{"id":38965,"date":"2018-02-08T13:51:10","date_gmt":"2018-02-08T12:51:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=38965"},"modified":"2026-02-03T11:23:42","modified_gmt":"2026-02-03T10:23:42","slug":"autonomiefreundliche-pd-regierungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=38965","title":{"rendered":"Autonomiefreundliche PD-Regierungen?"},"content":{"rendered":"<p>Die gemeinsame Kandidatin von SVP und PD im S\u00fcdtiroler Unterland, <a title=\"Oh, Maria!\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=38695\">Maria Elena Boschi<\/a>, hat j\u00fcngst nicht nur geleugnet, sich 2014 f\u00fcr die Abschaffung der Sonderautonomien ausgesprochen zu haben, sondern auch behauptet, die vom PD gef\u00fchrten italienischen Regierungen (Letta &#8211; Renzi &#8211; Gentiloni) der letzen Jahre seien besonders autonomiefreundlich gewesen. Eine Auffassung, die auch von der <em>Volkspartei<\/em> vertreten wird.<\/p>\n<p>Also m\u00f6chte ich \u2014 ohne Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit und Ausgewogenheit \u2014 einiges in Erinnerung rufen, was zur Meinungsbildung der W\u00e4hlerinnenschaft beitragen kann:<\/p>\n<ul>\n<li>Im Juni 2013 <a title=\"SVP-PD: Abkommen gebrochen.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=15790\">focht<\/a> die Regierung Letta im krassen Widerspruch zum Wahlabkommen mit der SVP die in S\u00fcdtirol geltende Einschr\u00e4nkung von Detailhandel in Gewerbegebieten vor dem Verfassungsgericht an.<\/li>\n<li>Obschon S\u00fcdtirol und das Trentino angeboten hatten, die Dienste aus eigenen Mitteln zu finanzieren, war die PD-Regierung <a title=\"Trotz PD: Bezirksgerichte weg.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=15895\">nicht bereit<\/a>, die Schlie\u00dfung der Bezirksgerichte abzuwenden.<\/li>\n<li>Anders als im Wahlabkommen zwischen SVP und PD ausdr\u00fccklich vorgesehen zogen die \u00bbautonomiefreundlichen Regierungen\u00ab auch die von Ministerpr\u00e4sident Mario Monti beschlossene <a title=\"Herumgef\u00fchrt. An der Nase.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=15945\">Anfechtung des S\u00fcdtiroler Ortsnamengesetzes<\/a> nicht zur\u00fcck.<\/li>\n<li><strong>Selbst in das <em>\u00bbWie\u00ab<\/em> von Sparma\u00dfnahmen in S\u00fcdtirol griff die Zentralregierung ein. Und zwar so massiv, dass sogar der wohl unverd\u00e4chtige kommunistische Bozner Stadtrat Luigi Gallo dies <\/strong><a title=\"Quotation (95): Autonomia svuotata.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=16209\"><strong>als Aush\u00f6hlung der Demokratie bezeichnete.<\/strong><\/a><\/li>\n<li>Im Juli 2013 <a title=\"Region: Angst vor Autonomiefeindlichkeit.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=15935\">warnte<\/a> Karl Zeller (SVP) selbst davor, die geplante Abschaffung italienischer Provinzen daf\u00fcr zu nutzen, die Umwandlung S\u00fcdtirols in eine eigene Region zu fordern. Seine Begr\u00fcndung damals: Die Autonomiefeindlichkeit in Rom. Ipse dixit.<\/li>\n<li>Im November desselben Jahres wurde vom Verfassungsgericht (nach Anfechtung durch die Zentralregierung) <a title=\"Apotheken und fleischfressende Pflanzen.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=17468\">entschieden<\/a>, dass auch die Standortbestimmung f\u00fcr neu zu errichtende Apotheken nicht dem Land, sondern dem Staat geb\u00fchre.<\/li>\n<li>Die scheidende Landesregierung von Luis Durnwalder (SVP) sah sich au\u00dferdem dazu gezwungen, <a title=\"246% \u2014 die Abzocke geht weiter.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=17521\">gegen die mehr als doppelt so hohe Belastung S\u00fcdtirols im Vergleich zum Trentino<\/a> hinsichtlich der Abtragung von Staatsschulden zu rekurrieren.<\/li>\n<li>Im Dezember 2013 <a title=\"Finanzen: Abermaliger Vertragsbruch.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=17791\">beschloss<\/a> die Zentralregierung, in Regionen mit Normalstatut gelegene Gemeinden f\u00fcr die entgangenen IMU-Einnahmen zu entsch\u00e4digen. S\u00fcdtiroler Gemeinden jedoch sollten umgekehrt dem Staat so viel Geld \u00fcberweisen, wie ihm durch seine eigenen IMU-Erleichterungen hierzulande entgangen waren. Der S\u00fcdtiroler Landtag focht diesen Entscheid in seltener Einm\u00fctigkeit an.<\/li>\n<li>Im Jahr 2014 zwang dann die r\u00f6mische Zentralregierung S\u00fcdtirol, im Widerspruch zum einschl\u00e4gigen Landesgesetz Abf\u00e4lle von anderen Regionen im Bozner M\u00fcllofen zu verbrennen. Schlussendlich wurde die Angelegenheit so gel\u00f6st, dass M\u00fcll aus dem Trentino importiert wird.<\/li>\n<li>Im Oktober 2014 <a title=\"Anerkennung: Jung\u00e4rzte m\u00fcssen klagen.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=21318\">verklagte<\/a> die Spitals\u00e4rztegewerkschaft BSK\/VSK Italien vor dem Europ\u00e4ischen Gerichtshof, weil sich das Wissenschaftsministerium weigerte, S\u00fcdtiroler \u00c4rztinnen die \u00f6sterreichische Facharztausbildung anzuerkennen.<\/li>\n<li><strong>Im Zuge der Finanzverhandlungen musste unser Land \u2014 also wir alle \u2014 auf sage und schreibe 3 Milliarden Euro verzichten und sich zu weiteren Zahlungen an Rom verpflichten. <\/strong>Von SVP-Seite wurde der Milliardenverlust damit relativiert, dass der (\u00bbautonomiefreundliche\u00ab) Staat das Geld sowieso nicht \u00fcberwiesen h\u00e4tte.<\/li>\n<li>Gegen Ende des Jahres \u2014 kurz vor Weihnachten \u2014 kam dann <a title=\"Handelsgesetz erneut angefochten.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=22166\">eine erneute Anfechtung<\/a> des S\u00fcdtiroler Handelsgesetzes.<\/li>\n<li>J\u00e4nner 2015 <a title=\"Konflikte mit Rom nehmen weiter zu.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=22209\">griff der Staat dann in die S\u00fcdtiroler Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr das Gastgewerbe ein<\/a>, wodurch erneut das Verfassungsgericht bem\u00fcht werden musste.<\/li>\n<li>Kurz darauf entdeckten Trentiner und S\u00fcdtiroler Abgeordnete ein <a title=\"Murmeltier: \u00bbHallo.\u00ab\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=22217\">\u00dcberraschungsei<\/a> in Renzis geplanter Verfassungsreform: Demnach h\u00e4tte der Staat unter gewissen Umst\u00e4nden die Befugnisse der beiden autonomen L\u00e4nder selbst aus\u00fcben k\u00f6nnen.<\/li>\n<li><strong>Per Verordnung der Regierung von Matteo Renzi sollten auch die S\u00fcdtiroler Gemeinden am 24. Mai 2015 dazu gezwungen werden, die Staatsflagge zu hissen, um <a title=\"S\u00fcdtirol soll Kriegseintritt Italiens feiern.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=23810\">den Kriegseintritt Italiens zu feiern<\/a>. <\/strong>Ein Beschluss, dem sich das Land schlussendlich widersetzte, was Maria Elena Boschi jedoch unwiderlegbar mit dem \u00bbminderheitenfreundlichen\u00ab Satz \u00bbprima di tutto siamo italiani\u00ab <a title=\"Italiani, innanzitutto.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=23923\">kritisierte<\/a>.<\/li>\n<li>Im Juli 2015 <a title=\"Zentralstaatkonformes Personalgesetz.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=24693\">focht die Zentralregierung dann das Personalgesetz des Landes an<\/a>, obschon dieses im vorauseilenden Gehorsam bereits in enger Absprache mit r\u00f6mischen Ministerien geschrieben worden war.<\/li>\n<li>Wenige Monate sp\u00e4ter musste das Land <a title=\"Zweisprachigkeit: Land klagt Ministerium.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=25500\">erneut gerichtlich gegen Rom vorgehen<\/a>, weil das (\u00bbautonomiefreundliche\u00ab) Innenministerium Polizeistellen ausgeschrieben hatte, ohne die vorgeschriebene Zweisprachigkeit zu ber\u00fccksichtigen.<\/li>\n<li>Im November 2015 musste die Landesregierung auf eine Aufweichung der Zweisprachigkeitsbestimmungen f\u00fcr Notare <a title=\"Verteidigung, Verteidigung.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=25921\">reagieren<\/a>. Eine zentralistische Arbeitsmarktreform beschnitt autonome Befugnisse und gef\u00e4hrdet seitdem auch die Zweisprachigkeit.<\/li>\n<li>Derweil <a title=\"Dauerkonflikt Land gegen Zoll.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=27158\">widersetzte sich die Zollbeh\u00f6rde<\/a> wiederholt ihrer Verpflichtung, Zweisprachigkeit und Proporz einzuhalten.<\/li>\n<li><strong>Den Wunsch der Landesregierung, die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr die Ahndung von Zwei- und Dreisprachigkeitsverst\u00f6\u00dfen vom Regierungskommissariat zu \u00fcbernehmen, quittierte Rom im Sommer 2016 <\/strong><a title=\"Zweisprachigkeit: Weiterhin unzust\u00e4ndig.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=30531\"><strong>mit beharrlicher Ablehnung.<\/strong><\/a><\/li>\n<li>Im August <a title=\"Sammelgesetz vor Verfassungsgericht angefochten.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=30602\">wandte sich die \u00bbautonomiefreundliche\u00ab r\u00f6mische Regierung erneut ans Verfassungsgericht.<\/a> Ihr waren Teile des damaligen Sammelgesetzes (Vertragsbindung von Haus\u00e4rztinnen und Betriebskontrollen) nicht recht.<\/li>\n<li><strong>Wenige Tage sp\u00e4ter <a title=\"Rom ficht Bildungsgesetz an.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=30828\">focht Rom auch das S\u00fcdtiroler Bildungsgesetz an.<\/a> Unter anderem hatte es das Kabinett von Matteo Renzi auf die Abschaffung der Ziffernnoten und die Kriterien f\u00fcr die Anstellung von Lehrerinnen abgesehen.<\/strong><\/li>\n<li>Noch im selben Monat <a title=\"Land ficht Stellenwettbewerb der Finanzwache an.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=31436\">ging das Land gegen einen Stellenwettbewerb der Finanzwache vor<\/a>, der keinen Stellenvorbehalt f\u00fcr zweisprachige Kandidatinnen beinhaltete.<\/li>\n<li>Im September 2016 <a title=\"Auf Anfechtung folgt Anfechtung (diesmal: Umweltagentur).\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=31492\">focht die Regierung Kompatscher dann ein Staatsgesetz an<\/a>, das die Fernsteuerung der Landesumweltagentur aus Rom zur Folge h\u00e4tte.<\/li>\n<li>Im Februar 2017 <a title=\"\u00bbVoluntary disclosure\u00ab: Bruch des Finanzabkommens.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=33716\">musste das Land gegen mehrere Verordnungen und Gesetze einschreiten<\/a>, die in \u00dcbergehung der S\u00fcdtirolautonomie Millionenverluste bedeutet h\u00e4tten.<\/li>\n<li><strong>Von einer Reform des Landschaftsschutzes <a title=\"Autonomie im Tarnanzug.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=33730\">riet Manfred Schullian (SVP) Anfang 2017 ab<\/a>, weil damit schlafende Hunde geweckt werden k\u00f6nnten. <\/strong>Man solle besser nicht riskieren, dass der Staat gegen die autonomen Befugnisse vorgehe. Ein wahrlich autonomiefreundliches Klima.<\/li>\n<li>Ebenfalls im Februar <a title=\"Anfechtung des staatlichen Haushaltsvoranschlags.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=33814\">genehmigte der Landtag die Anfechtung des staatlichen Haushaltsvoranschlags<\/a>, weil er unter anderem vorgesehen h\u00e4tte, dass S\u00fcdtirol das staatliche Gesundheitssystem mittragen m\u00fcsste, obwohl die Befugnis f\u00fcr das Gesundheitswesen beim Land liegt.<\/li>\n<li>Im April 2017 <a title=\"SWZ: Rom trickst mit Millionen.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=34268\">befasste sich dann die SWZ mit millionenschweren \u00bbTricksereien\u00ab<\/a> der r\u00f6mischen Zentralregierung \u2014 zu Lasten S\u00fcdtirols.<\/li>\n<li><strong>Die Anfechtung der S\u00fcdtiroler Gemeindenfinanzierung (vom Gr\u00fcnen Hans Heiss an sich schon als <a title=\"Autonomiepolitische \u00bbTeilkapitulation vor Rom\u00ab.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=32414\">\u00bbTeilkapitulation vor Rom\u00ab<\/a> bezeichnet) <a title=\"VfG zermalmt Gemeindenfinanzierung.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=34713\">endete im Mai katastrophal.<\/a> <\/strong>Vom Landesgesetz blieb nur noch ein beinah wertloses Grundger\u00fcst.<\/li>\n<li>Weniger mit S\u00fcdtirol \u2014 aber doch mit Autonomiefreundlichkeit \u2014 hat der <a title=\"Zentralregierung gegen S\u00e8n Jan.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=38321\">Rekurs<\/a> der Regierung Gentiloni gegen die neugegr\u00fcndete Gemeinde S\u00e8n Jan im Trentino zu tun. Den Zentralistinnen ist ein Dorn im Auge, dass der Ortsname einnamig ladinisch ist.<\/li>\n<li><strong>Nicht zuletzt hatte Gesundheitsministerin Lorenzin ohne R\u00fccksicht auf autonome Zust\u00e4ndigkeiten die Schlie\u00dfung kleinerer Geburtsstationen angeordnet und verschloss sich Vermittlungsversuchen und Kompromissvorschl\u00e4gen der Landespolitik fast g\u00e4nzlich.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Leserinnenschaft seien noch einige Hinweise ans Herz gelegt:<\/p>\n<ul>\n<li>Es geht hier nat\u00fcrlich nicht darum, ob Ziffernnoten, die Schlie\u00dfung der Geburtsstationen oder das Ortsnamengesetz gut\/schlecht sind. Es geht darum, ob ein autonomes Gebiet dar\u00fcber selbst entscheiden kann oder ob es st\u00e4ndig bevormundet wird.<\/li>\n<li>Selbstverst\u00e4ndlich gab es auch vereinzelt autonomiepolitische Durchbr\u00fcche \u2014 \u00fcber die <img class=\"bbdlogo\" src=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/bbdsmileys\/bbde.png\"> berichtet hat. Doch deren l\u00fcckenlose Aufz\u00e4hlung \u00fcberlasse ich im Wahlkampf gerne den Profis von SVP und PD.<\/li>\n<li>Das <img class=\"bbdlogo\" src=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/bbdsmileys\/bbde.png\">-Archiv ist <a title=\"Wir sind wieder da\u2026 fast.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=37765\">nach einem Datenserverausfall<\/a> noch immer nicht vollst\u00e4ndig wiederhergestellt, weshalb insbesondere im Zeitraum Juli-Dezember 2017 wichtige Punkte fehlen k\u00f6nnten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Alles in allem finde ich die Auflistung beeindruckend. In diesem Zusammenhang noch von besonderer Autonomiefreundlichkeit zu sprechen \u2014 wieviele Zugest\u00e4ndnisse es auf der anderen Seite auch gegeben haben mag \u2014 ist zumindest frech und dreist.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gemeinsame Kandidatin von SVP und PD im S\u00fcdtiroler Unterland, Maria Elena Boschi, hat j\u00fcngst nicht nur geleugnet, sich 2014 f\u00fcr die Abschaffung der Sonderautonomien ausgesprochen zu haben, sondern auch behauptet, die vom PD gef\u00fchrten italienischen Regierungen (Letta &#8211; Renzi &#8211; Gentiloni) der letzen Jahre seien besonders autonomiefreundlich gewesen. 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