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BBD

Referendum: Die Liste / La Lista.

Wer dagegen ist / I contrari:
SVP, Reinhold Messner (Extrembergsteiger / scalatore).

Wer dafür ist / I favorevoli:
Sozialtisch / Tavolo sociale (Oskar Peterlini), Initiative für mehr Demokratie / Iniziativa per più democrazia, Lia per natura y usanzes, Cittadinanza attiva, Alpenverein Südtirol, SVP Frauenorganisation, Dachverband Natur- und Umweltschutz, Brennerbasisdemokratie, Verbraucherzentrale Südtirol / Associazione dei Consumatori, Heimatpflege Überetsch-Unterland, Umweltbund Bozen, Grüne-Verdi-Vërc, Werner Palla (Volksanwalt a. D. / ex difensore civico), Lega Nord Südtirol, Umweltschutzgruppe Vinschgau, Ladins Dolomites, Stiftung Ilse Waldthaler, Thomas Benedikter (Minderheiten- und Arbeitsrecht / diritto delle minoranze e del lavoro), Initiative Mobilität Meran, Arnold Schuler (SVP-Landtagsabgeordneter / Consigliere provinciale, Vorsitzender des Gemeindenverbandes/Presidente Consorzio dei Comuni), Katholischer Familienverband, Südtiroler HochschülerInnenschaft / Associazione Studenti Universitari Sudtirolesi, Cuno Tarfusser, WWF, Norbert Rier (Kastelruther Spatzen), Francesco Palermo (Forscher / Ricercatore, EURAC), Union für Südtirol, SVP-Bezirk Unterland, Josef Noggler (SVP-Landtagsabgeordneter / Consigliere provinciale), Umweltschutzgruppe Salurn, Transitinitiative Südtirol, Don Paolo Renner, Süd-Tiroler Freiheit, Heimat Brixen-Bressanone-Persenon, Umweltgruppe Bozen, OEW-Organisation für eine Welt, Demokratische Partei / Partito Democratico, AGB/CGIL, Südtiroler Jugendring, Kurt W. Zimmermann (Chefredakteur / Caporedattore settimanale ff), Jochen Gasser (Comic-Zeichner/disegnatore di fumetti), democracy international, Heimatpflegeverband, Arbeitnehmer in der SVP, Hubert Frasnelli, ACLI, Beppe Grillo, ASGB, die Freiheitlichen, Umweltschutzgruppe Ulten, blaun.eu, Verein Umwelt und Gesundheit, attac Südtirol, Bund Alternativer Anbauer, Filmclub, Landesbeirat für Chancengleichheit / Comitato pari opportunità , Mehr Demokratie e. V., SGB/CISL, Umweltschutzgruppe Eppan, VKE, Hans Widmann.

Haben sich all diese Befürworter geirrt? Alle außerstande, die katastrophalen Folgen der direkten Demokratie zu erkennen, wie sie die SVP prognostiziert? Oder fürchten sich die Machthaber vielmehr vor uns Bürgern, vor ihrem Machtverlust?

Tutti questi favorevoli si saranno sbagliati? Tutti incapaci di prevedere le conseguenze catastrofiche della democrazia diretta, previste dalla SVP? Oppure più semplicemente sono i potenti ad aver paura di noi cittadini, di perdere un po’ del loro potere?

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Autorinnen und Gastbeiträge

Autonomiebündnis: Eine Innensicht.

Alexander* hat mir einen Bericht über das Autonomiebündnis geschickt, den wir hier gerne veröffentlichen:

Alberto Berger ist verärgert, und das ist nachvollziehbar. Er, wie andere in der Parteiführung von Forza Italia in Südtirol (und auch bei AN) haben sich bemüht, Kandidaten für die Parlamentswahl zu finden oder sich dafür zur Verfügung zu stellen. AN hat in einer schwierigen internen Abstimmung Alessandro Urzi nominiert, für FI sollten u.a. Biancofiore (Kammer) und Berger (Senat) auf die Kandidatenliste des “PDL”. Einen Ladiner wollte Biancofiore für den Senatskreis Ost nominieren. Doch entschieden wurde letztendlich in einem Hinterzimmer von Arcore. Berlusconi behauptet, für die Fertigstellung der Listen die letzten Nächte durchgearbeitet zu haben. Eine Partei von oben nach unten also. Berlusconi ist oben, die Parteiführung in Bozen demzufolge also ganz unten.

Das ist nicht übermäßig verwunderlich, denn es geht nicht um Gemeindewahlen sondern um Parlamentswahlen. Dass die nur in Südtirol vorhandenen oder starken Parteien auch in Bozen entscheiden, ist logisch. Die SVP mit ihrem komplexen, aber durchaus demokratisch organisierten Nominierungsmodus. Und die Freiheitlichen und Union können natürlich nicht anders als “hier” die Entscheidung zu treffen.

Und wie ging es bei der Demokratischen Partei? Wie südtirolerisch ist die Liste geworden? Auffallend ist, dass alle Kandidaten in der Kammer auch ihren Wohnsitz in der Region haben, und das Land zumindest gut kennen. Komplizierter war hingegen die Gewichtung der Trentiner und der Südtiroler Kandidaten. Gianclaudio Bressa als Wahlsüdtiroler hat eine wichtige Rolle als Vize-Fraktionssprecher der Demokraten in der Kammer und steht somit über den von den Landesverbänden nominierten Kandidaten. Und die wären, auf den beiden folgenden, als sicher geltenden Listenplätzen Laura Froner (Trentino) und Luisa Gnecchi (Südtirol). Die weiteren Kandidaten aus Südtirol, Roberto Bizzo und Sybille Tezzele Kramer, befinden sich auf chancenlosen Listenplätzen, sehen ihre Kandidatur jedoch als Beitrag für eine pluralistisch wachsende Partei. Für den Senat ist die Demokratische Partei in vier Wahlkreisen der Region ein Bündnis mit autonomistischen und Mitte-Links-Kräften eingegangen. Nur die Grünen unterschrieben das Programm für die Autonomie nicht und konkurrieren nun mit dem Autonomiebündnis in allen Wahlkreisen, als Unterstützung des kommunistischen Premierkandidaten Fausto Bertinotti.

Die Ortsverbände der Demokraten haben im Wahlkreis West Karl Trojer für den Senat nominiert, im Wahlkreis Ost Alberto Ghedina. In Bozen und Unterland wird der Autonomie-Kandidat Oskar Peterlini unterstützt. Die Verhandlungs- und Nominierungsmodalität der Demokraten ermöglichte aus Termingründen zwar keine Vorwahl, wurde aber durch eine sogenannte “ampia consultazione territoriale” mitbestimmt. Diese Mischung aus gesamtstaatlichen Kandidaturen und Basisentscheid hat aber zu einem deutlich frischeren Ergebnis geführt als die Verhandlungen im stillen Kämmerlein, welche im Jahr 2006 die Liste “Ulivo” vorbrachten.

Es bleibt, auch im Hinblick auf die Landtagswahl abzuwarten, wie “landesspezifisch” sich die Demokratische Partei weiterentwickeln wird. Die Demokraten arbeiten noch am Parteistatut für Südtirol sowie am Grundsatz-Programm. Die fast 1.500 Mitglieder konnten bereits in einer Umfrage ihre Meinung über die Ausrichtung und die prioritären Themen der Südtirol-Politik kundtun und somit am Programm mitschreiben.
Die Demokratische Partei wäre die erste große Partei mit Regierungsambition, welche sich für ein autonomes Südtirol über alle Sprachgrenzen hinweg einsetzt.

Viele schauen interessiert zu und warten ab, aber viele bringen sich auch aktiv ein. Die Stärke des Projekts hängt von der Verbundenheit und Verwurzelung in den Ortskreisen und auf Landesebene ab, aber auch von der staatlichen und internationalen Verbindung, welche die Demokratische Partei in Europa und der Welt hat. Sie scheint sich dadurch sei es von “rein lokalen” Landesparteien und Bürgerlisten, als auch von den typischen nationalen Parteien alten Musters zu unterscheiden. Ob es gelingt, diese Eigenschaft für die Zukunft zu prägen?

*) Alexander Tezzele, Demokratische Partei.

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Autorinnen und Gastbeiträge

C’AA (I).

Im Corriere dell’A. Adige, der täglichen Lokalbeilage der italienischen Zeitung Corriere della Sera, ist letzthin eine kleine »Serie« zur Selbstbestimmung erschienen, die sich an die hier vertretenen Ideen anlehnt. Ich möchte sie an dieser Stelle wiedergeben.

Auslöser war eine Kolumne von Gabriele Di Luca:

Una nazione senza “nazione”

“La España autonómica avanza”, così José Luis Rodrí­guez Zapatero ha commentato il voto di domenica scorsa, con il quale il 73,9% dei partecipanti (quasi il 50% della popolazione avente diritto) ha dato l’assenso alla riforma dello Statuto che dovrebbe consentire alla Catalogna di muovere un significativo passo verso l’autodeterminazione. Il commento di Zapatero incoraggia una riflessione, ad un tempo disinibita ed attenta, sugli assetti istituzionali che possono perfezionare l’intersezione e l’interdipendenza di interessi locali, nazionali e internazionali. Detto altrimenti, l’esperienza spagnola indica come l’esercizio del diritto all’autodeterminazione non raffiguri necessariamente scenari conflittuali, per i quali ogni cambiamento assomiglia sempre ad un passo indietro o rappresenta un salto nel buio, ma propone anche una possibile prospettiva di condivisibile (e condiviso) sviluppo.

Un breve esame delle principali caratteristiche del “modello catalano” può essere utile guardando con la coda dell’occhio il nostro piccolo Sudtirolo. Le rivendicazioni dei catalani hanno sempre cercato di esprimersi rifiutando qualsiasi ricorso alla violenza; in Catalogna, le forze politiche che sostengono l’autodeterminazione lo fanno con piena trasparenza; il progetto autodeterministico catalano non poggia su una rivendicazione di carattere regressivo, etnico o esclusivamente utilitario, ma prende slancio dal riconoscimento di un comune interesse territoriale. Da questo punto di vista, la “cittadinanza catalana” è modellata da una legislazione che nasce dalla residenza e dall’uso del català, la lingua nazionale che è “ufficiale”, senza per questo rinunciare al castigliano.

Come si vede, sono molti gli spunti di riflessione che si potrebbero trarre da questo esempio. Mi preme sottolinearne particolarmente uno, che riguarda l’aspetto “nazionale” citato dallo Statuto. Nell’art. 1 del Titolo I, approvato dal Congresso e poi dal Senato, si afferma che la Catalogna, in quanto “nacionalidad”, esercita il suo autogoverno costituita in Comunità Autonoma in accordo con la Costituzione e lo Statuto che è la sua norma fondamentale. La rivendicazione autodeterministica della “nazione” catalana non funziona così come un detonatore per far saltare l’unità dello Stato (paradossalmente: questa la paura dei suoi detrattori e la speranza dei suoi estimatori nazionalistici), ma articola o specifica questa unità in senso più morbido e plurale. È l’idea di una nazione senza “nazione”, capace di coniugare la difesa della propria specificità con un elevato grado di apertura e dinamismo. Un’idea sulla quale anche noi potremmo seriamente riflettere.

Tags darauf ist im selben Blatt folgender Artikel als Reaktion auf Di Lucas Kommentar erschienen:

Modello catalano: Svp e An frenano, Verdi scettici

Fa discutere il fondo di Gabriele Di Luca (Corriere dell’Alto Adige di ieri) sull’autodeterminazione così come è stata concepita in Catalogna, dove domenica scorsa gli elettori hanno dato il proprio assenso a una possibile riforma dello statuto della regione spagnola che l’avvicini alla possibilità di una scelta oltre l’autonomia.
«Per quanto sono informato – afferma il senatore della Svp Oskar Peterlini – quella catalana è una forma di autodeterminazione piuttosto limitata e probabilmente non si può neppure definire tale. Per dare questo diritto ad un popolo, bisogna offrirgli delle alternative e tra queste anche quella di rimanere come è. Mi pare che in Catalogna sia questa la scelta fatta, ma senza ricorrere ad una sorta di referendum con il quale determinare il proprio futuro. Credo che la scelta catalana sia più verso una forma di autonomia che non un esercizio del diritto all’autodeterminazione. Mi pare poi sbagliato, e lo abbiamo affermato anche a proposito della proposta Cossiga, inserire questo diritto in una Costituzione ed in uno Statuto – conclude Peterlini – perché l’autodeterminazione è garantita dal diritto internazionale che è legge di rango superiore ad una costituzione nazionale».
Arrivano altre reazioni: «Siamo alle solite – commenta l’onorevole Giorgio Holzmann di Alleanza Nazionale, in sintonia per alcuni aspetti con Peterlini – Di autodeterminazione si parla sempre in questa terra ma si continua ad equivocare. L’autodeterminazione è un diritto dei popoli e non delle minoranze e porta sempre con sé una modifica dei confini di uno stato, cosa che ritengo oggi impossibile a livello europeo. Potrebbero chiederla i tibetani rispetto alla Cina, ma non i sudtirolesi rispetto all’Italia. Quindi, sgombrato il campo dall’equivoco, va detto che quello che in Catalogna chiamano autodeterminazione in realtà è una forma avanzata di autonomia, non molto dissimile da quella dell’Alto Adige, e la stessa dichiarazione di Zapatero riportata dal vostro giornale lo conferma: nel momento in cui dice che la Spagna autonomista avanza, non mi pare che parli di autodeterminazione».
«Siamo in una realtà molto diversa – dice Franco Bernard, portavoce dei Verdi – sia dal punto di vista storico, sia numerico, i catalani sono 5 milioni, e le differenze culturali che ci sono tra loro ed i castigliani non sono certo come quelle tra il mondo culturale tedesco e quello italiano che qui hanno però imparato a convivere arricchendosi. Ciò detto, mi pare anche che il voto di domenica scorsa non abbia avuto poi una partecipazione così massiccia e non riguardi l’autodeterminazione in senso stretto. Come Verdi – conclude – siamo molto critici verso questo concetto: è più uno slogan che una realtà concreta della quale nessuno si è mai soffermato a valutare bene le conseguenze».
Plaude naturalmente all’iniziativa catalana Paul Bacher, comandante degli Schützen: «Ogni passo verso il diritto di autodeterminazione è per noi importante e se altri ci riescono significa che la strada è aperta anche per i sudtirolesi. Noi – aggiunge – siamo sempre stati per il Freistaat Südtirol o per una soluzione come quella di San Marino o il Lichtenstein (sic)».

Enzo Coco

Am 1. Juli wurde dann folgender Leserbrief veröffentlicht und kommentiert:

La via dell’autodeterminazione,
l’equilibrio del modello catalano

Il fondo di Gabriele Di Luca sul modello catalano ha portato ad una serie di riflessioni e reazioni politiche che, a mio avviso, denotano soprattutto una scarsa capacità d’astrazione. Senza dubbio, come affermano Peterlini e Holzmann, il diritto all’autodeterminazione è sancito dal diritto internazionale, ed è pure possibile che sia difficile invocarlo, ora, per una realtà come la nostra. Tutto vero, ma fin qui è un discorso fermo su posizioni predefinite, che non prende minimamente in considerazione la novità proposta dall’articolo. Non sarebbe prioritario scomodare il diritto dei popoli o la costituzione, ma prima di tutto pensare a sviluppare «insieme» una progettualità nuova, pronta a superare la rigidità dello status quo: si può, cercando un consenso tra gruppi linguistici e sociali, creando una base di fiducia e di collaborazione, impostare un discorso innovativo, che ci permetta di risolvere problemi irrisolvibili nel contesto attuale? Per fare ciò, è ovvio, dev’esserci la disponibilità a pensare oltre i concetti cementificati di maggioranza-minoranza, di stato nazionale, e perché no al superamento dello statuto di autonomia. È in questo senso che la nuova carta fondamentale della Catalogna segna un passo fondamentale: pur non contemplando l’autodeterminazione è un progetto innovativo, all’avanguardia, che tende a risolvere i problemi reali con soluzioni attuali, sfociando nel superamento e nella decostruzione del concetto tradizionale di nazione. Anche qui, dunque, si tratterebbe di decidere la rotta: perpetuare all’infinito la divisione etnica, frutto ormai anacronistico di due guerre, o prendere in mano il proprio destino con responsabilità, per risolvere qui quei problemi che, ce ne siamo resi conto tutti, né Roma, né Vienna potranno mai risolvere per conto nostro. Pensando l’impensabile.

Simon Constantini, Brixen

Der Kommentar auf diesen Leserbrief stammt aus der Feder Enrico Francos, seines Zeichens Direktor des Corriere dell’Alto Adige:

Caro Costantini (sic),
lei ha focalizzato perfettamente il problema. L’editoriale di Gabriele Di Luca suggeriva una prospettiva nuova, cosa che buona parte della classe politica vede come il peggiore dei pericoli. Chi anima il teatrino attuale, infatti, teme qualsiasi cambio di copione nel dubbio di poter perdere la parte che interpreta stancamente da lungo tempo. Meglio andare avanti con i vecchi luoghi comuni, piuttosto che aprire orizzonti nuovi attraverso i quali risolvere gli antichi problemi. Meglio per loro, sia chiaro, non per noi.

Am 7. Juli ist außerdem folgende Replik auf die Stellungnahmen von Svp, An, Grünen und Schützen erschienen:

Cittadini europei (Nation building)

Dopo aver letto alcune reazioni al mio editoriale sul referendum catalano, pubblicate su questo giornale lo scorso 23 giugno, vorrei tornare brevemente sul tema. Lo farò cercando di sgombrare il terreno da una serie d’incomprensioni o equivoci originati sia dall’eccessiva rapidità con la quale ho schizzato, nell’occasione, le analogie tra il modello autonomistico catalano ed il nostro, sia dal meccanismo per così dire automatico che viene sempre attivato quando si tenta di porre al centro della riflessione un argomento sul quale ognuno è perfettamente addestrato a svolgere considerazioni di “maniera”, senza mostrare poi un effettivo interesse a cogliere eventuali novità o a sospendere anche per un momento il proprio consolidato punto di vista. In questo senso non ho nessuna difficoltà a dare ragione a Franco Bernard, il quale ha detto che l’autodeterminazione “è più uno slogan che una realtà concreta” e “nessuno si è mai soffermato a valutarne bene le conseguenze”.

Non so quanto serva affermarlo, ma avevo scritto quell’articolo proprio per oppormi all’uso sloganistico del tema dell’autodeterminazione e per invitare a riesaminarne la possibilità (anzi, la pensabilità) alla luce dell’idea di dar vita ad un processo di “nation building” provvisoriamente (e problematicamente) individuato dalla formula “nazione senza nazione”. In realtà, per evitare le reazioni “pavloviane” che il termine “autodeterminazione” suscita, avrei anche potuto parlare della necessità di una riformulazione del criterio di legittimità con il quale la società sudtirolese dovrebbe, a mio avviso, ripensare la sua architettura istituzionale ed il suo orizzonte (lo dico un po’ pomposamente, ma lo dico) geopolitico. Alcuni eventi recenti (la petizione dei sindaci a favore della menzione del diritto all’autedeterminazione nel preambolo della Costituzione austriaca; il progetto di legge costituzionale, sempre sull’autodeterminazione, presentato da Francesco Cossiga; la pubblicazione di un sondaggio commissoniato dallo “Heimatbund”, secondo il quale la maggioranza dei sudtirolesi di lingua tedesca vorrebbe dissolvere il vincolo d’appartenenza allo Stato italiano) hanno comunque chiaramente evidenziato che in Sudtirolo questa necessità esiste, nonostante il buon funzionamento degli ingranaggi autonomistici e il livello di irrinunciabile “convivenza” (Bernard converrà, più “nebeneinander” che “miteinander”) raggiunto .

Nell’accezione politica del termine, la legittimità è quell’attributo dello Stato consistente nella presenza in una parte rilevante della popolazione di un grado di consenso tale da assicurare il riconoscimento delle norme che regolano e danno significato alla vita associata. Precedente il piano dell’ordine giuridico, tale consenso discende generalmente da un gesto, storicamente e simbolicamente fondativo, al quale è possibile riferirsi come una vera e propria matrice o serbatoio di senso. Ma se per il Sudtirolo cercassimo un tale gesto, reale o immaginario, che cosa troveremmo? Erede di una lacerazione territoriale mai completamente rimarginata, la storia di questa terra ha così continuato a svilupparsi lungo quella faglia originaria. Ed esattamente alla stessa maniera di una faglia, i suoi lembi si muovono senza poter mai giungere ad un assestamento definitivo. In questo modo, anche la carta costituzionale della quale disponiamo, lo Statuto d’Autonomia, non ha alla base una simbologia condivisa, un fatto capace di legittimarne il castello di norme. Considerato alla stregua di un risarcimento parziale dagli uni, e come una progressiva sottrazione di spazio d’influenza dagli altri, l’edificio autonomistico nasconde al suo interno un nucleo vuoto e crepato e accostandovi l’orecchio si riesce a percepire ancora il vecchio verme del nazionalismo integralista e monoidentitario.

Ora, com’è possibile schiacciare quel verme, o almeno riconoscere senza infingimenti la sua pericolosità? Una sottolineatura più marcata del contesto transnazionale, del quale il Sudtirolo è ad un tempo vittima ed erede, ci aiuterebbe senza dubbio a correggere lo strabismo istituzionale che si esaurisce nella dialettica tra Stato, Provincia e, all’occorrenza, Madrepatria, ridando respiro e finalità ad una visione strategica impostata su un concetto di cittadinaza “europea”, oggi un po’ appannato. Per fare ciò, ed era questo il suggerimento contenuto nella formula “nazione senza nazione”, potrebbe risultare interessante cominciare intanto a rendere nuovamente fluido il riferimento “nazionale” di una realtà che, localizzata in una zona di confine, non ha ancora effettivamente puntato sulla valorizzazione e l’integrazione delle diversità esistenti. Questo sarebbe anche il luogo nel quale far finalmente crescere e sviluppare un’identità plurale, composita, da opporre alla rigida consegna monocolore e unanimistica delle appartenenze etno-linguistiche.

Per concludere. Mi ero servito dell’esempio catalano per evidenziare alcune caratteristiche di un’operazione di “nation building” senz’altro interessante dal punto di vista della sua dimensione processuale (per così dire “di laboratorio”). Tali caratteristiche si esprimono nel reciso rifiuto della violenza, nella partecipazione collettiva, nel comune interesse territoriale e, soprattutto, dalla prevalenza di un atteggiamento più votato al compromesso e alla mediazione che al fanatismo o al feticismo identitario. Il “patriottismo costituzionale” trova qui un ancoraggio nel modello di un’identità non sottrattiva, bensì additiva e progressiva. Pur con tutti i distinguo del caso (pur non rischiando di mettere in pericolo quello che fin qui abbiamo raggiunto e restando realisticamente consapevoli delle difficoltà che ciò presenterebbe) continuo a credere che un investimento simbolico capace di ridare nuovi contenuti al nostro Statuto d’autonomia, cioè in definitiva al nostro “stare insieme” (questa volta magari più “miteinander” che “nebeneinander”), potrebbe anche servirsi di un approfondimento o di una riformulazione del progetto autodeterministico.

Gabriele Di Luca

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