Selbst ist die Post.

Die Usc di Ladins wird in den Gemeinden Col und Fodom ab sofort händisch von den Redaktionsmitgliedern ausgetragen. Das wurde notwendig, weil das jeden Freitag erscheinende Wochenblatt vielfach erst am Montag zugestellt wurde, seit der Postdienst in der Provinz Belluno nur noch jeden zweiten Tag gewährleistet wird.

Man wolle aber unbedingt sicherstellen, dass die Abonnentinnen die Zeitung wie gewohnt schon am Wochenende lesen können, so die Redaktion in einer Mitteilung. Dazu werde die Usc fortan freitags nach Corvara gebracht, von wo sie dann zwischen Freitag und Samstag manuell an rund 130 Abonnentinnen verteilt werden soll. So werden Leserinnen in Col und Fodom im Vergleich zu denen in Südtirol und im Trentino nicht benachteiligt. Was mit dem ebenfalls noch immer zu Belluno gehörenden Anpezo ist, geht aus der Ankündigung der Usc-Redaktion hingegen nicht hervor.

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Souramont: la jonëza pó tó pert a programs dl‘Euregio.

La junta dl GECT á aprové sot la direziun dl presidënt Kompatscher la proposta da lascé tó pert la jonëza de Souramont ai programs dla jonëza dl’Euregio.

Sön la basa dla deliberaziun sön la colaboraziun culturala sura i confins fora y le sostëgn dl lingaz y dla cultura di ladins di trëi comuns de Souramont dl Vedl Tirol á la junta dla GECT tut la dezijiun dan da püch da lascé  tó pert la jonëza di trëi comuns ladins ai programs dla jonëza dl’Euregio Tirol. „Chësc é n ater vare devers le renforzamënt dla colaboraziun cun i comuns dl Vedl Tirol Fodom, Col y Cortina aladô dl’Euregio“, dij l’assessur provinzial por la scora y cultura ladina Florian Mussner. Proiec fac adöm cun i comuns de Souramont é dantadöt importanc por la jonëza a na moda da renforzé inant le lian cultural y linguistich cun le Tirol, insciö Mussner.

La cuota dles porsones che tol pert di comuns dl Vedl Tirol é de regola de alplü le 5 porcënt y tol ite altamo trëi partezipanc.

Ajentöra stampa (LPA).

Politik | Good News | Arno Kompatscher | LPA | Euregio Ladinia Souramont | SVP | Ladin

Importiertes Olympia?

Die Südtiroler Landesregierung hat beschlossen, sich nicht aktiv an der Bewerbung für die olympischen Winterspiele von 2026 zu beteiligen, die die Region Venetien nach Cortina bringen will. Da gab es möglicherweise seit der gescheiterten Kulturhauptstadtbewerbung einen gewissen Lerneffekt. Um die Bewerbung von Anpezo von außen zu unterstützen, haben nun die Landeshauptleute von Südtirol und Trentino der Nachbarregion aber die Nutzung heimischer Sportinfrastruktur zugesagt.

Gleichzeitig hat neulich die Südtiroler Volkspartei im römischen Senat eine Vorlage eingebracht, um die Angliederung des ladinischen Souramont — Anpezo, Col und Fodom — an Südtirol voranzutreiben. Schon über zehn Jahre sind seit einer Volksabstimmung vergangen, mit der die Bevölkerung diese Grenzverschiebung großmehrheitlich gefordert hatte. Mit dem neulichen Übergang von Plodn an die Region Friaul-Julisch Venetien ist wieder etwas Bewegung in die Angelegenheit geraten.

Sollte nun also — was ich hoffe — die Angliederung von Souramont während der kommenden Legislatur über die Bühne gehen und gleichzeitig — was ich persönlich eher nicht hoffe — Cortina den Zuschlag für die olympischen Winterspiele 2026 erhalten, hätten wir die sportliche Großveranstaltung nach Südtirol ‘importiert’ und Venetien seiner Kandidatur ‘beraubt’.

Ist es denn möglich, dass Präsident Zaia und Landeshauptmann Kompatscher diese Möglichkeit außer Acht gelassen haben? Oder wissen die beiden Herren vielleicht schon, dass dem demokratischen Wunsch der Anpezanerinnen nicht Rechnung getragen wird?

Mitbestimmung Politik Recht Sport | | Arno Kompatscher | Usc di Ladins | Euregio Friaul-Friûl Ladinia Souramont Venetien-Vèneto | Lega SVP | Deutsch

Moutier wechselt Kanton — und Souramont?

von Thomas Benedikter

Am vergangenen Sonntag ist in der Schweiz ein lang andauernder territorialer Konflikt per Volksabstimmung gelöst worden. In der Gemeinde Moutier (7.700 Einwohner, Kanton Bern) stimmten 51,7% für die Abtrennung ihrer Gemeinde vom Kanton Bern und die Angliederung an den Kanton Jura. Damit wurde auf demokratischem Weg der Schlussstrich unter ein jahrzehntelanges politisches Tauziehen gezogen. Der französischsprachige Kanton Jura war nach heftigen, aber unblutigen Konflikten erst 1978 über eine Volksabstimmung geschaffen worden. Einige französischsprachige Gemeinden hatten sich damals zunächst für den Verbleib im Kanton Bern entschieden. 1989 und 2013 stimmten dann weitere Teile des Berner Jura über einen Wechsel zum Kanton Jura ab. In Moutier war die Frage besonders umstritten. Am 18. Juni 2017 hat dort zum fünften Mal und zwar definitiv das Volk entschieden. Nur mehr zwei kleine Ortschaften müssen heuer noch abstimmen, womit der Jura-Konflikt dann auch formell beendet sein wird.

So werden in der Schweiz territoriale Konflikte auf direktdemokratischem Weg ganz friedlich gelöst, während es in Italien aussichtslos erscheint, einen ganz eindeutigen Volksentscheid dreier Grenzgemeinden zu respektieren. So geschehen vor genau 10 Jahren, als sich 78% der Gemeinden La Pli, Col und Anpezo für die Rückgliederung zu Südtirol aussprachen. Die Minderheitenrechte werden in Venetien extrem vernachlässigt, in Südtirol könnten die Rechte der ladinischen Minderheit weit besser gewahrt werden. Eine ladinische Bezirksgemeinschaft innerhalb Südtirols, eine ladinische Kulturgemeinschaft innerhalb der Region gegründet werden.

Sowohl der Regionalrat Venetien als auch Luis Durnwalder hatten seinerzeit diesem demokratischen Wunsch der Buchensteiner schon zugestimmt. Im Unterschied zu weiteren 11 Gemeinden Venetiens, die sich für eine Angliederung an Trentino-Südtirol ausgesprochen haben, haben diese drei Gemeinden vor allem historisch-kulturelle Gründe für diesen Schritt geltend gemacht. Immerhin hat am 25. Februar 2013 selbst der Regionalrat von Venetien den Weg frei gegeben, damit das Parlament die gewünschte Angliederung gemäß Art. 132 der Verfassung umsetzen kann. Doch in der gesamten Legislaturperiode ist diesbezüglich nichts geschehen, seit 10 Jahren missachtet Rom den demokratischen Willen der Bevölkerung von Souramont.

Siehe auch:

Comparatio Democrazia Minderheitenschutz Mitbestimmung Politik Recht Selbstbestimmung | | Luis Durnwalder Thomas Benedikter | | Jura Ladinia Souramont Venetien-Vèneto | | Deutsch

Konvent: ASGB will Ladinerinnen besserstellen.

Die »Arbeitsgruppe Ladiner« im Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbund (ASGB) hat ein Papier mit Vorschlägen vorgelegt, wie die ladinische Minderheit im neuen Autonomiestatut besser berücksichtigt werden könnte.

Die Forderungen im Detail:

  • Die Eingliederung der Gemeinden Cortina, Col und Fodom, deren Einwohnerinnen sich 2007 in einer Volksabstimmung für die Zugehörigkeit zu Südtirol ausgesprochen hatten, soll vorgesehen und ohne Änderungen am Autonomiestatut ermöglicht werden.
  • Bis zur Wiedervereinigung soll Südtirol eine Art Schutzfunktion für die drei Gemeinden in Souramont übernehmen und die Einwohnerinnen — so weit rechtlich möglich — bereits jenen von Südtirol gleichstellen. Außerdem soll die vollständige Eingliederung in die Euregio vorangetrieben werden.
  • Überproportionale Berücksichtigung der Ladinerinnen im öffentlichen Dienst (affirmative action), zum Beispiel durch Öffnung der Wettbewerbe für Ladinerinnen auch dann, wenn für sie keine Stellen vorgesehen wären. Diese Maßnahme sollte zu Lasten der eventuell bereits überproportional vertretenen Sprachgruppe gehen.
  • Kein Ausschluss der Ladinerinnen aus gewissen Positionen (z.B. Verwaltungsgericht, Sechserkommission…) mehr.
  • Sicherstellung von mindestens zwei Ladinerinnen im Landtag durch die Schaffung entsprechender Wahlkreise, wobei versucht werden muss, die außerhalb der ladinischen Täler lebenden Ladinerinnen zu berücksichtigen.
  • Sicherstellung einer Ladinerinnenvertretung in der Landesregierung.
  • Institutionalisierter Ladinischunterricht auch außerhalb der ladinischen Täler auf Anfrage einer festzulegenden Anzahl von Eltern.
  • Anerkennung der historisch gewachsenen ladinischen Ortsnamen und ladinische Exonyme auch auf den Ortstafeln außerhalb Ladiniens.
  • Landesämter sollten durchwegs dreisprachige Bezeichnungen aufweisen.
  • Einführung einer ladinischen Standardsprache.
  • Schaffung einer ladinischen Bezirksgemeinschaft und Anerkennung einer Institution/Organisation, die — insbesondere, falls die Region abgebaut wird — die Ladinerinnen repräsentiert (z.B. Lia di Comuns Ladins).
  • Dreisprachigkeitszulage auch außerhalb Ladiniens für Ladinerinnen mit entsprechendem Nachweis.

Siehe auch:

Gewerkschaften Kohäsion+Inklusion Minderheitenschutz Mitbestimmung Ortsnamen Plurilinguismo Politik Recht | affirmative action Good News Südtirolkonvent | | | Euregio Ladinia Souramont Südtirol/o | ASGB | Deutsch

Ladinität aberkannt.
Quotation 333

Sollte es so ausschauen, dass sich etwas ändert, dann werden wir, als Ladiner die für Grödnerisch und Gadertalisch da sind, auch eventuell ein Referendum [über die ladinische Schriftsprache] in die Wege leiten, um das zu bestätigen, was wir eigentlich immer gehabt haben, auf der kulturellen Seite. Die Sprache ist unsere [sic] Fundament. Aber noch ganz kurz zurück zum Referendum: Da muss ich sagen, da wäre eigentlich vorgesehen, dass alle mitmachen könnten — die Belluneser, die Trentiner und die Südtiroler Ladiner. Nein, wir sind der Meinung, dass dort nur ein Referendum eventuell für die Südtiroler Ladiner sein [sollte], weil eigentlich das richtige Ladinisch ist immer nur der [sic], der im Gadertal und im Grödental gesprochen wird.

— Landesrat Florian Mussner (SVP), für ladinische Kultur zuständig, spricht am 1. Dezember im Landtag Souramont und Fascia die Ladinität ab.

Siehe auch:

Minderheitenschutz Mitbestimmung | Zitać | Florian Mussner | | Ladinia Souramont Südtirol/o | Südtiroler Landtag SVP | Deutsch

Ladinischer Schulunterricht auch in Anpezo.

Nachdem im Schuljahr 2014/15 aufgrund einer Vereinbarung zwischen dem Kulturinstitut Cesa de Jan und dem ladinischen Schulamt des Landes Südtirol bereits ladinischer Schulunterricht in Fodom angeboten werden konnte, wurde die Vereinbarung letzten Oktober auf Anpezo ausgedehnt. Somit können immer mehr SchülerInnen in Souramont neben der Hauptunterrichtsprache Italienisch endlich auch ihre Muttersprache (bzw. die Sprache ihres Heimatortes) erlernen.

Wie die ladinische Wochenzeitung Usc di Ladins berichtet, konnte am 26. Jänner tatsächlich mit dem Ladinischunterricht in der Grundschule von Cortina begonnen werden, nachdem die pensionierte Lehrerin Giuliana Bellodis den einschlägigen Auftrag angenommen hatte. Eine der schwierigsten Aufgaben werde es laut Bellodis sein, den Kindern klar zu machen, dass das Ladinische eine Sprache und kein Dialekt [des Italienischen] sei.

Die Gemeinden von Souramont — Anpezo, Col und Fodom — hatten sich schon 2007 in einem bindenden Referendum für die Abtrennung von Venetien und eine Angliederung an Südtirol ausgesprochen. Obschon die beiden betroffenen Regionen längst zugestimmt haben, ist das römische Parlament bis dato untätig geblieben.

Wie schlecht es um den Minderheitenschutz in Venetien bestellt ist zeigt die Tatsache, dass der Ladinischunterricht nur in Zusammenarbeit mit dem Land Südtirol eingeführt werden konnte. Trotz des staatlichen Minderheitenschutzgesetzes von 1999 war man in Venedig bislang außerwillens oder außerstande, ähnliches auf den Weg zu bringen.

Medien Minderheitenschutz Scola | Good News | | Usc di Ladins | Euregio Ladinia Souramont Venetien-Vèneto | Land Südtirol | Deutsch

Südtirol mitgestalten.
Themen des Südtirolkonvents

Hier im Lichte des laufenden Südtirolkonvents der Versuch einer Zusammenfassung jener Forderungen, die wir während der letzten Jahre erhoben haben und deren Formulierung möglicherweise zur Überarbeitung des Autonomiestatuts gehören sollte. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Hierarchie.

  • Anerkennung der Euregio und Ermöglichung grenzüberschreitender Institutionen (einschließlich demokratisch legitimierter Landtage);
  • Möglichkeit der freien Delegierung von Landeszuständigkeiten an die Euregio;
  • Überführung der derzeitigen Region in die Euregio;
  • Anerkennung der Selbstbestimmung der ladinischen, ehemals zu Tirol und zur Diozöse Brixen gehörenden Gemeinden von Souramont (Anpezo, Col, Fodom) und Ermöglichung der Angliederung;
  • Einrichtung eines Selbstverwaltungsorgans der LadinerInnen (nach dem Vorbild des Comun General de Fascia oder — besser — des Conselh Generau d’Aran) mit der Möglichkeit der Einbeziehung von Souramont und Fascia;
  • Zusammenfassung von Gherdëina und Badia (sowie Souramont zum Zeitpunkt der Rückgliederung) zu einer Bezirksgemeinschaft sowie Verpflichtung, die Selbstverwaltung der LadinerInnen zu achten (etwa bei der Neugliederung der Tourismusvereine);
  • Gebot der Förderung von Zusammenarbeit mit anderen ladinischen Regionen (Graubünden, Friaul);
  • Ausnahme Südtirols aus der nationalen »Suprematie« (»nationales Interesse«) und Abschaffung der Unterwerfung primärer Zuständigkeiten an die allgemeinen Reformen der Republik;
  • Verankerung einer Selbstbestimmungsklausel über die staatliche Zugehörigkeit Südtirols;
  • Definition direktdemokratischer und deliberativer Mitbestimmungsinstrumente;
  • Primäre Zuständigkeiten:
    • Kultur;
    • Schule (auch als eine der Voraussetzungen für eine mehrsprachige Schule), Bildung, Universität, Wissenschaft und Forschung;
    • Umwelt;
    • Landwirtschaft;
    • Jagd und Fischerei;
    • Wirtschaft und Finanzen;
    • Öffentliche Sicherheit und Polizei, einschließlich Gerichtspolizei;
    • Arbeit und Arbeitsmarkt;
    • Regulierung des Bankwesens;
    • Energie;
    • Kommunikationswesen;
    • Internationale Kooperation und Entwicklungshilfe;
    • Gesundheitswesen und Sozialsysteme;
    • Lebensmittelsicherheit;
    • Justiz;
    • Handel, einschließlich Außenhandel;
    • Reglementierung des Universalpostdienstes;
    • Führung und Reglementierung von Berufsverzeichnissen;
    • Orts- und Flurnamensgebung, ohne Einschränkungen (eventuell mit Delegierung an die Gemeinden);
    • Sport, einschließlich Bildung eines unabhängigen olympischen Komitees und Schaffung von international antretenden Teams;
    • Tarif- bzw. Kollektivverträge;
    • Integration und Inklusion von ZuwanderInnen;
    • Umsetzung von EU-Recht;
    • Gemeindeordnung;
  • Wenigstens sekundäre Zuständigkeit in der Außenpolitik;
  • Wenigstens ergänzende bzw. bereichsweise Zuständigkeit im Zivil- und Strafrecht;
  • Steuer- und Finanzhoheit;
  • Sozialfürsorge (Übernahme NISF);
  • Konsumentinnenschutz, einschließlich der Mehrsprachigkeit;
  • Definition der Aufgaben, die den Gemeinden obliegen;
  • Vollständige Demilitarisierung Südtirols, Übergang militärischer Liegenschaften in Südtirol in Landesbesitz;
  • Transparenz und Korruptionsbekämpfung;
  • Abschaffung des Regierungskommissariats;
  • Gebot der Förderung deutschsprachiger Minderheiten in anderen Regionen des Staates sowie der Vernetzung (eventuell Einrichtung von Stipendien fürs Studium an der Universität Bozen);
  • Gebot der Unterstützung nationaler Minderheiten in anderen Staaten;
  • Materieller Übergang der Verkehrsinfrastruktur (Straßen, Autobahn, Bahninfrastruktur, Flugplatz…) an das Land und Übernahme der betreffenden Zuständigkeiten;
  • Mögliche Verankerung des Kollegialitätsprinzips (in der Landesregierung, evtl. auch in den Gemeinden etc.);
  • Verpflichtung des Landes zur Gemeinwohlorientierung und zur Förderung regionaler Kreisläufe;
  • Landesbezeichnung:
    • Umbenennung der »Autonomen Provinz Bozen – Südtirol« in »Land Südtirol« (unter anderem in Anerkennung der Tatsache, dass sich Italien von den gewöhnlichen Provinzen verabschiedet hat);
    • Änderung der offiziellen italienischen Landesbezeichnung in »Sudtirolo« (oder zumindest die Einführung dieser Bezeichnung neben der bestehenden);
  • Ausnahme sämtlicher in Südtirol anwesender Institutionen und anderer Akteure, die Staatsflagge zu hissen; Ausnahme der Südtiroler BürgermeisterInnen von der Verpflichtung, die Trikolore umzuhängen;
  • Abschaffung der Einschränkung, wonach nur der italienische Wortlaut von Gesetzen rechtswirksam ist;
  • Eigenständige Definition öffentlicher Feiertage;
  • Ermöglichung von affirmative action (positiver Diskriminierung);
  • Eventuelle Regionsbürgerschaft bzw. Ansässigkeitsklauseln (zum Beispiel für den Immobilienerwerb);
  • Gebot zur Dezentralisierung der Landesdienste;
  • Gleichstellung der ladinischen Sprache im Landtag;
  • Anspruch auf Gebrauch der ladinischen Sprache gegenüber der Landesverwaltung;
  • Verpflichtung des Landes, Mehrsprachigkeit auch über gesetzliche Zwänge hinaus zu fördern (zum Beispiel in Verhandlungen mit privaten Akteuren, durch Förderungen etc.);
  • Wege der Autonomiereform (Statutshoheit, Partizipation);
  • Schaffung eines paritätisch beschickten Richterorgans zur Klärung von Streitigkeiten zwischen Staat und Land (statt des Verfassungsgerichts);
  • Übertragung der Zuständigkeit zur Umsetzung der Autonomie an den Landtag (keine staatlichen Durchführungsbestimmungen).
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