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  • Parenti d’Italia.

    Erst kürzlich war der Stiefsohn von Alessandro Urzì (FdI) als Nachfolger von Antonio Lampis zum Direktor des Landesressorts für Italienische Kultur und Wirtschaftsentwicklung ernannt worden. Das ist der Zuständigkeitsbereich von LH-Stellvertreter Marco Galateo (ebenfalls FdI).

    Nun wird Nicla Muraro als einzige Vertreterin der Gemeinde Bozen in den Verwaltungsrat der Rainerum-Stiftung entsandt. Es handelt sich dabei um die Tochter von Roberto Muraro, dem Fraktionsvorsitzenden von Fratelli d’Italia im Bozner Gemeinderat.

    Die Nominierung erfolgte vorgestern in der zuständigen Gemeinderatskommission und löste hitzige Debatten aus, auch weil die Mehrheit ausschließlich Muraros Tochter als Vorschlag vorgelegt hatte. Nicht nur die Opposition wandte sich gegen die Nominierung, auch die SVP-Fraktionsvorsitzende Elizabeth Ribeiro Da Silva Tutzer soll Bedenken geäußert und eine Unterbrechung der Sitzung verlangt haben. Letztendlich stimmte sie aber für Muraro.

    Die Einzelfälle beginnen sich zu häufen.

    Ja, vermutlich ist alles »rechtmäßig« zugegangen und womöglich hat Nicla Muraro sogar die nötigen Kompetenzen für den Posten. Doch solche Nominierungen sollten auch derart erfolgen, dass es einen nachvollziehbaren Abstand zwischen politischer Macht und persönlicher Nähe gibt.

    Doch für eine Partei, in der die Schwester von Regierungschefin Giorgia Meloni, Arianna, seit 2023 das Parteisekretariat innehat und zudem für das Mitgliederwesen verantwortlich ist und deren damaliger Partner, Francesco Lollobrigida (FdI), 2022 zum Landwirtschaftsminister ernannt wurde, ist das alles vermutlich ganz normal.

    Jetzt praktiziert sie dieses System — mit dem Segen einer immer unterwürfigeren SVP — eben auch in Südtirol.

    Cëla enghe: 01 02 03 04



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  • Dialektologietagung in Brixen.
    Veranstaltungshinweis

    Gerade läuft am Campus Brixen der Freien Universität Bozen die 16. Bayerisch-Österreichische Dialektologietagung (16.-18. September) mit dem Titel Dialekt und Mehrsprachigkeit. Der Schwerpunkt der Tagung liegt dieses Mal auf »Beiträgen zum Verhältnis von Dialekt und innerer/äußerer Mehrsprachigkeit, dabei insbesondere auf Fragen zu Dialekt und alter/neuer Mehrsprachigkeit in Bildungseinrichtungen.«

    Das umfassende Programm der Tagung sieht folgendermaßen aus:

    Mittwoch, 16. September

    • ab 8:30 Uhr Anmeldung | Foyer Erdgeschoss
    • 9:15-9:30 Uhr Begrüßung | Aula Magna
    • 9:30-10:30 Uhr Plenarvortrag | Aula Magna Luca Melchior »In dieser Schulzeit begann ich Dialekt und Hochdeutsch plötzlich unterschiedlich zu bewerten« – Dialekt im Deutschunterricht im Spiegel sprachautobiografischer Texte
    • 10:30-11:00 Uhr Kaffeepause | Foyer Erdgeschoss
    • Spracheinstellungen | Raum 1.04 | Moderation: Claudia Maria Riehl:
      • 11:00-11:30 Uhr Anna Tappeiner Dialekt, Standard und …? Innere Mehrsprachigkeit in Südtirol aus Sprecher:innenperspektive
      • 11:30-12:00 Uhr Sarah Decker »Dialekt« und Identität in München
    • Morphologie | Raum 1.14 | Moderation: Stefan Rabanus
      • 11.00-11:30 Uhr Livio Gaeta Nomina vicis im Alpensprachraum: Morphologische Muster, Sprachkontakt und areale Konvergenz
      • 11:30-12:00 Uhr Anthony Rowley Zur Morphologie des Bairischen von Süden nach Norden
    • 12:00-14:00 Uhr Mittagspause
    • Spracheinstellungen | Raum 1.04 | Moderation: Kerstin Dierolf
      • 14:00-14:30 Uhr Theresa Ziegler Die sozio-symbolische Funktion von Fugenelementen im Deutschen in Österreich
      • 14:30-15:00 Uhr Anja Wittibschlager Registerbewusstsein und Konjunktiv-II-Gebrauch – Evidenz aus dem ruralen Österreich
    • Semantik | Raum 1.14 | Moderation: Sonja Quehenberger
      • 14:00-14:30 Uhr Claudia Mattes »Manchmal glaub i, alle ghern gwirgt« – deontisches gehören in den bairischen Dialekten Österreichs
      • 14:30-15:00 Uhr Georg Oberdorfer dann lässt er einem alten Kerl die Frau absterben – regionalsprachliche Verbalisierung von Raumzeitlichkeit
    • 15:00-15:30 Uhr Pause
    • Spracheinstellungen | Raum 1.04 | Moderation: Christian Schwarz
      • 15:30-16:00 Uhr Susanne Oberholzer Innere Mehrsprachigkeit in der Praxis: Die bairischsprachigen Deutschschweizer:innen und ihr sprachliches Repertoire
      • 16:00-16:30 Uhr Monika Dannerer Das ganze Repertoire? Dialekt- und Mehrsprachigkeit am Arbeitsplatz
      • 16:30-17:00 Uhr Márta Müller Positive, negative und universelle Elemente in den narrativen Sprachbiographien von älteren ungarndeutschen Mundartsprecher/-innen in Bezug auf die deutschen Mundarten
    • Lexikographie | Raum 1.14 | Moderation: Philip C. Vergeiner
      • 15:30-16.00 Uhr Monika Fritz-Scheuplein Das Wörterbuch der Schäfersprache in Unterfranken
      • 16:00-16:30 Uhr Brigitte Ganswindt, Andrea Schamberger-Hirt Tiaßarisch – Editionsprojekt zum »Diessner Wörterbuch« von Bruno Schweizer
      • 16:30 17:00 Uhr Katharina Korecky-Kröll, Daniel Elsner, Wolfgang Kappensteiner, Elisabeth Eder, Philipp Stöckle WBÖ goes AI: Möglichkeiten und Herausforderungen der Verwendung von Large Language Models in der Dialektlexikographie am Beispiel des Wörterbuchs der bairischen Mundarten in Österreich

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  • Vom engen Meinungskorridor.


    Eine Stunde Anhörung vor dem Corona-Ausschuss des Landtages.

    Eine doch gute Idee, die Zeit der Corona-Pandemie »parlamentarisch« aufzuarbeiten. Ein bisschen spät, aber immerhin. Kürzlich erhielt ich vom Corona-Ausschuss des Landtages eine Einladung, dort zum Gespräch, zu einer »Anhörung« zu erscheinen. Ohne Zwang, freiwillig.

    Anlass war wohl, meine Annahme, die damalige Arbeit als Redakteur bei Rai Südtirol. Aber warum eigentlich, ich habe immer beide »Seiten« angehört, also auch die Corona-Verharmloser, Skeptiker und Leugner, die berühmt-berüchtigten »Querdenker«.

    Nein, es ging um meinen langatmigen Kommentar Für die Triage auf Salto. Erschienen vor fünf Jahren! Zugegeben, ich hatte da hart zugelangt, sehr pointiert, auch untergriffig, ein Kommentar eben. Entrüstet wies in seinem Gegenkommentar Florian Kronbichler meinen Kommentar als Hetze zurück. Gehört zum Disput. Die Vorgeschichte zur Anhörung.

    Doch der Reihe nach. Vierzehn Mitglieder zählt der Corona-Ausschuss, die grüne Brigitte Foppa sitzt dem Ausschuss vor, ihr bei Landesrätin Rosmarie Pamer (SVP) und Franz Ploner vom Team K. Am Tag meiner Anhörung (2. September) saßen von den 14 Mitgliedern sechs im Landtag. Manifestierter kann das Desinteresse nicht sein.

    Angehörte dürfen auf der Regierungsbank Platz nehmen. Immerhin, endlich mal dort sitzen, das war die Anhörung auf alle Fälle wert. Die Stimmung war gut, entspannt, kollegial, in der Phase der Vorstellung meiner Person.

    Den Auftakt der Anhörung machte Renate Holzeisen von der Liste Vita. Wegen ihres Engagements gegen die Anti-Corona-Maßnahmen, manche unsinnig und wenig zielführend, wurde Renate Holzeisen in den Landtag gewählt. Ihre Fragen, die keine waren, sondern Feststellungen, waren eine Abrechnung. Die Corona-Politik spaltete die Gesellschaft, einher ging eine massive Propaganda. So warf sie Staatspräsident Sergio Mattarella ungeschminkte Agitation vor, Angstmache, also Stimmungsmache und Agitation. In seiner Osteransprache 2020 forderte er die Bürgerinnen und Bürger auf, die Vorsichtsmaßnahmen streng einzuhalten.

    Aber gut, ihre Sicht auf die Dinge, zweifelsohne legitim. Und mein Salto-Kommentar Für die Triage war letztendlich Teil dieser staatlichen Propaganda. Und zwar deshalb, weil ich für chronisch Kranke Position bezog, die vom Gesundheitsdienst prioritär vor an Covid erkrankten Impfverweigerern und -innen behandelt werden sollten. Das Wie und Warum versuchte ich zu belegen. Aber darüber las Renate Holzeisen einfach hinweg.

    Also habe ich auch meinen Teil zur Spaltung der Südtiroler Gesellschaft beigetragen. Aber nicht die Impfverweigerer, die die »Gehorsamen« als Schafe beschimpften, als blinde Untertanen, als Gefolgsleute des angeblich autoritären Staates.

    Ob ich einen solchen Kommentar bei ähnlicher Gefahrenlage nochmals schreiben würde, wollte Holzeisen wissen. Ja, schon, vielleicht halt weniger untergriffig und weniger zynisch.

    Der »Widerstands- und Freiheitskämpfer« Jürgen Wirth-Anderlan, eine der Selbstbezeichnungen der Gegner:innen der Corona-Maßnahmen, warf mir vor, journalistische Standards nicht eingehalten zu haben. Oder gar nicht zu kennen. Er als Skilehrer halte sich an Regeln und Vorgaben, ich offenbar nicht. Er fand, den Text las er genauso oberflächlich wie seine Mitstreiterin Holzeisen, der Kommentar erinnere ihn an eine »gewisse Zeit«.

    Wirth-Anderlan zitierte eine Aussage der Volksverpetzer im Kommentar, nämlich »grenzt die Impfgegner aus«. Mein Zusatz: »Die Krankenhäuser sollen die VerweigererInnen nicht mehr aufnehmen, es gibt für das Pflegepersonal und für die ÄrztInnen schon genug zu tun.« Und: »Deshalb, schließt die Intensivstationen für impfverweigernde Covid-Erkrankte. Bestraft … die eigenverantwortlich Fahrlässigen.« Also die Impfverweigerer. All das erinnert, ausgerechnet ihn, an eine gewisse Zeit. An die Ausgrenzung der Jüdinnen und Juden im Dritten Reich und deren Vernichtung.

    Gegner:innen von Corona-Maßnahmen verglichen sich mit den verfolgten Jüdinnen und Juden in der Nazizeit. Die Maßnahmen wurden mit den Naziparagraphen zur Verfolgung der Jüd:innen verglichen. Auf Protestveranstaltungen tobte entgrenzter Antisemitismus.

    Ausgerechnet Jürgen Wirth-Anderlan, der Kontakte zu den rechtsradikalen Identitären pflegt, fühlt sich wegen meines Kommentars an eine gewisse Zeit erinnert. Ich also ein Nazi. Nicht gut, aber seine Meinung.

    Diese angeblichen Widerstands- und Freiheitskämpfer klagen, dass der Meinungskorridor vom Mainstream eingeengt wird. Der Vorwurf, die »Lügenpresse« nimmt den Dissens nicht wahr, grenzt ihn aus, kriminalisiert ihn. Die »Lügenpresse«-Agitator:innen sind es aber, die Meinungs- und Medienfreiheit einschränken wollen. Besonders dann, wenn es um Fakten geht.

    Fakten! Die Anti-Corona-Impfung sei schädlich bis tödlich, wiederholten die »Querdenker«. Weder schädlich noch tödlich ist offensichtlich die Einnahme eines Desinfektionsmittels gegen Corona, empfohlen von Donald Trump oder eines Entwurmungsmittels für Pferde — auch gegen Corona —, angepriesen vom »Volks- und Friedenskanzler« (Selbstdefinition) Herbert Kickl von der FPÖ.

    Dem glaubten viele Menschen, die gleichzeitig der Politik, den Gesundheitsdiensten und ihrer Impfung misstrauten. Laut letzter Meinungsumfrage werden Renate Holzeisen und Jürgen Wirth-Anderlan wieder in den Landtag gewählt. Dann wird es wohl nicht so dramatisch um den Meinungskorridor bestellt sein. Der Meinungskorridor ist doch so breit wie eine US-amerikanische Autobahn.

    Mein Eindruck nach einer Stunde Anhörung war, gefragt wurde ich auch von Brigitte Foppa, Franz Ploner, Andreas Leiter-Reber (Freie Fraktion) und Bernhard Zimmerhofer (Süd-Tiroler Freiheit) und zwar nicht inquisitorisch, den Meinungskorridor einengen wollen Renate Holzeisen und Jürgen Wirth-Anderlan.

    Es war eine gute Stunde auf der Regierungsbank und eine Bestätigung meiner Einschätzung, dass jene, die vor Propaganda warnen oder sich an eine gewisse Zeit erinnert fühlen, selber Propaganda betreiben und diese gewisse Zeit vergegenwärtigen wollen.

    Cëla enghe:


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  • Sprich blaugrana, sprich Katalanisch.
    Barça

    Der stets für die katalanische Sache einstehende FC Barcelona hat gemeinsam mit seiner Stiftung eine neue Kampagne zur Förderung der katalanischen Sprache gestartet. Unter dem Motto Parla blaugrana, parla català (in Anlehnung an die Vereinsfarben: »Sprich blaurot, sprich Katalanisch«) soll die Sprache innerhalb der Barça-Gemeinschaft gestärkt und zugleich als verbindendes und prägendes Element der Gesellschaft Kataloniens sichtbar gemacht werden.

    Indem blaugrana und català unmittelbar miteinander verbunden werden, stellt der FC Barcelona sogar eine direkte Identifikation zwischen sich selbst und der katalanischen Sprache her.

    Für die Kampagne hat der Club Spielerinnen und Spieler der Männer- und Frauenteams vor die Kamera geholt. In mehreren Videos erzählen sie von ihren eigenen Erfahrungen mit der Sprache und davon, wie sie im Alltag im und rund um den Verein verwendet wird. Für die Integration innerhalb der Teams spiele sie dabei eine ebenso wichtige Rolle wie für die gesellschaftliche Integration von Menschen, die neu nach Katalonien kommen.

    Die Kampagne zeigt unter anderem, wie Spielerinnen, die Katalanisch als Teil ihrer Ausbildung in der Fußballschule La Masia gelernt haben, die Sprache verwenden. Andere, die später aus dem Ausland oder aus Spanien zum Club gekommen sind, beginnen sie zu verstehen und lernen zunehmend auch, sie selbst zu sprechen.

    Gemeinsame Sprache einer vielfältigen Gemeinschaft

    Katalanischsprachige Spielerinnen übernehmen dabei eine Art informelle Vermittlerrolle. Pau Cubarsí etwa wird von Mitspielern als »Lehrer« bezeichnet, weil er ihnen beim Katalanischlernen hilft und sie etwa in der Umkleide mit Korrekturen unterstützt. Gerade vor dem Hintergrund der Internationalität der Teammitglieder soll Katalanisch zu einer gemeinsamen Sprache werden, die Menschen unterschiedlicher Herkunft miteinander verbindet.

    Die Kampagne knüpft an eine lange Tradition an. Nicht nur seinem Claim, sondern seiner gelebten Philosophie nach ist Barça més que un club — also »mehr als ein [Sport-]Verein« —, der schon kurz nach seiner Gründung damit begonnen hat, sich für die katalanische Sprache zu engagieren und auch während der Franco-Diktatur ein wichtiger kultureller Bezugspunkt für Katalonien blieb. Schon seit 1918 ist Katalanisch die offizielle Sprache des Clubs. Die Statuten bestimmen ausdrücklich, dass Katalanisch bei den Aktivitäten des Vereins grundsätzlich bevorzugt verwendet werden soll.

    Ein Verein mit einer weltweiten Fangemeinde und Spielern aus zahlreichen Ländern könnte die katalanische Sprache leicht als Hindernis betrachten und stattdessen auf die Weltsprachen Spanisch und Englisch setzen. Barça tut bewusst das Gegenteil: Die internationale Ausstrahlung und die enorme Reichweite werden dazu genutzt, die katalanische Sprache zu stärken, in die Welt zu tragen und als identitätsstiftendes Merkmal des Vereins zu betonen. Auch gegenüber einer weltweiten Millionen-Fangemeinde macht der Club ohne Komplexe sichtbar, dass er sich mit der katalanischen Geschichte, Sprache und Kultur identifiziert.

    Zur diesjährigen Diada, dem katalanischen Nationalfeiertag am 11. September, veröffentlichte der FC Barcelona zusätzlich ein Video, das die mehr als hundertjährige Geschichte seiner Verbindung mit der katalanischen Sprache nachzeichnet. Damit wird klar, dass Katalanisch für Barça nicht etwa eine aktuelle Marketingidee ist, sondern seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil seiner Identität.

    Cëla enghe: 01 02 03 04 05 06 07 | 08 09



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  • Alba, Cymru und Éire gemeinsam für die Selbstbestimmung.

    Wie der britische Telegraph heute berichtet, ist am morgigen Montag ein Gipfeltreffen der Regierungschefinnen von Alba (aka Schottland), Cymru (aka Wales) und Tuaisceart Éireann (aka Nordirland) geplant, bei dem es hauptsächlich um die Loslösung der drei Nationen vom Vereinigten Königreich, aber auch um eine engere Kooperation untereinander gehen soll. Mit John Swinney (SNP), Rhun ap Iorwerth (Plaid Cymru) und Michelle O’Neill (Sinn Féin) werden erstmals alle drei Regierungen von Vertreterinnen separatistischer Kräfte angeführt.

    Es wird erwartet, dass bei der historischen Zusammenkunft, die in Caerdydd (aka Cardiff), der Hauptstadt von Cymru, stattfinden soll, im Rahmen der Beratungen eine gemeinsame Erklärung oder ein Memorandum unterzeichnet wird, mit dem der neue britische Premierminister, Andy Burnham (Labour), dazu aufgerufen wird, das Recht auf Abhaltung von Selbstbestimmungsreferenda anzuerkennen. Erst am Mittwoch hatte er im Unterhaus bekannt, dass er ein zweites Referendum in Alba genauso wie eines in Tuaisceart Éireann genehmigen würde, wenn jeweils ein klarer Konsens dafür in der Öffentlichkeit bestehe.

    Der Telegraph zitierte den schottischen Regierungschef John Swinney mit den Worten, Burnham müsse sich mit dem Gedanken abfinden, dass er als letzter Premierminister des Vereinigten Königreichs in die Geschichte eingehen wird.

    Wie ich finde, ist das geplante Treffen und die Zusammenarbeit zwischen Alba, Cymru und Tuaisceart Éireann auch deshalb sehr bemerkenswert, weil es in den drei Gebieten sehr unterschiedliche Ausgangslagen und Pläne für die Ausübung des Rechts auf Selbstbestimmung gibt.

    Cëla enghe: 01 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿 🏴󠁧󠁢󠁷󠁬󠁳󠁿 🇮🇪



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