Felber und die Gemeinwohlökonomie.

Am morgigen Montag und am Dienstag wird Christian Felber, Gründungsmitglied von Attac und Lektor an der Uni Wien, in Südtirol weilen:

  • Am Montag um 19.30 Uhr spricht er im Kulturhaus Kurtatsch auf Einladung von Gemeinde Kurtatsch und Westcoast zum Thema »Geld und Gemeinwohl«;
  • Am Dienstag um 20.00 Uhr hält er im Michael-Pacher-Haus in Bruneck den Vortrag »Die Gemeinwohlökonomie: Wirtschaften und alle profitieren?« mit anschließender Diskussion. Die Veranstaltung wird von KVW, Plattform Pro Pustertal, BZG Pustertal, Sozialgenossenschaft POLITiS und Gemeinde Bruneck organisiert und getragen.

Felber hat

gemeinsam mit einer Runde von UnternehmerInnen das Modell der “Gemeinwohl-Ökonomie” als Alternative zur kapitalistischen Marktwirtschaft und zentralen Planwirtschaft entwickelt. Dieser Ansatz zielt auf eine umfassende Überarbeitung unseres gegenwärtigen Wirtschaftssystems und wird mittlerweile von fast 1.800 Betrieben, tausenden Privatpersonen und zahlreichen Politikern unterstützt. Felber hat auch das Projekt “Demokratische Bank” (heute: “Bank für Gemeinwohl”) initiiert.

— POLITiS

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18 replies on “Felber und die Gemeinwohlökonomie.”

Der Verdummungsprophet reist nach Südtirol, na das hat uns noch gefehlt!
Ich möchte Wissen:
1. Wie viel kostet der Spaß?
2. Wie kommt eine Gemeinde dazu dies zu finanzieren?
3. Welche öffentlichen Mittel sind insgesamt geflossen? Wie wird das Begründet?

Noch dazu ist Felber nicht in der Lage grundlegende Fragen zu seiner Theorie zu beantworten.

Felber studierte in Wien und Madrid romanische Philologie und Spanisch als Hauptfächer sowie Politikwissenschaft, Psychologie und Soziologie als Nebenfächer.

Befähigt ihn sicher Ökonomische Theorien aufzustellen. Nebenbei ist er noch Tänzer…

ich kenn da noch so einen kandidaten.

Simon Constantini ist Gründer und Betreiber dieses Blogs. Er hat in der Schweiz (Kanton Tessin) und an der TU Berlin Architektur studiert und arbeitet als freischaffender Architekt in seiner Heimatstadt Brixen.

Simon das hat mich überzeugt.
Ich schätze aber auch nicht dass du komplexe eigene ökonomische Theorien aufstellt.
Und ich muss ganz ehrlich sagen mir ist ein Sozialist 10x lieber als so ein Gemeinwohl fanat.

was hältst du dann von denen?

Daniel Kahneman (Wirtschaftsnobelpreis 2002)
Kahneman studierte Psychologie und Mathematik an der Hebräischen Universität Jerusalem und Psychologie an der University of California.

Kenneth Arrow
He graduated from Townsend Harris High School and then earned a Bachelor’s degree from the City College of New York in 1940 in mathematics, where he was a member of Sigma Phi Epsilon.

David D. Friedman
Friedman studierte zunächst Chemie und Physik an der Harvard University (Bachelor 1965), dann Physik an der University of Chicago (Master 1967, Ph. D. 1971).

Adam Smith
Smith entered the University of Glasgow when he was fourteen and studied moral philosophy under Francis Hutcheson.

Ludwig von Mises
He graduated in February 1906 (Juris Doctor) and started a career as a civil servant in Austria’s financial administration, leaving after a few months to take a trainee position in a Vienna law firm.

Friedrich August von Hayek
Nach Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg (ab März 1917) und einer Malariaerkrankung studierte Friedrich August von Hayek ab 1918 an der Universität Wien offiziell Rechtswissenschaft, besuchte aber vor allem Kurse in Volkswirtschaftslehre und Psychologie.

Hunter danke für die recherche!
Mathematik, Physik, Philosophie, Rechtswissenschaften mit quasi Nebenfach VWL und Psychologie sind aber immer noch ganz andere Kaliber als romanische Philologie und Spanisch.

Die Gedanken über seine Theorie stammen nicht unbedingt von mir, die Widersprüche sind aber so auffallend dass sogar ich sie bemerke, näheres ist nichts für die Kommentare bzw. mein alter ego.

Damit möchte ich in keinster Weise die Philologie oder andere Geisteswissenschaften schlechter stellen, nichts läge mir ferner.
Zu Dean möchte ich sagen ein schlauer Mann der sicher gerade wegen seiner Ausbildung für seine Analysen geeignet ist und damit wichtige Impulse Richtung tax policy setzt.

mit verlaub liberte. wir leben in einem system, das auf fortschreitendem wachstum auf begrenztem raum mit begrenzten ressourcen aufbaut. dieser widerspruch (bzw. mathematische unmöglichkeit) ist so auffallend, dass selbst mein vierjähriger sohn ihn erkennt. in diesem lichte belustigt mich deine kritik.

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