{"id":92163,"date":"2025-05-21T08:08:08","date_gmt":"2025-05-21T06:08:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=92163"},"modified":"2026-04-04T22:11:21","modified_gmt":"2026-04-04T20:11:21","slug":"fahnen-sollen-brennen-wenn-sie-symbole-der-unterdruckung-sind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=92163","title":{"rendered":"Fahnen sollen brennen (wenn sie Symbole der Unterdr\u00fcckung sind)."},"content":{"rendered":"<!-- Snippets by WebberZone Snippetz --><div class=\"ata_snippets\"><hr style=\"height: 20px; border: none; margin-top: 0em; background-color: darkred;\"\/><\/div><p><em>von Nicola Canestrini<\/em><\/p>\n<p>Es gibt etwas tief Widerspr\u00fcchliches in der Art und Weise, wie wir mit Symbolen umgehen. Die Fahne, zum Beispiel. Sie sollte eine Idee der Einheit, der Zugeh\u00f6rigkeit, des Teilens darstellen. Und stattdessen hat sie in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart zu oft dem Konflikt gedient. Um Unterschiede zu markieren. Um Grenzen zu ziehen. Um Kriege zu erkl\u00e4ren. Um Hass gegen\u00fcber dem \u00bbAnderen\u00ab zu rechtfertigen.<\/p>\n<p>Aber die \u00dcberbetonung des Begriffs \u00bbNation\u00ab ist der Vorraum des Nationalismus \u2013 jenes \u00bbkomplexe Geflecht aus ideologischen und politischen Verhaltensweisen, das, indem es den Begriff der Nation mit dem der Heimat gleichsetzt und das nat\u00fcrliche moralische Gef\u00fchl des Patriotismus sowie das politische Prinzip der Nationalit\u00e4t deformiert und \u00fcbersteigert, die Nation als h\u00f6chsten ethisch-politischen und ethisch-kulturellen Wert betrachtet und das Prestige der Nation zum obersten und alles bestimmenden Prinzip macht, an dem sich das politische Handeln zu orientieren hat\u00ab (Gro\u00dfes W\u00f6rterbuch der italienischen Sprache, Turin 1981). Es traten ja die Verfechter des Nationalismus, die sich in der <em>Associazione Nazionalista Italiana<\/em> organisierten \u2013 gegr\u00fcndet nach einem Kongress in Florenz im Jahr 1910 \u2013 dem Faschismus bei.<\/p>\n<p>Nationalismen, die sich von Symbolen wie der Fahne n\u00e4hren, waren \u2013 und sind noch immer \u2013 Ursache von Kriegen. Sie waren und sind bis heute der ideologische (und physische) Hintergrund von Invasionen, Unterdr\u00fcckungen, \u00bbS\u00e4uberungen\u00ab, Besetzungen. Im Namen einer Fahne wurde marschiert, wurde eingedrungen, wurde get\u00f6tet. Und auch in diesen Tagen wird marschiert, wird eingedrungen, wird get\u00f6tet \u2013 sogar in unserer unmittelbaren N\u00e4he.<\/p>\n<p>Und dennoch schwenken wir weiterhin diese Farben, als w\u00e4ren sie unantastbar, als d\u00fcrften sie niemals infrage gestellt werden.<\/p>\n<p>Und wehe dem, der sie kritisiert: Wer das tut, riskiert einen Prozess \u2013 medial, aber auch strafrechtlich.<\/p>\n<p>Das geschieht in Italien, wo es im Strafgesetzbuch noch immer eine Vorschrift gibt, die jene bestraft, die die Nationalflagge \u00bbver\u00e4chtlich machen\u00ab. Ein Tatbestand, der nach vergangenen Zeiten riecht \u2013 nach Regimen, die Angst vor dem Dissens hatten und St\u00e4rke durch den Kult ihrer Symbole demonstrieren mussten.<\/p>\n<p>Gerade f\u00fcr Menschen, die in Grenzregionen wie S\u00fcdtirol leben, hat der Gebrauch der Fahne \u2013 und ganz allgemein der nationalistischen Symbole Italiens \u2013 im Laufe des 20. Jahrhunderts eine besonders schmerzhafte Bedeutung angenommen.<\/p>\n<p>Hier war die Trikolore ein Zeichen der Eroberung, der Aufzwingung, der Ausl\u00f6schung der Identit\u00e4t.<\/p>\n<p>Wie kann man nicht an den \u2013 offenbar noch immer aktuellen \u2013 Anspruch auf das Bozner Siegesdenkmal erinnern? <em>\u00bbHinc patriae fines, siste signa. Hinc ceteros excolvimvs lingva legibvs artibvs.\u00ab<\/em><\/p>\n<p>Die erzwungene Zurschaustellung der Fahne \u2013 zusammen mit der Aufzwingung der italienischen Sprache, der Tilgung der deutschen Ortsnamen, der kulturellen und politischen Repression \u2013 war ein integraler Bestandteil einer Strategie gewaltsamer Assimilation, die mit dem faschistischen Marsch auf Bozen 1922 begann (mit der Absetzung von B\u00fcrgermeister Julius Perathoner) und leider, in weniger offenkundigen, aber ebenso unterdr\u00fcckenden Formen, auch in der Republik nach 1946 fortgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>Man dachte zum Beispiel auch in der Nachkriegszeit nicht daran, die \u00bbsprachliche S\u00e4uberung\u00ab von Ettore Tolomei r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen, sondern entschied sich, das ideologische Projekt, das sie begleitete \u2013 n\u00e4mlich die Leugnung der Existenz der lokalen Kultur zugunsten einer k\u00fcnstlichen, kolonialisierenden \u00bbitalianit\u00e0\u00ab \u2013 nicht zu widerrufen.<\/p>\n<p>Es ist betr\u00fcblich \u2013 und liefert den gegens\u00e4tzlichen Extremisten neue Nahrung \u2013, dass selbst Jahrzehnte nach Kriegsende, und noch heute, der italienische Staat im Namen der nationalen Einheit an den \u00bberfundenen\u00ab Ortsnamen festh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Der Streit um zweisprachige oder dreisprachige Beschilderung ist nur das letzte Kapitel einer langen und f\u00fcr viele noch immer schmerzhaften Geschichte.<\/p>\n<p>In diesem Kontext gibt es Menschen, die meinen, die Kritik an aufgezwungenen Symbolen sei ein Akt kultureller Selbstverteidigung \u2013 w\u00e4hrend die Verteidigung der eigenen Kultur und Identit\u00e4t durch deutschsprachige S\u00fcdtiroler oft als \u00bbanti-italienisch\u00ab (oder gar terroristisch) gebrandmarkt wurde \u2013 als sei es ein Angriff auf den Staat, um Respekt f\u00fcr die eigene Geschichte zu bitten.<\/p>\n<p>Hier wird das Paradox offensichtlich:<\/p>\n<p>Ein Symbol, das Einheit verk\u00f6rpern sollte, wird zum Banner der Spaltung.<\/p>\n<p>Ein Emblem, das die Freiheit darstellen sollte, wird als Instrument der Unterdr\u00fcckung wahrgenommen.<\/p>\n<p>Doch in S\u00fcdtirol bedeutet das Zur\u00fcckweisen der aufgezwungenen Italianit\u00e0 nicht, das Zusammenleben abzulehnen \u2013 sondern sich einer Erz\u00e4hlung zu widersetzen, die \u00fcber Jahrzehnte die Fahne als Waffe, nicht als Br\u00fccke benutzt hat.<\/p>\n<p>Es ist kein Zufall, dass viele der Wunden jener Zeit noch immer nicht geheilt sind.<\/p>\n<p>Und es ist ebenso kein Zufall, dass gerade jene, die diese Symbole in Frage stellen, auch heute noch wegen Ver\u00e4chtlichmachung strafrechtlich verfolgt werden.<\/p>\n<p>Als ob es ein Verbrechen \u2013 und kein Recht \u2013 sei, einer auferlegten nationalen Identit\u00e4t zu widersprechen.<\/p>\n<p>Man erinnere sich an das m\u00fchsam eingestellte Verfahren des Bozner Gerichts im Jahr 2006 gegen ein Kunstwerk im Museion, das als \u00bbver\u00e4chtlich\u00ab gegen\u00fcber der italienischen Nation betrachtet wurde: eine Reproduktion der Nationalhymne Mameli im Sp\u00fclger\u00e4usch eines WCs.<\/p>\n<p>Auch die Plakate der <em>S\u00fcd-Tiroler Freiheit,<\/em> die die italienische Fahne weggefegt zeigten, um der \u00f6sterreichischen Platz zu machen \u2013 hier sah das r\u00f6mische Gericht 2018 und 2021 den Straftatbestand des \u00bbvilipendio\u00ab (Ver\u00e4chtlichmachung) als erf\u00fcllt an.<\/p>\n<p>Doch was bleibt \u2013 bei all dem \u2013 von der Meinungsfreiheit?<\/p>\n<p>Artikel 21 der italienischen Verfassung nennt das Recht, Gedanken frei zu \u00e4u\u00dfern, ein Grundrecht.<\/p>\n<p>Dasselbe sagt Artikel 10 der Europ\u00e4ischen Menschenrechtskonvention.<\/p>\n<p>Der Stra\u00dfburger Gerichtshof hat bereits im ber\u00fchmten Urteil Handyside v. Vereinigtes K\u00f6nigreich vom 7. Dezember 1976 klargestellt, dass die Meinungsfreiheit auch Ideen sch\u00fctzt, die \u00bbverletzen, schockieren oder beunruhigen\u00ab.<\/p>\n<p>Sie ist keine Konzession der Macht, sondern eine Voraussetzung der Demokratie.<\/p>\n<p>Gerade deshalb muss sie auch jenen gew\u00e4hrt werden, die Symbole herausfordern \u2013 auch denen, die st\u00f6ren.<\/p>\n<p>Das Paradox ist offensichtlich: Im Namen des Schutzes eines Symbols wird genau jene Freiheit eingeschr\u00e4nkt, die dieses Symbol eigentlich verk\u00f6rpern sollte.<\/p>\n<p>Man trifft die politische Kritik, kriminalisiert die Dissidenz, knebelt den Protest.<\/p>\n<p>Als ob die Demokratie so fragil w\u00e4re, dass sie ein verbranntes St\u00fcck Stoff oder eine grafische Provokation nicht aushalten k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Doch gerade das Symbol der Macht kann nur dann zum Instrument der Demokratie werden, wenn es geteilt ist \u2013 ohne die Berufung auf eine vermeintlich \u00bbjahrtausendealte Einheit des italischen Stammes\u00ab oder auf eine angebliche Heiligkeit dieser Symbole.<\/p>\n<p>So wie bei der Trikolore-Sch\u00e4rpe: ein institutionelles Symbol laut Kommunalgesetz, das von B\u00fcrgermeistern bei offiziellen Anl\u00e4ssen quer \u00fcber der Schulter zu tragen ist.<\/p>\n<p>Doch auch hier droht der regulative Eifer, das Symbol zum Fetisch zu machen.<\/p>\n<p>Wenn die Form mehr z\u00e4hlt als der Inhalt, geht der urspr\u00fcngliche Sinn der demokratischen Institution verloren.<\/p>\n<p>Eine demokratische Gesellschaft sollte auch die h\u00e4rteste Kritik ertragen k\u00f6nnen \u2013 auch wenn sie provokativ formuliert sind.<\/p>\n<p>Meinungsfreiheit dient nicht dem Schutz des Konsenses, sondern des Dissenses.<\/p>\n<p>Und jedes Mal, wenn eine Ausdrucksform bestraft wird, nur weil sie das nationale Gef\u00fchl verletzt, geht man einen Schritt in Richtung jener autorit\u00e4ren Logik, die einst zu Rassengesetzen und Faschismen f\u00fchrte \u2013 und heute den identit\u00e4ren Populismus n\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat im Fall Texas v. Johnson (1989) entschieden, dass das Verbrennen der amerikanischen Flagge \u2013 obwohl f\u00fcr viele zutiefst verletzend \u2013 durch den ersten Verfassungszusatz gesch\u00fctzt ist, da es sich um eine symbolische Ausdrucksform handelt.<\/p>\n<p>Das Gericht erkl\u00e4rte: \u00bbWenn es ein grundlegendes Prinzip hinter dem First Amendment gibt, dann ist es, dass der Staat nicht die \u00c4u\u00dferung einer Idee verbieten darf, nur weil die Gesellschaft sie f\u00fcr anst\u00f6\u00dfig oder unangenehm h\u00e4lt.\u00ab Im Gegenteil: Die Entscheidung betont, dass die St\u00e4rke der Demokratie gerade in der F\u00e4higkeit liegt, auch die kontroversesten Formen des Dissenses zu tolerieren: \u00bbDer zu Recht gesch\u00e4tzte Platz, den die Flagge in unserer Gemeinschaft einnimmt, wird durch unser heutiges Urteil gest\u00e4rkt, nicht geschw\u00e4cht. Unsere Entscheidung bekr\u00e4ftigt die Prinzipien von Freiheit und Inklusivit\u00e4t, die die Flagge am besten widerspiegelt, und die \u00dcberzeugung, dass unsere Toleranz gegen\u00fcber Kritiken wie der von Johnson Zeichen und Quelle unserer St\u00e4rke ist.\u00ab<\/p>\n<p>Der Supreme Court verteidigte das Recht, selbst die heiligsten Symbole infrage zu stellen, und bekr\u00e4ftigte, dass sich die wahre St\u00e4rke einer konstitutionellen Demokratie gerade in der Freiheit zum Widerspruch zeigt. Wenn es heute eine Fahne gibt, die es wert ist, geschwenkt zu werden, dann ist es die Regenbogenfahne.<\/p>\n<p>Nicht weil sie einen Staat repr\u00e4sentiert, sondern weil sie ein Ideal verk\u00f6rpert.<\/p>\n<p>Nicht weil sie Treue zu einer abgeschlossenen Identit\u00e4t fordert, sondern weil sie dazu einl\u00e4dt, eine offene, inklusive, freie Gemeinschaft aufzubauen.<\/p>\n<p>Das Ideal einer geteilten, nicht geteilten Menschheit.<\/p>\n<p>Wo Grenzen nicht trennen, sondern durchquert werden.<\/p>\n<p>Wo Unterschiede keine Bedrohung sind, sondern Reichtum.<\/p>\n<p>Gegen Hass und Ausgrenzung. F\u00fcr Frieden, W\u00fcrde und Gleichheit.<\/p>\n<p>Wenn die Trikolore nur noch dazu dient, sich selbst zu sch\u00fctzen, hat sie jede Bedeutung verloren.<\/p>\n<p>Wenn sie dem Gewicht einer Kritik, eines Widerspruchs, einer Provokation nicht standh\u00e4lt, ist es nur Stoff, gen\u00e4ht um die Macht.<\/p>\n<p>Aber wenn wir bereit sind zu akzeptieren, dass selbst Symbole infrage gestellt werden d\u00fcrfen \u2013 denn genau darin beweisen sich Demokratien \u2013, dann lebt dieses Symbol wieder auf.<\/p>\n<p>Nicht als Zwang, sondern als Wahl.<\/p>\n<p>Nicht als Waffe, sondern als Br\u00fccke.<\/p>\n<p>Freiheit verteidigt man nicht, indem man den Widerspruch zum Schweigen bringt.<\/p>\n<p>Man verteidigt sie, indem man ihm zuh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Auch wenn es brennt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><hr class=\"dotted-hr\" style=\"height: 4px; width: 100%; border: none; margin-top: 0em; margin-bottom: 0em; background-color: black;\"\/><\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag ist in italienischer Sprache auch <a title=\"Salto: Brucino le bandiere se sono oppressive.\" href=\"https:\/\/salto.bz\/de\/article\/20052025\/brucino-le-bandiere-se-sono-oppressive\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bei Salto erschienen.<\/a><\/em><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; text-transform: uppercase;\">C\u00ebla enghe:<\/span><\/strong> <a title=\"Lo scandalo della fascia.\" href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=92090\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><code>01<\/code><\/a> <a title=\"Peinliches und durchschaubares Spektakel.\" href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=92130\"><code>02<\/code><\/a> <a title=\"Canestrini: Seid ein bisschen couragierter!\" href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=59896\"><code>03<\/code><\/a> <a title=\"La Corte di Strasburgo condanna la Spagna.\" href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=39626\"><code>04<\/code><\/a> <span style=\"font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; font-weight: normal;\">||<\/span> <a title=\"Trikolore und Ausl\u00f6schung der Identit\u00e4t.\" href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=92279\"><span style=\"color:#ff8c00; text-decoration:underline; text-decoration-color:#ff8c00; text-decoration-thickness:3px;\"><code>01<\/code><\/span><\/a> <a title=\"Serve insubordinazione.\" href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=92380\"><span style=\"color: #ff8c00\"><code>02<\/code><\/span><\/a><\/p>\n<!-- Snippets by WebberZone Snippetz --><div class=\"ata_snippets\"><hr style=\"height: 10px;border: none;margin-top: 0px;background-color: darkred\" \/>\r\n\r\n<div style=\"background-color: none;padding: 0px;font-size: 14px;font-family: Helvetica,Arial;margin: 10px 0px 0px 0px\"><span style=\"color: darkred\"><strong><small>Autor:innen- und Gastbeitr\u00e4ge widerspiegeln nicht notwendigerweise die Meinung oder die Position von BBD, so wie die jeweiligen Verfasser:innen nicht notwendigerweise die Ziele von BBD unterst\u00fctzen.<\/small><\/strong><small> \u00b7 I contributi esterni non necessariamente riflettono le opinioni o la posizione di BBD, come a loro volta le autrici\/gli autori non necessariamente condividono gli obiettivi di BBD. \u2014 <a href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?page_id=11356#copyleft\"><strong>\u00a9<\/strong><\/a><\/small><\/span><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Nicola Canestrini Es gibt etwas tief Widerspr\u00fcchliches in der Art und Weise, wie wir mit Symbolen umgehen. 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