{"id":89801,"date":"2024-12-23T20:03:35","date_gmt":"2024-12-23T19:03:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=89801"},"modified":"2026-02-02T15:04:09","modified_gmt":"2026-02-02T14:04:09","slug":"keine-heimat-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=89801","title":{"rendered":"Keine Heimat mehr."},"content":{"rendered":"<!-- Snippets by WebberZone Snippetz --><div class=\"ata_snippets\"><hr style=\"height: 20px; border: none; margin-top: 0em; background-color: darkred;\"\/><\/div><p>Im Jahr 2019 feierte die Redaktion&nbsp;<a href=\"https:\/\/volksgruppen.orf.at\/v2\/diversitaet\/stories\/2979766\/\">30 Jahre <em>Heimat Fremde Heimat<\/em><\/a> (HFH) \u2014 und zwar im Burgtheater mit viel Prominenz. Der K\u00fcnstler <a href=\"https:\/\/www.andreheller.com\/news\/\">Andr\u00e9 Heller<\/a> meldete sich mit einer Videobotschaft und appellierte an den ORF, die Sendung \u00bbnicht anzur\u00fchren\u00ab. Als ob er es erahnt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Zwei Jahre nach der Pensionierung der \u2014 mit Lorbeeren verabschiedeten \u2014Redaktionsleiterin Silvana Meixner war am 22. Dezember Schluss, zum letzten Mal strahlte der ORF die Sendung <em>Heimat Fremde Heimat<\/em> aus. Eine Sendung, die seit 35 Jahren unterschiedliche Minorit\u00e4ten verbindet, die nationalen Minderheiten, die migrantischen <em>Communities<\/em> und diverse andere.<\/p>\n<p>Ein reizvolles Labor \u00fcber das bunte \u00d6sterreich der ethnischen, kulturellen, religi\u00f6sen und sexuellen Vielfalt. Die Republik, demokratische Enkelin der multinationalen Doppelmonarchie. <em>Heimat Fremde Heimat<\/em> war auch ein Bindeglied zwischen den verschiedenen Minderheitenredaktionen in K\u00e4rnten und im Burgenland. Kein Zufall, kam die Sendung doch 1989 gleichzeitig mit den Schwesterredaktionen im Burgenland <em>(<a href=\"https:\/\/on.orf.at\/sendereihe\/85526\/dobar-dan-hrvati\">Dober Dan Hrvati<\/a>)<\/em> und in K\u00e4rnten\/Koro\u0161ka <em>(<a href=\"https:\/\/on.orf.at\/sendereihe\/85528\/dober-dan-koroka\">Dober Dan Koro\u0161ka<\/a>)<\/em> auf den Schirm.<\/p>\n<p>Nicht der ORF hatte damals entdeckt, dass \u00d6sterreich mehr ist als die Mehrheitsbev\u00f6lkerung. Abseits im Land leben \u2014 eine \u00fcberschaubare Zahl \u2014 \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreicher, f\u00fcr die Slowenisch, Kroatisch, Ungarisch und Romanes die Muttersprachen sind. In den Metropolen stellen die Nachfahren von Arbeitsmigranten und Gefl\u00fcchteten einen nicht unbetr\u00e4chtlichen Teil der Wohnbev\u00f6lkerung. Wie die nationalen Minderheiten wurden auch sie im ORF zuvor nicht geh\u00f6rt und nicht gesehen.<\/p>\n<h6>Smolle, Kletzander, Meixner<\/h6>\n<p>Es war der <em>Gr\u00fcnen<\/em>-Abgeordnete <a href=\"https:\/\/volksgruppen.orf.at\/slovenci\/meldungen\/stories\/3241870\/\">Karel Smolle<\/a>, K\u00e4rntner Slowene, der die erw\u00e4hnten ORF-Sendungen \u00bberhandelte\u00ab. Erstmals waren die \u00bbanderen \u00d6sterreicher:innen\u00ab zu h\u00f6ren und zu sehen. Gesicht und Stimme f\u00fcr dieses diverse \u00d6sterreich im Fernsehen wurde die Journalistin Silvana Meixner. F\u00fcr sie war der Begriff \u00bbDiversit\u00e4t\u00ab die Programmvorgabe. Sie und ihre Mitredakteur:innen zeigten auf, wie sich die Probleme marginalisierter Gruppen \u2014 autochthone, migrantische, sexuelle Minderheiten, <a href=\"https:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20220826_OTS0033\/heimat-fremde-heimat-serie-erklaer-mir-wie-du-lebst-begleitet-zehn-junge-menschen-mit-behinderungen-durch-ihren-lebensalltag\">Menschen mit Behinderungen<\/a> \u2014 \u00e4hnelten, wie diskriminierend sich Mehrheitsstrukturen auf Marginalisierte auswirkten. Aber auch Alternativen wurden gesucht und aufgezeigt, wie die langsam entstandenen minorit\u00e4ren Allianzen.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Meixner und ihr Team brachen Nischen auf, Enklaven, vernetzten sie, wie die migrantischen <em>Communities,<\/em> Volksgruppen, Frauen, Menschen mit Behinderung und LGBTIQ+. Sie wurden zu Agierenden, die ihre Anliegen formulierten.<\/p>\n<h6>Menschenrechtsjournalismus<\/h6>\n<p>Fernsehjournalismus mit einem Hauch aktivistischer Menschenrechtsarbeit. Daf\u00fcr war Silvana Meixner verantwortlich. Sie geriet deshalb auch ins Visier des <a href=\"https:\/\/initiative.minderheiten.at\/wordpress\/index.php\/2023\/11\/04-12-23-auftaktveranstaltung-zur-ausstellung\/\">bombenden Neonazis Franz Fuchs<\/a>, der Meixner 1993 eine <a href=\"https:\/\/on.orf.at\/video\/9613936\/interview-mit-briefbombenopfer-silvana-meixner\">Briefbombe<\/a> schickte. Sie kam mit den Worten zur\u00fcck, sie sei wieder da und lasse sich von den Nazis nicht vom Schirm bomben. Ihre Reaktion darauf: noch mehr <a href=\"https:\/\/volksgruppen.orf.at\/diversitaet\/hfh\/\">Diversit\u00e4t<\/a>.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Im Jahr 2019 feierte die Redaktion mit viel Prominenz. Literaturnobelpreistr\u00e4gerin Elfriede Jelinek w\u00fcrdigte Silvana Meixner und ihr Sendung, es sei \u00bb bewundernswert, dass Silvana Meixner diesen Anschlag auf ihr Leben \u00fcberwinden und etwas Gro\u00dfartiges aus dieser Sendung machen konnte! Das ist aller Ehren und Ehrungen wert.\u00ab<\/p>\n<p>Als Meixner 2023 <a href=\"https:\/\/volksgruppen.orf.at\/diversitaet\/stories\/3214293\/\">in den Ruhestand<\/a> ging, wurde sie von der ORF-Generaldirektion gefeiert. Magazine-Hauptabteilungsleiterin Lisa Totzauer w\u00fcrdigte die Zielstrebigkeit Meixners und ihr Eintreten f\u00fcr Werte, die in der Hektik des Arbeitsalltages oft ins Hintertreffen geraten w\u00fcrden. Zwei Jahre nach ihrem Ausscheiden stellt der ORF Meixners Sendung, ihre Erbschaft, ein.<\/p>\n<p>Harmonisch war das Verh\u00e4ltnis zwischen <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/1231863\/sorge-um-orf-minderheitenredaktion\">ORF-Spitze und der Minderheitenredaktion<\/a> selten. 2003 ersetzte der ORF die Moderatoren von <em>Heimat Fremde Heimat,<\/em> Silvana Meixner und Lakis Jordanopoulos, durch einen ehemaligen <em>Zeit-im-Bild<\/em>-Moderator. Dagegen hagelte es <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/1235156\/wirbel-um-orf-magazin-heimat-fremde-heimat\">Proteste<\/a>, der ORF windete sich mit fragw\u00fcrdigen Argumenten aus dem selbst verursachten Schlamassel.<\/p>\n<h6>Pionier Kletzander<\/h6>\n<p>Vorarbeit f\u00fcr Meixner leistete Helmuth Kletzander, er schuf die Grundlagen f\u00fcr <em>Heimat Fremde Heimat.<\/em> Mit seinem Gesp\u00fcr f\u00fcr Geschichten holte Kletzander 1998 auch einen Preis f\u00fcr seine Redaktion. Schon Kletzander war \u00bbminorit\u00e4rer\u00ab Netzwerker, organisierte 1998 mit der <em><a href=\"https:\/\/liga.or.at\/\">\u00d6sterreichischen Liga f\u00fcr Menschenrechte<\/a>,<\/em> mit der <em><a href=\"https:\/\/initiative.minderheiten.at\/wordpress\/\">Initiative Minderheiten<\/a><\/em> und dem <em>Boltzmann<\/em>-Institut im ORF-Zentrum in Wien die <em><a href=\"https:\/\/initiative.minderheiten.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Stimme_Nr.29.pdf\">Internationale Tagung Minderheiten und Menschenrechte.<\/a><\/em><\/p>\n<p>Kletzander sorgte daf\u00fcr, dass mit Meixner und Meryem Citak Nichtdeutschsprachige in ihren Muttersprachen moderierten, \u00bbGastarbeiter\u00ab in ihren Sprachen (mit Untertiteln) interviewt wurden. Eine innovative Leistung von Kletzander, der sich Angeh\u00f6rige der verschiedenen <em>Communities<\/em> in \u00bbseine\u00ab Redaktion holte.<\/p>\n<p>Kletzander stie\u00df die ORF-T\u00fcr weit auf, wegen seines minimalen Budgets installierte er die Videojournalist:innen, die gro\u00dfe BBC als Vorbild, die \u00fcberall hin ausschw\u00e4rmten, vor Ort waren.<\/p>\n<p>Kletzander entwickelte mit einer Mitarbeiterin eine eigene homepage f\u00fcr die Sendung, <em><a href=\"https:\/\/volksgruppen.orf.at\/\">Volksgruppen\/Diversit\u00e4t<\/a>,<\/em> <em><a href=\"https:\/\/tv.orf.at\/heimat-fremde-heimat\/index.html\">HeimatFremdeHeimat.<\/a> <\/em>Die Diversit\u00e4t ging also fr\u00fchzeitig online, sie spiegelte neben der 30-min\u00fctigen Sendung (um 13.30 auf ORF 2) Veranstaltungen, Initiativen, Kuriosit\u00e4ten, Projekte, nationale und internationale Neuigkeiten aus interkultureller Sicht.<\/p>\n<h6>Meixner-Stempel<\/h6>\n<p>Silvana Meixner dr\u00fcckte dem Kletzander-Piloprojekt einige Jahr sp\u00e4ter ihren Stempel auf. Sie und ihr Team entwickelten interkulturelle Projekte, sprachen damit Junge und interkulturell Bewegte an. Das HFH-Teleobjektiv ging an Schulen, <em><a href=\"https:\/\/der.orf.at\/unternehmen\/aktuell\/tvthek-inklusion100.html\">ORF goes to school<\/a> <\/em>und pr\u00e4sentierte die divers gewordene Sch\u00fcler:innenschaft.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>In Projekten wie <em><a href=\"https:\/\/volksgruppen.orf.at\/v2\/diversitaet\/hfh\/stories\/2655006\/\">Schule f\u00fcrs Leben \u2013 das Projekt<\/a><\/em> wurden mit hunderten Sch\u00fcler:innen Methoden des Widerstandes gegen rassistische Praxis aufgegriffen. Immer \u00f6fter r\u00fcckten weibliche Vorbilder in den Vordergrund. Aus diesen Projekten entwickelte sich eine Art Kaderschmiede f\u00fcr ethnische Jouranlist:innen.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Die HFH-Redakteure Meryem Citak und Mehmed Akbal besuchten Moscheen, kritisierten deren Abschottung von der Mehrheitsgesellschaft und wurden daf\u00fcr von t\u00fcrkischen Medien \u00fcbel attackiert. Citak besuchte die \u00bbneuen \u00d6sterreicher:innen\u00ab, die Nachfahren der Arbeitsmigranten, f\u00fcr ihren Film <em><a title=\"\" href=\"https:\/\/volksgruppen.orf.at\/v2\/diversitaet\/stories\/2613296\/\">Kolari\u0107\u2019 Erben<\/a><\/em> erhielt sie den Journalistenpreis Pr\u00e4lat Ungar.<\/p>\n<p>Neu war auch, dass in Sendereihen das Verh\u00e4ltnis zwischen <a href=\"https:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20181025_OTS0113\/heimat-fremde-heimat-ueber-grenzueberschreitende-nachbarschaft\">\u00d6sterreich und den Nachbarl\u00e4ndern<\/a> \u00fcber die Volksgruppen erkl\u00e4rt wurde. In einer Gro\u00dfstadtserie stellte HFH die <a href=\"https:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20141010_OTS0164\/heimat-fremde-heimat-in-norwegen\">europ\u00e4ischen Hauptst\u00e4dte<\/a> aus der Sicht von <em>Communities<\/em> und Volksgruppen vor.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Eine nicht unbedeutende Rolle spielte auch S\u00fcdtirol im Format <em>Heimat Fremde Heimat.<\/em> Es ergab sich eine Zusammenschau zwischen jungen S\u00fcdtiroler:innen und Angeh\u00f6rigen der \u00f6sterreichischen Minderheiten. Was verbindet, was trennt, was kann voneinander gelernt werden? Daraus entstanden \u2014 den S\u00fcdtiroler ORF-Journalisten Claus Gatterer als Vorbild \u2014 die <a href=\"https:\/\/volksgruppen.orf.at\/diversitaet\/stories\/3202464\/\">interkulturellen <em>Claus-Tandems<\/em><\/a><em>,<\/em> die junge Journalismusaspirant:innen aus S\u00fcdtirol und den \u00f6sterreichischen <em>Communities<\/em> und Volksgruppen zusammenf\u00fchrten.<\/p>\n<h6>HFH \u2013 nicht nur eine Sendung<\/h6>\n<p>Und immer wieder ging es auch um den \u00f6sterreichischen Nationalsozialismus, um die Opfer der Nazis. Sie wurden gemeinsam gesehen, das Leid j\u00fcdischer Menschen, von Roma, K\u00e4rntner Sloweninnen, Zeugen Jehovas und LGBTIQ+. Das transgenerationale Trauma fand Platz in der Berichterstattung.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>HFH praktizierte die Gegenrede, in der Reihe <em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lxu0_U_gob4\">Weitblicke.<\/a><\/em> Prominente sa\u00dfen an einem virtuellen Stammtisch und redeten und argumentierten gegen Fremdenfeindlichkeit, Hass, Neid und Angst an. Mehr als 200 Prominente aus Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft beteiligten sich.<\/p>\n<p>Neu war, dass der Frauenanteil bei den Interviewpartnerinnen so hoch war, dass die Redakteurinnen scherzhaft angehalten wurden, auch M\u00e4nner zu interviewen.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>HFH stand tats\u00e4chlich f\u00fcr einen diversen Journalismus, der vieles einschloss. Auch Musik. Im Projekt <a href=\"https:\/\/apesound.de\/Hausgemacht-CD?srsltid=AfmBOoqR5Jc2zZGkedz-YT1UZYNxRmhki1IXkvuLmInHhGOY2FKdacYl\"><em>Hausgemacht<\/em><\/a>&nbsp;war die Musik der \u00f6sterreichischen Volksgruppen zu h\u00f6ren und zu sehen.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Und, nicht weniger wichtig und bedeutsam, seit April 2015 stand die Sendung,&nbsp;die abwechselnd von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ajda_Sticker%20\/o%20Ajda%20Sticker\">Ajda Sticker<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marin_Berlakovich\">Marin Berlakovich<\/a> moderiert wurde, auch im <em>Teletext<\/em>-Geh\u00f6rlosenservice mit Untertiteln zur Verf\u00fcgung. Eine Sendung, gestaltet von einer Redaktion, die sich zu einem Kompetenzzentrum in Sachen Diversit\u00e4t entwickelt hatte.<\/p>\n<h6>Hausgemachte Konkurrenz<\/h6>\n<p>All das gibt der ORF jetzt auf. Laut <em>Teletest<\/em> schauten sich letzthin 50.000 Personen die Sendung an, davor und danach sollen es deutlich mehr gewesen sein. <em>Seitenblicke, Weekend,<\/em> Rosamunde Pilcher. No na.<\/p>\n<p>Aber nicht nur: Der ORF platzierte auch die anderen Minderheitensendungen in Burgenland, K\u00e4rnten und der Steiermark (also <em>Dobar dan, Hrvati,<\/em> <em>Dober dan, Koro\u0161ka<\/em> beziehungsweise <em>Dober dan, \u0160tajerska)<\/em> um 13.00 Uhr als Konkurrenz zu <em>Heimat Fremde Heimat.<\/em> Unbewusst oder gewollt? Und \u00fcberhaupt: Minderheitensendungen am Sonntag, zur Mittagszeit? Da kann man kaum von Primetime reden. Das sagt viel aus.<\/p>\n<p>Dieses Format wird im neuen Jahr ersetzt, \u00bbdurch ein neues, zeitgem\u00e4\u00dferes Volksgruppenmagazin wie auch ein Reportageformat\u00ab, berichtet <em><a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/19118630\/orf-ersetzt-heimat-fremde-heimat\">Die Presse<\/a>,<\/em> die darauf hinweist, dass der ORF der APA einen entsprechenden <em>Standard<\/em>&#8211;<a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000246573\/ende-nach-35-jahren-orf-verabschiedet-sich-von-heimat-fremde-heimat\">Bericht<\/a>-Bericht best\u00e4tigt habe.<\/p>\n<p>War <em>Heimat Fremde Heimat<\/em> nicht zeitgem\u00e4\u00df? Meinen die ORF-Gewaltigen damit vielleicht \u00bbunbequem\u00ab?<\/p>\n<p>Alexander Pollak von <a href=\"https:\/\/www.sosmitmensch.at\/\">SOS-Mitmensch<\/a> nennt die Absetzung der Sendung einen gro\u00dfen Schaden, weil damit Themen wie Minderheiten und Vielfalt aus der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung verschwinden. \u00bbDas aufzugeben ist nicht ohne Risiko\u00ab, bedauert er. Dem ist nichts mehr hinzuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; text-transform: uppercase;\">C\u00ebla enghe:<\/span><\/strong> <a href=\"https:\/\/gfbv-voices.org\/zwischen-schwund-und-digitalisierung\/\">Zwischen Schwund und Digitalisierung<\/a>, <a href=\"https:\/\/salto.bz\/it\/article\/29112024\/vom-versuch-normal-zu-sein\">Vom Versuch, \u00bbnormal\u00ab zu sein<\/a>, <a href=\"https:\/\/volksgruppen.orf.at\/diversitaet\/hfh\/\">Diversit\u00e4t<\/a>, <a href=\"https:\/\/volksgruppen.orf.at\/diversitaet\/\">volksgruppen.orf<\/a>,<\/p>\n<!-- Snippets by WebberZone Snippetz --><div class=\"ata_snippets\"><hr style=\"height: 10px;border: none;margin-top: 0px;background-color: darkred\" \/>\r\n\r\n<div style=\"background-color: none;padding: 0px;font-size: 14px;font-family: Helvetica,Arial;margin: 10px 0px 0px 0px\"><span style=\"color: darkred\"><strong><small>Autor:innen- und Gastbeitr\u00e4ge widerspiegeln nicht notwendigerweise die Meinung oder die Position von BBD, so wie die jeweiligen Verfasser:innen nicht notwendigerweise die Ziele von BBD unterst\u00fctzen.<\/small><\/strong><small>\u00b7 I contributi esterni non necessariamente riflettono le opinioni o la posizione di BBD, come a loro volta le autrici\/gli autori non necessariamente condividono gli obiettivi di BBD. \u2014 <a href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?page_id=11356#copyleft\"><strong>\u00a9<\/strong><\/a><\/small><\/span><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 2019 feierte die Redaktion&nbsp;30 Jahre Heimat Fremde Heimat (HFH) \u2014 und zwar im Burgtheater mit viel Prominenz. 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