum, waren die ersten, die sich im 19. Jahrhundert f\u00fcr die Bergwelt, ihre Kultur und Bewohner ernsthaft (man k\u00f6nnte auch sagen: ethnologisch) interessierten. Sie waren die ersten, die in den bisher armen und wenig einladend erscheinenden Gebirgsregionen urlaubten, in die Sommerfrische gingen \u2013 und alsbald den eigenen Bed\u00fcrfnissen angepasste Fremdenverkehrsstrukturen (z.B. koschere K\u00fcche, Hotels, Kur- und Badeanstalten) aufzubauen begannen. Es ist \u00fcberdies u. a. den mitteleurop\u00e4isch-j\u00fcdischen Intellektuellen, Schriftstellern und Komponisten zu verdanken, dass die schroffen Gebirgslandschaften in den Metropolen des Kontinents an romantisierender Bekanntheit gewaltig zunahmen. Vergessen werden in der Schau aber auch nicht die finsteren Seiten der Geschichte: Wie j\u00e4h der antisemitische Terror in der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts \u00fcber die Lebenswelt der deutschen und \u00f6sterreichischen Juden einbrach, so traf er auch die Alpinisten. So verbot der ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigte \u201cArierparagraf\u201d den Juden \u2013 noch lange vor der sog. \u201cMachtergreifung\u201d oder gar dem \u201cAnschluss\u201d! \u2013 die Mitgliedschaft in den deutschen und \u00f6sterreichischen Alpenvereinen, der Zutritt zu Schutz- oder Skih\u00fctten war ihnen verboten.<\/p>\n<p>Gespannt darf man sein, wie und ob speziell diese \u201cWanderausstellung\u201d zugunsten der Eigenheiten Tirols und hier S\u00fcdtirols adaptiert und modifiziert wurde, arbeiteten doch an der Gestaltung auch das <em>Touriseum<\/em> in Meran und das Landesmuseum Schloss Tirol (das als Initiator des Ganzen bezeichnet werden darf) selbst mit.<\/p>\n<p>Flankiert wird dieser beeindruckende Ausstellungsreigen von einer ganzen Reihe kultureller und wissenschaftlicher Begleitveranstaltungen: Ausgangspunkt war die im November 2011 auf Schloss Tirol abgehaltene Tagung \u201cJ\u00fcdische Lebensgeschichten aus Tirol vom Mittelalter bis in die Gegenwart\u201d (deren Akten im kommenden Herbst in einem Band ver\u00f6ffentlicht werden sollen). Die traditionellen Soir\u00e9en auf Schloss Tirol werden dieses Jahr u. a. von dem Klezmermusiker <a title=\"[Y]: Giora Feidmann.\" href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=BIf0IMur8N0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Giora Feidman<\/a> (19. Juli) und der israelisch-\u00f6sterreichischen S\u00e4ngerin Timna Brauer (2. August) bestritten. Stattfinden werden ebenfalls Lehrerfortbildungen in der Meraner Urania, Filmvorf\u00fchrungen sowie Literaturlesungen an Schulen und Diskussionsabende.<\/p>\n<p>\u201cDie j\u00fcdische Geschichte ist auch Tiroler Landesgeschichte\u201d, meinte der Direktor des Landesmuseums Schloss Tirol, Dr. Siegfried de Rachewiltz, bei der Vorstellung der Initiative im Palais Widmann am 3. April, \u201cmit diesen Veranstaltungen machen wir den Anfang zu ihrer Aufarbeitung.\u201d Es bleibt zu hoffen, dass dieser ehrbaren Zielsetzung bald auch vonseiten anderer, am besten junger Historiker nachgeeifert wird.<\/p>\n<p><strong>Veranstaltungs\u00fcberblick:<\/strong> <a title=\"DE.\" href=\"http:\/\/www.provinz.bz.it\/schulamt\/service\/pressemitteilungen.asp?aktuelles_action=300&amp;aktuelles_image_id=550825\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u24b9<\/a> <a title=\"IT.\" href=\"http:\/\/www.provinz.bz.it\/usp\/285.asp?aktuelles_action=300&amp;aktuelles_image_id=550785\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u24be<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><hr class=\"dotted-hr\" style=\"height: 4px; width: 100%; border: none; margin-top: 0em; margin-bottom: 0em; background-color: black;\"\/><\/p>\n<div>\n<p id=\"_ftn1\"><small>1) Das hebr\u00e4ische \u201c<em>Zachor!<\/em>\u201d meint das j\u00fcdische Bekenntnis zur Erinnerung an den religi\u00f6sen Ruhetag in der Woche (eigentlich: \u201cErinnere dich an den Sabbat\u201d, oder: \u201cBegehe den Sabbat!\u201d). Allgemeiner aber benennt es auch pointiert die dem j\u00fcdischen Volk eigene Erinnerungskultur, eben \u00fcberhaupt zu erinnern, zumal an Vergangenes. Es ist schlie\u00dflich der ihm auferlegte Imperativ: Wider das Vergessen! (der religi\u00f6sen Br\u00e4uche, der eigenen Geschichte, der Herkunft). Vergleiche <a title=\"Google B\u00fccher.\" href=\"http:\/\/books.google.de\/books?id=2odTN4FmglQC&amp;printsec=frontcover&amp;hl=de&amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;cad=0#v=onepage&amp;q&amp;f=false\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hierzu<\/a>.<\/small><\/p>\n<p id=\"_ftn2\"><small>2) Der Ausstellungstitel ist ein Zitat und stammt vom Begr\u00fcnder der modernen Orthodoxie in Deutschland, Rabbi Samson Raphael Hirsch (1808-1888). Dieser soll einmal gesagt haben: <em>\u201cWenn ich vor Gott stehen werde wird der Ewige mich fragen: \u00bbHast du meine Alpen gesehen?\u00ab\u201d<\/em><\/small><\/p>\n<\/div>\n<!-- Snippets by WebberZone Snippetz --><div class=\"ata_snippets\"><hr style=\"height: 10px;border: none;margin-top: 0px;background-color: darkred\" \/>\r\n\r\n<div style=\"background-color: none;padding: 0px;font-size: 14px;font-family: Helvetica,Arial;margin: 10px 0px 0px 0px\"><span style=\"color: darkred\"><small>I cuntribuc esterns ne spidlea nia for la minonga o la posizion de BBD, nsci coche i\/la aut\u00ebures ne sust\u00ebn nia for i fins de BBD. \u00b7 <\/small><strong><small>Autor:innen- und Gastbeitr\u00e4ge widerspiegeln nicht notwendigerweise die Meinung oder die Position von BBD, so wie die jeweiligen Verfasser:innen nicht notwendigerweise die Ziele von BBD unterst\u00fctzen.<\/small><\/strong><small> \u00b7 I contributi esterni non necessariamente riflettono le opinioni o la posizione di BBD, come a loro volta le autrici\/gli autori non necessariamente condividono gli obiettivi di BBD. \u2014 <a href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?page_id=11356#copyleft\"><strong>\u00a9<\/strong><\/a><\/small><\/span><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Josef Prackwieser Kurze historische Einf\u00fchrung N\u00e4he und Gegens\u00e4tze kennzeichnen das Verh\u00e4ltnis der beiden \u00e4ltesten monotheistischen Religionen, des Judentums und des Christentums, zueinander: Beide teilen sich zu einem gewissen Punkt dieselben heiligen Texte, dieselben \u00dcberlieferungsstr\u00e4nge und Traditionen, sie teilen sich schlie\u00dflich dasselbe theologische Fundament. 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