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Zugewanderte zu Italienerinnen.

Obwohl der Senat auf Antrag Oskar Peterlinis die Regierung verpflichtet hatte, Zugewanderten in Südtirol Deutschkurse und -prüfungen anzubieten, hat Minister Elio Vito heute mitgeteilt, dass es nicht dazu kommen wird. Seit einigen Monaten müssen Migrantinnen in Italien — auch in Südtirol — verpflichtende Sprachtests in italienischer Sprache ablegen, bevor sie eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung erhalten.

Seine Ablehnung begründete der Minister damit, dass der Nachweis in ganz Italien Gültigkeit habe und deshalb nicht der Gleichstellung von Deutsch und Italienisch in Südtirol unterliege. Selbst von ursprünglich in Aussicht gestellten freiwilligen Deutschtests war nicht mehr die Rede.

Damit behindert ein angebliches »nationales Interesse« auch weiterhin die ausgewogene und effektive Integration von neuen Südtirolerinnen, da sie zwar die Staatssprache beherrschen müssen, Deutsch und Ladinisch jedoch nicht. Das schafft eine eindeutige Sprachhierarchie. Diese Misere beweist einmal mehr, dass uns unsere Autonomie selbst in Schlüsselbereichen keinen ausreichenden Handlungsspielraum gewährt, um eine den Südtiroler Bedürfnissen entsprechende Gesetzgebung sicherzustellen. Dass die Entwicklung der Südtiroler Gesellschaft maßgeblich von Rom aus gesteuert wird und dabei die Mehrsprachigkeit unter die Räder kommt, ist ein kaum zu überschätzender Missstand. Die Zeitbombe tickt weiter.

Bildung Migraziun Plurilinguismo Politik Staat vs Land Vorzeigeautonomie Zentralismus | | Oskar Peterlini | | | | Deutsch

36 replies on “Zugewanderte zu Italienerinnen.”

Hier ein Artikel dazu:

http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2011/07/13/zeller-verstoss-gegen-autonomiestatut-und-sprachengleichstellung.html

Hier ist auch die Rede von einer laut Minister “italienischen Minderheit deutscher Sprache”, so als ob man uns Südtiroler zu Italienern umpolen will, jedenfalls verbal. Also so langsam muss man sich wirklich fragen, was Italien mit uns vorhat.
Wenn das mit dem Ausländersprachgesetz durchgeht, müsste man wohl, um kohärent zu bleiben, die Selbstbestimmung für Südtirol verlangen.

tja Steffl,
da hat sich wohl (endlich?!) einer getraut , das auszusprechen was sowieso 90 % der Bewohner des Stiefelstaates denken!

Mit ein bisschen Engagement , Hartnäckigkeit und Ausdauer heisst es dann folgerichtig in einigen Jahren:

“Wir sind (und bleiben) eine italienische Minderheit mit Deutschkenntnissen”

Jetzt könnte man böse sein und dazudenken wie es dann in einigen Jahrzehnten heissen könnte…..

Wann wird die Südtiroler Öffentlichkeit endlich verstehen dass die Majorisierung nur mit anderen Mitteln fortgesetzt wird?

Also ich finde das ja großartig, wer lernt denn nicht lieber italienisch, damit man in Zukunft in einem immer weiter in Chaos fallenden und selbstzerstümmelden Staat arbeiten(?) kann?
Wer braucht ja auch Deutsch, ist ja nicht so, als sprächen das nicht auch noch 100 Millionen weiterer Personen in der wirtschaftlichst stärksten Region Europas…

Die neuen Südtiroler sind Südtiroler wie alle anderen: Wie kann sich der Staat die Freiheit nehmen, einem wachsenden Teil unserer Bevölkerung eine (und nur die eine) Sprache vorzuschreiben? Es ist absolut unerträglich. :discuss:

Es sei wie immer daran erinnert, dass wir trotz aller juristischen Widrigkeiten, die unsere Zugehörigkeit zu einem Nationalstaat bedeutet, jedes Mal selbst zu dieser Misere beitragen, wenn wir uns vorauseilend auf Italienisch an einen »Ausländer« wenden — ohne ihm je die Gelegenheit zu bieten, Deutsch zu sprechen.

@Flo: Wir müssten auch dann auf Gleichberechtigung bestehen, wenn unsere Sprache nirgends, außer in Südtirol gesprochen würde. Das machen etwa die Katalanen und die Basken. Und das sollten wir tun, um der ladinischen Sprache den Fortbestand zu sichern.

@ pérvasion:
Klar müssten wir das, war auch etwas Frust dabei, als ich das geschrieben habe.
Nichtsdestotrotz haben wir (Gottseidank) die größte Sprachgruppe Europas hinter uns und können aus einem reichhaltigem Kultur- und Informationsangebot wählen.
Was natürlich auch den Vorteil mit sich bringt, dass man die Sicht der Dinge von außen bekommt, wie Italien wahrgenommen wird…

Diese Misere beweist einmal mehr, dass uns unsere Autonomie selbst in Schlüsselbereichen keinen ausreichenden Handlungsspielraum gewährt, um eine den Südtiroler Bedürfnissen entsprechende Gesetzgebung sicherzustellen. Dass die Entwicklung der Südtiroler Gesellschaft maßgeblich von Rom aus gesteuert wird und dabei die Mehrsprachigkeit unter die Räder kommt, ist ein kaum zu überschätzender Missstand.

Das Autonomiestatut ist wie der Beitrag treffend anführt in wesentlichen Bereichen völlig unzureichend um die Mehrsprachigkeit Südtirols mittel- bis langfristig zu garantieren. Wenn die neuen SüdtirolerInnen aufgrund einer von Rom diktierten Gesetzgebung zwangsläufig zu ItalienerInnen werden, dürfte Südtirol langfristig eine ziemlich normale italienische Provinz werden.

Die SVP, die eine Diskussion über die Loslösung von Italien bislang vehement ablehnt, untermauert ihre Haltung unter anderem damit, dass die Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes nur möglich ist, wenn die deutsche und ladinische Minderheit massiv bedroht wird.
Was ist für die SVP eine massive Bedrohung für die deutsche und ladinische Minderheit? Eine Unterdrückung von Minderheiten, wie wir sie aus akuten Krisenregionen kennen einschließlich der physischen Verfolgung von Angehörigen bestimmter Sprachgruppen?
Wir hoffen doch alle, dass es innerhalb der EU keinen Rückfall in die Anfänge des 20. Jahrhunderts gibt und derartige Bedrohungen nicht mehr eine reale Gefahr darstellen.
Es fällt nicht schwer der SVP, die das Selbstbestimmungsrecht sogar mit der Gefahr eines Krieges gleichsetzt, in dieser Hinsicht eine völlig veraltete Denkweise aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu unterstellen.
Die tatsächlichen Bedrohungen, die sich für Südtirol ergeben sind viel subtiler und manifestieren sich nicht von einem Tag auf den anderen. Es sind Bedrohungen die ihre Sprengkraft über Jahrzehnte und Generationen entwickeln.
Bedrohungen für die Zukunft Südtirols, die eine offene Diskussion über die Loslösung von Italien oder zumindest eine radikale Ausweitung der autonomen Zuständigkeiten und Befugnisse notwendig machen, sind längst vorhanden. Sie werden aber von unserer Regierungspartei und vom politischen Mainstream nicht als solche registriert. Visionen und zukunftsfähige Konzepte sehen anders aus.

Im römischen Sprach-Diktat bezüglich den neuen SüdtirolerInnen steckt noch eine ganz andere Gefahr. In der Vergangenheit wurden vonseiten des Nationalstaates des öfteren Versuche unternommen die Gleichstellung der Sprachen in Südtirol als etwas hinzustellen, das lediglich die deutsche Bevölkerung in Südtirol betrifft.
Wenn nun EinwandererInnen für eine Aufenthaltsgenehmigung in Südtirol lediglich Italienischkenntnisse vorweisen müssen, so wird damit faktisch signalisiert, dass die Regelungen zum Schutze der deutschen und ladinischen Sprache, lediglich im lokalen Kontext für die Minderheitenbevölkerung Bedeutung haben. Es hat in der Vergangenheit ja schon mal den Versuch vonseiten des Zentralstaates gegeben klarzustellen, dass Österreicher oder Bundesdeutsche in Südtirol keinen gesetzlich verbrieften Anspruch hätten, mit einer Behörde z.B. der Polizei auf Deutsch zu kommunizieren, da die entsprechenden Bestimmungen lediglich für die deutsch-und ladinischsprachige Lokalbevölkerung Gültigkeit haben.
Im Falle der Einwanderung wird diesselbe Logik angewandt. Deutsch und Ladinisch sowieso, sind lediglich Sprachen für den lokalen Gebrauch – für alles Übergeordnete ist Italienisch die lingua franca. Von einer echten Mehrsprachigkeit im institutionellen Sinne kann keine Rede sein.
Wie pervasion richtig anmerkt wird diese nationalstaatliche Eigendynamik von den SüdtirolerInnen noch verstärkt indem sie im Gespräch mit EinwandererInnen automatisch auf Italienisch umschalten. Eine schwerwiegende Entwicklung, die in ihrer Brisanz völlig unterschätzt wird.
Jeder kann sich leicht ausrechnen, welche Entwicklung Südtirol nehmen würde, wenn unter diesen völlig unzureichenden Rahmenbedingungen, wo sich im Zweifelsfalle immer die nationalstaatliche Logik durchsetzt, flächendeckend Immersionsmodelle praktiziert würden.

Forse potreste provare a vedere le cose anche da un altro punto di vista. Se le scuole italiane della provincia fossero libere di praticare l’immersione, ovvero l’uso veicolare del tedesco per insegnare più materie, in capo a due-tre generazioni si formerebbe un tipo nuovo di altoatesino, che vedrebbe con occhi nuovi e diversi tutta la realtà  sudtirolese e sarebbe comunque diverso dai “Restitaliener”. E sarebbero diversi anche gli immigrati che avessero frequentato queste scuole.

Se le cose fossero così semplici sarei il primo a essere favorevole, caro tuscan. BBD non è contraria all’immersione «porque si» come dicono gli spagnoli (cioè senza adurre chiare ragioni). Anzi, BBD è totalmente favorevole, ma a determinate condizioni — altrimenti diventa un gioco d’azzardo. Una di queste è la pari dignità  delle lingue, e le affermazioni irricevibili di Vito stanno qui a dimostrarci che lo stato nazionale non offre alcuna garanzia in tal senso.

Io mi riferivo solo e solamente alle scuole italiane, ovviamente con libertà  di farlo o meno e sfruttando in pieno le potenzialità  dell’autonomia scolastica. Che a quanto ne so ora viene sfruttata al 100% solo dalle scuole tedesche e ladine, tant’è vero che sono sempre esentate dall’applicazione automatica delle direttive del Ministero della Pubblica Istruzione. Praticamente sono fuori dal sistema didattico nazionale (ed è giusto così). Per le scuole italiane di BZ già  solo il disporre di un’autonomia diversa e maggiore rispetto allo standard potrebbe essere il primo passo per diventare in qualche modo scuole sudtirolesi. Però, mi domando, ammesso che ne abbiano la volontà , sono libere di attivare l’immersione oppure lo Statuto provinciale glielo impedisce? E se sì, il reclutamento degli insegnanti di madrelingua tedesca dovrebbe essere finanziato dalla Provincia, ma immagino non ne abbia molta voglia, oppure no?

Poi mi domando un’altra cosa di carattere più generale: qualsiasi thread tu posti, pérvasion, compreso questo, dietro ai commenti “tedeschi” si cela sempre, latente o meno, la domandona: perché al Sudtirolo viene negata l’autodeterminazione? Bene, l’autodeterminazione si concede ai popoli, quindi è giusto concederla al popolo catalano, scozzese, basco, e poi via a scendere, con motivazioni sempre più dubbie, al popolo bretone (?), corso (?) galiziano (?) ecc. Per quale motivo dovrebbe essere concessa ai sudtirolesi, visto che popolo non sono? Non solo, ma non vengono fatti i passi necessari per cominciare a sperare di diventarlo, e la scuola è un momento chiave perché un popolo si riconosca come tale. Attualmente il solo modello plausibile per il Sudtirolo è il Belgio, e concorderai con me che non è una gran bella cosa.

Scusa se oggi mi sono dato ai massimi sistemi, ogni tanto concedimelo.

Io mi riferivo solo e solamente alle scuole italiane, ovviamente con libertà  di farlo o meno e sfruttando in pieno le potenzialità  dell’autonomia scolastica. Che a quanto ne so ora viene sfruttata al 100% solo dalle scuole tedesche e ladine, tant’è vero che sono sempre esentate dall’applicazione automatica delle direttive del Ministero della Pubblica Istruzione.

Che io sappia non c’è nessuna differenza tra scuole tedesche, italiane e ladine per quanto riguarda l’autonomia scolastica. Anzi, dal punto di vista dell’insegnamento linguistico le scuole in lingua italiana godono sicuramente di spazi più ampi rispetto alla scuola tedesca.

Praticamente sono fuori dal sistema didattico nazionale (ed è giusto così).

Purtroppo non mi risulta proprio che sia così. Il Sudtirolo non ha competenza primaria in ambito scolastico.

Però, mi domando, ammesso che ne abbiano la volontà , sono libere di attivare l’immersione oppure lo Statuto provinciale glielo impedisce? E se sì, il reclutamento degli insegnanti di madrelingua tedesca dovrebbe essere finanziato dalla Provincia, ma immagino non ne abbia molta voglia, oppure no?

L’immersione linguistica è già  partita in alcune scuole italiane ed è proprio il «ministro» Tommasini il primo sponsor. Comunque, sono e rimango molto critico, perché è impossibile considerare i sistemi scolastici tedesco e italiano come due sistemi separati.

Poi mi domando un’altra cosa di carattere più generale: qualsiasi thread tu posti, pérvasion, compreso questo, dietro ai commenti ”tedeschi” si cela sempre, latente o meno, la domandona: perché al Sudtirolo viene negata l’autodeterminazione? Bene, l’autodeterminazione si concede ai popoli, quindi è giusto concederla al popolo catalano, scozzese, basco, e poi via a scendere, con motivazioni sempre più dubbie, al popolo bretone (?), corso (?) galiziano (?) ecc. Per quale motivo dovrebbe essere concessa ai sudtirolesi, visto che popolo non sono?

Non capisco né la tua argomentazione (come mai quello scozzese sarebbe un popolo e quello sudtirolese no?) né condivido la visione novecentesca che il diritto ad’autodeterminarsi vada concesso esclusivamente a popoli per così dire omogenei. Secondo questo principio la Svizzera, il Belgio o il Lussemburgo non esisterebbero. Mi pare un concetto antiquato e preferisco non farne la base delle mie argomentazioni. I sudtirolesi, a mio avviso, devono avere il diritto democratico di scegliere il proprio futuro, previo consenso della maggioranza di tutti i gruppi linguistici. Quindi è meglio parlare di progetti inclusivi e di consenso che di omogenità .

Che io sappia non c’è nessuna differenza tra scuole tedesche, italiane e ladine per quanto riguarda l’autonomia scolastica. Anzi, dal punto di vista dell’insegnamento linguistico le scuole in lingua italiana godono sicuramente di spazi più ampi rispetto alla scuola tedesca.

Certo, l’autonomia scolastica vale per tutte le scuole, dalle Alpi fino al mar d’Africa in Sicilia, a parte il fatto che senza soldi non c’è autonomia che tenga e che fra situazioni di fatto e di diritto ci può essere molta differenza. E tu sai meglio di me che in un paese come l’Italia questa differenza può essere abissale. Il pieno godimento dell’autonomia nelle scuole tedesche e ladine è dato dalla somma di due fattori: autonomia scolastica + autonomia provinciale. Non è difficile credere che nelle scuole italiane l’insegnamento linguistico goda di spazi più ampi (magari solo sulla carta): quelle tedesche sono nate per la tutela della lingua e cultura tedesca dall’assimilazione, quindi è più che comprensibile una certa chiusura “a riccio” da parte loro.

Purtroppo non mi risulta proprio che sia così. Il Sudtirolo non ha competenza primaria in ambito scolastico.

L’immersione linguistica è già  partita in alcune scuole italiane ed è proprio il «ministro» Tommasini il primo sponsor. Comunque, sono e rimango molto critico, perché è impossibile considerare i sistemi scolastici tedesco e italiano come due sistemi separati.

Non avrà  competenza primaria, ma “de jure” ogni circolare del Ministero P.I., dalla più insignificante alla più invasiva, non si applica alle scuole di lingua tedesca, ladina e slovena (Friuli), per le quali è prevista una trattativa del Ministero con le rispettive amministrazioni provinciali e regionali. “De facto” la circolarità  e la mobilità  del personale docente (con annesse le rispettive metodologie, mentalità , pregiudizi e quant’altro), previste per tutte il territorio nazionale, nelle scuole tedesche e ladine di BZ sono impossibilitate dal fatto che i docenti sono di madrelingua diversa.

L’immersione linguistica è già  partita in alcune scuole italiane ed è proprio il «ministro» Tommasini il primo sponsor. Comunque, sono e rimango molto critico, perché è impossibile considerare i sistemi scolastici tedesco e italiano come due sistemi separati.

Se le scuole tedesche sono libere di non farlo, e tutto fa pensare che non lo facciano, qual’è il problema?

Non capisco né la tua argomentazione (come mai quello scozzese sarebbe un popolo e quello sudtirolese no?) né condivido la visione novecentesca che il diritto ad’autodeterminarsi vada concesso esclusivamente a popoli per così dire omogenei. Secondo questo principio la Svizzera, il Belgio o il Lussemburgo non esisterebbero. Mi pare un concetto antiquato e preferisco non farne la base delle mie argomentazioni. I sudtirolesi, a mio avviso, devono avere il diritto democratico di scegliere il proprio futuro, previo consenso della maggioranza di tutti i gruppi linguistici. Quindi è meglio parlare di progetti inclusivi e di consenso che di omogenità .

Qui mi meraviglio un pò di te :D , dopo tutte le discussioni fatte sul tema. L’autodeterminazione va concessa ai popoli che si riconoscono come tali. E poi non mi mettere insieme il Belgio e la Svizzera, sai bene quanto sono diversi, o meglio antitetici. Il Lussemburgo è omogeneo, la popolazione parla un dialetto tedesco e come lingue di cultura ha il francese e il tedesco, tutte e due padroneggiate molto bene. E poi ha quella meravigliosa omogeneità  data dalle banche…. :D

Se le scuole tedesche sono libere di non farlo, e tutto fa pensare che non lo facciano, qual’è il problema?

Il problema è che ci vuole un progetto politico e sociale chiaro e condiviso. Se le scuole italiane applicano l’immersione con un rapporto 60:40 (italiano/tedesco) è probabile che i «tedeschi» inizino a mandare i loro figli in queste scuole. Non possiamo considerare i due modelli scolastici come dei compartimenti stagni.

L’autodeterminazione va concessa ai popoli che si riconoscono come tali.

Che un popolo si riconosca come tale è diverso da quel che scrivevi sopra, cioè che il popolo venga considerato tale dall’esterno (da chi «concede» l’autodeterminazione). A parte questa puntualizzazione semantica, abbiamo sì bisogno di coesione sociale (che la maggioranza di tedeschi, italiani e ladini si riconoscano in questa terra) e di un progetto inclusivo (che non escluda nessuno), ma considero il concetto di «popolo omogeneo» totalmente sorpassato.

E poi non mi mettere insieme il Belgio e la Svizzera, sai bene quanto sono diversi, o meglio antitetici.

Sono il primo a riconoscerne l’antiteticità . Io mi limitavo ad affermare che entrambi non esisterebbero se l’omogenità  fosse stato un requisito per la loro nascita — e questo è senz’altro una delle poche caratteristiche che uniscono i due paesi.

Interessante Diskussion (bei Sprachrohr.tv) und vielsagende Position von Markus Lobis zum Thema Integration:

[…]

Jetzt versetze ich mich mal in die Rolle eines Ministers in Rom und ich muss die Kriterien für die Sprachkenntnisse festlegen, die für die Aufenthaltsgenehmigung von Nicht-EU-Bürgern für ganz Italien gelten sollen. Tja, welche Sprache wählen wir denn da? Dreimal dürfen die geneigten Leser raten. 

Und nun bricht in Südtirol der Bürgerkrieg aus, weil der Hassan und der Abdul nicht auch Deutschkenntnisse vorweisen müssen/dürfen, wenn sie in Durnistan eine Aufenthaltskarte haben wollen. Es geht uns ja nicht darum, dass wir uns mit Abdul oder Hassan unterhalten wollen, nein: Abdul und Hassan werden zur existenziellen Bedrohung für sekündlich mit dem Aussterben rechnende deutschsprachige Südtiroler, weil sie in einer nicht so fernen Zukunft gezwungen werden, aus “administrativen” Gründen eine Zugehörigkeitserklärung zu einer Sprachgruppe zu erklären, mit der sie soviel am Hut haben, wie ein Pinguin mit dem Äquator! Und da muss man dann mit der geballten Perfidie der verdammten Ausländer und der nationalen Deutschenfresser rechnen, wenn der Hassan und der Abdul sich der italienischen Sprachgruppe zuordnen – schon wieder sterben die armen deutschen Südtiroler aus. Merke: Nur ein “deutscher” Ausländer, ist ein nicht-ganz-so-brutal-schlimmer Ausländer. 

Merken wir nicht langsam, dass unser heißgeliebtes Trennungssystem von den gesellschaftlichen Entwicklungen überrollt wird und nicht mehr länger aufrechterhalten werden kann? Und, füge ich hinzu, es gibt auch jede Menge anderer Gründe, diese institutionell angelegte Trennung in Sprachgruppen in den Bereich der Geschichte zu überführen. 

Es ist im Prinzip nichts dagegen einzuwenden, wenn zusätzlich zu den Anforderungen der nationalen Aufenthaltskarte auch regionale Zusatzqualifikationen mit gewürdigt werden können. Dazu wird es wohl auch kommen.

Dass neben dem Trennungsystem auch der Nationalstaat obsolet sein könnte (nämlich dass ein Minister in Rom über die Sprache befindet, die ein Südtiroler zu lernen hat), und dass wir das Trennungssystem ohne den Nationalstaat nicht benötigen würden, fällt Lobis freilich nicht ein. Was passieren würde, wenn man, wie Lobis fordert, das Trennungssystem abschafft und das nationalstaatliche Prinzip so kritiklos (ja als gottgegeben) hinnimmt, kann sich wohl jeder ausmalen.

Ich finde es übrigens putzig, dass Herr Lobis mir (indirekt) Ausländerfeindlichkeit vorwirft.

[Aber was soll man denn von jemandem erwarten, der die Forderung nach Gleichstellung der Sprachen (=Mehrsprachigkeit) mit Deutschtümelei verwechselt?]

Daß der Minister in Rom für Italien Gesetze erlässt geht ja in Ordnung. Aber Südtirol müßte da nicht mehr dabei sein überhaubt wenn diese Gesetze gegen die Südtiroler arbeiten.
Nun ja, jedenfalls sehen wir wie gut unsere vielgelobte Autonomie ist: Sie ist von Vorgestern und den heutigen Anforderungen nicht gewachsen!

Als einer der bekanntesten Südtiroler Grünen haben dem Markus Lobis bei der LTW 2008 nur 8% von den grünen Wählern oder 0,5% von allen Wählern eine von ihren vier Vorzugsstimmen gegeben: Er wurde nur neunter von den Grünen (zwei kamen hinein).

:whistle:

Dass neben dem Trennungsystem auch der Nationalstaat obsolet sein könnte (nämlich dass ein Minister in Rom über die Sprache befindet, die ein Südtiroler zu lernen hat), und dass wir das Trennungssystem ohne den Nationalstaat nicht benötigen würden, fällt Lobis freilich nicht ein. Was passieren würde, wenn man, wie Lobis fordert, das Trennungssystem abschafft und das nationalstaatliche Prinzip so kritiklos (ja als gottgegeben) hinnimmt, kann sich wohl jeder ausmalen.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Markus Lobis Aussagen sind völlig inakzeptabel. Schlimm, dass er das Gesagte auch noch glaubt und progressiv findet.

@ niwo und co.

völlige zustimmung. mir will es nicht in den kopf, wie man die widersprüchlichkeit solcher aussagen nicht erkennen kann. ähnlich wie messner mit seiner lobenswerten kritik am nationalstaat, der aber dann nachschießt und meint, dass eine änderung des derzeitigen status ein verbrechen an den ladinern und italienern wäre.

Heute zitiert der Corriere dell’Alto Adige Riccardo Dello Sbarba (Grüne) mit den Worten, die Zuwanderer könnten die italienische Sprachgruppe stärken, wenn man ihnen die Volkszählung nur gut erkläre. Vor einigen Monaten war Richard Theiner wegen einer ähnlichen Aussage scharf kritisiert worden. Auch hier gibt es wieder eine eklatante Schieflage: Obwohl die neuen Südtiroler mittels staatlichem Integrationsgesetz bereits »zu Italienern erzogen« werden — woran die Grünen nichts auszusetzen haben — plädieren sie jetzt auch noch offen für die gezielte Schwächung der Sprachminderheiten durch Vereinnahmung der Zuwanderer.

Noch besser: sonst wird die Sprachgruppenerhebung von den Grünen rundum abgelehnt, wenn sie aber der Stärkung der italienischen Sprachgruppe dient, dann ist sie plötzlich akzeptabel. Mann-o-Mann!

Ich bringe jetzt einige Gedanken ins Spiel, die vielleicht trotz ihrer Skizzenhaftigkeit ein, zwei Anregungen für die Diskussion liefern könnten: Ich denke, dass es kein Wunder ist, dass sich (bis jetzt) niemand über Dello Sbarbas scheinheilige Aufrechnerei entsetzt hat. Erstens erschienen seine Aussagen in einer eher reichweiteschwachen Zeitung. Zweitens hat die “Dolomiten”, die damals den Theiner-Sager publiziert hat, nicht das geringste Interesse daran, ähnliche Polemiken vom Zaun zu brechen, wie dies der “Alto Adige” wohl aus Gründen der Auflage nötig hat (außer es müssen politische Ansprüche und Claims der Mehrheitspartei verteidigt werden, da ist bekanntlich jede volkstumspolitische Rhetorik recht). Drittens argumentiert Dello Sbarba trotz des vorgeblich plurethnischen Anspruches aus einer Position der politischen Minderheit, wenn man so will, der Schwäche heraus (die hier eindeutig “italienisch” konnotiert ist). Diese Position befindet sich nach eigener und mitunter auch anderer Lesart zufolge in der ethnischen Defensive; sie kann sich deshalb wohl in der öffentlichen Diskussion stärker über fragwürdige Aussagen der Regierungspartei SVP (und anderer) echauffieren, sich ihrerseits aber Statements derselben Qualität eher leisten, ohne hierfür den Spießrutenlauf regionaler bis überregionaler Medien erfahren zu müssen. Diese Schieflage scheint — wie so oft auf diesem Blog treffend bemerkt — mittlerweile zur Grundgenetik unserer Autonomiegesellschaft und zu den ungeschriebenen Regeln des öffentlichen Diskurses zu gehören*. (Nebenbei besehen zeigt uns das aber auch, wie stark die labile italienische Parteienlandschaft Südtirols, gleich dem gesamten hiesigen Politsystem, noch immer um die Autonomiepartei SVP zentriert ist). Viertens schließlich lässt der bisherige, unterbliebene Aufschrei wohl auch Rückschlüsse auf die öffentliche Bedeutung der grünen Oppositionspartei in Südtirol zu.

* Präzisere und befriedigerende Erklärungsansätze für diesen eigenartigen Zustand wüsste ich freilich auch gerne.

Heute zitiert der Corriere dell’Alto Adige Riccardo Dello Sbarba (Grüne) mit den Worten, die Zuwanderer könnten die italienische Sprachgruppe stärken, wenn man ihnen die Volkszählung nur gut erkläre.

Mit dieser Aussage hat sich der gute Dello Sbarba autonomiepolitisch doch einigermaßen disqualifiziert. Sehr wahrscheinlich haben bestimmte Exponenten der Grünen mit ihren Modellen der Immersion ebenfalls das Ziel der “Schwächung der deutschen Sprachgruppe” zum Hauptziel.

Finché l’impianto dell’autonomia rimane quello che è (pieno riconoscimento alle identità  finora riconosciute – tedesca, italiana, ladina – e pieno disconoscimento delle appartenenze “altre – incluse quelle “sintetiche”) non si capisce proprio dove risieda lo scandalo di fare pubblicità  per la popria “etnia”. Non molto tempo fa Richard Theiner espresse una posizione del tutto equivalente a quella di Dello Sbarba, ma non mi pare che niwo sia intervenuto accusando l’Obmann della Svp di coltivare posizioni antiautonomistiche. Per niwo, evidentemente, “immersione” e “interculturalismo” significano una cosa sola: non ledere la posizione di predominio del gruppo linguistico tedesco.

Anch’io ho sempre detto che l’autonomia etnocentrica esige e produce questo tipo di ragionamento, ed è per questo che ne chiedo il superamento attraverso l’indipendenza. Ma questo non toglie che le parole di Dello Sbarba siano scandalose:

a) Quando Theiner propose il suo ragionamento di segno opposto si levarono una marea di critiche (tra cui, se non erro, anche quelle dei Verdi — ma questo è secondario);

b) Facendo parte di un partito «interetnico» non si capisce perché Dello Sbarba auspichi il rafforzamento di un gruppo a scapito degli altri, tra cui quello ladino che conta solo il 4%;

c) È quantomeno curioso che l’esponente di un partito che da sempre combatte la dichiarazione d’appartenenza non abbia nessun problema a piegare i nuovi sudtirolesi a questa logica, cercando perfino di usarli per distorcerne il risultato;

d) C’è una differenza colossale fra il sostegno a una minoranza etnica e il sostegno alla maggioranza nazionale;

e) Il gruppo linguistico tedesco e quello ladino (e quindi l’equilibrio etnico) vengono già  svantaggiati da politiche «integrative» che danno un netto vantaggio alla lingua italiana — per non dire che ignorano quasi completamente le lingue minoritarie, per cui il concetto di affirmative action richiederebbe l’esatto opposto di ciò che propone Dello Sbarba.

a) Possibile, ma le contraddizioni esistono e dobbiamo capire perché si manifestano.
b) Forse Dello Sbarba sta diventando col tempo (piegato anche lui dalla logica dell’autonomia) un fautore della visione “interetnica” basata sull’equilibrio delle forze.
c) Visto che non si può combattere la dichiarazione d’appartenenza SENZA combattere l’autonomia e visto che Dello Sbarba non combatte l’autonomia è chiaro che subentrano queste pulsioni “assimilizzatrici” (questo spiega in parte il punto a, detto di passaggio).
d) Se la minoranza etnica è quella tedesca nella provincia di Bolzano la differenza si riduce di molto, visto che per essa vale la collaudata definizione di “minoranza dominante”.
e) La questione della lingua non si sovrappone esattamente a quella della distribuzione dei “privilegi” legati all’appartenenza “etnica”. Quando secondo la proporzionale vengono assegnati tot posti ai vari gruppi linguistici non è la lingua o la competenza linguistica ciò che conta.

ma non mi pare che niwo sia intervenuto accusando l’Obmann della Svp di coltivare posizioni antiautonomistiche.

man muss gadilu zugestehen, dass er bezüglich der riziproken perzeptiven schieflage auch nicht ganz unrecht hat.

Da kann ich dir leider nicht Recht geben, hunter. Man muss einige Dinge berücksichtigen — die ich großteils bereits aufgezählt habe — um den Unterschied zwischen den Aussagen Dello Sbarbas und Theiners zu erfassen:

1. Theiner hat keiner Verzerrung des Proporzes zu Lasten der Italiener das Wort geredet. Vielmehr hat er mit seiner ungünstigen Wortwahl die Ausländer nicht den Italienern zu überlassen gefordert, die neuen Südtiroler tatsächlich auch in die deutsche Sprachgruppe zu integrieren, indem sie etwa von deutschen Schulen nicht abgewiesen werden.

2. Der Staat ist bereits massiv am Werk, um den neuen Südtirolern einzig und allein die italienische als zur Integration notwendige Sprache zu vermitteln, und das mit öffentlichen Geldern (auch der Südtiroler). Es gibt also bereits eine vorhergehende Schieflage, die eine Forderung wie jene Dello Sbarbas zu verschärfen droht. Dafür fehlt in Südtirol jegliche Sensibilität.

3. Es gibt einen enormen Unterschied zwischen der Schwächung der staatlichen Mehrheitsbevölkerung und der Schwächung einer Minderheit, selbst wenn wir sie — wie gadilu — als dominant bezeichnen möchten. Die europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen sieht sogar ausdrücklich vor, dass innerstaatliche Verwaltungsgrenzen so zu ziehen sind, dass Minderheiten in ihrer eigenen Verwaltungseinheit möglichst in der Mehrheit sind; folgt man diesem Prinzip, wären alle Minderheiten innerhalb ihrer Region eine dominante Mehrheit (es sei denn, sie siedelt völlig verteilt, sodass keine entsprechende Verwaltungseinheit gebildet werden kann). Davon ableiten zu wollen, dass plötzlich nicht mehr die Minderheit, sondern die staatliche Mehrheit gestärkt werden müsse, finde ich völlig abwegig und kann auch nicht im Sinne des Minderheitenschutzes sein, wie er etwa in der »Charta« enthalten ist.

1. Theiner ha esplicitamente ricordato il fatto che se gli stranieri frequentano le scuole italiane si corre il rischio che poi “si sentano” (sic!) o “diventino” (sic!!!) italiani e dunque si dichiarino italiani e dunque ledano gli equilibri (sic!) proporzionali a danno dei tedeschi.

2. Ai sudtirolesi manca “jegliche Sensibilität” perché finora (e direi in grande misura TUTTORA) per i sudtirolesi la condizione di “straniero” / “estraneo” non è mai affiorata nella dimensione che potrebbe assumere in presenza di un numero non circoscrivibile entro le categorie numeriche che per i sudtirolesi restano accettabili (pochi, anzi pochissimi, meglio se ancora meno e comunque solo se provenienti dai paesi che decidiamo noi: i famosi immigrati à  la carte di Leitner & co. ma anche di Theiner & co.).

3. L’espressione “minoranza dominante” non è mia ma di Flavia Pristinger (è il titolo di un noto – si fa per dire – studio sociologico). E sul fatto che sia dominante penso non ci siano molti dubbi.

In Anbetracht der Tatsache, dass bei der Integration im Wesentlichen, die von Rom zwangsverordneten Rahmenbedingungen, eh schon einen Automatismus zugunsten der italienischen Sprache vorgeben, sind die Aussagen von Dello Sbarba völlig unakzeptabel. Die Autonomie ist in dieser Angelegeneheit an einem Wendepunkt angelangt und mit Sicherheit zu schwach, hier eine ausgewogene, mehrsprachige Integration zu garantieren. Einfach deshalb, da sich der Staat bei der Setzung der Rahmenbedingungen in keiner Weise um die Eigenheiten Südtirols schert. Diese nationalstaatliche Logik wird von Exponenten der Grünen und von gadilu schlicht und einfach nicht wahrgenommen, jedenfalls akzeptiert. Man stelle sich den Aufschrei vor, wenn das Land Südtirol mit so wenig Feingefühl gegenüber einzelnen Sprachgruppen in Südtirol auftreten würde. Während das Land Südtirol diesbezüglich sehr wohl Sensibilität beweist, demonstriert Rom diesbezüglich andauernd das Gegenteil.

Per niwo, evidentemente, ”immersione” e ”interculturalismo” significano una cosa sola: non ledere la posizione di predominio del gruppo linguistico tedesco.

So wie der Kapitalismus nur funktionieren kann, wenn er durch (derzeit nicht ausgeprägte) Rahmenbedingungen kanalisiert wird, kann ein mehrsprachiges Gemeinwesen nur funktionieren, wenn es die richtigen Rahmenbedingungen aufweist. Die Zugehörigkeit zu Italien ist diesbezüglich ein gravierender Systemfehler, der, sofern er nicht behoben wird, mittel- bis langfristig die sprachlichen Minderheiten in wesentlichen Bereichen marginalisiert.

1. Theiner ha esplicitamente ricordato il fatto che se gli stranieri frequentano le scuole italiane si corre il rischio che poi ”si sentano” (sic!) o ”diventino” (sic!!!) italiani e dunque si dichiarino italiani e dunque ledano gli equilibri (sic!) proporzionali a danno dei tedeschi.

Wie gesagt: Dello Sbarba möchte das tatsächliche Verhältnis verzerren, Theiner möchte, dass die neuen Zuwanderer tatsächlich auch in die deutsche Sprachgruppe integriert werden. Legen wir die Maßstäbe der ethnischen Autonomie an, ist dies durchaus legitim.

2. Ai sudtirolesi manca ”jegliche Sensibilität” perché finora (e direi in grande misura TUTTORA) per i sudtirolesi la condizione di ”straniero” / ”estraneo” non è mai affiorata nella dimensione che potrebbe assumere in presenza di un numero non circoscrivibile entro le categorie numeriche che per i sudtirolesi restano accettabili (pochi, anzi pochissimi, meglio se ancora meno e comunque solo se provenienti dai paesi che decidiamo noi: i famosi immigrati à  la carte di Leitner & co. ma anche di Theiner & co.).

Du hast offensichtlich meine Aussage missverstanden.

3. L’espressione ”minoranza dominante” non è mia ma di Flavia Pristinger (è il titolo di un noto – si fa per dire – studio sociologico). E sul fatto che sia dominante penso non ci siano molti dubbi.

Mir ist dieser Buchtitel bekannt. Ich habe weder gesagt, dass der Ausdruck von dir stammt, noch habe ich ihn kritisiert. Ich habe bloß darauf hingewiesen, dass diese Dominanz sogar von der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen (welche Italien nie ratifiziert hat!) gefordert wird — dies aber ganz sicher nicht mit der Absicht, die staatliche Mehrheit zur Minderheit zu erklären und/oder gegenüber der Minderheit zu bevorzugen (wie es Dello Sbarba betreibt).

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