{"id":92436,"date":"2025-05-26T13:00:43","date_gmt":"2025-05-26T11:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=92436"},"modified":"2026-02-02T08:21:46","modified_gmt":"2026-02-02T07:21:46","slug":"grosbritannien-und-das-chagos-archipel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=92436","title":{"rendered":"Gro\u00dfbritannien und das Chagos-Archipel."},"content":{"rendered":"<!-- Snippets by WebberZone Snippetz --><div class=\"ata_snippets\"><hr style=\"height: 20px; border: none; margin-top: 0em; background-color: darkred;\"\/><\/div><p>Am 22. Mai wechselte der Chagos Archipel den Eigent\u00fcmer. Anstelle von Gro\u00dfbritannien tritt Mauritius. Eine lange Kolonialgeschichte geht damit zu Ende. Nicht aber die Entkolonisierung.<\/p>\n<p>Seit 1814 \u00bbbesa\u00dfen\u00ab die Briten die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chagos-Archipel\">Chagos-Inselgruppe<\/a>, im indischen Ozean zwischen den Malediven und Madagaskar, \u00bbnahe\u00ab an Mauritius. In den 1960er Jahren \u00fcbergab Gro\u00dfbritannien die gr\u00f6\u00dfte Insel, Diego Garcia, an die USA. Seit damals ein US-Luftwaffenst\u00fctzpunkt. Die Einwohner wurden kurzerhand \u00bbausgesiedelt\u00ab, also vertrieben.<\/p>\n<p>In den 1960er Jahren \u00bbentlie\u00dfen\u00ab die Briten Mauritius in die Unabh\u00e4ngigkeit, ein Tauschgesch\u00e4ft. Chagos blieb aber britisch. F\u00fcr die Einwohner eine Trag\u00f6die. Die mehr als 2.000 Archipel-Bewohner mussten ihre Heimat verlassen, eine britische Variante \u00bbethnischer S\u00e4uberung\u00ab.<\/p>\n<p>Seit 1998 versuchen Vertriebene mit Klagen die R\u00fcckkehr zu erstreiten. Im Jahr 2000 erkl\u00e4rte der britische <em>High Court of Justice<\/em> die Deportationen f\u00fcr illegal und sprach den \u00bbAusgesiedelten\u00ab das Recht auf R\u00fcckkehr zu. Die britischen Regierungen wehrten sich gegen den Richterspruch und setzten ihn einfach nicht um. Schlimmer, die Verbannung wurde nachtr\u00e4glich legitimiert.<\/p>\n<p>Immer wieder kam es zu Protestaktionen, wurden demonstrierende Chagossier <em>(\u00celois)<\/em> verhaftet. Im Jahr 2010 wandte sich Mauritius mit einer Klage an den <a href=\"https:\/\/schiedsgericht.expert\/schiedsgerichte\/der-staendige-schiedshof-in-den-haag-pca\/\">St\u00e4ndigen Schiedshof<\/a> in Den Haag, die international anerkannte Institution zur friedlichen Beilegung von Konflikten. 2013 folgten Chagossier mit einer eigenen Klage gegen Gro\u00dfbritannien.<\/p>\n<h6>Klagen gegen Gro\u1e9ebritannien<\/h6>\n<p>Im Jahr 2017 besch\u00e4ftigten sich die UNO und ihr <a href=\"https:\/\/icj-cij.org\/home\"><em>Internationaler Gerichtshof<\/em><\/a> mit dem Fall des Archipels. 2019 forderte die UN-Vollversammlung Gro\u00dfbritannien auf, Chagos an Mauritius zu \u00fcbergeben und 2021 sprach dann der <em>Internationale Seegerichtshof<\/em> Chagos dem klagenden Mauritius zu.<\/p>\n<p>Einer der Akteure beim <a href=\"https:\/\/justiz.hamburg.de\/gerichte\/internationaler-seegerichtshof-642688\"><em>Internationalen Seegerichtshof<\/em><\/a> ist der britisch-franz\u00f6sische Anwalt Philippe Sands, ein ausgewiesener V\u00f6lkerrechtler und Direktor des <a href=\"https:\/\/www.75jahre-nuernberger-prozesse.de\/jubilaeumsschrift\"><em>Zentrums f\u00fcr internationale Gerichte<\/em><\/a> am <em>University College London.<\/em> Sands, Sohn von Holocaust-\u00dcberlebenden, setzt sich f\u00fcr eine Verankerung des&nbsp;<a href=\"https:\/\/dgap.org\/de\/forschung\/glossar\/klimaaussenpolitik\/oekozid\">\u00d6kozids<\/a> im internationalen Strafrecht ein, um einzelne Personen f\u00fcr schwere Umweltsch\u00e4den verantwortlich machen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Sands hat f\u00fcr Mauritius die britische \u00dcbergabe von Chagos an Mauritius durchgefochten. Jetzt geht es um Kompensationen f\u00fcr die Vertriebenen und um die Verl\u00e4ngerung des Pachtvertrages der US-Milit\u00e4rbasis. Mauritius bot an, den 2036 auslaufenden Vertrag um weitere 99 Jahre zu verl\u00e4ngern, um die Vereinbarung zum Abschluss zu bringen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Philippe Sands ist die Lage eindeutig, das beschreibt er auch in seinem Buch <em><a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/buecher\/sachbuch\/philipp-sands-buch-die-letzte-kolonie-18918584.html\">Die letzte Kolonie:<\/a><\/em> Die Deportation der Chagossier war illegal, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. \u00bbDie Chagossier werden ein R\u00fcckkehrrecht bekommen\u00ab, <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/afrika\/chagos-inseln-100.html\">sagte Sands der ARD.<\/a> \u00bbAber sie kehren als Teil von Mauritius zur\u00fcck, nicht in ein unabh\u00e4ngiges Land. Das sieht internationales Recht einfach nicht vor.\u00ab<\/p>\n<p>R\u00fcckkehr nach Chagos, ein Vorbild f\u00fcr die Vertriebenen aus Bosnien, aus der Ukraine, aus Arzach (Berg-Karabach)?<\/p>\n<p>Die nun erworbenen Hoheitsrechte sind Mauritius nicht mehr zu nehmen, warnt Sands vor Illusionen. Die chagossische Gemeinde im Vereinigten K\u00f6nigreich k\u00e4mpft aber weiter f\u00fcr die totale Unabh\u00e4ngigkeit, jetzt von Mauritius. Zwei Kl\u00e4gerinnen wandten sich mit einer <a href=\"https:\/\/transition-news.org\/britisches-gericht-blockiert-in-letzter-minute-die-ubergabe-der-chagos-inseln\">Klage gegen die Einverleibung von Chagos durch Mauritius.<\/a><\/p>\n<h6>Die britische Rechte warnt<\/h6>\n<p>Der konservative britische <em>Spectator<\/em> kanzelte in einem <a href=\"https:\/\/www.spectator.co.uk\/article\/how-starmer-was-stiched-up-over-the-chagos-islands\/\">Kommentar<\/a> die amtierende sozialdemokratische Regierung ab. Gro\u00dfbritannien sei kein ernstzunehmendes Land mehr, giftete das Blatt. Dabei waren es die Konservativen, die auch auf internationalen Druck hin das \u00dcbergabeabkommen mitformulierten.<\/p>\n<p>Den <em>Spectator<\/em> \u00e4rgert das Kleingedruckte der \u00dcbergabe: Mauritier und mauritische Unternehmen sollen bei der Besch\u00e4ftigung auf dem St\u00fctzpunkt Diego Garcia bevorzugt werden.<\/p>\n<p>Dieser ist k\u00fcnftig in \u00dcbereinstimmung mit dem mauritischen Umweltrecht zu betreiben und das Vereinigte K\u00f6nigreich hat Mauritius \u00fcber alle milit\u00e4rischen Aktivit\u00e4ten zu informieren, die von dort aus durchgef\u00fchrt werden. Gleichzeitig muss Gro\u00dfbritannien an Mauritius j\u00e4hrlich (99 Jahre lang bleibt Diego Garcia in britischer \u00bbPacht\u00ab), 120 Millionen Euro \u00fcberweisen.<\/p>\n<p>Der konservative <em>Spectator<\/em> entdeckte pl\u00f6tzlich auch die Existenz der Chagossier. Bei den Verhandlungen zwischen Gro\u00dfbritannien und Mauritius spielten die Anliegen der Chagossier f\u00fcr Mauritius keine Rolle, kritisierte das rechte Blatt. Immerhin, betont der <em>Spectator,<\/em> verlieh das Vereinigte K\u00f6nigreich den Chagossiern die britische Staatsb\u00fcrgerschaft. Eine d\u00fcrftige \u00bbWiedergutmachung\u00ab f\u00fcr die Vertreibung der Einwohner von Chargos durch Gro\u00dfbritannien. Verdr\u00e4ngt und vergessen.<\/p>\n<p>Der <em>Spectator<\/em> zerbricht sich den Kopf \u00fcber die Folgen des \u00bbgef\u00e4hrlichen Pr\u00e4zedenzfalls f\u00fcr andere britische \u00dcberseegebiete\u00ab. Und nicht nur, wird gewarnt: Das Urteil kann weltweit \u00bbterritorialen Irredentismus\u00ab f\u00f6rdern und m\u00f6glicherweise die \u00bbStaatlichkeit postkolonialer souver\u00e4ner Staaten\u00ab gef\u00e4hrden. Das Blatt verweist auf die argentinischen Bem\u00fchungen, die britischen Falklandinseln \u00bbheimzuholen\u00ab, genauso sind die Souver\u00e4nit\u00e4t von Gibraltar und die britischen Hoheitszonen auf Zypern gef\u00e4hrdet. Kurzum, die \u00dcbergabe von Chagos an Mauritius ist f\u00fcr den <em>Spectator<\/em> <a href=\"https:\/\/www.spectator.co.uk\/article\/handing-over-the-chagos-islands-is-a-grave-mistake\/\">ein riesiger Fehler.<\/a> Zum Schaden Gro\u00dfbritanniens.<\/p>\n<h6>Selbstbestimmungsrecht neu definieren<\/h6>\n<p>Philipp Sands deutete es bereits an, die vertriebenen Chagossier d\u00fcrfen immerhin auf ihre Inseln zur\u00fcckkehren, erhalten f\u00fcr die Vertreibung eine Entsch\u00e4digung, die Inseln werden aber Teil von Mauritius.<\/p>\n<p>Laut dem <a href=\"https:\/\/www.uibk.ac.at\/de\/italienisches-recht\/institut\/institutsmitglieder\/peter-hilpold\/\">Rechtswissenschaftler Peter Hilpold<\/a> von der <em>Universit\u00e4t Innsbruck<\/em> ist \u00bbeinmal mehr die problematische Natur des Selbstbestimmungsrechts, in seinem traditionellen Verst\u00e4ndnis\u00ab, deutlich geworden. Immer h\u00e4ufiger thematisieren die Wissenschaftsliteratur und die Gerichte die Frage, so Professor Hilpold, wem das Selbstbestimmungsrecht zusteht. Dem Staat \u2013 oder dem betroffenen Volk?<\/p>\n<p>Der Fall Chagos kann zu einer neuen Grundlage werden, das Selbstbestimmungsrecht weltweit neu zu definieren, so Professor Hilpold <a href=\"https:\/\/salto.bz\/de\/article\/23052025\/hilpold-chagos-0\">laut dem Onlineportal <em>Salto:<\/em><\/a> \u00bbEs geht nicht darum, dass Grenzen neu gezogen werden. Aber man kann das Thema jetzt mit einem anderen Blick diskutieren, menschenrechtsorientiert, weniger dogmatisch.\u00ab<\/p>\n<p>Der Selbstbestimmungsprozess um die Chagos-Inseln wirft auch Fragen f\u00fcr andere Minderheitenregionen auf, beispielsweise \u2014 <a href=\"https:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?p=92310\">trotz Augias-Schelte \u00fcber den Zufallsitaliener Sinner und Trikolore-Shitstorms<\/a> \u2014 auch f\u00fcr S\u00fcdtirol, ist Hilpold \u00fcberzeugt. Er besch\u00e4ftigt sich schon lange mit Chagos. 2022 behandelte Hilpold das Thema <a href=\"https:\/\/brill.com\/view\/journals\/nord\/91\/2\/article-p189_001.xml?srsltid=AfmBOooYfS-eJGdtOqLMY0I2swgZWfe1GTM1tX9Gi_wskByrpaulOVDO\">im<em> Nordic Journal of International Law.<\/em><\/a> Seine These lautet, das Selbstbestimmungsrecht m\u00fcsse \u00bbhumanisiert\u00ab werden: \u00bbBislang wurde das Selbstbestimmungsrecht oft als rein staatsrechtliches Konzept verstanden, man sprach zwar vom \u201aRecht der V\u00f6lker\u2018, meinte aber meist: Staaten streiten um Grenzen, um territoriale Anspr\u00fcche.\u00ab <em>(Salto)<\/em><\/p>\n<p>Die aktuelle Diskussion, Chagos gibt den Ansto\u00df, k\u00f6nnte zu einer neuen Auslegung des Selbstbestimmungsrechts f\u00fchren, gibt sich Hilpold optimistisch. Zum Beispiel: \u00bbDie Aus\u00fcbung des Selbstbestimmungsrechts der V\u00f6lker soll nicht der Mehrung staatlicher Macht dienen, sondern den Menschen, die auf dem betreffenden Territorium leben oder \u2014 im Falle einer Vertreibung wie auf den Chagos-Inseln \u2014 dort gelebt haben.\u00ab<\/p>\n<p>Anders formuliert, die Stimme der Betroffenen soll und muss endlich geh\u00f6rt werden.<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; text-transform: uppercase;\">C\u00ebla enghe:<\/span> <\/strong><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/philippe-sands-rueckkehr-nach-lemberg-die-geschichte-einer-100.html\">R\u00fcckkehr nach Lemberg<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2024-03\/philippe-sands-israel-palaestina-voelkermord-internationaler-gerichtshof\">Es gibt keine Rangliste des Grauens<\/a>, <a href=\"https:\/\/gfbv-voices.org\/raus-aus-somalia\/\">Raus aus Somalia<\/a>, <a href=\"https:\/\/gfbv-voices.org\/westsahara-seit-einem-halben-jahrhundert-im-stich-gelassen\/\">Westsahara, seit einem halben Jahrhundert im Stich gelassen<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/gfbv-voices.org\/syrien-welche-zukunft-fuer-rojava\/\">Syrien, welche Zukunft f\u00fcr Rojava?<\/a>, <a href=\"https:\/\/gfbv-voices.org\/usa-gaza-palaestinenser-raus\/\">USA-Gaza: Pal\u00e4stinenser raus?<\/a>, <a href=\"https:\/\/gfbv-voices.org\/groenland-trump-und-die-historische-verantwortung-daenemarks\/\">Gr\u00f6nland, Trump und die historische Verantwortung D\u00e4nemarks<\/a><\/p>\n<!-- Snippets by WebberZone Snippetz --><div class=\"ata_snippets\"><hr style=\"height: 10px;border: none;margin-top: 0px;background-color: darkred\" \/>\r\n\r\n<div style=\"background-color: none;padding: 0px;font-size: 14px;font-family: Helvetica,Arial;margin: 10px 0px 0px 0px\"><span style=\"color: darkred\"><strong><small>Autor:innen- und Gastbeitr\u00e4ge widerspiegeln nicht notwendigerweise die Meinung oder die Position von BBD, so wie die jeweiligen Verfasser:innen nicht notwendigerweise die Ziele von BBD unterst\u00fctzen.<\/small><\/strong><small>\u00b7 I contributi esterni non necessariamente riflettono le opinioni o la posizione di BBD, come a loro volta le autrici\/gli autori non necessariamente condividono gli obiettivi di BBD. \u2014 <a href=\"http:\/\/www.brennerbasisdemokratie.eu\/?page_id=11356#copyleft\"><strong>\u00a9<\/strong><\/a><\/small><\/span><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 22. 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