{"id":2131,"date":"2009-04-26T09:13:15","date_gmt":"2009-04-26T07:13:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=2131"},"modified":"2025-06-11T22:18:08","modified_gmt":"2025-06-11T20:18:08","slug":"antifaschistisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=2131","title":{"rendered":"Neues aus dem Glashaus."},"content":{"rendered":"<p>Ein beeindruckender Artikel in der Wochenendausgabe der <em>Tageszeitung<\/em> belegt, wie doppelz\u00fcngig die Sch\u00fctzen bei der angeblichen Faschismusbek\u00e4mpfung sind. Der Verein soll sich, wenn ihm mit der Geschichtsbew\u00e4ltigung ernst ist, intensiv mit der eigenen Vergangenheit befassen, bevor er sich \u00f6ffentlich zu Wort meldet. Er schadet sonst nicht nur sich selbst, sondern dem Antifaschismus \u00fcberhaupt.<\/p>\n<blockquote><p><strong>Tiroler Gewissen mit Ged\u00e4chtnisl\u00fccken.<br \/>\n<\/strong>von Christoph Franceschini<\/p>\n<p>Der S\u00fcdtiroler Sch\u00fctzenbund tritt immer offensiver als antifaschistische Bewegung auf. Was man aber nicht tut: Die eigene Vergangenheit nach rechts aufarbeiten. Christoph Franceschini \u00fcber die braunen Flecken auf der Tracht der Mander und die Kontinuit\u00e4ten bis heute.<\/p>\n<p>&#8220;Der Sch\u00fctzenbund ist das Gewissen des Landes&#8221;, sagte der amtierende Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des S\u00fcdtiroler Sch\u00fctzenbundes Elmar Thaler ganz am Ende eines Filmes zum 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um des SSB. Seit langem, aber vor allem in den letzten Jahren, tritt der SSB immer offensiver gegen die faschistichen Denkm\u00e4ler auf. Der Marsch im vergangenen November in Bozen und die f\u00fcr morgen geplante, gro\u00dfe Protestkundgebung gegen den &#8220;Kapuziner Wastl&#8221; in Bruneck sollen demonstrativ und spektakul\u00e4r diese Haltung untermauern. Gleichzeitig gebrauchen Thaler &amp; Co. eine Standardformel. Immer dann, wenn der &#8220;gesunde Patriotismus&#8221; (Elmar Thaler im Film) in die N\u00e4he rechten Gedankengute kommt, hei\u00dft es: &#8220;Der S\u00fcdtiroler Sch\u00fctzenbund verurteilt jedwedes totalit\u00e4re Gedankengut, sei es Faschismus als auch Nationalsozialismus.&#8221; Dieses Bekenntnis und das Marschieren gegen die Denkm\u00e4ler in S\u00fcdtirol, sollen die S\u00fcdtiroler Sch\u00fctzen zu gl\u00fchenden Anti-Faschisten machen.<\/p>\n<p>Doch die Hausaufgaben im eigenen Haus hat man nicht gemacht. Denn die [eigene] Vergangenheit der N\u00e4he zum NationalIsozialismus, zu rechtsextremen Kreisen, zum Holocaust-Leugner David Irving und die bis heute bestehenden Verbindungen werden einfach verschwiegen, verdr\u00e4ngt und bewusst ausgeklammert. Vergangenheitsbew\u00e4ltigung fordern die Mander nur auf der [anderen] Seite. Auf jener, die aber sie betrifft, tut man nichts. Das &#8220;Gewissen des Landes hat sozusagen einige Ged\u00e4chtnisl\u00fccken.<\/p>\n<p>Die offizielle Geschichte des S\u00fcdtiroler Sch\u00fctzenbundes und des S\u00fcdtiroler Sch\u00fctzenwesens wird immer nach demselben Schema dargestellt. Die Stationen dabei: Die Urspr\u00fcnge des Tiroler Sch\u00fctzenwesens im Sp\u00e4tmittelalter, das &#8220;Tiroler Landlibell&#8221; Kaiser Maximilians des I. 1511, die Verteidigung der Heimat. Die Teilung Tirols, der Friedensvertrag von St. Germain, nach dem den Sch\u00fctzen das Tragen von Waffen verboten wird und dann das Verbot des Sch\u00fctzenwesens durch die Faschisten. Danach folgte eine L\u00fccke von \u00fcber 30 Jahren. So wie im Film von Heinz Degle oder auch in der offiziellen Chronologie auf der Homepage des &#8220;S\u00fcdtiroler Sch\u00fctzenbundes&#8221; geht die Geschichte der S\u00fcdtiroler Sch\u00fctzen dann erst 1958 mit seiner Wiedergr\u00fcndung weiter. Dazwischen aber? Vergessen. In der offiziellen SSB- Festschrift zum 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um wird erstmals der Teppich der kollektiven Verdr\u00e4ngung ein klein wenig angehoben. Dort hei\u00dft es lapidar: &#8220;Auch die Nationalsozialisten erlaubten nach der Macht\u00fcbernahme in S\u00fcdtirol 1943 kein Wiederaufleben des Sch\u00fctzenwesens, sondern missbrauchten einzelne Gruppen in Sch\u00fctzentrachten f\u00fcr ihre Zwecke.&#8221; Das ist alles. Dabei pr\u00e4sentierte sich die Geschichte etwas anders.<\/p>\n<p>Bereits im September 1938 schlossen die Nationalsozialisten in Nordtirol alle Sch\u00fctzenkompanien und Trachtengruppen zum &#8220;Standsch\u00fctzenverband Tirol-Vorarlberg&#8221; zusammen. Der eindeutigen NS-Organisation geh\u00f6rten Ende 1939 rund 100.000 Mitglieder an. Kommandant war Gauleiter Franz Hofer. Nach dem Einmarsch der Deutchen Wehrmacht 1943 wurde nach demselben Modell auch die Errichtung eines Standsch\u00fctzenverbandes in S\u00fcdtirol angeordnet. Die f\u00fchrende Rolle dabei spielte die &#8220;Arbeitsgemeinschaft der Optanten&#8221; (ADO). Sie hatte schon vorher \u00fcberall im Land ein eigenes Sch\u00fctzenwesen, Musikkapellen und Trachtengruppen im Land aufgebaut. Die ADO schloss jetzt diese Sch\u00fctzenkompanien unter dem NS-Standsch\u00fctzenverband zusammen und schaltete sie gleich. Wie sehr die Standsch\u00fctzen dem Regime verbunden waren, zeigt ein Detail. Bereits 1943 trat man mit dem Wunsch nach Aufstellung einer eigenen Formation zur Landesverteidigung an Gauleiter Franz Hofer heran. Im Herbst 1944 wurden die S\u00fcdtiroler Standsch\u00fctzen dann zu einer milit\u00e4rischen Formation des NS-Regimes. Es war die Variante des &#8220;Tiroler Landlibells&#8221; unterm Hakenkreuz. Die Mander waren eindeutig nationalsozialistisch eingef\u00e4rbt. Auf die Uniform wurde n\u00e4mlich ein Tiroler Adler mit einem Hakenkreuz in den F\u00e4ngen aufgen\u00e4ht.<\/p>\n<p>Immer wieder marschierten die Sch\u00fctzenkompanien aber auch in Tracht bei nationalsozialistischen Anl\u00e4ssen mit. In Innsbruck, in Brixen oder in Bozen. Die Hand zum Hitlergru\u00df erhoben und voll in die Nazi-Maschinerie integriert. Dutzende S\u00fcdtiroler Sch\u00fctzenkompanien traten so beim lnnsbrucker Landesschie\u00dfen an. Im &#8220;Bozner Tagblatt&#8221; finden sich zahlreiche Propagandaberichte \u00fcber Landes- oder Bezirksschie\u00dfen in den Jahren 1944 und 1945. Die Sch\u00fctzen waren dabei ganz gezielt Akteure und Teil der NS-Massenversammlungstheatralik.<\/p>\n<p>Der Gro\u00dfteil der Mander, die in den S\u00fcdtiroler Standsch\u00fctzenverb\u00e4nden gedient hatten, ganze Kompanien, finden sich 15 Jahre sp\u00e4ter dann im S\u00fcdtiroler Sch\u00fctzenbund wieder: Am 2. M\u00e4rz 1958 wurde in Bozen der &#8220;S\u00fcdtiroler Sch\u00fctzenbund&#8221; wieder gegr\u00fcndet. Erster Landeskommandant wurde der damalige Landeshauptmann Alois Pupp. Erster Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer August Pardatscher: Alois Pupp, 1900 in Untermoi im Gadertal geboren, war bereits in den drei\u00dfiger Jahren nach Deutschland ausgewandert. Der Diplom-Ingenieur fand in Danzig in der R\u00fcstungsindustrie Arbeit. Im Februar 1943 suchte Pupp um die Aufnahme in die NSDP an. Am 1. Juni 1943 wurde der sp\u00e4tere S\u00fcdtiroler Landeshauptmann und erste Landeskommandant des SSB unter der Nummer 9.561.641 NSDAP-Mitglied.<\/p>\n<p>Auch der erste SSB-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, August Pardatscher, hat eine Vergangenheit, die der Sch\u00fctzenbund wohlweislich bis heute verschwiegen hat. Der Kalterer, Jahrgang 1921, hat sich 1940 freiwillig zur Waffen-SS gemeldet. 1942 wurde Pardatseher zum SS-Rottenf\u00fchrer bef\u00f6rdert. Ein Jahr sp\u00e4ter zum &#8220;Unterscharf\u00fchrer&#8221; und im Mai 1945 zum SS-Oberscharf\u00fchrer: Er war damit einer der h\u00f6chsten SS-Angeh\u00f6rigen S\u00fcdtirols. Dass August Pardatscher seine SS-Zugeh\u00f6rigkeit zwar nicht an die gro\u00dfe Glocke geh\u00e4ngt hat, im Sch\u00fctzenbund aber seine Vergangenheit kaum verleugnet hat, macht ein Foto deutlich. Die Aufnahme aus dem Jahr 1958, gemacht bei einem Sch\u00fctzenfest in Kaltem, zeigt den Landeskommandanten Alois Pupp mit seinem Bundesmajor August Pardatscher. Pardatscher hat an seinem Revers nicht nur das Eiserne Kreuz Erter und Zweiter Klasse, sondern dar\u00fcber auch die so genannte &#8220;Nahkampfspange&#8221;. Die Auszeichnung wurde von Adolf Hitler und dem Regime im November 1942 eingef\u00fchrt. In der NS-Verordnung hei\u00dft es: &#8220;Die Nahkampfspange wird als Anerkennung dem Soldaten verliehen, der sich vielfach im Nahkampf &#8216;Mann gegen Mann&#8217; mit der Waffe in der Hand entsprechend bewehrt hat.&#8221; In der Verordnung steht auch, was man unter einem Nahkampf versteht: &#8220;In denen die ausgezeichneten K\u00e4mpfer die Gelegenheit fanden, das Wei\u00dfe im Auge des Feindes zu sehen.&#8221; Die Nahkampfspange gab es in drei Abstufungen, Bronze, Silber und Gold. August Pardatscher hat jene in Silber am Revers. Diese wurde f\u00fcr 30 erfolgreiche Nahk\u00e4mpfe verliehen.<\/p>\n<p>Der erste Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des S\u00fcdtiroler Sch\u00fctzenbundes war mit seiner offen zur Schau gestellten NS-Ordenspracht alles andere als eine Ausnahme. So fielen die S\u00fcdtiroler Sch\u00fctzen beim gro\u00dfen Landesfestumzug in Innsbruck 1959 anl\u00e4sslich der 150-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4umsfeierlichkeiten zum Tiroler Freiheitskampf von 1809 auch dadurch auf, dass sie unverhohlen ihre NS-Auszeichnungen trugen. Obwohl das damals in \u00d6sterreich eigentlich gesetzlich verboten war.<\/p>\n<p>Aber auch in den 80er Jahren war die Grenze zu Rechts im Sch\u00fctzenbund mehr als offen. Immer wieder pilgerten Sch\u00fctzen, teilweise ganze Kompanien, nach Passau. Der rechte Verleger Gerhard Frey, Herausgeber der &#8220;Deutschen Nationalzeitung&#8221; und Sponsor, Vorsitzender und Chef der &#8220;Deutschen Volksunion&#8221;, versammelte dort in der Nibelungenhalle einmal im Jahr die Spitze des europ\u00e4ischen Rechtsextremismus. Anl\u00e4sslieh dieser Treffen wurde auch der von Frey gestiftete und mit 10.000 DM dotierte &#8220;Andreas-Hofer-Preis&#8221; verliehen. Den Preis erhielten auch die beiden hohen Sch\u00fctzenfunktion\u00e4re J\u00f6rg Picher (1984) und Oswald Astf\u00e4ller (1985). J\u00f6rg Picher war damals stellvertetender Landeskommandant des S\u00fcdtiroler Sch\u00fctzebundes. Obwohl der damalige Landeskommandant Bruno Hosp schriftlich die S\u00fcdtiroler Sch\u00fctzen davon abbringen [wollte], in der Nibelungenhalle aufzumarschieren, fuhren hunderte Sch\u00fctzen jahrelang nach Passau. Dort traten der stellvertretende Landeskommandant des S\u00fcdtiroler Sch\u00fctzenbundes, J\u00f6rg Picher, oder der Vinschger SSB-Bezirksobmann, Oswald Astf\u00e4ller, dann gemeinsam am Podium mit dem englischen Historiker und Holocaust-Leugner (inzwischen in \u00d6sterreich verurteilt) David Irving auf.<\/p>\n<p>Dass diese Verbindungen aber auch heute noch bestehen, wurde in einem Gerichtsverfahren deutlich, das der amtierende SSB-Landeskommandant Paul Bacher und dessen Adjutant Efrem Oberlechner im vergangenen Jahr gegen die &#8220;Tageszeitung&#8221; angestrengt haben, Im Verfahren kam auch ein Bericht der Carabinieri-Sondereinheit ROS aus dem Jahre 2001 zum Vorschein. Dort hei\u00dft es: &#8220;Oberlechner wurde auch im Zuge einer Kontrolle von Nazi-Skinhead-Gruppierungen, die zum Kongress der &#8216;Deutschen Volksunion&#8217; (&#8230;) nach Passau unterwegs waren, identifizielt,&#8221; Die DVU wurde 1987 eine Partei. Sie wird vom deutschen Verfassungsschutz eindeutig als &#8220;rechtsextrem&#8221; eingestuft. Heute ist Efrem Oberlechner Referent f\u00fcr Medien- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit im S\u00fcdtiroler Sch\u00fctzenbund.\u00ab<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Vergleiche:<\/strong> <a title=\"Scharfe Sch\u00fctzen.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=531\" target=\"_self\"><code>01<\/code><\/a> <a title=\"Am Schlachtfeld.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=2102\" target=\"_self\"><code>02<\/code><\/a> <a title=\"Watsch'n vom Minister.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=1331\" target=\"_self\"><code>03<\/code><\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein beeindruckender Artikel in der Wochenendausgabe der Tageszeitung belegt, wie doppelz\u00fcngig die Sch\u00fctzen bei der angeblichen Faschismusbek\u00e4mpfung sind. 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