{"id":7983,"date":"2011-05-15T15:10:38","date_gmt":"2011-05-15T13:10:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=7983"},"modified":"2022-01-25T10:09:44","modified_gmt":"2022-01-25T09:09:44","slug":"stf-und-bbd-%e2%80%94-eine-gegenuberstellung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=7983","title":{"rendered":"Einige Erw\u00e4gungen zur S\u00fcd-Tiroler Freiheit."},"content":{"rendered":"<!-- Snippets by WebberZone Snippetz --><div class=\"ata_snippets\"><hr style=\"height: 20px; border: none; margin-top: 0em; background-color: darkred;\"\/><\/div><p><em>von Fabio Rigali<\/em><\/p>\n<p>Im Leben eines jungen S\u00fcdtiroler Selbstbestimmungsbef\u00fcrworters passiert es immer wieder, in einer Art <em>Reductio ad Hitlerum<\/em> (Beispiel: Hitler sagt x, du sagst x, du bist Hitler), mit den Positionen der S\u00fcd-Tiroler Freiheit (fortan STF) verglichen zu werden. Dabei geht es meistens darum, dass die eigene politische Meinung mit der vermeintlicher \u201cB\u00f6sewichte\u201d\u009d wie Frau Klotz u.a. gleichgesetzt wird, nur um klar zu beweisen, dass man auch nicht besser ist. Tr\u00e4gt man gern eine Tracht oder geh\u00f6rt man zu irgendeinem Traditionsverein, dann scheint das ganze noch zus\u00e4tzlich an Glaubw\u00fcrdigkeit zu gewinnen. Mag diese Taktik der politischen Argumentation im ersten Augenblick auch nicht unklug scheinen, muss man aber bald gestehen, dass deren Anwendbarkeit meistens mit sehr groben Vereinfachungen der jeweiligen Positionen verbunden ist. Auch die voreingenommene Meinung, dass die STF der Teufel der S\u00fcdtiroler Politik sei, zeugt im Grunde von nichts als Oberfl\u00e4chlichkeit. Umgekehrt kann auch passieren, dass man, wenn man eine konstruktive Kritik aufwirft, sofort als Gegner empfunden wird: Diese Logik lehne ich ebenso ab, denn dadurch wird eine Vertiefung der Diskussion \u00fcber die Selbstbestimmung schlichtweg unm\u00f6glich.<br \/>\nIch bin politisch nicht aktiv, aber aufmerksam und teile gern meine Meinung mit anderen: Deshalb habe ich in der Vergangenheit gelegentlich Initiativen der STF gutgehei\u00dfen und habe sogar meine Symphatie f\u00fcr einige Pers\u00f6nlichkeiten der Bewegung nicht versteckt; nichtsdestotrotz sehe ich einen klaren Unterschied zwischen meiner Vision und ihrer. Aus diesem Grund habe ich mich verpflichtet gef\u00fchlt, mich einmal gr\u00fcndlich mit den Positionen der STF zu konfrontieren: Ich habe ihr Programm online gefunden und kommentiert. Das gesamte Programm ist in 11 Punkte gegliedert, wobei ich mich jetzt aber nur auf die ersten zwei, namentlich \u201cSelbstbestimmung\u201d\u009d und \u201cHeimat\u201d\u009d konzentriere. Erstens, weil es die umstrittensten und die pr\u00e4gendsten f\u00fcr die Bewegung sind. Zweitens, weil es scheint, dass man zu nicht unwichtigeren Themen wie Umwelt oder Chanchegleichheit in S\u00fcdtirol eher einer Meinung ist.<\/p>\n<blockquote><p>1. Selbstbestimmung<br \/>\nDas Selbstbestimmungsrecht der V\u00f6lker ist in Artikel 1 der Menschenrechtspakte verankert und somit Ausdruck der Freiheit, den ein Volk beanspruchen kann. Die Teilung Tirols und die damit verbundene Annexion S\u00fcdtirols durch Italien erfolgten gegen die Prinzipien der Vernunft und Rechtschaffenheit, vor allem aber gegen den Willen des Volkes. Seit jener Zeit hat S\u00fcdtirol immer wieder um seine Existenz bangen m\u00fcssen und kann sich auch heute noch nicht der Bewahrung der sprachlich- kulturellen Identit\u00e4t sicher sein. Als Minderheit in einem fremden Staat kann auch die Autonomie unser Volk nicht dauerhaft vor Assimilierung und gezielter Italienisierung bewahren. Die Durchf\u00fchrung der Volksabstimmung \u00fcber die politische Zukunft S\u00fcdtirols ist daher das einzig gerechte Mittel zur L\u00f6sung des S\u00fcdtirolproblems.<\/p><\/blockquote>\n<p>Im Gro\u00dfen und Ganzen, finde ich, haben sie nicht unrecht. Dabei f\u00fcgen sie aber, wahrscheinlich unbewusst, auch eines der besten Argumente gegen die Angliederung an \u00d6sterreich an: Wenn bereits die eigene Erfahrung gezeigt hat, dass man sich als Minderheit in einem Nationalstaat auf Dauer nicht bewahren kann, wie kann man es wagen, den Ladinern und den Italienern im Lande eine Zukunft als Minderheit in \u00d6sterreich vorzuschlagen? Ist der Selbstmord einer oder mehrerer Sprachgruppen als L\u00f6sung \u201cfair\u201d\u009d? Dazu sollte die STF selbst eine \u00fcberzeugende Antwort finden&#8230;<\/p>\n<blockquote><p>2. Heimat &#8211; Recht auf die Muttersprache: Die Muttersprache ist das wichtigste Element der kulturellen Identit\u00e4t, das Recht auf deren Gebrauch daher unverzichtbar. Allzu oft wird man in S\u00fcdtirol mit einer Staatsmacht konfrontiert, die nicht deutsch sprechen kann oder will. Die Bestimmungen des Autonomiestatutes sind jedoch eindeutig. Strengere Kontrollen der Sprachkenntnisse bei Vergabe \u00f6ffentlicher Posten und restriktive Ma\u00dfnahmen und Sanktionen bei Missachtung dieses Rechtes sind daher dringend n\u00f6tig. Das Recht auf Gebrauch der Muttersprache ist keine Provokation, sondern muss Selbstverst\u00e4ndlichkeit sein. Dasselbe Recht muss auch f\u00fcr die ladinische Volksgruppe gelten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ob die Muttersprache wirklich das wesentlichste unter den Elementen der kulturellen Identit\u00e4t ist, obwohl dies selbstverst\u00e4ndlich scheint, sollte vielleicht besser jeder f\u00fcr sich selbst und durch die eigene Erfahrung entscheiden. Ob man sich dem eigenen Nachbarn kulturell n\u00e4her f\u00fchlt als einem Sizilianer oder einem Preu\u00dfen sollte sich jeder zumindest einmal fragen. Ich f\u00fchle mich pers\u00f6nlich nicht besser und gar nicht so anders als ein Palermitaner, der Italienisch spricht wie ich, f\u00fchle mich aber z.B. meinen Musi-Kollegen noch \u00e4hnlicher: Gemeinsam haben wir Lebensvorstellungen, Gewohnheiten, Lebensstil, Heimat, Br\u00e4uche und ja, auch Werte. Ob man Dante oder Goethe in der Schule gelernt hat und so weiter, hat meiner Erfahrung nach nie eine bedeutende Rolle im Gemeinschaftsleben gespielt.<br \/>\nGanz abgesehen davon ist es aber lobenswert, wenn man sich f\u00fcr das Recht auf Muttersprache einsetzt. Vielleicht w\u00e4re es sogar besser, sich allgemein und nicht ausschlie\u00dflich f\u00fcr die zwei genannten Volksgruppen einzusetzen, obwohl es leider wahr ist, dass in der Praxis viel seltener vorkommt, dass ein Beamter nicht gut Italienisch beherrscht.<\/p>\n<blockquote><p>&#8211; Toponomastik: In S\u00fcdtirol sind noch immer allein die gr\u00f6\u00dftenteils erfundenen pseudoitalienischen Ortsnamen amtlich g\u00fcltig, welche zum Zwecke der Italienisierung eingef\u00fchrt wurden. Durch diesen Frevel wird nicht nur die geschichtsf\u00e4lschende Absicht des Faschismus fortgef\u00fchrt, sondern die nachkommenden Generationen auch ihres historischen Erbes beraubt. Dieser unw\u00fcrdige Zustand ist weder kulturell noch politisch vertretbar und widerspricht auch internationalen Empfehlungen, die sich f\u00fcr die alleinige Verwendung der historischen Namen aussprechen. Die erfundenen Falschnamen m\u00fcssen daher umgehend abgeschafft und die historisch gewachsenen Orts- und Flurnamen wieder eingef\u00fchrt werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die STF hat hier ins Schwarze getroffen. Als offizielle Bezeichnungen sollten lediglich die historischen Ortsnamen dienen: Wo mehrere \u00fcberliefert sind, soll man alle verwenden (Bolzano-Bozen-Bulsan); wo nur eine Bezeichnung \u00fcberliefert ist, soll die notwendige Zweisprachigkeit durch funktionelle \u00dcbersetzungen (in der Form: Pfandler Alm-Malga Pfandler ) erreicht werden.<\/p>\n<blockquote><p>&#8211; Faschistische Relikte: Mehr als 60 Jahre nach Ende des Faschismus findet man in S\u00fcdtirol noch immer in fast jeder Gemeinde Relikte aus dieser Zeit. Das Siegesdenkmal in Bozen, das Mussolinirelief am Gerichtsplatz, die Beinh\u00e4user und Alpini- Denkm\u00e4ler sind einige Beispiele. Diese Relikte d\u00fcrfen bis heute nicht einmal dokumentiert werden und k\u00f6nnen daher auch nicht als Mahnmale interpretiert werden. Sie erf\u00fcllen noch immer ihren propagandistischen Zweck und stellen eine Beleidigung f\u00fcr die S\u00fcdtiroler dar. Die Entfernung dieser faschistischen Relikte, sowie umfassende Aufarbeitung der Geschichte ist l\u00e4ngst f\u00e4llig. Auch die Wiedergutmachung des faschistischen Unrechts, welches durch die Enteignung von privaten Grundst\u00fccken erfolgte, ist anzustreben.<\/p><\/blockquote>\n<p>Damit bin ich ebenfalls einverstanden und noch dazu sage ich, dass Relikte, die den Faschismus verherrlichen nicht nur eine Beleidigung f\u00fcr die S\u00fcdtiroler sind, sondern auch f\u00fcr jene Italiener (und das waren doch sehr viele) die unter dem Duce gelitten haben \u2014 und f\u00fcr ihre Nachkommenschaft. Eine substantielle Entsch\u00e4rfung ist notwendig, wobei dies in einzelnen F\u00e4llen nicht unbedingt die Verschrottung des ganzen Geb\u00e4udes erfordert, aber sicher die Entfernung der faschistischen Symbolik.<\/p>\n<blockquote><p>&#8211; Italienisierung stoppen: Trotz Autonomie l\u00e4uft S\u00fcdtirol Gefahr, assimiliert und zu einer normalen italienischen Provinz zu werden. Besonders der Schule kommt die Aufgabe zu, den Kindern das Wissen \u00fcber die eigene Geschichte und Tradition zu vermitteln. Die Kinder d\u00fcrfen nicht in der \u201cSiamo-in-Italia\u201d- Mentalit\u00e4t erzogen werden. Ausl\u00e4nderkinder sollen nicht in italienische Schulen abgeschoben, sondern es soll ihnen die Eingliederung in die deutsche Sprachgemeinschaft erm\u00f6glicht werden. Sportwettk\u00e4mpfe vermitteln nicht nur Leistungen, sondern auch Emotionen. Die S\u00fcdtiroler Athleten sollen nicht f\u00fcr den italienischen Staat antreten und die eigene Identit\u00e4t verleugnen m\u00fcssen. Fahnen und Hymnen wecken Emotionen, die wir zur St\u00e4rkung unserer Identit\u00e4t n\u00fctzen sollten. Langfristig sollen unsere Athleten f\u00fcr S\u00fcdtirol oder ein Gesamttiroler Team antreten k\u00f6nnen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Da habe ich leider immer noch den Eindruck, dass die Verbreitung der italienischen Kultur als etwas h\u00f6chst Sch\u00e4ndliches f\u00fcr S\u00fcdtirol betrachtet wird, etwa nach der Maxime \u201cweniger ist mehr\u201d\u009d. Ich kann mich mit diesem Punkt beim besten Willen nicht einverstanden erkl\u00e4ren. Ich sch\u00e4tze beide Kulturen gleich hoch und glaube man sollte jedem die M\u00f6glichkeit bieten, sie besser kennenzulernen. Also sollte man auch den italienischen Sch\u00fclern die Tiroler Geschichte und Traditionen vermitteln und das ist ein seit Jahren bekanntes Problem: Man lernt in den italienischen Schulen sehr wenig bis gar nichts \u00fcber die eigene Heimat, so habe ich selbst in Bozen mehrmals geh\u00f6rt, dass Andreas Hofer ein Bumser war. Peinlicher geht es kaum und doch ist das die Realit\u00e4t! Nicht einzig die italienische Schule ist aber daran schuld: Auch Traditionsvereine, die vielfach ihren Nachwuchs in den deutschen Schulen suchen, werben in den italienischen gar nicht und auch die Aufnahme italienischer Mitglieder wird manchmal noch fast mehr mit Verdacht als mit Freude begr\u00fc\u00dft.<br \/>\nDie \u201cSiamo in Italia\u201d\u009d Mentalit\u00e4t brauchen wir in S\u00fcdtirol definitiv nicht, aber gerade auch beim Sport w\u00e4re ein bisschen mehr \u201cFair-Play\u201d\u009d von allen Seiten gefragt. Man ist nicht automatisch ein Nationalist nur weil man zu Italien, \u00d6sterreich oder Deutschland h\u00e4lt; die ganzen italo- oder deutschnationalen Provokationen, die man regelm\u00e4\u00dfig dabei auff\u00fchrt, die k\u00f6nnte man sich aber oft ersparen.<\/p>\n<blockquote><p>&#8211; Gemeinsame Heimat Tirol: Nord-, Ost- und S\u00fcdtirol bilden nicht nur eine geschichtliche, sondern auch eine kulturelle Einheit. Dieser Einheitsgedanke ist zu f\u00f6rdern, und die Landesteile sollen einander n\u00e4her gebracht werden. Bereits heute lie\u00dfen sich in vielen Bereichen der Wirtschaft, Politik und Kultur Gemeinsamkeiten nutzen. Konkurrenzdenken der einzelnen Landesteile sollte dem \u201cWir-Gef\u00fchl\u201d Platz machen. Als kleine Region in einem wachsenden Europa kann Tirol nur gemeinsam seine Interessen durchsetzen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Da kommt wieder der \u201cweniger ist mehr\u201d\u009d Gedanke in den Vordergrund: Man denkt immer wieder an ein Tirol ohne Trentino. Dabei redet man von \u201cnicht nur geschichtlicher sondern auch kultureller Einheit\u201d\u009d und meint es habe eine solche Einheit mit dem Trentino nie gegeben. Mann sollte aber zwei Tatsachen ber\u00fccksichtigen: Die heutige Sprachgrenze entspricht nur einer Kristallisierung der sprachlichen Situation der Vergangenheit. Im Trentino gab es sehr lang das friedliche Nebeneinander der italienischen und deutschen Kultur auch viel s\u00fcdlicher als Salurn; vor langer Zeit war es ein Continuum von abwechselnden sprachlichen Mehr- und Minderheiten in den D\u00f6rfern zwischen Trient und Bozen. Kirchlich war es noch anders: Das Bistum Trient reichte vor 1964 bis ins Passeier und dies f\u00fchrte zu einem regen Ausstausch.<br \/>\nZweite Tatsache: Man ist heute sehr unbarmherzig mit den Identit\u00e4tsproblemen der Trientiner; besonders aufgrund des Irredentismus einiger b\u00fcrgerlichen Kreise und einiger stark umstrittener Figuren wie Degasperi, Battisti und Tolomei, aber nicht nur. So behauptet man manchmal, sie sollen endlich mal selber entscheiden wohin sie geh\u00f6ren. Man m\u00fcsste aber gleichzeitig ber\u00fccksichtigen, dass was den Faschisten in S\u00fcdtirol wegen der Sprache nicht gelungen ist, im Trentino vollkommen geklappt hat: Man hat die Trientiner von der Schule aus, als Tiroler \u201centnationalisisert\u201d\u009d und in der \u201csiamo in Italia\u201d\u009d Mentalit\u00e4t erzogen. Die Folgen waren so tiefgreifend, dass sie selbst bis in die letzten Jahrzehnte mit der eigenen Vergangenheit nicht vorurteilsfrei umgehen konnten: Ich glaube so etwas sollte seinem N\u00e4chsten niemand w\u00fcnschen. Gerade deshalb und aufgrund der eigenen Geschichte, kann man vonseiten der S\u00fcd-Tiroler Patrioten in und ausserhalb der STF, ein bisschen mehr Verst\u00e4ndnis und Feingef\u00fchl gegen\u00fcber den Identit\u00e4tsproblemen der Welsch-Tiroler verlangen.<\/p>\n<p>Das wars. Ich hoffe in Zukunft wird mir niemand mehr vorwerfen gleich wie oder auch gegen STF zu sein: Ich denke nur mal anders.<\/p>\n<!-- Snippets by WebberZone Snippetz --><div class=\"ata_snippets\"><hr style=\"height: 10px;border: none;margin-top: 0px;background-color: darkred\" \/>\r\n\r\n<div style=\"background-color: none;padding: 0px;font-size: 14px;font-family: Helvetica,Arial;margin: 10px 0px 0px 0px\"><span style=\"color: darkred\"><strong><small>Autor:innen- und Gastbeitr\u00e4ge widerspiegeln nicht notwendigerweise die Meinung oder die Position von BBD, so wie die jeweiligen Verfasser:innen nicht notwendigerweise die Ziele von BBD unterst\u00fctzen.<\/small><\/strong><small>\u00b7 I contributi esterni non necessariamente riflettono le opinioni o la posizione di BBD, come a loro volta le autrici\/gli autori non necessariamente condividono gli obiettivi di BBD. \u2014 <a href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?page_id=11356#copyleft\"><strong>\u00a9<\/strong><\/a><\/small><\/span><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Fabio Rigali Im Leben eines jungen S\u00fcdtiroler Selbstbestimmungsbef\u00fcrworters passiert es immer wieder, in einer Art Reductio ad Hitlerum (Beispiel: Hitler sagt x, du sagst x, du bist Hitler), mit den Positionen der S\u00fcd-Tiroler Freiheit (fortan STF) verglichen zu werden. 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