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Dolomiten – Tagblatt der Südtiroler
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Die ladinische Schule vernachlässigt die ladinische Sprache.
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Gestern hatte ich aus einem Salto-Podcast vom 11. Dezember zitiert, in dem Sofia Stuflesser vom ladinischen Schulamt betont hat, dass zwei Wochenstunden Ladinisch »absolut« zu wenig seien, um die Sprache zu erhalten. In den Dolomiten war bereits am 2. Dezember ein Artikel mit dem Titel »Zwei Stunden sind zu wenig« erschienen. Darin wurde über eine
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Welterbe Canederli.
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Der italienische Gastronationalismus, eine Spielart des banalen Nationalismus, ist an seinem vorläufigen Höhepunkt angelangt — mit der Ernennung der italienischen Küche, was auch immer das genau sein soll, zum immateriellen Unesco-Weltkulturerbe. Welche Folgen das etwa für Südtirol hat, zeigt sich bereits: Vizelandeshauptmann Marco Galateo von den neofaschistischen Fratelli d’Italia ließ es sich nicht nehmen, umgehend
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Bildungssystem der Minderheiten und Integration.
Quotation–
Sprache ist der Schlüssel zu Integration und Teilhabe, und wir Südtiroler täten allein aus autonomiepolitischer Sicht gut daran, Kinder mit Migrationshintergrund über das deutsche und ladinische Bildungssystem zu integrieren. – LAbg. Andreas Leiter Reber (Freie Fraktion), Dolomiten, 9. Dezember 2025 Cëla enghe: 01 02 03 04 || 01 02 Bildung/ Kohäsion+Inklusion/ Lingaz/ Migraziun/ Minderheitenschutz/ Politik/
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Pressekonferenz der Landesregierung beibehalten!
Stellungnahme der Südtiroler Medien–
Die Redaktionskomitees der Südtiroler Medien, die Chefredakteurinnen und Chefredakteure der Südtiroler Medien, die Journalistinnen und Journalisten der Südtiroler Medien nehmen mit Befremden die Entscheidung zur Kenntnis, künftig nach der Sitzung der Landesregierung keine Pressekonferenz mehr abzuhalten. Wir sehen dies als Eingriff in die freie Berichterstattung. Information lebt vom Austausch und von der Möglichkeit Fragen zu
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Kurzzeitvermietung: Das Land zieht den Schwanz ein.
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Mit der Wohnreform 2025 (Gesetz Nr. 6) hatte der Landtag im Juni unter anderem eine strenge Begrenzung der Kurzzeitvermietungen eingeführt. Die römische Regierung sah darin jedoch sowohl eine Überschreitung der autonomen Zuständigkeiten als auch eine Einschränkung verfassungsrechtlicher Freiheiten, weshalb sie eine Anfechtung beschloss. Während sie wirtschaftliche Tätigkeiten schützt, sieht die italienische Verfassung ein Recht auf
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Mononationale Chocolatiers.
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Ihren Sitz hat die Associazione Cioccolato Bean To Bar Italia (ACBI) — laut gestrigen Dolomiten ein »Kulturverein« — in Klausen. Ihr Präsident heißt Armin Untersteiner, Mitgründer der Südtiroler Schokoladenmanufaktur Karuna. Wieder einmal ist der Denk- und Handlungsrahmen für Südtiroler Unternehmerinnen nicht etwa die Euregio oder die Alpenregion, sondern der italienische Nationalstaat. Man hält sich also
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Aufarbeitung statt Südtirolisierung der Hüttennamen.
Quotation–
In den Dolomiten vom 1. Juli ist bezüglich der vom AVS angeregten Umbenennung von Schutzhütten unter anderem folgender Leserbrief erschienen: Die Namen der Schutzhütten brauchen nicht „südtirolisiert“ zu werden. Ich teile Walter Fischnallers Kritik (Leserbrief vom 27. Juni) an Frau Beikirchers Vorschlägen zur Umbenennung der Schutzhütten, halte eine solche Initiative für nicht zeitgemäß, ja unnötig.
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Auf dem Rücken der Kinder?
Bildungsdebatte mit schwachen Tricks und scheinheiligen Argumenten–
Während im Moment das lächerliche Gesülze um Katharina Zellers (SVP) Weigerung, sich von Dario Dal Medico (La Civica per Merano) die Trikolore-Schleife umhängen und sich national vereinnahmen zu lassen, die Medien und den öffentlichen Diskurs dominiert, gehen in einem der gesellschaftlich relevantesten Bereiche zumindest bei den Beteiligten bzw. Betroffenen die Wogen hoch. Südtirols Lehrerschaft (inkl.
