{"id":29031,"date":"2016-05-03T12:54:33","date_gmt":"2016-05-03T10:54:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=29031"},"modified":"2022-08-23T15:44:21","modified_gmt":"2022-08-23T13:44:21","slug":"die-thematischen-workshops-und-die-schuetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=29031","title":{"rendered":"Die thematischen Workshops und die Sch\u00fctzen."},"content":{"rendered":"<p>In ihrer heutigen Ausgabe berichten die <em>Dolomiten<\/em> von einer \u00bbSch\u00fctzenflut\u00ab, die sich \u00fcber den <em>S\u00fcdtirolkonvent<\/em> ergossen habe.<\/p>\n<p>Im Rahmen der <em>Open Spaces<\/em> hatten wir die zum Teil massive Anwesenheit der Sch\u00fctzen verteidigt, da es in der Natur dieser Veranstaltungen lag, dass kommen konnte, wer wollte und in welcher Anzahl es n\u00f6tig erschien.<\/p>\n<p>Bei den <a title=\"Teilnehmende der thematischen Workshops.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=28946\">thematischen Workshops<\/a>, die sich an die \u00bborganisierte Zivilgesellschaft\u00ab richten, ist dies aus meiner Sicht grundlegend anders. Es gibt zum Beispiel eine offizielle Einschr\u00e4nkung, die vorsieht, dass jeder Verein jeweils eine\/n VertreterIn zu insgesamt hochstens zwei Workshops entsenden darf.<\/p>\n<p>Wenn nun die Sch\u00fctzen jede Kompanie und dar\u00fcberhinaus noch Marketenderinnen, Bund und Jugendleitung als eigene Vereine verstehen und zu mehreren Workshops anmelden, so entspricht dies nicht mehr dem Geist der Veranstaltungen.<\/p>\n<p>Doch sp\u00e4testens wenn weitere Vereine, deren Interesse an den jeweiligen Themen \u00e4u\u00dferst zweifelhaft erscheint, weitere Sch\u00fctzenmitglieder entsenden, ist dies nach meiner Auffassung missbr\u00e4uchlich und unredlich.<\/p>\n<blockquote><p>Unsere Leute sind aber nicht dumm und haben auch ihre Vereine.<\/p>\n<p><em>\u2014 Barbara Klotz (STF), Dolomiten, 03.05.2016<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Klar: Jede Teilnehmerin der <em>Open Spaces<\/em> ist bei irgendeinem Verein (Kegeln, Fasching, Fu\u00dfball) und h\u00e4tte somit die theoretische M\u00f6glichkeit, sich an den Workshops zu beteiligen. Doch mit etwas Hausverstand sollte allen klar sein, dass dies nicht Zweck der \u00dcbung ist.<\/p>\n<p>Da reicht es auch nicht, darauf hinzuweisen, dass andere doch ebenfalls so agieren h\u00e4tten k\u00f6nnen. Wenn Missbrauch allen offen steht, hei\u00dft das doch nicht, dass diejenigen \u00bbbl\u00f6d\u00ab und \u00bbselber schuld\u00ab sind, die sich am Missbrauch nicht beteiligen.<\/p>\n<p>Dabei ist meiner Meinung nach gar nicht problematisch, dass die Workshops so nicht mehr \u00bbrepr\u00e4sentativ\u00ab seien, wie die <em>Dolomiten<\/em> schreiben. Repr\u00e4sentativit\u00e4t ist weder Ziel noch Voraussetzung f\u00fcr diese Veranstaltungen \u2014 es geht nicht darum, sich zu z\u00e4hlen oder \u00fcber etwas abzustimmen, sondern m\u00f6glichst viele unterschiedliche Positionen einzubringen, zu diskutieren und auszuhandeln. Aber gerade diese unterschiedlichen Positionen, die in einen \u00bbdemokratischen\u00ab Widerstreit treten k\u00f6nnten, werden nicht angemessen zum Ausdruck kommen, wenn zu viele dasselbe vertreten (weil sie ein und demselben Akteur zuzurechnen sind).<\/p>\n<p>V\u00f6llig unverst\u00e4ndlich ist f\u00fcr mich, warum nicht die Organisation eingeschritten ist und wenigstens die offiziellen Sch\u00fctzen \u2014 die also auch als solche Auftreten \u2014 zu einem einzigen Verein zusammengefasst hat. Mit der Folge, dass sie sich f\u00fcr eine gemeinsame Vertreterin h\u00e4tten entscheiden m\u00fcssen. Dar\u00fcberhinaus h\u00e4tten die Vereine wenigstens erkl\u00e4ren m\u00fcssen, welches Interesse, welche Affinit\u00e4t und welche Expertise sie mit dem jeweiligen Thema verbindet.<\/p>\n<p>Ganz von der Hand zu weisen ist Sch\u00fctzenchef Elmar Thalers Bemerkung nicht, dass ohne die \u00dcberflutung durch seinen Verein an manchen Tischen ziemlich wenige Leute s\u00e4\u00dfen. Dass man dem Tradtionsverein f\u00fcr seine Unterwanderung also quasi dankbar sein sollte, ist aber genau die falsche Schlussfolgerung \u2014 wenn n\u00e4mlich gen\u00fcgend andere Akteure anwesend w\u00e4ren, k\u00f6nnte man die wundersame Vermehrung des Sch\u00fctzenbundes noch eher verkraften, als bei einem \u00fcberschaubaren Angebot an alternativen Gespr\u00e4chspartnerinnen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcckzuweisen ist schlussendlich klar und deutlich die Unterstellung von Barbara Klotz (STF), die Workshops seien im Nachhinein erfunden worden, um unliebsame Ergebnisse der <em>Open Spaces<\/em> zu verw\u00e4ssern \u2014 ihre Abhaltung war n\u00e4mlich bereits <a title=\"Konkretes zum S\u00fcdtirolkonvent.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=26319\">beim Dialogabend am 14. Dezember<\/a> angek\u00fcndigt worden.<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; text-transform: uppercase;\">C\u00ebla enghe:<\/span><\/strong> <a title=\"SVPolitb\u00fcro.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=28375\"><code>01<\/code><\/a> <a title=\"Sch\u00f6ner Konvent, b\u00f6se Leut.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=26800\"><code>02<\/code><\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In ihrer heutigen Ausgabe berichten die Dolomiten von einer \u00bbSch\u00fctzenflut\u00ab, die sich \u00fcber den S\u00fcdtirolkonvent ergossen habe. Im Rahmen der Open Spaces hatten wir die zum Teil massive Anwesenheit der Sch\u00fctzen verteidigt, da es in der Natur dieser Veranstaltungen lag, dass kommen konnte, wer wollte und in welcher Anzahl es n\u00f6tig erschien. 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