Doppelpass: Die inoes-Petition.

Eine neugegründete Initiative Österreichische Staatsbürgerschaft für Südtiroler (inoes) hat dem Innenminister sowie dem Außenminister der Republik Österreich eine Petition zum sogenannten Doppelpass zukommen lassen. Dies hatte zunächst die Tiroler Tageszeitung (TT) in ihrer heutigen Printausgabe auf der Titelseite berichtet. Der Initiative gehören 51 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und verschiedensten zivilgesellschaftlichen Bereichen an — darunter auch Mitglieder der Südtiroler Landesregierung.

In dem (von Salto publik gemachten) Schreiben berufen sich die Unterzeichnenden auf einen Entschließungsantrag, der vom österreichischen Nationalrat am 19. September verabschiedet worden war. Außerdem erinnern sie daran, dass sich im Herbst 2017 die Mehrheit der Landtagsabgeordneten für die Gewährung der doppelten Staatsbürgerinnenschaft ausgesprochen hatte — ein Wunsch, der auch beim Südtirolkonvent zum Ausdruck gekommen sei.

Deshalb ersuchen sie in ihrer selbst auferlegten Eigenschaft als »Vertreter der Südtiroler Bevölkerung« um ein direktes Treffen mit den beiden Ministern, um den angeblich bereits fertigen Gesetzesvorschlag zu erörtern und das weitere Vorgehen zu besprechen.

Auf welcher Grundlage die Unterzeichnenden bzw. die Initiative ihren Vertretungsanspruch erheben, ist jedoch äußerst fraglich. Dies mag zwar im Einzelnen für gewählte Mandatarinnen und Mitglieder der Landesregierung gelten, dann aber auch nur teilweise. Immerhin wird auch diese Petition von der Mehrheit der Landtagsabgeordneten unterstützt. Die anderen Petentinnen stellen zwar gewisse Bevölkerungsteile dar, sind aber mit Sicherheit nicht repräsentativ.

Nicht zuletzt gibt die inoes auch an, ihr gehörten Vertreterinnen »aller deutsch- und ladinischsprachigen Parteien im Südtiroler Landtag« an. Doch das ist falsch, denn von den Abgeordneten der Grünen trägt die Petition niemand mit.

Nachtrag vom 30. Oktober 2019: Die Unterzeichnenden sind laut oben verlinktem Salto-Beitrag Philipp Achammer, Maria Hochgruber-Kuenzer, Thomas Widmann (Landesrätinnen, SVP); Sepp Noggler (Landtagspräsident, SVP); Gert Lanz, Helmuth Renzler, Franz Locher, Helmut Tauber, Jasmin Ladurner, Magdalena Amhof und Manfred Vallazza (Landtagsabgeordnete, SVP); Sven Knoll und Myriam Atz Tammerle (Landtagsabgeordnete, STF); Alex Ploner, Franz Ploner, Josef Unterholzner, Maria Elisabeth Rieder und Peter Faistnauer (Landtagsabgeordnete, TK); Andreas Leiter Reber und Ulli Mair (Landtagsabgeordnete, F); Karl Ferrari und Alois Kofler (ehem. Senatoren, SVP); Georg Pardeller, Hanspeter Munter und Franz Pahl (ehem. Landtagsabgeordnete, SVP); Bruno Hosp (ehem. Landesrat, SVP) Christoph Perathoner (Bezirksobmann, SVP); Michael Epp (Plattform Heimat, SVP); Eva Klotz und Bernhard Zimmerhofer (ehem. Landtagsabgeordnete, SVP); Cristian Kollmann (STF); Tony Tschenett und Alexander Wurzer (ASGB); Jürgen Wirth Anderlan, Elmar Thaler, Paul Bacher und Egon Zemmer (Schützenbund); Roland Lang (Heimatbund); Wilhelm Haller (Bauernjugend); Luis Vonmetz (ehem. AVS-Vorsitzender); Franzjosef Roner (Herz-Jesu-Notfonds); Othmar Parteli (ehem. Abteilungsleiter der Landesregierung); Margareth Lun (Historikerin); Dietlind Rottensteiner (Lehrerin); Herbert Raffeiner (ehem. Schuldirektor); Ingemar Gatterer (Fa. SAD); Toni Corradina (Fa. Euro Alpe); Hugo V. Astner und Manuela Atz (HGV Kaltern); Pater Christoph Waldner (Superior Deutschordenskonvent Lana); Pater Reinald Romaner (Guardian Franziskanerkloster Bozen).

Siehe auch:

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Urzì cerca carro.

Dalle pagine del Secolo d’Italia, ex organo ufficiale del MSI, il consigliere provinciale Alessandro Urzì (FdI) lancia una proposta sorprendente in vista delle prossime elezioni provinciali: la «lista unitaria del centrodestra per gli italiani». Idea sorprendente non tanto perché

  • di liste unitarie si è sempre straparlato, con l’unico effetto di stabilire, puntualmente, nuovi record di entropia;
  • anche questa volta in Sudtirolo le liste si stanno moltiplicando, con esponenti storici di destra (Enrico Lillo, Renato Stancher…) che si schierano con l’ex PD Roberto Bizzo;

ma in prima linea per il destinatario della proposta: papà Matteo Salvini, ministro, segretario della Lega, custode dei 49 milioni. Secondo Urzì infatti la lista unitaria dovrebbe servire anche e soprattutto alla difesa

  • dagli attacchi austriaci, ovvero dalla doppia cittadinanza;
  • dal razzismo nei confronti delle italiane in Sudtirolo.

E qui la cosa si fa veramente bizzarra, considerando che Matteo Salvini

  • ha sempre rifiutato di condannare l’idea del doppio passaporto e
  • di antirazzismo non è veramente un grande esperto. Anzi.

E poi la Lega aveva proposto una convenzione sull’autodeterminazione in consiglio regionale.

Sui temi come quelli dell’identità la posizione della Lega è molto più vicina a quella di Eva Klotz che a quella dei bolzanini.

Alessandro Urzì in un video pubblicato in occasione della visita di Salvini in Sudtirolo nel 2015.

Che Urzì allora sia solamente alla ricerca di un carro che lo riporti nel Landtag? Ma no, non sarà così opportunista.

Siehe auch:

Medien Politik Selbstbestimmung Tag+Nacht | Doppia Cittadinanza Landtagswahl 2018 Zitać | Alessandro Urzì Eva Klotz Matteo Salvini Roberto Bizzo | | | Lega PDL&Co. | Italiano

STF condannata a 9.000 euro di multa.

In base al famigerato Codice Rocco il tribunale di Bolzano ha condannato Süd-Tiroler Freiheit (STF) a multe di 9.000 euro complessivi — ovvero 3.000 euro ciascuno per Eva Klotz, Sven Knoll e Werner Thaler — per il manifesto con la scopa che spazza via il tricolore.

Le prime indagini risalgono addirittura al 2010 e sfociarono in una prima condanna, analoga a quella attuale, poi in un’assoluzione in appello, a sua volta annullata con un pronunciamento della Corte Suprema di Cassazione.

Poche settimane fa la Corte europea dei diritti dell’uomo (CEDU) aveva condannato la Spagna a restituire 2.700 euro di multa a due giovani attivisti politici che avevano bruciato una foto del monarca, oltre a riconoscere loro un risarcimento di 9.000 euro.

Secondo la CEDU, infatti, la libertà di espressione non vale solo per le idee o le informazioni

accolte con favore o ritenute inoffensive o indifferenti, ma anche per quelle che urtano, scioccano o inquietano: così esigono il pluralismo, la tolleranza e lo spirito di apertura senza i quali non esiste società democratica.

Vedi anche:

Democrazia Grundrechte Politik Recht | Zitać | Eva Klotz Sven Knoll | | Südtirol/o | EGMR STF | Italiano

Warum immer Völkerrecht?

In der heutigen Sendung pro & contra auf Rai Südtirol warfen sich Eva Klotz (STF) und Christoph Perathoner (SVP) minutenlang juristische Spitzfindigkeiten und Rechtsgutachten zum Völkerrecht an den Kopf. Wobei zur Verteidigung beider zu sagen ist, dass sie stellenweise auch sehr schlüssig argumentiert haben. Aber im Mittelpunkt stand immer wieder das Völkerrecht und die Frage, ob es ein Recht auf Sezession gibt und wann innere und äußere Selbstbestimmung erfüllt sind. Gilt das Sezessionsrecht im Übrigen nur für Kolonien? Muss Gewalt und Unterdrückung im Spiel sein? usw.

Eine solche Diskussion mutet irgendwie schrecklich anachronistisch an. Wollen wir tatsächlich Konflikte des 21. Jahrhunderts mit Lösungsmodellen, die auf der Gesellschaftsstruktur und dem Gesellschaftsverständnis von vor 100 Jahren basieren, bewältigen? Wir scheitern ja bereits daran, zu definieren, was ein Volk ist.

Einfache Annahme: 

  • Die spanische Verfassung beinhaltet nach wie vor den Unteilbarkeitspassus.
  • Die katalanischen Abgeordneten im Parlament beantragen eine Verfassungsänderung.
  • Lediglich die baskischen Abgeordneten ziehen mit den Katalanen mit und das Parlament entscheidet sich mit mehr als zwei Drittel für die Beibehaltung der Unteilbarkeit.
  • Die Katalanen organisieren eine zwar illegale aber formal allen demokratischen Richtlinien entsprechende Volksabstimmung, an der sich — um die Sache etwas einfacher und offensichtlicher zu machen — 100 Prozent der Wahlberechtigten beteiligen und zu 100 Prozent für die Unabhängigkeit in einem eigenen Staat aussprechen.

Wollen wir jetzt wirklich diskutieren, ob das Völkerrecht die Sezession erlaubt?

Mit welchem, auf demokratischen Prinzipien basierenden, Argument könnte man eine derartige Willensbekundung mit Verweis auf die Verfassung ignorieren?

Und welchen Sinn würde es – wiederum von einem demokratischen Standpunkt aus – machen, die gesamte Bevölkerung eines Territoriums gegen ihren Willen zu zwingen, Teil eines Staates zu sein?

Democrazia Grundrechte Medien Recht Selbstbestimmung | BBD-Essentials | Eva Klotz | Rai | Catalunya Südtirol/o | STF SVP | Deutsch

Di Bella… in peggio.

Mi mancano le parol(acc)e: Viviamo in uno stato in cui, in una trasmissione della TV pubblica, si può definire «terrorista» Eva Klotz (STF) senza venir contraddetti. In uno stato in cui l’autore di tale affermazione, nel ritrattarla, insinua (ancora una volta senza contraddizione) che l’erogazione di una pensione dovrebbe dipendere dalle idee politiche della beneficiaria. E in uno stato in cui chi dice tutte queste baggianate dirige una rete televisiva pubblica d’informazione. Fantastisch.

Vedi anche:

Democrazia Discriminaziun Medien Service Public | Medienkritik | Eva Klotz | Rai Salto | Italy Südtirol/o | STF | Italiano

Unschöne Wendung.
Quotation 263

Im Gegensatz zur Süd-Tiroler Freiheit sind alle anderen Parteien, was die ethnische Komponente betrifft, völlig austauschbar!

— Cristian Kollmann, STF-Bürgermeisterkandidat für Bozen

Eine subjektive Einschätzung dazu:

Unter Eva Klotz war die Süd-Tiroler Freiheit eine Single-Issue-Partei. Dem Ziel der Selbstbestimmung hat man alles untergeordnet. Die Bewegung hat sich zwar immer mehr oder weniger aggressiv gegen den Staat Italien ausgesprochen, eine wirklich ethnische oder gar xenophobe Komponente hatte das Ganze aber meiner Einschätzung nach nicht, da sich die STF wohl in der Tradition des mehrsprachigen historischen Tirols sah. Gleichzeitig hatte man im machiavellischen Sinne jedoch auch kaum Berührungsängste. Der Zweck heiligt die Mittel.

Auf der anderen Seite hatte ich immer den Eindruck, dass Klotz ein sehr ausgeprägter Gerechtigkeitssinn und ein tief verankertes soziales Gewissen auszeichneten. Ich kann mich dunkel an eine Episode nach einer Abstimmung im Landtag erinnern, in der es – glaube ich – um den Zugang von Ausländern zu irgendwelchen Sozialleistungen ging. Der Antrag kam von den Grünen. Auf Facebook tat Riccardo Dello Sbarba im Anschluss an die Abstimmung seine Enttäuschung über den PD kund, da dieser — wie alle anderen Parteien mit Ausnahme der Süd-Tiroler Freiheit und natürlich den Grünen — den Antrag abgelehnt hatte. Daraufhin kommentierte Luigi Gallo von Rifondazione Comunista: “Come mai la Klotz?”. Dello Sbarba belehrte ihn sogleich, dass die meisten Italiener ein völlig falsches Bild von Klotz hätten und dass sie eine im sozialen Denken verhaftete Person sei. Dazu passt auch, dass die Süd-Tiroler Freiheit Mitglied der EFA (European Free Alliance) ist, in welcher sehr viele linke bis linksradikale Parteien aktiv sind und die im Europäischen Parlament zusammen mit den Grünen eine Fraktion bildet. Eine Konstellation, mit der die meisten Wähler der STF in Südtirol wahrscheinlich recht wenig anfangen können.

Mit dem offiziellen Abgang von Klotz im November 2014 setzte ein schleichender Richtungswechsel ein, der der Gesinnung eines Großteils der Wählerschaft wohl gerechter wird. Eine junge Garde übernahm das Ruder. Sven Knoll rückte an die vorderste Front und in jüngster Zeit ist auch der Sprachwissenschafter Cristian Kollmann stark präsent. Beide sind rhetorisch ausgesprochen versiert und verleihen der Bewegung einen intellektuelleren Touch. Mit der verstärkten Präsenz von Knoll, Kollmann, Hofer und Co. rückt die Bewegung von der Single-Issue-Partei in Richtung Rechtspopulismus mit noch weniger Berührungsängsten zu demokratisch zweifelhaften Organisationen. Eine befremdliche Deutschtümelei gehört in der STF mittlerweile zum guten Ton. Kollmanns Bemerkungen anlässlich seiner Kandidatur zum Bozner Bürgermeister fügen sich nahtlos in diesen Befund ein.

Wir sind natürlich für die Italiener wählbar. Und zwar für jene Italiener, die auch wollen, dass Bozen eine deutschere Stadt wird.

Siehe auch:

Kohäsion+Inklusion Nationalismus Selbstbestimmung | Zitać | Cristian Kollmann Eva Klotz Sven Knoll | | Südtirol/o | EFA PD&Co. STF Vërc | Deutsch

I soldi «italiani» di Eva Klotz.

L’ex deputata alla dieta sudtirolese Eva Klotz (STF) è entrata nell’occhio del ciclone per avere ottenuto un anticipo di oltre 900.000 Euro in occasione del suo ritiro dalla politica.

Alcune considerazioni molto, ma molto semplici:

  • Il Consiglio regionale ha riformato il sistema dei vitalizi. Dato che nel caso dei deputati di lungo corso si trattava di diritti acquisiti, non si poteva certo decurtare retroattivamente il vitalizio.
  • Da ciò sono scaturiti gli anticipi, poi ritenuti troppo elevati, per cui è stato chiesto ai beneficiari di restituirne una parte; cosa che l’ex deputata Klotz ha fatto, mentre molti altri hanno rifiutato.
  • Eva Klotz e il suo movimento indipendentista non hanno mai fatto parte di alcuna maggioranza a livello regionale o provinciale.
  • Il diritto a percepire un vitalizio o una pensione in una democrazia e in uno stato di diritto non dipende dalle idee politiche professate dalla beneficiaria.
  • Che i soldi siano «italiani» è un’affermazione assolutamente stupida e inutile: i soldi sono tanto italiani (o non italiani) quanto lo sono Eva Klotz, il suo movimento e il loro elettorato composto da persone che pagano le tasse in Sudtirolo. Il fatto che Eva Klotz si impegni per l’indipendenza non inficia certo il suo diritto a venir trattata come qualsiasi altro cittadino (e qualsiasi altro deputato).

Vedi anche:

Medien Politik Recht Wirtschaft+Finanzen | | Eva Klotz | | Südtirol/o | STF | Italiano

Ipocrisie «nazionali» sulle spalle dei profughi.

Ieri su un quotidiano qualsiasi, quello in lingua italiana più diffuso in Sudtirolo, quello che non esita a definire eufemisticamente «di centrodestra» i fascistacci di CasaPound ed a sbattere in prima pagina vergognosi articoli (pseudo-)scientifici secondo cui i profughi sarebbero portatori di virus («Quando migranti sono anche… i virus», 28.06.2015) — ecco, su quel quotidiano lì ieri è apparso un editoriale farneticante e trasudante nazionalismo centralista, decisamente oltre le righe anche per quel che eravamo già abituati.

Vi si critica pesantemente la decisione, presa dal Landeshauptmann, di sostenere la Baviera nel suo sforzo di accogliere decine di migliaia di profughi, rallentandone il deflusso dal Sudtirolo nella misura di qualche centinaio. «Siamo in Italia» tuona il direttore del giornale, per farci sapere che se il governatore di una terra autonoma — autonoma, almeno sulla carta — prende una decisione autonoma, ovvero senza il beneplacito di Roma caput mundi, questo equivale a una sorta di secessione.

Forse non sarebbe venuta in mente nemmeno ad Eva Klotz: annunciare una sostanziale modifica in salsa altoatesina degli accordi di Schengen e fare un accordo con la Baviera per accogliere i migranti che quel pezzo importante di Germania in questi giorni non riesce proprio ad ospitare.

Fa sempre un certo figurone invocare lo spettro della Klotz, anche se ormai pensionata e pur non avendo evidentemente capito nulla della questione. Gli accordi di Schengen infatti con la decisione del Landeshauptmann non c’entrano assolutamente nulla, perché i flussi dei profughi vengono regolati dagli accordi di Dublino.

Ma soffermiamoci un attimo su questo punto: la terra autonoma ha davvero preso una decisione autonoma? Ne siamo proprio sicuri? A tal proposito consultiamo il comunicato stampa della provincia:

Dopo la decisione della Provincia, presa di comune accordo con il governo nazionale, di intervenire temporaneamente a sostegno della Baviera nella gestione dell’emergenza profughi, è stata messa a disposizione una struttura a Bressanone.

Tutto l’editoriale dunque si regge(va) su una balla? Probabile. Ma anche se una balla non fosse, non avrebbe dovuto scandalizzare nessuno:

  • Innanzitutto è un bene che la solidarietà in Europa sia internazionale e che vi sia la disponibilità al mutuo sostegno ed è inutile costruirci sopra la solita solfa «nazional-nazionalista», sgarbi istituzionali di qua e «siamo in Italia» di là — è un bene che le regioni guardino oltre i confini, e non solo quando un certo quotidiano parla a vanvera di «apertura mentale» e «orizzonte europeo» che per primo dimostra di non avere.
  • Giungendo per esempio a scomodare la Sicilia:

    […] Kompatscher ha pensato di fare un’analoga conversazione con il presidente della Regione Sicilia per proporgli ad esempio di aiutarlo con identico zelo in un’emergenza che da quelle parti è ormai inaffrontabile?

    Ma che vuol dire? Lo stato italiano distribuisce già i rifugiati su tutto il territorio, Sudtirolo incluso, senza che le realtà autonome abbiano voce in capitolo. Le conversazioni con chichessia vanno sempre bene ma non possono essere l’ennesima scusa per anteporre gli interessi «nazionali» a quelli della politica e della solidarietà. Non dimentichiamo inoltre che sono due regioni a statuto ordinario come il Veneto e la Lombardia a tirarsi indietro sulla solidarietà territoriale.

  • Se la Baviera ha chiesto aiuto al Sudtirolo è perché la Baviera è competente in materia, senza che in Germania qualcuno tema scissioni o «sgarbi istituzionali». Qualcuno si è chiesto perché un normalissimo Land tedesco ha competenze che l’autonomissimo (si fa per dire) Sudtirolo non ha? Altroché indipendenza ed altroché Vollautonomie.
  • Inoltre Kompatscher, dando accoglienza a quelle persone, non ha fatto nulla di illegale o di para-legale, non ha insomma annunciato alcuna modifica «in salsa sudtirolese» dei trattati di Dublino (né tantomeno di quelli di Schengen): la Germania — limitatamente ai profughi siriani! — ha deciso di disapplicare il trattato di Dublino, senza rispedirli nei paesi d’ingresso in Europa, ma nonostante ciò quel trattato è sempre in vigore, e quindi il Sudtirolo (e l’Italia) sarebbe addirittura obbligato a trattenere i profughi, senza alcun bisogno di richieste d’aiuto da parte della Baviera. Accogliere i profughi in Sudtirolo, secondo il trattato di Dublino (che possiamo ritenere giusto o sbagliato, ma che l’Italia ha firmato), non solo è perfettamente legale, ma perfino un dovero. Semmai è illegale farli proseguire verso l’Austria e la Baviera, ma questo è un altro discorso. Fatto sta che accusare il governo sudtirolese di aver fatto ciò che prevedono i trattati internazionali è di una stoltezza infinita. Farlo per poter scrivere che «siamo in Italia» è ancora peggio.
  • Ma ecco alla chicca finale:

    […] ancora una volta, [si] produce un cortocircuito istituzionale che, con l’intento di tener buono un elettorato che sta a destra della Svp […] produce uno strano mostro che rende ancora più complicato il rapporto fra noi e il resto del Paese.

    Tutto, ma proprio tutto sembra far brodo, anche se evidentemente non ha nessun senso. Pensare di lisciare il pelo all’elettorato di destra accogliendo i profughi non verrebbe in mente neanche al peggiore degli autolesionisti. Non fosse così triste potremmo farci due risate.

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