{"id":36973,"date":"2017-10-12T18:40:32","date_gmt":"2017-10-12T16:40:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=36973"},"modified":"2021-10-21T23:22:16","modified_gmt":"2021-10-21T21:22:16","slug":"zur-lage-der-nation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=36973","title":{"rendered":"Zur Lage der Nation."},"content":{"rendered":"<p>Im Volksmund werden die W\u00f6rter Nation, Land und Staat nicht selten synonym gebraucht. Folglich wird, wenn die Bev\u00f6lkerung eines Gebietes nach Eigenstaatlichkeit strebt, auch schnell einmal das Wort \u201eNationalismus\u201c in den Mund genommen. Und Nationalismus ist b\u00f6se. Ganz gleich ob er in Form der traditionellen Nationalstaaten oder als \u201eMikronationalismus\u201c (ganz so, als ob die Gr\u00f6\u00dfe einen Unterschied machen w\u00fcrde) bei separatistischen Bewegungen auftritt. Doch so einfach ist die Sache nicht. Nicht \u00fcberall wo \u201eNation\u201c draufsteht, muss \u201eNationalismus\u201c drin sein. Der Versuch einer Differenzierung.<\/p>\n<p>Das Wort Nation leitet sich vom lateinischem Wort f\u00fcr Geburt, <em>natio<\/em>, ab. Die klassische nationalistische Idee geht demnach davon aus, dass die Menschheit sich <strong>von Natur aus<\/strong> in V\u00f6lker aufteilt, innerhalb derer die Menschen gewisse Merkmale teilen. Das geht von der Sprache \u00fcber die Kultur bis hin zu Charaktereigenschaften. Das hei\u00dft, seine Nation kann man sich nicht aussuchen. Man wird in sie hineingeboren und kann sie somit auch Zeit seines Lebens nicht wechseln. Mesut \u00d6zil mag zwar in Gelsenkirchen auf die Welt gekommen sein, \u00fcber einen deutschen Pass verf\u00fcgen und sogar in der deutschen \u201eNationalmannschaft\u201c spielen, jedoch ist er im klassisch-nationalen Sinne T\u00fcrke. Nationalit\u00e4t (im Gegensatz zu Staatszugeh\u00f6rigkeit) ist eine Frage des Blutes, nicht des Willens oder des Bodens \u2013 nach der Vorstellung eines Nationalisten wohlgemerkt. In seiner intensivsten Auspr\u00e4gung paart sich dieser Nationalismus mit Chauvinismus, welcher der eigenen Nation ein gewisses Ma\u00df an \u00dcberlegenheit anderen Nationen gegen\u00fcber attestiert. Nationalismus ist somit eine elit\u00e4re Angelegenheit.<\/p>\n<p>Wenn wir heute das Wort \u201eNation\u201c h\u00f6ren oder verwenden, muss das allerdings nicht notwendigerweise mit obigem Konzept in Zusammenhang stehen. Ja die Bezeichnung \u201eNation\u201c kann dem sogar widersprechen, weil \u2013 abh\u00e4ngig vom Sprachraum und vom gesellschaftspolitischen Hintergrund \u2013 das Wort unterschiedlich konnotiert ist.<\/p>\n<p>Im angloamerikanischen Raum \u2013 wie auch in anderen Weltgegenden \u2013 hat sich das Wort \u201eNation\u201c wesentlich weiter von seiner urspr\u00fcnglichen Bedeutung entfernt als im Deutschen. Das ist wenig verwunderlich, haben sich doch die USA von Beginn an als Nation verstanden und auch als solche bezeichnet, obwohl sie im traditionellen Sinne keine Nation sind. Die US-Amerikaner berufen sich bei ihrem \u201eNationalismus\u201c nicht auf Abstammung, sondern auf eine gemeinsame Idee, ein gemeinsames Ideal. Und jeder, der diese Idee, dieses Ideal teilt, darf selbstverst\u00e4ndlicher Teil der Nation sein. Dieser Logik folgend kann jemand mit dem Namen Barack Hussein Obama ein typischer Amerikaner, niemals aber ein typischer Deutscher oder Italiener sein. Die USA sind eine so genannte Willensnation (ein Oxymoron, denn der klassischen Idee der Nation folgend, ist die Zugeh\u00f6rigkeit ja nicht dem Willen unterworfen, sondern eine Frage der Abstammung), deren Kitt der Verfassungspatriotismus ist. Dieser amerikanische Nationalismus ist elit\u00e4r bis chauvinistisch. \u201eGod bless you and may God continue to bless the greatest nation on earth, the United States of America\u201c ist eine Phrase, die in den USA nicht blo\u00df von rechten Politikern geradezu inflation\u00e4r verwendet wird, aus dem Munde eines deutschen Politikers jedoch undenkbar w\u00e4re. Gleichzeitig ist ihr Nationalismus aber kein ausschlie\u00dfender, da er nicht an ein \u00e4u\u00dferes oder unver\u00e4nderliches Merkmal gekoppelt ist.<\/p>\n<p>Aus einem \u00e4hnlichen Grund hat auch die schottische Unabh\u00e4ngigkeitspartei SNP (Scottish National Party) kein gravierendes Problem damit, das Wort \u201eNational\u201c im Namen zu f\u00fchren, wenngleich die Vorsitzende Nicola Sturgeon <a title=\"Quotation (384): The word is difficult.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=35967\">den Namen \u00e4ndern w\u00fcrde<\/a>, wenn sie in die Zeit der Parteigr\u00fcndung zur\u00fcckreisen k\u00f6nnte. Die SNP vertritt ein Politikverst\u00e4ndnis und ein Gesellschaftsmodell, das linksliberal und \u00f6kosozialdemokratisch ist und der urspr\u00fcnglichen Idee des Nationalismus diametral entgegensteht. Sie und ihre Mitstreiter von den Scottisch Greens begr\u00fcnden ihren Wunsch nach Unabh\u00e4ngigkeit nicht mit der Andersartigkeit eines \u201eschottischen Volkes\u201c. Wie denn auch: kulturell unterscheiden sich Schottland, Irland, England und Wales nicht gro\u00dfartig. Auch eine etwaige gemeinsame Sprache ist nach dem beinahe Aussterben des G\u00e4lischen kein einendes Element mehr. Wenn Alex Salmond (ehemaliger First Minister) oder jetzt Nicola Sturgeon von \u201eNation\u201c sprechen, dann meinen sie damit nicht ein \u201eVolk\u201c, wie es den traditionellen Nationalisten vorschwebt, die sich immerzu auf des V\u00f6lkerrecht und das dort verankerte Selbstbestimmungsrecht berufen. SNP-Politiker sprechen in ihren Reden auch so gut wie nie von \u201ethe Scottish people\u201c, sondern fast immer von \u201ethe people of Scottland\u201c. Der politikwissenschaftliche Begriff f\u00fcr dieses Gesellschaftsverst\u00e4ndnis ist \u201ecivic nationalism\u201c oder \u201einclusive nationalism\u201c und hat mit Nationalismus im w\u00f6rtlichen Sinne nichts zu tun. Es ist das genaue Gegenteil. Die SNP leitet von ihrem Verst\u00e4ndnis von Nation weder ein \u00dcberlegenheitsgef\u00fchl ab, noch koppelt sie die Zugeh\u00f6rigkeit zu dieser Nation an irgendwelche (\u00e4u\u00dferlichen oder unver\u00e4nderlichen) Merkmale. Was die Schotten eint ist ein Gesellschaftsmodell, das sie im Verbund mit England, Wales und Nordirland nur schwer verwirklichen k\u00f6nnen: Sie sind proeurop\u00e4ischer als die restlichen Bewohner der Insel (was sich bei der Brexit-Abstimmung zeigte, wo die Schotten mit Zweidrittelmehrheit f\u00fcr den Verbleib stimmten), sie sind sozialer als das turbokapitalistische London (soziale Marktwirtschaft und Sozialstaat nach skandinavischem Vorbild, keine Studiengeb\u00fchren usw.), sie sind pazifistischer als die konservativen Tories (Ablehnung der Stationierung von Atomwaffen, Opposition zu den britischen Milit\u00e4reins\u00e4tzen usw.), sie sind solidarischer, \u00f6kologischer und inklusivistischer als die Zentralregierung (Entwicklungshilfeetat gegen\u00fcber London verdoppelt, st\u00e4rkere F\u00f6rderung erneuerbarer Energien, Ablehnung der strikten Zuwanderungspolitik usw.). Folgerichtig haben bei der Abstimmung \u00fcber Schottlands Unabh\u00e4ngigkeit aufgrund eines progressiven Modus, der seinesgleichen sucht, nicht nur Menschen mit britischem Pass, sondern \u2013 mit wenigen Ausnahmen \u2013 alle Bewohner Schottlands abstimmen d\u00fcrfen; also auch deutsche, italienische, australische, kanadische, indische, pakistanische, s\u00fcdafrikanische usw. Staatsb\u00fcrger, obwohl bekannt war, dass viele ausl\u00e4ndische Mitb\u00fcrger der schottischen Unabh\u00e4ngigkeit auch skeptisch bis ablehnend gegen\u00fcberstanden. Auch Engl\u00e4nder, Waliser und Nordiren, die in Schottland einen Wohnsitz haben, durften mitstimmen. In Schottland geborene oder aufgewachsene Menschen, die nicht (mehr) in Schottland wohnen, hingegen nicht. Bei einem Ja h\u00e4tte Schottland zudem eines der liberalsten Staatsb\u00fcrgerschaftsgesetze der Welt bekommen.<\/p>\n<p>Im deutschsprachigen Raum dagegen ist der Begriff \u201eNation\u201c nach wie vor eng mit dem eingangs beschriebenen Gesellschaftsverst\u00e4ndnis verkn\u00fcpft. Ein Grund daf\u00fcr wird wohl auch die leidvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts sein, wo die extremste Auspr\u00e4gung des Nationalismus, die wir bislang gesehen haben, von \u201edeutschem Boden\u201d ausging. Die Nationalsozialisten trieben das Konzept Nation auf die Spitze, indem sie von ihrer behaupteten \u00dcberlegenheit des deutschen Volkes sogar das Recht zu t\u00f6ten ableiteten und mit dem Ariernachweis das Blut als alleinige Identifikationsbasis akzeptierten. Der Gedanke, dass Nation auch egalit\u00e4re Willensgemeinschaft und somit das Gegenteil einer elit\u00e4ren Blutsnation sein kann, ist daher f\u00fcr viele Deutschsprachige schwer vorstellbar.<\/p>\n<p>Dennoch l\u00e4sst sich beobachten, dass sich auch in unseren Breiten das Verst\u00e4ndnis von Nation vom \u201eEthnos\u201c (Volk) in Richtung \u201eDemos\u201c (Bev\u00f6lkerung) ver\u00e4ndert. Zwar herrscht im Gegensatz zu den USA und beinahe allen anderen nord- und s\u00fcdamerikanischen L\u00e4ndern in Europa mehrheitlich noch das Prinzip des Ius sanguinis vor, doch haben nach franz\u00f6sischem bzw. britischem Vorbild beispielsweise auch Deutschland und Irland erste Schritte hin zu einem Ius soli unternommen. Traditioneller Nationalismus geht von kultureller und ethnischer Homogenit\u00e4t aus und erkl\u00e4rt sie zur Norm (Stichwort Kulturnation). In einer Willensnation ist hingegen die Heterogenit\u00e4t die Norm. Aufgrund der demographischen Entwicklung \u2013 haupts\u00e4chlich durch Migrationsbewegungen \u2013 entfalten so auch die klassischen europ\u00e4ischen Nationalstaaten immer mehr Anzeichen von Willensnationen und passen ihre Gesetze und ihr Verst\u00e4ndnis von Nation entsprechend an. Oft ist diese Entwicklung mit Widerst\u00e4nden von Seiten rechtsnationaler Gruppierungen verbunden, die in diesem Zusammenhang von \u00dcberfremdung, Umvolkung und Austausch des Volkes sprechen.<\/p>\n<blockquote>\n<figure id=\"attachment_36982\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Zur-Lage-der-Nation.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-36982 size-full\" src=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Zur-Lage-der-Nation.png\" alt=\"\" width=\"2556\" height=\"1744\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">Versuch einer Einordnung verschiedener Staaten und Konzepte<\/figcaption><\/figure>\n<\/blockquote>\n<p>Meines Erachtens unbestritten ist aber, dass es f\u00fcr die Organisation eines Gemeinwesens eine Art kollektiver Identifikationsbasis braucht, die das Gemeinwesen erst zu einem solchen macht und dieses rechtfertigt. Das Problem am Nationalismus ist, dass diese Basis angeboren, unver\u00e4nderlich, exklusiv und elit\u00e4r ist bzw. es gro\u00dfe H\u00fcrden gibt (Stichwort Staatsb\u00fcrgerschaftsprinzip und \u2013recht), doch irgendwie Teil der Gemeinschaft zu werden. <strong>Ist der Zugang zu dieser Basis jedoch ohne gro\u00dfe H\u00fcrden dem freien Willen unterworfen, inklusiv und egalit\u00e4r, so sollte man nicht von Nationalismus sprechen, sondern eben vielmehr von der minimal notwendigen Voraussetzung f\u00fcr ein Gemeinwesen.<\/strong> Auf einer Matrix k\u00f6nnte man somit grob vier Kategorien von Staatsordnungen ausmachen: elit\u00e4re Blutsnationen (Extrembeispiel Drittes Reich), egalit\u00e4re Blutsnationen (viele klassische europ\u00e4ische Nationalstaaten wie Deutschland, Schweden usw.), elit\u00e4re Willensnationen (USA) und egalit\u00e4re Willensnationen (Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung Schottland), wobei letztere kein Merkmal der klassischen nationalen Idee erf\u00fcllen und folglich auch nicht nationalistisch sind.<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; text-transform: uppercase;\">C\u00ebla enghe:<\/span><\/strong> <a title=\"Quotation (407): Einheit ohne Nationalstaat.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=36958\"><code>01<\/code><\/a> <a title=\"Quotation (322): Fuck Nationalism.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=32385\"><code>02<\/code><\/a> <a title=\"Quotation (284): Europ\u00e4ische Willensnation.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=29647\"><code>03<\/code><\/a> <a title=\"Quotation (201): Nation und Irrtum.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=23184\"><code>04<\/code><\/a> <a title=\"Drei Reisep\u00e4sse (ein Nationalstaat).\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=22976\"><code>05<\/code><\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Volksmund werden die W\u00f6rter Nation, Land und Staat nicht selten synonym gebraucht. 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