Categories
BBD

Border Blurring.

to blur: verb (blurred, blurring) make or become unclear or less distinct;

Oxford Dictionaries

Eine denkbare Strategie zur Grenzüberwindung – zur Überwindung der Grenze im herkömmlichen Sinne – ist das, was ich hier »Border-Blurring« nenne. In erster Linie wird nicht Bestehendes angetastet oder direkt angezweifelt, sondern in seiner Wahrnehmbarkeit geschwächt – durch Überlappung, Aneinanderreihung, Juxtaposition weiterer Limita und Grenzen, die in ihrem Verlauf mit der vorhandenen nicht koinzidieren.

Ein Territorium, das sich der eindeutigen »Fremdbestimmung« per »Border-Blurring« entzieht und so seinem Bedarf an Eigenregierung Nachdruck verleiht, ist per Definition nicht in reinen, klaren Grenzlinien enthalten. Es charakterisiert sich (»Identität?«) durch sämtliche Eigenschaften (Qualitäten), die es bestimmen — erhebt diesbezüglich jedoch keinen Alleinvertretungsanspruch.
Charakteristisch-charakterisierend ist lediglich die Anordnung, in der diese Eigenschaften auftreten.

Der Blurring-Prozess darf nicht nur auf Vorhandenes zurückgreifen, um es verschwimmen zu lassen. Grundlegend ist eine Veränderungs- und Schaffenskraft, die nicht in einer an sich verschwommenen Produktion zum Ausdruck kommt, sondern in Vorschlägen, die dem verschwommenen Kontext Rechnung tragen.

»Border-Blurring« ist im Südtiroler Kontext bereits ansatzweise unterschwellig vorhanden, es gälte, es zu systematisieren und einem klaren Ziel — samt Garantien — zu unterwerfen. Es muss definiert werden, was »Border-Blurring« ist und was nicht. Sozusagen die »Grenze« der Grenzverschwimmung.

Siehe auch:

Feuilleton Grenze Grundrechte Selbstbestimmung | | | | | | Deutsch

22 replies on “Border Blurring.”

by Valentin[o]

È UN SUCCESSO?

Umfrage: Mehrheit deutschsprachiger Südtiroler gegen Italien-Verbleib

45,33 Prozent der deutsch- und ladinischsprachigen Südtiroler haben sich in einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage im Auftrag des Südtiroler Heimatbundes – einem Zusammenschluss der Aktivisten der Sechziger Jahren – für den Verbleib bei Italien ausgesprochen, während 54,67 Prozent gegen den Verbleib sind. 21,27 Prozent wünschen sich demnach eine Wiedervereinigung mit Nordtirol und 33,4 Prozent einen eigenen Staat.

Die Umfrage war bereits Ende November 2005 vom Innsbrucker Soffi-Institut unter 500 Personen durchgeführt worden. Die Fragestellung war auf die drei Möglichkeiten begrenzt.

Wie Sepp Mitterhofer vom Südtiroler Heimatbund bei einer Pressekonferenz betonte, gehe aus der Umfrage zwar hervor, dass es zum Verbleib bei Italien die meisten Antworten gegeben habe, aber immerhin 55 Prozent hätten eine Antwort gewählt, die keinen Verbleib bei Italien einschließe. Die Landtagsabgeordnete der Union für Südtirol, Eva Klotz, unterstrich, dass dies die erste offizielle und wissenschaftliche Umfrage nach 40 Jahren sei. Allerdings sei damals das Ergebnis noch anders ausgefallen.

Aus der Umfrage geht auch hervor, dass vor allem die älteren Bevölkerungsgruppen eine Wiedervereinigung wünschen, während das Ergebnis für einen eigenen Staat quer durch die Altersgruppen in etwa gleich hoch ist. Relativ ähnlich ist das Resultat in den verschiedenen Bezirken, mit Ausnahme des Pustertales, wo der Verbleib bei Italien deutlich weniger gewünscht wird und dafür der Wunsch nach einem eigenen Staat ziemlich groß ist. Je höher der Bildungsgrad, desto deutlicher sprachen sich die Befragten für den Verbleib bei Italien aus.

Klotz und Mitterhofer warfen der Südtiroler Volkspartei auf Grund des Umfrageergebnisses vor, die “wahren Verhinderer der Selbstbestimmung” zu sein, da sie diese gar nicht wolle. Als Beispiel wurde das Verhalten zum kürzlich im römischen Parlament eingebrachten Gesetzesentwurf des früheren Staatspräsidenten Francesco Cossiga genannt, demzufolge Südtirol das Selbstbestimmungsrecht zuerkannt werden sollte. Die SVP hatte sich wegen der zu erwartenden politischen Folgen gegen den Entwurf ausgesprochen, woraufhin Cossiga den Entwurf wieder zurückgezogen hatte.

Landeshauptmann Luis Durnwalder wollte zur Umfrage des Südtiroler Heimatbundes nicht Stellung nehmen, da er diese nicht kenne. Man müsse immer schauen, wer die Umfrage gemacht habe, wie diese durchgeführt und wer befragt werde, so Durnwalder.

Wenn am nächsten Sonntag die Umfrage neutral unter allen Bewohnern in Südtirol durchgeführt würde, würde sich die Mehrheit für die Beibehaltung der derzeitigen Situation – mit der Garantie, dass die Autonomie so bleibe – aussprechen, meinte Durnwalder. Wenn hingegen ein Referendum in sechs Monaten durchgeführt würde, “wäre eine knappe Mehrheit der Südtiroler für die Rückkehr zu Österreich”, ist Durnwalder überzeugt.

[ Dienstag, 6. Juni 2006 ©STOL-Südtirol Online ]

Recupero un frammento (quasi un manifesto) già  pubblicato. Sono riflessioni credo pertinenti.

[Senza frontiere]

È soltanto da poco più di due secoli che all’udire la parole ”frontiera” il nostro modo di pensare si blocca, si irrigidisce e comincia a rifluire nell’intimità  illusoria di una appartenenza distillata e poi codificata in essenza. Prima che qualcosa come la nascita dell’idea di ”nazione” potesse avvenire, confini identitari ubiqui e cangianti attraversavano spazi culturali e geografici difficilmente ancorabili al richiamo di un luogo preciso. Il cenno hoferiano (s’intenda qui il giovane medico svizzero Johannes e non l’omonimo patriota Andreas) alla Maladie du Pays si limitava a segnalare il regressivo dolore per la Heimat lontana (Heimweh, nostalgia) e non già  il ”tratto comune” di un sentire condiviso in presenza di un orgoglioso protocollo di riconoscimento. Pensatori come Herder, Fichte, Görres, Müller e Arndt gonfiarono successivamente l’Io volitivo di Kant attribuendogli dimensione di cultura, chiesa, razza, nazione o classe. Poi fu introdotta anche l’ambigua nozione di etnia e, in mancanza di valide garanzie scientifiche, ci si aggrappò infine a notazioni disperatamente descrittive, come ad esempio quella di ”gruppo linguistico”. Il bisogno di rinchiudersi e mimetizzarsi nel recinto di un maleodorante gregge di ”simili” ha reso così statiche e negativamente discriminanti alcune differenze che poco prima erano viste soltanto nel gioco fluido e reciproco di qualcosa che può essere ”qualcosa” grazie al suo essere anche in rapporto a – e non necessariamente contro – qualcos’altro. Eppure, a dispetto dell’ingombro di un confine posto tra stati, è proprio nelle zone ufficialmente definite di frontiera che la fissità  di ogni logica oppositiva è costretta a rinunciare alla perentorietà  del taglio netto, ad arrendersi all’incapacità  di innalzare barriere insormontabili, a piegarsi davanti all’impeto di una vita che cresce oltre ogni suo precedente limite. Diceva Eraclito: ”Ciò che si oppone converge, e dai discordanti bellissima armonia”. L’unità  degli opposti affermata dal filosofo di Efeso non ci parla soltanto di un principio che incessantemente anima un cosmo magmatico, ci aiuta anche a comprendere e ad attingere quella superiore nozione di identità  finalmente capace di placare una ricorrente sete di idiozia, considerando finalmente la nostra costitutiva schizofrenia come una fonte di ricchezza, e restituendo al concetto di frontiera alla sua permeabile porosità .

“e restituendo al concetto di frontiera alla sua permeabile porosità ”

Cambia con “e restituendo il concetto di frontiera alla sua permeabile porosità “

mich besorgt diese Art, wie zwei verschiedenen Sprachgruppen immer in einen Topf geworfen werfen, als wäre es nur eine. Dahinter verbirgt sich der Natinalismus derer, die die Ladiner als Untergruppe der Deutschen betrachten.

I ladini hanno, avrebbero moltissime possibilità  di “profilarsi”. Una, a mio giudizio, sarebbe quella di attirare maggiore attenzione sul loro modello scolastico, proponendolo anche agli altri gruppi linguistici. Parallelamente dovrebbero cercare di uscire dal loro guscio e dovrebbero prendere maggiore posizione sulle faccende che, così sembra, non li riguardano. Faccio un esempio. Quando si parla dell’autodeterminazione i ladini sembrano completamente disinteressati alla faccenda, non prendono parola (o, almeno, la loro parola non arriva a toccare i margini del dibattito). Perché? Personalmente mi auguro una ladinizzazione del Sudtirolo, anche nel senso di una maggiore diffusione della loro cultura e della loro lingua (possibilmente unificata) oltre i confini della “Ladinia”:

Monsieur,
ich könnte Ihnen Recht geben, wenn nicht mehrere wichrtige Details den Tatsachen widersprechen würden.

“Quando si parla dell’autodeterminazione i ladini sembrano completamente disinteressati alla faccenda, non prendono parola (o, almeno, la loro parola non arriva a toccare i margini del dibattito).”

Das stimmt nicht. Die Tatsache ist die, dass von den deutschen Medien ladinischen Stimmen zum Thema totgeschwiegen werden. Es wird gar nicht anerkannt, dass die Ladiner bei diesem Thema das Recht der Mitsprache haben.

Gleiches gilt für die Schule: die Medien schweigen über das Thema, denn das Beispiel könnte ja zur Nachahmung animieren – oder aber die Journalisten haben selbst nicht die geringste Ahnung. Wie auch fast keiener weiß, dass die Schule der ladinischen Täler nicht paritätisch ist, sondern deutsch-italienisch mit zwei bzw. einer lächerlichen Stunden Muttersprache pro Woche.
Als “paritätisch” könnte man diese Schule bezeichnen, wenn 1/3 ladinisch, 1/3 italienisch und 1/3 deutsch wäre.
Doch wer auch nur mehr als zwei Wochenstunden Ladinisch fordert, oder aber die Anwendung von Sprache und Toponomastik, wird seit Jahren einer systematischen Verleumdungskampagne ausgesetzt und als Extremisten, Fundamentalisten, Talibans, Faschisten, aber auch Jihad (als diese Leute Bomben legen und Hunderte oder Tausende unschudlige Menschen niedermetzeln würden) hingestellt. Gegenstimmen werden nicht zugelassen. Es ist eine Hatz, die eigentlich aus vergangenen Zeiten kommt
Vor allem, aber nicht nur die Athesia-Medien sind da federführend (wenn es um Rechte der Deutschen geht, klingt dann alles ganz anders).

Ein Artikel zum Thema ist fertig und wartet nur auf die Ladinien-Nummer der Zeitschrift pogrom, um veröffentlicht zu werden. Abschließender Satz in etwa:

“Dort, wo der gewaltfreie Einsatz für die Rechte einer benachteiligten Minderheit kriminalisiert wird, ist faschistischer Geist am Werk.”

Als ”paritätisch” könnte man diese Schule bezeichnen, wenn 1/3 ladinisch, 1/3 italienisch und 1/3 deutsch wäre.

Non ho capito chi si oppone all’introduzione di un sistema effettivamente paritetico. I ladini non hanno la possibilità  di determinare in piena autonomia le modalità  e le lingue d’insegnamento nelle “loro” scuole?

E un’altra domanda. A me pare che nonostante l’esigua porzione di lezioni in lingua ladina, quest’ultima non sia affatto minacciata. Né i ladini sono un “popolo” (metto questo sostantivo tra virgolette, c’è un motivo) che mi pare sull’orlo di una crisi d’identità . Condividi questa mia percezione o pensi che si stia facendo comunque poco per la salvaguardia della cultura ladina?

si oppone la SVP, con un sistema di calunnia un po’, diciamo così, antipatico. Infatti chi chiede più di due ore è “Extremist, Fundamentalist, Taliban, Faschist, Jihad”. Tutte espressioni usate tra l’altro da giornali dell’Athesia,

Per quel che riguarda la lingua ti consiglerei di informarti bene e di ascoltare bene. Ascolta una volta Trail (Tv ladina, 8 meno 5) e poi sentirai quanto la corrosione del ladino si progredita: il ladino in metà  dei casi offre le formule di congiunzione, ma verbi e sostantivi (e spesso anche aggettivi) sono tedeschi o italiani. Tipo “La SVP fej vertreten la Volksgruppe ladina”. In moltissimi casi inoltre è ormai assente la sintassi ladina (in diversi casi piú vicina al francese che all’italiano). Inoltre, se due ore bastano per la salvaguardia di una lingua, perché i tedeschi non si accontentano di questa misura, o perché gli italiani (e poi il resto tedesco e inglese) ? O vai in Valgardena al bar e ascolta … da buon traduttore avrai poco da tradurre.

Cerco di rispondere anch’io…Taibon mi correrà  in aiuto!

No, i ladini possono solo in parte determinare il proprio sistema d’insegnamento. Anche se la scuola è effetivamente ladina, solo alla Provincia (e quindi alla maggioranza politica che la detiene…) competono decisioni nell’ambito scolastico. Io nella scuola ci vivo tutti i santi giorni e mi rendo conto del disagio degli studenti ladini, i quali non possono esprimersi nella lingua madre in tutto il proprio trascorso scolastico. Infatti le scuole superiori in lingua ladina praticamente non esistono mentre elementari e medie dei comuni gardenesi e badioti non hanno sufficiente autonomia in programmi, progetti, ecc.

Inoltre l’assessorato ladino di Mussner è nelle valli ladine da più parti (giustamente) criticato, per le posizioni di chiusura nei confronti di importanti fattori di unità  e indipendenza del “popolo” ladino. L’esempio più importante è l’utilizzo del ladino standard nella pubblica amministrazione, cosa che è proibita in Sudtirolo, ma che risulterebbe la soluzione della pronunciata frammentazione della Ladinia. Si rimprovera inoltre a Mussner di farsi vedere solo ad inaugurazioni di grandi opere quali la strada della Val Badia, dimostrando un comportamento succube verso la dirigenza SVP, che si mostra interessata a Gardena e Badia/Marebbe per motivi elettorali (come FI o Benussi, che guardano ai ladini come ad una preziosa fonte di voti).

Per la salvaguardia della cultura si fa poco o niente, in quanto la si assimila il più delle volte ai gruppi linguistici maggioritari, come ha giustamente detto Taibon. L’identità  è minacciata dall’interesse politico-economico per cui i ladini si debbano sradicare e interessare a faccende nazionali o locali, piuttosto che tutelare la propria particolarità ; e questo lo noto nel comportamento di certi insegnanti delle scuole (sup) italiane e tedesche di Bolzano verso gli scolari di origine ladina, trattati alla stregua di ignoranti montanari.

Insomma: il Südtirol-Alto Adige guarda poco ai ladini, non viceversa!

“… si oppone la SVP”

Ma perché la votano allora? Quali forme di ricatto politico (e presumo economico) vengono esercitate?

bona sera, Ètranger,

Provo con citazioni:

“I ladini possono solo in parte determinare il proprio sistema d’insegnamento.”

Il sistema è stato fissato nello statuto d’autonomia, che non lascia spazio a interpretazioni. Da un lato si può dire per fortuna, dall’altro lato purtroppo.
Infatti, la SVP hat tentato con l’impiego di tutte le forze (anche un ricorso alla corte costituzionale !) per istituire nelle valli ladine scuole puramente tedesche. Per un’operazione fondamentalmente fascista dunque. Dall’altro lato questo stesso articolo dello statuto incatena il ladino nelle valle e rende impossibile l’insegnamento del ladino – e del modello partitetico – fuori dalle valli ladine.

Il ladino rimane a due ore settimanali per le scuole d’obbligo, è di una sola ora nelle superiori. Un aumento? “Sicuramente no”, ha risposto il sig. Mussner in una discussione radio con me. E lui stesso con il suo ladino é la prova vivente delle conseguenze di una tal misura d’insegnamento della lingua madre. Poi certi altri del suo partito sono veri campioni.

“solo alla Provincia (e quindi alla maggioranza politica che la detiene…) competono decisioni nell’ambito scolastico.”
nemmeno, o sà­: il ladino potrebbe essere aumentato, sarebbe una sola questione di volontà  politica. Quando si tratte di altre cose, si muovono – quando si tratta del ladino si muovonon contro – ricordo sempre la campagna per la germanizzazione delle scuole che ebbe una risposta negativa dalla corte costituzionale: infatti, il consiglio provinciale si è mosso per togliere le scuole partitetiche e impiantare scuole soltanto tedesche (operazione fondamentalmente fascista, ripeto ancora), ma non per l’insegnamento adguato della lingua madre.

“Io nella scuola ci vivo tutti i santi giorni e mi rendo conto del disagio degli studenti ladini, i quali non possono esprimersi nella lingua madre in tutto il proprio trascorso scolastico. Infatti le scuole superiori in lingua ladina praticamente non esistono mentre elementari e medie dei comuni gardenesi e badioti non hanno sufficiente autonomia in programmi, progetti, ecc.”

niente da aggiungere

“Inoltre l’assessorato ladino di Mussner è nelle valli ladine da più parti (giustamente) criticato, per le posizioni di chiusura nei confronti di importanti fattori di unità  e indipendenza del ”popolo” ladino. L’esempio più importante è l’utilizzo del ladino standard nella pubblica amministrazione, cosa che è proibita in Sudtirolo, ma che risulterebbe la soluzione della pronunciata frammentazione della Ladinia.”

Infatti, infatti. La cosa “strana” , la cosa che rende palesi le intenzioni è un fatto: chi è contro il ladin standard è anche contro il ladino nelle scuole.
L’assurdità  è poi che per esprimere le posizioni anti-standard il partito usa quasi sempre la lingua tedesca lingua stra-standardizzata.
Dunque 90 milioni di tedeschi da Kiel a Bolzano usano un’unica forma scritta (chi bene chi meno bene), ai 35.000 ladini questa forma di coesione linguistica viene proibita.
Ho scritto in un altro luogo che divieti di lingua fanno normalmente parte del bagaglio di regimi totalitari.
E va detto che nel Canton dei Grigioni il “Rumantsch Grischun”, la lingua standard, funziona benissimo ed è largamente applicata. Viene applicata anche a Berna.

Va aggiunto che i mass media ladini (tranne un’unica eccezione) non hanno il coraggio tematizzare le colossali contraddiizioni e mancanze. Il coraggio civile è una dote rara…

“Si rimprovera inoltre a Mussner di farsi vedere solo ad inaugurazioni di grandi opere quali la strada della Val Badia, dimostrando un comportamento succube verso la dirigenza SVP, che si mostra interessata a Gardena e Badia/Marebbe per motivi elettorali (come FI o Benussi, che guardano ai ladini come ad una preziosa fonte di voti).”

niente aggiungere o da togliere

“Per la salvaguardia della cultura si fa poco o niente, in quanto la si assimila il più delle volte ai gruppi linguistici maggioritari, come ha giustamente detto Taibon. L’identità  è minacciata dall’interesse politico-economico per cui i ladini si debbano sradicare e interessare a faccende nazionali o locali, piuttosto che tutelare la propria particolarità ; e questo lo noto nel comportamento di certi insegnanti delle scuole (sup) italiane e tedesche di Bolzano verso gli scolari di origine ladina, trattati alla stregua di ignoranti montanari.”

ti posso confermare che le mie esperienze scolastiche a Bressanone sono state proprio queste. E poi invece a Vienna, all’Univervistà , il contrario.

Insomma: il Südtirol-Alto Adige guarda poco ai ladini, non viceversa!

eh sì. La racconta bene anche Hanskarl Peterlini nel suo libro (quello con la salsiccia!).

ciamó na bona sera

Mateo

sei un maestro della sintesi.

va aggiunto il concetto

“Ma perché la votano allora? Quali forme di ricatto politico (e presumo economico) vengono esercitate?”

prima non l’avevo notato.

oh, p.e. la Usc di Ladins: per l’ORF hanno fatto una legge per dare un contributo garantito per legge (prodotto: Südtirol heute)
per la USC non c’è legge: soltanto ogni anno contributi; spesso è stato minacciato di toglierli. A parte che i contributi sono vergognosamente bassi. 50.000 Euro all’anno circa.

Grazie mille per la preziosa lezione. Almeno quel poco che sapevo era sensato, ma effetivamente i «concetti» mi mancavano.

Devo dire che su Noeles (http://www.noeles.net), «l’unico mass media ladino che ha il coraggio di tematizzare le colossali contraddizioni e mancanze» nella quesitone della lingua standard (credo che ti riferissi a questa testata su internet, correggimi se sbaglio), si trovano veramente molte informazioni a riguardo (e in gran parte opera del nostro Taibon). Fateci un salto, ve lo consiglio.

Ciao Mateo!

no, non solo Taibon, anzi, Taibon è uno dei collaboratori.

e su
http://www.noeles.net

tutto è scritto in standard, e ciò nonostante gli avversari più accaniti vengono a leggere (e controllare).

Sullo standard (o ladin dolomitan) un fatto veramente successo.

Anni fa, a Sëlva (era, penso, il 1991 o 92): appuntamento pubblico della fondanzione di un’associazione “culturale” con lo scopo principale di dare battaglia al “ladin dolomitan”.
Tanto fanatismo in gran parte del pubblico arrivato (infatti, mi ricordava le manifestazioni di Jörg Haider). Ad un certo punto un esponente della nuova associazione spiega quanto è brutto e artificiale il “ladin standard” e ne dà  una prova: legge un testo … e legge. Fiero della prova che dà .
Io ed i mei due compagni della Val Badia ci guardiamo stupiti. Poi sto collega interrompe, e grida: “Ma questo non è ladin dolomitan, questo è fassno.”

è questa la competenza di chi combatte contro il ladin standard.

[…] Auch hier glaube ich, dass sich unsere Plattform für eine Art dritten Weg starkmachen könnte: Ich denke da an die Forderung nach einem eigenen Südtiroler Team (Nationalteam möchte ich es ganz bewusst nicht nennen), konstitutiv mehrsprachig nach Schweizer Vorbild und ohne Zugehörigkeitszwang. Der Südtiroler Athlet sollte frei nach eigenem Gutdünken entscheiden dürfen, ob er nun für Südtirol an den Start gehen will oder nicht. Diese Möglichkeit würde den Fahnenschwenk auf die individuelle Ebene des einzelnen Athleten zurückführen und niemanden – wie heute – zu einer Zwangszugehörigkeit nötigen. Anders als das Dilemma zwischen »Italien« und »Österreich« wäre ein Südtiroler Team eher neutral, da es sich hierbei um eine ziemlich objektive Bezeichnung handelt. Es wäre also lediglich eine weitere Option – nicht gegen, sondern für etwas: Für die Freiheit der Sportler, für dieses Land, für ein entspannteres Zusammenleben, zur Entschärfung und (größtmöglichen) Entpolitisierung. Ein Beitrag zum Border Blurring. Dazu ist zu sagen, dass es sich dabei um keine Pioniersleistung handeln würde: Im Fußball und im Rugby führen Schottland, Nordirland und Wales seit jeher eigene Teams. Und auch in jüngerer Zeit ist es zur Anerkennung »regionaler Nationalteams« gekommen. So führt etwa Katalonien in folgenden Sportarten bereits vollständig anerkannte Nationalteams: Skating und Rollerhockey, Pitch and Putt, Bodybuilding, Kampfsport und Taekwondo, Hallenfußball, Australian Football, Twirling, Kickboxing, Karate, Eisstockschießen, Racketball, Korfball. Natürlich sind das größtenteils keine sehr populären Sportarten, doch es ist ein erster sehr konkreter Schritt. Außerdem ist zu sagen, dass Feld- und Rollerhockey in Katalonien neben Fußball absolute Nationalsportarten sind. Für weitere 73 (!) Sportarten gibt es bereits unabhängige katalanische Verbände, die – von der öffentlichen Hand und einer eigenen Plattform offiziell und tatkräftig unterstützt! – um ihre internationale Anerkennung kämpfen. […]

Leave a Reply to M.Taibon Cancel reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *