Färöer/
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Autonomieentzug und Achselzucken.
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In einem wissenschaftlichen Artikel mit dem Titel Lost autonomy triggers and the rise of secessionism, das in der European Political Science Review bei Cambridge University Press erschienen ist, analysieren Felix Schulte, Matthias Scantamburlo und Maria Ackrén den Zusammenhang zwischen Autonomieverlust und Sezessionismus. Die gewählten, als »typisch« eingestuften Fallbeispiele sind die Färöer und Katalonien. Aus Südtiroler Sicht
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Katalonien und Euskadi bald Unesco- und UNWTO-Mitglieder?
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Kürzlich haben die Färöer einen Antrag auf Mitgliedschaft in der Welthandelsorganisation (WTO) gestellt, nachdem sie bereits in die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingetreten waren. Doch auch Katalonien und Euskadi sollen Teil internationaler Organisationen werden, genauer gesagt der Unesco und der Weltorganisation für Tourismus (UNWTO), die beide zu den Vereinten Nationen gehören. Den Antrag auf Mitgliedschaft will die
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Färöer wollen in die Welthandelsorganisation eintreten.
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Anfang 2021 hatten sich die Färöer um eine eigenständige Mitgliedschaft in der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beworben. Schon im Mai desselben Jahres folgte die Aufnahme. Jetzt haben die zu Dänemark gehörenden Inseln auch einen Antrag auf Mitgliedschaft in der Welthandelsorganisation (WTO) gestellt. Dies gab die färingische Außen-, Industrie- und Handelsministerin Sirið Stenberg vor wenigen Tagen bekannt. Ein
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Natürlich keine Sportautonomie.
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Wenige Wochen vor der Landtagswahl hatte der italienische Ministerrat um Giorgia Meloni letzten September eine Durchführungsbestimmung (DFB) genehmigt, die uns die Landesregierung als »Umsetzung der Sportautonomie« verkaufen möchte. Konkret verfügt die Norm jedoch lediglich eine organisatorische Anpassung des Italienischen Nationalen Olympischen Komitees (INOK/CONI) an die Realität seit 1972 (!), dass Südtirol und Trentino autonome Provinzen
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Auch das dänische Parlament wird mehrsprachig.
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Vor wenigen Monaten hatte Aki-Mathilda Høegh-Dam, eine von nur zwei grönländischen Abgeordneten zum dänischen Parlament (Folketing), für Aufsehen gesorgt, weil sie sich geweigert hatte, eine parlamentarische Rede auf Dänisch zu halten. Um auf die Minorisierung ihrer Sprache — die seit 2009 die alleinige Amtssprache der weltgrößten Insel ist — hinzuweisen, wandte sie sich stattdessen ausschließlich
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Åland in der Unesco.
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Foto: © Ålands landskapsregering Ende März hatten wir geschrieben, dass die zu Finnland gehörenden Ålandinseln die eigenständige Mitgliedschaft in der Unesco anstreben. Die UN-Teilorganisation befasst sich mit den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Kultur, für die die rund 30.000 Einwohnerinnen zählenden Inseln im Rahmen ihrer Autonomie selbst zuständig sind. Gestern war es dann schon so weit: Åland
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COP26 ohne uns.
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Derzeit und noch bis 12. November findet im schottischen Glasgow die 26. UN-Klimakonferenz COP26 (für 26th Conference of the Parties) statt, in der enorm wichtige und — hoffentlich — richtige Weichenstellungen für unsere gemeinsame Zukunft auf diesem Planeten vorgenommen werden. Liest man sich quer durch die gut 1.600 Seiten umfassende Liste der Teilnehmenden, findet man
