PISA 2018: Südtirol im Vergleich.

Vor wenigen Tagen wurden von der OECD die Ergebnisse der neuen PISA-Studie (2018) bekanntgegeben. Schwerpunktthema war diesmal die Lesekompetenz.

Im internationalen Vergleich kann Südtirol wiederum sehr gute Ergebnisse erzielen, wie die folgenden Punktezahlen in den drei getesteten Bereichen zeigen:

*) einschließlich Südtirol und Trentino

Dabei liegen jedoch die Schulen mit deutscher Unterrichtssprache insbesondere im Vergleich zu jenen mit italienischer Unterrichtssprache weit vorne. Letztere liegen — anders als noch 2015 — durchwegs unter dem italienischen sowie dem OECD-Durchschnitt.

In Mathematik sind die Ergebnisse der deutschen und ladinischen Schulen sogar besser, als jene des besten europäischen Landes (Estland).

Weltweit liegen China — wo allerdings nur die wohlhabenden Städte Peking und Shanghai sowie die Provinzen Jiangsu und Zhejiang getestet wurden — und Singapur fast schon uneinholbar weit vorne.

Siehe auch:

Hinweise: Der Wert für das Trentino im Testfeld Naturwissenschaften war nicht auffindbar. Die Ergebnisse für Spanien (und somit auch Euskadi und Katalonien) im Bereich Lesekompetenz wurden wegen möglicher Unregelmäßigkeiten noch nicht veröffentlicht. Für Deutschland und Österreich liegen (wenigstens zum aktuellen Zeitpunkt) keine regionalen Ergebnisse vor.

Bildung Comparatio Scola Service Public Umfrage+Statistik Wissenschaft | Good News | | | Baskenland-Euskadi Catalunya China Deutschland Hong Kong Italy Lëtzebuerg Ostbelgien Österreich Scotland-Alba Südtirol/o Svizra Ticino Trentino | OECD | Deutsch

Spanien: Neuwahl erhöht Zersplitterung.
Rekordergebnis für katalanische Unabhängigkeitsbefürworterinnen

Weil der geschäftsführende Premierminister Pedro Sánchez (PSOE) nach der Kongresswahl vom April keine Koalition mit anderen Parteien eingehen wollte, hat Spanien gestern zum vierten Mal in vier Jahren gewählt. Die Rechnung der Sozialistinnen, die eine eigene Mehrheit wollten, ist dabei nicht aufgegangen — im Gegenteil: Mit rund 28% der Wählerstimmen verlor die PSOE im Vergleich zur Kongresswahl im April sogar einige Abgeordnete (120 Sitze, -3). Auch die Gesamtsituation ist noch einmal unübersichtlicher geworden, da Sánchez jetzt auch mit Podemos und anderen Linken keine Mehrheit mehr hätte.

Podemos sackte dabei von 42 auf 35 Sitze (-7) zusammen, die rechte Volkspartei (PP) konnte von 66 auf 88 zulegen (+22). Gleichzeitig verlor Ciudadanos (Cs) in einer für sie desaströsen Wahl 47 von 57 Abgeordneten, die sie noch im Frühling erringen konnte (nunmehr 10 Sitze).

Aufsehenerregend ist das Ergebnis der rechtsextremistischen und offen Franco verherrlichenden Vox, die ihre Sitze von 24 auf 52 Sitze (+28) mehr als verdoppeln konnte. Fraktionen mit 50 Mitgliedern und mehr erhalten im spanischen Kongress besondere Rechte, wie zum Beispiel jenes, Gesetze vor dem Verfassungsgericht anzufechten. Mit dem drittgrößten Klub im Kongress (hinter PSOE und PP) kann Vox fortan also massiv in die politische Agenda eingreifen.

In Katalonien konnten die separatistischen Kräfte ihr Rekordergebnis vom April noch einmal von 22 auf 23 Abgeordnete (+1) steigern. Erste Partei blieb ERC mit 13 Sitzen (-2) — mehr, als die Unabhängigkeitsgegnerinnen von Cs in ganz Spanien erringen konnten. Die PSC wird zwölf Abgeordnete (±0) in die PSOE-Fraktion entsenden, JxC konnte ihr Ergebnis von sieben auf acht Mandatarinnen (+1) steigern und überholt Podem, die bei sieben (±0) verharrt. Es folgen PP und Vox mit je zwei Abgeordneten (beide +1). Die radikal linke CUP, die zum ersten Mal bei staatsweiten Wahlen angetreten war konnte aus dem Stand ebenfalls zwei Sitze (+2) gewinnen. Nur noch 5,6% der Stimmen in Katalonien erhielt Cs, womit sie ebenfalls noch zwei Abgeordnete nach Madrid entsendet (-3).

Ebenfalls im Kongress vertreten sind die zentristische baskische Autonomiepartei EAJ (7 Sitze, +1) und die baskisch-separatistische Linkspartei bildu (5 Sitze, +1).

Es folgen die Podemos-Abspaltung Más País (3 Sitze, +3), Coalición Canaria (2 Sitze, ±0), Navarra Suma (2 Sitze, +2), Partido Regionalista de Cantabria (1 Sitz, +1) und ¡Teruel Existe! (1 Sitz, +1). Ebenfalls den Wiedereinzug ins Parlament schaffte die linke galicische Unabhängigkeitspartei BNG (1 Sitz, +1) sowie Més Compromís aus València (1 Sitz, ±0).

Nachtrag vom 13. November 2019: Aufgrund von Nachzählungen verschiebt sich ein Mandat von EAJ (6 Sitze) zu PP (89 Sitze).

Siehe auch:

Democrazia Selbstbestimmung Umfrage+Statistik | | Pedro Sánchez | | Baskenland-Euskadi Catalunya Galiza País Valencià Spanien | Cs CUP ERC JxCat Podem/os PP PSC PSOE Verfassungsgericht | Deutsch

Frankreich: Regionalsprachen bei der Matura.

In Frankreich, wo Minderheitensprachen keinen besonderen Schutz genießen, werden viele Regionalsprachen dennoch an öffentlichen Schulen angeboten. In der Folge stehen diese auch beim Baccalauréat (Bac), das der Matura entspricht, zur Auswahl. Der französische Radiosender RTL hat Ende Juni eine Aufstellung der regionalen und seltenen Sprachen veröffentlicht, die beim diesjährigen Bac zur Wahl standen. Es handelt sich um Baskisch, Bretonisch, Korsisch, Kreolisch, Okzitanisch sowie um die Regionalsprachen von Elsass und Mosel. Ferner Amharisch (in Äthiopien beheimatet), Bambara (Mali), Swahili (Uganda), die melanesischen Sprachen, Fulfulde (in mehrere afrikanischen Ländern gesprochen) und andere mehr. Nicht zuletzt steht auch die französische Gebärdensprache zur Wahl.

Italien gibt zwar an, seine Minderheiten zu schützen und zu fördern, wie es von der Verfassung vorgesehen wäre. Die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen hat Rom (genauso wie Paris) jedoch niemals ratifiziert. Und mir wäre auch nicht bekannt, dass bei der Matura Friaulisch, Sardisch, Griko oder Okzitanisch zur Wahl stünden.

Ausnahmen bilden die anderweitig geschützten Sprachen in den Grenzgebieten.

Siehe auch:

Medien Minderheitenschutz Plurilinguismo Scola | | | | Afrika Baskenland-Euskadi Breizh-Bretagne Corsica Elsass France Friaul-Friûl Italy Oceania Sardigna | | Deutsch

Suicidi, il Sudtirolo nel contesto internazionale.
Nella media europea

[Questa] è la terra dei suicidi, del più alto tasso di suicidi perché qui ci si annoia, perché non c’è niente da fare, questa è la verità drammatica, è la terra della sonnolenza e i modelli che vengono proposti sono i modelli dei territori sonnolenti, quelli che chiudono, quelli del nulla, del vuoto. Vi ricordate com’era la città di Bolzano qualche anno fa? Io sono di Bolzano, era un mortorio, era il nulla, oggi è una città modestissima, di periferia, ma che comunque ha una sua dignità, una sua vita.

Certamente non sarebbe stato necessario citare questa vera e propria schifezza, pronunciata da Alessandro Urzì (AAnC/FdI) nel Landtag il 16 maggio, per occuparmi — dal solo punto di vista statistico, beninteso — di suicidi. Se ho deciso di farlo è perché i dati ufficiali dimostrano come, oltre a essere un’enorme sciocchezza mettere in relazione i suicidi con le aperture domenicali dei centri commerciali (e non sto nemmeno qui dimostrarlo), sia un’enorme stupidaggine anche lo stesso ritornello della «terra dei suicidi».

Seguono i dati standardizzati di tutti i Länder della Germania e dell’Austria, oltre che delle regioni italiane e di alcune altre realtà europee, riferite al triennio 2014-2016 (Eurostat, suicidi per 100.000 abitanti):

RegioneDonneUominiTotale
Eszak-Alföld (H)9,1245,5124,55
Bretagne*10,3337,6223,15
Vallonia (BE)11,1431,0620,31
Lubuskie (PL)4,8038,0220,16
Kärnten8,1532,9619,59
Alentejo (P)7,2833,9618,99
Steiermark7,9128,4217,14
Açores (P)3,7431,3115,93
Niederösterreich6,4627,5715,03
Salzburg7,1824,3714,88
Sachsen5,9623,4113,83
Sachsen-Anhalt5,2723,6613,58
Nord-/Osttirol6,6621,5513,43
Bayern6,7321,0813,26
Oberösterreich5,4822,4213,20
Islanda5,7920,4613,15
Schleswig-Holstein6,8120,7313,00
Zürich7,1919,6112,86
Algarve (P)4,9122,3912,75
Thüringen4,2622,4912,57
Praha (CZ)5,3920,6712,51
Hamburg7,0319,0812,43
Helsinki-Uusimaa7,4118,1912,38
Vallée d'Aoste3,5222,2112,36
Wien6,7219,1612,22
Rheinland-Pfalz5,1020,0812,05
Hessen6,0218,8611,97
Svizzera Centrale6,0420,1911,83
Vorarlberg3,9320,6511,78
Alsazia*5,6319,0611,75
Baden-Württemberg5,7718,7111,74
Bruxelles7,3816,6711,56
Sjælland (DK)5,2918,2911,49
Saarland4,4519,3011,41
Asturias (ES)6,4617,6411,41
Berlin6,5417,1711,37
Niedersachsen5,2518,5111,27
Brandenburg5,8117,7811,27
Galicia5,9117,3611,24
Bremen6,3017,3811,17
Ø Media UE4,7617,7710,83
Burgenland4,5317,8410,67
Südtirol/o5,5416,5310,62
Mecklenburg-Vorpommern4,2117,9510,55
Corsica*6,3415,5210,51
Stockholm6,7714,6810,48
Scotland5,5015,6110,37
Lisbona4,7215,199,15
Ticino5,8412,669,09
Trentino2,5116,169,07
Nordrhein-Westfalen4,7513,959,00
Sardigna3,0215,418,95
Northern Ireland3,5014,438,83
Andalusia3,5914,848,74
La Rioja (ES)3,4713,508,33
Wales2,7913,788,13
Friûl VG4,2812,388,07
Umbria3,7213,328,05
Marche3,4913,087,97
Piemonte3,4912,807,75
Navarra5,3910,317,69
Euskadi4,1411,827,69
Emilia-Romagna3,4512,207,42
Malta2,4512,347,08
Île de France3,8511,017,06
Veneto2,7411,296,82
Catalunya3,6810,586,82
Toscana2,5411,706,70
Creta1,3811,566,22
Lombardia2,8110,026,18
Basilicata1,3710,485,64
Calabria2,028,845,21
Sicilia2,088,815,18
London2,448,115,17
Madrid (Comunidad)2,837,765,04
Puglia1,928,024,75
Lazio1,887,624,50
Cipro1,866,914,28
Molise1,776,694,05
Liguria1,986,564,03
Campania1,515,693,44
Istanbul0,501,831,13
Ankara0,240,810,49

*) Francia: triennio 2013-2015

Prescindiamo pure dal fatto che le statistiche su questo delicato tema devono fare i conti con un’enorme mole di dati sommersi e sono quindi da prendere con le pinze. Anche lo stolto ritornello della «terra dei suicidi» si basa infatti sul medesimo dato statistico, con tutti i problemi che ciò comporta. Tuttavia, inserito nel contesto europeo, anche tale dato ne esce ridimensionato: il Sudtirolo si trova leggermente al di sotto della media UE.

Questo senza volere minimizzare alcunché, perché ogni morte che avvenga per suicidio è una di troppo. Ma allora, e a maggior ragione, che se ne parli con il giusto rispetto.

Info Prävention | Info prevenzione

Sollten Sie selbst dringend Hilfe benötigen, können Sie sich an die Caritas Telefonseelsorge wenden: täglich rund um die Uhr — auch sonn- und feiertags — unter der Nummer 0471 052 052 oder online unter https://telefonseelsorge-online.bz.it (Erstantwort innerhalb von 48 Stunden) erreichbar.
Vertrauliche und kostenlose Beratung für junge Menschen: Young+Direct
Whatsapp: 345 081 70 56, Tel.: 840 036 366 (Grüne Nummer), Montag-Freitag: 14.30-19.30 Uhr, E-mail: online(at)young-direct.it

Se avete bisogno di aiuto, potete rivolgervi a Telefono Amico (ascolto rispettoso, anonimo e gratuito) al numero verde 800 851 097 (ore 15.00-24.00), sito www.telefonoamico.it.
Servizio di consulenza per giovani, confidenziale e gratuito: Young+Direct
Whatsapp: 345 081 70 56, tel. 840 036 366 (numero verde) dal lunedì al venerdì, 14.30-19.30, mail: online(at)young-direct.it

Quelle | Fonte: Caritas Südtirol.

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Plurilinguismo, imperialismo e lingue utili.
Quotation 560

Trascrivo e traduco una breve intervista a Juan Carlos Moreno Cabrera, andata in onda recentemente sulla TV pubblica spagnola (RTVE 2), per gli aspetti sorprendenti e forse anche provocatòri che contiene. Cabrera è professore di linguistica dell’Universidad Autónoma de Madrid, «autore di una ventina di libri scientifici, membro del consiglio consultivo di numerose riviste di linguistica, è stato membro del comitato scientifico della perizia sulle lingue del mondo portato a termine dall’UNESCO nel 2006 ed ha partecipato al progetto ‘Eurotyp – tipologia delle lingue europee’ tra il 1990 e il 1994. Ha appena presentato la prima versione elettronica del titolo ‘Los dominios del Español – guía del imperialismo lingüistico panhispanico’ (I domíni dello Spagnolo – guida all’imperialismo linguistico panispanico).»

Perché lo spagnolo è la lingua comune di Spagna, di molti paesi ispanoamericani e di alcune altre parti del mondo?

Questo è dovuto a un processo che ha avuto luogo nell’epoca coloniale, nella quale alcune lingue europee… in questo caso lo spagnolo, è stato imposto alle lingue che si parlavano in America, concretamente le lingue indigene. Quindi certamente va bene [il concetto di] «lingua che ci unisce» ma bisogna dire, ad essere corretti, che questa espansione della lingua è stata realizzata attraverso una emarginazione e minorizzazione delle lingue indigene, nel caso dell’America, e di altre lingue di Spagna, nel caso della Spagna.

Suppongo che il numero di parlanti sia un indicatore della vitalità e della ricchezza di una lingua, no?

Vediamo, nel caso di piccole quantità di parlanti… una lingua che ha 1.000 parlanti è una lingua che è in serio pericolo di estinzione. Quindi il numero è importante da questo punto di vista. Dal punto di vista dei grandi numeri, i milioni di parlanti che si possono attribuire al cinese, all’inglese, allo spagnolo, al francese… bisogna dire che in realtà non tutti parlano allo stesso modo. Cioè, il dialetto che sto utilizzando in questo momento, che ha per esempio la fricativa interdentale sorda — in «zeta» per esempio — è minoritario nella «ispanofonia», per chiamarla così. E il mio dialetto non ha 400 milioni di parlanti, e nemmeno la varietà delle Canarie, che è una varietà ricchissima, interessantissima, armonica: ha meno di 400 milioni di parlanti… o la messicana, o l’argentina.

Anche se ci capiamo…

Bene, perché le differenze non sono sufficientemente grandi da impedire la comprensione. Va detto che molte di queste differenze hanno una grande importanza dal punto di vista linguistico, dal punto di vista dei sistemi fonologici, morfologici, grammaticali. Per noi che lavoriamo in ambito linguistico ci sono differenze enormi, che evidentemente sono significative dal punto di vista grammaticale, anche se naturalmente non impediscono la comprensione. L’intercomprensione.

[…] Una lingua che parlano tanti milioni e milioni di persone… significa che è facile da imparare? E pertanto utile nel nostro mondo globalizzato?

La prima cosa che le dirò è che in generale tutte le lingue del mondo presentano una complessità — o semplicità, secondo il punto di vista che adottiamo — similare. Orbene, se ci concentriamo su un aspetto concreto della lingua possiamo trovare differenze importanti tra una lingua e un’altra. Anche se ripeto che complessivamente le lingue presentano un grado di similità di complessità, o semplicità, paragonabile. Per esempio, si dice che lo spagnolo sia più facile da imparare perché ha cinque vocali — è uno dei grandi miti che si ripetono continuamente. Ma questo non è determinante in assoluto, perché ad esempio anche il basco ha cinque vocali, ma questo non ha fatto sì che anche questa lingua venga percepita come facile da imparare. Dall’altro lato un’altra caratteristica dello spagnolo, che condivide con altre lingue romanze, è l’esistenza di una quantità enorme di verbi irregolari. Nell’ultima grammatica della ‘Real Academia Española’ compare una lista di oltre 1.100 verbi irregolari. Se compariamo i verbi irregolari dello spagnolo con l’inglese o con il tedesco, le differenze sono abissali; pertanto è chiaro che non si può dire che lo spagnolo, o nessun’altra lingua, sia più facile da imparare e per questo si sia espansa. Si sono espanse per una serie di processi storici, sociali e culturali che hanno reso possibile questa espansione della lingua — però ho già detto che c’è un aspetto negativo, dal mio punto di vista, ed è la messa all’angolo e l’emarginazione di altre lingue tanto importanti quanto lo spagnolo, come potrebbero essere nel caso della Spagna l’aragonese, l’asturiano e anche lo stesso catalano o galiciano.

In molte occasioni si parla dei vantaggi del multilinguismo. Addirittura si parla dei benefici che avrebbe per lo sviluppo dell’intelletto, del cervello, e si pensa che un parlante che sappia lo spagnolo, l’inglese e il francese abbia più flessibilità e ricchezza. Ma ci dica, essere plurilingue, per esempio in guaranì, in aimara, in quechua, in spagnolo… a cosa serve?

Serve a molto, dal mio punto di vista, serve per capire altre culture, altre lingue, altri modi di vedere il mondo, altre forme di immaginare la relazione con la realtà che sono tanto valide, tanto interessanti, tanto ricche e che hanno tanto da dare quanto la nostra. L’idea che la mia cultura sia superiore alle altre e quindi non vale la pena imparare il guaranì, perché alla fine la cultura guaranì è inferiore o viene considerata inferiore… questa idea che ha dominato per molto tempo è un’idea che si può, diciamo, «risolvere» facilmente, è un pregiudizio che si può risolvere studiando queste culture e rendendosi conto che hanno molto da apportare al mondo globale attuale. Sono culture attuali, sono culture moderne, non sono resti preistorici […] e ce ne rendiamo conto se le studiamo e le conosciamo. Normalmente quel che ignoriamo, quel che non conosciamo, non lo valoriamo. Quindi per me è tanto importante sapere il guaranì, evidentemente in Paraguay, come sapere l’inglese negli Stati Uniti o altrove.

Si dice che una lingua è come un muscolo, che se non si utilizza si atrofizza…

…è così…

…e quindi qualcuno potrebbe pensare «allora è meglio se mi metto a studiare il cinese», perché ci sono molti più milioni di cinesi, di persone che possano imparare…

…questo è un po’ assurdo…

…non è pragmatico?

No, perché… vediamo, di quanto tempo avrei bisogno per comunicare con 400 milioni di persone per un minuto… solamente un minuto? Beh, se facciamo il calcolo avremmo bisogno di 1.500 anni, quindi non ha molto senso quest’idea che perché ha 400 milioni di parlanti una lingua la imparo, perché posso comunicare con 400 milioni di persone. Questo non è possibile, è una cosa fuori luogo, non ha senso.

Stiamo teorizzando molto. C’è chi ad esempio dice che lo spagnolo è lingua di comunicazione e che nelle cosiddette lingue vernacole, minoritarie o minorizzate, come diceva il nostro invitato, non è possibile comunicare, tantomeno in un mondo che cambia come quello attuale.

No, tutte le lingue umane sono lingue di comunicazione, non esiste nessuna lingua che non lo sia. Il catalano, il galiciano, il basco sono lingue di comunicazione perché le utilizzano migliaia, centinaia di migliaia di persone ogni giorno per le loro interazioni quotidiane. Anche il castigliano naturalmente: lo spagnolo è una lingua di comunicazione, ma certamente se mediante lo spagnolo possiamo farci capire in tutta la Spagna, è anche vero che in teoria — non de facto, ma in teoria — è possibile capirsi in tutta la Spagna in catalano. Perché? Perché il catalano e il castigliano sono lingue prossime, sono lingue sorelle, sono lingue che hanno convissuto per molto tempo e si sono influenzate a vicenda in modo abbastanza intenso. Quindi è tanto possibile per un castiglianoparlante capire il catalano quanto per un catalanoparlante capire il castigliano. E allora, anche se de facto non è così, il catalano è altrettanto utile, o potrebbe essere altrettanto utile per comunicare come il castigliano, dappertutto. Il galiciano è tanto valido per comunicare a Madrid quanto il castigliano per comunicare ad A Coruña. Questo in teoria, ma l’educazione che abbiamo ricevuto, e che ho ricevuto io in concreto, ha sempre girato le spalle al multilinguismo della Spagna. Non ci hanno insegnato a capire altre lingue di Spagna, non ci hanno insegnato come sono, ad ascoltarle, a sentirle in ambito nazionale. Questo ha fatto sì che siamo sordi nei confronti di queste lingue sorelle come per esempio il catalano o il galiciano… che siamo sordi, quando potremmo non esserlo. Sono lingue prossime, sono lingue con le quali possiamo comunicare tra di noi…

Potere è possibile, evidentemente, ma bisogna volere…

Il tempo necessario per capire l’inglese è molto maggiore che il tempo necessario per capire il catalano. Una persona [di lingua castigliana] con capacità minime può capire il catalano in pochi mesi. Invece questa stessa persona per arrivare a capire l’inglese in maniera efficace e rapida, avrà bisogno di tempo e sforzo molto maggiori. L’inglese è inutile nel Regno di Spagna, l’inglese non si usa nel Regno di Spagna, ma il catalano sì.

Però qualcuno Le dirà… lasciamo da parte il catalano, parliamo dell’inglese… che se io sto cercando lavoro forse sarà più utile per me — in un mondo come quello di oggi — cominciare a studiare inglese piuttosto che cominciare a studiare il catalano. Se qualcuno si trova in questo dilemma?

Vediamo, se io voglio… aspiro a lavorare in una multinazionale, è evidente che devo sapere l’inglese. Ma è anche evidente che non tutti lavoreranno come dirigenti in una multinazionale. Oggi come oggi il catalano è più utile dell’inglese per trovare lavoro. Oggi come oggi… per fortuna!

Secondo Lei, per riassumere, quali lingue bisogna imparare, al giorno d’oggi. Quali lingue sono… stavo per dire «utili»…

Beh, nell’ambito in cui ci troviamo è evidente che il catalano, il galiciano e il basco sono lingue utili. Anche l’inglese, ovviamente. E tutte queste lingue si possono imparare. Si possono imparare a capire, questo è molto importante, perché la gente normalmente identifica l’apprendimento con «uso attivo della lingua», ma si può anche imparare a capire. Possiamo imparare a capirci, ad ascoltare e a capire quel che si dice. E questo è molto più fattibile, è molto più fattibile imparare a capire dieci lingue romanze… facciamo un esempio… che l’inglese, imparare a parlare l’inglese. Mi sto riferendo a lingue come il portoghese, il francese e l’italiano: è molto più fattibile che una persona possa arrivare a capire — non parlare, ma capire — queste lingue vicine, che sono utili nei paesi dove si parlano; molto più facile che arrivare a dominare l’inglese, che davvero è inutile. Nel Regno di Spagna l’inglese è una lingua inutile.

Vedi anche:

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Landtag für Schaffung einer Sprachstelle.

Gestern hat der Südtiroler Landtag einen wichtigen Schritt hin zu einer echten Sprachstelle gemacht, wie es sie in vielen anderen mehrsprachigen Gebieten weltweit bereits gibt.

So vereint allein die International Association of Language Comissioners Mitglieder aus dem Baskenland, Flandern, Irland, fünfmal Kanada (New Brunswick, Ontario, Nunavut und Northwest Territories sowie den gesamtstaatlichen Comissioner of Official Languages), Katalonien, Kosovo und Wales. Aber auch Québec, País Valencià, Nordkatalonien oder die Bretagne haben sich ähnliche Büros gegeben.

Die einschlägige Tagesordnung der Freiheitlichen, die sich auch die SVP zueigen gemacht hat, sieht im verpflichtenden Teil vor:

  1. die derzeit bestehende Beschwerdestelle „Verletzungen der Bestimmungen über den Sprachgebrauch in der öffentlichen Verwaltung” in eine vollständige Sprachstelle umzuwandeln und unter anderem mit folgenden Aufgaben zu betrauen:
    • a) proaktive Kontrolle und Sensibilisierung der öffentlichen Ämter, Körperschaften und Konzessionsnehmer auf die Einhaltung der Zwei- und Dreisprachigkeitsbestimmungen im Sinne des D.P.R. vom 15. Juli 1988, Nr. 574 und anderer Gesetze, die die Sprachrechte betreffen;
    • b) Hilfe- und Beratungsstelle für Ämter, öffentliche Körperschaften, Konzessionsnehmer und Privatunternehmen in Zusammenhang mit der vorgeschriebenen Zwei- und Dreisprachigkeit und darüber hinaus;
    • c) Ombudsstelle für Bürgerinnen und Bürger, die ihre Sprachrechte verletzt sehen, auch zum Zweck der Ahndung in Zusammenarbeit mit den dafür zuständigen Stellen;
    • d) Sensibilisierungs- und Informationskampagnen sowohl für die Gesamtbevölkerung als auch für einzelne lnteressensgruppen (Privatfirmen, Berufskammern, Vereine, Verbände usw.);
    • e) Erfahrungsaustausch mit den Sprach- und Ombudsstellen anderer mehrsprachiger Gebiete;
    • f) den Fachwortschatz („Bistro“) in den Südtiroler Amtssprachen in Zusammenarbeit mit den Universitäten Innsbruck und Bozen sowie mit der Eurac auf dem neuesten Stand halten, auf eine korrekte Implementierung achten und dementsprechende Empfehlungen zu veröffentlichen;
    • g) regelmäßige Ausarbeitung und Veröffentlichung von Tätigkeitsberichten und einschlägigen Erhebungen zur Sprachsituation (z. B. in Zusammenarbeit mit dem ASTAT).
  2. Die Sprachstelle mit entsprechendem Personal und finanziellen Mitteln auszustatten.
  3. In Bälde die Zuständigkeit für die Ahndung von Zwei- und Dreisprachigkeitsverstößen im Sinne des D.P.R. vom 15. Juli 1988, Nr. 574 einzufordern und an den Landeshauptmann zu übertragen.

Wenn dieser nunmehrige Beschluss tatsächlich und mit der nötigen Ernsthaftigkeit umgesetzt wird, handelt es sich meiner Meinung nach um einen wirklich großen Wurf. Gerade die starke Fokussierung auf Information, Kooperation, Beratung, Sensibilisierung kann sehr viel bewirken, sodass die Ahndung von Verstößen in den Hintergrund geraten könnte. So gesehen wäre dann Punkt 3 zwar wichtig, aber nicht notwendigerweise ausschlaggebend für den Erfolg der Maßnahme.

Auf hatten wir die Schaffung einer solchen Sprachstelle vor rund zwei Jahren ebenfalls angeregt.

Siehe auch:

Grundrechte Minderheitenschutz Plurilinguismo Politik Recht Service Public Vorzeigeautonomie Zuständigkeiten | afk Good News Zitać | | | Baskenland-Euskadi Belgien Breizh-Bretagne Canada Catalunya Irland Kosovo País Valencià Québec Südtirol/o Wales-Cymru | Astat Eurac Freie Universität Bozen Freiheitliche Land Südtirol Südtiroler Landtag SVP | Deutsch

Zum EU-Wahlergebnis 2019.

Fakten und Bewertungen zur gestern Abend zu Ende gegangenen Europawahl 2019 aus -Sicht:

  • Erfreulicherweise ist die Wahlbeteiligung im Vergleich zu 2014 fast überall — teils deutlich — gestiegen. So hoch war sie seit 25 Jahren nicht mehr. Die Europäerinnen interessieren sich also wieder mehr dafür, was in Straßburg und Brüssel passiert. Vielleicht auch eine Reaktion auf den Brexit? Transnationale Listen könnten nun der logische nächste Schritt als Beitrag zur Entstehung einer wirklich europäischen Öffentlichkeit sein.
  • Unter anderem in Frankreich, Italien und Vereinigtem Königreich liegen rechtsradikale und rechtspopulistische Parteien (Rassemblement National, Lega und Brexit-Party) vorn. Die Brexit-Partei wird sogar stärkste Einzelpartei im EU-Parlament sein. Trotzdem bleiben sie auf gesamteuropäischer Ebene unter den Erwartungen (Befürchtungen).
  • Ersten Berechnungen zufolge verfügen EVP (Konservative) und S&D (Progressive) gemeinsam über keine Mehrheit mehr im EU-Parlament. Demnach legen vor allem ALDE (Liberale), Grüne und die EU-feindlichen Kräfte zu.
  • Aus Südtirol — wo die Wahlbeteiligung (62,8% +10,6) ebenfalls gestiegen ist — wird wieder Herbert Dorfmann (SVP) ins Europaparlament entsandt. Alle anderen, insbesondere Grüne (Norbert Lantschner) und Team Köllensperger (Renate Holzeisen) scheitern mit ihren Bündnispartnern wohl an der staatsweiten 4%-Hürde.
    Die SVP ist mit 46,5% (-1,5) wieder stärkste Partei, die Lega mit knapp 17,5% (+11,5) die zweite Kraft. Più Europa (TK) und Grüne schaffen jeweils 11,2% und 8,7%, die PD 6,5% (-9,2).
  • In Nord-/Osttirol liegt die ÖVP (44,4% +12,0) klar vorn. Es folgen FPÖ (15,9% -1,6) und SPÖ (15,0% -1,7), dann Grüne (14,8% -2,7) und NEOS (8,4% -1,3).
  • Im Trentino ist die Lega (37,7% +28,8) erste Kraft. Dahinter folgen mit 25,2% (-17,2) die PD und mit 8,7% (-6,4) die 5SB. Die SVP wird nur noch von 6,5% (-5,5) der Trentiner Wählerinnen bevorzugt.
  • In Aosta konnte die autonomistische Koalition aus Union Valdôtaine und anderen Kräften nur 14% erreichen und haben damit das Nachsehen gegenüber der Lega.
  • In Schottland zeichnet sich ein historischer Wahlsieg der SNP ab, die sich für die Loslösung vom Vereinigten Königreich und den Verbleib in der EU starkmacht: drei von sechs und damit so viele EU-Abgeordnete wie noch nie könnte die Scottish National Party nach Straßburg und Brüssel entsenden.
  • Plaid Cymru kann in Wales sein EP-Mandat bestätigen.
  • Katalonien: Der ehemalige Präsident Carles Puigdemont und der ebenfalls im Exil befindliche Toni Comín (beide JxC) wurden ebenso ins EU-Parlament gewählt, wie der in U-Haft befindliche ERC-Chef Oriol Junqueras (EFA). Clara Ponsatí könnte — wie man liest — nachrücken, sobald der Brexit vollzogen ist. Insgesamt erzielten die separatistischen Kräfte so viele Sitze wie noch nie (je zwei für ERC und JxC).
  • Das Baskenland entsendet eine Vertreterin der linken, sezessionistischen Bildu. Die autonomistische EAJ konnte ihren Sitz im EP bestätigen.
  • In Ostbelgien (wo parallel zur Europawahl auch das Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft neugewählt wurde) kann Pascal Arimont (CSP-EVP) mit 34,9% (+4,6) der Stimmen sein Mandat verteidigen.
  • Die Volkspartei der Finnlandschwedinnen schafft es trotz gegenteiliger Prognose, ihren Sitz zu erhalten.
  • In Korsika kann François Alfonsi für die Partitu di a Nazione Corsa (PNC) den 2014 verlorenen Sitz wiedererringen.
  • Während die ungarische Minderheit in Rumänien ihre zwei Mandate bestätigen kann, verlieren die Ungarinnen in der Slowakei ihre gesamte Vertretung. Bislang verfügten M-H und MKP über je einen EU-Parlamentssitz.
  • Mit Valter Flego erreicht die Demokratische Istrische Versammlung in Kroatien wie schon 2014 ein Mandat.
  • Für die kommunistische Partei AKEL wird in Zypern mit Niyazi Kızılyürek erstmals ein türkisch-zypriotischer Kandidat ins Europaparlament gewählt. Er macht sich für eine föderale Lösung des Zypernkonflikts stark.
  • In Deutschland sind die Grünen mit einer deutlichen pro-europäischen Kampagne zweitstärkste Partei hinter einer kriselnden CDU. Die rechtsradikale AfD punktet vor allem im Osten, kommt aber bundesweit nicht über 11% hinaus.
    Bei den Erstwählenden liegen die Grünen Umfragen zufolge mit 36% klar an erster Stelle; die traditionellen Volksparteien CDU (11%) und SPD (7%) kommen gerade einmal auf die Hälfte.
  • In Österreich wird nach dem Ibiza-Skandal die türkisblaue ÖVP (34,9% +7,9) erste Kraft vor der SPÖ mit 23,4% (-0,7). Die FPÖ verliert im Vergleich zu 2014 (17,2% -2,5), Grüne (14,0% -0,6) und NEOS (8,7% +0,6) profitieren davon wenig bis gar nicht. Im Vergleich zur letzten Nationalratswahl feiern die Grünen jedoch eine Wiederauferstehung.
    Die SPÖ liegt in Wien und Kärnten vorn, alle anderen Bundesländer sind türkis eingefärbt.

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Ergebnis der spanischen Parlamentswahl.

In Spanien haben gestern vorgezogene Kongress- und Senatswahlen stattgefunden, nachdem die Minderheitsregierung von Sozialistenchef Pedro Sánchez — wenige Monate nach dem konstruktiven Misstrauensvotum gegen Mariano Rajoy (PP) — am Budget gescheitert war.

Das Ergebnis ist in vielerlei Hinsicht widersprüchlich und durchwachsen:

  • Die sozialistische Arbeitspartei (PSOE) kann die PP als stärkste Partei im Kongress ablösen und weit abhängen (123/+38 Sitze).
  • Diese erlebt unter dem radikalen Nachfolger von Mariano Rajoy, Pablo Casado, ein echtes Debakel (66/-71).
  • Davon profitiert einerseits die wirtschaftsliberale Rechte von Ciudadanos (Cs), die aber unter ihren selbst gesteckten Zielen bleibt (57/+25).
  • Andererseits schafft die rechtsradikale Vox (24/+24) erstmals den Sprung in den Kongress.
  • Podemos sackt von 68 auf 42 Sitze ab (-26).
  • Während somit eine sozial-nationale Koalition (aus PSOE und Cs) eine Mehrheit im Kongress hätte, bräuchte eine linke Regierung von PSOE und Podemos weitere Unterstützung.
  • Diese könnte zum Beispiel von katalanischen Separatistinnen kommen, die insgesamt ein Rekordergebnis eingefahren haben: Erstmals seit 1936 ist mit 15 Abgeordneten (+6) die republikanische Linke (ERC) erste Partei bei einer gesamtstaatlichen Wahl, gefolgt von PSC-PSOE (12/+5) und Junts per Catalunya (JxC, 7/-1). Podem erringt ebenfalls sieben Sitze (-5), Ciutadans nur 5 (±0) und die PPC (-5) muss sich wie Vox (+1) mit einem einzigen begnügen.
  • Im Baskenland können sich ebenfalls separatistische und autonomistische Kräfte behaupten: EAJ (6/+1) vor PSE-PSOE (4/+1), Podemos (4/-2) und EH Bildu (4/+2). PP und Vox gehen leer aus (0/-2).
  • Die Balearen, València und Galizien folgen großteils den gesamtspanischen Trends.
  • Mehrere politische Häftlinge, darunter Oriol Junqueras (ERC) und Jordi Sànchez (JxC), wurden in den Kongress gewählt. Ob sie das Amt tatsächlich annehmen und dann vor allem auch ausüben können, ist derzeit noch unklar.

Gleichzeitig mit der Parlamentswahl haben auch die Wahlen zum Parlament der Generalitat Valenciana stattgefunden. Dort zeichnet sich eine Bestätigung der Regierungsmehrheit aus PSPV-PSOE und autonomistischen bzw. separatistischen Kräften ab, die vor vier Jahren die langjährige PP-Herrschaft beendet hatten.

Welche Koalition auf gesamtstaatlicher Ebene regieren wird, hängt auch davon ab, ob Pedro Sánchez gegenüber Katalonien seine — besser zu Cs denn zu Podemos passende — harte Rhetorik aus dem Wahlkampf ablegt, als er sich immer mehr auf PP-Positionen begab.

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