{"id":43930,"date":"2018-11-07T15:54:33","date_gmt":"2018-11-07T14:54:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=43930"},"modified":"2021-07-01T19:09:06","modified_gmt":"2021-07-01T17:09:06","slug":"21-o-kein-frauenlandtag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=43930","title":{"rendered":"21-O: Kein Frauenlandtag."},"content":{"rendered":"<p>Durch die <a title=\"Nach der Landtagswahl 2018.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=43352\">Landtagswahl vom 21. Oktober<\/a> ist der ohnehin geringe Frauenanteil im S\u00fcdtiroler Landtag von 28,6% (10\/35) auf 25,7% (9\/35) gesunken.<\/p>\n<p>Zum Vergleich: Im Innsbrucker Landtag sitzen derzeit 27,8% (10\/36) und im Trentiner Landtag ebenfalls 25,7% (von 6\/35 auf 9\/35).<\/p>\n<p>Der Frauenanteil in den einzelnen Fraktionen des S\u00fcdtiroler Landtags:<\/p>\n<ul>\n<li><abbr title=\"S\u00fcd-Tiroler Freiheit\">STF<\/abbr> 50% (1\/2) &#8211; Myriam Atz Tammerle<\/li>\n<li><em>Freiheitliche<\/em> (1\/2) &#8211; Ulli Mair<\/li>\n<li><em>Gr\u00fcne<\/em> 33,3% (1\/3) &#8211; Brigitte Foppa<\/li>\n<li><abbr title=\"S\u00fcdtiroler Volkspartei\">SVP<\/abbr> 26,7% (4\/15) &#8211; Magdalena Amhof, Waltraud Deeg, Maria Hochgruber Kuenzer, Jasmin Ladurner<\/li>\n<li><em>Lega<\/em> 25% (1\/4) &#8211; Rita Mattei<\/li>\n<li><em>Team K\u00f6llensperger<\/em> 16,7% (1\/6) &#8211; Maria Elisabeth Rieder<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nur eine von neun Frauen \u2014 Rita Mattei \u2014 geh\u00f6rt der italienischen Sprachgruppe an.<\/p>\n<p><a title=\"ichfrau\" href=\"https:\/\/www.ichfrau.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>ichfrau<\/em><\/a> vom <em>Frauenhaus Meran<\/em> hat bei den einzelnen Parteien eine Umfrage zum Thema Feminismus und Gender durchgef\u00fchrt. Eingegangen sind f\u00fcnf Antworten von vier Parteien:<\/p>\n<blockquote><p>Die Aufgabe der Politik ist es, in Sachen Gender zu sensibilisieren, damit alte Rollenbilder aufgebrochen werden und so die Baggerfahrerin keine Exotin mehr ist \u2014 gleich wie der Kinderg\u00e4rtner keine Ausnahme mehr sein soll. Die Ver\u00e4nderung wird aber nicht die Politik allein schaffen; hier geht es um ein gesellschaftliches Umdenken, das nicht von einem Tag auf den anderen stattfinden wird.<\/p>\n<p><em>\u2013 SVP (Parteizentrale)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>Wir werden uns daf\u00fcr einsetzen, dass die Ressourcen unserer Provinz (sic) laut \u201eGenderbudgeting\u201c organisiert werden; f\u00fcr die Anerkennung der Erziehungszeit der Kinder f\u00fcr die Rente neu aufgerollt und weitergebracht wird; Gleiche L\u00f6hne f\u00fcr gleiche Arbeit; Am Aufbau zum Schutz von Diskriminierungen, gegen Mobbing in allen Bereichen arbeiten.<\/p>\n<p><em>\u2013 Team K\u00f6llensperger (Frauengruppe)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>Es braucht den Genderansatz in jeder politischen Aktion, wenn wir die Welt wirklich nachhaltig und gerecht umbauen wollen. Genderpolitik ist die bahnbrechendste und unbeliebteste Politik \u00fcberhaupt.<br \/>\nWeitermachen in meiner leider immer noch Pioniersarbeit als feministische weibliche Politikerin in S\u00fcdtirol, mit vielen Mitdenkerinnen und hoffentlich auch mehreren Mitstreiterinnen.<\/p>\n<p><em>\u2013 Brigitte Foppa<\/em> (Gr\u00fcne)<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>Feminismus ist die wichtigste Revolution des XX. Jahrhunderts. Und des 21. Jahrhunderts ebenso.<br \/>\n[\u2026] In jedem Bereich des Lebens, der politischen Entscheidungen und ihren konkreten Folgen ungerechte (sexuellen) Rollenverteilungen in Frage zu stellen und sie zu korrigieren, im Sinne einer neuen egalit\u00e4ren Vision (und Kultur) der Beziehungen unter Geschlechtern.<\/p>\n<p><em>\u2013 Riccardo Dello Sbarba<\/em> (Gr\u00fcne)<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>Der Wert einer Frau sowie ihrer Leistung muss endlich gleichwertig, wie jener der M\u00e4nner anerkannt werden. Frauen verdienen bei gleicher Arbeit rund 17% weniger als M\u00e4nner, dies f\u00fchrt sp\u00e4ter h\u00e4ufiger zu Altersarmut bei Frauen. Deshalb braucht es in der Politik Frauen, die diese Werte und gesetzliche Gleichstellung anstreben.<br \/>\nMit Durchhalteverm\u00f6gen und Hartn\u00e4ckigkeit werde ich mich weiterhin f\u00fcr die Anerkennung der Erziehungs- und Pflegejahre f\u00fcr die Rente einsetzen. Der Wert dieser wertvollen Arbeiten muss endlich gesetzlich anerkannt werden.<\/p>\n<p><em>\u2013 Myriam Atz Tammerle<\/em> (STF)<\/p><\/blockquote>\n<p>Laut Angaben von <em>ichfrau<\/em> wurden auch <em>Lega, Freiheitliche,<\/em> <abbr title=\"Partito Democratico\">PD<\/abbr> und <abbr title=\"F\u00fcnfsternebewegung\">5SB<\/abbr> befragt, ohne dass von diesen Parteien jedoch eine Antwort eingegangen w\u00e4re.<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; text-transform: uppercase;\">C\u00ebla enghe:<\/span><\/strong> <a title=\"Faktencheck: Dr. Gruber und die Frauen.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=15329\"><code>01<\/code><\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch die Landtagswahl vom 21. Oktober ist der ohnehin geringe Frauenanteil im S\u00fcdtiroler Landtag von 28,6% (10\/35) auf 25,7% (9\/35) gesunken. 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