{"id":34811,"date":"2017-05-26T12:39:05","date_gmt":"2017-05-26T10:39:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=34811"},"modified":"2020-07-18T22:11:21","modified_gmt":"2020-07-18T20:11:21","slug":"kritische-betrachtung-der-impfpflicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=34811","title":{"rendered":"Kritische Betrachtung der Impfpflicht."},"content":{"rendered":"<!-- Snippets by WebberZone Snippetz --><div class=\"ata_snippets\"><hr style=\"height: 20px; border: none; margin-top: 0em; background-color: darkred;\"\/><\/div><p><em>von Oliver Hopfgartner*<\/em><\/p>\n<p>Der italienische Staat weitete k\u00fcrzlich per Gesetz die Impfpflicht aus, indem die Anzahl der Pflichtimpfungen von vier auf zw\u00f6lf und die Verwaltungsstrafen von 250\u20ac auf bis zu 7.500\u20ac erh\u00f6ht wurden. Die Impfpflicht wird kontrovers und emotional diskutiert. Aus medizinischer Sicht besteht kein Zweifel daran, dass Impfungen sinnvoll sind. Doch es gibt auch \u00c4rzte, die sich gegen eine Impfpflicht aussprechen. Ich m\u00f6chte im folgenden Text kurz umrei\u00dfen, warum Impfungen sinnvoll sind, aber eine Impfpflicht kritisch zu sehen ist.<\/p>\n<p><strong>Warum sind Impfungen sinnvoll?<br \/>\n<\/strong>Impfungen k\u00f6nnen den Patienten vor einer Infektion mit Krankheitserregern sch\u00fctzen. Das Risiko einer Impfung ist deutlich geringer als das mit der Krankheit verbundene Risiko. Dar\u00fcber hinaus wird die \u00dcbertragungskette unterbrochen, wenn eine ausreichende Anzahl von Menschen geimpft ist, sodass dadurch auch die wenigen Nicht-Geimpften gesch\u00fctzt sind. Dieser Effekt wird als Herdenimmunit\u00e4t bezeichnet. Immer wieder wird die Wirksamkeit von Impfungen angezweifelt, doch die Wirksamkeit kann eindeutig belegt werden. Dazu m\u00f6chte ich auf die ausgerotteten Pocken sowie auf die Tatsache verweisen, dass von den rund 2.500 in Italien aufgetretenen Masernf\u00e4llen rund 90% keine Impfung erhalten hatten. <a title=\"\" href=\"http:\/\/www.epicentro.iss.it\/problemi\/morbillo\/bollettino\/Measles_WeeklyReport_N9eng.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><nobr><code>01<\/code><\/nobr><\/a> Impfungen gelten als sicher. Nebenwirkungen sind generell selten und umfassen in der Regel leichte Beschwerden wie Fieber. <a title=\"\" href=\"http:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/Kommissionen\/STIKO\/Impfsicherheit\/Impfnebenwirkungen_Kinder_Jugend_01.pdf?__blob=publicationFile\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><nobr><code>02<\/code><\/nobr><\/a> Schwere Nebenwirkungen wie allergische Reaktionen kommen noch seltener vor und stellen eigentlich keine Gefahr dar, da ein impfender Arzt die entsprechende Ausbildung und Ausr\u00fcstung hat, um die Situation zu entsch\u00e4rfen. Aus \u00dcbersichtsgr\u00fcnden wird an dieser Stelle darauf verzichtet, n\u00e4her auf die Wirkmechanismen von Impfstoffen einzugehen, ich m\u00f6chte aber auf einen Artikel verweisen, den ich vor vier Jahren zu diesem Thema verfasst habe. <a title=\"Salto: \u00dcber das Impfen.\" href=\"https:\/\/www.salto.bz\/de\/article\/14052013\/ueber-das-impfen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><code>03<\/code><\/a><\/p>\n<p><strong>Warum sind Menschen teils so impfskeptisch?<br \/>\n<\/strong>Das menschliche Gehirn ist trotz seiner morphologischen und funktionellen Komplexit\u00e4t relativ einfach gestrickt, sodass dem Menschen Denkfehler unterlaufen. So neigt das menschliche Gehirn dazu, Kausalit\u00e4ten zu sehen, wo keine sind. Dadurch wird die Bewertung von medizinischen Interventionen verzerrt: Krankheiten verlaufen kurven- oder wellenf\u00f6rmig. Zuerst steigern sich die Symptome und in der Regel nehmen Patienten erst dann Medikamente oder \u00e4rztliche Leistungen in Anspruch, wenn sie den Gipfel fast erreicht haben. Dementsprechend wird der Patient die darauffolgende Linderung auf das Medikament zur\u00fcckf\u00fchren, obwohl sich die Symptome wom\u00f6glich auch ohne Intervention gebessert h\u00e4tten. Bei Impfungen ist es genau umgekehrt: Impfungen werden an Gesunden durchgef\u00fchrt. Dementsprechend wird jede anschlie\u00dfende Verschlechterung des Gesundheitszustandes f\u00e4lschlicherweise kausal mit der Impfung in Zusammenhang gebracht. Dazu sei ein kurioser Fakt zu Schwangerschaften und Impfungen erw\u00e4hnt: Einige Impfstoffe gelten in der Schwangerschaft als kontraindiziert \u2014 das hei\u00dft, sie sollen nicht verwendet werden. Das liegt nicht etwa an einer potentiellen Sch\u00e4digung der Leibesfrucht, sondern hat haupts\u00e4chlich PR-Gr\u00fcnde. Das allgemeine Risiko f\u00fcr kindliche Fehlbildungen betr\u00e4gt 2-3%. Das Risiko f\u00fcr eine Fehlgeburt betr\u00e4gt 15%. Ein Paar, das ein Kind verliert, w\u00fcrde sehr wahrscheinlich der Impfung die Schuld geben \u2014 auch wenn das Bl\u00f6dsinn ist. Unser Gehirn ist eben so gestrickt. <a title=\"\" href=\"http:\/\/www.rki.de\/SharedDocs\/FAQ\/Impfen\/AllgFr_AllgemeineFragen\/FAQ08.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><code>04<\/code><\/a><\/p>\n<p>Ein weiterer Faktor ist das negative Framing, das stattfindet. Impfstoffe enthalten zerst\u00fcckelte Krankheitserreger und Spuren von giftigen Stoffen, um den Impfstoff vor bakterieller Kontamination zu sch\u00fctzen. Diese Vorstellung f\u00fchrt bei manchen Menschen zu einer Aversion gegen den Impfstoff.<\/p>\n<p>Auch die Politik tr\u00e4gt zu dieser negativen Wahrnehmung bei. Im Zuge der Schweinegrippe meldete der <em>Spiegel,<\/em> dass Politikern ein Impfstoff ohne die umstrittenen Adjuvantien wie Squalen verabreicht wurde \u2014 w\u00e4hrend f\u00fcr das gemeine Volk der umstrittene Impfstoff vorgesehen war. <a title=\"\" href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/schutz-vor-schweinegrippe-kanzlerin-und-minister-sollen-speziellen-impfstoff-erhalten-a-655764.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><code>05<\/code><\/a> Solche Possen k\u00f6nnen die Bem\u00fchungen gro\u00dfangelegter Sensibilisierungskampagnen mit einem Schlag zunichte machen.<\/p>\n<p><strong>Ist eine Impfpflicht sinnvoll?<br \/>\n<\/strong>In Anbetracht der grunds\u00e4tzlichen Sinnhaftigkeit von Impfungen und der scheinbaren Unzul\u00e4nglichkeit des menschlichen Verstandes k\u00f6nnte man auf die Idee kommen, Impfungen verpflichtend einzuf\u00fchren. Um diese Frage zu kl\u00e4ren, lohnt es sich, die Fragestellung durch verschiedene Augen zu betrachten.<\/p>\n<p>Die Wissenschaft ist wertfrei. Sie gibt uns Informationen. Welche Entscheidungen aufgrund dieser Informationen getroffen werden, h\u00e4ngt letztlich von den vorherrschenden Wertvorstellungen ab.<\/p>\n<p>Aus medizinischer Sicht gibt es mehrere Zug\u00e4nge. Einerseits stellt eine Impfpflicht den verlockenden, schnellen Weg zu hohen Impfquoten dar. Sowohl das Individuum als auch das Kollektiv profitieren statistisch betrachtet von der Zwangsimpfung. Aus medizinethischer Sicht hingegen ist eine Impfpflicht nicht wirklich vertretbar, denn sie verst\u00f6\u00dft gegen das Prinzip der Patientenautonomie. Rechtlich stellt jede medizinische Intervention eine K\u00f6rperverletzung dar und erfordert die Einwilligung des Patienten. Der Arzt ber\u00e4t den Patienten, ohne ihn zu manipulieren. Die Entscheidung des Patienten ist zu respektieren. Dadurch entsteht ein Spannungsfeld.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens wenn der Staat in solche Entscheidungen eingreifen will, sind wir mitten in in der Staatsphilosophie. Hat der Staat das Recht, K\u00f6rperverletzungen an seinen B\u00fcrgern vorzunehmen, wenn diese dem Gemeinwohl n\u00fctzen? Wenn Impfungen dem Gemeinwohl n\u00fctzen und deshalb legitim sind, warum sind es Beschneidungen beim Mann nicht? Beschnittene M\u00e4nner leiden seltener an Geschlechtskrankheiten und \u00fcbertragen diese folglich auch seltener. <a title=\"\" href=\"https:\/\/www.cdc.gov\/std\/tg2015\/clinical.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><code>06<\/code><\/a> W\u00e4re dann eine Beschneidung ebenfalls sinnvoll? Der Stadtstaat Sparta t\u00f6tete schwache S\u00e4uglinge, SS-\u00c4rzte f\u00fchrten Menschenversuche durch und auch in den USA wurden Experimente an Menschen durchgef\u00fchrt. Im Zuge des Tuskegee-Experiments wurden Syphilis-Kranke \u00fcber Jahre nicht sachgerecht behandelt, um Forschungsergebnisse zu erhalten. <a title=\"\" href=\"https:\/\/www.cdc.gov\/tuskegee\/timeline.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><code>07<\/code><\/a> Diese \u00dcberzeichnung soll nicht das Schreckgespenst des Totalitarismus beschw\u00f6ren. Vielmehr soll es zeigen, dass die Ziehung der roten Linie von gesellschaftlichen Faktoren abh\u00e4ngt. Das Gemeinwohl ist schwammig und kann je nach vorherrschender Ideologie beliebig definiert werden, wie die genannten Beispiele zeigen. In der westlichen Welt beginnt das Interesse der Gruppe das Recht des Einzelnen irgendwo zwischen Impfung und Zirkumzision zu \u00fcberwiegen.<\/p>\n<p>Damit diese Grenze nicht beliebig gedehnt werden kann, gibt es die Medizinethik. Dabei m\u00f6chte ich das Prinzip des Nicht-Schadens und das Prinzip der Patientenautonomie besonders hervorheben. <a title=\"Wiki: Medizinethik.\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Medizinethik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><code>08<\/code><\/a> In dieser Hinsicht ist Vorsicht geboten, damit sich die Impfpflicht am Ende nicht als trojanisches Pferd erweist. Eine Impfpflicht ver\u00e4ndert nicht nur das Verh\u00e4ltnis von B\u00fcrger und Staat, sondern auch das Verh\u00e4ltnis zwischen Patient und Arzt. 7.500\u20ac Strafe sind f\u00fcr gro\u00dfe Teile der Bev\u00f6lkerung existenzbedrohend. Jedes \u00e4rztliche Aufkl\u00e4rungsgespr\u00e4ch \u00fcber Impfungen wird zur Farce, wenn die Entscheidung ohnehin alternativlos ist.<\/p>\n<p><strong>Herdenimmunit\u00e4t?<br \/>\n<\/strong>Die Herdenimmunit\u00e4t ist das Hauptargument f\u00fcr eine Impfpflicht. Die Argumentation lautet: Es gibt Menschen, die sich nicht impfen lassen k\u00f6nnen und wer sich nicht impft, setzt diese Menschen bewusst einem Risiko aus. Der Staat hat das Recht, diese B\u00fcrger zu sch\u00fctzen und darf deshalb eine Zwangsmedikation vornehmen.<\/p>\n<p>In den Medien geistern allerdings falsche Zahlen herum. F\u00fcr eine Herdenimmunit\u00e4t sind nicht 95% Durchimpfungsrate notwendig, sondern laut WHO reichen rund 85% aus. Einzig f\u00fcr die Masern wird aufgrund der hohen Infekti\u00f6sit\u00e4t eine h\u00f6here Durchimpfungsrate ben\u00f6tigt. <a title=\"\" href=\"https:\/\/stacks.cdc.gov\/view\/cdc\/27929\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><code>09<\/code><\/a><\/p>\n<p>Die Sorge, ein geimpftes Kind k\u00f6nne sich mit Masern anstecken, wird etwas \u00fcbertrieben dargestellt. Die Sicherheit, dass man nach der zweiten Masern-Impfung effektiv gesch\u00fctzt ist, betr\u00e4gt 93-99%. Wem das nicht ausreicht, der kann durch eine einfache Blutuntersuchung feststellen lassen, ob die Impfung wirksam war und sich dann eventuell mit einem alternativen Impfstoff nochmals impfen lassen. <a title=\"\" href=\"https:\/\/www.rki.de\/SharedDocs\/FAQ\/Impfen\/MMR\/FAQ-Liste_Masern_Impfen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><code>10<\/code><\/a><\/p>\n<p>Wie viele Kinder k\u00f6nnen sich aufgrund von Kontraindikationen nicht impfen lassen? Mir war es nicht m\u00f6glich, aussagekr\u00e4ftige Zahlen dazu zu finden. Ich kann lediglich auf eine chinesische Studie verweisen, welche ca. 0,5% angibt, wobei dabei vor\u00fcbergehende Kontraindikationen wie etwa Infekte im Vordergrund standen. <a title=\"\" href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/28406739\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><code>11<\/code><\/a><\/p>\n<p>Deshalb habe ich mit dem ehemaligen Leiter des Hygienedienstes im Pustertal gesprochen. Er meint, er habe in f\u00fcnf Jahren mit 3-5 Kindern zu tun gehabt, welche aus medizinischen Gr\u00fcnden von der Impfung befreit wurden.<\/p>\n<p><strong>Fazit<br \/>\n<\/strong>Ein Blick ins europ\u00e4ische Ausland zeigt, dass auch ohne Impfpflicht Durchimpfungsraten jenseits der 90% erreicht werden k\u00f6nnen. <a title=\"OECD.\" href=\"https:\/\/data.oecd.org\/healthcare\/child-vaccination-rates.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><code>12<\/code><\/a><\/p>\n<p>Eine Studie von Nyhan et al. konnte zeigen, dass herk\u00f6mmliche Aufkl\u00e4rungskampagnen mit Informationsbl\u00e4ttern teilweise den gegenteiligen Effekt erzielen, als beabsichtigt wurde und Impfskeptiker in ihrer Ablehnung sogar best\u00e4tigen. <a title=\"\" href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/24590751\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><code>13<\/code><\/a><\/p>\n<p>Das bedeutet, die Forderung nach einer Impfpflicht ist nichts anderes als das Eingest\u00e4ndnis der eigenen Unf\u00e4higkeit. Das \u00e4rztliche Aufkl\u00e4rungsgespr\u00e4ch ist meiner Meinung nach das effektivste Werkzeug, um Menschen von der Sinnhaftigkeit von Impfungen zu \u00fcberzeugen. Nur der Arzt oder zumindest in Impffragen qualifiziertes Personal k\u00f6nnen gezielt auf die \u00c4ngste der Menschen eingehen und so die Impfbereitschaft der Bev\u00f6lkerung erh\u00f6hen. Manche L\u00e4nder haben es ohne Impfpflicht geschafft, Impfquoten von 96% (Belgien: Masern) zu erreichen.<\/p>\n<p>Die Impfpflicht bringt nur unn\u00f6tige Unruhe. Sinnvoller w\u00e4re es, gemeinsam daran zu arbeiten, die Durchimpfungsrate durch Bewusstseinsschaffung zu erh\u00f6hen und dabei die Grundprinzipien der Medizinethik zu wahren.<\/p>\n<p><small><em>*) \u00dcber den Autor: Der angehende Mediziner absolvierte sein Studium der Humanmedizin in Graz und ist derzeit am Insitut f\u00fcr makroskopische und klinische Anatomie der medizinsichen Universit\u00e4t Graz besch\u00e4ftigt. K\u00fcrzlich wurde er von der \u00f6sterreichischen Schmerzgesellschaft im Zuge der Pr\u00e4sentation seiner Diplomarbeit mit dem Preis f\u00fcr die beste Posterpr\u00e4sentation ausgezeichnet.<\/em><\/small><\/p>\n<!-- Snippets by WebberZone Snippetz --><div class=\"ata_snippets\"><hr style=\"height: 10px;border: none;margin-top: 0px;background-color: darkred\" \/>\r\n\r\n<div style=\"background-color: none;padding: 0px;font-size: 14px;font-family: Helvetica,Arial;margin: 10px 0px 0px 0px\"><span style=\"color: darkred\"><strong><small>Autor:innen- und Gastbeitr\u00e4ge widerspiegeln nicht notwendigerweise die Meinung oder die Position von BBD, so wie die jeweiligen Verfasser:innen nicht notwendigerweise die Ziele von BBD unterst\u00fctzen.<\/small><\/strong><small>\u00b7 I contributi esterni non necessariamente riflettono le opinioni o la posizione di BBD, come a loro volta le autrici\/gli autori non necessariamente condividono gli obiettivi di BBD. \u2014 <a href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?page_id=11356#copyleft\"><strong>\u00a9<\/strong><\/a><\/small><\/span><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Oliver Hopfgartner* Der italienische Staat weitete k\u00fcrzlich per Gesetz die Impfpflicht aus, indem die Anzahl der Pflichtimpfungen von vier auf zw\u00f6lf und die Verwaltungsstrafen von 250\u20ac auf bis zu 7.500\u20ac erh\u00f6ht wurden. 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