Coronavirus-Verlauf in Südtirol.
mit Euregio Tirol, Lombardei und Bayern

Da ich keine zusammenfassende Grafik für den Verlauf der Coronavirus-Infektionen (SARS-CoV-2) in Südtirol und der Euregio Tirol finden konnte, habe ich nun selbst eine angelegt und werde sie — sofern ich gesund bleibe — während der kommenden Zeit aktualisieren.

Letzter Stand: 7. April 2020:

Grafiken zum Vergrößern anklicken. Logarithmische Skala

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mit Euregio Tirol, Lombardei und Bayern

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Covid: Was läuft falsch?
Gedankenprotokoll

Es ist eine Momentaufnahme, klar. Kann sein, dass sich noch alles ändert. Ich kann mich aber des Eindrucks nicht erwehren, dass in Südtirol — so wie in Italien — sehr viel falsch gelaufen ist und nach wie vor falsch läuft im Umgang mit der Pandemie. Und dass Österreich und Deutschland es (Stand jetzt!) besser hinbekommen haben. Wiewohl noch kein Ende in Sicht ist.

Dass das Virus nicht an Grenzen Halt macht, wissen wir. Was ist es aber dann, was ein bis dato so unterschiedliches Ergebnis erklären kann?

Bayern und Nord-/Osttirol hatten gegenüber Südtirol und dem Trentino einen zeitverzögerten Start in die heiße Coronavirus-Phase. Speziell im nördlichen Landesteil wurde zuerst auch einiges sträflich vernachlässigt, geradezu verschlafen. Stichwort Ischgl. Stichwort St. Anton. Dann aber wurden Maßnahmen ergriffen — und schon jetzt liegt das Wachstum der (ja: offiziellen, bestätigten) Infektionen deutlich unter jenem in Südtirol. Es kommt bereits zu einer ersten, hoffentlich nicht voreiligen Aufweichung der Restriktionen.

Bayern hat seine — übrigens weniger strengen — Maßnahmen noch später eingeleitet, als Nord-/Osttirol, doch auch dort wurde bereits eine klare Bremsung erreicht. Infektionen und vor allem Todesfälle liegen in Relation zur Bevölkerungszahl sehr weit unter jenen bei uns.

Was war anders? Was ist ausschlaggebend? Ein besser vorbereitetes und eingespieltes Gesundheitssystem? Mehr Personal? Die Verfügbarkeit von gutem, brauchbarem Schutzmaterial? Die deutlich größere Anzahl an Intensivbetten? (Wobei es zumindest in Bayern noch nicht zu einer Auslastung gekommen zu sein scheint, bei der die vielen Intensivbetten ins Gewicht fallen würden.) Der Umgang mit Risikogruppen und Hotspots, speziell den Seniorenheimen? Wenn nicht die Anzahl, so die Zielgenauigkeit und Schnelligkeit der Testungen mit einer effektiveren Isolation von Verdachtsfällen? Die Zeitverzögerung und somit verlängerte Vorbereitungsphase? Umwelteinflüsse? Bevölkerungsstruktur?

Oder lediglich — was ich nicht (mehr) glaube — ein anderes Zählverfahren? Bayern hat rund 25 mal so viele Einwohnerinnen, wie Südtirol, meldet aber nur 2,5 mal so viele Todesfälle. Faktor zehn. Wird sich das (hoffentlich nicht, für Bayern) noch ändern?

Wurde sich in Italien und auch in Südtirol zu sehr und einseitig auf »äußerliche« Maßnahmen, den sogenannten Lockdown (samt Denunziation) konzentriert, während ergänzende Schritte vernachlässigt wurden? Nirgendwo anders waren und sind die Einschränkungen inhaltlich wie zeitlich so ausgedehnt — und dennoch scheint dies nicht zu reichen, nicht den entscheidenden Unterschied zu machen.

Um eine nachträgliche, minutiöse Aufarbeitung werden wir sowieso nicht herumkommen. Dabei wird man nicht nur die offiziellen Covid-19-Opferzahlen berücksichtigen müssen, sondern (wie es ansatzweise bereits geschieht) auch die allgemeine Sterberate im Vergleich zum Durchschnitt anderer Jahre. Um die Dunkelziffer zu beleuchten und indirekte Opfer (etwa durch Angst/Einsamkeit, reduzierte medizinische Versorgung, weniger Bewegung) nicht aus den Augen zu verlieren. Ziemlich sicher sind die Unterschiede auf eine Kombination von Gründen zurückzuführen.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir uns diese(n) Fragen auch jetzt schon stellen sollten, wenn es dazu dienen kann, gegenzusteuern und die Lage zu verbessern. Wiewohl demokratische Prozesse derzeit auf ein Mindestmaß reduziert sind.

Siehe auch:

Comparatio Ecologia Gesundheit Grenze Recht Service Public Soziales Umfrage+Statistik | Coronavirus | | | Bayern Deutschland Nord-/Osttirol Österreich Südtirol/o Trentino | | Deutsch

Corona: Nord-/Osttirol testet mehr.

Wie viele Testungen auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus wurden bislang in den Tiroler Landesteilen durchgeführt? Das lässt sich für die letzten Tage an folgenden Diagrammen ablesen:

Diagramme zum Vergrößern anklicken.

Obwohl die Epidemie in Nord-/Osttirol erst zeitversetzt ihren Lauf nahm, wurden dort bis heute weitaus die meisten Untersuchungen (24.957) durchgeführt. Am wenigsten getestet wurde im Trentino.

Setzen wir die Infektionsanalysen mit der Einwohnerinnenzahl in Relation, verändern sich die Abstände, doch die Reihenfolge bleibt gleich: Mit 3.328 und 3.236 je 100.000 Einwohnerinnen* wurden in Nord-/Ost- respektive Südtirol bis heute fast gleich viele Testungen durchgeführt. Im Trentino waren es 2.061.

Ob und wie diese Zahlen tatsächlich Einfluss auf die Kontrolle der Infektionen haben, lässt sich nicht beurteilen. Mindestens genauso wichtig wie die Anzahl an Testungen dürfte sein, wer unter welchen Umständen wie schnell einem Abstrich unterzogen wird. Diese Praxis kann sich von Gebiet zu Gebiet deutlich unterscheiden.

Siehe auch:

*) zugrundegelegte Einwohnerinnenzahlen: Südtirol 520.000 – Nord-/Osttirol 750.000 – Trentino 540.000

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Mehrsprachiges Lernbuch kostenlos online.

Die Uniun Ladins Val Badia (ULVB) und das Istitut Ladin Micurà de Rü haben in Zusammenarbeit mit anderen Kulturinstituten die mehrsprachige Plattform Mies prömes parores (Meine ersten Wörter) entwickelt und online gestellt.

Dort gibt es in den fünf dolomitischladinischen Idiomen (Badiot, Gherdëina, Fascian, Fodom, Anpezan) und Friaulisch ein interaktives Lernbuch für Kinder mit 50 thematischen Tafeln und zusätzlichen Lernspielen kostenlos.

Dabei ist für sämtliche Begriffe eine Audiodatei der Aussprache im jeweiligen ladinischen Idiom und zudem auf Deutsch, Italienisch und Englisch hinterlegt:

Nicht zuletzt gibt es das Buch in einer gedruckten Fassung, die von der Plattform aus bestellt werden kann — außer in den dolomitenladinischen Idiomen und auf Friaulisch auch auf Fersentalerisch. Weitere Sprachversionen sind geplant.

Vielleicht ist das in Zeiten der Ausgangsbeschränkung ja auch für nichtladinische Kinder (und Erwachsene) eine Idee: die kleinste Landessprache etwas besser kennenlernen.

Siehe auch:

Minderheitenschutz Plurilinguismo Publikationen | Coronavirus Good News | | | Friaul-Friûl Ladinia Souramont Südtirol/o Trentino | | Deutsch

Gebärdensprache und Verschriftlichung.
Abbau von Barrieren

Die virtuellen Landesmedienkonferenzen sind in Zeiten der Corona-Pandemie zum täglichen Brot vieler Südtirolerinnen geworden, die Informationen aus erster Hand erhalten wollen. Nun wurden sie auch für Gehörlose zugänglich gemacht.

Zwar bietet Youtube, wo die Konferenzen gestreamt werden können, automatische Untertitel an, doch die sind alles andere als zuverlässig. Und selbst Lippenleserinnen haben keine Chance, wo einzelne Teilnehmerinnen — einschließlich des Landeshauptmanns bevor er negativ getestet wurde — Mundschutz tragen.

Ab jener vom 30. März werden nun alle Medienkonferenzen in die Gebärdensprache übertragen. Sowohl das Trentino, als auch Nord-/Osttirol waren früher dran — doch immerhin musste und konnte in Südtirol auch für Gehörlose ein zweisprachiger Dienst sichergestellt werden.

Zudem werden auch alle Medienkonferenzen zeitnah verschriftlicht. Die jeweiligen Protokolle können hier abgerufen werden.

Dieser Abbau von Barrieren gehört hoffentlich zu jenen (positiven) Veränderungen, die auch nach dem Ende des Ausnahmezustands beibehalten werden.

Siehe auch:

Gesundheit Kohäsion+Inklusion Plurilinguismo Tech&Com | Coronavirus Good News | | LPA | Nord-/Osttirol Südtirol/o Trentino | Land Südtirol | Deutsch

Indennità Covid? Monolingue.

Relativamente all’attuale stato di emergenza, pochi giorni fa il Consiglio d’Europa aveva chiesto alle amministrazioni pubbliche di rispettare scrupolosamente, sistematicamente il più ampio plurilinguismo possibile — anche al di là degli impegni eventualmente assunti con la ratifica della Carta Europea delle lingue regionali o minoritarie.

In Italia che cosa sta accadendo? L’esatto opposto, ad esempio col portale dell’INPS dedicato alle misure per il Covid-19. Non solo non è presente nessun’altra lingua oltre all’italiano, non essendo presenti né le lingue minoritarie né l’inglese — ma questo avviene addirittura in barba alle proprie leggi, che ad esempio per il Sudtirolo prevedono l’obbligo di bilinguismo.

Stralci dal sito internet dell’INPS (4 aprile 2020).

Dunque, non solo l’amministrazione non sta rispettando un plurilinguismo più ampio di quello abituale, ma addirittura si sta muovendo al di sotto di quel poco che normalmente fa.

Chi non parla o almeno capisce l’italiano, si «attacca al tram» — il che in questo caso potrebbe significare anche la perdita di un sostegno economico cui ha diritto.

Vedi anche:

Arbeit Discriminaziun Gesundheit Minderheitenschutz Nationalismus Plurilinguismo Recht Service Public Soziales Tech&Com Vorzeigeautonomie Wirtschaft+Finanzen | Bilinguismo negato Coronavirus | | | Italy Südtirol/o | Europarat NISF | Italiano

Kann man sich Demokratie auch abgewöhnen?

von Brigitte Foppa (Vërc)

Ich fürchte ja. Ziemlich schnell sogar. Schauen wir uns die derzeitige Szene an. Wir sehen im Wesentlichen vier Männer, immer dieselben vier (Kompatscher, Widmann, Schuler, Achammer). Die Krawatte haben sie gegen ein Halstuch eingetauscht. Innerhalb weniger Wochen hat sich der politische Diskurs in ein Frage-und-Antwort-Spiel verwandelt. BürgerInnen sagen nicht mehr ihre Meinung, sie dürfen Fragen stellen. Der Herr Professor antwortet, Tag für Tag, auf die Fragen im Radio, der Herr Hausarzt antwortet in der Zeitung, der Landeshauptmann antwortet in der Pressekonferenz.

Das ist sogar nachvollziehbar. Menschen brauchen Information und klare Antworten in dieser Zeit. Und: Eine Krise muss in aller Schnelle bewältigt werden, Entscheidungen sind zu treffen, ohne die langwierigen parlamentarischen Prozeduren.

Aber: Die Modi schleifen sich sehr schnell ein. Das Wirtschafts-Maßnahmenpaket wird nun nicht mehr diskutiert, sondern nur mehr vorgestellt. Im Radio besprechen es nicht mehr der Landesrat und die politischen Vertretungen, sondern auch dazu gibt es jetzt Anrufsendungen, wo dem Landesrat Fragen gestellt werden dürfen.

In kürzester Zeit ist die politische Debatte verarmt. Die Perspektiven haben sich verengt. Der öffentliche Diskurs wird banalisiert. Dabei wird im Hintergrund, in den sozialen Medien, in den Telefongesprächen und Videomeetings massiv diskutiert, mehr als je zuvor. Maßnahmen werden besprochen, Menschen suchen nach Information und Austausch, die Satire blüht und zeigt auf, dass die kritischen Geister noch nicht ermattet sind, sondern wacher denn je. Die Sehnsucht nach Diskussion, nach Verständnis, nach Auseinandersetzung ist immens.

Eine große Kluft hat sich aufgetan zwischen dieser Ebene und der öffentlichen Szene. Letztere wird  von den eingangs genannten Herren bespielt und das Publikum darf wohldosiert interagieren.

Ich sehe darin eine große Langeweile, vor allem aber große Gefahren.

Eine ist die Infantilisierung der Gesellschaft. Indem der eigentlich vom Landtag gewählte Landeshauptmann zum allgegenwärtigen Landesvater wird, werden auch die BürgerInnen zu Kindern. Sie fragen um Antwort und zunehmend um Erlaubnis. Der LH hat seine Sprechart geändert. Er spricht heutzutage immer in der Ich-Form (Conte macht das übrigens auch. Es heißt, dass er zugleich an Sex-Appeal zugelegt hat. Auch das sollte zu denken geben). Auf die einzige kritische Bemerkung der Opposition in der gesamten Coronakrise (als die Frage aufgeworfen wurde, ob die berühmten Halstücher sinnvoll seien oder gar von Verwandten des Landesrates fabriziert worden waren), reagierte Kompatscher ungehalten und mit dem Ton einer Mama, die den Kindern sagt: „Da arbeite ich den ganzen Tag für euer Bestes und dann tut ihr auch noch kritisieren!“.

Die allseits verwendete Kriegsrhetorik verschärft die Meinungseinheit und die Botschaft des Gehorchens. Man denkt vielleicht, dass es nun Gehorsam braucht, um die Maßnahmen so flächendeckend als möglich durchzusetzen. Das ist eine Denkart. Eine andere geht davon aus, dass nicht gehorcht, sondern Regeln eingehalten werden müssen. Darin liegt ein kleiner, vielleicht winziger Unterschied. Denn während Gehorsam bedeutet, widerspruchslos Befehle anzunehmen, fußen Regeln auf einem gesellschaftlichen Konsens. Ganz ganz wichtig in dieser Zeit, wo wir so viele Menschen dazu bringen müssen, die Regeln des Zuhausebleibens und der Distanz einzuhalten.

Konsens aber entsteht aus Debatte. Wir konfrontieren in der Debatte unsere Haltungen, wir feilen daran, wir können Verständnis aufbauen und von vorgefertigten Urteilen abrücken. Genau das brauchen wir jetzt, noch mehr als sonst.

Daher mein inniges Plädoyer an alle, die Öffentlichkeit gestalten: Führen wir die Debatte wieder ein! Im Landtag, in den Medien, im wenn auch virtuellen Austausch zwischen den MeinungsträgerInnen.

Ich habe den Aufruf auch an den LH gerichtet. Ich weiß ihn da, zumindest theoretisch, auf meiner Seite. Er weiß um die Verführung der narzisstischen Omnipräsenz, aber auch um deren Einsamkeit. Er kennt die demokratischen Prozesse und nicht nur die Mühe, sondern auch die Stärke der Auseinandersetzung.

Es gilt die Demokratie wieder hochzufahren.

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Nuove tute dalla Cina tramite l’Austria.

La compagnia aerea di bandiera austriaca Austrian Airlines (gruppo Lufthansa) ha operato un secondo trasporto di materiale protettivo sanitario, 30 tonnellate in tutto, dalla Cina a Vienna, con due velivoli Boeing 777. Si tratterebbe di 12 tonnellate di mascherine e 18 tonnellate di tute protettive.

Oltre 1.800 scatoloni di tute sarebbero destinate al Sudtirolo, secondo quanto riferisce il portale SüdtirolNews, mentre i 1.400 scatoloni di mascherine andranno alla Croce Rossa per essere distribuite in Austria.

Una prima fornitura di materiale protettivo proveniente dalla Cina era arrivata in Sudtirolo poco meno di una settimana prima (martedì 24 marzo), sempre grazie alla collaborazione austriaca.

Cinque pazienti sudtirolesi, inoltre, sono stati trasferiti negli ospedali di Innsbruck e di Lienz, mentre domenica (29 marzo) altri due sono stati accolti in Germania. Inoltre c’è la disponibilità del Vorarlberg a prendersi carico di altre tre persone in terapia intensiva.

Vedi anche:

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Corona: Riesige Datenpanne beim Land.

Man kann sich intensiv darüber unterhalten, wie die Daten zum Coronavirus (Infizierte, Genesene, Verstorbene…) zu interpretieren und gegebenenfalls miteinander in Relation zu setzen seien. Außerdem können schlaue Schätzungen — zum Beispiel über den Erfassungsgrad — angestellt werden. Doch all diese Überlegungen sind sinnlos, wenn das zugrundeliegende Datenmaterial wertlos ist.

Das war in Südtirol tagelang der Fall, denn die einzige für einigermaßen glaubwürdig gehaltene Zahl — die der Verstorbenen, denn Verstorbene kann man nur schwer übersehen — war durch eine unglaubliche Panne sehr stark verfälscht.

Die vom Land kommunizierte Gesamtzahl an Todesfällen war nämlich gar keine Gesamtzahl, da »vergessen« wurde, die in den Seniorenheimen Verstorbenen einzurechnen. Ein Abgleich der Daten führte nun zur unfassbaren Erkenntnis, dass 32 von 110 (also knapp ein Drittel!) der Covid-19-Opfer einfach übersehen worden waren.

Damit schnellt die Sterblichkeitsrate, wie auch immer man sie berechnet, deutlich in die Höhe. Und viele der bislang angestellten Überlegungen sind hinfällig.

Natürlich können immer und jederzeit Fehler passieren. Dieser ist jedoch einerseits so riesig, dass er das Vertrauen in die Zahlen des Landes massiv erschüttert. Andererseits scheint er symptomatisch für eine etwas hemdsärmelige Herangehensweise, die wir auch aus anderen Bereichen gewohnt sind.

Siehe auch:

Gesundheit Service Public Umfrage+Statistik | Coronavirus | | | Südtirol/o | Land Südtirol Sabes | Deutsch