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Loacker restylt die deutsche Sprache weg.

Während in Südtirol fehlende italienische Etiketten als Vergehen geahndet werden, sind fehlende deutsche Produktbeschriftungen die Norm. Einem Restyling der Verpackungen ist die deutsche Sprache nun auch beim Südtiroler Traditionsunternehmen Loacker zum Opfer gefallen.

Waren viele in Südtirol erhältliche Produkte des Waffelherstellers bislang mehr oder minder gleichwertig auf Deutsch und Italienisch beschriftet, ist dies nun nicht mehr der Fall:

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Die meisten Informationen sind nur noch in italienischer Sprache vorhanden, einige wenige Hinweise gibt es auch auf Englisch und auf Französisch.

Offenbar hält man es nun also auch bei Loacker, dessen Logo ein Bild des Südtiroler Symbolberges schlechthin ziert, nicht mehr für nötig, hierzulande die deutsche Sprache (freiwillig) zu berücksichtigen. Und einschlägige gesetzliche Vorgaben lehnt zum Beispiel die Südtiroler Volkspartei ab — weil ihr inzwischen die Interessen der Wirtschaft wichtiger als Minderheitenschutz sind.

Andersrum wird die Wirtschaft zwar nicht müde, den Südtirolerinnen die Vorzüge der Mehrsprachigkeit vorzubeten, hält es aber in vielen Fällen selbst nicht für nötig, den Menschen im Lande mit sprachlichem Respekt — also plurilingual — zu begegnen. Das ist äußerst schade… und für den Fortbestand der Mehrsprachigkeit nicht gerade von Vorteil.

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Fehlende italienische Etiketten!

Wie Stol berichtet, wurden in Meran und Brixen nach Kontrollen der Carabinieri insgesamt zwei Restaurants geschlossen. In Brixen

konnte der Betreiber keine Genehmigung für den Handel mit Lebensmitteln vorlegen. Die Ermittler gehen davon aus, dass er diese aber nur verloren hat, „da es unmöglich ist, dass er ohne eine solche Genehmigung ein Restaurant eröffnen konnte.“

Außerdem konnte der Betreiber auch kein HACCP-Konzept (Hygienekonzept zur Selbstkontrolle) vorlegen. An den Lebensmitteln ausländischer Herkunft fehlten italienische Etiketten und die Temperatur des Kühlschrankes wurde nicht registriert. Hygienische Mängel konnten in diesem Lokal aber nicht festgestellt werden.

Interessant, welcher Diskurs hier wieder einmal unkritisch verbreitet und somit legitimiert wird — nämlich, dass es in einem mehrsprachigen Land wie Südtirol normal ist, dass bei der Etikettierung von Produkten nur eine Sprache zählt. Wenn diese eine Sprache fehlt, ist das ein Vergehen, das mit fehlenden Lizenzen in einem Atemzug erwähnt wird, und zwar unerheblich, ob das Produkt auf Urdu, Mandarin, Deutsch oder Ladinisch beschriftet war.

Ich wäre ja neugierig, ob die Kontrolleure, wie vom Gesetz vorgesehen, auch der deutschen Sprache mächtig waren. Die Statistik sagt uns, dass das ziemlich oft nicht der Fall ist. Deswegen muss aber natürlich keine Carabinieri– oder Polizeistation geschlossen werden. Das wird (auch von den Südtiroler Medien) in der Regel mit einem Achselzucken hingenommen.

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Ritten: Anklage wegen einsprachigen Schildes.

Ende Mai hat die Staatsanwaltschaft Bozen Anklage gegen den Präsidenten der Liftgesellschaft am Rittner Horn, Siegfried Wolfsgruber, erhoben. Bei einem Rodelunfall auf einer schwarzen Piste waren im Jänner 2019 eine 38-jährige Frau und ihre 8-jährige Tochter ums Leben gekommen. Piktogramme wiesen auf ein Rodelverbot auf der entsprechenden Piste hin, der Hinweis »rodeln verboten« stand aber nur auf Deutsch auf dem Schild — und genau deshalb wird Wolfsgruber nun fahrlässige Tötung vorgeworfen.

Wir haben es in Südtirol tagein tagaus mit tausenden einsprachigen Gefahrenhinweisen zu tun, von den Angaben zu Allergenen auf Produktetiketten über Sicherheitshinweise auf gefährlichen Chemikalien und Giften bis hin zu illegal einsprachigen Packungsbeilagen von Medikamenten. In den meisten Fällen gibt es da auch keine eindeutigen Piktogramme, die die Gefahren erklären.

Trotzdem ist mir nicht bekannt, dass jemals gegen irgendwen wegen eines einsprachigen Hinweises ermittelt oder gar Anklage erhoben wurde. Mag das vielleicht damit zusammenhängen, dass wohl 99% der unübersetzten Gefahrenhinweise, mit denen wir es täglich zu tun haben, einsprachig italienisch sind?

Ich würde ja gern an einen Zufall glauben, doch leider scheint es auch in diesem Fall nur darum zu gehen, dass die falsche Sprache gefehlt hat — und nicht, dass der Hinweis einsprachig war.

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I 5S e la disuguaglianza fra cittadini.

Scrive Diego Nicolini (M5S), membro della Dieta sudtirolese, in merito alla lettera dei 51diventata dei 46 — per la doppia cittadinanza:

Come è possibile immaginare di concedere il doppio passaporto ad una parte sola degli altoatesini, nella fattispecie alla popolazione tedesca e ladina, ed escludere quella italiana? Creerebbe disuguaglianza fra i cittadini della stessa Provincia. Sarebbe una discriminazione gravissima e la tomba dei principi su cui si basa la convivenza.

È la solita provocazione fine a sé stessa, a cui non varrebbe la pena replicare, non fosse altro che anche certe sciocche provocazioni riescono sempre a deteriorare così profondamente la convivenza fra i gruppi linguistici.

Fonte: Facebook.

D’accordo nel merito. Ma ancora una volta la questione funge anche da cartina di tornasole. Infatti la «disuguaglianza fra i cittadini della stessa Provincia» e quindi «tomba dei principi su cui si basa la convivenza» esiste già, senza che Nicolini o chi per lui nel Movimento abbia nulla da eccepire. Anzi.

Ci sono quelli che con l’amministrazione statale possono comunicare nella loro lingua e coloro che no. Quelli che hanno i bugiardini dei medicinali nella loro lingua e quelli che possono provare a chiedere una stampa al farmacista (ma spesso non esiste). Coloro per i quali ci si inventano improbabili etichette posticce e coloro la cui lingua, considerata inferiore, da quelle stesse etichette viene coperta. Quelli i cui medici, se monolingui, hanno anni per imparare l’altra lingua (e i pazienti si arrangeranno) e quelli i cui medici, se monolingui, vengono radiati dall’ordine. Quelli i cui toponimi, pur trattandosi in gran parte di pure invenzioni, vengono imposti e difesi fino all’ultima malga e quelli i cui toponimi, nel 2019, non sono ufficiali. Potrei continuare.

Anch’io sono contrario a un passaporto che venga offerto solo ai cittadini sudtirolesi di lingua tedesca o ladina. Ma non mi si venga a parlare di eguaglianza, che quella ad oggi non c’è. Chi la invoca si impegni credibilmente per la sua effettiva realizzazione, sicuramente contribuirebbe a evitare future provocazioni.

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Marktkonformer Minderheitenschutz.

Aus dem offiziellen Abschlussbericht zur Behandlung des Landesgesetzentwurfs Nr. 28/19 (bezüglich Gleichstellung der deutschen mit der italienischen Sprache bei der Etikettierung von Handelsware):

Nach Meinung des Abgeordneten Gerhard Lanz [SVP] müsse diese Frage ausschließlich aus dem Blickwinkel des Marktes betrachtet werden: Gebe es ein reelles Problem, würde die Wirtschaft als erste darauf reagieren; es würde genügen, die Produkte in beiden Sprache [sic] zu etikettieren, was übrigens auch gesetzlich erlaubt sei. Wenn dies ausbleibe, sei es ausschließlich auf die erhöhten Kosten zurückzuführen, welche die Unternehmen zu tragen hätten. Würde man allerdings die Produkte nur mit Etiketten in deutscher Sprache versehen, käme es zu einer Marktbeeinträchtigung, abgesehen da-von, dass diese Maßnahme schwer umzusetzen wäre.

Schließlich erklärte er[,] keinen Handlungsbedarf zu sehen, diesen Sachverhalt mit einer Gesetzesvorlage zu reglementieren.

Der Fraktionssprecher der SVP ist also der Meinung, dass wir den Konsumentinnen- und den Minderheitenschutz vom Markt regeln lassen sollen. Denn wie wir alle wissen, ist der Markt ja stets bestrebt, auf »reelle« — gesellschaftliche, kulturelle, sprachliche — Probleme zu reagieren.

Hinweise auf Allergene und gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe, Ergebnisse von Laboranalysen, Zutatenlisten, Nährwerttabellen, Herkunftsangaben u.v.m. werden vermutlich auch nur deshalb angeführt, weil der Markt das so will und weil es die Wirtschaft nichts kostet.

So wie die lächerlichen italienischen Etiketten, mit denen oft auch deutsche Produktbeschriftungen überklebt werden, wohl darauf beruhen, dass zum Beispiel MPreis ein »reelles Problem« erkannt hat.

Und nicht darauf, dass es einen gesetzlichen Zwang gibt.

Nicht zu vergessen, dass italienische Einsprachigkeit zwar den Konsumentinnen- und Minderheitenschutz unterminiert, aber nach Angaben des Landeshauptmanns einen Wettbewerbsvorteil (Markt!) bedeutet. Wen interessiert denn da die Mehrsprachigkeit?

Der Landtag kann sich dann wohl auf die Reglementierung verwaltungsinterner Abläufe beschränken. Oder gewinnbringend in ein Einkaufszentrum umgewandelt werden. Den Rest regelt der Markt.

So tickt heute die selbsterklärte Sammelpartei der deutschen und der ladinischen Minderheit. Wohl nicht mehr zu retten.

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Etiketten: Landtag gegen Sprachgleichstellung.

Der Erste Gesetzgebungsausschuss des Landtags hat am 20. September den Gesetzentwurf Nr. 28/19 (Maßnahmen zur Gleichstellung der deutschen Sprache gemäß Art. 99 des Autonomiestatutes) abgelehnt. Artikel 1 (Gleichstellung der deutschen Sprache beim Berufszugang) war im Lichte von Artikel 4 des später eingebrachten, doch ebenfalls am 20. September behandelten »Europagesetzes« (Nr. 30/19) obsolet geworden. Artikel 2 hätte die Gleichstellung der deutschen Sprache im Handel — sprich bei der Etikettierung von Produkten — vorgesehen, wie sie die Handelskammer schon vor Jahren gefordert hatte.

Für den Entwurf sprachen sich neben Miteinbringer Andreas Leiter Reber (F) auch Myriam Atz Tammerle (STF) und Alex Ploner (TK) aus. Sämtliche Vertreterinnen der Regierungsmehrheit — Magdalena Amhof, Jasmin Ladurner, Gerhard Lanz (alle SVP) und Carlo Vettori (Lega) — stimmten jedoch dagegen. Sie sollen die Auffassung vertreten haben, dass die Produktetikettierung in die Zuständigkeit des Staates fällt.

Diese Begründung scheint mir jedoch absurd, da es nur um die Umsetzung einer Vorschrift aus dem Autonomiestatut geht, um die Klarstellung, dass Deutsch und Italienisch in Südtirol gleichgestellt sind, wo das staatliche Gesetz nur auf die italienische Sprache Bezug nimmt.

Außerdem hätten SVP und Lega mit dem gleichen Argument — der staatlichen Zuständigkeit — ja auch gegen die Gleichstellung von Deutsch und Italienisch beim Berufszugang stimmen müssen, die im eigenen »Europagesetz« enthalten ist.

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5SB: Italienisch vom Brenner bis Lampedusa.
Absurde Auffassung von Minderheitenschutz

Ein Südtirolfreund und — ehemaliger? — Berater des italienischen Gesundheitsministeriums hat gestern auf seinem Twitter-Profil den Auszug (Video) einer Rede des 5S-Senators Giovanni Endrizzi aus Agordo gepostet, den ich hier wiedergebe:

La tutela delle minoranze linguistiche in Italia va giustamente in difesa dei cittadini di lingua tedesca. Ma in Trentino-Alto Adige le minoranze linguistiche da tutelare sono due: l’italiano [sic] e il ladino [sic]. Chiediamo quindi che sul territorio italiano, dal Brennero a Lampedusa, l’accesso alle informazioni, tantopiù se riferite ad atti rilevanti come l’andamento scolastico di un figlio o le condizioni di salute di un famigliare, debbano essere garantite sempre anche in lingua italiana… fermo restando sicuramente la tutela del bilinguismo come recita la nostra costituzione.

Transkription:

Der Schutz von Sprachminderheiten in Italien geht richtigerweise zugunsten der deutschsprachigen Bürger. Doch in Trentino-Südtirol sind die zu schützenden Minderheiten zwei: die italienische und die ladinische. Wir fordern also, dass auf dem italienischen [Staats-]Gebiet, vom Brenner bis Lampedusa, der Zugang zu Informationen, umso mehr, wenn sie sich auf relevante Akte wie den schulischen Werdegang eines Sohnes oder den Gesundheitszustand eines Familienangehörigen beziehen, stets auch in italienischer Sprache zugesichert werden müssen. Dies natürlich unter Einhaltung des Schutzes der Zweisprachigkeit, wie unsere Verfassung es vorsieht.

Übersetzung:

Nun liegt diese Rede zwar schon etwas zurück (sie ist, wie ich inzwischen herausgefunden habe, vom 19.09.2017), doch Endrizzi sitzt nach wie vor im Senat und ist sogar Mitglied des ständigen Ausschusses Nr. 12 für Hygiene und Gesundheit.

Folgendes sei angemerkt:

  • Der Senator scheint keine Ahnung zu haben, was eine zu schützende Sprachminderheit nach gängiger Definition ist.
  • Ebensowenig scheint der Senator zu wissen, dass die Deutschsprachigen im von ihm genannten Trentino-Südtirol nicht einmal zahlenmäßig eine Mehrheit darstellen. Dies trifft bekanntlich nur aufs nördliche Teilgebiet (Südtirol) zu.
  • Laut Endrizzi bedarf die deutsche Sprachgruppe (numerische Mehrheit in Südtirol) hierzulande keines Schutzes. Einsprachig italienische Packungsbeilagen von Medikamenten, einsprachig italienische Produktetiketten oder der Kammerausschluss eines Arztes, der nicht ausreichend Italienisch beherrscht (während fehlende Deutschkenntnisse kein Problem darstellen), sind wohl Indizien für die zu brechenden Privilegien der deutschen Sprache in Südtirol.
  • Dafür fordert er, dass auch Schulen mit deutscher Unterrichtssprache dazu verpflichtet werden, Eltern über den schulischen Werdegang ihrer Kinder in italienischer Sprache zu informieren. Mit dem chauvinistischen, gleichmacherischen Hinweis auf »Italien vom Brenner bis Lampedusa« schafft er auch gleich die Rechtfertigung dafür, dass ähnliches (mit umgekehrten Vorzeichen) nicht auch für die italienische Schule in Südtirol zu gelten hätte. Es gibt ja dann nur eine lingua nazionale, die von Nord bis Süd vorzuherrschen hat.
  • Das andere Recht, das Endrizzi fordert, nämlich jenes auf Zugang zur Information über den Gesundheitszustand eines Familienangehörigen in italienischer Sprache, existiert bereits. Sollte es im Einzelfall missachtet worden sein, gibt es Stellen, an die man eine Beschwerde richten kann.
  • Warum der Senator, der neben den Italienerinnen auch die Ladinerinnen zu den schutzbedürftigen Minderheiten zählt, dann doch nur die italienische Sprache im Sinn zu haben scheint, ist mir schleierhaft. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Mir bleibt nur erneut festzustellen, dass Endrizzi zur derzeitigen — angeblich »progressiven« — Regierungsmehrheit in Rom gehört, der die SVP nach Ansicht vieler Südtirolerinnen das Vertrauen hätte aussprechen müssen.

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Etichette, niente bilinguismo.

Alla voce «Etichettatura prodotti alimentari» del sito della Camera di commercio di Bolzano si trovano anche informazioni circa la lingua da utilizzare — tra cui queste:

Italia

Fino al 9 Maggio 2018

All’interno dello stato italiano viene considerata come lingua ufficiale per fornire informazioni ai consumatori solo la lingua italiana. Le informazioni in arabo, tedesco, francese o in altre lingue possono essere fornite, ma sono considerate solo informazioni facoltative ed aggiuntive.

  • Decreto legislativo n. 109 Attuazione delle direttive n. 89/395/CEE e n. 89/396/CEE concernenti l’etichettatura, la presentazione e la pubblicità dei prodotti alimentari.

Dal 9 Maggio 2018

Si veda il D.lgs 15 dicembre 2017 n. 231

  • Articolo 19 – Vendita di prodotti non preimballati
    […] 10. Le indicazioni del presente articolo devono essere riportate in lingua italiana ed essere chiaramente visibili e leggibili.
  • Articolo 18 – Distributori automatici
    […] 2. Le indicazioni di cui al comma  1  devono  essere  riportate  in lingua italiana ed essere chiaramente visibili e leggibili.

Lo statuto di autonomia e la lingua d’informazione

Nonostante lo statuto di autonomia sancisca l’uguaglianza linguistica, tale diritto è valido solo nei confronti della pubblica amministrazione e del tribunale. Anche nella Provincia Autonoma di Bolzano – Südtirol l’unica lingua d’informazione al consumatore è l’italiano.

  • Decreto del Presidente della Repubblica del 31 agosto 1972, n. 670, che approva il testo unificato delle leggi costituzionali relative allo Statuto Speciale del Trentino-Alto Adige.
    • Art 99: Nel territorio di lingua italiana, che è la lingua di stato, la lingua tedesca è paritaria.
    • Decreto del Presidente della Repubblica del 15 luglio 1988, n. 574 recante modalità di applicazione dello Statuto speciale della Regione Trentino-Sudtirolo relativo all’ uso delle lingue tedesca e ladina nella comunicazione tra i cittadini e la pubblica amministrazione e nei procedimenti giudiziari.

Sottolineature:

Tutto questo — se ce ne fosse stato bisogno — a conferma di ciò che già sapevamo. La stessa Camera di commercio, sei anni e mezzo fa, aveva suggerito al Landtag di parificare il tedesco all’italiano in questo ambito, come previsto dall’articolo 99 dello statuto di autonomia.

Purtroppo però non se n’è mai fatto nulla.

Vedi anche: 1/ 2/ 3/ 4/

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