{"id":18693,"date":"2014-04-03T09:39:02","date_gmt":"2014-04-03T07:39:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=18693"},"modified":"2022-02-23T17:53:54","modified_gmt":"2022-02-23T16:53:54","slug":"europa-ist-der-pruegelknabe-der-ganzen-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=18693","title":{"rendered":"\u00bbPr\u00fcgelknabe der ganzen Welt.\u00ab"},"content":{"rendered":"<!-- Snippets by WebberZone Snippetz --><div class=\"ata_snippets\"><hr style=\"height: 20px; border: none; margin-top: 0em; background-color: darkred;\"\/><\/div><p><em>Dieser Beitrag wird mit freundlicher Genehmigung des Autors* wiedergegeben. Er war zun\u00e4chst am 30. M\u00e4rz 2014 <a title=\"Die Welt: Europa ist der Pr\u00fcgelknabe der ganzen Welt.\" href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article126373288\/Europa-ist-der-Pruegelknabe-der-ganzen-Welt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">in der \u00bbWelt\u00ab erschienen.<\/a><\/em><\/p>\n<p><strong>Europa ist der Pr\u00fcgelknabe der ganzen Welt.<\/strong><\/p>\n<p><em>von Roland Benedikter<\/em><\/p>\n<p><strong>Amerikaner und Chinesen mokieren sich mit Vorliebe \u00fcber den europ\u00e4ischen Patienten. Doch aufgepasst, auch sie stecken in schweren Krisen. Das alles ist der Preis einer beschleunigten Globalisierung.<\/strong><\/p>\n<p id=\"p0\">In der globalen Diskussion ist es Mode geworden, Europa zu pr\u00fcgeln und auch f\u00fcr nicht europ\u00e4ische Probleme verantwortlich zu machen. Im Ged\u00e4chtnis bleibt das &#8220;Europe-bashing&#8221; von US-Pr\u00e4sident Obama, der in den vergangenen Jahren keine Gelegenheit vers\u00e4umte, dem Kontinent seine Geringsch\u00e4tzung zu beweisen.<\/p>\n<p id=\"p1\">Bereits seit dem Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf 2008 betont er unabl\u00e4ssig, Europa werde im Vergleich mit Asien immer weniger wichtig sein, weil es nicht nur tagespolitisch, sondern strukturell unf\u00e4hig sei, seine Krisen in den Griff zu bekommen. Tragisch ist, dass man dies bei der zweiten Weltmacht des 21. Jahrhunderts, China, \u00e4hnlich zu sehen scheint.<\/p>\n<p id=\"p2\">Aufstrebende geopolitische R\u00e4ume wie S\u00fcdamerika sprechen inzwischen offen von der Notwendigkeit einer wirtschaftlichen und diplomatischen Abkehr von Europa. Sogar ein &#8220;vergessener Kontinent&#8221; wie Afrika, der immer st\u00e4rker von China abh\u00e4ngig wird, hat anl\u00e4sslich der 50-Jahr-Feiern der Afrikanischen Union vergangenes Jahr die Entscheidung getroffen, Europa zu &#8220;vergessen&#8221;. Und das unabh\u00e4ngig von Interventionen wie der Frankreichs in Mali.<\/p>\n<p id=\"p3\">Die Afrikanische Union war der Europ\u00e4ischen Union nachempfunden, aber ihr neuer Sitz in Addis Abeba ist ein Geschenk Chinas. Viele Afrikaner sind \u00fcberzeugt, dass der &#8220;Plauderklub der Diktatoren&#8221; bisher nur ein Spiegelbild des &#8220;Plauderklubs EU&#8221; war \u2013 beide gleicherma\u00dfen handlungsunf\u00e4hig und nutzlos.<\/p>\n<h6>Europa wird als Vergangenheitskultur gesehen<\/h6>\n<p id=\"p5\">Europas angeblicher Abstieg wird aber nicht nur auf den Feldern von Wirtschaft und Politik behauptet. Nicht zu vergessen ist der nachlassende kulturelle Einfluss, der sich im Bedeutungsverlust der europ\u00e4ischen Sprachen und im R\u00fcckfall seiner Hochschulen zeigt.<\/p>\n<p id=\"p6\">Auch auf dem Gebiet zweier weiterer Schl\u00fcsselfelder der globalen Entwicklung: Demografie und Technologie wird Europa als Verlierer gesehen. Europ\u00e4ische V\u00f6lker werden als zu klein erlebt, um global mithalten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p id=\"p7\">Die gr\u00f6\u00dfte europ\u00e4ische Nation, Deutschland, hat 82 Millionen Einwohner und schrumpft. Im Vergleich zu den 315 Millionen Einwohnern der USA oder den 1,35 Milliarden Chinas und den 1,24 Milliarden Indiens, aber selbst zu den 197 Millionen Menschen Brasiliens oder den 143 Millionen Russlands ist das wenig.<\/p>\n<p id=\"p8\">Europa wird mit seinem Fokus auf Nachhaltigkeit von praktisch allen anderen gro\u00dfen geopolitischen Zonen als Vergangenheitskultur identifiziert, da diese stattdessen auf Resilienz mittels technologischer Innovation setzen und sich damit als Zukunftskulturen sehen.<\/p>\n<h6>Religion und Spiritualit\u00e4t sind auf dem Vormarsch<\/h6>\n<p id=\"p10\">Zudem wird Europa auch auf dem Feld der Letztbegr\u00fcndungsdiskurse als isoliert angesehen. Dazu geh\u00f6ren insbesondere Religion und Spiritualit\u00e4t. Diese sind in allen gro\u00dfen Weltzivilisationen seit Jahren auf dem Vormarsch.<\/p>\n<p id=\"p11\">Sie erleben nicht nur als Politikfaktoren einen beispiellosen Aufstieg, sondern pr\u00e4gen auch die kollektive Vernunft der entstehenden Weltgesellschaft hinsichtlich politischer Werte und Beziehungen mit \u2013 au\u00dfer im als einziger Weltregion starrsinnig s\u00e4kularen und laizistischen Europa. Diese &#8220;Andersheit&#8221; Europas d\u00fcrfte sich in den kommenden Jahren eher verst\u00e4rken.<\/p>\n<p id=\"p12\">Europas Reputation ist also insgesamt auf einem Tiefpunkt. Doch die Rede vom globalen Krisenzentrum Europa ist insgesamt \u00fcberzogen. Denn die heutige Krise ist nicht europ\u00e4isch, sondern mindestens tripolar: europ\u00e4isch, amerikanisch <em>und <\/em>chinesisch. Auch Amerika steckt unter dem wiedergew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten Obama in der tiefsten ideologischen Polarisierung seiner Geschichte.<\/p>\n<p id=\"p13\">W\u00e4hrend seine Institutionen funktionieren, ist die Bev\u00f6lkerung weltanschaulich gespalten, was die politischen Entscheidungsprozesse l\u00e4hmt. Eine Mitte zwischen beiden Seiten existiert nicht. Republikanern und Demokraten geht es weniger um Sachfragen, sondern um die Grundsatzfrage, was Amerika in Zukunft sein will.<\/p>\n<h6>Amerika ist in einem kalten B\u00fcrgerkrieg<\/h6>\n<p id=\"p15\">Das Land befindet sich in einer Art &#8220;kaltem B\u00fcrgerkrieg&#8221;. &#8220;Corporate Democracy&#8221;, der Lobbyismus, der Washingtons Politik dominiert, und die Personenrechte von Unternehmen h\u00f6hlen das amerikanische Individualit\u00e4tsprinzip aus. Das wird heute erstmals einer breiten Mehrheit der Bev\u00f6lkerung bewusst.<\/p>\n<p id=\"p16\">Die Ersch\u00fctterung der heimkehrenden Soldaten aus dem Irak und Afghanistan, die ihre H\u00e4user von Banken enteignet finden, kann kaum beschrieben werden. Au\u00dferdem befinden sich die USA unter dem Eindruck des Aufstiegs Chinas in einer &#8220;Post-Empire&#8221;-Depression.<\/p>\n<p id=\"p17\">Es k\u00f6nnte in dieser Lage sein, dass die USA mit ihrer &#8220;Asia First&#8221; Strategie und ihrer Abwendung von Europa einen der gr\u00f6\u00dften strategischen Fehler ihrer Geschichte machen. Denn was wird aus dem von Europa aus begr\u00fcndeten Amerika werden, wenn es seine Wurzeln abschneidet und Jahr f\u00fcr Jahr &#8220;pazifischer&#8221; wird? Kann es dann \u00fcberhaupt noch Amerika bleiben?<\/p>\n<p id=\"p18\">China dagegen jongliert hart am Rand der Implosion, mit mindestens 90.000 Volksaufst\u00e4nden und Unruhen von je mehr als 500 Menschen im \u00f6ffentlichen Raum in den Jahren 2011 wie 2012 \u2013 und das sind nur die offiziellen Statistiken der Regierung. Internationale Beobachter halten die wirkliche Zahl f\u00fcr doppelt so hoch.<\/p>\n<h6>China ist zu schnell gewachsen<\/h6>\n<p id=\"p20\">Die Gr\u00fcnde liegen in fehlender Basisdemokratie, wachsender sozialer Ungleichheit, Stadt-Land-Gef\u00e4lle, tausendfachen Zwangsumsiedlungen, Naturzerst\u00f6rung und massiver Korruption in den F\u00fchrungsspitzen.<\/p>\n<p id=\"p21\">China ist zu schnell gewachsen. Der \u00dcbergang von der Billiglohnphase in eine Phase internationaler Angleichung, die Immobilien- und Bankenblasen, der ungel\u00f6ste Umbau des Finanzsystems und seine immer st\u00e4rkere globale Einbindung, die brachliegenden Pensionsfonds, der ungebrochene Autoritarismus, der Mentalit\u00e4tswandel der inzwischen meist im Ausland erzogenen Eliten und die fehlende Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit sind nur einige Dimensionen, die China in den tiefsten Umbruch seit Deng Xiaopings \u00d6ffnungspolitik in der zweiten H\u00e4lfte der 90er-Jahre versetzen.<\/p>\n<p id=\"p22\">Wie Berater der chinesischen Regierung, etwa Robert Martin Lees oder Ernst Ulrich von Weizs\u00e4cker, bereits seit Langem betonen, steht China kurz vor dem inneren Kollaps, wenn es keine Demokratie wird. Das aber ist eine Herausforderung, die der der europ\u00e4ischen Einigung in nichts nachsteht.<\/p>\n<p id=\"p23\">Interessanterweise herrscht bei alledem heute in den USA eine ebensolche selbsterf\u00fcllende Prophezeiung des Niedergangs wie in Europa, w\u00e4hrend in China der Mythos des unaufhaltsamen Aufstiegs allm\u00e4hlich von zunehmenden sozialen Problemen unterminiert wird. Beide Gesellschaften haben allerdings den Vorteil eines im Kern ungebrochenen, selbstverst\u00e4ndlichen Nationalismus, der sich in Amerika aus der Zivilreligion, in China aus der traditionellen Kultur speist.<\/p>\n<h6>Europa negiert den Nationalismus als Kraft<\/h6>\n<p id=\"p25\">Europa hat diesen Stabilit\u00e4tsfaktor nicht. Ganz im Gegenteil: Es hat versucht, ihn hinter sich zu lassen. Je mehr Europa, desto weniger Nationalismus \u2013 und desto weniger Glaube an die Selbstverst\u00e4ndlichkeit des Eigenen.<\/p>\n<p id=\"p26\">Aber ist das nur von Nachteil? K\u00f6nnte sich nicht im Gegenteil nach und nach erweisen, dass Europa der zukunftsweisendere Kontinent ist, weil er etwas ganz Neues und Unerh\u00f6rtes versucht: nicht nationale Einheit und Expansion wie alle anderen, sondern Einheit in der Vielfalt bei Selbstbegrenzung?<\/p>\n<p id=\"p27\">Das ist ein v\u00f6llig neues Experiment. Es k\u00f6nnte sein, dass Europa als einziger Kontinent Elemente k\u00fcnftiger Ordnung vorwegnimmt, \u00e4hnlich wie zum Beispiel die Schr\u00f6der-Reformen der Agenda von vielen als unn\u00f6tig oder falsch empfunden wurden, aber heute die St\u00e4rke und Modellfunktion Deutschlands begr\u00fcnden.<\/p>\n<p id=\"p28\">Die gro\u00dfe Frage der kommenden Jahre wird weniger sein, ob Europa der Krisenkontinent ist oder nicht. Sondern, ob es k\u00fcnftig \u00fcberhaupt noch etwas anderes als &#8220;Krise&#8221; geben wird, ob &#8220;Krise&#8221; nicht vielmehr zum Grundmerkmal jeder weiteren globalen Entwicklung wird \u2013 und ob Krise daher nicht mehr zyklisch, sondern permanent zu denken ist.<\/p>\n<h6>Umbruch wird zum Dauerzustand<\/h6>\n<p id=\"p30\">Umbruch wird zum Dauerzustand in Zeiten allgemeiner &#8220;Gegenwartsschrumpfung&#8221; (Herrmann L\u00fcbbe), der Kultursubstitution durch Technik und der globalisierten Beschleunigungskultur der neuen Kommunikationsmittel. Deren sozialpsychologischer Einfluss in Echtzeit rund um den Globus macht das internationale Netz auf der einen Seite stabiler, auf der anderen Seite aber zugleich anf\u00e4lliger f\u00fcr Krisen. Denn sie tendieren dazu, Struktur durch Prozess, Realit\u00e4t durch Einbildung und Stabilit\u00e4t durch Ver\u00e4nderung, wenn nicht Volatilit\u00e4t zu ersetzen. Das ist der Preis f\u00fcr den Geschwindigkeitsgewinn.<\/p>\n<p id=\"p31\">Die heutige Krise ist eine Reaktion auf die Globalisierung in allen gro\u00dfen Weltzivilisationen, welche die multipolare Welt der Zukunft ausmachen und in ihrem Wechselspiel gestalten werden. Nach Erreichung eines ausreichenden S\u00e4ttigungsgrads der vorausgehenden Inkubationsphasen seit 1989\u201391 ist das derzeitige globale &#8220;Krisennetz&#8221; ein Zur\u00fcckscheuen vor dem Realwerden dieser neuen Welt, und zugleich ein Lernen auf sie hin. Sie ist eine Art immunologische Gegenreaktion auf die bisherige Phase der Globalisierung. Sie ist notwendig f\u00fcr die Entstehung einer neuen Ordnung, die die Menschheit st\u00e4rker zusammenschlie\u00dfen wird.<\/p>\n<p id=\"p32\">Europa ist nicht an dieser Konstellation schuld, sondern selbst Ausdruck des Wandels. Europa ist derzeit der international am wenigsten verstandene Kontinent. Da sich geopolitische R\u00e4ume zusammenschlie\u00dfen und sich erneut Machtk\u00e4mpfe sehr traditionalistischen Zuschnitts zwischen Gro\u00dfnationen entfalten, versteht die Welt erst unzureichend, dass Europa nicht (mehr) daran interessiert ist, an den neuen &#8220;great games&#8221;, etwa um die Ukraine, mitzuspielen.<\/p>\n<p id=\"p33\">Vielmehr w\u00e4hlt man einen neuen Weg: das Experiment nicht der Selbststeigerung, sondern das des Interessensausgleiches, dem Begrenzung und Verrechtlichung von Beziehungen gewidmet ist. Wer, wenn dieses Experiment auch nur ansatzweise gelingt, dann der wahre Krisenkontinent der Welt ist, wird sich erst noch zeigen.<\/p>\n<p><small><em>*) Roland Benedikter, C. Prof. Dott. DDDr., born 1965,\u00a0is European Foundation Fellow 2009-13, in residence at the Center for Global and International Studies of the University of California at Santa Barbara with duties as Research Professor of Political Sociology, and\u00a0Research Scholar at the Forum on Contemporary Europe of Stanford University, Visiting Research Scholar 2009 European Institute, Columbia University New York (Kurzprofil: S\u00fcdtiroler Gesellschaft f\u00fcr Politikwissenschaft \u2019Politika\u2019)<\/em><\/small><\/p>\n<!-- Snippets by WebberZone Snippetz --><div class=\"ata_snippets\"><hr style=\"height: 10px;border: none;margin-top: 0px;background-color: darkred\" \/>\r\n\r\n<div style=\"background-color: none;padding: 0px;font-size: 14px;font-family: Helvetica,Arial;margin: 10px 0px 0px 0px\"><span style=\"color: darkred\"><strong><small>Autor:innen- und Gastbeitr\u00e4ge widerspiegeln nicht notwendigerweise die Meinung oder die Position von BBD, so wie die jeweiligen Verfasser:innen nicht notwendigerweise die Ziele von BBD unterst\u00fctzen.<\/small><\/strong><small>\u00b7 I contributi esterni non necessariamente riflettono le opinioni o la posizione di BBD, come a loro volta le autrici\/gli autori non necessariamente condividono gli obiettivi di BBD. \u2014 <a href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?page_id=11356#copyleft\"><strong>\u00a9<\/strong><\/a><\/small><\/span><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Beitrag wird mit freundlicher Genehmigung des Autors* wiedergegeben. 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