Il dato sui laureati.
Quotation 570

[Il] dato sui laureati […] colloca quasi sempre la Provincia di Bolzano in fondo alla classifica. La verifica l’ho fatta personalmente qualche tempo fa, in occasione della apposita graduatoria stilata dal Sole 24 ore: “I dati – mi hanno spiegato – provengono dal Ministero dell’Università e Ricerca e considerano solo i laureati negli atenei italiani”. Cifre che, quindi, penalizzano pesantemente la provincia di Bolzano dove, come noto, quasi il 40% delle lauree è ottenuto presso le università austriache.

Massimiliano Boschi per AAI

Vedi anche:

Bildung Faktencheck Medien Umfrage+Statistik | Zitać | | S24O | Italy Österreich Südtirol/o | | Italiano

Kollabierendes Gesundheitssystem.

Im Fatto Quotidiano ist vorgestern ein höchst lesenswerter Beitrag erschienen, in dem rekonstruiert wird, wie das italienische Gesundheitssystem — ausdrücklich auch in Südtirol — zerstört wird und bereichsweise längst eine Zweiklassenmedizin Einzug gehalten hat. Zutaten sind unter anderem die mangelnde Umsetzung von EU-Richtlinien zum Schutz vor Ausbeutung, die Senkung der Bettenanzahl und die umstrittene freiberufliche Intramoenia-Tätigkeit von Krankenhausärztinnen. Ferner: zu wenige Plätze für die Ausbildung von Fachärztinnen* sowie der auch hierzulande zunehmend nötig werdende Zukauf von Personal und Leistungen, während immer mehr Ärztinnen ins Ausland — oder in die Privatwirtschaft — abwandern. Was in Südtirol auch negative Auswirkungen auf die Einhaltung der Zweisprachigkeitspflicht hat.

In einigen italienischen Regionen gibt es zwar Versuche, diesem verhängnisvollen Trend entgegenzuwirken — bis dato jedoch ohne einen echten Durchbruch verzeichnen zu können.

Einem Bericht des Sole24Ore vom 7. März zufolge gehört Südtirol immerhin zu den nur elf von 21 Regionen und autonomen Ländern, die die Intramoenia-Tätigkeit von einem Überwachungsgremium kontrollieren lassen. Doch nur in den Abruzzen, Latium, Apulien und Venetien beteiligen sich angeblich auch Patientinnenvertretungen an der Überwachung. Positiv: Mit 39% ist der Anteil ihres Intramoenia-Umsatzes, den Ärztinnen an den Gesundheitsbetrieb abgeben müssen, hierzulande mit am höchsten.

Denke nur ich, dass — auch angesichts dieser höchst bedenklichen Entwicklungen — endlich die Primärzuständigkeit fürs Gesundheitswesen her muss?

Siehe auch:   

*) hierzulande noch aktiv aus Rom torpediert, indem die Ausbildung nach österreichischem Modell unterbunden wurde (siehe)

Bürokratismus Gesundheit Medien Plurilinguismo Service Public Vorzeigeautonomie Wirtschaft+Finanzen Zentralismus Zuständigkeiten | | | Il Fatto Quotidiano S24O | Italy Südtirol/o Venetien-Vèneto | | Deutsch

Lebensqualität: Südtirol staatsweit vorn.
Die mehrjährige Entwicklung gleicht einer Achterbahnfahrt

Die Wirtschaftszeitung ItaliaOggi hat wieder ihr jährliches Ranking zur Lebensqualität in den Provinzen des italienischen Staates veröffentlicht, das sie in Zusammenarbeit mit der römischen Sapienza-Universität ausarbeitet.

Derselben Untersuchung zufolge war Südtirol 2016 vom zweiten auf den staatsweit achten Platz abgerutscht, um nunmehr wieder — wie zuletzt vor genau zehn Jahren — die Führung zu übernehmen.

Auf Südtirol folgen in der diesjährigen Wertung Trient und Belluno, die ihre Vorjahresplätze behalten, während Vorjahressieger Mantua mit Südtirol den Platz tauscht und nunmehr an achter Stelle liegt.

In den einzelnen berücksichtigten Bereichen belegt Südtirol:

  • Handel und Arbeit: Rang 1 von 110 (Vorjahr: 1)
  • Umwelt: Rang 4 (4)
  • Kriminalität: Rang 46 (15)
  • Soziale Not: Rang 14 (93)
  • Demographie: Rang 1 (1)
  • Dienstleistungen (Finanz und Schule): Rang 18 (18)
  • Gesundheitssystem: Rang 27 (25)
  • Freizeit: Rang 11 (8)
  • Lebensstandard: Rang 98 (106)

Die Wissenschaftlichkeit und Aussagekraft solcher Rankings, wie sie zum Beispiel auch die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore erstellt, ist sehr umstritten.

Siehe auch:

Gesundheit Medien Politik Scola Service Public Sicherheit Soziales Umfrage+Statistik Wirtschaft+Finanzen Wissenschaft | | | S24O | Südtirol/o | | Deutsch

Il tedesco? Lo parli «a casa tua».
Quotation 335

Ecco le belle cosucce che dice Giuseppe Cruciani, conduttore della trasmissione La Zanzara (l’attualità senza tabù) su Radio24 (appartenente al Sole 24 Ore e dunque a Confindustria) sul fatto che il senatore Hans Berger (SVP), dopo le consultazioni con Mattarella, si sia permesso di pronunciare anche qualche parola in tedesco:

C’è un tizio della Südtiroler Volkspartei, che dà un contributo fondamentale, devo dire, alla formazione del nuovo governo, beh certo… il quale parla in tedesco. Parla in te-des-co! Davanti alle telecamere. Parla in tedesco, sono diventato pazzo. Ma come in tedesco? Beh sì, perché dice… si rivolge alla minoranza. No! Esci dal quirinale, parli davanti agli italiani. Poi a casa tua, a Bolzano parli quella minchia di tedesco di merda. Ma non puoi, cioè… non puoi parlare in tedesco davanti al quirinale. Parli in i-ta-lia-no, non in tedesco. Queste cose mi fanno impazzire.

Trascrizione:

Dopo aver fatto ascoltare due frasi in tedesco di Berger, il conduttore (parliamo della puntata del 9 dicembre) si associa alla proposta del suo interlocutore telefonico di mandare Berger a fare le consultazioni con Angela Merkel. Eh sì, perché l’equazione semplice semplice dei nazionalisti (chiamiamolo acume) è questa: Italia=italiano, per cui lingua tedesca=Germania.

Viva l’Europa. Mancanza di rispetto assoluta per la diversità — il (qui da noi) tanto decantato plurilinguismo e la multiculturalità — che puntualmente si ripresenta non appena una minoranza si permette di non rimanere folcloristicamente rinchiusa nei suoi quattro muri («a casa tua, a Bolzano»). Uniformazione «nazionale», profondamente radicata nel concetto di stato-nazione (appunto), che ha peraltro fatto sì che — mentre ad esempio in Spagna è normale che i rappresentanti politici catalani, baschi, galiziani si rivolgano in «lingua propria» agli abitanti delle loro comunità, anche da Madrid — in Italia sia impossibile sentire un rappresentante sardo, friulano, francoprovenzale o sloveno esprimersi in pubblico nella sua lingua.

Manteniamo la parvenza, auto-avverante, dell’uniformità assoluta della sacrissima (e, manco a dirlo, indissolubile) Nazione. Una schifezza.

Vedi anche:

Discriminaziun Medien Nationalismus Plurilinguismo Politik | Zitać | | S24O | | EU SVP | Italiano

»Sole« veröffentlicht neue Studie zur Lebensqualität.

Nach der Wirtschaftszeitung ItaliaOggi hat nun auch Il Sole 24 Ore seine jährliche Wertung der Lebensqualität in den Provinzen Italiens veröffentlicht. Südtirol rutscht demnach vom ersten auf den nunmehr siebten Rang ab.

Abschneiden Südtirols in den jeweiligen Erhebungen.

Die ersten drei Plätze belegen die Provinzen Aosta, Mailand und Trient.

Von Widersprüchlichkeit kann im Falle Südtirols nun nicht mehr die Rede sein. Doch während der diesjährige achte Platz von ItaliaOggi im Zehnjahresvergleich einen Negativrekord darstellt, ist der siebte Platz des Sole »nur« der drittschlechteste seit 2007.

Die Südtiroler Landesregierung hat heute in einer Pressemitteilung auf mehrere Mängel der Studie hingewiesen.

Medien Politik Umfrage+Statistik | | | LPA S24O | Südtirol/o | | Deutsch

Widersprüchliche Einstufung der Lebensqualität.

Unbeständig — so muss man das Abschneiden Südtirols in den italienischen Wertungen zur Lebensqualität während der letzten Jahre nennen: Alljährlich veröffentlichen die Wirtschaftszeitungen Il Sole 24 Ore und ItaliaOggi Ranglisten nach Provinzen, wobei unser Land traditionellerweise weit oben liegt.

Lebensqualität 2016 (ItaliaOggi).Doch in der Statistik des Sole rangierte Südtirol 2013 noch auf dem zweiten Platz, stürzte 2014 auf den zehnten ab und lag 2015 schon wieder auf Rang eins. Für das laufende Jahr liegen noch keine Daten vor.

ItaliaOggi veröffentlichte seine neue, wie gewohnt in Zusammenarbeit mit der römischen Sapienza-Universität durchgeführte Analyse vor wenigen Stunden.

Demnach lebt es sich in der Provinz Mantua am besten, das Trentino rutscht auf den zweiten Platz. Südtirol erlebt hingegen einen Absturz um sechs Positionen auf den nunmehr achten Rang (von 110 Provinzen).

In den einzelnen berücksichtigten Bereichen belegt Südtirol:

  • Handel und Arbeit: Rang 1 (von 110)
  • Umwelt: Rang 4
  • Kriminalität: Rang 15
  • Soziale Not: Rang 93
  • Demographie: Rang 1
  • Dienstleistungen (Finanz und Schule): Rang 18
  • Gesundheitssystem: Rang 25
  • Freizeit: Rang 8
  • Lebensstandard: Rang 106
Ecologia Gesundheit Medien Scola Soziales Umfrage+Statistik Wirtschaft+Finanzen | | | S24O | Südtirol/o | | Deutsch

Lebensqualität bricht ein.

Die italienische Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore erstellt alljährlich einen Index der Lebensqualität, bei dem Südtirol traditionell die obersten Ränge belegte.

Lebensqualität.

Obschon derartige Aufstellungen stets mit Vorsicht zu genießen sind, da sie nicht besser als die zugrundeliegenden statistischen Daten sind und oft zentrale Faktoren außer Acht lassen, gilt darauf hinzuweisen, wie Südtirol diesmal — im Vergleich zum Vorjahr — ein dramatischer Sturzflug bescheinigt wird. Während das benachbarte Trentino zwar von der Provinz Ravenna überflügelt wird und somit den ersten Rang des Vorjahres abgeben muss, verliert Südtirol ganze acht Positionen und belegt im Vergleich mit italienischen Provinzen nur noch den zehnten Rang. Das ist für unser Land das schlechteste Ergebnis überhaupt, selbst die Metropolregion Mailand schneidet besser ab. In den Index fließen unter anderem Daten zu öffentlicher Sicherheit, Dienstleistungen, Freizeit, Arbeitsmarkt und privatem Wohlstand ein. Bei der Kriminalitätsentwicklung im Vergleich zum Jahr 2007 landet Südtirol gar auf dem letzten (107.) Platz, weil die Sicherheit nirgendwo in Italien so schnell gesunken ist, wie hierzulande.

Siehe auch:

Medien Sicherheit Soziales Umfrage+Statistik Wirtschaft+Finanzen | | | S24O | Südtirol/o | | Deutsch

Sanità pubblica a confronto.

Hanno preso 18 Paesi europei e li hanno messi a confronto, classificando tutte e 172 le regioni che li compongono. E l’amara verità per l’Italia è venuta a galla senza pietà: siamo decimi per la qualità della nostra sanità pubblica, undicesimi per i «particolari vantaggi» del Ssn, addirittura tredicesimi per l’equità nell’offerta dei servizi. Italia delle cure pubbliche sotto la metà classifica, insomma. Ma c’è di più, e di peggio. Nel ranking tra le 172 regioni europee piantiamo le bandierine (nere) da vergogna: Calabria ultima (172° posto) per i «particolari vantaggi» della sua offerta, terzultima (170ma) sia per qualità che per equità. E a far corona già giù nel ranking, ecco il Molise, la Campania, la Sicilia, la Puglia. […] Solo Bolzano guadagna stellette da (quasi) prima della classe: addirittura nona per la qualità, ma 22ma per i «vantaggi» che offre e poi però più in giù ancora, 50ma, per equità. Buoni (o medi) posti che conquistano in genere le regioni piccole del nostro Nord, con le grandi che soffrono di più. Anche le nostre eccellenze lombarde, emiliane, toscane, venete.

QOG/Göteborg.

Fonte: ‘Il Sole 24ore’ su dati dell’Università di Göteborg (‘Quality of Government Institute’).

Il Sudtirolo dunque, confrontato alle regioni italiane, è primo in tutti gli ambiti analizzati. Nonostante ciò lo stato italiano vuole imporci il suo «modello», spingendo per la chiusura degli ospedali minori, la riduzione del numero dei letti e via dicendo.

Apparentemente falsa anche l’affermazione che l’obbligo di bilinguismo produrrebbe una sanità di bassa qualità, in quanto i medici migliori verrebbero scavalcati da quelli bilingui.

Vedi anche:

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