Good Practices/
Bones pratiches
Gute Praxis
Buone pratiche
Achtung: Bereits archivierte Gastbeiträge werden hier leider nicht berücksichtigt. · Attenzione: qui non sono visibili i contributi di autori esterni che sono già stati archiviati.
-
Schweizer Verhältnisse.
–
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB-CFF-FSS) bieten ihren Kunden eine übersichtliche und einfach zu bedienende Homepage – selbstverständlich in vier Sprachen. ¹ ² Als besondere Dienstleistung für Pendler und Fahrgäste, die häufig auf der selben Strecke reisen, steht der »persönliche Fahrplan« im Online-Angebot: Man gibt die gewünschte Strecke an, bestimmt einen Zeitraum und die Wochentage, an denen…
-
Sport als Engagement.
–
Dass Sport unpolitisch sein muss, ist ein kapital(istisch)es Missverständnis, das mit der fortschreitenden Vermarktung der körperlichen Ertüchtigung in unsere Gesellschaft eingraviert wurde. Im Grunde ist dies nichts anderes als eine Rückkehr zu panem et circenses, dem Sport als Ablenkung, als reine Belustigung und Volksverblödung. Von dieser Entwicklung konsequent ferngehalten hat sich der große katalanische Fußballclub…
-
Kein Platz für Mehrsprachigkeit.
–
So gut wie alle Supermarktketten in Südtirol etikettieren ihre verpackten Fleischprodukte in nur einer Sprache: Italienisch. Als Grund für die Einsprachigkeit werden meist Platzprobleme genannt, wie auch MPreis auf meine Anfrage hin bestätigt: Was die Beschriftung unserer Fleischerzugnisse betrifft, ist es derzeit noch etwas schwierig, einen optimalen Mittelweg zwischen Kundenfreundlichkeit und gesetzlichen Vorschriften zu finden.…
-
Lescha da linguas.
–
Am vergangenen Wochenende haben unsere Nachbarn im Kanton Graubünden mit einer Volksabstimmung das sogenannte Sprachengesetz (Lescha da linguas) angenommen. Dabei handelt es sich um einen Meilenstein in der schweizerischen Sprach- und Kulturpolitik. Das entspannt demokratische und selbstbestimmte Klima hat dazu geführt, dass die Mehrheit eine positive Diskriminierung (»affirmative action«) der kleineren Sprachgemeinschaften im Kanton gebilligt…
-
Dreimalgut.
–
Ein Preis für 3. Das Unternehmen Hutchinson 3G mit Sitz in Hongkong verdient für seinen Auftritt als Telefongesellschaft (Drei) in unserem Lande besondere Anerkennung. Als einziger Mobilfunkbetreiber bietet es fast all seine Werbedrucksachen sowohl auf Italienisch als auch auf Deutsch an und zeigt somit, dass selbst große Konzerne den Verbraucher durchaus ernstnehmen können. Sprachschutz ist…
-
Katalonien in internationalen Organisationen.
–
Katalonien ist zusammen mit Großbritannien das einzige Land, das bis dato ein mehrjähriges Abkommen mit der »Millenniumskampagne« der UNO unterzeichnet hat, und “konsolidiert damit seine Präsenz in internationalen Organismen auf einem Verantwortungsniveau, das mit jenem der fortgeschrittensten Länder gleichzusetzen ist”, wie gestern Alberto Royo i Mariné, Sekretär des [katalanischen] Außenministeriums, feststellte. Der Sekretär erklärte, dass…
-
Geldinstitute.
–
Wie bereits beschrieben, sind Geldinstitute in Katalonien — anders als in Südtirol — verpflichtet, im Sinne des Konsumentinnenschutzes mindestens die dortige Landessprache zu gebrauchen. Verträge und andere Dokumente müssen darüber hinaus in getrennten Exemplaren auf Kastilisch und Katalanisch aufliegen. Über diese Pflicht gehen die Bankhäuser weit hinaus, wenn sie beispielsweise auch außerhalb der Minderheitenregionen zahlreiche…
-
Catalunya (II).
Sprachpolitik–
Meinem selbst auferlegten Auftrag, das katalanische Modell in Südtirol bekannt zu machen, möchte ich auch weiterhin nachkommen. Der Anlass für diesen zweiten thematischen Block — über die Sprachpolitik — ist eine Anfrage zum Thema Sprachschutz als Konsumentenschutz, die ich bereits vor Monaten an die Südtiroler Landesregierung geschickt habe. Sie wird im Eintrag »Eine Anfrage. Und…
