Nuove tute dalla Cina tramite l’Austria.

La compagnia aerea di bandiera austriaca Austrian Airlines (gruppo Lufthansa) ha operato un secondo trasporto di materiale protettivo sanitario, 30 tonnellate in tutto, dalla Cina a Vienna, con due velivoli Boeing 777. Si tratterebbe di 12 tonnellate di mascherine e 18 tonnellate di tute protettive.

Oltre 1.800 scatoloni di tute sarebbero destinate al Sudtirolo, secondo quanto riferisce il portale SüdtirolNews, mentre i 1.400 scatoloni di mascherine andranno alla Croce Rossa per essere distribuite in Austria.

Una prima fornitura di materiale protettivo proveniente dalla Cina era arrivata in Sudtirolo poco meno di una settimana prima (martedì 24 marzo), sempre grazie alla collaborazione austriaca.

Cinque pazienti sudtirolesi, inoltre, sono stati trasferiti negli ospedali di Innsbruck e di Lienz, mentre domenica (29 marzo) altri due sono stati accolti in Germania. Inoltre c’è la disponibilità del Vorarlberg a prendersi carico di altre tre persone in terapia intensiva.

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Aiuto dall’Austria.

Oggi da Innsbruck è giunta l’attesissima fornitura di attrezzatura medico prottettiva che il Governo sudtirolese, col sostegno del gruppo Oberalp, era riuscito a reperire in Cina. Il Governo austriaco ne aveva organizzato il trasporto in Europa, inviando a Xiamen due velivoli della compagnia di bandiera Austrian Airlines. Sostanzialmente, si tratta di mascherine e tute protettive, di cui medici e infermieri sudtirolesi avevano urgentissimo bisogno e il cui trasporto, secondo il quotidiano A. Adige, sarebbe in un primo momento stato bloccato da Roma.

Alle ore 15.00 poi, in una conferenza stampa dei due Landeshauptmann tirolesi, Günther Platter (ÖVP) e Arno Kompatscher (SVP), è stato annunciato che cinque pazienti sudtirolesi affetti da Covid-19 saranno trasferiti nei nosocomi di Lienz (3 pazienti) e Innsbruck (2 pazienti). In cambio, il Sudtirolo cederà una parte delle mascherine e delle tute protettive appena arrivate al Tirolo del Nord e dell’Est.

Secondo gli ultimi dati diramati oggi dall’Azienda sanitaria (Sabes), infatti, sarebbero già 48 le persone in terapia intensiva nei sette ospedali del nostro Paese. Ci stiamo dunque avvicinando in modo preoccupante alla saturazione dei circa 60 posti complessivamente disponibili.

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Schutzausrüstung über Österreich nach Südtirol?

Zwei Maschinen der Austrian Airlines seien gerade unterwegs nach China, um insgesamt 130 Tonnen Masken und Schutzanzüge nach Österreich zu bringen. Dies berichten die Wiener Presse und der Kurier. Demnach sei die Ausrüstung vor allem für Nord-, Ost- und Südtirol gedacht.

Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) soll sich mit einem Hilfsgesuch an Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gewandt haben, da Italien zurzeit überfordert sei. Es werde nun daran gearbeitet, eine dauerhafte Luftbrücke zwischen Österreich und China einzurichten. Die Ausrüstung werde nach Innsbruck geflogen und von dort aus nach Südtirol transportiert.

Gestern hatte das Tagblatt A. Adige berichtet, dass Rom eine Lieferung von dringend benötigter Schutzausrüstung für Südtirol gestoppt habe, weil Ministerpräsident Conte auf Vorrang für »nationale Bedürfnisse« bestehe.

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Virus: Gastlichkeit nur gegen Bezahlung.

Nicht nur in Katalonien, auch im nahen Nord- und Osttirol sollen Corona-Patientinnen und unter Quarantäne Stehende in nun ohnehin leeren Hotels untergebracht und versorgt werden.

Und hierzulande? Während viele andere ihren Beitrag leisten, lese und höre ich bislang nicht davon, dass jemand seine großzügig geförderte Bettenburg freiwillig zur Verfügung gestellt hätte. Aber auch nicht, dass die Landesregierung diesbezügliche Zwangsmaßnahmen in Erwägung zöge. Im Land der Luxushotels darf die gemeine Bevölkerung die Quarantäne nach wie vor in ausrangierten Militärquartieren aussitzen.

Dafür zitiert Rai Südtirol Busunternehmer Thomas Rauch wie folgt:

Viele vor allem rumänische Arbeiter in den Hotels versuchen mit Flügen noch rauszukommen. Das sind teils tragische Geschichten, die sie erzählen. Von einigen Hoteliers wurden sie einfach vor die Tür gesetzt.

Wo bleiben da Solidarität und Menschlichkeit? Manche Damen und Herren, die zahlende Kundschaft aufs Vorzüglichste zu versorgen wissen, sind wohl außerstande, ihren nicht mehr benötigten Mitarbeiterinnen auch nur Ansätze von Gastlichkeit zukommen zu lassen.

Das ist viel empörender, als die etwaige Abweisung von Zweitwohnungsbesitzerinnen, deren oft späte Flucht den Beigeschmack von Sozialdarwinismus hat.

Wir halten zusammen? Nicht wirklich.

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Transit: Gibt es nur den Brenner?

Gastbeitrag von Walter Kircher

Man hat hierzulande den Eindruck, es gibt nur den Brenner und nur den LKW als Transportmöglichkeit, um vom Süden in den Norden und umgekehrt zu gelangen!

Gemeint ist der Alpentransit und den gibt es nun einmal in mehreren Streckenvarianten, inzwischen wissen die allermeisten Tirolerinnen und Trentiner längs der Brennerstrecke, dass alpenquerende Verbindungen auch vom Piemont bzw. von der Lombardei nach Frankreich über die Schweiz und Süddeutschland weiter in die nördlichen Regionen Europas führen, so wie auch über Tarvis in das östliche Österreich und in die angrenzenden EU-Länder.

Trotzdem sind Cheflogistiker und Frächterklasse samt Handelskammerführung und EU-Kommisarin ständig damit beschäftigt, die einfachen Bürger (die ja nichts verstehen) zu belehren, dass in der EU der freie Warenverkehr zu respektieren ist.

Die gesundheitliche Beeinträchtigung der Anwohnenden ist nie Thema! Corona hat auch auf den Brenner-LKW-Transit eingewirkt, als ob es nur den Brenner als Alpentransitroute gäbe! Die LKW-Fahrer sind bald ebenso zu bedauern/bewundern wie die Rettungseinsatzleute.

Im Netz sucht man vergebens nach Verkehrsmeldungen, die von ähnlichen Stausituationen wie hier auf den oben erwähnten weiteren Transitstrecken berichten! Was muss noch passieren, dass das Nutzungsverhältnis Brennerpass – übrige LKW-Alpentransitstrecken in vernünftige Statistikzahlen einmünden?

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Coronavirus-Verlauf in Südtirol.
mit Euregio Tirol, Lombardei und Bayern

Da ich keine zusammenfassende Grafik für den Verlauf der Coronavirus-Infektionen (SARS-CoV-2) in Südtirol finden konnte, habe ich nun selbst eine angelegt und werde sie — sofern ich gesund bleibe — während der kommenden Zeit aktualisieren.

Letzter Stand vom 2. April 2020:

Grafiken zum Vergrößern anklicken. Logarithmische Skala

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mit Euregio Tirol, Lombardei und Bayern

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Urzì schützt den Brenner.
Grenzenlosigkeit erfolgreich bekämpft

Im gewohnt geschmeidigen Zusammenspiel zwischen Post-Postfaschistinnen und römischer Regierung kann Alessandro Urzì (FdI) wieder einmal einen »Sieg« vermelden — oder was er dafür hält: Fortan dürfen österreichische Polizistinnen auf der Südtiroler Seite des Brennerpasses uniformiert keinen Kaffee mehr trinken und keine Pizza mehr verzehren. Der einschlägige Vorstoß des Rechtsradikalen im Landtag hatte nicht gefruchtet, also versuchte man es mit einer parlamentarischen Anfrage des Fraktionsvorsitzenden Francesco Lollobrigida (FdI). Der stellvertretende Innenminister Matteo Mauri (PD) reagierte zur vollsten Zufriedenheit der Fratelli: Wie Urzì voller Stolz berichtet, habe Rom bei der Tiroler Polizei interveniert, damit die österreichischen Beamten das italienische Staatsgebiet nur noch zu institutionellen Zwecken betreten — und private Angelegenheiten, die eine »Verachtung der italienischen Souveränität« (FdI) darstellen, unterlassen. Eigentlich möchte man über so viel Dummheit lachen.

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