{"id":34500,"date":"2017-05-05T15:21:13","date_gmt":"2017-05-05T13:21:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=34500"},"modified":"2022-08-10T19:20:38","modified_gmt":"2022-08-10T17:20:38","slug":"antwort-an-den-landesbeirat-der-schulerinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=34500","title":{"rendered":"Antwort an den Landesbeirat der Sch\u00fclerinnen."},"content":{"rendered":"<p>In der diesw\u00f6chigen <em>ff<\/em> (Nr. 18\/2017) ist ein \u2014 von Jasmine Rouimi und Max Ebensberger unterschriebener \u2014 Gastkommentar des <em>Landesbeirats der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler<\/em> zum Thema Mehrsprachigkeit erschienen, den ich hier auszugsweise kommentieren will:<\/p>\n<blockquote><p>D\u00fcrfen Politiker, Parteien, Vereine und Verb\u00e4nde mit ihren oft pers\u00f6nlichen und populistischen Meinungen Einfluss auf die schulische Ausbildung nehmen und damit m\u00f6gliche Erfolgswege der S\u00fcdtiroler Jugendlichen lang- und kurzfristig verbauen?<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich glaube, das ist es, was wir \u00bbDemokratie\u00ab und \u00bbMitbestimmung\u00ab nennen. Das Schulsystem betrifft zwar die Sch\u00fclerInnen am unmittelbarsten, doch es hat kaum zu \u00fcbersch\u00e4tzende Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft. Was gelernt wird und was nicht gelernt wird beeinflusst, wie wir uns und die anderen sehen oder welches Wissen und welche F\u00e4higkeiten wir als Gesellschaft f\u00fcr so wichtig halten, dass sie von allen beherrscht werden sollten.<\/p>\n<p>Wir haben ein \u00f6ffentlich finanziertes, allen offenstehendes Bildungssystem, an dessen Ausrichtung die Allgemeinheit ebenso mitwirken soll und kann, wie Verteidigungspolitik nicht nur vom Milit\u00e4r, Wirtschaftspolitik nicht nur von Wirtschaftstreibenden und Gesundheitspolitik nicht nur von \u00c4rzten gemacht wird. Wer sich am Einfluss von Politikern, Parteien, Vereinen und Verb\u00e4nden st\u00f6rt, hat die M\u00f6glichkeit, eine private Schule zu besuchen.<\/p>\n<blockquote><p>Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse ausw\u00e4rtiger Sprachwissenschaftler (wo sind unsere eigenen?) deuten in eine klare Richtung: Mehrsprachigkeit f\u00f6rdert kognitive sowie soziale F\u00e4higkeiten und vereinfacht Austausch und Toleranz. Die Freie Universit\u00e4t Bozen wartet hierzu bereits mit einem Forschungsbereich auf: &#8220;Sprachen und Ausdrucksformen in der multikulturellen und mehrsprachigen Gesellschaft&#8221;. Wen meinen die? Uns? Multikulturell und mehrsprachlich [sic]?<\/p><\/blockquote>\n<ul>\n<li>Es stimmt nicht, dass alle wissenschaftlichen Erkenntnisse ausw\u00e4rtiger Sprachwissenschaftlerinnen in eine Richtung weisen.<\/li>\n<li>Wo unsere eigenen Sprachwissenschaftlerinnen sind?\n<ul>\n<li>Sie, die die Situation in S\u00fcdtirol kennen, <a title=\"\u00bbM\u00f6glichst fr\u00fch, m\u00f6glichst alles\u2026\u00ab\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=17224\">klagen zum Beispiel dar\u00fcber<\/a>, dass es hierzulande meist um \u00bbm\u00f6glichst fr\u00fch, m\u00f6glichst alles, m\u00f6glichst schnell\u00ab gehe. Sie differenzieren und bringen Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die speziellen Probleme einer Minderheit im Nationalstaat auf.<\/li>\n<li>Au\u00dferdem warten sie mit einem Forschungsbereich auf, der den Sch\u00fclervertreterInnen offenbar gut gef\u00e4llt. Und <em>nat\u00fcrlich<\/em> meinen sie (auch) uns: Wer behauptet, S\u00fcdtirol sei nicht multikulturell und mehrsprachig, sieht die Realit\u00e4t vermutlich durch eine dunkle Brille.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p>Wir beherrschen nur eine Sprache wirklich gut: unsere Muttersprache, also den jeweiligen Dialekt. Bei unserem &#8220;Hochdeutsch&#8221; wird es meist peinlich, beim Italienischen sind wir oft beim L\u00e4cherlichen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Unser Hochdeutsch (Stichwort <a title=\"Wiki: Diglossie.\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Diglossie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Diglossie<\/a> \u2014 ganz \u00e4hnlich wie in der deutschsprachigen Schweiz) mag holprig sein, einschl\u00e4gige Studien <em>(Eurac,<\/em> <em>Pisa<\/em>-Test) konnten aber bislang keine gr\u00f6beren M\u00e4ngel feststellen. Doch selbstverst\u00e4ndlich ist es deshalb auch umso wichtiger, die Standardsprache in der Schule gut zu erlernen und zu \u00fcben.<\/p>\n<p>Dass die Italienischkenntnisse der deutschsprachigen S\u00fcdtirolerinnen \u00bbl\u00e4cherlich\u00ab w\u00e4ren \u2014 ich wei\u00df ehrlich gesagt nicht, auf welchen objektiven Befunden diese Feststellung fu\u00dft. Auch hier spricht das, was uns vorliegt, dagegen: Die Zweitsprachkenntnisse der Deutschsprachigen sind besser, als jene der Italienischsprachigen \u2014 und in beiden Sprachgruppen <a title=\"Zweitsprachkenntnisse nehmen zu.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=25517\">nehmen sie zu.<\/a><\/p>\n<blockquote><p>Ein Armutszeugnis, da S\u00fcdtirol zu Italien geh\u00f6rt und es somit unser Recht als B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ist, die Landessprache Italienisch durch die Schulbildung in ausreichender Menge und Qualit\u00e4t vermittelt zu bekommen. Italienisch ist keine Fremdsprache, sondern eine Zweitsprache.<\/p><\/blockquote>\n<p>Hier unterwerfen sich Rouimi und Ebensberger dem nationalstaatlichen Prinzip, das in seinem Selbstverst\u00e4ndnis nicht einer Logik von Mehr-, sondern einer von Einsprachigkeit gehorcht, wiewohl es den Autoren vielleicht nicht bewusst ist. Italienisch sollten\u00a0\u2014 und das ist glaube ich ziemlich unstrittig \u2014 in S\u00fcdtirol alle in ausreichender Menge und Qualit\u00e4t vermittelt bekommen; aber nicht, weil wir Teil des Nationalstaats Italien sind, sondern weil es sich um eine wichtige Landessprache handelt. Das ist auch der Grund, warum wir Italienisch gerne als \u00bbZweitsprache\u00ab bezeichnen k\u00f6nnen, auch wenn es sich bei \u00bbFremdsprache\u00ab eher um einen (manchmal missbrauchten) <em>didaktischen<\/em> Begriff handelt: Mitunter h\u00f6rt man in S\u00fcdtirol, Sch\u00fclerinnen h\u00e4tten mit Englisch weniger Schwierigkeiten, als mit Italienisch, weil die englische Sprache mit einer moderneren Didaktik unterrichtet werde. In diesem Zusammenhang wird manchmal die Forderung laut, von einer Zweitsprachendidaktik zu einer Fremdsprachendidaktik \u00fcberzugehen.<\/p>\n<p>Wem der Zweit- oder Fremdsprachunterricht in der deutschsprachigen Schule nicht mehr ausreicht, der hat hierzulande die M\u00f6glichkeit f\u00fcr eines oder mehrere Jahre an eine italienischsprachige Schule zu wechseln. Meinetwegen auch, um seinen Durst nach Nationalstaat zu stillen.<\/p>\n<blockquote><p>Der Weg von der Ein- hin zur Mehrsprachigkeit liegt in unserem Nationalstaat Italien offen, das damit verbundene Umdenken wollen wir auch an den Schulen S\u00fcdtirols verbreitet wissen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Italien ist \u2014 obschon die S\u00fcdtirolerinnen dazu nie befragt wurden \u2014 unser Staat, aber mit Sicherheit nicht unser Nationalstaat. Unser Land genie\u00dft genau deshalb eine Autonomie, weil es sich aus \u00bbnationaler\u00ab Sicht vom Nationalstaat unterscheidet. Wenn uns das nicht mehr wichtig ist, \u00f6ffnen wir nicht der Mehrsprachigkeit, sondern der nach unten nivellierenden, einsprachigen Logik des Nationalstaats T\u00fcr und Tor \u2014 die Italien \u00fcbrigens mit allen anderen Nationalstaaten gemein hat.<\/p>\n<blockquote><p>Ein Stillstand im Bildungsapparat, bei der Weiterentwicklung und \u00c4nderung des Unterrichts wird die Zukunftschancen der S\u00fcdtiroler Jugendlichen zerst\u00f6ren.<\/p><\/blockquote>\n<p>Vieles kann man dem S\u00fcdtiroler Bildungswesen vorwerfen, nur keinen Stillstand. Vielmehr wird \u2014 auch und gerade bei der Sprachvermittlung \u2014 st\u00e4ndig herumexperimentiert und angepasst, mitunter ziemlich leichtfertig und <a title=\"Schlampiger CLIL-Evaluationsbericht.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=27222\">ohne die w\u00fcnschenswerte Sorgfalt.<\/a><\/p>\n<blockquote><p>Um ein guter S\u00fcdtiroler zu sein, braucht man niemanden zu verachten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Diesem Satz ist zuzustimmen \u2014 doch ich kann beim besten Willen nicht erkennen, dass das derzeitige Schulsystem irgendetwas mit der Verachtung anderer zu tun hat.<\/p>\n<blockquote><p>Wir setzen uns klar f\u00fcr einen mehrsprachigen Unterricht an S\u00fcdtiroler Schulen ein. Die geeigneten Methoden daf\u00fcr, die optimale Didaktik, die Qualifizierung des Lehrpersonals m\u00fcssen von Politikern und Schul\u00e4mtern gemeinsam mit Forschungsinstitutionen erarbeitet und eingef\u00fchrt werden. Das sind ihre Aufgaben in der neuen, modernen Schulpolitik, die wir einfordern.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn ich das \u2014 im Kontext mit dem ersten Absatz \u2014 richtig verstehe, sollen Politiker und Schul\u00e4mter \u00bbBefehlsempf\u00e4nger\u00ab von Forschungsinstitutionen sein. Forderungen (zum Beispiel die nach mehrsprachigem Unterricht) kann man in einer Demokratie nat\u00fcrlich jederzeit erheben, wer die Politik jedoch der Wissenschaft unterordnen will, ist auf dem Weg in die Technokratie.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens dann stellt sich au\u00dferdem die Frage: <em>Welche<\/em> Wissenschaft? Kaum eine Meinung \u2014 auch nicht jene zur Sprachvermittlung \u2014 ist in der Wissenschaft unumstritten.<\/p>\n<blockquote><p>Es gibt Kinder auch aus Nicht-EU-L\u00e4ndern, diese lernen ihre Muttersprache familienintern, in der Schule lernen sie Deutsch, Italienisch und Englisch, und auf dem Schulhof oder im Umgang mit uns Einheimischen auch noch den Dialekt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Interessant: Die S\u00fcdtiroler Sch\u00fclerinnen werden angeblich nicht in die Lage versetzt, eine zweite Sprache ausreichend zu lernen, w\u00e4hrend Zuwandererkinder neben ihrer Muttersprache \u2014 an denselben Schulen \u2014 drei Sprachen und (mindestens) einen Dialekt lernen? Wenn das blo\u00df kein Widerspruch ist, in den sich Rouimi und Ebensberger verstrickt haben, um das n\u00e4chste Argument einzuf\u00fchren:<\/p>\n<blockquote><p>Bis heute ist kein Fall bekannt, bei dem ein Jugendlicher durch diesen Sprachenmix und -austausch Schaden genommen h\u00e4tte. Doch die Botschaft des Austausches ist in den K\u00f6pfen vieler S\u00fcdtirolerinnen und S\u00fcdtiroler noch nicht zur G\u00e4nze angekommen. So zum Beispiel in der deutschen Schule. Sie will deutsch bleiben. Ist dies zukunftsweisend?<\/p><\/blockquote>\n<p>Meines Wissens kann etwa CLIL sehr wohl negativen Einfluss auf den Erwerb von Fachwissen haben, wenn gewisse Voraussetzungen nicht erf\u00fcllt sind. Auch nach den \u00bbmodernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen\u00ab. Dies auszublenden bringt weder Bef\u00fcrworterInnen noch Gegnerinnen etwas.<\/p>\n<p>Doch noch grunds\u00e4tzlicher: Hier wird so getan, als w\u00e4re die deutschsprachige Schule monolingual und als widersetze sie sich der Vermittlung anderer Sprachen. Wahr ist hingegen, dass wir es in S\u00fcdtirol mit einem funktionierenden, leistungsf\u00e4higen, inklusiven und anderen Sprachen gegen\u00fcber offenen Schulsystem zu tun haben und dass es in (fast) allen einschl\u00e4gigen Diskussionen um das <em>wie<\/em> und nicht um das <em>ob<\/em> des Spracherwerbs geht.<\/p>\n<blockquote><p>Wer sich nicht anpasst, wer nicht im Fluss der Entwicklungen bleibt und stattdessen auf unver\u00e4nderbaren Traditionen beharrt, stirbt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ziemlich apokalyptisch, was uns da aufgetischt wird.<\/p>\n<blockquote><p>Unsere Vision ist es, dass S\u00fcdtirol im internationalen Vergleich der Mehrsprachigkeit nicht zur\u00fcckbleibt, sondern seine idealen Grundvoraussetzungen f\u00fcr das Erlernen einer Zweit- und Drittsprache erkennt und damit Vorteile f\u00fcr S\u00fcdtiroler Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aussch\u00f6pft, denn ohne gut ausgebildete Jugend hat das Land keine Zukunft.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das sind edle Gr\u00fcnde, doch man sollte im Anpassungsdrang \u2014 wie eingangs erw\u00e4hnt \u2014 nicht die gesamtgesellschaftliche Komponente au\u00dfer Acht lassen. Und die fehlt auch in diesem Aufruf wieder vollst\u00e4ndig: Au\u00dfer an bestm\u00f6glichem Spracherwerb, den in S\u00fcdtirol fast niemand mehr in Frage stellt, sollten wir uns auch <a title=\"Mehrsprachige Schule und Nachhaltigkeit.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=26770\">an einer nachhaltigen Entwicklung orientieren<\/a>, die nicht nur die jetzige Jugend, sondern die Gesellschaft als Ganzes im Blick hat.<\/p>\n<p>Warum wird Immersion in L\u00e4ndern wie Kanada (wo sie erfunden wurde) und Finnland nur sehr selten in der staatlichen Mehrheitssprache angeboten \u2014 auch dort, wo (wie in Qu\u00e9bec) die Minderheitensprache regional in einer Mehrheitssituation ist? Nur Zufall oder hat das gute Gr\u00fcnde? Ganz ehrlich, ich wei\u00df es nicht\u2026 wissen es Rouimi und Ebensberger?<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; text-transform: uppercase;\">C\u00ebla enghe:<\/span><\/strong> <a title=\"\u00bbBildung und Schule\u00ab.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=29069\"><code>01<\/code><\/a> <a title=\"Zweisprachige Schule (II).\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=30232\"><code>02<\/code><\/a> <a title=\"Nix im Sch\u00e4del?\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=34376\"><code>03<\/code><\/a> <a title=\"\u00bbFr\u00fchenglisch bringt nichts.\u00ab\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=22044\"><code>04<\/code><\/a> <a title=\"Wer ist progressiv?\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=33859\"><code>05<\/code><\/a> <span style=\"font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; font-weight: normal;\">||<\/span> <a title=\"Immersion ist f\u00fcr Minderheiten nicht.\" href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=64168\"><span style=\"color: #ff8c00\"><code>01<\/code><\/span><\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der diesw\u00f6chigen ff (Nr. 18\/2017) ist ein \u2014 von Jasmine Rouimi und Max Ebensberger unterschriebener \u2014 Gastkommentar des Landesbeirats der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zum Thema Mehrsprachigkeit erschienen, den ich hier auszugsweise kommentieren will: D\u00fcrfen Politiker, Parteien, Vereine und Verb\u00e4nde mit ihren oft pers\u00f6nlichen und populistischen Meinungen Einfluss auf die schulische Ausbildung nehmen und damit [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","ngg_post_thumbnail":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-34500","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","issue-clil-immersion","issue-zitac","location-sudtirolo","language-deutsch","medium-ff","topic-bildung","topic-democrazia","topic-kohasion","topic-medien","topic-minderheitenschutz","topic-mitbestimmung","topic-nationalismus","topic-plurilinguism","topic-politik","topic-scola","topic-wissenschaft"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34500","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34500"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34500\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":73681,"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34500\/revisions\/73681"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34500"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=34500"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=34500"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}