{"id":54461,"date":"2020-01-30T00:11:27","date_gmt":"2020-01-29T23:11:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=54461"},"modified":"2025-05-25T10:08:52","modified_gmt":"2025-05-25T08:08:52","slug":"beschmierte-girlaner-ortstafel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=54461","title":{"rendered":"Beschmierte Girlaner Ortstafel."},"content":{"rendered":"<p>Am 25. J\u00e4nner wurde in der Gemeinde Eppan eine Ortstafel beschmiert, wobei der italienisch klingende Name von Girlan \u00fcbermalt wurde. Ob es sich bei dieser Sachbesch\u00e4digung um eine rassistische antiitalienische Aktion oder um einen misslungenen <a title=\"Beschmierte Wanderschilder.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=41184\">Akt zivilen Widerstands<\/a> gegen die aufgezwungene, k\u00fcnstliche Zwei- und Dreinamigkeit handelt, ist schwer feststellbar. Die Indizien sprechen f\u00fcr ersteres.<\/p>\n<p>Ziviler Widerstand gegen das Erbe von Tolomei w\u00e4re meiner Meinung nach legitim. Umso mehr, als der S\u00fcdtiroler Landtag vor wenigen Jahren sprachgruppen\u00fcbergreifend <a title=\"Das Ortsnamengesetz im Wortlaut.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=12720\">ein Ortsnamengesetz<\/a> beschlossen hatte, das dann \u2014 auf Zuruf post- und neofaschistischer Kr\u00e4fte! \u2014 von Rom hintertrieben wurde.<\/p>\n<p>Doch um seinen Zweck zu erf\u00fcllen, h\u00e4tte der Akt sich auf die Toponyme beschr\u00e4nken m\u00fcssen, wohingegen zweimal auch der Zusatz <em>\u00bbComune di\u00ab<\/em> ausgel\u00f6scht wurde. Unter Umst\u00e4nden h\u00e4tte zudem das historisch gewachsene \u00bbAppiano\u00ab verschont werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Anlass f\u00fcr dieses Posting ist aber auch <a title=\"Barfuss: Auf Gegenwartsentzug.\" href=\"https:\/\/www.barfuss.it\/labern\/auf-gegenwartsentzug\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ein Artikel<\/a> von <a title=\"Idioten, Weltbild von vorgestern.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=30488\">Teseo La Marca<\/a> auf <em>Barfuss<\/em>, wo sonst meist wohltuend unvoreingenommen argumentiert wird. In diesem Fall jedoch werden die Ebenen derart durcheinandergeschmissen, dass eine R\u00fcckkehr der Diskussion in einen \u00fcberwunden geglaubten, undifferenzierten Grabenkampf droht.&nbsp;<\/p>\n<p>Drei Gr\u00fcnde nennt La Marca, warum nicht \u00bballein die deutschen und ladinischen Orts- und Flurnamen [\u2026] historisch gewachsen [sind] und somit eine Existenzberechtigung [haben]\u00ab. Schon diese Pr\u00e4misse ist falsch, denn das behauptet eigentlich niemand.<\/p>\n<p>Aber sehen wir uns die Argumente im Einzelnen an:<\/p>\n<blockquote><p>1. Die Ortsbezeichnung \u201eCornaiano\u201c wurde von den italienischen Faschisten gar nicht erfunden. \u201eCornaiano\u201c hat als Ortsname eine mindestens 800 Jahre alte Geschichte und geht auf das romanische \u201eCorneianum\u201c zur\u00fcck. Insofern sollte niemand, der sich \u00fcber die Willk\u00fcrlichkeit faschistischer Toponomastik aufregt, mit der italienischen Bezeichnung f\u00fcr Girlan ein Problem haben. Es sei denn, man st\u00f6rt sich gar nicht so sehr an der faschistischen Geschichte bestimmter Ortsnamen, sondern daran, dass sie einfach nur italienisch sind.<\/p>\n<p><em><small>\u2013 Teseo La Marca<\/small><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Zu behaupten, \u00bbCornaiano\u00ab sei keine Erfindung, weil die Bezeichnung \u00bbCorneianum\u00ab (1210) belegt ist, ohne dass zwischen beiden eine historische Kontinuit\u00e4t best\u00fcnde, ist genauso Humbug, wie die Vorstellung des faschistischen Regimes, dass das Italien von 1920 der Nachfolger des r\u00f6mischen Reiches w\u00e4re. La Marca begibt sich hiermit auf die argumentative Ebene von Tolomei, der wom\u00f6glich \u00fcberzeugt war, mit seinem F\u00e4lschungswerk nur die verlorengegangene Italianit\u00e4t S\u00fcdtirols wieder freizulegen.<\/p>\n<blockquote><p>2. Die selbsternannten Antifaschisten, die fast einem Drittel der S\u00fcdtiroler Bev\u00f6lkerung die Verwendung einer eigenen Toponomastik untersagen wollen, vergessen wohl, wie wichtig Sprache ist, um die Welt um sich herum zu erfassen. Eine Welt, deren Begriffe und Bezeichnungen fremdartig klingen, ist auch an sich fremd und kann nie zur Heimat werden. Italienische Ortsnamen \u2013 ob \u201ehistorisch gewachsen\u201c oder nicht \u2013 sind daher eine Notwendigkeit, damit sich im Jahr 2020 alle S\u00fcdtiroler \u2013 nicht nur die deutschsprachigen \u2013 zuhause f\u00fchlen. Italienische Ortsnamen zu entfernen, w\u00fcrde daher bedeuten, einem Drittel der S\u00fcdtiroler die Heimat zu verweigern. Und das ist eine Praxis, die ironischerweise gerade von den Faschisten mit Vorliebe gepflegt wurde.<\/p>\n<p><em><small>\u2013 Teseo La Marca<\/small><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Erstens will niemand einem Drittel der S\u00fcdtiroler Bev\u00f6lkerung die Verwendung von irgendwas untersagen, denn es geht bei der Debatte einzig um die Amtlichkeit. Im nichtamtlichen Bereich sind alle ohnehin frei, jeden Ort so zu nennen, wie sie m\u00f6chten. Dies ist schon heute mit Exonymen (Venedig, Florenz, Rom \u2013 Vienna, Monaco, Amburgo) der Fall. V\u00f6llig haneb\u00fcchen ist zweitens aber auch das <a title=\"Ubi nomen, ibi patria.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=6611\"><em>Ubi-nomen-ibi-patria<\/em><\/a>-Prinzip: Dieser Logik zufolge k\u00f6nnten sich Italienerinnen in Aosta, Franz\u00f6sinnen auf Korsika, Spanierinnen im Baskenland oder englischsprachige Kanadierinnen in Qu\u00e9bec niemals zuhause f\u00fchlen. Schlimmer noch: Keinen Zuwandernden von au\u00dferhalb des deutschen und des italienischen Sprachraums k\u00f6nnte S\u00fcdtirol jemals zur Heimat werden, es sei denn, wir engagieren Dutzende neuer Tolomeis, die unsere Ortsnamen in alle Sprachen der Welt \u00fcbersetzen. Mit einem derartigen Argument spielt man nicht zuletzt Rassistinnen in die H\u00e4nde.<\/p>\n<blockquote><p>3. \u201eHistorisch gewachsen\u201c ist eine relative Kategorie. Die italienischen Orts- und Flurnamen sind inzwischen seit mindestens 75 Jahren in Gebrauch. W\u00e4hrend dieser Zeit haben S\u00fcdtiroler aller Sprachgruppen gelernt, friedlich und konstruktiv miteinander zusammenzuleben. Die Geschichte, wie ein Begriff entstanden ist, kann nicht von der Geschichte getrennt werden, wie der Begriff seither gebraucht wurde. Und noch weniger kann sie von der Gegenwart getrennt werden. Wer heute also italienische Ortsnamen verwendet, verherrlicht dadurch keinen Faschismus, genauso wenig, wie jemand, der sich einen Volkswagen kauft, ein Nazi ist.<\/p>\n<p><em><small>\u2013 Teseo La Marca<\/small><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>\u00bbHistorisch gewachsen\u00ab ist vor allem dann eine relative Kategorie, wenn man es mit \u00bbhistorisch\u00ab verwechselt (vgl. Punkt 1). Doch ein aufoktroyierter Name wird auch nach 500 Jahren nicht \u00bbhistorisch gewachsen\u00ab sein.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sind nicht alle, die einen von Tolomei erfundenen Ortsnamen benutzen, Faschistinnen \u2014 so wie nicht alle, die Ayers Rock <a title=\"Was der Uluru kann, kann Urtij\u00ebi schon lang.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=7309\">statt Uluru<\/a> sagen, Kolonialistinnen sind. Aber diese vorbelasteten Namen haben <em>per se<\/em> keine Berechtigung, amtlich zu sein.<\/p>\n<blockquote><p>Auch Cristian Kollmann, Toponomastik-Experte der [S\u00fcd-Tiroler] Freiheit, hat dies in Ans\u00e4tzen anerkannt. Als Kriterien f\u00fcr die \u201ehistorische Fundiertheit\u201c nennt er unter anderen einen \u201ehohen Verkehrswert des Namens auf Grund der Relevanz des benannten Objekts f\u00fcr den italienischen Sprachraum\u201c. Das d\u00fcrfte im Falle von \u201eCornaiano\u201c in der Gemeinde Eppan, wo sich 13,29 Prozent der Einwohner bei der letzten Volksz\u00e4hlung der italienischen Sprachgruppe zugerechnet haben, eindeutig zutreffen.<\/p>\n<p><em><small>\u2013 Teseo La Marca<\/small><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Was der Verkehrswert eines Namens mit der \u00bbhistorischen Fundiertheit\u00ab zu tun haben soll, ist mir genauso unverst\u00e4ndlich, wie La Marcas Gleichsetzung von&nbsp; 13,29% italienischsprachigen Einwohnerinnen in der Gemeinde Eppan mit \u00bbdem italienischen Sprachraum\u00ab. Aber nat\u00fcrlich k\u00f6nnen Prozentl\u00f6sungen ein Anhaltspunkt daf\u00fcr sein, ob ein Ortsname offiziell sein soll. Auf eine solche L\u00f6sung und auf einen entsprechenden Schwellenwert m\u00fcsste man sich aber demokratisch einigen \u2014 und im internationalen Vergleich sind 13% nicht unbedingt eine Garantie f\u00fcr die Amtlichkeit einer Bezeichnung. Nicht zuletzt w\u00e4re ohnehin zu kl\u00e4ren, ob die Prozentl\u00f6sung nur auf historisch gewachsene Ortsbezeichnungen angewandt werden soll oder auch (und unter welchen Voraussetzungen) auf die Erfindungen von Tolomei.<\/p>\n<blockquote><p>Die gute Nachricht: Wenn manchen S\u00fcdtirolern wirklich so viel an der Aufarbeitung der faschistischen und nationalsozialistischen Geschichte S\u00fcdtirols liegt, dann gibt es in der Gemeinde Eppan noch viel zu tun. In Hochfrangart steht ja immer noch \u2013 von weitem sichtbar \u2013 eine als Kunst ausgegebene, geschmacklose Riesenkugel, errichtet vom Herrn Karl Nicolussi-Leck, Mitbegr\u00fcnder des v\u00f6lkischen Kampfringes, SS-Hauptsturmf\u00fchrer und Nazi-Fluchthelfer, der sich durch gesch\u00e4ftliche Beziehungen zu gefl\u00fcchteten Nazis in Argentinien finanziellen Wohlstand verschafft hatte. Was w\u00e4re, wenn sich hier einmal n\u00e4chtliche Randalierer ans Werk machten? Aber dann m\u00fcsste man, um ganz konsequent zu sein, auch gleich die Claudiana und das Museion (beide vom besagten Herrn Altnazi gegr\u00fcndet) abrei\u00dfen. Und das geht ja nun wirklich nicht.<\/p>\n<p><em><small>\u2013 Teseo La Marca<\/small><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Was ein (sch\u00f6nes oder h\u00e4ssliches) Kunstwerk, eine Schule oder ein Museum, auch wenn sie von einem Altnazi errichtet\/gegr\u00fcndet wurden, mit Geschichtsaufarbeitung zu tun haben sollen, ist mir (anders als etwa bei Benennungen <a title=\"Und jetzt: Nazi-Benennungen weg!\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=6324\">von Schulen<\/a>, Museen oder <a title=\"Josef Eduard Ploner ade.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=16959\">Stra\u00dfen<\/a> nach Altnazis!) v\u00f6llig schleierhaft. Nirgendwo werden Kunstwerke eingestampft oder Bauwerke geschleift, weil sie mit irgendeinem Nazi in Verbindung stehen. Eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr diese doch etwas abstruse Analogie bleibt La Marca leider schuldig.<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; text-transform: uppercase;\">C\u00ebla enghe:<\/span><\/strong> <a title=\"I tempi che ancora ci umiliano.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=34108\"><code>01<\/code><\/a> <a title=\"Toponimi: Bene collettivo o compimento dell\u2019opera colonialistica del Tolomei?\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=32583\"><code>02<\/code><\/a> <a title=\"Toponomastica, ecco il buonsenso.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=33940\"><code>03<\/code><\/a> <a title=\"Doppelte Beleidigung.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=19162\"><code>04<\/code><\/a> <a title=\"Toponimi, colpa dell\u2019SVP?\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=50661\"><code>05<\/code><\/a> <a title=\"Welcome back, Denali.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=25045\"><code>06<\/code><\/a> <a title=\"Il Qu\u00e9bec promuove la toponomastica autoctona.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=54235\"><code>07<\/code><\/a> <a title=\"The Restoration of Minority Toponyms.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=32082\"><code>08<\/code><\/a> <a title=\"Toponomastik \u2014 n\u00fcchtern betrachtet.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=16091\"><code>09<\/code><\/a> <a title=\"Haneb\u00fcchene DNA-Aktion.\" href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=50629\"><code>10<\/code><\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 25. 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