{"id":56704,"date":"2020-04-20T08:31:17","date_gmt":"2020-04-20T06:31:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=56704"},"modified":"2021-03-22T09:14:06","modified_gmt":"2021-03-22T08:14:06","slug":"covid-19-update","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=56704","title":{"rendered":"Covid-19-Update."},"content":{"rendered":"<!-- Snippets by WebberZone Snippetz --><div class=\"ata_snippets\"><hr style=\"height: 20px; border: none; margin-top: 0em; background-color: darkred;\"\/><\/div><p><em>von Prof. Paul R. Vogt, Z\u00fcrich (20. April 2020)<\/em><\/p>\n<p>Seit Publikation des <a title=\"Covid 19 \u2013 eine Zwischenbilanz.\" href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=56460\">Manuskripts<\/a> und <a title=\"Mittell\u00e4ndische Zeitung: Interview.\" href=\"https:\/\/www.mittellaendische.ch\/2020\/04\/09\/covid-19-zwischenbilanz-oder-eine-analyse-der-moral-der-medizinischen-fakten-sowie-der-aktuellen-und-zuk%C3%BCnftigen-politischen-entscheidungen-das-interview\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Interviews<\/a> bei der \u00abMittell\u00e4ndischen Zeitung\u00bb DMZ hat sich mein Office in ein internationales \u00abVirologie-Zentrum\u00bb verwandelt. Nebst \u00fcber 2000 Leserkommentaren per Mail, WhatsApp oder SMS, erhielt ich viele Hinweise von Experten aller Fachrichtungen, so z.B. von Virologen, Immunologen, Statistikern, Epidemiologen oder Infektiologen. <em>Ich bin all diesen Experten zu Dank verpflichtet.<\/em><\/p>\n<p>Obwohl viele Fragen offenbleiben, kristallisieren sich M\u00f6glichkeiten, welche einen Weg aus dieser Krise zeigen und einen Blick in die Zukunft erlauben, z.B. ob uns dieses Virus konstant begleiten oder \u00abbloss\u00bb saisonal wiederkehren wird und wie wir uns dagegen wappnen k\u00f6nnten. Ziel muss sein, menschliches Leid ohne weiteren Lock-down zu verhindern.<\/p>\n<h6>COVID-19: gef\u00e4hrlich oder nicht \u2013 kleine Statistik<\/h6>\n<p>COVID-19 ist hoch-infekti\u00f6s. Wie man in allen L\u00e4ndern fast identisch beobachten konnte, steigt die kumulierte Zahl der Infizierten ohne Gegenmassnahmen t\u00e4glich um rund 40%, was einer Verdoppelung der Infizierten alle 2 Tage entspricht oder einer Verhundertfachung pro Woche. Die Infektionsrate ist auch deshalb h\u00f6her als die bei einer Grippe, weil man bei COVID-19, im Gegensatz zur Grippe, auf keine zuvor Geimpfte trifft.<\/p>\n<p>Die durchschnittliche Dunkelziffer der Infizierten liegt je nach Land zwischen 30 bis 90%.<\/p>\n<p>Die Sterberate von COVID-19 ist \u2013 wie wir aus geschlossenen Populationen (Kreuzfahrtschiffen) wissen \u2013 rund 20x h\u00f6her als die der Grippe.<br \/>\nDer Vergleich der absoluten Zahlen Infizierter und der absoluten Todeszahlen zwischen L\u00e4ndern oder Kantonen ist Unsinn. Das ist genauso aussagekr\u00e4ftig wie die Behauptung, in den USA h\u00e4tte es mehr Autos als in Andorra. Damit solche Vergleiche aussagekr\u00e4ftig werden, m\u00fcssen die Todeszahlen pro 100\u2019000 Einwohner gerechnet werden; und auch die Anzahl Patienten auf den Intensivstationen m\u00fcssen pro 100&#8217;000 Einwohner angegeben werden. Leider steht die Schweiz bei beiden Quoten nicht besonders gut da. Bei den Todeszahlen je 100&#8217;000 Einwohner ist man in der \u00abSpitzengruppe\u00bb (zusammen mit Italien, Spanien, Frankreich und Grossbritannien). Bei der Zahl der Intensivbetten lediglich im Mittelfeld. Pro Einwohner gibt es in den USA und Deutschland dreimal so viele Intensivbetten.<\/p>\n<p>Der Vergleich der Gesamtzahl der Toten mit der Gesamtzahl der Infizierten vom selben Tag ist ebenso falsch. Richtig w\u00e4re, die Anzahl Toter heute durch die Anzahl tats\u00e4chlich Infizierter (inklusive Dunkelziffer) vor 16 Tagen zu dividieren, denn vom Zeitpunkt des \u00abInfiziertwerdens\u00bb bis zum Tod vergehen durchschnittlich 16 Tage. Und darum muss man die Gesamtzahl der Toten mit der Gesamtzahl der Infizierten vor 16 Tagen vergleichen.<\/p>\n<p>Diese Methode heisst \u00abKaplan Meier Estimator\u00bb und wird von allen Lebensversicherungen benutzt. Wieso wurde diese Methode bei der COVID-19-Pandemie bis jetzt nie angewendet? <em>Weil sie eine h\u00f6here Todesrate, d.h. die wahre Todesrate ergeben h\u00e4tte, die man nicht zur Kenntnis nehmen will.<\/em><\/p>\n<p>\u00c4ltere COVID-19-Patienten haben zwar absolut ein h\u00f6heres Sterberisiko. Das haben \u00e4ltere Personen gem\u00e4ss allgemeinen Sterbetafeln sowieso. Das <strong>relative Risiko<\/strong>, wegen COVID-19 zu versterben, ist deshalb in allen Altersgruppen beinahe identisch und entspricht einer Verdoppelung. Bei einem 85-j\u00e4hrigen Mann erh\u00f6ht COVID-19 die Wahrscheinlichkeit, das n\u00e4chste Jahr nicht zu erleben, von 8% auf 16%, bei einem 45-J\u00e4hrigen von 0.13% auf 0.33%, was sogar mehr als einer Verdoppelung entspricht. In <em>jeder<\/em> Altersgruppe ist das Sterberisiko bei M\u00e4nnern in etwa doppelt so hoch wie bei Frauen.<\/p>\n<p>Die europ\u00e4ischen L\u00e4nder haben weder aus China, noch aus S\u00fcdkorea, Taiwan oder Singapur etwas gelernt. S\u00fcdkorea, Taiwan und Singapur sind ohne nationalen Lockdown ausgekommen \u2013 und haben heute Todeszahlen je 100&#8217;000 Einwohner, die einem Bruchteil der unsrigen entsprechen. Zudem verordneten die europ\u00e4ischen L\u00e4nder ihren Lockdown zu sp\u00e4t. Nimmt man als Referenzmassstab 0.01 Tote je 100&#8217;000 Einwohner, so kann man folgendes sehen:<\/p>\n<ul>\n<li>China: Lockdown am 24.01.2020 bei 0.002 Toten je 100&#8217;000 Einwohner und damit 3 Tage, bevor 0.01 Tote erreicht wurden;<\/li>\n<li>Deutschland: Lockdown am 13.03.2020 bei 0.008 Toten je 100&#8217;000 Einwohner und damit 3 Tage, bevor 0.01 Tote erreicht wurden;<\/li>\n<li>USA: Lockdown bei 0.05 Toten je 100&#8217;000 Einwohner = 7 Tage nachdem 0.01 Tote erreicht wurden;<\/li>\n<li>Italien: Lockdown bei 0.13 Toten je 100&#8217;000 Einwohner, 7 Tage, nachdem 0.01 Tote erreicht wurden<\/li>\n<li>Schweiz: Lockdown bei 0.15 Toten je 100&#8217;000 Einwohner, 9 Tage, nachdem 0.01 Tote erreicht wurden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Da die Versp\u00e4tung in eine Zeit f\u00e4llt, in der das Virus sich t\u00e4glich um 40% ausbreitet, bedeutet eine Versp\u00e4tung um eine Woche eine um einen Faktor 100 h\u00f6here Zahl an Infizierten und Toten \u2013 eine Hypothek, die man sp\u00e4ter nicht mehr aufholen kann. Und dabei hatte man zwei Monate Vorlauf, die Ergebnisse aus Wuhan zu studieren.<\/p>\n<p>Den Vorlauf, bzw. die Jahre zuvor, h\u00e4tte man nat\u00fcrlich auch n\u00fctzen k\u00f6nnen, um 800 Millionen Masken (100 pro Person), 800\u2018000 Tests und gen\u00fcgend Desinfektionsmittel einzulagern, um so zusammen mit anderen Massnahmen einen Lockdown verhindern zu k\u00f6nnen. Die Kosten dieser Investitionen liegen bei circa 1 bis 1.5 Milliarden und das entspricht gerade mal 1.6% bis 2.5% des 60-Milliarden-schweren Massnahmenpakets welches der [schweizerische] Bundesrat zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen des Lockdown beschlossen hat und was wom\u00f6glich gar nicht reichen wird.<\/p>\n<p>Der realit\u00e4tsnahe Spielfilm \u00abContagion\u00bb hat 2011 alles einmal durchgespielt. Auch dort f\u00e4ngt alles mit einer Fledermaus in China an. Einige der Virologen, die heute t\u00e4glich interviewt werden, waren damals im Filmteam als Berater t\u00e4tig. Und die Politiker im Film redeten wie die Politiker heute (&#8220;alles im Griff&#8221;, &#8220;nur eine Grippe&#8221;, &#8220;das \u00f6ffentliche Leben muss weitergehen&#8221;, &#8220;keine Panik&#8221;).<\/p>\n<p>Die Pandemie war angek\u00fcndigt. Die Geheimdienste, zum Beispiel das \u00abNational Center for Medical Intelligence\u00bb (NCMI) informierten schon Ende November \u00fcber eine m\u00f6gliche Pandemie mit einem \u00abcataclysmic effect\u00bb, d.h. vor einer Katastrophe.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Von den im Influenza-Pandemieplan Schweiz von 2018 beschriebenen Prinzipien und Massnahmen (\u00abStrategien und Massnahmen <strong>zur Vorbereitung<\/strong> auf eine Influenza-Pandemie\u00bb) haben wir nichts gesehen. In den Monaten Dezember bis M\u00e4rz wurden unsere Beh\u00f6rden von verschiedenen Seiten mehrfach auf diese Gefahr hingewiesen und aufgefordert \u00abendlich etwas zu tun\u00bb.<\/p>\n<h6>Der Ursprung von COVID-19<\/h6>\n<p>Die Herkunft des Virus ist nicht gekl\u00e4rt. Die Aussagen der <strong>Virologen<\/strong> gehen in die eine, jene der <strong>Politik<\/strong> in die andere Richtung. Die Politik ersch\u00f6pft sich in Schuldzuweisungen und f\u00fcr gewisse L\u00e4nder ist es klar: \u201eChina war\u2019s\u201c. Dahinter steckt die Absicht, \u201eChina daf\u00fcr zahlen zu lassen\u201c. Oder anders: \u201eChina hat uns einen gro\u00dfen finanziellen Schaden zugef\u00fcgt. Wir sind deshalb berechtigt, unsere Schulden zu annullieren\u201c. Eine Mischung aus Geopolitik und finanziellen Absichten. Der Ton im \u201eForeign Affairs\u201c hat sich ge\u00e4ndert: \u201eDon\u2019t Count on China to Lift the Global Economy\u201d; \u201cThe Pandemic Won\u2019t Make China the World\u2019s Leader\u201d; oder wie es die \u201cWashington Post\u201d formuliert: \u201cState Department cables warned of safety issues at Wuhan lab studying bat coronaviruses\u201d.<\/p>\n<p>Die Virologen sehen das anders. 27 f\u00fchrende Virologen aus 9 L\u00e4ndern (USA, Europa, Australien) haben im \u00abLancet\u00bb, einer renommierten britischen Medizinzeitschrift, einen Artikel verfasst (\u00abStatement in support of the scientists, public health professionals and medical professionals of China combatting COVID-19\u00bb). Weil die Aussage von Bedeutung ist, m\u00f6chte ich sie hier zitieren:<\/p>\n<blockquote><p>The rapid, open, and transparent sharing of data on this outbreak is now being threatened by rumours and misinformation around its origins. We stand together to strongly condemn conspiracy theories suggesting that COVID-19 does not have a natural origin. Scientists from multiple countries have published and analysed genomes of the causative agent, severe acute respiratory syndrome coronavirus 2 (SARS-CoV-2), and they overwhelmingly conclude that this coronavirus originated in wildlife, as have so many other emerging pathogens.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dr. Gunnar Jeremias, der Biowaffenexperte in der \u00abInterdisziplin\u00e4ren Forschungsgruppe zur Analyse biologischer Risiken an der Universit\u00e4t Hamburg\u00bb erteilt \u00abVerschw\u00f6rungstheoretikern eine Absage: \u201eSo etwas kann man im besten Labor der Welt nicht herstellen!\u201d<\/p>\n<p><strong>Die Spannung steigt: ist COVID-19 gar kein Corona-Virus?<\/strong> Indische und chinesische Forscher berichten, dass COVID-19 ein HIV\/Ebola-\u00e4hnliches Genom aufweise, welches COVID-19 bef\u00e4higt, sich 1000-fach st\u00e4rker an menschliche Zellen zu binden, als das SARS-Coronavirus. Die Inkorporation eines HIV\/Ebola-Genoms in das COVID-19 wird jedoch als \u00abbizarre\u00bb Mutation bezeichnet und dieses spezifische Genom, welches COVID-19 so infekti\u00f6s macht, fehlt in allen anderen Corona-Viren, wie z.B. SARS oder MERS. Ob es sich tats\u00e4chlich um ein HIV\/Ebola-Genomfragment handelt oder nicht ist fraglich, da es in verschiedenen Viren immer wieder Sequenzen mit hoher Similarit\u00e4t gibt.<\/p>\n<p>Die Forschung an Corona- und anderen Viren ist l\u00e4ngstens international. Amerikanische Institute sind mit europ\u00e4ischen und europ\u00e4ische sind mit asiatischen Instituten vernetzt und Viren werden untereinander ausgetauscht. Die Ziele dieser Forschung bestehen u.a. darin, Impfstoffe oder Antik\u00f6rper gegen gef\u00e4hrliche Viren zu finden. Die Idee, \u00abnormale\u00bb Influenzaviren mit Ebola-Viren zu kreuzen, sind nicht neu und solche Experimente sollten z.B. ab 2008 in nordeurop\u00e4ischen Hochsicherheitslaboren durchgef\u00fchrt werden. Ferner sind am Erasmus Medical Center in Rotterdam, Niederlande, von Prof. Frank Grosveld zwei Antik\u00f6rper gegen das SARS-Coronavirus entwickelt worden, welche im Labor auch an COVID-19 andocken, was grosse diagnostische und therapeutische Aussichten bietet. Zurzeit wird daran aktiv im Tierversuch geforscht (nach pers\u00f6nlicher Kommunikation und mit Erlaubnis von Herrn Prof. U.D. Dr. rer. nat. Tobias a. Knoch, Leiter der Arbeitsgruppe Biophysical Genomics, Dept. Cell Biology, Erasmus Medical Center, Rotterdam, Niederlande).<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte mich hier auf diese Bemerkungen beschr\u00e4nken. Aufkl\u00e4rung tut sicher Not. Biologische Experimente mit gef\u00e4hrlichen Viren fristen in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung ein Schattendasein, der Druck auf die politischen Akteure ist gering. Dr. Gunnar Jeremias, den ich oben bereits erw\u00e4hnt hatte, hofft, dass die globale COVID-19-Pandemie wenigstens etwas Gutes hat und zu mehr Transparenz, \u00d6ffentlichkeit und damit verbunden, m\u00f6glicherweise strikteren Regulierungen f\u00fchrt.<\/p>\n<h6>Was uns erwartet<\/h6>\n<p>Inzwischen d\u00fcrfte jedermann klar sein, dass das COVID-19 kein normales Grippevirus ist. In Deutschland verstarben zwischen 2001 und 2019 5575 Personen an <strong>serologisch best\u00e4tigter Influenza und\/oder Influenza-Subtypen<\/strong>, also durchschnittlich 310 pro Jahr und das bei einer Bev\u00f6lkerung von rund 82 Millionen (Robert-Koch-Institut: \u00abBericht zur Epidemiologie der Influenza in Deutschland Saison 2018\/2019\u00bb). In der Schweiz fielen <strong>innerhalb von nur 45 Tagen 1368 Patienten COVID-19 zum Opfer<\/strong> \u2013 bei einer zehnmal kleineren Bev\u00f6lkerung als sie Deutschland besitzt und trotz eines Lockdown, wenn auch eines inkompletten.<\/p>\n<p>COVID-19 ist kein normales Grippevirus und das d\u00fcrfte durch die neusten genetischen Forschungsresultate auch von Seiten seines Genoms klar sein.<\/p>\n<p>Italienische Experten erwarten nicht, dass COVID-19 wie das SARS-Virus komplett eliminiert werden kann. Die Ausbildung einer Herdenimmunit\u00e4t d\u00fcrfte zudem viele Monate dauern und auch zu einer erheblichen Zahl von Toten f\u00fchren: angenommen es sterben nur 0.25%, w\u00e4ren das f\u00fcr die Schweiz bei einer 70%igen Durchseuchungsrate 15\u2019000 und f\u00fcr Deutschland 140\u2019000 Tote.<\/p>\n<p><strong>Welche Szenarien bestehen:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>COVID-19 bleibt eine saisonal wiederkehrende Infektion mit einer im Vergleich zu Influenza deutlich h\u00f6heren Sterberate.<\/li>\n<li>COVID-19 setzt sich endemisch in der Bev\u00f6lkerung fest und es kommt immer wieder zu lokalisierten \u00abAusbr\u00fcchen\u00bb, die identifiziert werden k\u00f6nnen, ohne jedesmal \u00fcber einen Lockdown diskutieren zu m\u00fcssen.<\/li>\n<li>COVID-19 setzt sich endemisch in der Bev\u00f6lkerung fest, aber es gibt eine Impfung, \u00e4hnlich derjenigen gegen Hepatitis B.<\/li>\n<li>COVID-19 setzt sich endemisch in der Bev\u00f6lkerung fest, aber es gibt eine antivirale, medikament\u00f6se Kombinationstherapie \u00e4hnlich jener gegen HIV. W\u00e4hrend HIV lebenslang therapiert werden muss, reicht bei COVID-19 eine 10-t\u00e4gige \u00abTripletherapie\u00bb, deren Komponenten bekannt sind und die sich auch bereits in klinischen Studien befindet. Im Rahmen einer solchen Therapie k\u00f6nnte COVID-19 in eine Krankheit umgewandelt werden, die bei ersten Symptomen mit einem frei verk\u00e4uflichen Test, \u00e4hnlich einem Schwangerschaftstest, zu Hause diagnostiziert und auf ambulanter Basis mit einer 5- bis 10-t\u00e4gigen, medikament\u00f6sen Therapie behandelt werden kann.<\/li>\n<li>COVID-19 verh\u00e4lt sich saisonal und \u00fcberrennt uns im Herbst in einer mutierten Form: der Albtraum.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Stehen weder Impfung noch Therapie zur Verf\u00fcgung, wird uns ein im Herbst 2020 wiederkehrendes COVID-19 vor dieselben Probleme stellen, die wir heute erleben. Wir haben Zeit, uns darauf vorzubereiten und dieselben Nachl\u00e4ssigkeiten zu vermeiden.<\/p>\n<h6>Vorbereitung auf eine neue Welle: Herbst 2020<\/h6>\n<p>Nehmen wir an, COVID-19 kehrt im Herbst zur\u00fcck und wir verf\u00fcgen nach wie vor weder \u00fcber eine Impfung, noch \u00fcber eine definierte, medikament\u00f6se Therapie. Ziel der Pandemiebek\u00e4mpfung muss es dann sein, menschliche Opfer zu vermeiden, ohne einen erneuten Lockdown diskutieren zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die wesentlichen und billigen Grundlagen einer solchen Pandemie-Bek\u00e4mpfung liegen im Maskentragen, Desinfektion und Abstandhalten. Diese fr\u00fch und konsequent durchgef\u00fchrten Massnahmen k\u00f6nnen die Verbreitung des Virus aus der Luft und von Oberfl\u00e4chen um bis zu 99% reduzieren, ohne einen Lockdown durchf\u00fchren zu m\u00fcssen. Lokale Hotspots mit hoher Infektiosit\u00e4t m\u00fcssten nur kurzfristig selektiv isoliert werden und zwar nach innen und nach aussen (Travel ban; Ausgangssperren).<\/p>\n<p>Diese basalen Massnahmen w\u00fcrden durch breites Testen in Kombination mit Tracking Infizierter zur Aufsp\u00fcrung von Infektionsherden erg\u00e4nzt werden.<\/p>\n<p><strong>Fr\u00fchzeitiges Erkennen, schnelle Reaktionszeit und hohe Geschwindigkeit in der Umsetzung der Massnahmen<\/strong> entscheiden, wie eine Pandemie verhindert, erstickt oder limitiert werden kann. Die USA und S\u00fcdkorea meldeten ihren ersten COVID-19-positiven am gleichen Tag. Da die USA die Pandemiegefahr nicht rechtzeitig wahrgenommen haben, z\u00e4hlen sie heute rund 750&#8217;000 gemeldete (aber rund drei Millionen tats\u00e4chlich) Infizierte und 40&#8217;000 Tote; S\u00fcdkorea dagegen gemeldete 11&#8217;000 Infizierte und 234 Tote; Taiwan 398 Infizierte, sechs Tote und keinen Lockdown. Die Zahlen in den USA und Europa sind umgerechnet auf die Einwohnerzahl bis zu 100mal so hoch wie in den oben genannten asiatischen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p><strong>Wie haben diese L\u00e4nder das gemacht:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>National organisierte Antwort anstatt regionalen (kantonalen) Flickenteppich.<\/li>\n<li>Schnelle Fallermittlung, Eind\u00e4mmung und Ressourcenzuweisung.<\/li>\n<li>Untersuchung von Passagieren auf Direktfl\u00fcgen von \u00abHotspots\u00bb auf Fieber und die kardinalen COVID-19-Symptome, bevor sie das Flugzeug verlassen k\u00f6nnen. Dies wurde in Taiwan noch am gleichen Tag eingef\u00fchrt, an dem China die <abbr title=\"Weltgesundheitsorganisation\">WHO<\/abbr> informierte (31. Dezember).<\/li>\n<li>Dokumentierung der Reisegeschichte der letzten 14 Tage: \u00dcberwachung von Personen mit niedrigem Risiko mit einer Regierungs-App; Quarant\u00e4ne von Personen mit h\u00f6herem Risiko und\/oder mit Symptomen und \u00dcberwachung via Mobile-Phone, um den Kontakt mit Nicht-Infizierten zu limitieren.<\/li>\n<li>Verpflichtender Download einer Regierungs-App bei der Einreise, welche ein Personentracking erlaubt.<\/li>\n<li>Geb\u00fchrenfreie Hotline, um verd\u00e4chtige Symptome zu melden.<\/li>\n<li>T\u00e4gliche Meldung von m\u00f6glichen COVID-19 Symptomen via Regierungs-App.<\/li>\n<li>Sofortige Eigenproduktion von Testkits und Masken: S\u00fcdkorea produzierte mehr als 350&#8217;000 Testkits und testete mehr als 20&#8217;000 Personen pro Tag.<br \/>\nNeun Tage nach dem ersten COVID-19 Patienten verteile S\u00fcdkorea mehr als 700&#8217;000 Masken an gef\u00e4hrdete Gruppen und Arbeitspl\u00e4tze.<\/li>\n<li>Zwei Wochen nach dem ersten COVID-19 Patienten stand ein Test zur Verf\u00fcgung der die Resultate in sechs Stunden lieferte.<\/li>\n<li>Einen Monat nach dem ersten COVID-19-Fall Installation von \u00abdrive-through\u00bb Teststellen, die t\u00e4gliches Testen trotz Abstandhalten erlauben.<\/li>\n<li>Ausgedehnte Tests erm\u00f6glichten, die Apps mit Real-Time-Daten zu f\u00fcllen.<\/li>\n<li>Definition von designierten Standorten, wo exklusiv Infizierte behandelt wurden.<\/li>\n<li>Abgabe von Bargeld an Haushalte unterhalb des medianen Einkommensniveaus.<\/li>\n<li>Verteilung von Nahrungsmitteln (\u00abhome delivery service\u00bb), verbunden mit Gesundheitskontrollen von Personen, die unter Quarant\u00e4ne stehen.<\/li>\n<li>Zentralisierte Organisation der Abgabe vom Masken mit beh\u00f6rdlich-verordneter Preisregulierung: w\u00e4hrend eine Maske in S\u00fcdkorea $1.27 kostete, f\u00fchrte die dezentralisierte Organisation der USA zu einem Kampf der einzelnen Staaten untereinander um Masken, was den Preis einer Maske auf $30 trieb.<\/li>\n<li>Zehn Tage bevor die WHO \u00abPublic Health Emergency of International Concern\u00bb ausrief, verf\u00fcgte Taiwan \u00fcber 44 Millionen chirurgische Masken, 1.9 Millionen N95 Masken und 1100 Unterdruck-Isolationsr\u00e4ume.<\/li>\n<li>Digitale \u00dcberwachung mittels anonymer Bluetooth-Signale, welche den Mobile-Phone-Besitzer automatisch warnen, wenn er sich einem Infektionsherd n\u00e4hert, um Nicht-Infizierte von Infizierten zu trennen.<\/li>\n<li>\u00dcberwachungskameraaufnahmen und Geolokalisierungsdaten, um festzustellen, wer gef\u00e4hrdet ist, sobald eine infizierte Person identifiziert wurde.<\/li>\n<li>Beruhigung und Aufkl\u00e4rung der \u00d6ffentlichkeit bei gleichzeitiger Bek\u00e4mpfung von Fehlinformationen anstelle t\u00e4glicher, reisserischer Mitteilung von \u00abFallzahlen\u00bb, die weder f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit, noch f\u00fcr Experten interpretierbar sind.<\/li>\n<li>T\u00e4gliche Pressebriefings eines Epidemiologen mit Angabe von konkreten Verhaltensregeln.<\/li>\n<\/ul>\n<h6>COVID-19: Analyse eines Systemversagens<\/h6>\n<p>Eine moderne Gesellschaft funktioniert durch das Ineinandergreifen verschiedener Systeme: <strong>Wirtschaftssystem, politisches System, Milit\u00e4r, juristisches System, medizinisches System<\/strong> und alle anderen gesellschaftlichen Subsysteme nach Niklas Luhmann. Die Schweiz ist im weltweiten Vergleich ein wohlhabendes Land mit hoher Lebensqualit\u00e4t. Das Land blieb seit Dekaden von Katastrophen verschont und die F\u00e4higkeit, in Notsituationen schnell zu reagieren, scheint etwas abhanden gekommen zu sein.<\/p>\n<p>Im Rahmen eines nationalen Notstandes offenbarten sich die Schw\u00e4chen der einzelnen Systeme sowie ihrer Kooperation untereinander: schon einen Tag nach dem Lockdown am 16. M\u00e4rz jammerte die <strong>Wirtschaft<\/strong>; die <strong>politischen Entscheidungen<\/strong> fielen aus, kamen zu sp\u00e4t, oder gar nicht; das <strong>Milit\u00e4r<\/strong> wurde mobilisiert, aber hatte zum Teil gar nichts zu tun; das <strong>juristische System<\/strong> sprach diffus von \u00abEinschr\u00e4nkungen der Menschenrechte\u00bb, konnte aber keinen Kompass daf\u00fcr geben, wie das Verh\u00e4ltnis zwischen individueller Freiheit und gesellschaftlicher Pflicht im Rahmen einer Pandemie austariert werden sollte.<\/p>\n<p>Die oberste \u00abBeh\u00f6rde\u00bb meines eigenen Berufstandes, die FMH (Foederatio Medicorum Helveticorum), versagte total. Ich h\u00e4tte von der Schweizerischen \u00c4rztegesellschaft erwartet, dass sie in dieser Situation eine \u00abmedizinische Task Force\u00bb einberuft, welche die besten Kr\u00e4fte unseres Landes anweist, alle weltweit vorhandenen Fakten und jedes m\u00f6gliche, medizinische Detail zur dieser Pandemie zu sammeln, zu analysieren und diese in einer z.B. zweit\u00e4glichen medizinischen Pressekonferenz in konziser Form der \u00d6ffentlichkeit zu pr\u00e4sentieren, um diese zu beruhigen. Die gleichzeitige Information der Beh\u00f6rden sollte dazu dienen, ihre Entscheidungen im medizinischen Sinne zu optimieren \u2013 <strong>schliesslich ist die Pandemie prim\u00e4r ein medizinisches Problem.<\/strong> Stattdessen finde ich in der \u00abSchweizerischen \u00c4rztezeitung\u00bb eine einseitige Publikation, in der mir eine Juristin Anleitungen geben will, wie ich korrekt Patienten selektioniere. Und das zu einem Zeitpunkt, zu dem diese Fragen angesichts existierender Kapazit\u00e4ten gar kein Thema waren. Und ferner, wie kann es sein, dass einer politischen Beh\u00f6rde, in deren Gesch\u00e4ftsleitung kein einziger Mediziner sitzt, die t\u00e4glichen Pressekonferenzen zu einem medizinischen Problem in monopolistischer Art \u00fcberlassen werden?<\/p>\n<p><strong>COVID-19 offenbarte ein Systemversagen bei den pr\u00e4ventiven Massnahmen sowie zu Beginn der Pandemie.<\/strong> Wirtschaft, Politik und Medizin\/Wissenschaft haben verschiedene Ziele, welche bei der Pr\u00e4vention und Bew\u00e4ltigung einer Pandemie unter einen Hut gebracht werden m\u00fcssen. Als sch\u00e4dlich erweist sich die Tatsache, dass die Entscheidungstr\u00e4ger des Westens \u2013 im Gegensatz zu China \u2013 nie den Ehrgeiz zeigten, die Pandemie zu eliminieren und das Virus zu eradizieren. W\u00e4re uns das gegl\u00fcckt, m\u00fcssten wir uns jetzt nicht mit den m\u00f6glichen (Schreckens-)Szenarien der n\u00e4chsten Monate auseinandersetzen. Die oben genannten asiatischen L\u00e4nder haben gezeigt, wie man die Kurve der kumulativen Todesf\u00e4lle nach unten dr\u00fccken kann.<\/p>\n<p>Die Konsumgesellschaft als Ganzes liess sich zu leicht auseinanderdividieren: in eine \u00ablow-risk\u00bb Gruppe und in eine Gruppe der \u00abAlten\u00bb und \u00abSchwachen\u00bb mit ihren Nebendiagnosen, die man besser nicht mehr intubieren sollte, angefangen bei den \u00dc80-J\u00e4hrigen, gefolgt von den \u00dc75, \u00dc70 und so weiter. Ein \u00e4lterer Kommentarschreiber hat dies treffend in der k\u00fcrzest m\u00f6glichen Form formuliert: <strong>\u00abGestern noch die am meisten beworbene Konsumgruppe; heute schon Risikogruppe; so schnell kann es gehen\u2026\u00bb!<\/strong><\/p>\n<p>Dazu gesellte sich das \u00fcbliche \u00ab\u00dcberlegenheitsgef\u00fchl\u00bb des Westens mit seinen \u00abbesten Gesundheitswesen der Welt\u00bb. Wir reden nur noch von Globalisierung, Big Data, Digitalisierung und k\u00fcnstlicher Intelligenz und schauen ins Silicon Valley. Dabei haben wir verpasst, dass gewisse L\u00e4nder in Asien fortschrittlicher sind und eine Pandemie um Welten effektiver zu managen wissen. Die allgemeine Sterblichkeit in S\u00fcdkorea ist 20% niedriger als in der Schweiz und dies bei nahezu identischem Altersdurchschnitt. Ja, initial war diese \u00abEpidemie\u00bb weit weg, dachten wir. Und uns, \u00abdie Guten\u00bb wird es mit Bestimmtheit nicht treffen; es trifft nur \u00abdie B\u00f6sen\u00bb.<\/p>\n<p>Ich hoffe, wir werden im Rahmen des Lockdown besser aufpassen und auch einmal diese L\u00e4nder beobachten, welche dank professioneller Vorbereitung nur wenige Tote zu beklagen haben und sogar einen Lockdown vermeiden konnten.<\/p>\n<h6>Aufhebung des Lockdown<\/h6>\n<p>Die Aufhebung des Lockdown ist per se unvermeidlich. Wirtschaft hin oder her. <strong>Aber wir sind gewarnt: im Rahmen der Lockerung ihrer Massnahmen erlebten sogar L\u00e4nder wie Singapur und S\u00fcdkorea einen zweite Welle.<\/strong> Jeder Lockerungsschritt muss von einem genauen Monitoring begleitet werden: entscheidend sind die Anzahl Hospitalisierter pro 100&#8217;000 Einwohner und die Anzahl Patienten auf den Intensivstationen pro 100&#8217;000 Einwohner.<\/p>\n<p>Steigt die Anzahl hospitalisierter Patienten schon mit dem ersten Schritt aus dem Lockdown an, m\u00fcssen konsequent jene Massnahmen eingef\u00fchrt werden, welche die \u00dcbertragung des Virus zu 99% vermeiden: Masken, Desinfektionsmittel und Abstandhalten: ohne Kontakt keine Ansteckung! Eine breitere Testung der Bev\u00f6lkerung macht nur Sinn, wenn alle B\u00fcrger innerhalb von zwei Tagen getestet werden k\u00f6nnten, denn nur das gibt ein momentanes, epidemiologisches Bild, welches weiterhilft. Die technischen M\u00f6glichkeiten einer ultraschnellen Massentestung sind vorhanden. Die zeitraubende Testung einer jeweils kleineren Anzahl von Personen macht nur Sinn, wenn eine digitale \u00dcberwachungstechnik vorliegt, die mit diesen Daten gef\u00fcttert werden kann.<\/p>\n<p>K\u00f6nnen wir diese Pandemie nicht ersticken und stehen weder Impfung noch medikament\u00f6se Therapie zur Verf\u00fcgung, sollte die Gesellschaft die vor\u00fcbergehende Einschr\u00e4nkung der pers\u00f6nlichen Freiheit zugunsten des gesamtgesellschaftlichen Wohls akzeptieren; und auch, um damit einen weiteren Lockdown zu verhindern. Sollte es so weit kommen, gehe ich davon aus, dass die stabile Demokratie der Schweiz es schafft, \u00dcberwachungsmassnahmen, welche in einer Notsituation eingef\u00fchrt worden sind, auch wieder zu stoppen.<\/p>\n<p>Die Pandemie hat die Schweiz hart getroffen und unser Land befindet sich mit Spanien, Italien, Frankreich und England bei den f\u00fcnf Nationen mit der gr\u00f6ssten Anzahl Todesf\u00e4lle pro 100&#8217;000 Einwohner. Die Pandemie ist noch nicht bew\u00e4ltigt und wir wissen nicht, was in den n\u00e4chsten Monaten noch auf uns zukommen wird, zumal Mutationen oder weitere Vermischungen mit anderen Viren ja erst durch die Verbreitung entstehen und selektiert, d.h. letztlich gez\u00fcchtet werden. Insofern ist eine radikale Verhinderung der Verbreitung auch die beste Pr\u00e4vention vor der Entstehung neuer Corona-Varianten.<\/p>\n<p>Zudem gilt es Langzeitsch\u00e4den einer \u00fcberstandenen COVID-19-Infektion zu vermeiden. Erste Fallberichte und kleine Patientenserien zeigen, dass diese weitaus schwerwiegender sein k\u00f6nnen, als nach einer Infektion mit dem SARS-Coronavirus, da sie aufgrund von Mikrothrombosen in den kleinen Lungenvenen zu einem teilweisen Funktionsausfall der Lunge mit Lungenhochdruck und nachfolgender Herzschw\u00e4che f\u00fchren \u2013 eine chronische Erkrankung mit wenig therapeutischen M\u00f6glichkeiten und entsprechend hohen Folgekosten.<\/p>\n<p>Die Tatsache, dass ein Corona-Virus m\u00f6glicherweise ein HIV\/Ebola-Genom enth\u00e4lt \u2013 z.B. durch Einkreuzung bei der Infektion eines HIV\/Ebola-positiven Patienten durch COVID-19 und anschliessender Weiterverbreitung \u2013 sollte Warnung genug sein. Sollte eines Tages ein Super-Bug entstehen, der das \u00abCorona-Genom der schnellen Verbreitung\u00bb mit dem \u00abEbola-Genom der 90%igen Sterberate\u00bb kombiniert, sollten wir \u00fcber ein fortschrittliches, interdisziplin\u00e4res Pandemie-Konzept verf\u00fcgen, welches auch wirklich funktioniert.<\/p>\n<!-- Snippets by WebberZone Snippetz --><div class=\"ata_snippets\"><hr style=\"height: 10px;border: none;margin-top: 0px;background-color: darkred\" \/>\r\n\r\n<div style=\"background-color: none;padding: 0px;font-size: 14px;font-family: Helvetica,Arial;margin: 10px 0px 0px 0px\"><span style=\"color: darkred\"><strong><small>Autor:innen- und Gastbeitr\u00e4ge widerspiegeln nicht notwendigerweise die Meinung oder die Position von BBD, so wie die jeweiligen Verfasser:innen nicht notwendigerweise die Ziele von BBD unterst\u00fctzen.<\/small><\/strong><small>\u00b7 I contributi esterni non necessariamente riflettono le opinioni o la posizione di BBD, come a loro volta le autrici\/gli autori non necessariamente condividono gli obiettivi di BBD. \u2014 <a href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?page_id=11356#copyleft\"><strong>\u00a9<\/strong><\/a><\/small><\/span><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Prof. Paul R. Vogt, Z\u00fcrich (20. April 2020) Seit Publikation des Manuskripts und Interviews bei der \u00abMittell\u00e4ndischen Zeitung\u00bb DMZ hat sich mein Office in ein internationales \u00abVirologie-Zentrum\u00bb verwandelt. Nebst \u00fcber 2000 Leserkommentaren per Mail, WhatsApp oder SMS, erhielt ich viele Hinweise von Experten aller Fachrichtungen, so z.B. von Virologen, Immunologen, Statistikern, Epidemiologen oder Infektiologen. 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