{"id":83115,"date":"2024-01-28T00:57:05","date_gmt":"2024-01-27T23:57:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=83115"},"modified":"2025-08-11T20:21:40","modified_gmt":"2025-08-11T18:21:40","slug":"entburokratisierung-durch-digitalisierung-nicht-anwendbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=83115","title":{"rendered":"Entb\u00fcrokratisierung durch Digitalisierung? Nicht anwendbar!"},"content":{"rendered":"<p>In der heutigen Ausgabe der Tageszeitung bescheinigt IT-Experte Christoph Moar dem Zustand der Digitalisierung in S\u00fcdtirol ein fortgeschrittener zu sein. Unser Land geh\u00f6re &#8220;zu den voran st\u00fcrmenden Regionen Europas&#8221;. Ich ma\u00dfe mir nicht an, ein Urteil \u00fcber diesen Befund abzugeben, da mir schlicht Expertise und Einblick daf\u00fcr fehlen. Und in der Tat habe ich auch schon gute Erfahrungen mit Digitalisierung in S\u00fcdtirol gemacht. Aber angesichts des nun folgenden Beispiels &#8211; wenngleich es sich lediglich um anekdotische Evidenz handelt &#8211; kommen mir schon auch Zweifel am &#8220;Mustersch\u00fcler&#8221; S\u00fcdtirol.<\/p>\n<p>Bereits im Jahr 2016 hat Simon einen <a title=\"i-Faber: Zahlen per Briefmarke.\" href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=29460\" rel=\"\">Artikel<\/a> \u00fcber das von der Mail\u00e4nder Firma i-Faber im Auftrag des Landes gef\u00fchrte Portal <a href=\"http:\/\/www.ausschreibungen-suedtirol.it\" rel=\"\">www.ausschreibungen-suedtirol.it<\/a> geschrieben, in dem er die stellenweise v\u00f6llig unverst\u00e4ndlichen Formulierungen in der deutschsprachigen Version der Website kritisiert. Drei Jahre sp\u00e4ter machte Simon schlie\u00dflich aus beruflichen Gr\u00fcnden selbst Bekanntschaft mit dem Portal und berichtet in einem weiteren <a title=\"Eintragung AOV \u2013 Vergabeportal.\" href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=45934\" rel=\"\">Artikel<\/a> \u00fcber komplizierte Abl\u00e4ufe, nicht nachvollziehbare bzw. verwirrende bis widerspr\u00fcchliche Anforderungen und schlampige bis katastrophale \u00dcbersetzungen.<\/p>\n<p>Weitere f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter war nun ich an der Reihe, dieses &#8211; als <em>best practice<\/em> &#8211; angepriesene Portal kennenzulernen. Ich halte als Privatperson auf Honorarnotenbasis sporadisch Vortr\u00e4ge zu unterschiedlichen Themen in Schulen und in der Erwachsenenbildung. F\u00fcr meinen j\u00fcngsten Auftrag wurde mir von Seiten der gastgebenden Schule mitgeteilt, dass ich mich f\u00fcr eine Beauftragung beim Informationssystem \u00d6ffentliche Vertr\u00e4ge (www.ausschreibungen-suedtirol.it) anmelden m\u00fcsse. Zun\u00e4chst war ich guter Dinge, da ich hoffte, dass dadurch das nervige Zettelwerk, durch das man sich bei jedem solchen Auftrag k\u00e4mpfen muss, der Vergangenheit angeh\u00f6ren sollte. Schlie\u00dflich erspart man sich durch solche Datenbanken das Mehrfach-Ausf\u00fcllen und digitale Formulare k\u00f6nnen ja ohne gro\u00dfen Aufwand automatisch und dynamisch an die spezifischen Bed\u00fcrfnisse des Nutzers angepasst werden.<\/p>\n<p>Zu Beginn wird nach der &#8220;Bezugsperson&#8221; gefragt. Da wurde ich dann auch gleich etwas stutzig, als ich zwischen &#8220;gesetzlicher\/e (sic) Vertreter\/in&#8221; und &#8220;Bevollm\u00e4chtigter\/e&#8221; (sic) w\u00e4hlen musste. Ich entschied mich daf\u00fcr, dass ich von nun an also der gesetzliche Vertreter meiner selbst sein w\u00fcrde. Beim folgenden Drop-down standen dann &#8220;Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer\/in&#8221;, &#8220;alleiniger\/e (sic) Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer\/in&#8221;, &#8220;Verwaltungsratsmitglied&#8221;, &#8220;Pr\u00e4sident\/-in des Verwaltungsrates&#8221;, &#8220;Gesellschafter\/in&#8221;, &#8220;gesetzlicher\/e (sic) Vertreter\/in&#8221; und &#8220;Bevollm\u00e4chtigter\/e&#8221; (sic) zur Auswahl. In Ermangelung einer tats\u00e4chlich zutreffenden Funktion entschied ich mich neuerlich f\u00fcr &#8220;gesetzlicher\/e (sic) Vertreter\/in&#8221;. Dann folgte das Kapitel &#8220;Daten des Unternehmens&#8221;. Jetzt wurde ich richtig stutzig. Ich kontrollierte nochmals nach, ob ich nicht irgendwo \u00fcbersehen hatte, dass man zwischen &#8220;Privatperson&#8221;, &#8220;Freiberufler&#8221; und &#8220;Unternehmen&#8221; w\u00e4hlen konnte und sich das Formular dynamisch anpasst. Doch diese Auswahl gab es nirgends.<\/p>\n<p>Jedenfalls sollte ich nun in einem Pflichtfeld (wenn dieses nicht ausgef\u00fcllt ist, kann man mit der Registrierung nicht fortfahren) den Rechtssitz meines Unternehmens angeben, das ich nicht habe. So beschloss ich, mich noch sp\u00e4t am Abend per E-Mail an den Support zu wenden. Erstaunlicher- und lobenswerterweise erhielt ich trotz fortgeschrittener Stunde nach wenigen Minuten Antwort. Neben einer verst\u00e4ndlichen Erkl\u00e4rung und einem Link zu einem Handbuch stand dort zu lesen:<\/p>\n<blockquote><p>Alle Felder mit rotem Sternchen sind Pflichtfelder und m\u00fcssen ausgef\u00fcllt werden. Sollte eine Position nicht auf Sie zutreffen, k\u00f6nnen Sie das Feld mit \u201e0\u201c, sofern es sich um Ziffernfeld handelt oder \u201enicht anwendbar\u201c bei Textfeldern ausf\u00fcllen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich f\u00fcllte also alle Zahlenfelder mit &#8220;0&#8221; aus und schrieb in die Textfelder &#8220;nicht anwendbar&#8221;. Die Auswahl des Landes erfolgte jedoch \u00fcber ein Drop-down-Men\u00fc, in welches man freilich nichts eintragen konnte. Die Option &#8220;keines&#8221; stand allerdings nicht zur Auswahl. Ich wende mich wieder an den Support und erhalte neuerlich rasche Antwort:<\/p>\n<blockquote><p>den Staat f\u00fcr den Rechtssitz des Unternehmens muss ausgef\u00fcllt werden. Die ist ein einheitliches Formular f\u00fcr Firmen, Freiberufler und Privatpersonen, auch wenn Rechtssitz steht, k\u00f6nnen Sie hier Ihre Daten eingeben.<\/p><\/blockquote>\n<p>Da diese Auskunft ein Aufruf zu einer beh\u00f6rdlichen Falscherkl\u00e4rung ist, frage ich nochmals nach:<\/p>\n<blockquote>\n<div>Habe ich das richtig verstanden: Obwohl ich Privatperson bin, tu ich so, als ob ich ein Unternehmen w\u00e4re und gebe z. B. als Rechtssitz meines &#8220;Unternehmens&#8221; meine Privatadresse an und erkl\u00e4re, dass ich der &#8220;gesetzliche Vertreter&#8221; meiner selbst bin? Kommt mir zwar ein bisschen eigenartig vor, aber wenn es so sein soll &#8230;<\/div>\n<\/blockquote>\n<p>Neuerlich erhalte ich umgehend eine Antwort (der Support funktioniert zumindest):<\/p>\n<blockquote><p>genau, man w\u00e4hlt einfach aus was am N\u00e4chstens zutrifft und in den Felder, welche h\u00e4ndisch auszuf\u00fcllen sind, 0 oder keine. Es gibt zur Zeit keine andere M\u00f6glichkeit.<\/p><\/blockquote>\n<p>Obwohl ich Bauchweh bei der Sache habe, tue ich, wie mir gehei\u00dfen. Es folgen \u00fcber 30 Felder (z. B. Angewandte Kollektivvertr\u00e4ge anf\u00fchren, Gesellschaftskapital, Voraussetzungen gem\u00e4\u00df Art. 90 D.P.R. 207\/2010, Zertifizierungen von Dritten f\u00fcr Produkte, Umweltzertifizierungen usw.), die meist auf mich als Privatperson nicht zutrafen. Nachdem ich in gut 90 Prozent aller Felder &#8220;0&#8221;, &#8220;nicht anwendbar&#8221; oder &#8220;keine&#8221; eingetragen hatte, dr\u00fcckte ich auf &#8220;weiter&#8221; &#8211; mit folgendem Ergebnis:<\/p>\n<blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Daten-des-Unternehmens.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83483\" src=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Daten-des-Unternehmens.png\" alt=\"\" width=\"1267\" height=\"374\" srcset=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Daten-des-Unternehmens.png 1267w, https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Daten-des-Unternehmens-768x227.png 768w, https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Daten-des-Unternehmens-1200x354.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1267px) 100vw, 1267px\" \/><\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><em><small>Schw\u00e4rzung von mir<\/small><\/em><\/p>\n<p>Ich habe statt &#8220;0&#8221; dann auch &#8220;nicht anwendbar&#8221; und &#8220;keine&#8221; versucht &#8211; das Ergebnis blieb das gleiche. Ohne Mehrwertsteuernummer, die ich nicht habe, komme ich nicht weiter.<\/p>\n<p>V\u00f6llig entnervt wende ich mich wieder an den Support:<\/p>\n<blockquote><p>Guten Nachmittag,<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen da wahrscheinlich am wenigsten daf\u00fcr, aber das ist ein Witz. Ich geb&#8217;s auf.<br \/>\nHabe jetzt bei Mehrwertsteuernummer &#8220;0&#8221;, &#8220;keine&#8221; und &#8220;nicht anwendbar&#8221; probiert (siehe Screenshots), aber bei keiner Variante komme ich weiter. Es verlangt weiter nach einer Mehrwertsteuernummer, die ich nicht habe. Ebenso bin ich nicht gewillt, eine (weitere) Falscherkl\u00e4rung abzugeben, indem ich einfach eine Mehrwertsteuernummer erfinde oder eine bestehende irgendeines Unternehmens verwende.<br \/>\nDas kann es echt nicht sein. Die \u00f6ffentliche Hand verlangt von mir, dass ich &#8211; belegt mit meiner Steuernummer &#8211; Falscherkl\u00e4rungen mache (ich bin kein Unternehmen) und stellt daf\u00fcr &#8211; im Sinne der Entb\u00fcrokratisierung &#8211; ein unfertiges Portal zur Verf\u00fcgung, das f\u00fcr Privatpersonen und Freiberufler nicht funktioniert und f\u00fcr solche eine Anmeldung verunm\u00f6glicht, welche aber von der \u00f6ffentlichen Schule, f\u00fcr die ich den Vortrag halten soll, verlangt wird.<\/p>\n<p>Jedenfalls war ich jetzt mit den b\u00fcrokratischen Notwendigkeiten &#8211; ohne an ein Ende zu kommen &#8211; l\u00e4nger besch\u00e4ftigt, als mein Vortrag \u00fcberhaupt dauert. So rentiert sich das f\u00fcr mich nicht mehr, wenn ich da Stunde um Stunde vergeuden muss. Das ist sehr schade. Schilda l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Bitte leiten Sie meine Beschwerde an die zust\u00e4ndige Stelle weiter.<br \/>\nVielen Dank und nichts f\u00fcr ungut<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\nHarald Knoflach<\/p><\/blockquote>\n<p>Am folgenden Tag erhalte ich einen Anruf vom zust\u00e4ndigen Amt aus Bozen. Eine freundliche Dame, der ich mein Leid, meinen \u00c4rger und mein Erstaunen schildere, kl\u00e4rt mich alsdann auf, dass ich im Feld der Mehrwertsteuer einfach 11-mal die &#8220;0&#8221; eingeben m\u00fcsste, dann sollte es funktionieren. Logisch. Warum bin ich Trottel da nicht selbst draufgekommen? Eine Mehrwertsteuernummer hat 11 Stellen. Das System \u00fcberpr\u00fcft nicht die Nummer, sondern lediglich die Anzahl der Stellen. Wenn man also elf Nullen eingibt, ist das System \u00fcberlistet. Wahnsinn! Was f\u00fcr ein Dilettantismus! Und im Prinzip wieder eine Falscherkl\u00e4rung. Da m\u00fcssen Programmierer aus der H\u00f6lle am Werk gewesen sein. Wer bitte kommt auf so etwas (im 21. Jhd.)? Und wer bitte geht davon aus, dass Nutzer das durchschauen? Zumal bei allen anderen Nummern (z. B. Matrikelnummer INAIL) eine einzige &#8220;0&#8221; gen\u00fcgt. Einen Hinweis &#8220;Wenn Sie \u00fcber keine Mehrwertsteuernummer verf\u00fcgen, geben Sie bitte 11-mal die &#8220;0&#8221; ein&#8221;, sucht man n\u00e4mlich vergeblich.<br \/>\nIch gebe die elf Nullen ein und komme auf die n\u00e4chste Seite. Dort muss ich die &#8220;Erkl\u00e4rungen nach Artt. 45 und 46 des Kodex&#8221; (?!?!) machen. In einem Drop-down darf ich ausw\u00e4hlen, welche Art von Wirtschaftsteilnehmer ich sei.<\/p>\n<blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-16-171410.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83487\" src=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-16-171410.png\" alt=\"\" width=\"1075\" height=\"377\" srcset=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-16-171410.png 1075w, https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-16-171410-768x269.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1075px) 100vw, 1075px\" \/><\/a><\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-16-171427.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83486\" src=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-16-171427.png\" alt=\"\" width=\"1061\" height=\"372\" srcset=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-16-171427.png 1061w, https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-16-171427-768x269.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1061px) 100vw, 1061px\" \/><\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>Ich gehe nach dem Ausschlussverfahren vor. Ich bin weder Sozialgenossenschaft noch Konsortium. Also bleiben \u00fcbrig: (a) Ein Wirtschaftsteilnehmer nach Art. 45 Abs. 2 Buchstabe a) des GVD Nr. 50\/2016 oder (b) Ein Wirtschaftsteilnehmer nach Art. 45 Abs. 1 des GVD Nr. 50\/2016. Da mir eine neuerliche Supportanfrage peinlich ist, konsultiere ich das Handbuch, denn die &#8220;i&#8221;-Buttons sind in den meisten F\u00e4llen auch nicht wirklich hilfreich oder \u00fcberhaupt leer.<\/p>\n<blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-23-125208.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83489\" src=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-23-125208.png\" alt=\"\" width=\"1229\" height=\"475\" srcset=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-23-125208.png 1229w, https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-23-125208-768x297.png 768w, https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-23-125208-1200x464.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1229px) 100vw, 1229px\" \/><\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>Leider ist das Handbuch genauso Schrott. In dem von einem Autor aus der H\u00f6lle verfassten Werk steht n\u00e4mlich einfach nur beschrieben, was ich ohnehin auf dem Bildschirm sehe, aber nicht, was die einzelnen Auswahlm\u00f6glichkeiten bedeuten bzw. was sich hinter den kryptischen Bezeichnungen verbirgt. Randbemerkung: Erstaunlicherweise erzeugt die Auswahl des Wirtschaftsteilnehmers ein dynamisches Formular. Es ginge also. Warum allerdings nicht gleich zu Beginn ein solches erzeugt wird, indem ich zwischen &#8220;Privatperson&#8221;, &#8220;Freiberufler&#8221; und &#8220;Unternehmen&#8221; w\u00e4hle, bleibt i-Fabers Geheimnis.<\/p>\n<p>Notgedrungen wende ich mich also wieder an den E-Mail-Support:<\/p>\n<blockquote><p>wurde heute angerufen und bin mittlerweile doch einen Schritt weiter.<\/p>\n<p>K\u00f6nnen Sie mir sagen, welche Art von Wirtschaftsteilnehmer ich als Privatperson bin? (siehe Screenshots)<\/p><\/blockquote>\n<p>Die mittlerweile ebenfalls etwas genervt klingende Antwort:<\/p>\n<blockquote><p>bitte hier nach dem Ausschlussprinzip vorgehen, dh. Sie sind ein \u201eWirtschaftsteilnehmer nach Art. 45 Abs. 2 Buchstabe a) des GVD Nr. 50\/2016\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Wobei ich ja genau das getan habe:<\/p>\n<blockquote><p>Ok. Danke. Die Bezeichnung &#8220;Einzelunternehmen einschlie\u00dflich Handwerksbetriebe, Handelsgesellschaften, Genossenschaften&#8221; war f\u00fcr mich ein solches Ausschlusskriterium.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich erkl\u00e4re also &#8211; meiner Meinung nach wiederum falsch -, dass ich ein &#8220;Einzelunternehmen einschlie\u00dflich Handwerksbetriebe, Handelsgesellschaften, Genossenschaften&#8221; bin. Danach klicke ich mich noch durch gef\u00fchlte tausend G\u00fcterkategorien, die v\u00f6llig random daherkommen und von denen 99 Prozent nicht auf mich zutreffen, und kann die Registrierung abschlie\u00dfen. Man hei\u00dft mich willkommen:<\/p>\n<blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-16-173131.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83492\" src=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-16-173131.png\" alt=\"\" width=\"1095\" height=\"269\" srcset=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-16-173131.png 1095w, https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-16-173131-768x189.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1095px) 100vw, 1095px\" \/><\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>Ganz im Sinne der <em>genderfluidility<\/em> liest mich das System offenbar als weiblich. Der Name &#8220;nicht anwendbar&#8221; r\u00fchrt daher, dass das System gleich zu Beginn nach Namen und Daten der &#8220;Bezugsperson&#8221; f\u00fcr den Antrag fragt, welche ich ordnungsgem\u00e4\u00df ausgef\u00fcllt habe. Am Ende des Formulars kommt neuerlich exakt die gleiche Frage nach der &#8220;Bezugsperson&#8221;, die ich dann mit &#8220;nicht anwendbar&#8221; beantwortet habe. Die anderen Fauxpas (Datum, das keines ist, Beistrichfehler, Provincia Autonoma di Bolzano &#8230;) hat bereits auch Simon vor f\u00fcnf Jahren bem\u00e4ngelt.<\/p>\n<p>Somit bin ich beim letzten Schritt angelangt, der Eintragung ins telematische Verzeichnis. Ich f\u00fclle den Antrag aus, signiere ihn digital und lade ihn hoch. Und \u00dcberraschung:<\/p>\n<blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-16-182451.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83496\" src=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-16-182451.png\" alt=\"\" width=\"1211\" height=\"335\" srcset=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-16-182451.png 1211w, https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-16-182451-768x212.png 768w, https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-16-182451-1200x332.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1211px) 100vw, 1211px\" \/><\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Signatur wird offenbar nicht erkannt. Ich klicke auf &#8220;Details&#8221; und es passiert &#8230; nichts. Also warum nicht mal ein E-Mail an den Support schreiben? Die vermissen mich dort bestimmt schon.<\/p>\n<blockquote><p>Das ist echt wie verhext. Ich bin kurz vor dem Durchdrehen. Ich hab das Dokument jetzt digital signiert (mit ID Austria &#8211; einer Signatur im Standard von&nbsp; Art. 25 Abs. 2 der Verordnung (EU) Nr. 910\/2014 vom 23. Juli 2014 (siehe Anhang) und bekomme aber die Meldung, dass die Signatur nicht erkannt wurde (siehe Screenshot).<\/p><\/blockquote>\n<p>Auch auf der anderen Seite liegen die Nerven blank:<\/p>\n<blockquote><p>das Portal ist keine Zertifizierungsstelle, Sie k\u00f6nnen das Dokument trotz der Meldung hochladen und versenden. Die Signatur wird von der Vergabestelle au\u00dferhalb des Portals mit der entsprechenden Software gepr\u00fcft.<\/p><\/blockquote>\n<p>Warum kommt dann diese fucking Fehlermeldung? Dann lasst die doch weg, wenn das System die Validit\u00e4t der Signatur eh nicht pr\u00fcfen kann und der Link zu &#8220;Details&#8221; tot ist! Soll man das riechen, dass das alles so planm\u00e4\u00dfig ist? Wie bescheuert (vulgo benutzerfeindlich) kann man sein?<\/p>\n<p>Das vorliegende Portal ist offenbar das Ergebnis eines millionenschweren Auftrages des Landes an i-Faber, der auch die &#8220;zunehmende Anwenderfreundlichkeit&#8221; zum Inhalt hat. In einer <a href=\"https:\/\/news.provinz.bz.it\/de\/news-archive\/603628\" rel=\"\">Presseaussendung<\/a> aus dem Jahr 2017 hei\u00dft es:<\/p>\n<blockquote><p>Vergabeagentur: Auftrag f\u00fcr Plattform an i-Faber erneuert<\/p>\n<p>Maximal 1,37 Millionen Euro wird das Mail\u00e4nder IT-Unternehmen in den n\u00e4chsten drei Jahren f\u00fcr Betreibung, <strong>Ausbau und Verbesserung der Vergabe-Plattform<\/strong> erhalten<\/p>\n<p>Die Kontinuit\u00e4t in puncto Plattform der Agentur f\u00fcr die Verfahren (AOV) ist gewahrt. In Gegenwart von Landeshauptmann Arno Kompatscher haben heute (15. Dezember) der Direktor der Landesagentur f\u00fcr \u00f6ffentliche Auftr\u00e4ge AOV, Thomas Math\u00e0, und der Direktor des Mail\u00e4nder IT-Unternehmens i-Faber, Luca Bondini, den Vertrag f\u00fcr die Zusammenarbeit in den n\u00e4chsten drei bis f\u00fcnf Jahren besiegelt.<\/p>\n<p>Der Dienstleistungsvertrag umfasst alle Aufgaben, die mit der F\u00fchrung der Vergabeplattform zusammenh\u00e4ngen, <strong>allem voran die Weiterentwicklung der Plattform in Richtung zunehmender Anwenderfreundlichkeit<\/strong>, neue Funktionen, die fortlaufende Weiterbildung der Vergabestellen in den K\u00f6rperschaften, <strong>die Erg\u00e4nzungen aller Handb\u00fccher<\/strong> und Dokumentationen ebenso wie die Wartung in St\u00f6rungsf\u00e4llen. &#8220;\u00dcber eine weiter <strong>verbesserte Funktionalit\u00e4t<\/strong>, auch <strong>in visueller Hinsicht<\/strong>, soll die Plattform dieses \u00e4u\u00dferst komplexe System der Ausschreibungen etwas<strong> einfacher und nachvollziehbarer<\/strong> machen, ohne dessen Rechtssicherheit zu beeintr\u00e4chtigen&#8221;, sagt Math\u00e0.<\/p><\/blockquote>\n<p><em><small>Hervorhebungen von mir<\/small><\/em><\/p>\n<p>Zumindest auf der Startseite ist von dieser vertraglich offenbar vereinbarten verbesserten Funktionalit\u00e4t &#8220;in visueller Hinsicht&#8221; nicht viel zu sehen. Mehr noch &#8211; die Seite scheint seit ihrer Liveschaltung 2010 optisch \u00fcberhaupt nie ver\u00e4ndert worden zu sein. Ganze 14 Jahre &#8211; eine Ewigkeit in der digitalen Sph\u00e4re. Der Dinosaurier verf\u00fcgt dementsprechend auch nicht \u00fcber <em>responsive design<\/em>. Aber wer steigt heutzutage auch schon mit Smartphone ins Internet ein? Ein Screenshot vom 19. M\u00e4rz 2016 zeigt die Seite jedenfalls im exakt gleichen Erscheinungsbild wie heute &#8211; knapp acht Jahre und einen Millionenauftrag sp\u00e4ter.<\/p>\n<blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-28-113930.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-83531 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-28-113930.png\" alt=\"\" width=\"1901\" height=\"945\" srcset=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-28-113930.png 1901w, https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-28-113930-768x382.png 768w, https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-28-113930-1536x764.png 1536w, https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-28-113930-1200x597.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1901px) 100vw, 1901px\" \/><\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><em><small>Screenshot von 2016 (Quelle: Wayback Machine)<br \/>\n<\/small><\/em><\/p>\n<blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-28-113941.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-83530 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-28-113941.png\" alt=\"\" width=\"1904\" height=\"942\" srcset=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-28-113941.png 1904w, https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-28-113941-768x380.png 768w, https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-28-113941-1536x760.png 1536w, https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-28-113941-1200x594.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1904px) 100vw, 1904px\" \/><\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><em><small>Heutiges Erscheinungsbild<br \/>\n<\/small><\/em><br \/>\nWir fassen zusammen: Die Digitalisierung, die das Potential hat, Prozesse zu vereinfachen, zu beschleunigen und weniger personalintensiv zu machen, wurde derart dilettantisch von Programmierern aus der H\u00f6lle oder zumindest aus dem vorigen Jahrhundert umgesetzt, dass das Gegenteil der Fall ist. Ich habe was wei\u00df ich wieviel Zeit f\u00fcr eine vermeintlich einfache Anmeldung gebraucht, die ohne Hilfe nicht zu bew\u00e4ltigen ist (Stichwort: 11-mal die &#8220;0&#8221; eingeben). Ich habe aufgrund der anti-intuitiven Umsetzung unn\u00f6tig Personalressourcen binden m\u00fcssen, weil es sechs Mails und ein Telefonat gebraucht hat, um mich durch den Prozess zu f\u00fchren. Ich wurde zu Falscherkl\u00e4rungen gen\u00f6tigt, weil das digitale Formular keine flexible Handhabung erlaubt. Ich musste mich durch unz\u00e4hlige irrelevante Informationen klicken, weil mein Status (Privatperson, Freiberufler oder Unternehmen) nicht zu Beginn abgefragt und das Formular nicht entsprechend angepasst wurde.<\/p>\n<p>Fazit: Die Chance, bei Auftragsvergaben eine Entb\u00fcrokratisierung zu erreichen, wurde grandios vertan und ins Gegenteil verkehrt. Das ist angesichts der bisherigen b\u00fcrokratischen, repetitiven Zettelflut (inkl. <a title=\"Untote Stempelmarke.\" href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=34736\" rel=\"\">Stempelmarke<\/a>!) in der Tat eine Leistung.<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; text-transform: uppercase;\">C\u00ebla enghe:<\/span><\/strong> <a title=\"i-Faber: Zahlen per Briefmarke.\" href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=29460\" rel=\"\"><code>01<\/code><\/a> <a title=\"Eintragung AOV \u2013 Vergabeportal.\" href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=45934\" rel=\"\"><code>02<\/code><\/a> <a title=\"Untote Stempelmarke.\" href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=34736\" rel=\"\"><code>03<\/code><\/a> <a title=\"B\u00fcrokratiemonster elektronische Rechnung.\" href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=27668\" rel=\"\"><code>04<\/code><\/a> <a title=\"Digitaler B\u00fcrokratiewahnsinn.\" href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=72505\" rel=\"\"><code>05<\/code><\/a> <a title=\"eGovernment: Zugang zu kompliziert.\" href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=82964\" rel=\"\"><code>06<\/code><\/a> <span style=\"font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; font-weight: normal;\">||<\/span> <a title=\"Alles erstickende B\u00fcrokratie.\" href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=93745\"><span style=\"color: #ff8c00\"><code>01<\/code><\/span><\/a> <a title=\"Anderthalbsprachige Digitalisierung in Bruneck.\" href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=92887\"><span style=\"color: #ff8c00\"><code>02<\/code><\/span><\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der heutigen Ausgabe der Tageszeitung bescheinigt IT-Experte Christoph Moar dem Zustand der Digitalisierung in S\u00fcdtirol ein fortgeschrittener zu sein. Unser Land geh\u00f6re &#8220;zu den voran st\u00fcrmenden Regionen Europas&#8221;. Ich ma\u00dfe mir nicht an, ein Urteil \u00fcber diesen Befund abzugeben, da mir schlicht Expertise und Einblick daf\u00fcr fehlen. Und in der Tat habe ich auch [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-83115","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","entity-land-sudtirol","issue-bilinguismo-negato","location-sudtirolo","language-deutsch","medium-taz","topic-buerokratismus","topic-discriminaziun","topic-grundrechte","topic-minderheitenschutz","topic-servicepublic","topic-sprachpfusch","topic-tech_com","topic-verbraucherinnen","topic-wirtschaft"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83115","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=83115"}],"version-history":[{"count":72,"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83115\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":93840,"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/83115\/revisions\/93840"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=83115"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=83115"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=83115"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}