Mobilität/
Achtung: Bereits archivierte Gastbeiträge werden hier leider nicht berücksichtigt. · Attenzione: qui non sono visibili i contributi di autori esterni che sono già stati archiviati.
-
Das Zeitalter der Heuchler.
–
Der Generalanwalt am EuGH bezeichnet die österreichischen Anti-Transitmaßnahmen als EU-widrig. Die Branche freut sich. Der Generalanwalt empfiehlt also nachdrücklich seinem Europäischen Gerichtshof, sich mit den italienischen Anti-Transit-Klagen auseinanderzusetzen. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen, auch wenn der Generalanwalt das Lkw-Nachtfahr-, das Branchen- sowie das Winterfahrverbot als EU widrig bezeichnet. Seine Feststellung ist nicht bindend. Man…
-
BEeindruckend, NEbeneinander, LUXuriös.
Belgien, Niederlande und Luxemburg in a Nutshell–
In der Folge eine völlig willkürliche Reihe an Beobachtungen, die meine Eindrücke einer Reise nach Benelux aus -politischer-Sicht zusammenfassen: Das ist jetzt zwar keine bahnbrechende und auch keine neue Erkenntnis, aber die Radinfrastruktur in den Niederlanden ist insane. Die schiere Menge an Fahrrädern, die einem begegnet, ist überwältigend. Fährenterminal mit Fahrradparkplätzen und hunderten radfahrenden Fährenbenutzerinnen…
-
Straßendienst: Neues Logo, neue Sprachreihung.
–
Kürzlich wurde das Signet des Südtiroler Straßendienstes überarbeitet. Eine gestalterische Auffrischung war meiner Meinung nach tatsächlich nötig, denn in der alten Fassung war nur schwer zu erkennen, dass es sich bei dem merkwürdigen Schwulst um eine stilisierte Straße handeln sollte. Allerdings wurde die Überarbeitung auch für eine sprachliche Neuordnung zum Nachteil der deutschen Sprache genutzt…
-
Führerscheinentzüge: Landespersonal fürs Regierungskommissariat?
–
Im Rahmen der aktuellen Fragestunde thematisierte Waltraud Deeg (SVP) kürzlich im Landtag die teils erheblichen Verzögerungen bei der Wiedererlangung des Führerscheins nach einem behördlichen Entzug. Ihren Angaben zufolge häuften sich in letzter Zeit die Beschwerden von Betroffenen. Laut LR Daniel Alfreider (SVP), der die Anfrage beantwortete, liege die Zuständigkeit beim Regierungskommissariat. Dieses müsse in bestimmten…
-
Brixen hat eine ›bikefesta‹.
–
Nachdem schon das öde »Wasser-Licht-Festival« erfolgreich zum wesentlich cooleren »Water-Light-Festival« aufgemöbelt wurde, wird die Bischofsstadt jetzt noch moderner. Dabei ist das Rezept auch noch so einfach: Man nehme eine Prise Eventsprech-Englisch (bike), füge etwas Italienisch (festa) hinzu und meide Minderheitensprachen wie der Teufel das Weihwasser. Fertig ist die zeitgemäße Marketingkommunikation. Deutsch? Gar Ladinisch? Würden (das Geschäft)…
-
Kompatscher beendet auch Symbolpolitik.
–
Der Landeshauptmann musste sich lange vorwerfen lassen, in zentralen gesellschaftspolitischen Fragen vor allem Symbol- und Ankündigungspolitik zu betreiben. Dazu gehören unter anderem die Nachhaltigkeit, der Einsatz für sexuelle Minderheiten oder der Antifaschismus. Inzwischen scheint sich jedoch etwas verändert zu haben: Nicht etwa, weil aus der Symbolpolitik konkrete Maßnahmen geworden wären, sondern weil selbst die symbolischen…
-
Die Brennerautobahn kennt keine Landesstraßen.
–
Die Brennerautobahn, die der zweisprachigen Beschilderung angeblich »besondere Aufmerksamkeit« schenkt, dann aber merkwürdigerweise immer und immer (sowie immer und immer) wieder daran scheitert, kennt keine Landesstraßen. Wie die folgenden Bilder zeigen, werden sie auf den Schildern an den Abfahrten lediglich mit »SP« (für strada provinciale) aber nicht mit »LS« (für Landesstraße) angegeben: Ohnehin sind auf…
-
Die ÖBB und die Südtiroler Ortsnamen.
–
Gastbeitrag Wer mit grenzüberschreitenden Zügen der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), beispielsweise dem Railjet, durch Südtirol fährt, wird feststellen, dass auf den Zugdisplays und in den Durchsagen die italienischen Ortsbezeichnungen meist vor den deutschen angeführt werden. Die Antwort des österreichischen Verkehrsministers Peter Hanke vom November 2025 auf eine parlamentarische Anfrage gibt Auskunft über den Hintergrund dieser Praxis:…
