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Call for paper (II).

Francesco Palermo, Direktor des Instituts für Föderalismus- und Regionalismusforschung an der Eurac, hat unseren Text auf Betreiben Étrangers durchgesehen und uns seine Stellungnahme mit einigen Verbesserungsvorschlägen zukommen lassen. Wir möchten sie hier einer öffentlichen Diskussion zugänglich machen:

il testo è bello e interessante, la diagnosi mi sembra molto centrata, e del resto sono cose ormai ampiamente acquisite, almeno tra i potenziali destinatari dell’iniziativa. Vengo alle proposte concrete di emendamento:

1) Tra “Ausweg” e “punto di fuga” c’è un abisso. Bene non tradurre letteralmente, ma forse occorre sapere a quale obiettivo puntare.

2) Non mi piace l’espressione “progetto di sovranità”, assolutamente troppo atecnico. Preferirei qualcosa come “riappropriazione e rielaborazione delle categorie identitarie”, forse un po’ cervellotico ma più vicino agli intendimenti.

3) Alla fine manca un pezzo. Si potrebbe aggiungere una frase che spieghi meglio l’obiettivo, ad es.: “Il ripensamento, anche provocatorio, delle categorie ormai obsolete di identità , appartenenza e nazione intende fornire il presupposto per la creazione di una nuova forma di identificazione condivisa con il territorio, responsabilizzando così maggiormente la popolazione a farsi padrona dei propri destini non già  per guardare ad antichi miti vetero-nazionalistici, ma per acquisire la consapevolezza della propria libertà”, o qualcosa del genere. Forse si può rendere ancora più concreto specificando che non ci sono intendimenti partitici, che l’obiettivo è intellettuale e il risultato intende essere un contributo ad una nuova cultura politica della responsabilità  (autodeterminazione) anziché della delega in bianco.

Insomma, con qualche ulteriore limatura mi pare che ci siamo. Sottopongo a te e a chi ritieni (questa mail non deve intendersi come confidenziale, quindi falla pure girare) queste proposte di emendamento e resto a disposizione per discutere i passi successivi, tra cui l’apertura delle sottoscrizioni. Lavorare attraverso il blog è interessante e moderno. Personalmente devo dire che non riesco a stare dietro a un blog e al tipo di comunicazione che impone, perché non sono tutto il giorno davanti al computer (il nostro lavoro secondo me viene ucciso dai computer: quando si legge? Io poi sono sempre in viaggio) e, quando ci sono, sono sommerso di mail ed altre sollecitazioni e il tempo per guardare un blog non c’è. Forse almeno in parallelo si può pensare a qualche forma più tradizionale come la carta?

Bald wird es also so weit sein, dass wir das call for paper veröffentlichen können. Wir danken Herrn Palermo für seine wertvolle Hilfe.

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Call for paper (I).

Das Projekt Brennerbasisdemokratie ist von Anfang an sehr eng mit diesem Blog verstrickt, um nicht zu sagen: ist dieser Blog. Das hat von vorn herein die Frage aufgeworfen, wie man eine Verbindung zwischen Zivilgesellschaft und Plattform herstellen könne, um breitere Schichten anzusprechen und allmählich in die Fortentwicklung unserer Ideen miteinzubeziehen.

Spätestens seit der Zusammenkunft der Plattform Ende November stand dieses Problem konkret im Raum. Vorgeschlagen wurde unter anderem die Zusammenarbeit mit einer Tageszeitung, was jedoch sehr schnell wieder ausgeschlagen wurde, als uns klar wurde, welche Gefahren dies bergen könnte. Wir beschlossen also, quasi den umgekehrten Weg zu beschreiten – einen wesentlich beschwerlicheren: Mit einem offenen Brief, der hier in seiner ersten brauchbaren Version vorliegt, wird sich die Plattform an wichtige Persönlichkeiten aus möglichst vielen gesellschaftlichen Bereichen wenden und sie darum bitten, einen kurzen Beitrag zu unserem Projekt zu verfassen, und sich zum ersten Mal – kritisch – mit der »Idee« auseinanderzusetzen.

Falls uns dies gelingt, und es gibt bereits die ersten informellen Zusagen, so wird sich dies auf die Plattform gleich mehrfach positiv auswirken: Wir werden unsere Ansichten im Positiven wie im Negativen mit jenen angesehener Köpfe messen dürfen. Wir werden vermutlich einiges neu überdenken müssen. Die Plattform wird damit einen qualitativen Schub erfahren und vermutlich auch über die Grenzen ihrer Webpräsenz hinausgetragen. Und hoffentlich werden auch zahlreiche Normalbürger dazu angeregt, hier mitzudiskutieren.

Mit dem call for paper versuchen wir also, die Wände gleichzeitig von innen nach außen und von außen nach innen zu durchstoßen – nach langer Diskussion fühlen wir uns dazu bereit. Hier nun der Text, wie er in wochenlangem Zusammenspiel zwischen Étranger und mir entstanden ist:

Ausweg Selbstbestimmung

Bei einer abstrakten Betrachtung der territorialen Selbstverwaltung als Instrument der Konfliktbewältigung und des Minderheitenschutzes können im Falle Südtirols drei Phasen eines nunmehr abgeschlossenen Prozesses beschrieben werden:

• Konfliktbeendigung und Kompromissfindung;

• Umsetzung der Lösungen und Stabilisierung;

• Normalisierung und Neuausrichtung.

Ist dies das abstrakte Bild, so erschließen sich bei näherer Untersuchung Schattenseiten, die ihrerseits neue Fragen aufwerfen: Zur Qualität der Normalisierung etwa, und zu den Prinzipien, die die Neuausrichtung des institutionellen Aufbaus der Südtiroler Autonomie regeln.

Diese grundlegenden Fragen lassen sich auf folgende Punkte zurückführen:

1) Die Parteienlandschaft ist nach wie vor ethnisch bestimmt. Auf der einen Seite eine Sammelpartei, die für die Minderheit eine gute Lösung herausgeholt hat und nun von einer Kampfhaltung in eine Erhaltungs- und Verwaltungsposition übergegangen ist, ohne aber eine Lösung für jene Probleme bereit zu haben, die aus der Autonomie hervorgegangen sind. Auf der anderen Seite die zersplitterten so genannten »italienischen Parteien« – in ihrer inneren Organisation meist zentralistisch ausgerichtet – von denen bis dato ebenfalls keine Alternative im Sinne der Integration und der Mitverwaltung gekommen ist, die zur Schaffung einer territorialen Selbstregierung jedoch unentbehrlich wäre.

2) Das Zusammenleben der Sprachgruppen bleibt nach wie vor ein »Nebeneinander« und kein echtes »Miteinander«. Dies offenbart sich in einer fortwährenden Zersplitterung der Öffentlichkeit und in einem Bildungssystem, das auch weiterhin die monolingualen Parallelgesellschaften fördert und reproduziert – was Mehrsprachigkeit eher benachteiligt als unterstützt.

3) Die Autonomie scheint außerstande, Auswege und Zukunftsvisionen zu bieten. Vielmehr beinhaltet sie die abgedroschene und trennende Berufung auf das »Vaterland Österreich« einerseits und auf den italienischen Staat andererseits als ihre ureigenste Triebkraft. Ihre Aufgabe, eine Minderheit in einem fremdnationalen Staat zu schützen, macht sie für die Überwindung der Gegenüberstellung zwischen (ethnischer) Mehrheit und Minderheit ungeeignet – dabei wäre diese Überwindung wohl die einzige Möglichkeit, die Gleichheit aller Südtiroler unabhängig von Herkunft und Sprache zu gewährleisten.

Im Lichte dieser Erwägungen regt die Plattform eine breite gesellschaftliche Diskussion an, die hilfreich wäre, die Probleme in einem neuen Licht erscheinen zu lassen und die systeminterne Analyse zu transzendieren. Außerdem könnte sie einen konzeptionellen Fluchtpunkt aufzeigen, der dazu beiträgt, eine neue Sichtweise zu erschaffen.

Die Frage, die diese Diskussion leiten sollte, betrifft die Chancen eines Souveränitätsprojektes, so es zum Vorteil sämtlicher hier lebender Sprachgruppen eingefordert und umgesetzt würde: Bereits der Weg, also die Herbeiführung des dazu nötigen Grundkonsenses (»nation building«) könnte eine positive Dynamik auslösen (auch als Surrogat eines gemeinsamen Gründungsmythos). Das Ziel wäre dabei weder die Rückgliederung an Österreich, noch unbedingt die Schaffung eines Kleinstaates im herkömmlichen Sinne, sondern etwa ein im Laufe des Prozesses zu definierendes geopolitisches Subjekt, das programmatisch Grenzen auflöst und mehrsprachig wäre, eine eigene Sichtbarkeit, ein besonderes Selbstverständnis und eine starke Verantwortlichkeit hätte, und uns dabei den nötigen Handlungsspielraum einräumte, um Lösungen vor Ort zu finden, ohne sie nach außen zu delegieren.

Punto di fuga autodeterminazione

Applicando una descrizione astratta dei modelli di soluzione dei conflitti e di tutela delle minoranze attraverso l’autogoverno territoriale, per il Sudtirolo è possibile distinguere tre fasi di un processo che sembra giunto a compimento:

• cessazione del conflitto e raggiungimento di un compromesso;

• applicazione della soluzione negoziata e stabilizzazione;

• normalizzazione e ridefinizione.

Se questo dunque è il quadro astratto, un’analisi più dettagliata della situazione attuale ci spinge però a giudicare con minore entusiasmo i risultati di questo processo e a porre nuovi quesiti sia sulla qualità della “normalizzazione” raggiunta che sui principi da adottare nella “ridefinizione” dell’architettura istituzionale dell’autonomia sudtirolese.

In particolare sono tre gli aspetti che riservano le maggiori perplessità:

1) il paesaggio politico è ancora dominato dalla logica etnica. Da un lato mediante un partito di raccolta che, una volta adempiuto il suo compito di garante della minoranza che rappresenta, non è riuscito ad elaborare una strategia in grado di risolvere i problemi scaturiti dallo sviluppo dell’autonomia. Specularmente, la frammentazione dei cosiddetti “partiti italiani” (organizzati ancora in chiave “centralistica”) non ha sin qui offerto nessuna valida alternativa d’integrazione e cogestione dei principali dispositivi di potere che sarebbero necessari per dare corpo ad un effettivo autogoverno territoriale.

2) la convivenza tra i gruppi linguistici continua a configurarsi più come un “Nebeneinander” che come un “Miteinander”. Ciò è testimoniato anzitutto da una persistente frammentazione del discorso pubblico e da un sistema formativo che, prevedendo una struttura ancora troppo rigidamente subordinata al modello monolinguistico, non consente l’evoluzione di un autentico plurilinguismo della popolazione locale.

3) l’autonomia non sembra neppure in grado di suggerire una comune visione futura per tutti i gruppi linguistici. In modo contraddittorio continuano ad essere infatti operanti i richiami veteronazionalistici nei confronti della “madrepatria” austriaca e dello Stato italiano. Inoltre, conservando l’impianto di un’Autonomia essenzialmente pensata per tutelare una minoranza nazionale all’interno di uno Stato sentito da essa come “straniero”, non si vede come possa risultare un giorno possibile quella dismissione della contrapposizione tra maggioranza e minoranza (pensate etnicamente) che pure rappresenterebbe l’unico modo per poter sospendere la logica bloccata della “dominanza” (di un gruppo sull’altro) e sancire finalmente una piena uguaglianza tra tutti i cittadini che risiedono sul territorio.

Alla luce di queste considerazioni, la nostra piattaforma vorrebbe aprire un’ampia discussione su un’ipotesi, una sorta di esperimento mentale, che forse potrebbe aiutarci, se non a risolvere, almeno a proiettare su questi problemi una luce nuova, indicando così un punto di fuga concettuale alternativo a quello che si esprime mediante la mera messa a punto dell’autonomia così come noi oggi la conosciamo.

La domanda che dovrebbe guidare questa discussione riguarda la plausibilità di un progetto di sovranità da avanzare a nome di tutti i gruppi linguistici e in virtù del loro irriducibile contributo alla definizione identitaria del Sudtirolo futuro. In questo caso il processo necessario all’elaborazione del consenso (“nation-building”) potrebbe già innescare quella dinamica positiva che fungerebbe da surrogato per un comune “mito di fondazione”. È utile ripetere che la finalità non è qui il ricongiungimento con l’Austria o la creazione di una piccola entità statale rigidamente definita e chiusa da nuovi, anacronistici confini, quanto piuttosto la creazione di un’unità geopolitica programmaticamente di frontiera (e di cerniera) ancorché dotata di una visibilità, di un’autocoscienza e di una responsabilità più marcate rispetto a quelle attuali.

Wir freuen uns auf Stellungnahmen und erste Reaktionen. Und vielleicht fühlt sich ja schon jemand als Normalsterblicher danach, hier seinen eigenen Beitrag zu veröffentlichen.

Siehe auch: 1/

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AN = MSI?

Dies jedenfalls behauptet in einem Artikel für die Wochenzeitschrift L’espresso der Journalist und ehemalige Widerstandskämpfer Giorgio Bocca:

Perché Msi e An per me pari sono
di Giorgio Bocca

Questo fascismo visionario, arrogante e voltagabbana piace agli italiani. Perché, come la Chiesa, concede a tutti confessioni e perdoni

Donna Assunta Almirante, la vedova di Giorgio Almirante fondatore del Msi in una intervista a ‘La Stampa’ chiarisce alcuni aspetti del neofascismo italiano. Il primo è che questo neofascismo è la copia conforme di quello di regime: un ceppo originario socialfascista, autoritario, mussoliniano in cui si è appaiato in Alleanza nazionale un fascismo borghese di regime.

L’interessante dell’intervista di donna Assunta è che in questo ibrido politico la forza dirigente e portante è ancora quella missina, che cioè Alleanza nazionale resta un partito fascista.

Dice donna Assunta: “Fra An e Msi non c’è differenza. La casa è la stessa, le persone che vi abitano pure, la via politica del partito non è cambiata”.

“Scusi”, le chiede l’intervistatore, “ma Fiuggi?”. “A Fiuggi si va a bere l’acqua minerale per curare i reni. Il partito è ancora quello e l’elettorato, sebbene sia aumentato, anche. Fini sta sbagliando. Non capisce che la sua gente non vuole perdere la sua identità . Fini è giovane, non ha vissuto la parte più dura della nostra storia, quella che hanno vissuto i Matteoli, i Nania, i La Russa, i Gasparri che erano giovani di piazza. Io sono felice di celebrare con loro la storia gloriosa degli uomini che hanno fatto quel partito”.

Fa eco alla vedova Almirante Maurizio Gasparri: “Io non mi vergogno delle mie origini politiche, anzi ne vado orgoglioso”.

Dice la vedova Almirante che il partito neofascista di Alleanza nazionale non vuole perdere la sua identità , ma la vera identità  del partito neofascista è di esserne priva, di comporre tutte le contraddizioni come del resto fa donna Assunta per la sua biografia. Lei è fascista ma nel suo cuore anche di sinistra, suo marito a volte aveva l’impressione dell’aver sposato una comunista.

La ubiquità  ideologica è tipica dei fascismi: non era nazional socialista il regime nazista? Non era sociale la repubblica di Salò?

Il primo poteva così permettersi di avere strutture e valori medioevali e pratiche schiavistiche, la seconda di resuscitare le corporazioni avendo per motto di ‘andare verso il popolo’.

A oltre mezzo secolo della sua presunta morte, il fascismo italiano conosce una nuova fortuna non avendo fatto nulla per meritarla. Il suo vergognoso passato trova per strada le vergognose giustificazioni del revisionismo storico: è rimasto legato fino all’ultimo al nazismo delle camere a gas? Sì, ma lo ha fatto per rimaner fedele al compagno d’arme.

Poi con i suoi ‘ascari’ ha venduto i suoi voti alla Democrazia cristiana? Sì, ma lo ha fatto per salvare l’Italia dal comunismo.

Ha poi compiuto il suo impudente voltafaccia con la visita al sacrario dell’Olocausto a Gerusalemme? Sì, ma in difesa della civiltà  cristiana minacciata dal terrorismo islamico.

Alleanza nazionale è la più fedele alleata di Berlusconi, cioè della borghesia capitalista per cui il socialista Mussolini aveva seminato di mine la pianura padana? Sì, ma come dice donna Assunta, sia lode ai sempre fascisti del Msi e di An per aver riportato il partito al governo del Paese.

Agli italiani questo fascismo visionario, arrogante nel vuoto, voltagabbana nei sacri ideali piace, lo vota, perdona i suoi delitti. È un modo di essere, di stare in politica disponibile, ma a parole fiero, onesto ma pronto ai buoni affari. È un fascismo che, come la Chiesa, concede a tutti le confessioni e i perdoni.

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C’AA (III).

Am 25.11.2006 ist im Corriere dell’A. Adige folgender Kommentar erschienen:

La nazione “in fieri”

Negli ultimi giorni si è tornato a parlare di autodeterminazione in relazione a due proposte molto diverse. La prima proviene dagli ambienti patriottici della destra sudtirolese (politicamente rappresentata dai partiti Union für Südtirol e Freiheitlichen) e non costituisce una sostanziale novità. La seconda, apartitica e sostenuta da un gruppo di cittadini che animano una piattaforma online denominata “Brennerbasisdemokratie”, introduce invece nel dibattito un elemento di discontinuità e, a mio avviso, merita un approfondimento.

Come detto, il gruppo di lavoro per l’autodeterminazione (“Arbeitsgruppe für Selbstbestimmung”) allestito dalla destra sudtirolese non è una grande sorpresa. Per Eva Klotz e Pius Leitner, tedofori o custodi dell’inestinta brama di “libertà” del popolo sudtirolese di lingua tedesca, il futuro di questa provincia passa per un sostanziale rifiuto dell’autonomia ed è concepito come un restauro dell’appartenenza alla madrepatria austriaca, unico approdo sicuro al fine di sfuggire dalle grinfie dell’aborrito stato italiano. Per rendere la cosa un po’ più convincente e pragmatica, il documento “Südtirol – wo liegt deine Zukunft?” (Sudtirolo – quale futuro?), nel frattempo inviato in pieno stile berlusconiano ad ogni famiglia, sciorina alcuni dati di confronto tra l’Italia e l’Austria (e tra il Sudtirolo e il Tirolo del nord), giungendo alla discutibile conclusione che un “ritorno” all’Austria non sarebbe soltanto un’operazione di nostalgico restyling, ma porterebbe anche un cospicuo vantaggio economico.

Di tutt’altra natura, e molto più interessante, il contenuto della proposta autodeterministica avanzata dalla piattaforma “Brennerbasisdemokratie”. Il focus dell’analisi muove qui dalla critica rivolta alla dialettica tra una maggioranza e una minoranza intese ancora etnicamente, come blocchi contrapposti. Conseguentemente, la rivendicazione di una maggiore autodeterminazione non procede dagli interessi di un particolare gruppo (come nel caso della destra sudtirolese), ma promuove una piena integrazione e collaborazione di ogni cittadino residente in questa provincia. Per far questo si ritiene plausibile attivare un originale processo di “nation building” teso a sottolineare e a raccogliere quanto di meglio ha prodotto lo sviluppo dell’autonomia, anche e soprattutto in relazione all’emergere di una identità sudtirolese “indivisa”, concepita oltre i limiti imposti dalla vecchia logica della “nazione culturale”. Il Sudtirolo come “nazione in fieri”, dunque, immaginabile mediante la ridefinizione dei confini psicologici che ancora persistono soprattutto al suo interno.

Gabriele Di Luca
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C’AA (II).

Heute ist im Corriere dell’A. Adige, Lokalbeilage des Corriere della Sera, folgender Artikel über erschienen:

Secessione del “Sudtirolo”. Ora la chiedono a sinistra.

Bolzano – Anche loro sono per l’autodeterminazione dell’Alto Adige, ma le somiglianze con gli Schützen finiscono qui. Perché il gruppo di trentenni che ha dato vita all’iniziativa “Piattaforma per l’autodeterminazione” si sente più vicino alla sinistra che alla destra, è composta da italiani, tedeschi e mistilingue e pone tra i suoi obiettivi il miglioramento della convivenza tra i gruppi etnici. Basta dare un’occhiata al loro sito internet (www.brennerbasisdemokratie.eu) per rendersi conto che il linguaggio è piuttosto diverso da quello della destra tedesca.
Uno degli ispiratori dell’iniziativa (“non è un’associazione” spiegano), un neolaureato mistilingue di Bressanone, lo considera un punto essenziale: “Siamo persone – spiega – per lo più di sinistra. Tutti comunque pensiamo che la convivenza tra gruppi linguistici in Alto Adige debba migliorare”. Un ostacolo in questo senso, secondo il gruppo, è rappresentato dall’inserimento del Sudtirolo in uno stato nazionale: “Gli italiani – osserva – si appellano a Roma e i tedeschi a Vienna. Questo non aiuta nessuno. Sarebbe molto meglio se l’Alto Adige fosse una realtà indipendente riconosciuta dall’Ue, in grado di risolvere da sola i suoi problemi interni”. La consapevolezza di poter essere confusi con altri gruppuscoli di estrema destra non manca: “Il problema è proprio questo – spiega uno di loro -. Non possiamo permetterci di lasciare un tema così importante come l’autodeterminazione nelle mani dei nazionalisti”. S. G.

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Dux in fundo.

Ein Land, das vom Nazifaschismus heimgesucht und beherrscht wurde, muss sich eindeutig von diesem dunklen Kapitel seiner Geschichte abgrenzen, es aufarbeiten und künftigen Generationen als mahnendes Schreckbild übergeben. Möchte man meinen. Hierzulande geht das Gesetz zwar mit voller Härte gegen die Freiheit der Kunst vor, so sie sich anmaßt das Bild des Staates anzutasten. Kriegsverbrecher, deren kriminelle Energie die demokratischen Institutionen schon einmal zersetzt hat, kann man hingegen im Zeitungsladen erstehen: als Kalendermotiv. schließt sich der Forderung von Grünen und Union für Südtirol an, den Vertrieb von Mussolinikalendern in Südtirol unverzüglich zu unterbinden!

Oberstaatsanwalt Cuno Tarfusser, derselbe, der zur letzten Instanz der Kunstkritik aufgestiegen ist, meint dagegen, es gebe kein Gesetz, das es verböte, diese Publikation zu verkaufen. Zwei Einwände:

  1. Die italienische Verfassung wurde am Prinzip des Antifaschismus ausgerichtet. Wo kein Gesetz ist, kann auch ein Richter »im Sinne des Gesetzgebers« handeln und einen Präzedenzfall schaffen. Dahingehend aktiv zu werden fehlt dem Staatsanwalt wohl der Wille.
  2. Es gibt auch kein Gesetz, das eindeutig festschreibt, was Kunst sei und was nicht. Dafür gibt es jedoch den Grundsatz der freien Meinungsäußerung, der im Falle des Museion bereitwillig geopfert wurde.

Dennoch: Stimmt die Aussage Herrn Tarfussers, so sollten bei der Legislative spätestens jetzt die Alarmglocken schrillen: Es muss dringendst ein Gesetz her, das ähnliche Vorfälle in Hinkunft verhindert! Warum kein Landesgesetz?

Was kommt als nächstes? Vielleicht ein schöner Bildband mit Jagdfotos von Hermann Göring?


Nachtrag: Scelba-Gesetz

1. Riorganizzazione del disciolto partito fascista

Ai fini della XII disposizione transitoria e finale (comma primo) della Costituzione, si ha riorganizzazione del disciolto partito fascista quando una associazione, un movimento o comunque un gruppo di persone non inferiore a cinque persegue finalità antidemocratiche proprie del partito fascista, esaltando, minacciando o usando la violenza quale metodo di lotta politica o propugnando la soppressione delle libertà garantite dalla Costituzione o denigrando la democrazia, le sue istituzioni e i valori della Resistenza, o svolgendo propaganda razzista, ovvero rivolge la sua attività alla esaltazione di esponenti, principi, fatti e metodi propri del predetto partito o compie manifestazioni esteriori di carattere fascista.

[…]

4. Apologia del fascismo.

– Chiunque fa propaganda per la costituzione di una associazione, di un movimento o di un gruppo avente le caratteristiche e perseguente le finalità indicate nell’articolo 1 è punto con la reclusione da sei mesi a due anni e con la multa da lire 400.000 a lire 1.000.000 (1). Alla stessa pena di cui al primo comma soggiace chi pubblicamente esalta esponenti, princìpi, fatti o metodi del fascismo, oppure le sue finalità antidemocratiche. Se il fatto riguarda idee o metodi razzisti, la pena è della reclusione da uno a tre anni e della multa da uno a due milioni (4). La pena è della reclusione da due a cinque anni e della multa da 1.000.000 a 4.000.000 di lire se alcuno dei fatti previsti nei commi precedenti è commesso con il mezzo della stampa (1). La condanna comporta la privazione dei diritti previsti nell’articolo 28, comma secondo, numeri 1 e 2, del c.p., per un periodo di cinque anni (5). (1) La misura della multa è stata così elevata dall’art.113, quarto comma, L. 24 novembre 1981, n. 689. La sanzione è esclusa dalla depenalizzazione in virtù dell’art.32, secondo comma, della legge sopracitata. (4) Comma così sostituito dall’art.4, D.L. 26 aprile 1993, n. 122. (5) Così sostituito dall’art.10, L. 22 maggio 1975, n. 152.

[…]

8. Provvedimenti cautelari in materia di stampa

Anche prima dell’inizio dell’azione penale, l’autorità giudiziaria può disporre il sequestro dei giornali, delle pubblicazioni o degli stampati nella ipotesi del delitto preveduto dall’art.4 della presente legge. Nel caso previsto dal precedente comma, quando vi sia assoluta urgenza e non sia possibile il tempestivo intervento dell’autorità giudiziaria, il sequestro dei giornali e delle altre pubblicazioni periodiche può essere eseguito dagli ufficiali di polizia giudiziaria, che debbono immediatamente, e non mai oltre ventiquattro ore, farne denuncia all’autorità giudiziaria. Se questa non lo convalida nelle ventiquattro ore successive, il sequestro si intende revocato e privo di ogni effetto. Nella sentenza di condanna il giudice dispone la cessazione dell’efficacia della registrazione, stabilita dall’art.5, L. 8 febbraio 1948, n. 47, per un periodo da tre mesi a un anno e, in caso di recidiva, da sei mesi a tre anni.

Hervorhebungen:

Siehe auch: 1/ 2/

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Viva ZP.

»Viva Zapatero« von Sabina Guzzanti, gesamtes Video:
[youtube]TR3WZf6cXdI[/youtube]
 
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Nachtrag vom 21.01.2008: Leider ist das Video bei Youtube nicht mehr verfügbar.

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Risposta al quotidiano ‘A. Adige’.

Artikel AA.

Nella sua edizione del 13.10.2006 il quotidiano summenzionato ha pubblicato questo articolo concernente la nostra piattaforma:

Messaggi a tre negozi, gli autori hanno un sito.

Una fantomatica «Piattaforma per l’autodeterminazione dell’Alto Adige». Questa la risposta ai misteriori [sic!] adesivi riportanti la scritta “Qui si discrimina la lingua tedesca” affissi sulle porte di alcuni negozi di via Mercato Vecchio. Nei giorni scorsi infatti, altri esercizi commerciali dopo “Robe di Kappa” sono stati tappezzati da questi adesivi, come il negozio “Acqua e Sapone” e “1 Euro Shop”. Gli autori non sono dunque pericolosi gruppi pseudo anarchici o No-Global, bensì giovani appartenenti ad una «piattaforma virtuale», vale a dire persone che hanno costruito in rete una sorta di sito internet con testi, articoli, fotografie inneggianti all’autodeterminazione dell’Alto Adige. Sul sito web «www.brennerbasisdemokratie.eu» infatti, è possibile scoprire questa piattaforma on-line, dove è possibile anche scrivere commenti nelle varie sezioni ed anche scaricare un file con gli adesivi “Qui si discrimina la lingua tedesca” o, in alternativa, “Qui si discrimina la lingua ladina”, già  prestampati e pronti per l’uso. Gli utenti di madrelingua italiana invece vengono ignorati: nel mirino ci sarebbero infatti proprio loro classificati come “ospiti”. Nessun adesivo a loro dedicato e testi rigorosamente in lingua tedesca. (fdv)

Vorremmo chiarire quanto segue:

  • Gli adesivi erano e sono tuttora pensati in primo luogo per contestare scritte pubbliche mono- o bilingui (invece di bi- o trilingui) in contrasto con ciò che prevede la legislazione in vigore. La statistica conferma che a tutt’oggi le lingue di gran lunga più discriminate in questo ambito sono il ladino e poi il tedesco. Questo il motivo per cui gli adesivi non prevedono (attualmente!) l’italiano. Ad ogni modo, il file PDF scaricabile viene modificato periodicamente e quella attuale ne è la quinta versione. Ovviamente, trattandosi di un adesivo, ognuno ne fa l’uso che preferisce, incollandolo dove vuole, anche in contrasto con ciò che è previsto dalla Piattaforma – assumendosene la responsabilità .
    Tra l’altro è vero, comunque, che le imprese «colpite», tutte provenienti da fuori provincia, discriminano pesantemente il tedesco nei loro rapporti con la clientela (p.es., le scritte sono quasi esclusivamente in italiano).
  • Il progetto d’autodeterminazione qui in corso d’elaborazione non è discriminante, bensì di chiaro stampo inclusivista: Si tratta di trovare un miglior futuro per tutte le persone residenti in Sudtirolo, a prescindere dalla loro provenienza, religione, lingua e dal colore della pelle. Consultare il «manifesto» per saperne di più.
  • La regola non scritta di questo sito è che chi vi partecipa lo fa utilizzando la sua propria lingua, ovvero quella che predilige (il presente articolo rappresenta, in tal senso, un’eccezione). I commenti sono redatti in ladino, italiano e tedesco; nessun limite, nessuna imposizione. La foto che correda l’articolo dell’A. Adige, tra l’altro, raffigura un adesivo con testo in italiano.
  • Ci sono molte persone che partecipano alle discussioni qui proposte senza essere affiliate né appartenenti ad alcunché. Non vorremmo rinunciare al loro apporto critico.
  • Non è chiaro in base a che cosa — come afferma l’articolo — gli italiani sarebbero qui definiti degli «ospiti».
  • È infine abbastanza difficile mettere a disposizione su un sito degli adesivi «prestampati»…
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