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  • Sie verstehen nicht.
    Diskussion um Zweisprachigkeit im deutschen Kindergarten

    In der Ausgabe 02/2026 der Wochenzeitschrift ff ist ein Bericht von Karl Hinterwaldner zu den Ambitionen Villanderer Eltern, die sich eine italienischsprachige Betreuerin im Kindergarten wünschen, erschienen. Eine Situation, wie es sie mit umgekehrten Vorzeichen in italienischen und ladinischen Kindergärten bereits gibt. Die meisten Menschen in Südtirol möchten, dass die zweite Sprache bereits im Vorschulalter…

    Liej inant…

  • Sprachrechte: LH leugnet Verschlechterung.

    Am Mittwoch hat Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) im Landtag der Darstellung widersprochen, dass es um die Zweisprachigkeit im öffentlichen Dienst immer schlechter bestellt sei. In der offiziellen Pressemitteilung heißt es dazu: [D]as Narrativ, es würde seit 1972 immer schlechter gehen und man sei nun am Tiefpunkt, stimme nicht. Es habe immer wieder Vorfälle gegeben, die…

    Liej inant…

  • Neuer Autonomy Policy Brief.

    Seit 2023 veröffentlicht das an der Eurac angesiedelte Center for Autonomy Experience jeweils im Dezember einen sogenannten Autonomy Policy Brief, der eine übersichtliche Zusammenfassung der autonomiepolitischen Entwicklungen des jeweiligen Jahres in Südtirol liefert. Für das soeben zu Ende gegangene Jahr ist die dritte, von Jakob Volgger und Marc Röggla verfasste Ausgabe des Briefs am 6.…

    Liej inant…

  • Recht auf Gebrauch der Muttersprache: keine Daten.
    Sprachbarometer 2025

    Unmittelbar nach der Veröffentlichung des neuen ASTAT-Sprachbarometers wurde in den Kommentaren bereits darauf hingewiesen: Anders als die beiden vorherigen Ausgaben von 2004 und 2014 enthält jene von 2025 keine Frage mehr zum Recht auf Gebrauch der Muttersprache bei öffentlichen Ämtern. Meiner Auffassung nach handelte es sich dabei um einen der wichtigsten Indikatoren der amtlichen Sprachstudie.…

    Liej inant…

  • ›Gemischtsprachigkeit‹ gefährdet ladinische Sprache.
    Sprachbarometer 2025

    Im Rahmen des kürzlich vom ASTAT veröffentlichten Sprachbarometers 2025 wurden sowohl die Muttersprache der Befragten als auch ihr Zugehörigkeitsgefühl zu einer Sprachgruppe erhoben. Ungefähr neun Prozent von ihnen gaben mehr als eine Muttersprache an, wobei auch ausländische Staatsbürgerinnen befragt wurden. Deutsch und Italienisch betrachten rund sechs Prozent der Bevölkerung als ihre Muttersprache. Dies wird in…

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  • Nicht alle Ortsnamen müssen ›zweisprachig‹ sein.
    Sprachbarometer 2025

    Die Überzeugung, dass Orts- und Flurnamen in Südtirol einer eigenen Version in allen Amtssprachen bedürfen, hat zwischen 2004 und 2025 deutlich abgenommen. Dies ergibt sich aus dem Vergleich des neuen Sprachbarometers 2025 (S. 127f.), das vorgestern vom Landesstatistikinstitut (ASTAT) veröffentlicht wurde, mit den Erhebungen von 2004 und 2014. Die jeweils etwas unterschiedlich formulierte Frage nach…

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  • Standarddeutsch wird wichtiger.
    Sprachbarometer 2025

    Laut dem neu veröffentlichten Sprachbarometer (ASTAT, 2025), das eine wachsende national(staatlich)e Identifikation verzeichnen lässt, ist die große Bedeutung der beiden gleichgestellten Landessprachen Deutsch (81%) und Italienisch (80%) »für ein gutes Zusammeleben« in der Wahrnehmung der Bevölkerung relativ ausgeglichen. Dies ist grundsätzlich eine positive Veränderung im Vergleich zum Sprachbarometer 2014, als Italienisch (81,8%) klar vor Standarddeutsch…

    Liej inant…

  • Assimilierung der Minderheiten schreitet voran.
    Sprachbarometer

    Das Landesstatistikinstitut (ASTAT) hat heute das neue Sprachbarometer 2025 vorgestellt. Es handelt sich dabei erst um die dritte umfassende und systematische Erhebung der Südtiroler Sprachlandschaften nach den Sprachbarometern von 2004 und 2014. Während der kommenden Wochen und Monate werde ich mich vermutlich noch öfter mit einzelnen Aspekten der Studie beschäftigen. Gleich beim ersten Durchsehen sind…

    Liej inant…

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