Gherdëina: Farbenlehre der Einfalt.

Wie gehabt — auf den Skipisten von Gröden werden munter neue Maßstäbe in Sachen Mehrsprachigkeit gesetzt. Wie hier:

Als Südtirolerin ladinischer oder deutscher Muttersprache fühlt man sich so richtig willkommen geheißen.

Doch warum kann man Skigebiete (die aus unser aller Umwelt Geld schöpfen) nicht wie den AVS zur Mehrsprachigkeit* zwingen? Beziehungsweise: Warum wird es nicht endlich getan?

Siehe auch:

*) lassen wir das leidige Thema Mehrnamigkeit mal ausnahmsweise beiseite

Discriminaziun Plurilinguismo Recht Sport Sprachpfusch | Bilinguismo negato | | | Ladinia | AVS | Deutsch

Ortsnamen: »Kompromiss« hoch vier.

Kompromisse sind in der Politik so wichtig, wie der Sauerstoff zum Leben. Doch Kompromisse leben davon, dass beide Seiten nachgeben. Was sich in der Ortsnamenfrage abspielt, ist ein unwürdiges Machtspiel, das der Zentralstaat seit Jahren einseitig betreibt, indem er faschistische Positionen unterstützt.

Als der CAI und der A. Adige vor einigen Jahren mit unerhörter Vehemenz den Toponomastikstreit vom Zaun brachen, weil der Alpenverein (übrigens legal) einnamige — aber zum Teil auch einsprachige! — Wanderschilder montiert hatte, hatten auch wir darauf hingewiesen, dass die Hauptschuld beim Land liege, das sich in Jahrzehnten nicht dazu durchgerungen hatte, ein Ortsnamengesetz zu verabschieden.

Seitdem ist einiges in Bewegung geraten:

  • Nachdem der Zentralstaat unter anderem damit gedroht hatte, das Heer (!) damit zu beauftragen, die Wanderschilder zu ersetzen, wurde (aufgrund eines Abkommens) eine paritätische Kommission mit Vertretern des Staates und des Landes ernannt; sie erstellte eine Liste von Ortsnamen, die in Hinkunft nur noch einnamig offiziell sein sollten. Dies, obschon der Staat nicht für die Ortsnamen in Südtirol zuständig ist — und ohne eine klar definierte Richtlinie, nach welchem Kriterium bestimmte Ortsnamen die im Faschismus erfundenen »Übersetzungen« behalten oder verlieren sollten.
  • Eine zweite Staat-Land-Kommission, der auch der heutige Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) angehörte, erstellte eine weitere Ortsnamensliste. Auch in diesem Fall ist unklar, welche Kriterien zur Anwendung kamen.
  • Im September 2012 beschloss dann der Südtiroler Landtag erstmals ein umfassendes Ortsnamensgesetz. Es war ein Kompromiss zwischen der Position der SVP und jener des PD, der dem Landesgesetz — trotz anderslautender Behauptungen — ebenfalls seine Zustimmung gab.
  • Daraufhin pilgerten die Vertreter der postfaschistischen Parteien Südtirols (Alessandro Urzì, Donato Seppi und Maurizio Vezzali) nach Rom und erreichten, dass das Gesetz vom Staat (Regierung Monti) vor dem Verfassungsgericht angefochten wurde.
  • Im Vorfeld der Parlamentswahl einigten sich SVP und PD auf ein Wahlabkommen, das unter anderem die Ausarbeitung einer Durchführungsbestimmung vorsah, die die Anfechtung hinfällig gemacht und das Ortsnamengesetz sinngemäß umgesetzt hätte. Bis heute weigert sich der PD aber, die Anfechtung zurückzuziehen.
    Alpinipreisträger Florian Kronbichler (Grüne/Linke) brüstete sich damit, das im Landtag demokratisch beschlossene Gesetz konterkariert zu haben.
  • Inzwischen wurde die — demokratisch spärlich legitimierte — Sechserkommission mit der Ausarbeitung der Durchführungsbestimmung betraut. Öffentlichen Verlautbarungen ihrer Mitglieder zufolge einigte sie sich auf einen »Kompromiss« zwischen dem angefochtenen Ortsnamensgesetz (das bereits einen Kompromiss darstellte) und Positionen, die vor allem von der italienischen Rechten vertreten wurden.
  • Aufgrund weiteren Drucks, der vor allem vom einzigen noch im Landtag vertretenen Postfaschisten, Alessandro Urzì, mithilfe staatsweiter Medien aufgebaut wurde, bat Regionenminister Costa (NCD) — nach Unterredungen mit der in Kampanien gewählten, aus Südtirol stammenden Parlamentarierin Michaela Biancofiore, Alessandro Urzì und Florian Kronbichler — die Mitglieder der Sechserkommission zu Beratungen in sein Ministerium. Medienberichten zufolge konnte nun ein erneuter »Kompromiss« gefunden werden: Wie die Postfaschisten von Anfang an gefordert hatten, werden die Vertreter einer jeden Sprachgruppe im paritätisch besetzten wissenschaftlichen Beirat für die »eigenen« Namen entscheiden. Statt zwei soll jede Sprachgruppe drei VertreterInnen ernennen; um eine faschistische Namenserfindung abzuschaffen, bedarf es dann der Zustimmung von zwei der drei einer Sprachgruppe zuzuordnenden Verteter.

Wenn es nicht zu weiteren »Kompromissen« kommt, deren Eigenschaft bislang ausschließlich war, dass sich die Positionen in Richtung derer der Faschisten bewegt haben, haben wir also einen Kompromiss vom Kompromiss vom Kompromiss vom Kompromiss. Auf international anerkannte Richtlinien, wie jene der Expertengruppe der Vereinten Nationen für Geographische Namen (UNGEGN), wurde von Anfang an nicht Bezug genommen — und auch eine allgemeine Einsicht des Staates, dass hier ein Unrecht begangen wurde und dies nach internationalen Gepflogenheiten großzügig anzugehen sei, ist nicht festzustellen.

Siehe auch:

Faschismen Minderheitenschutz Ortsnamen Politik Staat vs Land Vorzeigeautonomie Wissenschaft Zentralismus Zuständigkeiten | | Alessandro Urzì Arno Kompatscher Florian Kronbichler | AA | | AVS CAI PD&Co. PDL&Co. SVP UNGEGN | Deutsch

Ladinische Sektion im AVS.

Wie die ladinische Wochenzeitung Usc di Ladins berichtet, hat sich der AVS nach einer internen Abstimmung eine neue Sektion Ladinia gegeben, die aus der Sektion Bruneck hervorgegangen ist.
Das Interessante dabei: Sie umfasst neben Mareo (Enneberg), La Val (Wengen), und San Martin de Tor auch die beiden Gemeinden Fodom und Col in Souramont, deren EinwohnerInnen sich im Jahr 2007 für einen Anschluss ihres Gebietes an Südtirol ausgesprochen hatten. Die neue Sektion werde den Ladinerinnen im Alpenverein mehr Autonomie und direkte Mitspracherechte verleihen sowie die Zusammenarbeit mit der Lia da Munt – Ladinia verbessern.

Gherdëina (Gröden) hat eine eigene Sektion im Alpenverein.

Die Usc weist zudem darauf hin, dass vor genau 130 Jahren — 1886 — die Sektion Ladinia im Deutsch- und Österreichischen Alpenverein gegründet worden sei.

Feuilleton Medien | Good News | | Usc di Ladins | Ladinia Südtirol/o | AVS | Deutsch

Proposta d’intervento sulla toponomastica.

Discussione

Aktion Ortsnamen
Lunedì, 12 novembre 2012 ore 20.00
Augustinersaal Kloster Neustift

di Fabio Rigali

Quando mi chiesero di partecipare a una serata sul problema della toponomastica fin da subito non mostrai molto entusiasmo. A parte il fatto che nei tempi delle discussioni pubbliche difficilmente si riesce a rendere completamente giustizia alla propria opinione, in realtà questo è un argomento che ho accuratamente evitato per anni: è un tema in cui il rischio di parlare in modo isterico-emozionale, di dire cose impopolari o banali è altissimo; mentre non esiste nella situazione attuale, a mio avviso, una reale possibilità di risolvere il problema in maniera soddisfacente per tutti.

Genesi di un problema:

Tanto per cominciare le cose con ordine, consiglio a tutti di (ri)leggere l’introduzione al Prontuario di Ettore Tolomei. La si può trovare facilmente online e, anche se è scritta in un italiano stucchevolmente pomposo e sembra a prima vista noiosa, è una vera miniera di informazioni: l’evoluzione dell’opera, gli scopi, i principi ispiratori, i criteri, e la prima accoglienza da parte di alcuni settori della sfera pubblica vi sono descritti accuratamente. Mi piacerebbe potermi convincere che molti l’abbiano letto; ma, dai commenti che sento in giro, ho come l’impressione che non sia così. E’ invece un testo che andrebbe conosciuto e studiato. Leggendolo si verrebbe subito a contatto con i miti nazionalisti del primo Novecento: quelli del barbaro tedesco che, “invadendo” l’Italia “inquina” il glorioso sostrato culturale romano-latino. Per questi discendenti dei barbari Tolomei ha in mente un destino preciso (che poi approfondirà anche nel suo famigerato programma di italianizzazione del 1923): la progressiva assimilazione al resto dello Stato grazie al “tempo”, dice nel Prontuario, ed a non meglio precisati “coefficienti economici” (ma sappiamo che i suoi interventi in proposito furono invece molto forti). Il primo passo da compiere perché ciò avvenga è, a suo avviso, sicuramente quello di imprimere (o “restituire”, secondo la sua concezione) l’italianità dei nomi: questo ha il preciso scopo di dimostrare a tutti, tanto all’opinione pubblica italiana, che  ai migranti in Sudtirolo, ai sudtirolesi ed agli osservatori stranieri, l’italianità del Tirolo meridionale. Questa è, in estrema sintesi, la cornice dell’opera di Tolomei: per poter cominciare oggi qualsiasi confronto sul tema, occorre secondo me partire sottolineando che l’ottica dello scontro tra una presunta civiltà italiana-romana e tirolese-barbarica è aberrante ed infondata (la cultura di ogni europeo moderno è in qualche misura debitrice sia del mondo greco-romano, che delle popolazioni migrate in seguito e del cristianesimo); e che i vaneggiamenti nazionalisti di Tolomei si risolsero nella pratica con un tremendo sopruso nei confronti della popolazione (in particolare tedesca) allora residente ed in definitiva con un’umiliazione di tutte le culture tirolesi (Tolomei esprime nel Prontuario l’intenzione di italianizzare anche alcuni nomi Trentini, a suo avviso troppo poco italiani, ed è ormai risaputo che considerasse il ladino un mero dialetto italiano) a vantaggio di un’italianità artificiale.

Riguardo ai criteri “scientifici” adottati, di cui talvolta si discute, io non ho strumenti per pronunciarmi definitivamente. D’altra parte nella prefazione Tolomei stesso ammette una certa superficialità dovuta alla fretta che scaturiva dai “felici eventi bellici” (i circa 650.000 morti non bastarono, evidentemente, a rendere questi eventi minimamente tristi) e asserisce che “Vanno sempre evitati in questa materia, i criteri assoluti; conviene procedere con una certa relatività dettata da accorgimenti varii e da temperanza e buon gusto”; ed inoltre: “La toponomastica dell’Alto Adige va trattata in rapporto al fatto dell’avanzata etnica nostra. Non dev’essere accademica, ma pratica”. Queste affermazioni di principio non mi sembrano certamente un ottimo biglietto da visita per un lavoro scientifico: d’altra parte chi si mette all’opera sulla base di un deliberato intento, ovvero quello di dimostrare l’incontestabile italianità del Sudtirolo non può che essere un giudice parziale nelle sue conclusioni. Possiamo lasciare a Tolomei il beneficio del dubbio, ma fa comunque specie che oggi ci sia ancora chi cerchi di salvare in un modo o nell’altro l’opera di Tolomei facendo leva sul suo presunto valore accademico perché è come se i mezzi utilizzati giustificassero il sopruso. In quest’ottica è anche difficilmente comprensibile che nelle commissioni per la toponomastica recentemente istituite siano stati invitati in qualità di consulenti membri dell’Istituto di Studi per l’Alto Adige di cui Tolomei fu il fondatore; i quali, manco a dirlo, continuano imperterriti sui binari del Prontuario.

In realtà già all’epoca, come l’autore stesso ci riporta, l’opera incontrò notevoli critiche sia sui contenuti che sull’applicazione pratica (ricordiamo in proposito il celebre giudizio del socialista coevo Salvemini secondo cui Tolomei fu “il boia del Tirolo […] l’uomo che escogitò gli strumenti più raffinati per tormentare le minoranze nazionali in Italia”) nella sua prefazione, il pioniere dell’italianità, ci racconta che durante la guerra i comandi militari non ne vollero punto sapere dei nuovi nomi, anche perché usavano cartine austriache; ed aggiunge che dopo esser stato nominato Commissario per l’Alto Adige nel 1918 ed aver cominciato ad imporre la nuova toponomastica, in seguito ad un cambio di governo nazionale(come spesso succede in Italia) tutto tornò come prima: i nuovi nomi sparirono in toto e non se ne riparlò prima del 1921, arrivando all’approvazione definitiva della toponomastica contenuta nel Prontuario solo nel 1923.

Due visioni antitetiche :

“Nell’atto di riprendere il proprio suolo fino ai termini sacri, di riunire alla Patria i lembi avulsi della Regione Veneta, in parte inquinati nei secoli da genti straniere, l’Italia doveva affermare il suo diritto e il suo genio reimprimendo con tutti i nomi dei monti e delle acque, delle città e dei paesi, fino all’ultimo casolare, il sigillo perenne del nazionale dominio.”

Questo primo paragrafo dell’introduzione al Prontuario riassume straordinariamente bene i termini della questione della toponomastica tolomeiana. Cosa direbbe leggendole un giovane sudtirolese tedesco oggi, a 90 anni di distanza? Io mi immagino qualcosa del genere:

”E’ una vergogna: queste parole danno la dimensione dell’ingiustizia subita dai sudtirolesi e quel che è peggio è che nessuno in 90 anni è stato ancora in grado di rimediarvi o ha anche solo pensato di chiedere scusa. Nell’opera veniamo presentati come barbari ed i nostri nomi, il modo in cui noi chiamiamo i luoghi della nostra vita, vengono senz’altro considerati come deformazioni prive di valore. Addirittura veniamo dipinti come invasori di un territorio definito “veneto” ed “italiano”, ma che storicamente sappiamo non esser mai rientrato nell’orbita politica italiana. Che motivo abbiamo per tollerare ulteriormente queste bugie e queste umiliazioni? Che genere di convivenza potrà mai nascere sulla base di queste parole?”.

E cosa ci si sentirebbe invece rispondere, se si provasse a proporre il tema della toponomastica ad un giovane italiano di oggi. Io credo qualcosa di simile:

“L’imposizione dei noi italiani durante il fascismo fu senza dubbio un provvedimento ingiusto. Oggi però viviamo a 90 anni di distanza e nessuno dei colpevoli è ancora vivo. In realtà la stragrande maggioranza degli italiani che venne in Alto Adige per trovare un lavoro non ha mai avuto nulla da decidere su tutta quest’operazione ed i nomi se li è già trovati belli e pronti per essere usati. Nessuno vuole scusare Tolomei, ma i suoi nomi sono ormai nell’uso collettivo: anche molti sudtirolesi tedeschi li usano oggi senza problemi. Io, ad esempio, li uso e sono nato qui: perché mai qualcuno dovrebbe aver diritto togliermeli? Non ha in fondo ognuno il diritto di chiamare come vuole il posto in cui è nato?”

Bene! Ora posso dirlo con assoluta franchezza: odio occuparmi di toponomastica, perché ognuno dei due discorsi che ho proposto contiene, a mio avviso alcuni buoni argomenti, che non possono essere facilmente accantonati. E’ quindi difficile dare del tutto torto ad uno dei due e del tutto ragione all’altro (o meglio, è facile solo se non prendiamo veramente in considerazione le motivazioni altrui): non esiste, a mio avviso, una soluzione completamente “giusta” per tutti e le proposte che prevedono la totale sparizione della toponomastica tolomeiana o la sua totale riconferma tendono a non tener conto abbastanza delle differenti sensibilità. Inoltre per mia esperienza, i nomi sono un tema ancora più spinoso dell’appartenenza statale, forse perché direttamente legati in modo inconscio all’auto-affermazione sul mondo esterno (chi non ricorda  il celebre passo della Genesi che dice: “Dio plasmò dal suolo ogni sorta di bestie selvatiche e tutti gli uccelli del cielo e li condusse all’uomo, per vedere come li avrebbe chiamati”). Proprio per questo non gradisco parlarne: è facile deludere questa o quell’altra parte col proprio discorso; e questo indipendentemente dal fatto che io, il sig. Fabio Rigali, possa vivere benissimo sia con, che senza i nomi di Tolomei e che spesso tenda ad evitare di usarli per principio. Ma la toponomastica non è un problema che coinvolge solo me e quindi non mi sento di poter decidere per tutti.

Alcune polemiche recenti:

D’altra parte questo genere di scrupoli, che spingono me a fare un passo indietro ed a non voler imporre la mia visione personale, non sembrano aver sufficientemente informato l’agire di importanti associazioni come AVS, da una parte, o molte Tourismusvereine ed SMG dall’altra.

Il caso AVS: un bel giorno verso la fine del 2009 mi sveglia e notai dalla finestra alcuni volontari con una Jeep che stavano sostituendo i vecchi cartelli di legno del sentiero fuori casa mia. Quando uscii il toponimo “Gargazzone”, dopo 2 secoli di onorato servizio, era ormai stato mandato in pensione. Al suo posto rimaneva invece “Gargazon” con l’indicazione funzionale “Dorf”; arrivato in paese incontrai l’Hauptmann, che accatastava la legna e gli raccontai l’accaduto: lui scosse la testa e si lasciò andare a qualche commento sarcastico sui questi improvvisati “Möchtegern-Tiroler”. Immagino che queste sostituzioni siano avvenute più o meno a tappeto in tutto il Sudtirolo con tempi e modalità diverse. Delle molte reazioni isteriche a cui dovemmo assistere allora, per fortuna non rimane che un blando ricordo ed ora è possibile parlarne in modo pacato. Gli errori dell’AVS sono secondo me stati molteplici: un primo errore grave è aver agito semplicemente come se gli italiani non esistessero affatto. Chiunque viva in un condominio sa che spesso non ci si trova d’accordo sui lavori da eseguire; ma chi cominci direttamente un lavoro che interessa tutti i condomini senza prima chiedere niente a nessuno, passa automaticamente dalla parte del torto. Per i cartelli di montagna un vero momento di confronto preventivo, da quel che ricordo, non c’è stato ed i risultati si son visti. Secondo errore madornale: si sono cancellati indiscriminatamente toponimi storici ed inventati: si è così definitivamente bruciata la possibilità di affermare il principio dei toponimi storici almeno in un settore marginale come i cartelli dei sentieri. E’ chiaro che non si può prima semplicemente eliminare tutti i nomi italiani dai cartelli ed un paio di mesi dopo “rinsavire” e presentarsi agli occhi dell’opinione pubblica italiana come dei candidi paladini dei toponimi storici. In questo ristretto ambito che è la toponomastica di montagna, secondo me una soluzione che avrebbe potuto essere accettabile per molti ci sarebbe stata: cercare innanzitutto il confronto con l’opinione pubblica italiana, spiegare pubblicamente le proprie ragioni e presentare una proposta che salvasse tutti i toponimi storici delle tre lingue (es: Rina – Welschellen, Burgstall – Postal, etc..) e che, nel caso per una determinata località ne fosse disponibile solo uno, riportasse però almeno le indicazioni funzionali (es. Pfandler Alm – Malga Pfandler). Non è detto che questa proposta sarebbe stata accettata da tutti senza malumori, ma certamente ora, dopo tutto quel che è successo, sarà molto più difficile far passare una proposta del genere.

Il Caso SMG: correva sempre l’anno 2009, quando mi capitò per le mani un opuscolo pubblicitario in cui vedevo un quartetto di musicanti assorti ad ammirare il paesaggio circostante col venerabile costume del Burgraviato indosso. Una scena normale che avevo visto e vissuto più volte; quello che davvero stonava era la scritta che accompagnava la foto: “Die italienische Oper ist wunderbar, von der Blasmusik ganz zu schweigen”. A breve distanza, poco dopo aver assistito al Krampuslauf dei miei amici di Mals (totalmente estasiati da questa pittoresca usanza a base di maschere in legno e pelli di animale), lessi un articolo pubblicitario, che, a memoria, descriveva Mals  come una ridente cittadina italiana. Subito pensai che i Krampus non sarebbero certamente stati d’accordo! Nessuno “del bel paese là dove ‘l sì suona” si sognerebbe mai di associare Mals ed i suoi simpatici abitanti o i costumi del Burgraviato con i caratteri l’italianità: non sarà certo un caso se Vassalli per la copertina del suo libro Sangue e Suolo scelse proprio l’immagine di un impettito Burggäfler. Analizziamo le cose razionalmente: le società pubblicitarie, se è vero che non hanno vincoli stretti nel loro agire, è anche vero che finiscono per trasmettere l’immagine di un luogo verso l’esterno. Paradossalmente, se volessero eliminare in toto ogni traccia della toponomastica tolomeiana dai dépliant, non credo che alcun giudice li potrebbe condannare. Eppure la loro tendenza è esattamente opposta: Val Gardena sostituisce in gran parte Gherdëina e Gröden e Alta Pusteria è divenuto ormai lo standard.

Non vorrei sembrare scortese con nessuno, ma giocare sui nomi dei luoghi per aumentarne l’appeal mi ricorda la celebre (ma non proprio lusinghiera) scena cinematografica in cui la moglie di Fantozzi, cominciando un servizio telefonico per adulti, si inventa un nome di fantasia nel tentare di darsi un improbabile tono erotico. Al dell’aspetto buffo della questione, le possibilità sono essenzialmente due: per effetto della pubblicità i potenziali turisti credono effettivamente di arrivare in Italia e legittimamente si aspettano di sentire suonare il mandolino a St. Walburg o di ballare la tarantella a Steinhaus. Se ne torneranno a casa davvero delusi perché questo è un eccellente esempio di pubblicità ingannevole. La seconda possibilità è che i turisti sappiano già che il Sudtirolo è come è (e si chiederanno probabilmente perché i sudtirolesi ci tengano ormai così tanto a presentarsi come perfetti italiani): dopo una scrollatina di spalle decideranno allora di venire o non venire da noi, indipendentemente dalle illusorie immagini che evoca la pubblicità. L’utilità quindi in entrambi i casi mi sembra piuttosto limitata. E, anche se si riuscisse ad attestare che l’accostamento all’Italia faccia vendere qualche piccola percentuale in più di pacchetti turistici, resta il problema morale se sia davvero il caso di presentarsi ai clienti con un’immagine che, in gran parte, non è quella che noi stessi abbiamo di noi e che verosimilmente non aderisce quindi alla realtà.

Uno sguardo al futuro:

Dopo aver commentato l’opera di Tolomei, aver cercato di rendere le diverse visioni sull’argomento e aver accennato ai casi recenti di AVS e SMG, sarà forse il caso di proporre anche una possibile soluzione di più ampio respiro alla questione della toponomastica che, come detto, se considerata isolatamente nei suoi termini non è di facile soluzione; e visto che tutto è scaturito dal Prontuario, io credo che la soluzioni si trovi proprio lì. Tolomei, infatti, non si stanca di ribadire la relazione che c’è tra i suoi nomi e l’appartenenza nazionale, quasi i primi siano principalmente un espediente creato in funzione della legittimazione del dominio statale. Ora, dal punto di vista del Sudtirolo, dalla semplice combinazione di questi due fattori (nomi e appartenenza politica) nascono 4 possibilità che brevemente elenco e vale forse la pena di vagliare:

  • 1: Sudtirolo italiano e toponomastica di Tolomei;
  • 2: Sudtirolo italiano senza toponomastica di Tolomei;
  • 3: Sudtirolo indipendente e toponomastica di Tolomei;
  • 4: Sudtirolo indipendente senza toponomastica di Tolomei.

Ora: la prima possibilità è in sostanza quello che abbiamo avuto negli ultimi 90 anni e stiamo cercando di migliorare. La seconda possibilità potrebbe togliere qualche spina dalla simbolica Dornenkrone dei sudtirolesi tedeschi, ma contribuirebbe anche ad aumentare quel senso di impotenza (disagio) dei sudtirolesi italiani, delegittimati e tagliati fuori ormai anche simbolicamente da tutto quel che in Sudtirolo più conta e li vedrebbe quindi sempre meno partecipi e più costretti a ricorrere a Roma per ottenere qualcosa. La quarta soluzione sarebbe poi avvertita da questi ultimi proprio come un’umiliazione a tutto campo, senza alcuna speranza. L’unica soluzione che mi pare soddisfacente è la terza: un Sudtirolo autodeterminato non più facente parte dell’Italia, ma senza prendersi la briga di cancellare i nomi di Tolomei. Perché? Semplicemente perché se il pensiero di Tolomei venisse sconfitto su tutta la linea, con la secessione dall’Italia e la cessazione di ogni possibile tendenza assimilatoria, i semplici nomi perderebbero quella valenza oppressiva che hanno avuto in passato. A chi importerebbe di eliminare il tanto contestato nome della “Vetta d’Italia” se questa non fosse più in Italia? Credo che di fronte all’innegabile successo che la sicurezza di uno stato autonomo nei confronti dell’assimilazione comporta, i rappresentanti dei sudtirolesi tedeschi potrebbero finalmente rinunciare a fare dei nomi una questione di principio e scegliere a quel punto di non mortificare quegli italiani che ai “loro” nomi sono legati. E d’altro canto, forse con una certa sorpresa, in un Sudtirolo indipendente i sudtirolesi italiani potrebbero trovare riconosciuta in modo tangibile (e senza alcuna costrizione esterna: ricordate l’esercito che doveva cambiare i cartelli) la loro presenza, grazie all’accettazione dei nomi che usano per indicare i luoghi dove vivono. Ma queste ora sono solo speculazioni: nel presente, come detto, il problema della toponomastica continua a sembrarmi solo parzialmente solvibile.

Ortsnamen Termin | Disagio | Ettore Tolomei | | | AVS Schützen | Italiano

AVS-Wegweiser nicht illegal.

Im Sommer 2009 hatten der CAI und die Tageszeitung A. Adige eine aggressive Kampagne gegen den Alpenverein Südtirol (AVS) gestartet, welcher bei der Anbringung neuer Wegweiser weitgehend auf italienische Ortsbezeichnungen, aber auch auf Zusatzinformationen in italienischer Sprache verzichtet hatte. Binnen kürzester Zeit hatten sich der Präfekt, die Staatsanwaltschaft und die italienische Zentralregierung eingeschaltet, welche zeitweise sogar mit dem Einsatz des Heeres (!) zur Entfernung der Schilder gedroht hatte.

Heutigen Medienberichten zufolge wird Staatsanwalt Guido Rispoli demnächst seine Ermittlungen gegen den AVS einstellen, da die Schilder keinen Gesetzesverstoß darstellen; das Problem sei kein rechtliches, sondern vielmehr ein politisches. Wenn der Vergleich mit den Straßenbezeichnungen in Tramin stimmt, welchen der A. Adige heute zieht, dürfte für die Einschätzung der Staatsanwaltschaft nicht einmal ausschlaggebend gewesen sein, dass die Schilder von einem privaten Verein aufgestellt wurden: Vor etlichen Jahren war gegen den Bürgermeister des Dorfes im Unterland ermittelt worden, weil er in seinem Dorf großteils einnamige Straßenbezeichnungen eingeführt hatte. Auch damals wurde das Verfahren eingestellt.

Offensichtlich gibt es schlichtweg keine gesetzliche Vorschrift, welche die Zweinamigkeit vorschreibt. Dies eröffnet nicht nur für die Wanderbeschilderung, sondern auch für die umfassende Neuregelung der Ortsnamenfrage auf Landesebene völlig neue Perspektiven — in dem Sinne, dass man aufgrund eines rechtlichen Vakuums agieren kann. Der Landeshauptmann sollte daher umgehend seine Verhandlungen mit dem Regionenminister Fitto einstellen, zu denen er sich durch den massiven öffentlichen Druck der letzten Jahre hat verleiten lassen, und stattdessen die Materie dem Landtag überlassen, dessen Zuständigkeit sie ist.

hat von Anfang an unmissverständlich klargestellt, dass das Vorgehen des Alpenvereins inakzeptabel ist, was die einsprachigen Zusatzinformationen (Seilbahn, Hütte, Bushaltestelle, Parkplatz…) betrifft, und dass die Politik die Lösung der Ortsnamenfrage nicht aus Bequemlichkeit privaten Organisationen überlassen dürfe. Die damalige Stellungnahme scheint heute wieder aktueller denn je.

Medien Militär Ortsnamen Politik Recht | | | AA | Südtirol/o | AVS CAI | Deutsch

Geschichtsaufarbeitung beim AVS.

Die drei Nachfolgevereine des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins (DÖAV) — der Deutsche Alpenverein (DAV), der Österreichische Alpenverein (OeAV) und der Alpenverein Südtirol (AVS) — haben zusammen das Buch mit dem Titel »Berg heil!« herausgegeben. Es ist Ergebnis einer dreijährigen Studie über die dunkelsten Kapitel der gemeinsamen Vereinsgeschichte, welche in Zusammenarbeit mit unabhängigen Historikern durchgeführt wurde. Beleuchtet wurden unter anderem die deutschnationale Ideologie und der frühe Antisemitismus, welcher in einigen Sektionen des zunächst liberalen Vereins auf den Beginn des 20. Jahrhunderts zurückgeht. Das Alpine Museum in München zeigt vom 24. November bis zum 30. Juni eine entsprechende Ausstellung.

Die professionelle Geschichtsaufarbeitung ist besonders bei diesem einzigen »großdeutschen« Verein vor 1938, der sich den übersteigerten Nationalismus und Antisemitismus des vorigen Jahrhunderts spätestens ab 1920 zueigen machte, von großer Aktualität. Sehr positiv ist, dass sich auch der AVS am Projekt beteiligt hat, obwohl er im Zeitraum von 1918 bis 1945 — dem eigentlichen Fokus der Studie — nicht Teil des DÖAV war und seine Gründung als eigenständiger Verein auf die zweite Nachkriegszeit zurückgeht. Anstatt sich aus der Affäre zu ziehen, hat man die gemeinsame Verantwortung und die nationalistische Kontinuität bis 1945 in den Vordergrund gestellt. Zur Nachahmung empfohlen.

Faschismen Geschichte Politik Racism | Geschichtsaufarbeitung Good News | | | Deutschland Österreich Südtirol/o | AVS | Deutsch

Il testo dell’accordo.

PROTOCOLLO D’INTESA

tra

Il Consiglio dei Ministri e per esso il Ministro per i Rapporti con le Regioni e per la Coesione Territoriale

e

la Giunta Provinciale della Provincia Autonoma di Bolzano e per essa il Presidente della Giunta

Oggetto: Installazione di cartelli segnaletici sui sentieri di montagna della Provincia di Bolzano

*

Le Parti

– facendo seguito ad incontri, contatti e corrispondenza intercorsi;

– nell’intento di addivenire ad una soluzione condivisa per superare i contrasti insorti in merito alla cartellonistica di cui in oggetto, nel rispetto degli accordi internazionali, dei principi costituzionali e statutari, nonché delle normative statali e provinciali in vigore;

– nel rispetto della storia del territorio con i suoi tre gruppi linguistici;

– nello spirito primario di consolidare la pacifica convivenza tra i gruppi linguistici in Alto Adige e di incentivare una proficua collaborazione tra Stato e Provincia;

VISTO

– il decreto legislativo del Capo provvisorio dello Stato 28 novembre 1947, n. 1430 con cui è stata data esecuzione all’Accordo del 5 settembre 1946, riportato come allegato IV del trattato di pace fra l’Italia e le Potenze alleate ed associate firmato a Parigi il 10 febbraio del 1947, che riconosce l’utilizzo paritario della lingua italiana e della lingua tedesca in Provincia di Bolzano;

– gli articoli 8, primo comma n. 2, 99 e 101 dello Statuto speciale per il Trentino – Alto Adige, approvato con decreto del Presidente della Repubblica il 31 agosto dei 1972, n° 670;

– la legge provinciale 7 giugno 1982, n. 22;

– l’articolo 15 della legge 7 agosto 1990, n. 241 e successive modificazioni, che contempla la possibilità per le pubbliche amministrazioni di concludere tra loro accordi per disciplinare lo svolgimento in collaborazione di attività di interesse comune;

CONSIDERATO

– che l’Alpenverein Südtirol AVS, nell’implementazione del progetto finalizzato alla digitalizzazione della rete dei sentieri montani e alpini siti sul territorio provinciale e all’operatività di forme di orientamento supportate con tecnologie GPS ha programmato l’apposizione di circa 73.000 segnavia cartelli lungo i sentieri di montagna della Provincia di Bolzano;

– che quasi la metà di tali cartelli è stata già  apposta per un numero pari a circa 36.000, mentre la parte restante deve ancora essere apposta per un numero pari a circa 37.000;

– che l’iniziativa dell’AVS è stata seguita dal confronto tra le Parti sul tema particolarmente sentito dalle comunità locali;

– che l’Autorità di Polizia Giudiziaria ha individuato Ca. 1.500 cartelli segnaletici contenenti indicazioni esclusivamente monolingui;

– che la questione interessa la tutela e salvaguardia delle caratteristiche etniche e culturali dei gruppi linguistici presenti sul territorio della Provincia Autonoma;

– che l’intesa lascia impregiudicata la competenza legislativa della Provincia di Bolzano in materia della toponomastica che non è oggetto dell’intesa;

– che la situazione venutasi a creare evidenzia difficoltà oggettive, connesse all’attuazione del principio del bi- e, dove previsto, del tri-linguismo;

– che le Parti concordano sulla necessità  di individuare una soluzione condivisa del problema affinché, in tempi ristretti ma oggettivamente ragionevoli, venga disciplinata l’apposizione dei cartelli sui sentieri di montagna con l’individuazione di criteri oggettivi e chiari, nel rispetto dell’autonomia provinciale in materia di toponomastica;

tutto ciò premesso e considerato

si conviene quanto segue

Articolo 1

(Finalità e obiettivi)

1. Il presente Protocollo intende favorire, nel rispetto dei valori costituzionalmente e statutariamente tutelati, l’attuazione del principio del bilinguismo e del trilinguismo, ove previsto, in materia di cartellonistica sui sentieri di montagna, apposta con contributo pubblico.

Articolo 2

(Attuazione)

1. Le Parti si avvalgono delle proprie strutture organizzative per l’attuazione del presente Protocollo e per l’attività  di verifica periodica dell’andamento dell’intesa. Il Consiglio dei Ministri si avvale, in particolare, del Commissario di Governo per la Provincia di Bolzano.

2. Le parti o per esse i propri delegati entro quindici giorni nomineranno una commissione di esperti, composta da quattro membri, pariteticamente costituita.

3. La commissione dovrà verificare, concordare e proporre alle parti le indicazioni segnaletiche da redigere in forma bilingue ovvero trilingue nell’ambito dei Ca. 1.500 casi individuati dall’Autorità di Polizia Giudiziaria quali contenenti indicazioni monolingui.

4. Le determinazioni della commissione, anche per le parti non condivise, saranno rimesse alla valutazione congiunta delle parti, alle quali spetterà ogni determinazione in merito nel rispetto di quanto previsto dall’articolo 5, entro termini oggettivamente ragionevoli e comunque in tempo utile da consentire la sostituzione della cartellonistica esistente entro la stagione alpinistica 2013.

Articolo 3

(Cartellonistica esistente)

1. La Provincia Autonoma di Bolzano si adopererà per far adeguare i cartelli, di cui all’art. 2, comma 3, già apposti ed attualmente esistenti lungo i sentieri di montagna del territorio provinciale, come ai sensi e nei termini di quanto stabilito dall’art. 2, comma 4.

Articolo 4

(Nuova cartellonistica)

1 La Provincia Autonoma di Bolzano si adopererà per far installare i restanti cartelli, rientranti nel progetto dell’AVS di cui in premessa, nel rispetto dei principi e criteri enunciati con il presente protocollo d’intesa.

Articolo 5

(Indicazioni bi trilingui da riportare sui cartelli)

1 I cartelli da apporre secondo le modalità  descritte agli articoli 2, 3 e 4 devono riportare la forma bilingue (o trilingue laddove prevista) nel rispetto dei seguenti criteri:

a) indicazione delle denominazioni diffusamente utilizzate per i comuni e per le località  nelle rispettive lingue e delle informazioni generali.

b) mantenimento, invece, nella loro dizione originaria, in lingua tedesca e/o ladina, dei nomi storici ferma restando in ogni caso la traduzione dei termini aggiuntivi come ad esempio “malga”, “lago”, “montagna”, “fiume”.

Articolo 6

(Collaborazione e vigilanza)

1 Le Parti, ciascuna per quanto di rispettiva competenza, si impegnano a collaborare per il raggiungimento degli obiettivi del presente Protocollo e per l’attuazione delle attività  da esso previste.

Bolzano, 22 settembre 2010

Il Presidente della Provincia autonoma di Bolzano

Il Ministro per i rapporti con le regioni e per la coesione territoriale

Luis Durnwalder

Raffaele Fitto

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