{"id":23030,"date":"2015-03-25T10:23:42","date_gmt":"2015-03-25T09:23:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=23030"},"modified":"2021-11-16T19:34:31","modified_gmt":"2021-11-16T18:34:31","slug":"confederazione-alpina-landesverfassung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=23030","title":{"rendered":"Confederazione Alpina &#038; Landesverfassung."},"content":{"rendered":"<!-- Snippets by WebberZone Snippetz --><div class=\"ata_snippets\"><hr style=\"height: 20px; border: none; margin-top: 0em; background-color: darkred;\"\/><\/div><p><a href=\"#I\">[Testo in lingua italiana]<\/a><\/p>\n<p><em>von Stephan Lausch, Initiative f\u00fcr mehr Demokratie<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Die Zerst\u00f6rung aller Illusionen ist die Bedingung f\u00fcr jede wirkliche Ver\u00e4nderung.<\/p>\n<p><em>\u2014 Erich Fromm<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Was ist Illusion und was ist berechtigte Hoffnung?<\/p>\n<p>F\u00fcr mich hat sich in den letzten Wochen endg\u00fcltig eine schwache Hoffnung als Illusion erwiesen. Der zwanzigj\u00e4hrige Weg f\u00fcr eine gute Regelung der Direkten Demokratie ist zur Erfahrung geworden, dass <strong>eine Weiterentwicklung der Demokratie in diesem politischen System nicht m\u00f6glich ist und wir grunds\u00e4tzlicher ansetzen m\u00fcssen<\/strong>!<\/p>\n<p>Wir haben versucht, eine Vervollst\u00e4ndigung der Demokratie mit den vom politischen System gebotenen M\u00f6glichkeiten und unter seinen Bedingungen zu verwirklichen. Um ein Weniges ist es uns 2009 auch gelungen \u2013 dann aber waren die Vertreter des politischen Systems alarmiert und haben, kurz vor der ersten landesweiten Volksabstimmung 2009, das einzige vorhandene institutionelle Fenster geschlossen. Ab da konnten wir nur noch auf die Einsicht der politischen Vertretung setzen.<\/p>\n<p>Bis 2013 war ausdr\u00fccklich Durnwalder schuld, dass eine gute Regelung der DD nicht m\u00f6glich war. So hat es, wiederholt, Arnold Schuler zu verstehen gegeben. Und nun, wer ist jetzt schuld? <strong>Neue Ans\u00e4tze sind da<\/strong>: der bis jetzt partei\u00fcbergreifende Ansatz des Gesetzgebungsausschusses (GGA) und seine \u00d6ffnung zum Gespr\u00e4ch mit der Zivilgesellschaft. Deren Wert ist aber allein abh\u00e4ngig vom Ziel und vom Zweck, die damit verfolgt werden. \u00dcber Ziel und Zweck kann es jetzt noch kein abschlie\u00dfendes Urteil geben, aber einiges deutet darauf hin, dass sich die Haltung nicht ge\u00e4ndert hat. Die <strong>klare Ablehnung der beratenden Volksabstimmung<\/strong> \u00fcber den Vorschlag des GGA und unseren Entwurf spricht eine klare Sprache. Man will sich nicht mehr mit unseren Vorstellungen von einer guten Regelung messen und mit ihnen konfrontiert sein. Das Ziel ist nicht eine wirklich gute Regelung, sondern weiterhin der Kompromiss innerhalb der SVP.<\/p>\n<p>Der Bev\u00f6lkerung ist vor den Wahlen eine <strong>Erneuerung<\/strong> versprochen worden. Viele haben darauf gehofft, andere haben das gleich schon als Wahlwerbung abgetan. Eine Erneue\u00adrung ist schon da, aber es ist nur eine <strong>Erneuerung der Methode<\/strong>, mit der das Zustandekommen politischer Entscheidungen pr\u00e4sentiert wird, nicht aber eine Erneuerung in der politischen Ausrichtung. Daf\u00fcr gibt es wirklich viele Beispiele.<\/p>\n<p>Ich habe <strong>keine Erwartungen mehr an diese politische Vertretung und an diese Scheindemokratie<\/strong> (siehe \u201cUnd das soll Demokratie sein?). Wir leben in einer Elitenherrschaft, in einer Oligarchie. Die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung hat keine Lust mehr in diesem politischen Spiel mitzuspielen und jene, die bei Wahlen noch mitmachen, tun das mehrheitlich nicht aus \u00dcberzeugung, sondern nur um schlimmeres zu vermeiden. <strong>Wir stehen am Ende eines politischen Systems<\/strong>, einer unfertigen Demokratie, die wie ein unfertiges Haus schutzlos den widrigsten Einfl\u00fcssen ausgesetzt ist.<\/p>\n<p><strong>1994 war ich \u00fcberzeugt, dass \u201ceine umwelt- und sozialvertr\u00e4gliche Entwicklung\u201d,<\/strong> dass die \u201c\u00f6kologische Wende\u201d nur m\u00f6glich sein wird, wenn es uns B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern gelingt, die Rahmenbedingungen f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Entwicklung bestimmen zu k\u00f6nnen, also zu Gesetzgebern zu werden und die uns vertretenden Gesetzgeber direkt kontrollieren zu k\u00f6nnen.<br \/>\n20 Jahre sp\u00e4ter bin ich immer noch davon \u00fcberzeugt, dass dieser Weg der richtige war, auch wenn wir das Ziel in so langer Zeit nicht erreicht haben. Es war der richtige, weil er dahin gef\u00fchrt hat zu sehen, was im Grunde notwendig ist: <strong>eine demokratische Neugr\u00fcndung unseres Landes.<\/strong><\/p>\n<p>Die geltende politische Ordnung wurde von einer kleinen Elite vorgegeben und immer mehr ihren Interessen angepasst. Es ist ihre Ordnung, eine Ordnung im Sinne der Wenigen, nicht eine von uns Vielen. Wir B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger waren und sind nicht beteiligt am Entwurf dieser Ordnung und an ihrer Ausgestaltung. Die Erneuerung, die stattfinden muss, erwarten wir vergebens von denen, die von ihr profitieren, sie muss von uns B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern kommen. <strong>Die einzige wirkliche Erneuerung ist die Neugr\u00fcndung unserer demokratischen Gesellschaftordnung durch uns selbst.<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4ren wir ein Schweizer Kanton, dann k\u00f6nnten wir jetzt die Totalrevision der Verfassung verlangen, aber das h\u00e4tten wir dort ja nicht n\u00f6tig. Hier wird man uns mit dem <em>S\u00fcdtirol-Konvent<\/em> neue Grundlagen und Perspektiven f\u00fcr die Zukunft vorgaukeln, sie bleiben im Rahmen der herrschenden politischen Ordnung, die keine Souver\u00e4nit\u00e4t f\u00fcr die B\u00fcrger kennt. Das System blockt, es stockt, es f\u00e4llt langsam in sich zusammen. Wir m\u00fcssen es umfahren, <strong>wir d\u00fcrfen nicht mit falschen Erwartungen in ihm h\u00e4ngen bleiben.<\/strong> Wenn wir wollen ist das m\u00f6glich: mit der <strong>Einrichtung einer verfassungsgebenden Versammlung. <\/strong><\/p>\n<p>Sie soll von uns B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern nominiert werden und mit uns zusammen an einem <strong>Verfassungsentwurf f\u00fcr S\u00fcdtirol<\/strong> arbeiten. Das Ergebnis dieser Arbeit, f\u00fcr die es \u00fcber Island bis Equador weltweit Beispiele gibt, wird zeigen, ob die Ordnung, die wir f\u00fcr uns als die beste ansehen, im italienischen Verfassungs- und Rechtsrahmen Platz haben kann. Wenn nicht, dann wird sie die Grundlage sein f\u00fcr eine <strong>neu zu definierende Eigenst\u00e4ndigkeit <\/strong>unseres Landes.<\/p>\n<p><strong>Die politische Ordnung, in der wir B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger wirklich souver\u00e4n sind, k\u00f6nnen wir nur in kleinen, \u00fcbersichtlichen Territorien schaffen,<\/strong> in gro\u00dfen Einheiten wie Staaten und Staatenb\u00fcnde werden es immer nur Eliten sein, die sich Ordnungen in ihrem Interesse zurechtlegen. Goethe hat sich von dieser Erkenntis in seinem Weimarer Projekt leiten lassen. Immer mehr werden Menschen in Europa an solchen Neugr\u00fcndungen zu arbeiten beginnen. Nur so kann auch ein neues Europa entstehen. <strong>Wir werden uns gegenseitig anregen und unterst\u00fctzen und Beispiel sein.<\/strong> Wir haben geh\u00f6rt: das Trentino macht sich gemeinsam mit uns auf den Weg. Ladinien wird hellh\u00f6rig werden, das Cador, <em>Carnia<\/em>, Valtelina, in Aosta regt es sich auch schon. Und <strong>neben uns haben wir das lebendige Beispiel<\/strong> daf\u00fcr, wie es aussehen k\u00f6nnte: ein <strong>f\u00f6derativer Bund souver\u00e4ner Kantone<\/strong>, ein jeder mit Verfassungshoheit, in einem jeden bestimmen die Menschen \u00fcber ihr <strong>Grundgesetz<\/strong>, passen es an neu gewachsene \u00dcberzeu\u00adgungen, Einsichten und Notwendigkeiten an, <strong>entscheiden selber oder kontrollieren alle Regeln<\/strong>, die in ihrem Namen beschlossen werden, <strong>stehen die Institutionen nicht Kopf<\/strong>, wie bei uns, sondern auf dem Boden der Gemeinden, <strong>legen sich die B\u00fcrger selbst ihre Steuern fest<\/strong>. Alpine Konf\u00f6deration, Confederazione Alpina, Confe\u00adderaziun Alpina k\u00f6nnte der neue Bund hei\u00dfen. Das w\u00e4re eine Arbeit an \u00fcberzeugenden, befriedigenden und dauerhaften Grundlagen.<\/p>\n<p><strong>Wir m\u00fcssen aber auch an der Umsetzung arbeiten.<\/strong> Die Illusionen sind dahin, <strong>wir m\u00fcssen uns auf die n\u00e4chsten Wahlen vorbereiten<\/strong>. Nicht eine Partei werden, das ist klar, aber den Menschen im Land die M\u00f6glichkeit geben, Menschen zu w\u00e4hlen, die sie selber w\u00e4hlen wollen k\u00f6nnen, das ist m\u00f6glich. Menschen w\u00e4hlen k\u00f6nnen, die bereit sind unter selbstbestimmten Bedingungen (Mandatsbeschr\u00e4nkung, Entlohnung, Arbeitsweise), die notwendige Demokratiereform innerhalb einer Legislatur zu verwirklichen.<\/p>\n<blockquote><p>Menschen k\u00f6nnen zu ver\u00e4ndernden Handlungen nur motiviert werden, wenn sie Hoffnung haben, und sie k\u00f6nnen nur Hoffnung haben, wenn es eine Vision gibt und sie k\u00f6nnen nur eine Vision haben, wenn man ihnen Alternativen zeigt.<\/p>\n<p><em>\u2014 Erich Fromm<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Eine Landesordnung, eine Landessatzung, eine Landesverfassung ist eine solche Alternative!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><hr class=\"dotted-hr\" style=\"height: 4px; width: 100%; border: none; margin-top: 0em; margin-bottom: 0em; background-color: black;\"\/> <hr class=\"dotted-hr\" style=\"height: 4px; width: 100%; border: none; margin-top: 0em; margin-bottom: 0em; background-color: black;\"\/><\/p>\n<p id=\"I\"><em>di Stephan Lausch, Iniziativa per pi\u00f9 democrazia<\/em><\/p>\n<blockquote><p>La distruzione di tutte le illusioni \u00e8 la condizione da cui nasce ogni autentico cambiamento.<\/p>\n<p>\u2014 Erich Fromm<\/p><\/blockquote>\n<p>Cosa \u00e8 illusione e cosa lecita speranza?<\/p>\n<p>Nelle ultime settimane ci\u00f2 che ritenevo una flebile speranza si \u00e8 definitivamente rivelata un\u2019illusione.<\/p>\n<p>Il cammino ventennale per ottenere una buona regolamentazione della democrazia diretta ha dimostrato che <strong>in questo sistema politico un\u2019evoluzione democratica \u00e8 impossibile e che quindi dobbiamo avere un approccio pi\u00f9 radicale (fondamentalmente dobbiamo ri-cominciare<\/strong>.)<\/p>\n<p>Abbiamo cercato di realizzare una democrazia migliore e pi\u00f9 completa utilizzando le opportunit\u00e0 che il sistema politico metteva a disposizione e lo abbiamo fatto rispettando le condizioni che esso poneva. E per poco nel 2009 non ci siamo riusciti. Ma \u00e8 stato proprio in quel momento che i rappresentanti politici si sono allarmati: poco prima dell\u2019indizione del primo referendum provinciale si sono perci\u00f2 affrettati a chiudere l\u2019unica finestra istituzionale disponibile. Da quel momento in poi non abbiamo potuto fare altro che rimetterci alla disponibilit\u00e0 dei rappresentanti politici.<\/p>\n<p>Fino al 2013 era chiaro che l\u2019impossibilit\u00e0 di ottenere una buona regolamentazione della democrazia diretta dipendeva da Durnwalder. Questo ha lasciato ripetutamente intendere il consigliere SVP Arnold Schuler<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><\/a>. Ma allora adesso di chi \u00e8 la \u201ccolpa\u201d\u009d?<\/p>\n<p><strong>Si, ci sono nuovi approcci<\/strong>: quello della Commissione legislativa che si apre al dialogo con la societ\u00e0 civile e che finora ha voluto agire in modo sovrapartitico. Il valore di questa apertura dipende per\u00f2 esclusivamente dallo scopo e dall\u2019obiettivo con essa perseguiti. E su questi elementi, ossia scopo e obiettivo, bench\u00e9 al momento non si possa esprimere un giudizio definitivo, registriamo segnali che ci inducono a ritenere che l\u2019atteggiamento di fondo non sia cambiato.<\/p>\n<p>Il <strong>respingimento netto<\/strong> da parte della commissione della nostra proposta <strong>di indire un referendum consultivo<\/strong> su entrambe le proposte, quella della commissione e la nostra di iniziativa popolare a valle delle audizioni \u00e8 un indizio inequivocabile. Non ci si vuole pi\u00f9 misurare e confrontare con le nostre idee riguardo la regolamentazione di nuovi strumenti democratici. L\u2019obiettivo del percorso intrapreso non \u00e8 quindi ricercare e praticare regole migliori, bens\u00ec \u2013 semplicemente \u2013 trovare un compromesso all\u2019interno dell\u2019SVP.<\/p>\n<p>In vista delle elezioni amministrative alla popolazione \u00e8 stato promesso un <strong>rinnovamento<\/strong>. Molti ci hanno davvero sperato, altri lo hanno subito accolto come elemento di propaganda elettorale. Un rinnovamento c\u2019\u00e8, \u00e8 vero. Ma consiste solamente in un rinnovamento del modo in cui l\u2019attuazione delle decisioni politiche viene presentata. Non si tratta perci\u00f2 di un autentico cambiamento di approccio politico.<\/p>\n<p>Non mi aspetto pi\u00f9 niente, n\u00e9 da questa rappresentanza politica, n\u00e9 da questa democrazia di facciata (cfr. <a title=\"Weltwoche: Und das soll Demokratie sein?\" href=\"http:\/\/www.weltwoche.ch\/ausgaben\/2008-25\/artikel-2008-25-das-soll-demokra.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201cUnd das soll Demokratie sein?\u201d\u009d<\/a>\/\u201cE questa sarebbe democrazia?\u201d). Viviamo in un regime elitario, un\u2019oligarchia. La met\u00e0 della popolazione non ha pi\u00f9 alcuna voglia di partecipare a questo gioco politico e quelli che ancora partecipano al voto perlopi\u00f9 lo fanno non per convinzione, ma per evitare il peggio.<\/p>\n<p><strong>Siamo alla fine di un sistema politico<\/strong>, di una democrazia incompiuta che, proprio come una casa mai ultimata, resta esposta e indifesa alle condizioni pi\u00f9 avverse.<\/p>\n<p><strong>Nel 1994 ero convinto che \u201csviluppo ecologico e sociale\u201d\u009d e \u201cconversione ecologica\u201d\u009d <\/strong>si sarebbero realizzati solo se noi, cittadine e cittadini, fossimo riusciti a determinare le regole di fondo che condizionano lo sviluppo futuro, ossia se fossimo riusciti a diventare noi stessi legislatori e a esercitare il controllo diretto sui nostri rappresentanti legislatori.<\/p>\n<p>A distanza di 20 anni ne sono sempre convinto: la strada era quella giusta, anche se dopo tanto tempo ancora non abbiamo raggiunto l\u2019obiettivo vero e proprio. Lo era perch\u00e9 nel percorrerla siamo riusciti comprendere alfine cosa serve davvero: una <strong>rifondazione democratica della nostra Terra<\/strong>.<\/p>\n<p>L\u2019attuale ordinamento politico \u00e8 stato definito da una ristretta elite, che col passare del tempo lo ha via via adeguato sempre pi\u00f9 guardando ai propri interessi. \u00c8 il \u201cloro\u201d\u009d Ordinamento, \u00e8 un Ordinamento all\u2019insegna dei pochi, non a tutela dei molti. Noi, cittadine e cittadini, non eravamo allora e non siamo tutt\u2019ora partecipi n\u00e9 del progetto di questo ordinamento, n\u00e9 della sua attuazione. Attendiamo invano che il cambiamento necessario provenga da coloro che dell\u2019attuale assetto approfittano. Ebbene questo cambiamento deve venire da noi, dalle cittadine e dai cittadini. <strong>L\u2019unico autentico rinnovamento consiste in una rifondazione dell\u2019ordinamento democratico da parte nostra<\/strong>.<\/p>\n<p>Se fossimo un Cantone svizzero, potremmo richiedere una totale revisione della nostra Costituzione. Peraltro se fossimo in Svizzera non sarebbe neppure necessario.<\/p>\n<p>Qui con il S\u00fcdtirol-Konvent [la Convenzione sudtirolese] ci fanno credere che ci saranno nuovi presupposti, nuove prospettive. Ma l\u2019intero percorso si sviluppa nel perimetro dell\u2019ordinamento vigente che non riconosce alcun diritto di sovranit\u00e0 ai cittadini. Il sistema respinge, ristagna e lentamente implode su s\u00e9 stesso. Noi dobbiamo bypassare questo sistema, <strong>non ci possiamo pi\u00f9 permettere di restarne dipendenti continuando a nutrire errate aspettative<\/strong>.<\/p>\n<p>Se vogliamo invertire il paradigma possiamo farlo: <strong>diamo vita a una assemblea costituente.<\/strong><\/p>\n<p>Un\u2019assemblea nominata da noi, da cittadine e cittadini, che insieme collaboreranno alla stesura di un <strong>progetto costituzionale per il Sudtirolo<\/strong>. Il risultato di un lavoro di questo tipo, come insegnano molti esempi nel mondo, dall\u2019Islanda all\u2019Ecuador, ci far\u00e0 capire se l\u2019ordinamento che noi riteniamo essere il migliore per noi trover\u00e0 spazio nella Costituzione italiana. Cos\u00ec non fosse, allora avremo una base su cui costruire <strong>una nostra nuova Autonomia, tutta da ridefinire<\/strong>.<\/p>\n<p>Un ordinamento politico in cui noi, cittadine e cittadini, possiamo davvero essere sovrani \u00e8 realizzabile solo in territori piccoli e trasparenti; nelle realt\u00e0 pi\u00f9 grandi, come gli Stati o le confederazioni di Stati, saranno sempre le elite a costruire ordinamenti a loro misura. Nel suo Progetto Weimar Goethe si \u00e8 lasciato guidare da questa consapevolezza. Sempre pi\u00f9 persone in Europa si apprestano a lavorare ad analoghi progetti di ri-fondazione. <strong>Noi ci ispireremo l\u2019un l\u2019altro e ci sosterremo e diventeremo un esempio a cui guardare<\/strong>.<\/p>\n<p>Lo abbiamo sentito oggi, il Trentino si incammina insieme a noi su questa strada. I Ladini aguzzeranno le orecchie, il Cadore, la Carnia, La Valtellina, la Val d\u2019Aosta faranno altrettanto. E <strong>proprio vicino a noi abbiamo l\u2019esempio realizzato<\/strong> di quello che potrebbe essere: <strong>una Confederazione di Cantoni sovrani<\/strong>, ciascuno con propria sovranit\u00e0 costituzionale. Cantoni in cui la Costituzione \u00e8 votata dal popolo e dal popolo adeguata a nuovi indirizzi, punti di vista, necessit\u00e0; in cui <strong>il popolo decide quali regole darsi oppure esercita il controllo su quelle che vengono decise nel loro nome<\/strong>; in cui la <strong>piramide delle Istituzioni non \u00e8 capovolta e sotto-sopra<\/strong> come lo \u00e8 da noi, ma poggia su una base che \u00e8 data dai Comuni, dove <strong>sono gli stessi cittadini a decidere sulle proprie tasse<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Confederazione Alpina &#8211; Confederaziun Alpina &#8211; Alpine Konf\u00f6deration<\/p>\n<p>Cos\u00ec si potrebbe chiamare questa nuova Confederazione. Adoperarsi con l\u2019obiettivo di porre le basi per qualcosa di convincente, soddisfacente e duraturo.<\/p>\n<p><strong>Dobbiamo per\u00f2 anche pensare alla realizzabilit\u00e0 di tutto ci\u00f2, per dare corpo a questo progetto<\/strong>. Le illusioni sono finite, <strong>dobbiamo prepararci alle prossime elezioni amministrative<\/strong>. Non per diventare un Partito, ma per dare alle persone sul territorio la possibilit\u00e0 di scegliere fra i molti quelli che davvero vogliono votare. Poter dare quindi il proprio voto a persone che, se elette, siano pronte e disponibili, a determinate condizioni (limite di mandato, remunerazione, modo di lavorare), a realizzare la necessaria riforma democratica nel periodo di mandato elettorale.<\/p>\n<blockquote><p>Gli uomini possono essere motivati ad agire il cambiamento solo se hanno speranza, e possono avere speranza solo se c\u2019\u00e8 una visione, e possono avere una visione solo quando si prospetta loro un\u2019alternativa\u009d.<\/p>\n<p>\u2014 Erich Fromm<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Siehe auch \u00b7 <span style=\"font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; text-transform: uppercase;\">C\u00ebla enghe:<\/span><\/strong> <a title=\"Landessatzungsinitiative.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=15420\"><code>01<\/code><\/a> <a title=\"Konvent: Ihr d\u00fcrft mitspielen.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=22660\"><code>02<\/code><\/a><\/p>\n<!-- Snippets by WebberZone Snippetz --><div class=\"ata_snippets\"><hr style=\"height: 10px;border: none;margin-top: 0px;background-color: darkred\" \/>\r\n\r\n<div style=\"background-color: none;padding: 0px;font-size: 14px;font-family: Helvetica,Arial;margin: 10px 0px 0px 0px\"><span style=\"color: darkred\"><strong><small>Autor:innen- und Gastbeitr\u00e4ge widerspiegeln nicht notwendigerweise die Meinung oder die Position von BBD, so wie die jeweiligen Verfasser:innen nicht notwendigerweise die Ziele von BBD unterst\u00fctzen.<\/small><\/strong><small>\u00b7 I contributi esterni non necessariamente riflettono le opinioni o la posizione di BBD, come a loro volta le autrici\/gli autori non necessariamente condividono gli obiettivi di BBD. \u2014 <a href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?page_id=11356#copyleft\"><strong>\u00a9<\/strong><\/a><\/small><\/span><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[Testo in lingua italiana] von Stephan Lausch, Initiative f\u00fcr mehr Demokratie Die Zerst\u00f6rung aller Illusionen ist die Bedingung f\u00fcr jede wirkliche Ver\u00e4nderung. \u2014 Erich Fromm Was ist Illusion und was ist berechtigte Hoffnung? 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