Politik/
Politica
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Colaboraziun.
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Demnächst finden in den Gemeinden von »Souramont« – Anpez, Col und Fodom – Volksbefragungen für eine Rückkehr unter Südtiroler Verwaltung statt. Die betreffenden Gebiete wurden unter faschistischer Herrschaft der Verwaltung von Belluno zugeschlagen, um die dort lebenden Ladiner leichter assimilieren zu können. Nähere Informationen zu diesem Thema gibt es hier. Die Referenda sind hervorragende Beispiele…
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Neither Italy. Nor Austria.
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Die neue Initiative der Süd-Tiroler Freiheit finde ich nicht grundsätzlich falsch, in ihrer Durchführung jedoch mehr als kontraproduktiv. Eine Plakataktion darf und kann nicht das Herzstück einer ernsthaften Initiative zur Loslösung unseres Landes vom Nationalstaat Italien sein. Als begleitende Maßnahme hat sie sicherlich ihre Berechtigung – zumal im Werbezeitalter. Und wenigstens das Ziel, eine Diskussion…
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Los von Visco?
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Vor wenigen Tagen forderte der Südtiroler Ableger der Lega Nord unter dem Motto »Los von Visco« lauthals den Rücktritt des italienischen Vizefinanzministers und eine drastische Änderung der staatlichen Steuerpolitik. Mittelinks habe versagt. Verkehrte Welt: Da macht sich eine Partei unmittelbar der Geldverschwendung und des finanziellen Desasters mitschuldig – und stellt dann auch noch unverschämt populistische…
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Grün ≠ Grün.
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Südtirols Parteienspektrum ist weit und breit ein Sonderfall. Nun wird es uns erneut bestätigt – indirekt und eindrücklich, durch eine neue schottische Regierungsmehrheit. Alex Salmond, Spitzenkandidat der independentistischen, sozialdemokratischen Scottish National Party, bildet zusammen mit den Grünen ein Kabinett, das sich unter anderem dazu verpflichtet, innerhalb 2010 ein Referendum über die Loslösung Schottlands vom Vereinigten…
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Finger weg!
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Dass sich Südtirol selbständig vermarktet, hat nicht nur politische Gründe, sondern ab sofort auch handfeste Vorteile in Punkto Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Während uns zentralistisch organisierte Parteien ein Tourismuslogo aufzwingen wollen, das marketingpolitisch keinen Sinn macht — und dabei gleichzeitig einen Rückschritt im Zusammenleben darstellt (A. Adige statt endlich Sudtirolo) — zeigen sie uns aus Rom…
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Seltene Eintracht.
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Ein gutes Zeichen vor Gründung der Demokratischen Partei war die jüngste Haushalts- und Kürzungsdebatte zwischen Zentral-Rom und unserem Land. Unisono wie kaum machten sich Volkspartei und Mittelinks (und da besonders die Linksdemokraten) für eine Ausweitung der autonomen Zuständigkeiten stark, um aus dem Beitrag zur Sanierung der Staatsfinanzen eine Win-Win-Situation zu schmieden: Südtirol verzichtet nur indirekt…
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Heeresmuseum: Wozu?
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Mit großem Befremden entnehme ich der Tagespresse, dass das Heer in Brixen mit tatkräftiger Unterstützung der Gemeinde — und angeblich fast aller Ratsfraktionen — ein eigenes Museum einrichten will. Dabei haben Kriege immer wieder großes Leid über unsere Grenzregion gebracht; Menschen aller Sprachgruppen wurden dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Und nicht zuletzt hat man für den…
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Wer solche Freunde hat…
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Immer öfter machen die Südtiroler Linksdemokraten in jüngster Zeit das Spiel der Rechten und Rechtsrechten. Letzter Streich: Landeshauptmann-Stv. Luisa Gnecchi hat in der Tourismuswerbung einen zweifelhaften Erfolg verzeichnet, indem sie die Bezeichnung »A. Adige« übers Hintertürchen wieder hereingeholt hat. Die absurde, trennende italienische Bezeichnung für unser Land, die gerade im linken und alternativen Milieu ein…
