Drei Reisepässe (ein Nationalstaat).

DreiSepässe.

  • Belgischer Reisepass: Viersprachig Niederländisch, Französisch, Deutsch, Englisch. Die Deutsche Sprachgemeinschaft bildet rund 0,7% der Bevölkerung Belgiens.
  • Schweizer Reisepass: Fünfsprachig Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch, Englisch. Rund 0,4% der Schweizerinnen sind RätoromanInnen.
  • Italienischer Reisepass. Einsprachig. Rund 0,5% der italienischen Staatsbürgerinnen gehören der deutschen Sprachgruppe an. Andere Sprachen wie Friaulisch und Sardisch werden von noch wesentlich mehr Bürgerinnen gesprochen.

Vor Jahren hatte sich SVP-Senator Oskar Peterlini vergeblich dafür eingesetzt, dass der italienische Reisepass auch die deutsche Sprache angemessen berücksichtigt.

Aber natürlich handelt es sich nur um eine symbolische Angelegenheit — die hier abgebildeten Reisepässe sind nämlich symptomatisch für den Umgang der jeweiligen Länder mit sprachlicher Vielfalt. Eine reine Symptombekämpfung ist also nicht mit der Lösung des zugrundeliegenden Problems (die strukturelle Einsprachigkeit von Nationalstaaten) zu verwechseln.

Dass der italienische Reisepass wiederum ganz typisch für einen Nationalstaat — und kein Alleinstellungsmerkmal für Italien — ist, soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben.

Siehe auch:

Comparatio Discriminaziun Minderheitenschutz Nationalismus Plurilinguismo | Best Practices Bilinguismo negato | Oskar Peterlini | | Belgien Friaul-Friûl Ostbelgien Sardigna Svizra | SVP | Deutsch

Sport einsprachig.
Quotation 146

Fakt ist allerdings, dass Italienisch die offizielle Sprache auf dem Fußballfeld ist – auch in Südtirol. Dies wurde vom FIGC so festgelegt.

aus einem heutigen Bericht von Tageszeitung Online.

So transportiert auch der Sport in Südtirol neben Werten wie Fairness, Kameradschaft und Teamgeist den Wert der Mehrsprachigkeit. Wäre spannend zu sehen, was geschähe, wenn ein Südtiroler Verband auch nur für eine Sportart (die in etwa gleichermaßen von Menschen aller Sprachgruppen praktiziert wird) Deutsch zur alleinigen offiziellen Sprache erklärte. Nicht, dass ich mir dies wünsche (ganz im Gegenteil), aber dann wäre sehr schnell klar, wo der sprichwörtliche Hammer hängt.

Siehe auch:

Discriminaziun Medien Nationalismus Plurilinguismo Sport Sprachpfusch | Bilinguismo negato Zitać | | TAZ | | | Deutsch

Ecco gli ipocriti del plurilinguismo.

Li aspettavamo al varco, i grandi fascisti travestiti da fautori del plurilinguismo, e loro non hanno tardato ad arrivare. Quelli che si riempiono la bocca di immersione linguistica, di cartelli bilingui, di pari dignità delle lingue, di statuto di autonomia — ma solo quando può giovare all’erosione dei gruppi linguistici tedesco e ladino. Guai invece a invocare gli stessi princí­pi a loro tutela, e quindi potenzialmente scalfire le prerogative della «lingua nazionale unica».

Parliamo di etichettature, ché — come riferì qualche tempo fa — la camera di commercio, presieduta da Michl Ebner, si è rivolta ai politici sudtirolesi perché garantiscano l’effettiva parità delle lingue in ambito commerciale. Una necessità regolarmente segnalata anche dai rappresentanti dei consumatori oltre che dagli attori economici.
Già, perché in Sudtirolo, terra a maggioranza germanofona, nonostante lo statuto di autonomia garantisca dovrebbe garantire pari dignità alle lingue italiana e tedesca (art. 99), i prodotti immessi in commercio debbono tassativamente essere etichettati in italiano. Punto. C’è quindi una lingua di serie A e ci sono lingue di serie B. C’è una lingua (quella nazionale) tutelata dalla legge e ci sono lingue tollerate, né più né meno di una qualsiasi lingua straniera, e le cosiddette forze dell’ordine arrivano perfino a sequestrare giochi di società in lingua tedesca se non corredati di istruzioni anche in lingua italiana.

Questi eccessi, per i nostri fautori del plurilinguismo, non sono certo un problema — lo sono, invece, le richieste di parificazione linguistica e di rispetto dello statuto. A tal proposito sul quotidiano A. Adige in data odierna è apparso un articolo pieno di ipocrite preoccupazioni per la salute dei cittadini. Ma solo di quelli di lingua italiana, che, pare al contrario di quelli in lingua tedesca, non sopravvivrebbero alla disponibilità di prodotti etichettati solo nell’altra lingua (accanto a quelli etichettati solo in italiano).

Viene citato Alessandro Urzì*, postfascista (ma, quando fa comodo, impegnatissimo per il plurilinguismo), che riesce nell’incredibile impresa retorica di citare il plurilinguismo anche per giustificarne il rifiuto:

Ogni espressione della nostra società, anche le organizzazioni che rappresentano il mondo dell’economia, devono impegnarsi per la diffusione del bilinguismo. Ciò a tutela di tutti i consumatori. Si pensi ai rischi connessi all’uso di prodotti non conformi alle esigenze dell’acquirente per allergie o intolleranze varie. Ora la proposta [di parificazione del tedesco all’italiano] arriverà sul tavolo della contrattazione fra Svp e Pd. E dalla Sinistra ci si attende quel coraggio che ultimamente non ha mai dimostrato.

Già, il coraggio di rifiutare la diffusione di prodotti etichettati solo in tedesco (accanto a quelli etichettati solo in italiano e a quelli con etichettatura plurilingue) — per evitare che i cittadini di lingua italiana siano confrontati con quella che per i cittadini di lingua tedesca e ladina è invece una realtà quotidiana. Che oggi, anzi, entrando in un negozio, trovano più prodotti etichettati in greco e in spagnolo che nella propria lingua, senza che questo provochi le ire e le preoccupazioni di Urzì e dell A. Adige.

All’evidenza di questi fatti, forse (!) qualcuno si renderà finalmente conto che certa gente e certi media invocano pari dignità per le lingue solo quando va a vantaggio della propria lingua e a scapito di quelle altrui. Sarebbe quindi ora di distinguere tra chi persegue veramente il plurilinguismo e chi lo usa strumentalmente e vergognosamente come cavallo di troia per raggiungere scopi opposti.

Vedi anche:

*) il cui partito (monolingue) ha messo in campo, alle recenti elezioni politiche, il «guru» dell’immersione linguistica Enrico Hell


Prodotti austriaci «rietichettati» in italiano presso un supermercato MPreis. Non esiste alcuna tutela analoga per i consumatori di lingua tedesca e ladina:

[nggallery id=8]

Discriminaziun Faschismen Kohäsion+Inklusion Medien Minderheitenschutz Nationalismus Plurilinguismo Politik Verbraucherinnen | Bilinguismo negato CLIL/Immersion Produktetikettierung Zitać | Alessandro Urzì | AA | Südtirol/o | | Italiano

Die SVP und die Fassadensprache.

Deutsch und Italienisch seien in Südtirol gleichgestellte Sprachen, steht im Autonomiestatut (Art. 99), welches im Fall zweinamiger Wanderschilder penibel eingehalten wird. Über die Wanderschilder hinaus wird das Ganze freilich »etwas weniger ernst« genommen. Vor einigen Jahren hatte ich Deutsch in Südtirol eine Fassadensprache genannt, eine Sandkastensprache für ein paar autoctoni del nord, die aber keinen »Tiefgang« habe. Seitdem hat sich dies nicht nur auf eklatante Weise bestätigt, interessant ist auch der Umgang der SVP mit diesem für sie wohl sekundären Merkmal unserer (Achtung, keine Ironie!) Vorzeigeautonomie:

  • Als ich im Jahr 2009 den LH anschrieb, um mich zu erkundigen, warum etwa die Staatspolizei und die Finanzwache auf ihren Uniformen — und zweitere auch auf ihren Fahrzeugen — keine zweisprachigen Aufschriften führten, bekam ich prompt die Antwort, dass dadurch mein Recht auf Muttersprache nicht verletzt werde.
    Wäre spannend, zu sehen, was passiert, wenn die Gemeindepolizeien ihre Fahrzeuge nur auf Deutsch beschriften würden.
  • Auch im Konsumentenschutz ist die deutsche Sprache nicht gleichgestellt. Im Grunde ist es in Südtirol völlig wurscht, ob etwa Produkte auch auf Deutsch etikettiert sind. Hauptsache, die italienische Etikettierung ist da. Fehlt sie, muss manuell nachetikettiert werden, anderenfalls drohen saftige Strafen. Das nennt das Autonomiestatut »Gleichstellung«.
    Seit es gibt, versuche ich, mich für eine Änderung dieser Situation einzusetzen. Die zuständige Landesrätin Kasslatter Mur sieht aber wohl keinen Handlungsbedarf. Europaparlamentarier Herbert Dorfmann nannte die Forderung nach Zweisprachigkeit auf diesem Gebiet (wie es sie in vielen EU-Ländern bereits gibt) sogar im Widerspruch zum europäischen Geist. Ist der Verzicht auf die eigene Sprache europäischer Geist?
  • Neulich geht die geballte Staatsmacht sogar gegen Gesellschaftsspiele (Monopoly!) in deutscher Sprache vor, die keine italienische Spielanleitung haben. In einem mehrheitlich deutschsprachigen Land, wo Deutsch gleichgestellt ist, ist das eine sehr sinnvolle Vorgehensweise. Gemeldet hat diese Hexenjagd nicht irgendwer, sondern die Handelskammer in Bozen — mit der Bitte an den Landtag, gesetzgeberisch tätig zu werden. Die SVP sah sich dadurch bislang veranlasst… nichts zu tun und sich weiterhin vor allem um Parteiinterna zu kümmern.
  • Auf dem Gebiet der Medikamente gäbe es sogar einschlägige Gesetze, die den Pharmakonzernen zweisprachige Packungsbeilagen vorschreiben. Sie wurden jedoch nie zur Einhaltung gebracht. Stattdessen preist auch die SVP die großartige Errungenschaft, dass Apotheken Übersetzungen der Gebrauchsinformationen auf Nachfrage ausdrucken. Auch das ist keine Gleichberechtigung, wie es sie etwa in Finnland und der Schweiz gibt. Ausdrucken kann ein Apotheker in Berlin vielleicht sogar eine türkische Packungsbeilage.
  • Im Bereich der Gesetzgebung ist Deutsch ebenfalls eine reine Fassadensprache. Anders als in der Schweiz, wo jede der drei Sprachfassungen eines Bundesgesetzes zur Interpretation herangezogen werden kann, sind in Südtirol sogar auf Deutsch ersonnene, geschriebene und verabschiedete Landesgesetze nur in ihrem italienischen Wortlaut bindend. Damit kann mitunter einer Übersetzerin im Landtag — die die Vorlagen vom Deutschen ins Italienische überträgt — mehr interpretatorischer Spielraum zukommen, als der Gesetzgeberin selbst. Ein internationaler Sonderfall. Die SVP hat dem Vernehmen nach nie etwas an dieser Ungleichbehandlung der Sprachen auszusetzen gehabt.
  • Bei der Integration von Zugewanderten, einem der sensibelsten Bereiche für die künftige Entwicklung und Ausrichtung unserer Gesellschaft, hat der Staat die ausschließliche Durchführung von Italienischtests — auch in Südtirol — durchgesetzt. Deutsch existiert in dieser Hinsicht gar nicht. Schlussendlich musste das die SVP schlucken, doch sie rühmt den völlig unzureichenden Umstand, dass die neuen Südtiroler (vielleicht besser: die neuen Italiener?) durch freiwillige Deutschkurse ein paar Zusatzpunkte auf ihrem Integrationskonto ergattern können. Wie sehr die SVP dieses Thema unterschätzt, zeigt die Tatsache, dass es im »bahnbrechenden« Abkommen mit dem PD nicht einmal enthalten ist.
  • Jüngst hat das Kassationsgericht sogar entschieden, dass Prozesse in deutscher Sprache nur Autochtonen zustehen. Die Gerichtsbarkeit ist in Südtirol für Ausländerinnen, selbst wenn aus der EU kommend, ausschließlich italienisch. Es ist kein Unterschied, ob eine Österreicherin in Palermo oder in Bozen klagt. Zwar bellte Karl Zeller dagegen — doch auch dieses Thema ist nicht im Koalitionsabkommen mit dem PD enthalten.
  • All dies vorausgeschickt, scheint es nur konsequent, wie LH Durnwalder jetzt auf eine Anfrage von Sven Knoll geantwortet hat: Dieser erkundigte sich im Landtag, wie es sein könne, dass die Polizei den Bürgern ganz offen empfehle, ihre Anzeigen auf Italienisch zu machen, da sonst nur in Südtirol nach dem gestohlenen Gegenstand oder dem vermissten Angehörigen gesucht werde, und nicht auf Staatsebene (bzw. international). Durnwalders Reaktion: Ist doch normal, Südtirol sei schließlich an Italien angegliedert worden und nicht umgekehrt. Ein Gedicht. Das dürfen wir uns also unter der im Statut verkündeten Gleichstellung vorstellen.

Wer hier keinen Handlungsbedarf sieht, darf sich nicht wundern, dass die Mehrsprachigkeit unserer Gesellschaft von vielen nicht als Nutzen, sondern als stetige Entwicklung in Richtung vorherrschender lingua franca, der Nationalsprache, empfunden wird. Das ist auch der Grund, warum wir eine Abschaffung der letzten, wenngleich anachronistischen Schutzmechanismen innerhalb des heutigen, nationalstaatlichen Rahmens — wie sie etwa manche Grüne fordern, aber wie sie eben auch die SVP tatenlos duldet — als kulturellen Selbstmord einstufen müssen.

Wer gesellschaftlichen Zusammenhalt mittelfristig nicht im Einklang mit, sondern auf Kosten der Mehrsprachigkeit verfolgt, vertritt eine durchaus legitime Position. Er/sie soll den WählerInnen jedoch reinen Wein einschenken und nicht Engagement für kulturelle Vielfalt vortäuschen.

Discriminaziun Kohäsion+Inklusion Kunst+Cultura Migraziun Minderheitenschutz Nationalismus Ortsnamen Plurilinguismo Polizei Recht Service Public Sprachpfusch Verbraucherinnen Vorzeigeautonomie | Bilinguismo negato Packungsbeilagen Produktetikettierung | Karl Zeller Luis Durnwalder Sven Knoll | | Südtirol/o | PD&Co. STF SVP Vërc | Deutsch

SüdtirolPass: Die Zweisprachigkeit beim Land.

Lädt man den neuen SüdtirolPass des öffentlichen Verkehrsverbunds auf, erhält man eine Quittung wie die hier abgebildete. Wie soll man da von Privaten oder vom Staat Zweisprachigkeit fordern?

Siehe auch:

Discriminaziun Minderheitenschutz Mobilität Plurilinguismo Service Public Sprachpfusch Verbraucherinnen | Bilinguismo negato | | | Südtirol/o | Land Südtirol | Deutsch

20.

Das twenty in Bozen wurde kürzlich — auf nicht gerade nachvollziehbare, transparente Weise — zum einzigen sogenannten Landeseinkaufszentrum erhoben. Gestern wurden dort einige neue Geschäfte und Restaurants eröffnet, die unter anderem dazu beitragen sollen, dass die Südtirolerinnen zum Shoppen nicht weiterhin nach Innsbruck fahren müssen.

hat — auch in Briefen an die Landesregierung — schon mehrmals auf die Notwendigkeit eines besseren Konsumentenschutzgesetzes aufmerksam gemacht, welches insbesondere große Ketten und Handelsbetriebe auch zur Einhaltung der Zweisprachigkeit anhalten sollte.

In Ermangelung einer solchen Regelung hätte man zumindest die Ausweisung eines Einkaufszentrums, wenn es schon von Landesinteresse sein soll, an klare diesbezügliche Auflagen knüpfen können. Dass dies offensichtlich nicht geschehen ist, zeigen die angehängten fotografischen Eindrücke. Somit ist klar, dass das twenty sich nur an einen Teil der Bevölkerung richtet.

[nggallery id=7]

Siehe auch:

Plurilinguismo Recherche Verbraucherinnen Wirtschaft+Finanzen | Bilinguismo negato | | | Nord-/Osttirol Südtirol/o | | Deutsch

Altromercato. (Altro?)

Die auf fairen Handel spezialisierte Firma Altromercato mit Sitz in Bozen wirbt seit einigen Tagen am Bahnhof Bozen. Einsprachig. Genauso wie alle übrigen Kampagnen der Firma und die Produktetikettierungen einsprachig sind.

Wie will man mir als Kunden glaubwürdig vermitteln, dass indigene Völker und Minderheiten vor Ort gerecht, fair und solidarisch behandelt werden, wenn der betreffende Betrieb nicht imstande ist, die mehrsprachige Realität in seinem Herkunftsland zu respektieren?

Discriminaziun Minderheitenschutz Plurilinguismo Solidarieté Soziales und Arbeit Sprachpfusch Verbraucherinnen Wirtschaft+Finanzen | Bilinguismo negato Produktetikettierung | | | Südtirol/o | | Deutsch

Perzeptive Schieflage.

In der heutigen Ausgabe der Tageszeitung A. Adige ist ein Artikel über ein Millander Fitness-Studio erschienen, das seine Dienstleistungen angeblich nur einsprachig auf Deutsch anbietet. Ich will nicht auf diesen speziellen Fall eingehen, da ich ihn nicht überprüft habe — und auch niemandem das Recht absprechen mag, Unannehmlichkeiten aufzuzeigen.
Mich interessiert aber die Tatsache, dass diese Angelegenheit zu einem Zeitungsartikel geführt hat. Übrigens würde das von schon mehrmals vorgeschlagene Konsumentenschutzgesetz genau solche Fälle vermeiden helfen — jedenfalls sofern man beschlösse, auch ein kleines Fitness-Studio in den Geltungsbereich dieser Bestimmungen einzuschließen.

Alto Adige: Palestra monolingue.

Es fällt jedenfalls auf, dass sowohl gesellschaftlich, als auch mediatisch eine eindeutige perzeptive Schieflage besteht. Auf jede punktuelle Benachteiligung der italienischen Sprache wird extrem sensibel reagiert, während gleichzeitig wie selbstverständlich hingenommen wird, dass die deutsche und die ladinische Sprache auf diesem Gebiet gar keine rechtliche Absicherung genießen. Dies macht sich in der Realität auch sehr deutlich bemerkbar, wie eine zweiteilige empirische Erhebung von im Jahr 2007 ergeben hatte — um das leidige Thema der Packungsbeilagen und Produktetiketten mal außen vor zu lassen.

Trotzdem ist grundsätzlich positiv, dass die Problematik überhaupt (wenngleich verzerrt) wahrgenommen wird. Eine gewisse Ausgewogenheit in der Berichterstattung wäre freilich wünschenswert. Gemeinsam könnten wir dann dafür sorgen, dass auch den Verbraucherinnen — und leider sind wir immer öfter Verbraucher- als Bürgerinnen — eindeutige Rechte garantiert werden.

Discriminaziun Medien Plurilinguismo Verbraucherinnen | Bilinguismo negato Packungsbeilagen Produktetikettierung | | AA | Südtirol/o | | Deutsch Italiano