Antisemitismus/
⊂ Religiun
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Verfälschte Stolpersteine.
Meran–
In letzter Zeit beschäftigt sich Markus Lobis eigenen Angaben zufolge intensiv mit der Operationszone Alpenvorland, in deren Rahmen es in Südtirol zu Verfolgung und Deportation jüdischer Mitbürgerinnen gekommen ist. Dabei weist er unter anderem darauf hin, dass in Meran bei der Konzeption und Verlegung der sogenannten Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig eine »historische Unkorrektheit« begangen…
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Runder Tisch des Rosmini-Instituts.
15. Dezember–
Das »geheimnisvolle« Institut International d’Ètudes Européennes Antonio Rosmini ist zurück und organisiert am 15. Dezember unter der Schirmherrschaft der Gemeinde Bozen einen Runden Tisch zum Thema Europa und Umwelt. Nachdem bei der 58. Tagung des Instituts unter anderen der russische Neofaschist Alexandr Dugin angekündigt war, wurde inzwischen etwas abgerüstet. Trotzdem sollen auch diesmal unter anderem…
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Regionale Frühfaschismen.
Veranstaltungshinweis–
Das Kompetenzzentrum für Regionalgeschichte der Freien Universität Bozen organisiert morgen und übermorgen am Sitz in Brixen eine internationale Tagung zum Thema Regionale Frühfaschismen Faschistische Herrschaftsdurchsetzung und -rezeption im interregionalen Vergleich. In fünf Panels wird über Europäische Faschismen Regionale Grenzfaschismen Mikrohistorische Perspektiven Fallstudien: Tirol/Vorarlberg Fallstudien: Süditalien referiert und diskutiert. Panel 1: Florian Grafl (Heidelberg): »Eiserne Chirurgen«?…
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Das Faschonetzwerk um FdI.
Fanpage–
Das italienische Onlineportal Fanpage hat am Donnerstag den ersten Teil einer Reportage veröffentlicht, in deren Rahmen die Verstrickungen zwischen der rechtsradikalen Partei Fratelli d’Italia (FdI) und dem neofaschistischen Milieu am Beispiel der Kommunalwahl in Mailand aufgedeckt werden. Drei Jahre lang war ein Journalist des Portals, der sich als Unternehmer ausgegeben hatte, in Kontakt mit dem sogenannten…
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Anton-Wilhelm-Amo-Straße.
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Am vergangenen Donnerstag (20. August) hat die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) des Stadtteils Berlin Mitte die Umbenennung der M*****straße beschlossen. Bereits Anfang Juli hatten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) angekündigt, der gleichnamige U-Bahnhof werde bald den Namen der nahegelegenen Glinkastraße tragen. Doch schnell wurde klar, dass auch das ein Fehlgriff war: Der russische Komponist Michail Iwanowitsch Glinka war…
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Nächster Halt: Glinkastraße.
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Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) setzen im Kontext der BLM-Proteste und -Diskussionen ein Zeichen, indem sie ihren U-Bahnhof M*****straße umbenennen. Da der zuständige Bezirk Berlin Mitte (noch) keine Umbenennung der Straße beschlossen hat, nimmt die neue Bahnhofsbezeichnung fortan auf die nahegelegene Glinkastraße Bezug. Dies ist allein deshalb ein wichtiger Schritt, weil die Mehrzahl von Berlinbesucher- und…
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Ancóra equidistanza su Auschwitz e foibe.
Quotation–
Pochi giorni fa — prima di finire nella bufera per essersi recato in Ungheria a celebrare le SS — il consigliere comunale fascista di bolzano Andrea Bonazza (CPI) aveva duramente attaccato il sindaco sulla presenza dell’ANPI alle celebrazioni del Giorno del ricordo. Tuttavia Renzo Caramaschi, incalzato da il Dolomiti, torna a fare di ogni erba…
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Leugnung der Shoah ist keine zu schützende Meinung.
EGMR-Urteil–
Die Leugnung des Holocausts ist nicht vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt. Dies stellte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) vor wenigen Wochen in einem wegweisenden Urteil einstimmig fest. Geklagt hatte der deutsche Neonazi Udo Pastörs (NPD), der 2010 im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern unter anderem von »sogenanntem Holocaust«, »Auschwitzprojektion«, »Betroffenheitstheater« und »einseitigem Schuldkult« gesprochen hatte.…
