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Scuol-Mals: Bahnverbindung braucht Zusage.
Terra Raetica

Vor wenigen Tagen ist in der Südostschweiz ein Beitrag über die Bahnverbindung Scuol – Val Müstair – Mals erschienen. Demnach habe die Bündner Regierung ihre Bereitschaft signalisiert, beim Bund Geld für das Projekt zu beantragen. Im Dezember 2022 soll in Bern ein entsprechendes Konzept vorgelegt werden.

Der Ball liege nun aber in Südtirol, von wo noch eine Finanzierungszusage erwartet wird. In einem Brief, den LH Kompatscher im Februar nach Chur geschickt hatte, sei diesbezüglich keine offizielle Bestätigung enthalten. Inoffiziell sei davon die Rede, dass die EU bis zu 75% der Kosten übernehmen könnte.

Im vergangenen Dezember hatten 67 von insgesamt 120 Mitgliedern des Kantonsparlaments (Grosser Rat) dazu aufgerufen, der neuen Bahnverbindung eine höhere Priorität als bisher einzuräumen.

Wenn wir an einer nachhaltigen Mobilität im Alpenraum und an einer besseren Verbindung in die nahegelegene Schweiz interessiert sind, sollten wir den Ball so schnell wie möglich auffangen und mit den nötigen Zusicherungen zurückspielen.

Siehe auch:

Ecologia Medien Mobilität Politik Wirtschaft+Finanzen | Good News | Arno Kompatscher | | Grischun Südtirol/o Svizra | EU Landesregierung | Deutsch

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Friesische Landesbezeichnung.

Die zu den Niederlanden gehörende Region Fryslân (Friesland) hatte ich vor wenigen Tagen erstmals hier im Blog erwähnt, weil sich das dortige Parlament zur Vorhut eines — hoffentlich breiter werdenden — Protests gegen die minderheitenfeindliche Haltung der EU-Kommission gemacht hatte.

In diesem Zuge bin ich (Achtung: großteils Wikipedia-Wissen) auch auf die Situation der Ortsnamen in Fryslân aufmerksam geworden.

Demnach hat die niederländische Regierung 1996 beschlossen, das Thema zu liberalisieren, woraufhin das friesische Parlament beschloss, ab dem 1. Jänner 1997 nur noch die friesische Landesbezeichnung offiziell beizubehalten. Seitdem heißt die Provinz amtlich nicht mehr Fryslân/Friesland, sondern nur noch Fryslân. Dabei ist das niederländische Friesland — anders als A. Adige für Südtirol — immerhin historisch gewachsen. Und nicht faschistisch vorbelastet.

Sieben Jahre später (2004) beschloss das niederländische Innenministerium, ebenfalls nur noch die Bezeichnung Fryslân zu benutzen. Auch in niederländischen Texten.

Mindestens elf der vormals 31 friesischen Gemeinden waren dem Vorbild der Provinz gefolgt und hatten ihren niederländischen Namen amtlich abgelegt, bevor sie zum 1. Jänner 2019 zu heute nur noch 18 Gemeinden fusioniert wurden. Auch davon tragen mehrere (Dantumadiel, De Fryske Marren, Noardeast-Fryslân…) offiziell nur einen friesischen Namen. Wie viele genau es sind konnte ich nicht eruieren — doch mir scheint sowieso das (in Südtirol bis heute undenkbare) Prinzip wichtiger, dass die Kommunen selbst über ihre amtliche Bezeichnung befinden können.

Das ist im nahen Graubünden ähnlich und hat auch dort weder zum Weltuntergang noch zu Bürgerkriegen geführt, sondern zu einem differenzierten und demokratischen Umgang mit dem Thema.

Achja, die offizielle Webseite der Provinz Fryslân ist unter fryslan.frl abrufbar (von friesland.frl wird man ebenfalls auf fryslan.frl umgeleitet). Das offenbart gleich dreierlei:

  • Fryslân hat wie soeben beschrieben — anders als Südtirol — amtlich nur eine Landesbezeichnung, die es selbst aussuchen durfte.
  • Fryslân ist — anders als Südtirol — nicht zu einer URL mit »staatlicher« Endung (.nl, in unserem Fall .it) gezwungen.
  • Fryslân hat es — anders als Südtirol — nicht verabsäumt, ein eigenes Internetsuffix (.frl) zu beantragen.

Siehe auch:

Comparatio Ortsnamen Tech&Com | Autonomievergleich Best Practices | | | Grischun Niederlande Südtirol/o | | Deutsch

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Alles auf?

Nach der durchaus sehr erfolgreichen Massentestung am soeben vergangenen Wochenende wird aufgrund der geringen Anzahl an asymptomatischen Infizierten schon der Ruf laut, wieder alles zu öffnen. Warum die Schlussfolgerung, die dieser Forderung zugrundeliegt, sinnbefreit ist, hat Harald bereits aufgezeigt.

Vielleicht sollten wir uns aber auch noch einmal die düstere Ausgangslage konkret vor Augen führen.

Ich habe mir angeschaut, wie viele Menschen (je 100.000 Einwohnerinnen) in Südtirol mit oder an Covid-19 gestorben sind — und zwar bis zum Sonntag des Testwochenendes im Vergleich zu benachbarten Staaten und Regionen. Zudem habe ich europäische Länder in meine Betrachtung einbezogen, die laut medialer Berichterstattung besonders schwer von der Pandemie getroffen wurden: Belgien, Frankreich und Spanien.

Die folgenden drei Diagramme zeigen die Todesfälle pro 100.000 Einwohnerinnen

  • seit Pandemiebeginn im Frühling
  • im bisherigen Verlauf des Monats November und
  • in der letzten Kalenderwoche (KW47)

Nach Betrachtung dieser Daten wird klar, dass Südtirol im überregionalen und internationalen Vergleich besonders schlecht dasteht. In der letzten Woche verstarben hierzulande — verhältnismäßig — mehr Menschen, als in allen Vergleichsgebieten, und zwar deutlich. Zwischen der Situation bei uns und etwa in Deutschland liegen Welten.

Der Massentest war ein Versuch, die bereits außer Kontrolle geratene Situation wieder etwas in die »Normalität« der Nachbarregionen zurückzuholen — nicht ein absoluter Befreiungsschlag. Bevor das Ziel einer gewissen Normalisierung nicht erreicht ist, kann er meiner Ansicht nach nur schwer die Grundlage für allgemeine Lockerungen (Hotels, Geschäfte, Skigebiete…) sein.

Sollte die Absonderung von mehreren tausend Asymptomatischen (im Zusammenspiel mit der weiteren Einhaltung der AHA-Regeln) tatsächlich zur Unterbrechung von Infektionsketten und zu einer drastischen Verbesserung führen, sollten wir frühestens in einigen Wochen über allgemeine Öffnungen nachdenken. Bis dahin gilt es meiner Meinung nach äußerst behutsam vorzugehen, statt sich dem Übermut hinzugeben.

Siehe auch:

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Vom Winde verweht.
Pestizide

Das Amt für Natur und Umwelt des Kantons Graubünden hat eine Studie über die Einwehungen von Pestiziden aus dem Vinschgau ins Müstair durchgeführt. Über die Ergebnisse berichtete gestern auch der Nachrichtensender Euronews: Noch im sechs Kilometer von der Grenze zu Südtirol entfernten Valchava seien die Gifte nachgewiesen worden. Betroffen sei der Studie zufolge auch das Biosphärenreservat Val Müstair.

Mit zunehmender Entfernung vom Vinschgau nehme die Pestizidbelastung aber rasch und deutlich ab, heißt es im Untersuchungsbericht des Bündner Amtes für Natur und Umwelt.

Euronews

Der Sender zitierte außerdem die Schweizer Umweltschutzgruppe Pro Natura, derzufolge viele Pestizide nicht nur für Tiere und Pflanzen, sondern auch für Menschen gesundheitsgefährdend seien.

Schon seit langem beschweren sich Biobauern speziell im Vinschgau über die Abdrift, die ihnen die Einhaltung von Grenzwerten stark erschwere.

Siehe auch:

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Coronavirus-Verlauf in Südtirol.
mit Euregio Tirol, Bayern, Lombardei und Graubünden

Da ich keine zusammenfassende Grafik für den Verlauf der Coronavirus-Infektionen (SARS-CoV-2) in Südtirol und in der Euregio Tirol finden konnte, habe ich nun selbst eine angelegt und werde sie — sofern ich gesund bleibe — während der kommenden Zeit aktualisieren.

Letzter Stand: 2. Juni 2020

Grafiken zum Vergrößern anklicken. Info zur logarithmischen Skalierung.

Eintrag zum 2. Juni: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen bei 2.598 Fällen (±0%) geblieben. Die offizielle Anzahl der aktuell Infizierten (120) ist leicht gesunken (-3). Nur noch 3 Patientinnen (-1) bedürfen intensivmedizinischer Betreuung. Insgesamt 291 (±0) Menschen sind verstorben. Das ist der 15. Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.535 Fälle gesunken, was vermutlich mit der Richtigstellung eines Zählfehlers zu erklären ist (vgl. Eintrag zum 26. Mai). Es befinden sich noch immer 3 Personen (±0) in der Intensivstation, 108 sind gestorben (±0). Das ist der zehnte Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.432 Infektionen (±0%) nachgewiesen, nur noch 2 Personen (-1) bedürfen intensivmedizinischer Versorgung. Insgesamt sind 463 Menschen (+1) verstorben.

Ältere Einträge hier ausklappen.
  • Eintrag zum 30. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen um einen auf 2.596 Fälle (unter +0,1%) gestiegen. Die offizielle Anzahl der aktuell Infizierten (137) ist wieder deutlich gesunken (-17). Nur noch 5 Patientinnen (-1) bedürfen intensivmedizinischer Betreuung. Insgesamt 291 (±0) Menschen sind verstorben. Das ist der zwölfte Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.537 Fälle angewachsen (unter +0,1%). Es befinden sich noch 3 Personen (±0) in der Intensivstation, 108 sind gestorben (±0). Das ist der siebte Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.429 Infektionen (unter +0,1%) nachgewiesen, weiterhin bedürfen 3 Personen (±0) intensivmedizinischer Versorgung. Insgesamt sind 462 Menschen (±0) verstorben. Das ist der dritte Tag in Folge ohne neue Todesfälle.
  • Eintrag zum 29. Mai: In Südtirol liegt die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen unverändert bei 2.595 Fällen (±0%). Die offizielle Anzahl der aktuell Infizierten (154) ist leicht gesunken (-3). Noch immer bedürfen 5 Patientinnen (±0) intensivmedizinischer Betreuung. Diese Zahl ist seit neun Tagen nicht mehr gesunken. Insgesamt 291 (±0) Menschen sind verstorben. Das ist der elfte Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – In Nord-/Osttirol liegt die Anzahl der bestätigten Infektionen unverändert bei 3.536 Fällen (±0%). Es befinden sich nur noch 3 Personen (-1) in der Intensivstation, 108 sind gestorben (±0). Das ist der sechste Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.428 Infektionen (+0,1%) nachgewiesen, weiterhin bedürfen 3 Personen (±0) intensivmedizinischer Versorgung. Insgesamt sind 462 Menschen (±0) verstorben.
  • Eintrag zum 28. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen um zwei auf 2.595 Fälle (+0,1%) angestiegen. Die offizielle Anzahl der aktuell Infizierten (157) ist weiter rückläufig (-14). Noch immer bedürfen 5 Patientinnen (±0) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Verstorbenen liegt unverändert bei 291 (±0). Das ist der zehnte Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – In Nord-/Osttirol liegt die Anzahl der bestätigten Infektionen unverändert bei 3.536 Fällen (±0%). Es befinden sich noch immer 4 Personen (±0) in der Intensivstation, 108 sind gestorben (±0). Das ist der fünfte Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.425 Infektionen (+0,1%) nachgewiesen, es bedürfen wieder 3 Personen (+1) einer intensivmedizinischen Versorgung. Insgesamt sind 462 Menschen (±0) verstorben.
  • Eintrag zum 27. Mai: In Südtirol liegt die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen unverändert bei 2.593 Fällen (±0%). Die offizielle Anzahl der aktuell Infizierten (171) ist leicht rückläufig (-8). Noch immer bedürfen 5 Patientinnen (±0) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Verstorbenen liegt unverändert bei 291 (±0). Das ist der neunte Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.536 Fälle gestiegen (+0,1%). Es befinden sich noch immer 4 Personen (±0) in der Intensivstation, 108 sind gestorben (±0). Das ist der vierte Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.422 Infektionen (+0,2%) nachgewiesen, es bedürfen nur noch 2 Personen (-1) einer intensivmedizinischen Versorgung. Insgesamt sind 462 Menschen (+1) verstorben.
  • Eintrag zum 26. Mai: In Südtirol liegt die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen weiterhin bei 2.593 Fällen (±0%). Die offizielle Anzahl der aktuell Infizierten (179) ist leicht rückläufig (-5). Noch immer bedürfen 5 Patientinnen (±0) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Sterbefälle liegt unverändert bei 291 (±0). Das ist der achte Tag in Folge ohne neue Tote. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen um einen auf 3.534 Fälle gesunken, was vermutlich mit der Richtigstellung eines Zählfehlers zu erklären ist. Es befinden sich noch immer 4 Personen (±0) in der Intensivstation, 108 sind gestorben (±0). Das ist der dritte Tag in Folge ohne neue Tote. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.415 Infektionen (+0,2%) nachgewiesen, es bedürfen nur noch 3 Personen (-1) einer intensivmedizinischen Versorgung. Insgesamt sind 461 Menschen (+3) verstorben.
  • Eintrag zum 25. Mai: In Südtirol liegt die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen weiterhin bei 2.593 Fällen (±0%). Die offizielle Anzahl der aktuell Infizierten (184) ist erneut gesunken (-11). Noch immer bedürfen 5 Patientinnen (±0) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Sterbefälle liegt unverändert bei 291 (±0). Das ist der siebte Tag in Folge ohne neue Tote. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen bei 3.535 (±0%) geblieben. Es befinden sich noch immer 4 Personen (±0) in der Intensivstation, 108 sind gestorben (±0). – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.405 Infektionen (unter +0,1%) nachgewiesen, es bedürfen noch immer 4 Personen (±0) einer intensivmedizinischen Versorgung. Insgesamt sind 458 Menschen (+1) verstorben.
  • Eintrag zum 24. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen um drei auf 2.593 Fälle (+0,1%) gestiegen. Die offizielle Anzahl der aktuell Infizierten (195) ist erneut gesunken (-19). Noch immer bedürfen 5 Patientinnen (±0) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Sterbefälle liegt unverändert bei 291 (±0). Das ist der sechste Tag in Folge ohne neue Tote. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen bei 3.535 (±0%) geblieben. Es befinden sich wieder 4 Personen (+1) in der Intensivstation, 108 sind gestorben (±0). – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.404 Infektionen (+0,2%) nachgewiesen, es bedürfen noch immer 4 Personen (±0) einer intensivmedizinischen Versorgung. Insgesamt sind 457 Menschen (+1) verstorben.
  • Eintrag zum 23. Mai: In Südtirol liegt die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen weiterhin bei 2.590 Fällen (±0%). Die Anzahl der aktuell Infizierten (214) ist erneut gesunken (-10). Noch immer bedürfen 5 Patientinnen (±0) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Sterbefälle liegt unverändert bei 291 (±0). Das ist der fünfte Tag in Folge ohne neue Tote. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.535 (unter +0,1%) gestiegen. Es befinden sich noch 3 Personen (±0) in der Intensivstation, 108 sind gestorben (+1). Das ist der erste Todesfall nach zwei Wochen. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.395 Infektionen (+0,2%) nachgewiesen, es bedürfen noch 4 Personen (±0) einer intensivmedizinischen Versorgung. Insgesamt sind 456 Menschen (+1) verstorben.
  • Eintrag zum 22. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen um drei auf 2.590 Fälle (+0,1%) angestiegen. Die Anzahl der aktuell Infizierten (224) ist erneut gesunken (-26). Noch immer bedürfen 5 Patientinnen (±0) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Sterbefälle liegt unverändert bei 291 (±0). Das ist der vierte Tag in Folge ohne neue Tote. – In Nord-/Osttirol liegt die Anzahl der bestätigten Infektionen unverändert bei 3.534 (±0%). Es befinden sich nur noch 3 Personen (-1) in der Intensivstation, 107 sind gestorben (±0). Das ist bereits der 14. Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.388 Infektionen (+0,2%) nachgewiesen, nur noch 4 Personen (-2) bedürfen  intensivmedizinischer Versorgung. Insgesamt sind 455 Menschen (±0) verstorben. Das ist der dritte Tag in Folge ohne neue Todesfälle.
  • Eintrag zum 21. Mai: In Südtirol liegt die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen weiterhin unverändert bei 2.587 Fällen (±0%). Die Anzahl der aktuell Infizierten (250) ist erneut gesunken (-22). Noch immer bedürfen 5 Patientinnen (±0) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Sterbefälle liegt unverändert bei 291 (±0). Das ist der dritte Tag in Folge ohne neue Tote. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.534 (+0,1%) angestiegen. Es befinden sich nur noch 4 Personen (-2) in der Intensivstation, 107 sind gestorben (±0). Das ist bereits der 13. Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.378 Infektionen (+0,2%) nachgewiesen, weiterhin bedürfen 6 Personen (±0) intensivmedizinischer Versorgung. Insgesamt sind 455 Menschen (±0) verstorben.
  • Eintrag zum 20. Mai: In Südtirol liegt die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen unverändert bei 2.587 Fällen (±0%). Die Anzahl der aktuell Infizierten (272) ist deutlich gesunken (-36). Es bedürfen 5 Patientinnen (-1) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Todesfälle ist bei 291 geblieben (±0). – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen bei 3.532 (±0%) geblieben. Es befinden sich wieder 6 Personen (+1) in der Intensivstation, 107 sind gestorben (±0). Das ist bereits der zwölfte Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.368 Infektionen (+0,2%) nachgewiesen, 6 Personen (-2) benötigen intensivmedizinische Versorgung. Insgesamt sind 455 Menschen (±0) verstorben.
  • Eintrag zum 19. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen wieder schneller gewachsen, und zwar seit gestern um fünf auf 2.587 Fälle (+0,2%). Die Anzahl der aktuell Infizierten (308) ist erstmals seit dem 19. April wieder gestiegen (+1). Weiterhin bedürfen 6 Patientinnen (±0) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Todesfälle ist bei 291 geblieben (±0). – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.532 (+0,1%) gestiegen. Es befinden sich noch 5 Personen (-1) in der Intensivstation, 107 sind gestorben (±0). Das ist bereits der elfte Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.358 Infektionen (+0,2%) nachgewiesen, 8 Personen (±0) benötigen weiterhin intensivmedizinische Versorgung. Insgesamt sind 455 Menschen (+2) verstorben.
  • Eintrag zum 18. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen um einen auf 2.582 Fälle angestiegen (unter +0,1%). Die Anzahl der aktuell Infizierten (307) ist erneut gesunken (-7). Jetzt bedürfen aber 6 Patientinnen (+1) intensivmedizinischer Betreuung. Auch die Zahl der Todesfälle ist leider wieder (auf 291, +1) gewachsen. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.530 (+0,1%) gestiegen. Es befinden sich noch 6 Personen (-1) in der Intensivstation, 107 sind gestorben (±0). Das ist bereits der zehnte Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.351 Infektionen (+0,3%) nachgewiesen, 8 Personen (±0) benötigen weiterhin intensivmedizinische Versorgung. Insgesamt sind 453 Menschen (±0) verstorben. Das ist der zweite Tag in Folge ohne neue Todesfälle.
  • Eintrag zum 17. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen um drei auf 2.581 Fälle angestiegen (+0,1%). Die Anzahl der aktuell Infizierten (314) ist erneut gesunken (-29). Weiterhin bedürfen 5 Patientinnen (±0) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 290 (±0). Das ist der achte Tag in Folge ohne neue Covid-Opfer. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen wiederum bei 3.528 (±0%) gleich geblieben. Es befinden sich 7 Personen (-2) in der Intensivstation, 107 sind gestorben (±0). Das ist der neunte Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.338 Infektionen (+0,3%) nachgewiesen, 8 Personen (±0) benötigen weiterhin intensivmedizinische Versorgung. Insgesamt sind 453 Menschen (±0) verstorben.
  • Eintrag zum 16. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen bei 2.578 Fälle gleich geblieben (±0%). Die Anzahl der aktuell Infizierten (343) ist erneut gesunken (-16). Weiterhin bedürfen 5 Patientinnen (±0) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 290 (±0). Das ist der siebte Tag in Folge ohne neue Covid-Opfer. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen bei 3.528 (+0%) geblieben. Es befinden sich wieder 9 Personen (+1) in der Intensivstation, 107 sind gestorben (±0). Das ist der achte Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.326 Infektionen (+0,2%) nachgewiesen, 8 Personen (-1) benötigen intensivmedizinische Versorgung. Insgesamt sind 453 Menschen (+2) verstorben.
  • Eintrag zum 15. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen bei 2.578 Fälle gleich geblieben (±0%). Die Anzahl der aktuell Infizierten (359) ist erneut gesunken (-21). Es bedürfen 5 Patientinnen (-2) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 290 (±0). Das ist der sechste Tag in Folge ohne neue Covid-Opfer. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.528 (+0,1%) angestiegen. Es befinden sich noch 8 Personen (-1) in der Intensivstation, 107 sind gestorben (±0). Das ist der siebte Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.318 Infektionen (+0,1%) nachgewiesen, 9 Personen (±0) benötigen intensivmedizinische Versorgung. Insgesamt sind 451 Menschen (+3) verstorben.
  • Eintrag zum 14. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um drei auf 2.578 Fälle angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 0,1%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (380) ist erneut gesunken (-33). Noch immer bedürfen 7 Patientinnen (±0) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 290 (±0). Das ist der fünfte Tag in Folge ohne neue Covid-Opfer. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.524 (+0,1%) gewachsen. Es befinden sich noch 9 Personen (±0) in der Intensivstation, 107 sind gestorben (±0). Das ist der sechste Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.315 Infektionen (+0,1%) nachgewiesen, weiterhin benötigen 9 Personen (±0) intensivmedizinische Versorgung. Insgesamt sind 448 Menschen (+2) verstorben.
  • Eintrag zum 13. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um drei auf 2.575 Fälle angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 0,1%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (413) ist erneut gesunken (-24). Weiterhin bedürfen 7 Patientinnen (±0) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 290 (±0). Das ist der vierte Tag in Folge ohne neue Covid-Opfer. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.520 (+0,1%) gewachsen. Es befinden sich noch 9 Personen (-3) in der Intensivstation, 107 sind gestorben (±0). Das ist der fünfte Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.312 Infektionen (+0,2%) nachgewiesen, weiterhin benötigen 9 Personen (±0) intensivmedizinische Versorgung. Insgesamt sind 446 Menschen (+1) verstorben. – Ab sofort gibt es ein achtes Diagramm, das die tägliche Anzahl der untersuchten Abstriche und der getesteten Personen in Südtirol während der drei letzten Wochen zeigt.
  • Eintrag zum 12. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern unverändert bei 2.572 Fällen geblieben (±0%). Die Anzahl der aktuell Infizierten (437) ist erneut gesunken (-10). Weiterhin bedürfen 7 Patientinnen (±0) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 290 (±0). Das ist der dritte Tag in Folge ohne neue Covid-Opfer. – In Nord-/Osttirol liegt die Anzahl der bestätigten Infektionen immer noch unverändert bei 3.518 (±0%). Es befinden sich noch 12 Personen (-1) in der Intensivstation, 107 sind gestorben (±0). – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.303 Infektionen (+0,1%) nachgewiesen, 9 Personen (-2) benötigen intensivmedizinische Versorgung. Insgesamt sind 445 Menschen (+2) verstorben. – Heute sind es genau zwei Monate (13. März – 13. Mai), dass wir jeden Tag die aktualisierten Covid-Daten veröffentlichen.
  • Eintrag zum 11. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um drei auf 2.572 Fälle angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 0,1%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (447) ist wieder gesunken (-12). Derzeit bedürfen 7 Patientinnen (-1) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 290 (±0). – In Nord-/Osttirol liegt die Anzahl der bestätigten Infektionen immer noch unverändert bei 3.518 (±0%). Es befinden sich noch 13 Personen (-2) in der Intensivstation, 107 sind gestorben (±0). Bisher gab es im ganzen Mai nur zwei Todesfälle. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.297 Infektionen (unter +0,1%) nachgewiesen, 11 Personen (+1) benötigen intensivmedizinische Versorgung. Insgesamt sind 443 Menschen (+2) verstorben.
  • Eintrag zum 10. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um zwei auf 2.569 Fälle angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 0,1%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (459) ist weiterhin rückläufig (-14). Derzeit bedürfen 8 Patientinnen (-1) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 290 (±0). – In Nord-/Osttirol liegt die Anzahl der bestätigten Infektionen unverändert bei 3.518 (±0%). Es befinden sich 15 Personen (-4) in der Intensivstation, 107 sind gestorben (±0). – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.295 Infektionen (+0,1%) nachgewiesen, 10 Personen (±0) benötigen nach wie vor eine intensivmedizinische Versorgung. Insgesamt sind 441 Menschen (+3) verstorben.
  • Eintrag zum 9. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um neun auf 2.567 Fälle angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 0,4%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (473) ist erneut gesunken (-29). Weiterhin bedürfen 9 Patientinnen (±0) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Todesfälle ist auf 290 (+1) angestiegen. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.518 (unter +0,1%) gewachsen. Es befinden sich 18 Personen (+4) in der Intensivstation, 107 sind gestorben (±0). – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.292 Infektionen (+0,2%) nachgewiesen, 10 Personen (-1) benötigen jetzt eine intensivmedizinische Versorgung. Insgesamt sind 438 Menschen (±0) verstorben. Das ist der zweite Tag in Folge ohne neue Todesfälle.
  • Eintrag zum 8. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um sechs auf 2.558 Fälle angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 0,2%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (502) ist wieder schneller gesunken (-49). Derzeit bedürfen 9 Patientinnen (-2) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Todesfälle ist auf 289 (+3) angestiegen. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.517 (+0,1%) gewachsen. Es befinden sich noch 14 Personen (-3) in der Intensivstation, 107 sind gestorben (+1). – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.285 Infektionen (weniger als +0,1%) nachgewiesen, weiterhin benötigen 11 Personen (±0) eine intensivmedizinische Versorgung. Insgesamt wurden 438 Todesfälle (±0) gemeldet. Die relative Anzahl an Infektionen ist im Trentino wieder geringer als in der Lombardei.
  • Eintrag zum 7. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um neun auf 2.552 Fälle angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 0,4%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (551) ist wieder gesunken (-28). Noch immer bedürfen 11 Patientinnen (±0) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Todesfälle liegt offiziell unverändert bei 286 (±0). – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.515 (+0,1%) angestiegen. Es befinden sich noch 17 Personen (-2) in der Intensivstation, 106 sind gestorben (±0). Während der letzten acht Tage hat es nur einen zusätzlichen Todesfall gegeben. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.283 Infektionen (+0,1%) nachgewiesen, wie in Südtirol bedürfen aktuell 11 Personen (-2) einer intensivmedizinischen Versorgung. Insgesamt wurden 438 Todesfälle (+1) gemeldet.
  • Eintrag zum 6. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern erneut um einen Fall (auf 2.543) angestiegen, das entspricht weiterhin einem Zuwachs von unter 0,1%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (579) ist wieder schneller gesunken (-33). Nach wie vor bedürfen 11 Patientinnen (±0) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Todesfälle liegt offiziell unverändert bei 286 (±0). – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.512 (+0,1%) angestiegen. Es befinden sich noch 19 Personen (-2) in der Intensivstation, 106 Menschen sind gestorben (+1). – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.280 Infektionen (+0,4%) nachgewiesen, 13 Personen (-2) benötigen aktuell eine intensivmedizinische Versorgung. Insgesamt wurden 437 Todesfälle (+4) gemeldet.
  • Eintrag zum 5. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um einen auf 2.542 Fälle angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von unter 0,1%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (612) ist erneut gesunken (-24). Derzeit bedürfen wieder 11 Patientinnen (+1) intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der Todesfälle steigt weiter (+2) und liegt nun schon bei 286. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen bei 3.509 (±0%) gleich geblieben. Es befinden sich nur noch 21 Personen (-4) in der Intensivstation, 105 Menschen sind gestorben (±0). Dies ist der sechste Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.261 Infektionen (+0,1%) gezählt, 15 Personen (-2) benötigen aktuell eine intensivmedizinische Versorgung. Insgesamt wurden 433 Todesfälle (+3) gemeldet.
  • Eintrag zum 4. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um fünf auf 2.541 angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 0,2%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (636) ist erneut gesunken (-29). Derzeit bedürfen 10 Patientinnen (-1) intensivmedizinischer Betreuung, insgesamt 284 Menschen sind verstorben (+3). – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen um einen auf 3.509 Fälle (Zuwachs unter 0,1%) gestiegen. Es befinden sich unverändert 25 Personen (±0) in der Intensivstation, 105 Menschen sind gestorben (±0). Dies ist der fünfte Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.258 Infektionen (+0,3%) gezählt, 17 Personen (±0) benötigen aktuell eine intensivmedizinische Versorgung. Insgesamt wurden 430 Todesfälle (+1) gemeldet.
  • Eintrag zum 3. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um eine auf 2.536 angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von unter 0,1%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (665) ist erneut gesunken (-38). Derzeit bedürfen 11 Patientinnen (+1) intensivmedizinischer Betreuung, insgesamt 281 Menschen sind verstorben (+2). – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.508 Fälle (±0,1%) gestiegen. Es befinden sich noch 25 Personen (+1) in der Intensivstation, 105 Menschen sind gestorben (±0). Dies ist nun schon der vierte Tag in Folge ohne neue Todesfälle. – Im Trentino wurden bisher insgesamt 4.247 Infektionen (+1,6%) gezählt, 17 Personen (-2) benötigen aktuell eine intensivmedizinische Versorgung. Insgesamt sind 429 Todesfälle (+4) zu verzeichnen.
  • Eintrag zum 2. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um sieben auf 2.535 angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 0,3%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (703) ist wieder deutlich gesunken (-54). Nur noch 10 Patientinnen (-1) bedürfen intensivmedizinischer Betreuung, insgesamt 279 Menschen sind verstorben (+1). – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen bei 3.504 (±0%) unverändert geblieben. Es befinden sich noch 24 Personen (-3) in der Intensivstation, 105 Menschen sind gestorben (±0). – Das Trentino zählt insgesamt 4.181 Infektionen (+1,2%), 19 Personen (±0) benötigen intensivmedizinische Versorgung. Bislang wurden 425 Todesfälle (+2) gezählt.
  • Eintrag zum 1. Mai: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um zehn auf 2.528 angestiegen, das entspricht erneut einem Zuwachs von 0,4%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (757) ist wieder gesunken (-45). Nur noch 11 Patientinnen (-2) bedürfen intensivmedizinischer Betreuung, insgesamt 278 Menschen sind gestorben (+3). – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.504 (+0,1%) angestiegen. Es befinden sich noch 27 Personen (-1) in der Intensivstation, 105 Menschen sind gestorben (±0). Bayern hat jetzt (auf die Einwohnerinnenzahl berechnet) mehr Todesfälle zu beklagen, als Nord-/Osttirol. – Das Trentino zählt insgesamt 4.132 Infektionen (+0,4%), 19 Personen (-3) benötigen intensivmedizinische Versorgung. Bislang wurden 423 Todesfälle (+5) gezählt.
  • Eintrag zum 30. April: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um elf auf 2.518 angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 0,4%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (802) ist wieder klar gesunken (-43). 13 Patientinnen (-1) bedürfen intensivmedizinischer Betreuung, insgesamt 275 Menschen sind gestorben (+1). – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.502 (+0,2%) angestiegen. Weiterhin befinden sich 28 Personen (±0) in der Intensivstation, 105 Menschen sind gestorben (±0). – Das Trentino zählt insgesamt 4.116 Infektionen (+1,2%), 22 Personen (±0) benötigen eine intensivmedizinische Versorgung. Bislang wurden 418 Todesfälle (+2) gezählt.
  • Eintrag zum 29. April: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um neun auf 2.507 angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 0,4%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (845) ist deutlich gesunken (-65). Derzeit bedürfen 14 Patientinnen (-1) intensivmedizinischer Betreuung, insgesamt 274 Personen sind gestorben (+2). – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.496 (+0,1%) angestiegen. Noch befinden sich 28 Personen (-4) in der Intensivstation, 105 Menschen sind gestorben (+2). – Das Trentino zählt insgesamt 4.069 Infektionen (+1,1%), weiterhin benötigen 22 Personen (±0) intensivmedizinische Versorgung. Bislang gab es 416 Todesfälle (+4).
  • Eintrag zum 28. April: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um zwei auf 2.498 angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 0,1%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (910) ist wiederum gesunken (-10). Derzeit bedürfen 15 Patientinnen (-1) intensivmedizinischer Betreuung. Insgesamt sind 272 Personen gestorben (+2). – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.494 (+0,3%) gestiegen. 32 Personen (-1) befinden sich in der Intensivstation, 103 Menschen sind gestorben (+2). – Das Trentino zählt insgesamt 4.025 Infektionen (+0,8%), noch benötigen 22 Personen (-1) intensivmedizinische Versorgung. Bislang gab es 412 Todesfälle (+5). – Ab sofort gibt es ein siebtes Diagramm, das die Todesfälle je 100.000 EW in der Euregio sowie in Bayern, Venetien und der Lombardei zeigt.
  • Eintrag zum 27. April: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um 15 auf 2.496 angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 0,6%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (940) ist wieder gesunken (-54). Die Zahl der Patientinnen, die intensivmedizinischer Versorgung bedürfen, ist hingegen um zwei auf 16 angestiegen. Eine weitere Person ist gestorben (gesamt: 270). – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.484 (+0,1%) gestiegen. In der Intensivstation befinden sich 33 Personen (+1). Am dritten Tag infolge wurden keine neuen Todesfälle gemeldet, insgesamt 101 Menschen sind gestorben (±0). – Das Trentino zählt insgesamt 3.995 Infektionen (+2,6%), damit liegt es im Verhältnis zur Bevölkerungsanzahl bereits vor der Lombardei. Noch 23 Personen (-1) sind in der Intensivstation. Bislang gab es 407 Todesfälle (+2). – Ab sofort umfassen die Diagramme keine Simulation des Anstiegs der Infiziertenzahlen bei gleichbleibendem Wachstum mehr. Stattdessen werden die Daten für 21 (statt wie bisher zehn) Tagen wiedergegeben.
  • Eintrag zum 26. April: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um fünf auf 2.481 angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 0,2%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (994) sinkt weiter (-41). Nach wie vor müssen 14 Patientinnen (±0) intensivmedizinisch versorgt werden. Die Anzahl der Verstorbenen ist um vier auf 269 gestiegen. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.479 (+0,3%) gestiegen. In der Intensivstation befinden sich 32 Personen (-2). Am zweiten Tag infolge wurden keine neuen Todesfälle gemeldet, insgesamt 101 Menschen sind gestorben (±0). – Das Trentino zählt insgesamt 3.894 Infektionen (+1,5%), noch 24 Personen (-3) sind in der Intensivstation. Bislang gab es 405 Todesfälle (+5).
  • Eintrag zum 25. April: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern erneut um 20 (auf 2.476) angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 0,8%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (1.035) sinkt hingegen (-58). Insgesamt 14 Patientinnen (-2) müssen intensivmedizinisch versorgt werden. Die Anzahl der Verstorbenen ist wieder um zwei (auf 265) gestiegen. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.469 (+0,3%) gestiegen. In der Intensivstation befinden sich 34 Personen (-2), 101 sind gestorben (±0). – Das Trentino zählt insgesamt 3.838 Infektionen (+1,6%), 27 Personen (-1) sind in der Intensivstation. Bislang gab es 400 Todesfälle (+11).
  • Eintrag zum 24. April: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um 21 auf 2.456 angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 0,9%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (1.093) sinkt beträchtlich (-401). Nur noch 16 Patientinnen (-1) müssen intensivmedizinisch versorgt werden: diese Zahl hat sich in einer Woche halbiert. Die Anzahl der Verstorbenen ist um zwei auf 263 gestiegen. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.457 (+0,3%) gestiegen. In den Intensivstationen befinden sich 36 Personen (-2), 101 sind gestorben (+3). – Das Trentino zählt insgesamt 3.776 Infektionen (+1,3%), 28 Personen (-1) sind in der Intensivstation. Bislang gab es 389 Todesfälle (+7).
  • Eintrag zum 23. April: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um 19 auf 2.435 angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 0,8%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (1.494) sinkt dennoch weiter (-18). Nur noch 17 Patientinnen (-2) müssen intensivmedizinisch versorgt werden. Die Anzahl der Verstorbenen ist erneut um fünf auf 261 gestiegen. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.445 (+0,1%) gestiegen. In den Intensivstationen befinden sich 38 Personen (-2), 98 sind gestorben (+3). – Das Trentino zählt insgesamt 3.727 Infektionen (+2,2%), 29 Personen (-5) sind in der Intensivstation. Bislang gab es 382 Todesfälle (+1).
  • Eintrag zum 22. April: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um 6 auf 2.416 angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 0,2%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (1.512) ist rückläufig (-24). 19 Patientinnen (-1) bedürfen intensivmedizinischer Behandlung. Die Anzahl der Verstorbenen ist um fünf auf 256 gestiegen. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.440 (+0,2%) gestiegen. 40 Personen bedürfen intensivmedizinischer Behandlung (-4), 95 sind gestorben (+4). – Das Trentino verzeichnet insgesamt 3.646 Infektionen (+0,9%), 34 Personen (-4) befinden sich in der Intensivstation. Bislang gab es 381 Todesfälle (+5).
  • Eintrag zum 21. April: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um 16 auf 2.410 angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 0,7%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (1.536) ist weiterhin rückläufig (-4). 20 Patientinnen (+1) bedürfen intensivmedizinischer Behandlung. Die Anzahl der Verstorbenen ist um zwei auf 251 gestiegen. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.433 (+0,2%) gestiegen. Nach wie vor bedürfen 44 Menschen intensivmedizinischer Behandlung (±0), 91 sind gestorben (+5). – Das Trentino verzeichnet insgesamt 3.614 Infektionen (+0,7%), 38 Personen (-2) befinden sich in der Intensivstation. Bislang sind 376 Menschen gestorben (+10).
  • Eintrag zum 20. April: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um 14 auf 2.394 angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 0,6%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (1.540) ist wieder rückläufig (-26). Nur noch 19 Patientinnen (-4) bedürfen intensivmedizinischer Behandlung. Die Anzahl der Verstorbenen ist um vier auf 249 gestiegen. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.427 (+0,3%) gestiegen. 44 Menschen befinden sich in der Intensivstation (-5), 86 sind gestorben (+1). – Das Trentino meldet insgesamt 3.590 Infektionen (+1,6%), 40 Personen (-1) werden intensivmedizinisch betreut. Bislang sind 366 Menschen gestorben (+6).
  • Eintrag zum 19. April: In Südtirol ist die Zahl der amtlich bestätigten Infektionen seit gestern um 55 auf 2.380 angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 2,4%. Hier gibt es jetzt mehr bestätigte Infektionen je 100.000 EW, als in Nord-/Osttirol. Die Anzahl der aktuell Infizierten (1.566) hat zugenommen (+10). Derzeit werden 23 Patientinnen (-5) intensivmedizinisch betreut. Die Anzahl der Verstorbenen ist um sechs auf 245 gestiegen. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen um nur zwei auf 3.417 (+0,1%) gestiegen, 85 Menschen sind gestorben (±0). 49 Personen befinden sich in der Intensivstation. – Das Trentino meldet insgesamt 3.532 Infektionen (+2,9%), 41 Personen (-1) werden intensivmedizinisch betreut. Bislang sind 360 Menschen gestorben (+12).
  • Eintrag zum 18. April: In Südtirol ist die Zahl der bestätigten Infektionen seit gestern um 29 auf 2.325 angestiegen, das entspricht einem (gleichbleibenden) Zuwachs von 1,3%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (1.556) ist weiter rückläufig (-26). Derzeit werden 28 Patientinnen (-4) intensivmedizinisch betreut. Die Anzahl der Verstorbenen ist um fünf auf 239 gestiegen. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.415 (+0,3%) gestiegen, 85 Menschen sind gestorben (+2). – Im Trentino wurden bislang 3.431 Infektionen (+1,6%) gemeldet, das sind wieder mehr, als im bevölkerungsreicheren Nord-/Osttirol. 42 Personen (-2) werden intensivmedizinisch betreut, 348 sind verstorben (+6). – Ab heute gibt es einen vergleichenden Verlauf der Todesfälle ab dem ersten Tag mit 50 oder mehr Verstorbenen. Die Grafik mit den Intensivbetten, die sich auf die Zeit vor der Pandemie bezieht, bleibt hier abrufbar.
  • Eintrag zum 17. April: In Südtirol ist die Zahl der bestätigten Infektionen seit gestern um 29 auf 2.296 angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 1,3%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (1.582) ist leicht rückläufig (-11). Derzeit benötigen 32 Patientinnen (-2) eine intensivmedizinische Behandlung. Die Anzahl der Verstorbenen ist um neun auf 234 angewachsen. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.406 (+0,4%) gestiegen, 83 Menschen sind gestorben (+3). – Im Trentino wurden bislang 3.376 Infektionen (+2,5%) gemeldet, das ist auf die Anzahl der Einwohnerinnen umgelegt fast gleich viel, wie in der Lombardei. 44 Personen (+1) werden intensivmedizinisch betreut, 342 sind gestorben (+20).
  • Eintrag zum 16. April: In Südtirol ist die Zahl der bestätigten Infektionen seit gestern um 43 auf 2.267 angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 1,9%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (1.593) ist weiter im Steigen (+17) begriffen. Derzeit benötigen 34 Patientinnen (+2) eine intensivmedizinische Betreuung. Die Anzahl der Verstorbenen ist um zwei auf 225 angewachsen. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.392 (+1,2%) gestiegen, 80 Menschen sind gestorben (+8). – Im Trentino wurden bislang 3.294 Infektionen (+2,3%) gemeldet. 43 Personen (-5) werden intensivmedizinisch betreut, 322 sind gestorben (+4).
  • Eintrag zum 15. April: In Südtirol ist die Zahl der bestätigten Infektionen seit gestern um 40 auf 2.224 angestiegen, das ist ein Zuwachs von 1,8%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (1.576) steigt weiter (+27). Derzeit benötigen 32 Patientinnen (-7) eine intensivmedizinische Betreuung. Die Anzahl der Verstorbenen ist um neun auf 223 gewachsen. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.352 (+0,7%) gestiegen. 55 Personen (-1) werden intensivmedizinisch betreut, 72 Menschen sind gestorben (±0). – Im Trentino wurden bislang 3.220 Infektionen (+2,5%) gemeldet. 48 Personen (-6) werden intensivmedizinisch betreut, 318 sind gestorben (+8).
  • Eintrag zum 14. April: In Südtirol ist die Zahl der bestätigten Infektionen seit gestern um 35 auf 2.184 angestiegen, das sind 1,6%. Auch die Anzahl der aktuell Infizierten (1.564) nimmt erneut zu (+27). Der Druck auf die Intensivstationen, wo nun 39 Patientinnen (-2) versorgt werden, sinkt weiter. Die Anzahl der Verstorbenen ist um zwei auf 214 gewachsen. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.141 (+0,9%) gestiegen. 56 Personen (-1) werden intensivmedizinisch betreut, 72 Menschen sind gestorben (+4). – Im Trentino wurden bislang 3.141 Infektionen (+0,5%) gemeldet. 54 Personen (-2) werden intensivmedizinisch betreut, 310 sind gestorben (+10).
  • Eintrag zum 13. April: In Südtirol ist die Zahl der bestätigten Infektionen seit gestern um 51 auf 2.149 angestiegen, das sind 2,4%. Die Anzahl der aktuell Infizierten (1.537) nimmt ebenfalls weiter zu (+22). Der Druck auf die Intensivstationen, wo nun 41 Patientinnen (-4) versorgt werden, sinkt erneut. Die Anzahl der Verstorbenen ist um sieben auf 212 gewachsen. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.299 (+0,6%) gestiegen. 57 Personen werden intensivmedizinisch betreut, 68 Menschen haben das Leben verloren. – Im Trentino gibt es inzwischen schon 3.126 Infektionen (+2,4%). 56 Personen (-5) werden intensivmedizinisch betreut, 300 sind gestorben (+7).
  • Eintrag zum 12. April: In Südtirol ist die Zahl der bestätigten Infektionen seit gestern um 141 auf 2.098 angestiegen, das sind 7,2%. Es gibt auch wieder deutlich mehr aktuell infizierte Personen (1.515). Nur noch 45 Patientinnen (-11) befinden sich auf der Intensivstation. Die Anzahl der Verstorbenen ist um fünf auf 205 angewachsen. – In Nord-/Osttirol ist die Anzahl der bestätigten Infektionen auf 3.278 gestiegen. Insgesamt 66 Menschen haben das Leben verloren. – Im Trentino gibt es inzwischen schon 3.053 Infektionen, das sind auf die Bevölkerungszahl gerechnet fast gleich viele, wie in der Lombardei. 61 Personen werden intensivmedizinisch betreut, 293 sind gestorben.
  • Eintrag zum 11. April: Nur zwei bestätigte Infektionen sind in Südtirol seit gestern hinzugekommen, in Nord-/Osttirol 94 und im Trentino 154. – Der Druck auf die Intensivstationen nimmt in Südtirol und im Trentino ab (ST: 56 – N/OT: 63 – TN: 62 Patientinnen). – 200 Menschen (+9) sind insgesamt gestorben (N/OT: 62 – TN: 284). – Aktuell sind in Südtirol offiziell 1.269 (-48) Menschen infiziert.
  • Eintrag zum 10. April: Die bestätigten Infektionen sind in Südtirol seit gestern um 2,7% (auf 1.955) angestiegen, in Nord-/Osttirol um 5,6% und im Trentino 4,0%. – 58 Patientinnen (-6) bedürfen intensivmedizinischer Versorgung (N/OT: 61 – TN: 70). – 191 Menschen (+4) sind gestorben (N/OT: 59 – TN: 275). – Aktuell sind in Südtirol offiziell 1.317 (+2) Menschen infiziert. – Die Grafik »absolut« beinhaltet ab sofort auch Vergleichswerte für Graubünden.
  • Eintrag zum 9. April: Die bestätigten Infektionen sind in Südtirol seit gestern um 3,7% (auf 1.903) angestiegen, in Nord-/Osttirol um 3,2% und im Trentino 4,1%. – 64 Patientinnen bedürfen einer intensivmedizinischen Behandlung (N/OT: 65 – TN: 69). – 187 Menschen (+4) sind gestorben (N/OT: 53 – TN: 268). – Aktuell sind in Südtirol offiziell 1.315 (+34) Menschen infiziert.
  • Eintrag zum 8. April: Die bestätigten Infektionen sind seit gestern in Südtirol nur um 1,3% (auf 1.835) gewachsen, in Nord-/Osttirol um 2,4% und im Trentino um 5,1%. – 65 Patientinnen sind in der Intensivstation (N/OT: 65 – TN: 77). – Wieder sind neun Menschen (gesamt: 183) gestorben (N/OT: 46 – TN: 255). – Aktuell sind in Südtirol offiziell 1.281 (-20) Personen mit dem Virus infiziert. – Neu: Daten zu den aktuell Infizierten (in der Grafik »absolut«) und neues Diagramm zur Sterblichkeit je 100.000 Einwohnerinnen.
  • Eintrag zum 7. April: Die Tageszuwachsrate bei den bestätigten Infektionen steigt wieder auf 5,2% (1.811 Fälle). In Nord-/Osttirol sind es 2,2%, im Trentino 5,5%. – Zwölf Patientinnen mehr (64) müssen nun intensivmedizinisch betreut werden (N/OT: 59 – TN: 78). – Es sind zehn zusätzliche Todesfälle (gesamt: 174) zu verzeichnen (N/OT: 40 – TN: 244).
  • Eintrag zum 6. April: Im Vergleich zum Vortag sind die bestätigten Infektionen in Südtirol um 4,7% auf 1.722 Fälle angestiegen. Damit wachsen die Zahlen weiterhin schneller, als in Nord-/Osttirol und im Trentino. – Bayern bremst und wächst nun gleich schnell wie Südtirol. – Intensivmedizinischer Betreuung bedürfen hierzulande 52 Patientinnen (-1), in Nord-/Osttirol 59, im Trentino 79. – Die Todesfälle sind auf 164 (+6) angewachsen (N/OT: 35 – TN: 230).
  • Eintrag zum 5. April: Die bestätigten Infektionen sind in Südtirol seit gestern um 3,3% auf 1.644 gestiegen. In Nord-/Osttirol ist die Zahl um 1,7% gewachsen, im Trentino um 2,9%. – 53 Patientinnen (-8) werden intensivmedizinisch versorgt (N/OT: 54 – TN: 80). – Insgesamt 158 Menschen (+12) sind in Südtirol gestorben (N/OT: 35 – TN: 217). – In Nord-/Osttirol sind bis zum 14. Tag seit dem ersten Todesfall 35 Menschen gestorben, in Südtirol waren es offiziell 43 und im Trentino 74.
  • Eintrag zum 4. April: Seit gestern sind 33 bestätigte Neuinfektionen (+2,1%) dazugekommen. In Nord-/Osttirol nehmen die Infektionen um 2,4% zu, im Trentino um 5,3%. – 61 Patientinnen (+1) werden in Südtirol intensivmedizinisch betreut (N/OT: 54 – TN: 81). – 146 Personen (+7) sind in Südtirol gestorben (N/OT: 31 – TN: 210).
  • Eintrag zum 3. April: Mit 80 bestätigten Neuinfektionen steigt die Wachstumsrate in Südtirol wieder leicht auf 5,4% an. Nord-/Osttirol wächst nur noch mit 2,5%, das Trentino mit 5,3%. – Nach wie vor 60 Patientinnen befinden sich in Südtirol in der Intensivstation (N/OT: 55 – TN: 80). – 139 Menschen (+10) sind gestorben (N/OT: 29 – TN: 204).
  • Eintrag zum 2. April: Bis heute wurden in Südtirol insgesamt 1.479 bestätigte Infektionen (+4,3% zwischen gestern und heute) gemeldet. – 60 Patientinnen (+3) bedürfen einer intensivmedizinischen Behandlung. – 129 Menschen (+13) sind an Covid-19 gestorben.
  • Eintrag zum 1. April: Die bestätigten Infektionen sind in Südtirol wiederum um 3,4% auf 1.418 gestiegen. – 57 Patientinnen (-5) werden intensivmedizinisch betreut. – Da eine Datenpanne behoben wurde, ist die Zahl der Verstorbenen auf 116 (+40) hochgeschnellt. Die in den Vortagen kommunizierten und hier wiedergegebenen Daten waren demnach falsch.
  • Eintrag zum 31. März: In Südtirol gibt es nun 1.371 kumulierte Infektionen, der Tageszuwachs beträgt somit nur noch 3,4%. – Weiterhin müssen 62 Patientinnen intensivmedizinisch betreut werden, 76 sind gestorben (+2).
  • Eintrag zum 30. März: Es sind nun insgesamt 1.325 Infektionen (+9,1% zum Vortag), die in Südtirol bestätigt wurden. – Nord-/Osttirol beschleunigt, Bayern verlangsamt. – Schon 62 Patientinnen (+6) liegen in der Intensivstation, insgesamt 74 sind verstorben (+10).
  • Eintrag zum 29. März: Die diagnostizierten, bestätigten Infektionen sind in Südtirol auf 1.214 (+9,5% zum Vortag) angestiegen. – Das ist eine höhere Wachstumsrate, als Nord-/Osttirol, Trentino und Lombardei. Nur Bayern wächst schneller. – In der Intensivstation sind 56 Patientinnen (+5), es sind keine neuen Todesfälle hinzugekommen.
  • Eintrag zum 28. März: Das Wachstum der Infektionszahlen bleibt hierzulande nahezu unverändert bei 10,6%. – Nach wie vor wachsen Nord-/Osttirol und Trentino langsamer, als Südtirol. – 51 Patientinnen (+6) befinden sich hierzulande in der Intensivstation, die Zahl der Toten ist auf 64 angestiegen (N/OT: 9 – TN: 120).
  • Eintrag zum 27. März: Der Tageszuwachs ist in Südtirol wieder auf über 10% gestiegen und erreicht nunmehr 1.003 bestätigte Fälle. – In Nord-/Osttirol und Trentino sind die Zahlen zwischen gestern und heute weniger schnell gewachsen. – Intensivmedizinischer Behandlung bedürfen in Südtirol 45 Covid-19-Patientinnen (-3), schon 60 (+12) sind daran gestorben (N/OT: 6 – TN: 102).
  • Eintrag zum 26. März: 906 bestätigte Fälle sind es nun in Südtirol, das Tageswachstum ist wieder (auf 5,6% zwischen gestern und heute) gesunken. – In Nord-/Osttirol und Bayern nahmen die Zahlen wieder schneller zu. – Bereits 43 Patientinnen bedürfen hierzulande einer Behandlung in der Intensivstation, 48 (+5) sind an Covid-19 gestorben.
  • Eintrag zum 25. März: Nun gibt es bereits 858 bestätigte Fälle in Südtirol, was wieder einem Tageswachstum von knapp 10% entspricht. Im Laufe der letzten drei Tage hat Nord-/Osttirol zuerst Südtirol und dann das Trentino überholt. – Pro 100.000 Einwohnerinnen gibt es jetzt in Südtirol 165, in Nord-/Osttirol 185,7 und im Trentino 226,3 bestätigte Infektionen. Zum Vergleich: In der Lombardei waren es am 17. März 162,2. – Südtirol verzeichnet insgesamt 43 Todesfälle, das Trentino 74 und Nord-/Osttirol 4.
  • Eintrag zum 24. März: Die Infektionen sind in Südtirol von 724 auf 781 gestiegen. Das entspricht einer Zunahme um 7,8%. – Die Kurve von Nord-/Osttirol geht durch die Decke.
  • Eintrag zum 23. März: Zum vierten Mal in Folge ist die Zuwachsrate (auf 6,8% zwischen gestern und heute) gesunken. – Die Kurven von Bayern und Nord-/Osttirol gehen steil nach oben, Nord-/Osttirol meldet den ersten Todesfall.
  • Eintrag zum 22. März: Die Infektionen sind seit gestern um 57 auf 678 angestiegen. Das ist nur noch ein Wachstum von 9,2%. – Insgesamt sind bislang 23 Menschen gestorben, 32 Menschen werden intensivmedizinisch betreut.
  • Eintrag zum 21. März: In Südtirol wurden nun insgesamt 621 Infektionen (+73) gezählt. Das entspricht einem Tageszuwachs von 13,3% zwischen gestern und heute. – Es wurden drei weitere Todesfälle gemeldet, schon 30 Menschen werden intensivmedizinisch betreut.
  • Eintrag zum 20. März: Die bestätigten Infektionen sind in Südtirol auf 548 Fälle angestiegen. Das sind 112 mehr, als gestern. – Gleichzeitig sind die Todesfälle von 14 auf 17 angestiegen, 24 Patientinnen werden intensivmedizinisch betreut.
  • Eintrag zum 19. März: Zwischen gestern und heute betrug das Wachstum der Infektionsfälle in Südtirol rund 16%. – Die Sterblichkeit (als Verhältnis zwischen Verstorbenen und Infizierten) liegt erstmals über 3%.
  • Eintrag zum 18. März: Die Geschwindigkeit der Ansteckungen steigt weiterhin und liegt zwischen gestern und heute bei knapp 30%. In Südtirol gibt es heute — relativ zur Einwohnerinnenzahl — fast genau gleich viele Infizierte, wie in der Lombardei vor einer Woche.
  • Eintrag zum 17. März: Anstatt zu sinken, nimmt die Geschwindigkeit der Neuinfektionen in Südtirol wieder leicht zu.
  • Eintrag zum 16. März: Das Trentino hat keine neuen Daten veröffentlicht. – Die Zunahme der Infektionen in Südtirol bleibt bei rund 18% zwischen gestern und heute. Das ist aber noch immer ein schnelleres Wachstum, als in der Lombardei.Ab sofort umfassen die Diagramme auch die Infektionsdaten des RKI für Bayern. – Neues Diagramm mit der Anzahl der intensivmedizinisch Betreuten.
  • Eintrag zum 14. März: Die schlechte Nachricht ist, dass die bestätigten Infektionen in Südtirol zwischen 13. und 14. März wieder schneller angestiegen sind, als zwischen 12. und 13. März. Der relative Zuwachs ist höher, als in der Lombardei und in den beiden anderen Landesteilen der Euregio. Ab sofort gibt es auch Diagramme für die Infektionen und die Anzahl der Intensivbetten je 100.000 EW.
  • Eintrag zum 13. März: Was wäre, wenn sich die Lage weiterhin so schnell verschärfen würde, wie zwischen 12. und 13. März? Dass wir in Südtirol in rund einer Woche so viele Infektionsfälle je 100.000 Einwohnerinnen hätten, wie es derzeit in der Lombardei sind.

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Autorinnen und Gastbeiträge

Eine »Europäische Schule« für Südtirol?
Vorstoß des Team K

von Thomas Benedikter

Eine mehrsprachige Schule wird in Südtirol seit Langem gefordert, in verschiedenster Gestalt. Mehrsprachige Schulen sind modern und trendy. Wohlfeil ist das Etikett „europäisch“, obwohl sich darunter gemeinhin nur ein massiver Einsatz von Englisch als Unterrichtssprache verbirgt. Das macht uns zwar fit für die Globalisierung, aber ist die Schule dann schon „europäisch“? Der letzte Vorschlag in diese Richtung stammt vom Team K, das mit einem Beschlussantrag (im Landtag am 4. Februar 2020) eine „Europäische Schule“ für Südtirol fordert. Damit soll die Mehrsprachigkeit gefördert und den Schülern eine Gelegenheit geboten werden, in ein mehrsprachiges Umfeld einzutauchen. Die Europäische Schule, betonte Einbringer Alex Ploner bei der Vorstellung des Beschlussantrags am 31. Jänner 2020, „würde die derzeitige Struktur des Schulwesens nicht verändern, sondern ein zusätzliches Angebot zum heute bestehenden schaffen.“ Auch eine Änderung von Art. 19 des Autonomiestatuts sei nicht nötig. Passt eine solche Schulform für Südtirol und würde sie das heutige System optimal ergänzen? Hier sechs Einwände:

  1. Europäische Schulen sind seit 1953 dort gegründet worden, wo EU-Institutionen ihren Standort haben, sind ganz eigene Rechtssubjekte und bis heute im Kern Schulen für die Mitarbeiterinnen dieser EU-Einrichtungen. Die Lehrpersonen stammen von den nationalen Schulbehörden, die Schulen werden von den EU-Staaten getragen und finanziert. Südtirol hat keine EU-Institution und keine bunte Eurokratenschar zu bedienen. Wozu also eine solche Schule?
  2. Das Team K bezieht sich in seinem Vorschlag vor allem auf sogenannte „Anerkannte Europäische Schulen“. Als solche können auch nationale Schulen akkreditiert werden, sofern sie den pädagogischen Anforderungen von Europäischen Schulen entsprechen. Sie sind aber vollständig Teil des nationalen Bildungssystems und haben mit der EU finanziell und administrativ nichts zu tun. Wiederum stehen die zwölf heute in der EU existierenden Schulen dieser Art fast ausschließlich an Standorten von EU-Institutionen. Im Rahmen des Südtiroler Schulsystems würde eine solche Schule sowohl administrativ wie inhaltlich aus der Reihe fallen und eine eigene rechtliche Regelung erfordern.
  3. Nur um mehr Fremdsprachen einzusetzen, braucht keine Südtiroler Schule sich als „Europäische Schule“ anerkennen zu lassen. So steht z.B. in der Bozner Pascoli-Oberschule so viel CLIL auf dem Programm, dass sie klassische „Europäische Schulen“ schon übertrifft, die im Wesentlichen muttersprachliche Sektionen haben. Ohne trendiges Etikett steht es den Südtiroler Schulen heute schon frei, mehr Sachfachunterricht in zwei anderen Sprachen einzuführen oder einfach nur den Fremdsprachenunterricht zu verbessern.
  4. Im Kern sind Südtirols Schulen aller drei Sprachgruppen im Grunde schon ziemlich „europäisch“ im Sinne der EU-Vorgabe Muttersprache +2. L2 und L3 werden hierzulande mehr und besser gelernt als in vielen Ländern Europas, ganz zu schweigen von anderen Regionen Italiens (mit Ausnahme des Aostatals). Wenn das Team K hingegen unter dem Etikett „europäisch“ eigentlich internationale Schulen mit sehr viel Englisch als Unterrichtssprache anstrebt, sollte es das sagen. Das käme dann den Wünschen des Unternehmerverbandes (UVS) entgegen, der Spezialschulen für seine auswärtigen Mitarbeiter fordert, nicht aber einer eigenständigen Bildungspolitik.
  5. Das Team K behauptet, dass „Europäische Schulen“ keine Änderung von Art. 19 des Autonomiestatuts erfordern würden (zwei eigenständige muttersprachliche Schulsysteme plus das in den ladinischen Ortschaften). Dies trifft zum Teil zu, weil interessanterweise auch in den Europäischen Schulen vorwiegend in der Muttersprache der Jugendlichen unterrichtet wird. Zum Teil aber nicht, weil in einigen Fächern gemeinsamer Unterricht für alle in anderen Sprachen stattfindet. Ein solch zusätzliches Angebot ins Südtiroler Bildungssystem einzufügen, geht nicht ohne Änderung des Statuts.
  6. Schließlich die Frage der „Ergänzung des bestehenden Schulsystems“ durch eine Europäische Schule. Zum ersten genügt nicht die Einführung einer einzigen Schule dieser Art (Alex Ploner will sie am besten im Bozner Bahnhofspark platzieren), denn in Südtirol gibt es ein gutes Dutzend Oberschultypen. Warum sollte ein Realgymnasium nach diesem Modell funktionieren, eine Fachoberschule für Wirtschaft aber nicht? Warum sollte eine Europäische Schule nur für die Bozner geschaffen werden, und nicht auch für alle übrigen Landesteile? Damit zum zweiten Bedenken: ganz neue Schulformen mischen ein bewährtes System unnötig auf. „Ergänzung“ geht nicht. Alles, was die Einführung einer neuen Schulform bewirken würde, ist eine ruinöse interne Konkurrenz, wie dies Simon Constantini schon 2016 in seinem Beitrag „Zweisprachige Schule – Individuum und Gesellschaft“ zum Buch „Mehr Eigenständigkeit wagen“ ausgeführt hat. Überdies ist das Team K den Nachweis schuldig, dass die heutige Südtiroler Schule zu geringe Qualität und zu geringe Fremdsprachenkenntnisse produziert.

Die Schlussfolgerung zum Vorstoß des Team K liegt somit auf der Hand. Südtirol braucht keine „Europäische Schule“. Unser Land ist weder Brüssel noch Luxemburg, weder eine Finanzmetropole noch eine Großstadt mit tausenden Businessnomaden. Seinen Bedarf an Erlernung der Zweit- und von Fremdsprachen kann Südtirol auch mit dem heutigen Schulmodell decken. Warum sollte ein Schulmodell, das für eine sprachlich heterogene Zielgruppe wie das EU-Personal an Standorten von EU-Einrichtungen passt, für Südtirol und seine besondere Minderheitensituation passen? Und warum sollten Südtirols Jugendliche normaler Oberschulen plötzlich mit Absolventen solcher Schulen konkurrieren müssen, wenn im gesamten deutschen Sprachraum nur ein Modell — die muttersprachliche Schule mit L2 und L3 als Fremdsprache — Standard ist? Wer denkt in Nordtirol, Graubünden oder Bayern daran, aus wirtschaftlichen Gründen eine öffentliche „Europäische Schule“ in Konkurrenz zum bestehenden Schultyp einzurichten? Warum sollte unser heutiges Erfolgsmodell muttersprachlich eigenständiger Schulen ohne Not aufgegeben werden oder halt einer internen Konkurrenz durch ein „ergänzendes Schulangebot“ ausgesetzt werden?

Dieser Beitrag wurde am 3. Februar 2020 vom Autor überarbeitet und ergänzt.

Siehe auch:

Plurilinguismo Politik Scola Service Public Wirtschaft+Finanzen | CLIL/Immersion | Thomas Benedikter | | Aoûta-Aosta Bayern Grischun Nord-/Osttirol Südtirol/o | EU Südtiroler Landtag Team K. | Deutsch

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Der alpine Kulturraum und seine Mehrsprachigkeit.

Verba Alpina heißt ein mehrsprachiges Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und mehrerer Kooperationspartner, die es sich schon seit 2014 zum Ziel gesetzt haben, den stark fragmentierten Sprachraum der Alpen zu erschließen und dabei endlich

die traditionelle Beschränkung auf im wesentlichen aktuelle politische Einheiten (Nationalstaaten)

zu überwinden. Gleichtzeitig sollen auch mehrere methodologische Ansätze — einschließlich Crowdsourcing — miteinander verbunden werden, um ein möglichst umfassendes Gesamtbild zu erstellen.

Es handelt sich somit um ein Instrument, das die reichhaltige sprachlich-kulturelle Vielfalt des Alpenraums erfassbar und anschließend Entwicklungen nachverfolgbar machen soll.

Über den Reiter Interaktive Karte lassen sich die bereits verfügbaren Daten georeferenziert anzeigen, während unter dem Menüpunkt Crowdsourcing die Möglichkeit besteht, die Datenbank mit Wörtern zu füttern.

Die Tatsache übrigens, dass man sich nie abschließend auf eine dolomitenladinische Standardsprache einigen konnte, rächt sich hier dadurch, dass die Homepage von Verba Alpina auf Deutsch, Französisch, Italienisch, Slowenisch und Bündnerromanisch — jedoch nicht auf Ladinisch — verfügbar ist.

In der aktuellen Ausgabe (Nr. 29/2019) der Usc di Ladins ist ein kurzes Interview mit drei ladinischen Mitarbeiterinnen des Projekts erschienen.

Föderal+Regional Grenze Plurilinguismo Tech&Com Wissenschaft | Good News Zitać | | Usc di Ladins | Aoûta-Aosta Bayern Deutschland France Friaul-Friûl Grischun Italy Jura Koroška-Kärnten Ladinia Liechtenstein Lombardia Nord-/Osttirol Österreich Souramont Südtirol/o Svizra Ticino Trentino Venetien-Vèneto | | Deutsch

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Olympia »bei uns«.
Die Spiele, die niemand haben wollte

Mailand und Anpezo konnten sich gestern in Lausanne durchsetzen und die olympischen Spiele 2026 nach »Italien« holen. Auch Südtirol wird mit der Südtirolarena in Antholz Austragungsort sein.

Die Bewerbung war erfolgreich — doch gegen wen eigentlich?

  • Nord-/Osttirol entschied sich im Oktober 2017 per Volksabstimmung (53,3%) dagegen, eine zunächst geplante Kandidatur von Innsbruck weiterzuverfolgen.
  • Mit einer ähnlichen Mehrheit entschieden sich die Bürgerinnen des Kantons Wallis (54%) im Juni 2018 gegen eine finanzielle Unterstützung der Kandidatur von Sitten/Sion, womit diese hinfällig und zurückgezogen wurde.
    Schon im Februar 2017 hatte sich die Stimmbevölkerung des klassischen Wintersportkantons Graubünden überraschend klar (60,1%) gegen eine Bewerbung ausgesprochen.
  • Im Juli 2018 zog Österreich auch die Bewerbung von Graz/Schladming wieder zurück, nachdem die steirische Landesregierung ihre Unterstützung versagt hatte.
  • Im September 2018 zog Japan die Bewerbung für Sapporo zurück. Man wolle sich ggf. um die Winterspiele 2030 bewerben.
  • Im November 2018 zog Kanada die Kandidatur für Calgary zurück, nachdem sich die Bevölkerung des Wintersportorts in einer Abstimmung (56%) gegen eine Weiterverfolgung der Pläne ausgesprochen hatte. Vorangegangen waren schwierige Verhandlungen mit Föderation und Provinz Alberta zur Finanzierung der Großveranstaltung.
  • Die Kandidatur von Erzurum in der Türkei wurde vom IOK erst gar nicht angenommen, da sich die Austragungsorte zu nah an derzeitigen Kriegsgebieten in Syrien befinden.

Am Ende blieben nur noch die Bewerbungen von Stockholm-Åre und Mailand-Anpezo übrig, zwischen denen sich die Delegierten gestern zu entscheiden hatten. Doch während sich die schwedische Regierung noch in letzter Minute hinter die eigene Kandidatur gestellt hat, war die Stadtverwaltung von Stockholm nicht für eine tatkräftige Unterstützung des Vorhabens zu erwärmen.

Und Umfragen des IOK zufolge soll die Zustimmung in der Bevölkerung zur Austragung der Spiele in Italien höher gewesen sein, als in Schweden.

Anzahl Olympiabewerbungen in der Endrunde:
AustragungsjahrAnzahl
20262
20222
20183
20143
20103
20062
20024
19985
19944
19927
19883
19843
19801
19764
19724
19686
19643
19604
19564
19523
19482

Siehe auch:

Mitbestimmung Politik Sport | | | | Canada Grischun Italy Nord-/Osttirol Österreich Souramont Südtirol/o Svizra Turchia | | Deutsch