{"id":20648,"date":"2014-09-07T13:36:40","date_gmt":"2014-09-07T11:36:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=20648"},"modified":"2022-05-27T12:48:17","modified_gmt":"2022-05-27T10:48:17","slug":"klassenbucheintragung-fuer-das-land","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=20648","title":{"rendered":"Klassenbucheintragung f\u00fcr das Land."},"content":{"rendered":"<p>Bislang war die Erfassung von Lehrinhalten, Noten, Fehlverhalten, Absenzen, Supplenzen und anderer administrativer Notwendigkeiten an S\u00fcdtirols Schulen ein unm\u00f6gliches Zettelwerk mit zahllosen Zweigleisigkeiten. Seit einiger Zeit gibt es Abhilfe. Das \u00bbdigitale Klassenbuch\u00ab wird mittlerweile an 15 Schulen im Land verwendet. Entwickelt hat das praxisorientierte, intuitive, individuell anpassbare und kosteng\u00fcnstige Programm der 21-j\u00e4hrige Stefan Raffeiner zusammen mit einigen Lehrpersonen des Realgymnasiums Meran 2012 in den Sommerferien nach der Matura, wie die Dolomiten (5. September 2014) berichten. Die Software ist eine umfassende Plattform f\u00fcr s\u00e4mtliche administrative Belange im Unterricht und bietet jeweils separate Zug\u00e4nge f\u00fcr Lehrer, Sch\u00fcler und Eltern, \u00fcber welche diese jederzeit via eine sichere https-Verbindung im Internet ihre jeweils relevanten Informationen einsehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nun m\u00f6chte man meinen, dass Land S\u00fcdtirol und Schulamt \u00fcbergl\u00fccklich \u00fcber eine derart innovative Erfindung sein m\u00fcssten. Da gibt es einen jungen S\u00fcdtiroler mit einer hervorragenden Idee, der ein neues Unternehmen in einem zukunftsorientierten Wirtschaftsbereich gr\u00fcndet und eine Bedarfsl\u00fccke schlie\u00dft. So einer geh\u00f6rt unterst\u00fctzt. Sind es doch Menschen und Initiativen wie diese, die sich die Politiker immer w\u00fcnschen und die unser Land voranbringen.<\/p>\n<p>Aber nein. Weit gefehlt. Ein Projektteam des Landes bastelt n\u00e4mlich seit nunmehr 4 (in Worten: vier) Jahren an einem eigenen elektronischen Klassen- und Lehrerregister. Das Team besteht laut Dolomiten aus 12 Entscheidungstr\u00e4gern, 12 st\u00e4ndigen Mitarbeitern und 150 (in Worten: einhundertf\u00fcnfzig) Sachbearbeitern. Leute aus der Praxis \u2013 sprich Direktoren, Lehrer, Sch\u00fcler und Eltern \u2013 sind dem Vernehmen nach freilich nicht in die Arbeiten involviert. Mit einem brauchbaren Ergebnis ist \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 aber nicht sehr bald zu rechnen. Nach vier Jahren ist man noch nicht einmal so weit, die tats\u00e4chliche Programmierung und Umsetzung der Software ausschreiben zu k\u00f6nnen. Eines wei\u00df man beim Schulamt aber schon jetzt: den Schulen werde man \u00bbstark empfehlen\u00ab, das eigene Programm und nicht die Raffeiner-Software zu verwenden, da ersteres in ein mit ESF-Geldern (!) finanziertes, landesweites Schulinformationssystem eingebettet sei.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck kann man davon ausgehen, dass ein findiger Kopf wie Raffeiner auch gegen die Widerst\u00e4nde des Landes \u2013 wahrscheinlich irgendwo au\u00dferhalb S\u00fcdtirols \u2013 seinen Weg finden und machen wird. Traurig ist es aber allemal, wie mit solchem Potential umgegangen wird. Oder um in der Schulsprache zu bleiben: Setzen! F\u00fcnf!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bislang war die Erfassung von Lehrinhalten, Noten, Fehlverhalten, Absenzen, Supplenzen und anderer administrativer Notwendigkeiten an S\u00fcdtirols Schulen ein unm\u00f6gliches Zettelwerk mit zahllosen Zweigleisigkeiten. Seit einiger Zeit gibt es Abhilfe. Das \u00bbdigitale Klassenbuch\u00ab wird mittlerweile an 15 Schulen im Land verwendet. Entwickelt hat das praxisorientierte, intuitive, individuell anpassbare und kosteng\u00fcnstige Programm der 21-j\u00e4hrige Stefan Raffeiner zusammen [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-20648","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","entity-land-sudtirol","language-deutsch","medium-dolo","topic-bildung","topic-medien","topic-scola","topic-tech_com","topic-verbraucherinnen","topic-wirtschaft"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20648","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20648"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20648\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20688,"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20648\/revisions\/20688"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20648"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20648"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20648"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}